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[M] Fragen zur U-Bahn München, Fragen die mich beschäftigen [Zur Themenübersicht]
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gmg
  Geschrieben am: 7 Nov 2005, 14:50


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
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Beiträge: 3839

Wohnort: München


QUOTE (pok @ 5 Nov 2005, 18:31)
Ich weiß schon, wie das gemeint ist. Aber der Zug bleibt dennoch so, wie er eingefahren ist. Wenn Du einen Papagei an das eine Ende des Zuges setzen würdest, dann würde der immer in diesselbe Richtung schauen. Nur sieht er einmal die Strecke auf sich zukommen, und einmal von sich wegfahren. Der arme Papagei biggrin.gif

Könnte es sein, dass dein Problem darauf basiert, dass du den Begriff Wendeanlage nur aus dem Straßenwesen kennst? Auf der Straße ist eine W. nämlich ein Kreiverkehr meist am Ende einer Sackgasse, auf dem die Autos eine Wendeschleife ziehen können so wie es auch Trams an ihrer Endstation tun. Da würde der Papagei (den man auch durch ein beliebiges anderes sehendes Lebewesen ersetzen könnte) immer die Landschaft von sich wegfahren sehen. Das kannst du ausprobieren indem du am Bhf Planegg mal in den 266er Bus steigst und aus dem Heckfenster schaust biggrin.gif wenn er losfährt. Busse sind wegen ihrer Länge nämlich oft auf Wendeanlagen angewiesen.

Im Schienenverkehr ist eine Wendeanlage ein Abstellgleis mit einer Weiche und meistens noch einem Behelfsbahnsteig für den Tf. Der Triebwagen fährt nach der Endstation auf das Gleis, der Tf steigt aus (es sei denn, er fährt einen Durchganszug), die Weiche wird umgestellt, der Tf steigt am anderen Ende wieder ein (der Papagei bleibt wo er ist) und der Zug fährt auf einem anderen Gleis wieder in den Bhf ein.

Was das mit dem Austeigen angeht: Früher als es diese Spiegel am Bahnsteigende noch nicht gab, sind die U- Bahnfahrer überall ausgestiegen. Dafür haben die B- Züge doch auch Türschließknöpfe an den Mikros und die A- Züge, glaube ich an der Außenwand.

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Aquí se habla s-bahñol.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 8 Nov 2005, 00:31


Lebende Forenlegende


Status: Admin
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Beiträge: 17840
Chat: BorisM 

Alter: 33
Wohnort: München


QUOTE (Jean @ 7 Nov 2005, 09:22)
Ich dachte die Weichen werden vom Stellwerk aus gesteuert. Und können die das dann nicht entscheiden (ein Blick auf den Monitor)?

Fahrer funkt Leitstelle an und Fahrdienstleiter führt den Wunsch aus :-)

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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ropix
  Geschrieben am: 8 Nov 2005, 18:34


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14254
Chat: ropix 

Alter: 36
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (Boris Merath @ 8 Nov 2005, 00:31)
Fahrer funkt Leitstelle an und Fahrdienstleiter führt den Wunsch aus :-)

alternativ - Fahrer funkt leitstelle an. Und er Dispo haut mal kurz neben sich. Mitlauschende FDLs haben verdammt wenig Möglichkeiten, einen Zug kurz oder lang wenden zu lassen biggrin.gif

(Ich wüsste jetzt sogar überhaupt nur eine Möglichkeit, und die ist eher theoretischer Natur...)

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Garfield
  Geschrieben am: 10 Nov 2005, 11:53


Jungspund


Status: Mitglied
Mitglied seit: 13 Sep 05
Beiträge: 3




Hallo,

zu den blauen Lampen an den Notausstiegen kenne ich noch eine andere Erklärung:

Die blauen Lampen (die es auch auf einigen WCs gibt) machen es evtl. durch die Notausgänge einsteigenden Drogenabhängigen unmöglich, sich dort eine Spritze zu setzen, da man im blauen Licht keine Vene am Arm findet.

Hier in Frankfurt findet man diese Lampen auch insbesondere in den Notausstiegen im Bahnhofsgebiet ...

Viele Grüße
Garfield
    
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pok
  Geschrieben am: 10 Nov 2005, 13:35


Unregistered









QUOTE (Garfield @ 10 Nov 2005, 11:53)
Die blauen Lampen (die es auch auf einigen WCs gibt) machen es evtl. durch die Notausgänge einsteigenden Drogenabhängigen unmöglich, sich dort eine Spritze zu setzen, da man im blauen Licht keine Vene am Arm findet.

Sorry, aber das halte ich für ein Gerücht.

