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[M/RO] Ausbau Filzenexpress bis 2013 [Zur Themenübersicht]
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 16:28


Kaiser


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QUOTE (Jean @ 19 Nov 2020, 10:22)
Soll die Strecke Rosenheim - Mühldorf nicht elektrifiziert werden? Wäre auf alle Fälle sinnvoll.

Leider nein. Das BVWP Projekt Regensburg-Mühldorf-Rosenheim wurde auf Regensburg-Mühldorf eingedampft. Hier das ursprüngliche Projekt: https://www.bvwp-projekte.de/schiene/2-039-.../2-039-V01.html

Und hier das reduzierte Projekt: https://www.bvwp-projekte.de/schiene_2018/2.../2-039-V02.html

Hier die Begründung der Reduktion:
QUOTE
Der optimierte Planfall umfasst ausschließlich die Blockverdichtung zwischen Regensburg und Landshut sowie die Elektrifizierung der Strecke zwischen Landshut und Mühldorf. Eine Elektrifizierung zwischen Mühldorf und Rosenheim wäre nur bei Verzicht auf Maßnahmen im Knoten München (Ostring) gesamtwirtschaftlich vorteilhaft.


Siehe auch Antwort der Bundesregierung auf Anfrage des MdB Gastel vom 4.8.20: https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/214...214/1921439.pdf
QUOTE
16. Plant die Bundesregierung die Aufnahme des Streckenabschnitts Mühl- dorf–Rosenheim in das Elektrifizierungsprogramm des Bundes (Säule/ Programm „Elektrische Güterbahnen“)?
17. Wenn ja, welche weiteren Investitionen sind in den Ausbau der Infra- struktur der Strecke Mühldorf–Rosenheim neben der Streckenelektrifi- zierung geplant?
Die Fragen 16 und 17 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Die Vorschläge zum Ausbauprogramm „Elektrische Güterbahn“, zu denen auch die Strecke Mühldorf – Rosenheim zählt, befinden sich in der Endphase der Prüfung durch das BMVI. Im Anschluss wird unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel eine Auswahl und Priorisierung der Vor haben vorgenommen. Die Ergebnisse der Untersuchung und die Projektreihung sollen im Anschluss veröffentlicht werden. Das Programm dient ausschließlich der Förderung von Elektrifizierungsmaßnahmen.


Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 19 Nov 2020, 17:04

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 17:31


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 19 Nov 2020, 09:51)
Vor der geplanten Elektrifizierung steht das Thema 30 Minuten takt eh nicht auf der Tagesordnung. Und alle S-Bahn Triebwagen beschleunigen stärker als jedes Fahrzeug mit Turbolader.

Beschleunigung und S-Bahn sind auch so nette Buzzwords. Und Verallgemeinerungen sind gefährlich. Jetzt mal abgesehen von so nervigen Fakten, dass die 1,2 m/s² eines 650 aus'm Stand auf'm Papier mehr sind als die 1,0 m/s² beim 423 oder 644, auch das Rumreiten auf antriebs- und bremslosen Drehgestellen, Bremshundertstel, Abfertigungszeiten, tatsächlich in der Infrastruktur fahrbaren Brems- und Beschleunigungskurven und sowas lass ich mal, aber du weißt schon, dass z.B. auch eine 159 mindestens zwei Turbolader hat und solche Geräte ganz gut gehen, wenn man mal keine 4.000 t am Haken hat? tongue.gif laugh.gif

