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Elektromobilität - Bus, Einsatz im Linienverkehr [Zur Themenübersicht]
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Reinhard Busfan
  Geschrieben am: 12 Jun 2019, 12:14


Routinier


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Mitglied seit: 28 Sep 15
Beiträge: 481




Ein "zuviel" an Bürokratie verärgert viele Menschen. Andererseits: stelle Dir mal vor, die Planung einer neuen Tramstrecke würde nur das reine Projekt umfassen. Außen vor wird der wird der Bauablauf gelassen. Das würde im Planfeststellungsverfahren den Machern der Planung reichlich um die Ohren fliegen. So sind halt auch Umleitungen für den Individualverkehr, Ersatzverkehre für entfallende ÖPNV Regelleistungen, Verlegung von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sowie andere Verlegungen z. B. von Telefonleitungen zu berücksichtigen. Das führt dazu, dass die entsprechenden Unternehmen mit in den Planungsprozess mit einzubinden sind. Und das geht leider nicht von heute auf morgen. Die warten nämlich bestimmt nicht nur auf infrastrukturelle Änderungen im Stadtgebiet, die mit ihren eigentlichen Aufgaben nichts zu tun haben.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 12 Jun 2019, 13:38


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 3085




QUOTE (bestia_negra @ 12 Jun 2019, 07:41)
Das Problem bei der Geschichte ist, dass bei den kurzen Standzeiten an den Haltestellen keine allzugroßen Energiemengen geladen werden können.

Ja da müsste man dann halt klotzen. Je mehr Spannung desto besser, was wäre innerstädtisch denn das Max für Oberleitungen (auch in Hinblick auf ne späteren Straßebahn)? Gingen auch noch 1,5kV, oder sind nur 750V erlaubt?

QUOTE
Deshalb ist das Laden an den Endstationen in der Wendezeit sehr wichtig. Da es aber wegen Verspätungen auch mal zu einem Entfall der Wendezeit kommen kann, müsste der Akku groß genug sein um das zu kompensieren.

Ja da muss man mal ausrechnen, wo das Optimum aus Batteriekapazität und Nachladezeit liegt. Ein schwerer Bus mit vielen Akkus verbraucht ja auch wieder Strom ...
QUOTE
Bei einer angenommenen Standzeit an der Endstation von 6 Minuten würde das also 25 kWh geladene Energie bedeuten, was ca. 50 km entsprechen würde (und somit für den Umlauf locker ausreichen würde). Die Annahme ist allerdings zu optimistisch, da nicht immer mit der Maximalleistung geladen werden kann.
Naja, die Batterie hat 122 kwh, wenn Du nur 25 kwh aufladen willst und die Batterie eher leer ist, dann geht das schon. Nur ab ca. 80% Ladekapazität geht es langsamer zu laden.

QUOTE
Deshalb ist das Laden an den Endstationen in der Wendezeit sehr wichtig. Da es aber wegen Verspätungen auch mal zu einem Entfall der Wendezeit kommen kann, müsste der Akku groß genug sein um das zu kompensieren.

Das würde ich aufgrund des hohen Akkugewichts ablehen. Eher würde ich nen 2. Bus für ne überschlagene Wende vorhalten.
QUOTE
Monsterlinien wie den 54er mit einer Umlauflänge von ca. 40km sollte man dann überdenken oder mit deutlich größeren Wendezeiten versehen.

Naja, gibts da keine Zwischenhalte an größeren Umsteigestationen, wo sich die Fahrgäste mehr oder minder ausstauschen? Dort könnte man auch mal 5 min zum Zwischenladen stehen bleiben.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 12 Jun 2019, 13:39
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 12 Jun 2019, 14:03


Kaiser


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Mitglied seit: 28 Feb 17
Beiträge: 1138




QUOTE (Metropolenbahner @ 12 Jun 2019, 13:38)
Ja da müsste man dann halt klotzen. Je mehr Spannung desto besser, was wäre innerstädtisch denn das Max für Oberleitungen (auch in Hinblick auf ne späteren Straßebahn)? Gingen auch noch 1,5kV, oder sind nur 750V erlaubt?

Soweit ich weiß steigt der vorgeschriebene Schutzabstand ab 1kV von 0,5m (unter 1kV) auf 1,5m (über 1kV).

Wird also wohl eher schwierig über 1kV zu gehen.


QUOTE
Ja da muss man mal ausrechnen, wo das Optimum aus Batteriekapazität und Nachladezeit liegt. Ein schwerer Bus mit vielen Akkus verbraucht ja auch wieder Strom ...


Klar. Man muss halt hier den geeigneten Kompromiss finden. Sollte aber kein großes Problem sein hier die geeigntete Kombination herauszufinden.



QUOTE
Naja, die Batterie hat 122 kwh, wenn Du nur 25 kwh aufladen willst und die Batterie eher leer ist, dann geht das schon. Nur ab ca. 80% Ladekapazität geht es langsamer zu laden.


Ja, im mittleren SOC-Bereich geht das schon. Ich weiß aber nicht, wie das bei Laden über Stromabnehmer läuft. Beim Laden über Kabel/Stecker wird ja erstmal noch zwischen Fahrzeug und Ladeeinrichtung kommuniziert, bevor die Leistung zugeschaltet wird.


QUOTE
Das würde ich aufgrund des hohen Akkugewichts ablehen. Eher würde ich nen 2. Bus für ne überschlagene Wende vorhalten.


Da müsste man wieder ausrechnen, was günstiger ist. Entweder bei allen Bussen den Akku etwas größer machen, oder einen Bus mehr zu kaufen/unterhalten. Und soll der Fahrer dann den Bus wechseln? Falls ja trägt das nicht zur Betriebsstabilität (und Personalzufriedenheit) bei. Falls nein entstehen wieder höhere Personalkosten.

QUOTE
Naja, gibts da keine Zwischenhalte an größeren Umsteigestationen, wo sich die Fahrgäste mehr oder minder ausstauschen? Dort könnte man auch mal 5 min zum Zwischenladen stehen bleiben.


Gibt es schon, aber mMn kann man eine Linie, die unterwegs planmäßig irgendwo 5 Minuten stehen bleibt, auch gleich in zwei Linien aufteilen.




Was noch eine Möglichkeit wäre, wäre die Kombination aus Akku (für die Ausdauer) und Supercap (für hohe Leistung beim Anfahren, Rekuperation und schnelles Laden).
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 12 Jun 2019, 20:01


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 2 Oct 09
Beiträge: 9951

Alter: 25
Wohnort: GR


Also Strassenraum und 11kV vertragen sich recht gut.

--------------------
Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Jun 2019, 00:58


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Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 11909

Wohnort: ja


QUOTE (TramBahnFreak @ 12 Jun 2019, 21:01)
Also Strassenraum und 11kV vertragen sich recht gut.

Nur weil's im eidgenössischen Paralleluniversum geht, muss das bei uns gar nichts heißen. Das stört ja die Autos beim rumfahren, Parkplätze kostet es auch. Und Elektrosmog! E-L-E-K-T-R-O-S-M-O-G!! - Haben wir eigentlich kein WLAN im Bus? sad.gif

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Ja mei...
    
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146225
  Geschrieben am: 13 Jun 2019, 05:11


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Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 14593

Alter: 41
Wohnort: TH


Wo erforderlich, sind auch (in Deutschland) BOStrab-Abschnitte mit 15 kV machbar - ist aber natürlich auch Ausnahme statt Regelfall.

--------------------
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