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[M] U5 Pasing (-Freiham) und Alternativen [Zur Themenübersicht]
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Jojo423
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 19:58


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Wohnort: München bei Pasing


QUOTE (viafierretica @ 5 Jul 2018, 19:44)
So einfach ist das nicht. In einer Nutzen-Kosten-Rechnung werden immaterielle Werte monetarisiert. Was ist ein Menschenleben wert? Was kostet ein Unfalltoter? Wieviel bringt die Zeitersparnis? Was wird alles eingerechnet?
Das sind alles monetarisierte und damit mit einer Wertung hinterlegte Grössen.
Man kann im echten Leben nicht alles monetarisieren, und viele Kriterien fehlen auch. Wenn ich einen Wert ändere, kann das Ergebnis völlig anders ausfallen.
Die Unterscheidung in >1 gut und <1 pöse macht es doch etwas zu einfach.....

Da stimme ich dir ja absolut zu. Dennoch muss man irgendwie Projekte unterscheiden können, damit auch tatsächlich die dringlichsten umgesetzt werden. Wie gut die NKF-Analyse ist, ist ein anderes Thema (was gerade in diesem Zusammenhang durchaus interessant ist!).

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Viele Grüße

Jojo423
Diesel-SUV-Fahrer + BahnComfort Status
    
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Jean
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 20:02


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Die Unterscheidung liegt im politischen Ermessen. Wenn die Politiker ein Projekt für Sinnvoll halten wird dieser durchgeführt. Ob er letztendlich wirklich einen Nutzen hat spiel doch ehrlich gesagt keine Rolle! ph34r.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 20:23


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QUOTE (Jojo423 @ 5 Jul 2018, 20:11)
Nutzen-Kosten-Faktor größer 1 = sinnvoll, kleiner 1 = sinnlos. So sieht es zumindest die VWL.

Nur ist die VWL nicht die Regierung, welche die Entscheidungen fällt.
    
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Jean
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 20:31


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Es gibt keine rationale Entscheidung... Sie werden nur zu rationalen gemacht!

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AndiFant
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 20:50


Haudegen


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Den Nutzen muss man natürlich erst einmal definieren, z.B. durch eine Nutzenfunktion.

Ganz allgemein kann man darin auch nichtmonetäre Werte "monetarisieren". Es muss einem dann natürlich klar sein, dass das Ergebnis einer Optimierung davon abhängt, welche Einflussgrößen in der Nutzenfunktion ein starkes Gewicht haben ...
    
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viafierretica
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 21:13


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Alter: 48



Ich finde - ganz allgemein - die Haltung, man muss das wirtschaftlichste umsetzen, auch irrational. So ganz nach dem Motto: für den Bürger ist das billigste gut genug.
Wenn eine Gemeinde Geld hat und ihre sonstige Hausaufgaben auch, warum dann nicht das übrige Geld investieren? Wenn man es nicht ausgibt und anlegt, verliert es (derzeit) an Wert. In Wien frägt man auch nicht nach der Wirtschaftlichkeit und hat weltweit eines der besten und meist genutzten ÖV-Netze (pro Einwohner). Auch Unterföhring hat(te) das Geld für den Tunnel, was heute sicher ein Vorteil für den Ort ist.

Umgekehrt: beim Bau der A94 nach Mühldorf hat man die NKU so hingebogen, dass die teurere Variante, die nebenbei noch das Isental zerstört, die wirtschaftlichere war, weil der Nutzen (angeblich) so viel höher war, dass er auch die höheren Kosten kompensiert. Nun wird die teurere und - noch - Umwelt zerstörendere Trasse gebaut. Toll, sagt der BWLer. War ja wirtschaftlicher.

Auch bei den ICE-Trassen nach Nürnberg und Erfurt wurden die teureren, weil eirtschaftlicheren Varianten gebaut. Ohne hier die Trassendiskussion neu zu eröffnen, der NUTZEN ist immer eine subjektive Interpretationssache und hängt davon ab, wie hoch ich etwas bewerte, auch wenn das Verfahren dazu objektiv ist.
    
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AndiFant
  Geschrieben am: 5 Jul 2018, 21:31


Haudegen


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M.E. bleibt die Untersuchung subjektiv, auch wenn sie in eine Formel "gegossen" wird. Sie wird dadurch nur transparenter. Zumindest für den Kreis, der Zugang zu den Berechnungsdaten hat.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 13 Sep 2018, 08:50


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SZ zum Thema Notwendigkeit der Baumfällarbeiten beim U-Bahn Bau nach Pasing

Hierbei wird aus die Baurefertin zitiert, die mit der These aufräumt, die Baume müssten wegen den der Aufrechterhaltung des Autoverkehrs gefällt werden
QUOTE
Die Fällungen, so erklärt Hingerl aktuell noch einmal, stünden damit unmittelbar in Zusammenhang; sie seien auch erforderlich für die notwendige Spartenverlegung und die Erschließung der Anliegergrundstücke. Die Kappung der grünen Gipfel stünde dagegen nicht in Zusammenhang mit der Planung für eine zweispurige Straße, die während der Bauphase für den Verkehr offen gehalten werde. "Durch eine Sperrung der Gotthardstraße und Umverlegung der Buslinie 57 könnten keine zusätzlichen Bäume erhalten werden", sagt die städtische Baureferentin