Das Erscheinen solcher Loks dürfte auch dazu beigetragen haben, dass im Ministerium Elektrifizierungen primär für "vereinzelten Güterverkehr" wie Mühldorf - Rosenheim eben gar nicht mehr ganz so hoch auf der Prioritätenliste angesetzt werden, weil man mehr oder weniger kurze Fahrdrahtlücken ja jetzt auch mit den üblichen KLV-Zügen mit grob 1.500 t ganz gut überbrücken kann. Supi, da kann man sich eine Vollelektrifierung ja sparen und hat gleichzeitig noch ein bisschen Umweltvorteil übrig, damit der Lkw nicht gar so schlecht aussieht. Eigentlich ist die Idee und in dem Fall die 159 sicher eine gute Lok, die Politik wird solche Speziallösungen jetzt aber zum Standard machen wollen statt das ursächliche Problem endlich mal zu beheben! Aus dem Grund warne ich übrigens vor allzu viel Begeisterung für Hybridzeugs im Regionalverkehr. Nichts hält länger als das Provisorium und die Strecken sind bis St. Nimmerlein nicht elektrifiziert. Vor dem Hintergrund machen die quietschend-barrierearmen BRB-LINT-Diesel im Oberland und die lärmenden 612/633 im Allgäu alles richtig. Erst solche Züge bauen den Druck vom Wahlvolk her auf, den sowas braucht. Am Hochrhein scheint's ja lustigerweise seit der Umstellung von 611/641 auf 612 und schadanfällige 644 (hierzuforum ja die ultmative Lösung für die SOB: Statt "lahmem 628" lieber "ausfallender 644") auch schneller zu gehen. Ist bestimmt Zufall ... ph34r.gif

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Südostbayer
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 18:14


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 19 Nov 2020, 17:31)
Das Erscheinen solcher Loks dürfte auch dazu beigetragen haben, dass im Ministerium Elektrifizierungen primär für "vereinzelten Güterverkehr" wie Mühldorf - Rosenheim eben gar nicht mehr ganz so hoch auf der Prioritätenliste angesetzt werden, weil man mehr oder weniger kurze Fahrdrahtlücken ja jetzt auch mit den üblichen KLV-Zügen mit grob 1.500 t ganz gut überbrücken kann.

https://www.bvwp-projekte.de/schiene_2018/2.../2-039-V02.html , also die zweite Version des BVWP 2030-Projekts "2-039", ist zwar online leider nicht mit Datum versehen. Allerdings wurde diese Fassung u. a. von Ralf Wiedenmann schon im März 2019 an verschiedenen Stellen verlinkt, u. a. https://www.railblog.info/?p=17969 . Die "Eurodual"-Lok ist in Deutschland erst ein Jahr darauf, im Februar 2020, zugelassen worden - und mit etwa 20 Exemplaren sowie einem hohen Verkaufspreis realistischerweise auch ein Nischenprodukt. Ich glaube daher nicht, dass diese Loks bei der Priorisierung eine große Rolle gespielt haben (können).

    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 19:03


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QUOTE (Südostbayer @ 19 Nov 2020, 18:14)
Die "Eurodual"-Lok ist in Deutschland erst ein Jahr darauf, im Februar 2020, zugelassen worden - und mit etwa 20 Exemplaren sowie einem hohen Verkaufspreis realistischerweise auch ein Nischenprodukt. Ich glaube daher nicht, dass diese Loks bei der Priorisierung eine große Rolle gespielt haben (können).

Ne, das ist in der Tat unwahrscheinlich. Irgendwo hier im Forum war das glaub ich auch schon mal diskutiert, da ging es schlicht um regionale Widerstand, da man die Güterzüge fürchtet. Deshalb hat das CSU-Fußvolk und dann der Landrat das Projekt bekämpft. Allerdings wurde die Strecke nun wiederum beim Lückenschlussprogramm angemeldet, siehe zitierten Teil von ralf.wiedenmann.

Wie auch immer - es bleibt zu hoffen, dass sich durch die Dual-Güterzugloks dann doch genügend GV einfindet und die Strecke irgendwann dann doch mal elektrifiziert werden kann - falls nicht schon im Güterbahnprojekt enthalten. Zwar sind erst 20 verkauft, aber Stadler macht es jetzt wie Siemens früher und baut einen Lookpool mit denen auf:

https://www.europeanlocpool.com/lokomotiven/
https://www.bahn-manager.de/stadler-liefert...opean-loc-pool/

D.h. die werden vermietet, womit die Wahrscheinlichkeit steigen dürfte, dass jemand die zw. Rosenheim-Mühldorf mal einsetzen wird - v.a. wenn der Ostkorridor bis wenigstens Regensburg/Landshut elektrifiziert ist.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 19:59


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Wohnort: ja


QUOTE (Südostbayer @ 19 Nov 2020, 18:14)
Die "Eurodual"-Lok ist in Deutschland erst ein Jahr darauf, im Februar 2020, zugelassen worden

Die fiel ja nicht unerwartet vom Himmel.

