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[M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn [Zur Themenübersicht]
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bayerhascherl
  Geschrieben am: 22 Feb 2010, 20:54


König


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Schon möglich dass es auch schneller ginge!? Da musste ich gerade an den Begriff des "Beförderungsfalles" denken, preußisch-effizient, zack-zack! Es wird ja auch immer lamentiert dass die Münchner "zu gemütlich" (muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) seien; darum überdurchschnittlich lange bräuchten um den Fahrgastwechsel zu vollziehen. Na und?! Das ist eine Dienstleistung und diese hat sich dem Fahrgast anzupassen, nicht umgekehrt.

Dass es in München noch gemütlicher und gesitteter zugeht als in anderen deutschen Städten ist kein Makel den es zu beheben gilt. Ich brauche auch immer 5 Minuten um meine Zeitung am Kiosk zu holen, inklusive Begrüßung, "Bitte, Danke, Bitte, Danke", biserl Ratschen und Verabschiedung. Zugereiste kommen mit ausdrucksloser Mine angeschlurft und geben im Befehlston durch welche Transaktion sie wünschen und sind nach 5 Sekunden wieder weg. Sehr rasch und "effizient", sicherlich.

Die Öffis sind mein "Lebensraum", ich verbringe dort addiert viel von meiner Lebenszeit. Und da möchte ich mich auch möglichst wohl fühlen. wink.gif
    
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Bayernlover
  Geschrieben am: 22 Feb 2010, 20:56


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Chat: Bayernlover 

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Wohnort: Dresden (4, 6, 10, 12, 65, 85)


Joar, so könnte man das sagen. Übertriebene Langsamkeit finde ich auch furchtbar, aber dass man Leute die Rolltreppen hochscheucht, bzw. sie sich dazu gezwungen fühlen sollen, halte ich für arg übertrieben.

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Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 22 Feb 2010, 21:10


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Beförderungsfall ungleich Fahrgast.

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Before calling at Jesenice, this train also stops at Faak am See.
    
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Luchs
  Geschrieben am: 22 Feb 2010, 22:03


Kaiser


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Ich kenne durchaus den Effekt, dass keiner oder nur sehr wenige gehen wollen - und brav nur rechts stehen und links frei lassen. Wenn man da in zwei Reihen steht geht es doppelt so schnell. Auch sollte man beachten, dass es bei kurzen Treppen nur um wenige Sekunden unterschied geht, also eigentlich ein Witz ist.

Aber zugegegeben: ich laufe auch meistens. Und beim Max Weber Platz zum Bus hoch summiert sich das dann doch gerne auf > 20 Sekunden unterschied oder Bus bekommen oder verpassen zusammen ...

Luchs.
    
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Bayernlover
  Geschrieben am: 22 Feb 2010, 22:44


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QUOTE (Luchs @ 22 Feb 2010, 22:03)
Ich kenne durchaus den Effekt, dass keiner oder nur sehr wenige gehen wollen - und brav nur rechts stehen und links frei lassen. Wenn man da in zwei Reihen steht geht es doppelt so schnell. Auch sollte man beachten, dass es bei kurzen Treppen nur um wenige Sekunden unterschied geht, also eigentlich ein Witz ist.

Und was ist mit denen, die doch rennen wollen? Geben wir doch beiden Parteien die Chance.

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Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 00:28


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QUOTE (Bayernlover @ 22 Feb 2010, 22:44)
Und was ist mit denen, die doch rennen wollen? Geben wir doch beiden Parteien die Chance.

Feste Stiege wink.gif Die ist breit genug...
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 00:31


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QUOTE (Luchs @ 22 Feb 2010, 22:03)
Ich kenne durchaus den Effekt, dass keiner oder nur sehr wenige gehen wollen - und brav nur rechts stehen und links frei lassen. Wenn man da in zwei Reihen steht geht es doppelt so schnell. Auch sollte man beachten, dass es bei kurzen Treppen nur um wenige Sekunden unterschied geht, also eigentlich ein Witz ist.

Es gab Stationen, wo die Schlange zum stehen bis zum nächsten Zug (aus der Gegenrichtung) nicht abgebaut war. Da gabs richtige Verstopfungen wegen dieser Regel.
    
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TramPolin
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 00:37


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In anderen Städten gibt's eine viel geringere Rolltreppendichte oder die Rolltreppen werden reihenweise stillgelegt - hier weint man aber einer zweifelhaften Regelung nach.

Wer laufen will, benutzt die Festtreppe, die Rolltreppe ist für Leute da, welche die Rolltreppe wirklich brauchen*. Und da nutzt man sie besser, wenn man die ganze Breite gescheit verwendet. Wenn dann die Störungsanfälligkeit der Rolltreppen auch noch sinkt, gibt es an der Sinnhaftigkeit der Aufhebung der Regel "links gehen, rechts stehen" für mich keine Zweifel.

* Ärgerlich ist allenfalls, dass manchmal die Festtreppen gut versteckt sind und Umwege erfordern.