Der Idee der Grünen, durch eine Änderung der Seitenlage des Tunnels Bäume zu retten wurde ebenso eine Absage erteilt
QUOTE
Ein weiterer Kniff, Bäume vor der Fällung zu retten, den die Fragesteller von Grünen und Rosa Liste ins Spiel brachten, funktioniere zudem nicht, so Hingerl. Die Planung sieht die U-Bahn-Trasse nicht in der Mitte der Gotthardstraße vor, sondern leicht nördlich verschoben. Ob denn bei anderer Streckenführung ein paar Bäume davonkommen könnten? Auch hierfür kommt ein klares Nein aus dem Baureferat. Die bestehende U-5-Spur verlaufe bis zum derzeitigen Endpunkt am Laimer Platz bereits leicht nördlich verschoben - und an der muss für die Verlängerung der U-Bahn nach Pasing angesetzt werden.


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Iarn
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 21:49


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SZ zu den Auswirkungen der Bauphase (vermutlich ab 2021)
QUOTE
Während der Arbeiten zur Verlängerung der U 5 von 2021 an müssen sich die Anwohner auf massiven Baulärm einstellen. Parallel dazu wird es auch im Straßenverkehr zu gravierenden Behinderungen kommen, betroffen ist auch die Trambahn

QUOTE
So werden in der ersten Bauphase des Abschnitts 78 zunächst die Tram und die Autofahrspuren auf die Ostseite der Straße Am Knie verlegt, das Baufeld eingerichtet, Kanäle und Leitungen verlegt und der Deckel für die Westseite des Bahnhofs erstellt. Das dauert 19 Monate. Dann wird die Tram wieder auf die Westseite, also auf den Deckel, verlegt und der Deckel auf der Ostseite gebaut. Das dauert 16 Monate. Weitere 20 Monate gehen für Aushub des Bahnhofs und der Wiederherstellung der Tramoberleitung drauf.


Bearbeitet von Iarn am 21 Sep 2018, 21:51

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Fahrplan 2019 - Ein weiteres Jahr Stillstand im Münchner Nahverkehr
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 22:44


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Das grösste Problem dürften eher die Buslinien in Pasing werden, weil die werden allesamt im Dauerstau der NUP versinken. Da braucht man dann statt 10 Minuten von der Peslmüllerstr zum Bahnhof eine Stunde.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 22:48


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Wie immer eine total realistische und natürlich sachlich fundierte Aussage aus Pasing!

Danke @Iarn für die Infos!
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 22:58


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QUOTE (Hot Doc @ 21 Sep 2018, 23:48)
Wie immer eine total realistische und natürlich sachlich fundierte Aussage aus Pasing!


Wenn man die NUP auf eine Spur je Richtung reduziert, kann man sich ausmalen, was passieren wird. Dafür muss man kein Prophet sein.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 23:06


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Der Durchfluss der NUP hängt nicht so sehr von der Anzahl der Spuren, sondern eher von den Ampelschaltungen ab. Wenn man an den Ampeln die Spuren erhalten kann, ändert sich an der Kapazität der NUP fast nicht.
Soweit aber total egal, da die NUP nicht gesperrt wird. Hättest du den Artikel (oder zumindest Iarns Beitrag) tatsächlich gelesen, wüßtest du, dass es um die Straße "Am Knie" geht und NICHT um die NUP. Im Bereich der NUP wird bergmännisch gearbeitet, eine Sperrung ist nicht vorgesehen - auch das steht im verlinkten Artikel.

-> Entschuldigung murmeln, Klappe zu und sich trollen!
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 23:09


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QUOTE (Hot Doc @ 22 Sep 2018, 00:06)
Der Durchfluss der NUP hängt nicht so sehr von der Anzahl der Spuren, sondern eher von den Ampelschaltungen ab. Wenn man an den Ampeln die Spuren erhalten kann, ändert sich an der Kapazität der NUP fast nicht.
Soweit aber total egal, da die NUP nicht gesperrt wird. Hättest du den Artikel (oder zumindest Iarns Beitrag) tatsächlich gelesen, wüßtest du, dass es um die Straße "Am Knie" geht und NICHT um die NUP. Im Bereich der NUP wird bergmännisch gearbeitet, eine Sperrung ist nicht vorgesehen - auch das steht im verlinkten Artikel.

-> Entschuldigung murmeln, Klappe zu und sich trollen!

Von Sperren redet auch niemand. Aber wenn du den Artikel mal richtig lesen würdest, wüsstest du, das der U-Bahnhof Pasing ebenso in Deckelbauweise gebaut werden soll und dafür die NUP reduziert. Das steht da nämlich deutlich drin. Da steht nichts von bergmännisch. Das betrifft nur die Stecken dazwischen.

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  Geschrieben am: 21 Sep 2018, 23:16


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Asche auf mein Haupt.
Trotzdem bleibt der erste Teil so korrekt, wie ich es geschrieben hab.
    
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