QUOTE (Südostbayer @ 19 Nov 2020, 18:14)
und mit etwa 20 Exemplaren sowie einem hohen Verkaufspreis realistischerweise auch ein Nischenprodukt. Ich glaube daher nicht, dass diese Loks bei der Priorisierung eine große Rolle gespielt haben (können).

Im Regionalverkehr beeinflussen alternative Antriebsformen, die es noch gar nicht gibt oder zu denen noch keine Betriebserfahrungen vorliegen, dennoch ständig den Diskurs und die Planungen. Vor über zwei Jahrzehnten hat man die SFS Ingolstadt - Nürnberg für Dostos "optimiert", die vor einer Woche ihren ersten Betriebstag hatten. Auch war man in den 90ern der Industrie so dankbar für den Neigetechnik-Betrieb, dass die Infrastruktureinsparexperten gleich daraus den Regelfall machen wollten statt 150 Jahre alte Strecken auch mal ohne Fernverkehr auszubauen. Das ging auch mit 20 Stück der Baureihe 610 los ... Ich denke sehr wohl, dass Hybridlokomotiven die politischen Gedankenspiele seitens des Güterverkehr schon beeinflusst haben, da gab es die Loks nur auf dem Papier. Selbst Technologie, die es nie aus dem Erprobungsstadium herausgeschafft hat, hat bei uns schon die Verkehrspolitik (bahnfeindlich) beeinflusst, wenn die Politik das cool fand. Stichwort Transrapid. Und auch Wasserstoff (teuer oder/und eingeschränkt leistungsfähig), Hyperloop (Weichen? Abwärme im Vakuum?), autonomes Fahren (bis jetzt kann nichtmal ein Tesla in Serie vollkommen unbesetzt 5 m vorwärts in die Garage und wieder raus, selbst wenn's keinen Schnee hat), E-Lkw (kostet übrigens nicht nur viel, sondern jenseits von gut und böse!) etc. beeinflussen die Bahnpolitik negativ, obwohl's das meiste mal wieder nie geben wird, zumindest nicht so wie sich's die Fortschrittsexperten heute vorstellen. Um politisch einen Grund zu finden, bei der Bahn in absehbarer Zeit mal wieder nix machen zu müssen, was Geld kostet, muss der Grund ja nicht gut sein. Da hat bekanntlich schon immer der nächstbeste gereicht.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 23:06


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QUOTE (Iarn @ 19 Nov 2020, 09:51)
Vor der geplanten Elektrifizierung steht das Thema 30 Minuten takt eh nicht auf der Tagesordnung. Und alle S-Bahn Triebwagen beschleunigen stärker als jedes Fahrzeug mit Turbolader.

Ich hätte wohl besser Raketen- oder Atomantrieb geschrieben. Meinetwegen auch Fluxkompensator-Technologie.

Bearbeitet von Cloakmaster am 19 Nov 2020, 23:08
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 19 Nov 2020, 23:58


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QUOTE (Cloakmaster @ 19 Nov 2020, 23:06)
Meinetwegen auch Fluxkompensator-Technologie.

Dazu braucht man aber auch erstmal 140 km/h (für Nebenstrecken nicht geeignet!) und 1,21 Gigawatt pro Aktivierung. Nicht gerade wenig Aufwand. Und ich weiß nicht, ob es für die Fahrdienstleiter nicht zu kompliziert ist, wenn sie nicht nur wissen müssen, wo ein Zug ist, sondern auch noch wann er ist. Bahn und Zeit gilt ja bisher schon als schwierig. Allerdings wären tatsächlich fliegende Zugkeuzungen ohne Ausweichgleis möglich, ohne dass es zu solchen unschönen Szenen kommt.

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 20 Nov 2020, 02:39


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QUOTE (Rohrbacher @ 19 Nov 2020, 23:58)
Und ich weiß nicht, ob es für die Fahrdienstleiter nicht zu kompliziert ist, wenn sie nicht nur wissen müssen, wo ein Zug ist, sondern auch noch wann er ist. Bahn und Zeit gilt ja bisher schon als schwierig.

Man kann doch eh nur entweder die Geschwindigkeit oder den Ort wissen...?