Bearbeitet von TramPolin am 23 Feb 2010, 00:37

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Wildwechsel
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 09:38


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Festtreppe: oft nicht vorhanden bzw. riesiger Umweg, (nach meinem persönlichen Empfinden unangenehm) kleine Stufenabstände, langsamer als auf zusätzlich fahrender Rolltreppe, ...

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Beste Grüße usw....
Christian


Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
    
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Oliver-BergamLaim
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 09:39


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QUOTE (Fastrider @ 23 Feb 2010, 00:28)
Feste Stiege wink.gif  Die ist breit genug...

An vielen Aufgängen (insb. an den Innenstadtknoten und entlang der U4/5) gibt es ja gar keine Festtreppen. Da ist es dann schon wichtig, dass man auch mal auf der Rolltreppe aneinander "vorbeilaufen" kann. Z.B. am Sendlinger Tor von der U1/2 zur U3/6 rauf, können die 15 Sekunden Ersparnis eine U-Bahn früher bedeuten (was insb. wenn man nach Garching mit seinem 20er-Takt will, durchaus einen Unterschied machen kann).

Ohnehin sind unsere Münchner bzw. deutschen Rolltreppen sehr breit - in London oder NYC bin ich schon auf Rolltreppen gestanden, da paßt von der Breite her genau ein Mensch hin:

*klick*

    
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TramPolin
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 09:44


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QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 23 Feb 2010, 09:39)
Ohnehin sind unsere Münchner bzw. deutschen Rolltreppen sehr breit - in London oder NYC bin ich schon auf Rolltreppen gestanden, da paßt von der Breite her genau ein Mensch hin:

Danke, so was habe ich noch nie gesehen. Das sieht so aus, dass die Treppe selbst für eine Person - v.a. wenn diese vom Typ XXXL ist - zu schmal sein kann.

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MVG-Wauwi
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 10:16


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Vergleichbar breite Rolltreppen sind in Deutschland aber auch reichlich verbreitet.
Die haben am Auslauf drei Stück von diesen Auffangrechen, normal breite Rolltreppen haben derer fünf.
Am Rosenheimer Platz und am Isartror finden sich auch schmalere Rolltreppen, das ist irgendwie eine Zwischenbreite mit, wenn ich mich nicht täusche, vier Rechen.

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Gruß vom Wauwi
    
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TramPolin
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 10:41


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QUOTE (MVG-Wauwi @ 23 Feb 2010, 10:16)
Vergleichbar breite Rolltreppen sind in Deutschland aber auch reichlich verbreitet.

In Kaufhäusern habe ich solche Treppen der "Konfektionsgröße S" schon des Öfteren gesehen, diese erschienen mir aber etwas breiter als auf Olivers Foto, das kann aber auch täuschen. Für die aus U-Bahnstationen bekannten Rolltreppen schaut die US-Rolltreppe für meine Augen recht ungewohnt aus.

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Boris Merath
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 10:54


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QUOTE (TramPolin @ 23 Feb 2010, 00:37)
Wer laufen will, benutzt die Festtreppe, die Rolltreppe ist für Leute da, welche die Rolltreppe wirklich brauchen*.

Unsinn, die Rolltreppe ist für jeden da. Im übrigen wünsche ich viel Spaß dabei am Sendlinger Tor vom U1/2-Bahnsteig ohne Rolltreppe nach oben zu kommen. Das selbe gilt z.B. am Marienplatz mit Ziel Marienhof, es gibt noch mehr Beispiele.

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user posted image
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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TramPolin
  Geschrieben am: 23 Feb 2010, 14:28


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QUOTE (Boris Merath @ 23 Feb 2010, 10:54)
Unsinn, die Rolltreppe ist für jeden da.
Natürlich ist die Rolltreppe für jeden da, der sie benutzen will. Meine Aufforderung, die Festtreppe zu benutzen, bezog sich auf die Nörgler, die unbedingt einen Lauf-Streifen auf der Rolltreppe freihaben wollen. Hier war die Aufforderung, die Rolltreppe sei nicht für sie da, bewusst provokant gehalten. Wer laufen will, muss sich mit der Realität abfinden, dass die existierende Regelung da im Weg stehen kann, im wahrsten Wortsinn.

Bei Zweirichtungsrolltreppen hingegen kann aber die Benutzung durch Leute, welche die Rolltreppe nicht wirklich brauchen, schon mal problematisch werden. Der Fall ist: Fußkranker will rauffahren, aber es strömen laufend wieder Leute über die Rolltreppe runter und der Fußkranke hat das Nachsehen.

QUOTE (Boris Merath @ 23 Feb 2010, 10:54)
Im übrigen wünsche ich viel Spaß dabei am Sendlinger Tor vom U1/2-Bahnsteig ohne Rolltreppe nach oben zu kommen. Das selbe gilt z.B. am Marienplatz mit Ziel Marienhof, es gibt noch mehr Beispiele.
Solche Fälle habe ich selbst angesprochen und sie sind in der Tat ärgerlich.

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