Ich könnte mir eher denken, dass einfach eine Farbe gebraucht wurde, die sonst nirgends vorkommt als Signalfarbe... und das trifft auf blau eben zu.
Wären sie grün gekennzeichnet, so wie oberirdisch auch, oder auch rot, dann könnte man es evtl. mit den (Fahr)Signalen verwechseln.

pok

Bearbeitet von pok am 10 Nov 2005, 13:36
    
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murxxw
  Geschrieben am: 10 Nov 2005, 15:31


Eroberer


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Beiträge: 62




Was man ruhig auch mal erwähnen darf: die Spiegel bei der U-Bahn sind defacto ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt, geplant war es natürlich als Zeitersparnis (dadurch konnten Fahrzeuge aus dem Umlauf genommen werden). Aber man muss realistisch sein und auch sehen, dass dieses bisschen Extra-Sicherheit und Extra-Kontrolle vor der Abfahrt wirklich durch die Veränderungen in der Gesellschaft nötig geworden sind... würde heute noch wie vor 10 Jahren abgefertigt, gäbe es mit Sicherheit wesentlich mehr Verletzte (Tote?), da sich die Leute oft wie Wahnsinnige an abfahrende Züge oder in schliessende Türen stürzen, dabei wird auf nichts und niemanden Rücksicht genommen. Was wäre jetzt wenn's die Spiegel nicht gäbe? Fahrer steigt aus, fertigt ab (schliesst die Türen) und geht wieder in seinen Fahrerstand. Danach sieht er aber nichts mehr und genau da beginnt die echte Gefahr... während dieser Zeit könnten sich wieder "Leichtsinnige" an den Zug hängen. Genau das kann so grossteils vermieden werden, wenn nicht der Fahrgast selbst sehr fahrlässig mit seinem eigenen Leben umgeht (z.B. Unfall Innsbrucker Ring vor ~1 Jahr). Was man nicht vergessen darf: wenn der Fahrer am Spiegel vorbei ist, befinden sich immer noch über 100m Zug am Bahnsteig und die beschleunigen recht flott.
    
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Chep87
  Geschrieben am: 10 Nov 2005, 16:05


Lebende Forenlegende


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Nach dem Türschließen trägt der Fahrer keine Verantwortung mehr dafür.

Da gab es nämlich mal ein Urteil bei der S-Bahn Hamburg (die ja mit Kameras AM Bahnsteig und Monitoren IN den Zügen abfertig), wonach sich der Fahrer nach dem Türenschließen auf das Abfahren konzentrieren soll und nicht auf Leute die eventuell die Türen nachträglich wieder öffnen.

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pok
  Geschrieben am: 10 Nov 2005, 16:39


Unregistered









Was soll denn bei geschlossenen Türen nach dem Abfertigen noch passieren? Wenn einer das Ding mit Kraft aufdrückt, dann ist er selbst Schuld.
    
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FloSch
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 00:01


Lebende Forenlegende


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QUOTE (pok @ 10 Nov 2005, 13:35)
Sorry, aber das halte ich für ein Gerücht.

So ist es aber, das hat mir sogar mal ein Mediziner bestätigt, dass die das sogar in den Toiletten der entsprechenden Ambulanzen so machen.

Bei Bahntunnels hab ich dieses Argument noch nicht gehört, sein könnt's freilich schon, dass es damit was zu tun hat.
Grün darf's aber halt nicht sein wegen Verwechslungsmöglichkeit mit Signalen für die Fahrer, Rot und Gelb auch nicht, Blau gibt's bei Signalen nicht, sieht man gut und ist wohl auch bei Rauchentwicklung noch halbwegs gut erkennbar.

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ET 423
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 00:06


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14773




Wie schon anderweitig im Forum geschrieben sind Notausgänge mit blauen Lampen markiert, da das blau aufgrund seiner Wellenlänge auch bei Rauchentwicklung noch recht gut zu sehen ist. smile.gif

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Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
    
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pok
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 07:13


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QUOTE (FloSch @ 11 Nov 2005, 00:01)
So ist es aber, das hat mir sogar mal ein Mediziner bestätigt, dass die das sogar in den Toiletten der entsprechenden Ambulanzen so machen.

Das an sich bezweifel ich doch gar nicht. Aber dass die Notausgänge in den U-Bahntunneln deswegen blau sind, daran hab ich so meine Zweifel.
    
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gmg
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 12:12


Lebende Forenlegende


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QUOTE (murxxw @ 10 Nov 2005, 15:31)
Was man ruhig auch mal erwähnen darf: die Spiegel bei der U-Bahn sind defacto ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt, geplant war es natürlich als Zeitersparnis (dadurch konnten Fahrzeuge aus dem Umlauf genommen werden). Aber man muss realistisch sein und auch sehen, dass dieses bisschen Extra-Sicherheit und Extra-Kontrolle vor der Abfahrt wirklich durch die Veränderungen in der Gesellschaft nötig geworden sind... würde heute noch wie vor 10 Jahren abgefertigt, gäbe es mit Sicherheit wesentlich mehr Verletzte (Tote?), da sich die Leute oft wie Wahnsinnige an abfahrende Züge oder in schliessende Türen stürzen, dabei wird auf nichts und niemanden Rücksicht genommen. Was wäre jetzt wenn's die Spiegel nicht gäbe? Fahrer steigt aus, fertigt ab (schliesst die Türen) und geht wieder in seinen Fahrerstand. Danach sieht er aber nichts mehr und genau da beginnt die echte Gefahr... während dieser Zeit könnten sich wieder "Leichtsinnige" an den Zug hängen. Genau das kann so grossteils vermieden werden, wenn nicht der Fahrgast selbst sehr fahrlässig mit seinem eigenen Leben umgeht (z.B. Unfall Innsbrucker Ring vor ~1 Jahr). Was man nicht vergessen darf: wenn der Fahrer am Spiegel vorbei ist, befinden sich immer noch über 100m Zug am Bahnsteig und die beschleunigen recht flott.