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Huift ja doch nix...
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 20 Nov 2020, 03:07


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Beiträge: 12835

Wohnort: ja


QUOTE (TramBahnFreak @ 20 Nov 2020, 02:39)
Man kann doch eh nur entweder die Geschwindigkeit oder den Ort wissen...?

Kommt drauf an, wie genau man Zeit und Raum definiert und feststellt. Wenn man als Ort ganz fahrdienstleiterkonform nur den Gleis-/Blockabschnitt festlegt, müsste das ja reichen. Schwierig wird's halt, wenn ein Zug den Block nicht nur räumlich nach vorne oder hinten zum jeweils nächsten innerhalb des regulären linearen Zeitverlaufs verlassen kann, sondern *plopp* innerhalb eines Blocks jenseits des gewöhnlichen Fortschreitens der Zeit auf eine andere Zeitebene wechseln kann, oder? biggrin.gif

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hmmueller
  Geschrieben am: 20 Nov 2020, 06:14


König


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QUOTE (TramBahnFreak @ 20 Nov 2020, 02:39)
Man kann doch eh nur entweder die Geschwindigkeit oder den Ort wissen...?

Quantenphysikalische Züge ... da gehen nicht viele Leute rein .Zeillinger ist doch mit seinen Fußballmolekülen = ca. 60 C-Atome schon eher am oberen Rand der Unschärfe; vielleicht gehen heutzutage ein paar 100 Atomchen; mein Bierbauch hat leider ein paar mehr.

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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
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Südostbayer
  Geschrieben am: 20 Nov 2020, 09:03


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 19 Nov 2020, 19:59)
Die fiel ja nicht unerwartet vom Himmel.

Ja, das Konzept ist wesentlich älter, auch wenn es in Deutschland über Jahrzehnte nur im Werkbahnbereich angewandt wurde. Engländer und Amerikaner kennen "hybride" Streckenlokomotiven seit den 1950er-Jahren.

Dennoch halte ich es für unwahrscheinlich, dass das hier eine Rolle gespielt hat. Abgesehen von der nicht-/kaum-Verfügbarkeit der Triebfahrzeuge sehen die aktuellen BVWP-Planungen für den Streckenabschnitt Rosenheim - Mühldorf schlicht gar keinen Ausbau vor. Hätte "man" Güterzüge mit Diesel- bzw. Zweikraftloks im Sinn, müsste man mindestens die Kapazität erhöhen, denn auf dem Abschnitt Wasserburg - Mühldorf belegt das aktuelle Betriebsprogramm des Personenverkehrs tagsüber alle durchgehenden Trassen: Wasserburg ab/an zur vollen Stunde, Mühldorf an/ab zur halben Stunde. Ohne Kreuzungsbahnhof und/oder sehr enge Blockteilung (um einen Güterzug kurz vor oder nach der RB zu fahren) bleiben Güterzügen nur die Nachtstunden, zu denen es aber auch über München entsprechende Kapazitäten geben sollte, ohne eine teure Zweikraftlok vorhalten zu müssen.


QUOTE (Rohrbacher @ 19 Nov 2020, 19:59)
Um politisch einen Grund zu finden, bei der Bahn in absehbarer Zeit mal wieder nix machen zu müssen, was Geld kostet, muss der Grund ja nicht gut sein. Da hat bekanntlich schon immer der nächstbeste gereicht.

Das stimmt, aber die nun gewählte Begründung ist (bei gleichem Effekt) wesentlich einfacher als Deine Theorie. Sie lautet "nicht gesamtwirtschaftlich vorteilhaft" (= kein Bedarf, kein Geld).
    
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Jean
  Geschrieben am: 20 Nov 2020, 09:52


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QUOTE (Südostbayer @ 20 Nov 2020, 09:03)
Das stimmt, aber die nun gewählte Begründung ist (bei gleichem Effekt) wesentlich einfacher als Deine Theorie. Sie lautet "nicht gesamtwirtschaftlich vorteilhaft" (= kein Bedarf, kein Geld).

Wenn das bei Straßen auch gegeben wäre. biggrin.gif rolleyes.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 20 Nov 2020, 11:02


Kaiser


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Die ganze Diskussion sollte verschoben werden zu neuer Zulauf zum Brennerbasistunnel über Mühldorf. Hat nichts mit Wasserburg-Eberberg zu tun.

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