Wie Pok schon geschrieben hat, kann ja nach dem Schließen der Türen nichts mehr passieren. Und wenn man so abfertigt wie früher sieht man den Bahnsteig MINDESTENS genauso gut wie wenn man durch den Spiegel schaut. Ein Plus an Sicherheit ist das nicht. Es ist halt einfach eine Erleichterung für den Fahrer.

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murxxw
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 18:11


Eroberer


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Nach dem Schliessen der Türen kann nichts mehr passieren??? blink.gif Träumer!!! Was ist mit den irren Typen, die sich wie bekloppt an geschlossene Türen klammern? Was ist mit Jugendlichen, die sich mit ihren Skateboards an anfahrende Züge hängen? Die siehst du beim Bahnsteig-Abfertigen nicht... die Zeit vom Türen schliessen bis zur Abfahrt bietet viele Möglichkeiten. Und dass eine hohe Zahl der Leute in Gefahrensituationen nicht eingreift, sondern auf's spritzende Blut wartet, ist Fakt. Ich will das hier auch nicht verallgemeinern, aber einige schieben jegliche Verantwortung von sich ab, schliesslich kann ja ein anderer aufpassen... glaub mir, was man da täglich zu sehen bekommt, wäre für einen richtig schönen Horrorfilm perfekt. ph34r.gif

Und: traurig aber wahr... der Unfall am Innsbrucker Ring hat sich auch nach (!) dem Schliessen der Türen abgespielt. Es kann verdammt viel passieren, auch wenn die Türen schon geschlossen sind und wenn es die Spiegel nicht gäbe, könnte man den Unfallzahlen beim Steigen zusehen! Behaupte jetzt nur nicht, diese Beispiele würde es nicht geben denn dann müsste ich schon eine blühende Phantasie haben... mad.gif all das habe ich beobachtet... als Fahrer genau so wie als ganz gewöhnlicher Fahrgast - und nicht nur in München!

Bearbeitet von murxxw am 11 Nov 2005, 18:14
    
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Chep87
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 18:50


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Ein Fahrer hat sich bei der Abfahrt (dem Moment des Bremse lösens und "gas" gebens) auf die Fahrt zu Konzentrieren und nicht mehr auf das was an den Türen seines Zuges passiert (sofern keine Störungsmeldung oder sowas kommt). Das ist meine Meinung und war auch die Meinung des Gerichtes beim Hamburger Beispiel. Daraufhin wurde übrigens die Technick leicht umgebaut: Sobald Gas gegeben wird gehen die Monitore sofort aus. Früher gingen sie erst aus wenn der Funkkontakt abbrach.

Und wer so dumm ist, eine geschlossene Tür wieder zu öffnen... bei dem greife DARWINS Theorie...

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pok
  Geschrieben am: 11 Nov 2005, 19:22


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QUOTE (murxxw @ 11 Nov 2005, 18:11)
Was ist mit den irren Typen, die sich wie bekloppt an geschlossene Türen klammern? Was ist mit Jugendlichen, die sich mit ihren Skateboards an anfahrende Züge hängen?


Ja jetzt beruhig Dich mal wieder. Mal davon abgesehen, dass ich noch nie jemanden gesehen habe, der sich nach der Abfertigung wie "bekloppt" noch an die Tür hängt - bitte erklär mir das mal bitte, wie einer aus Versehen, da er ja meint, die ginge noch auf, dann mit Tempo 30 oder was immer man da bei der Ausfahrt in kurzer Zeit drauf hat noch neben der Tür her>RENNT<, weil er meint, es wäre noch nicht abgefertigt - oder sich mit nem Skateboard an die Türen haengt und ich damit annehme, dass die von Dir geschilderten Situationen nicht annähernd alltäglich, vielmehr übertrieben dargstellt sind, habe ich auch ausdrücklich gesagt, dass solche Leute, die sich also bewußt dieser Gefahr aussetzen, selbst dran Schuld sind. Und ich sehe weiterhin kaum eine Möglichkeit, dass jemandem nach der Abfertigung - in den 3 Sekunden - noch ohne eigenes Fehlverhalten etwas zustößt.

pok
    
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