Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | Chat | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Hilfe

Seiten: (44) « Erste ... 42 43 [44]  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema |
Ausbau Schienenfernverkehr Bayern - Prag [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Sep 2017, 12:02


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 1661




QUOTE (146225 @ 18 Sep 2017, 05:52)
Besondere Erwartungen würde ich damit aber auch keine verbinden.

Doch doch, in diesem Spezialfall (Prag) schon, auf tschechischem Gebiet heißt er doch Dr. Scheuer wink.gif
Da wollen wir mal hoffen, dass er oft dorthin reist, um sich die honorige Anrede anhören zu können wink.gif
    
     Link zum BeitragTop
Iarn
  Geschrieben am: 4 Nov 2017, 17:16


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 14433




Hat man eigentlich nie eine Neubaustrecke entlang der A6 (ca ab ABK Oberpfälzer Wald)bis zur Strecker nach Cheb in Erwägung gezogen? Das hätte den Vorteil gehabt, dass man die Nürnberger und die Münchner Strecke bündeln könnte.

--------------------
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
     Link zum BeitragTop
ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 15:43


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Mar 11
Beiträge: 1243

Alter: 56
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


BEG veröffentlicht Studie zum Bahnausbau München-Prag
„Im Rahmen der Studie „Beschleunigung der Verkehre München – Praha“ haben die Bietergemeinschaft SMA, Schüßler-Plan und SUDOP mehrere Varianten mit unterschiedlichen Ausprägungen (mit/ohne Neigetechnik, mit/ohne Kurve Schwandorf etc.) für eine Fahrzeitverkürzung der Relation München – Regensburg – Plzeň – Praha ausgearbeitet. Die Zielfahrzeit liegt bei allen Varianten bei 4 Stunden 15 Minuten. Dies ist gegenüber dem heutigen Fahrplan eine Einsparung von rund eineinhalb Stunden. Die Untersuchungsergebnisse der Sudop-Studie, welche den Infrastrukturausbau in Tschechien untersucht hat, sind in diese Studie mit eingeflossen.“

Hier die gesamte Studie Beschleunigung der Verkehre München – Praha von Januar 2018

Neuigkeitswert relativ gering: Scheint nur eine Zusammenfassung der Studie von Juli 2017 zu sein. Einzige Neuigkeit sind die mitgelieferten Fahrplangrafiken für die 3 Vorzugsvarianten.

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 12 Jan 2018, 15:51

--------------------
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
spock5407
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 21:56


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 12244

Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


Antwort aus dem D-Neitech-Thread bzgl. Landshut-Regensburg bzgl. der 3,6 Minuten:

Es gibt durchaus ein paar Stellen, wo mir die heutige Vmax recht konservativ vorkommt.
Landshut-Mirskofen könnte man auf 160 erhöhen, Mirskofener Kurve evtl. an der Überhöhung was machen um den 80er dort wegzubekommen,
Ergoldsbach-Neufahrn von 130 auf 160 und Neufahrn bis wo die Gäubodenbahn abbiegt von 110 auf 130-140.
Hagelstadt-Obertraubling von 140 auf 160.
östliche Einfahrt Regensburg optimieren, so dass man je nach Gleis nicht 30 runter muss. An der ex-Zuckerfabrik kannst ja noch aus/nach Süden mit 120 rum.
Einfahrt aus Norden nach Gleis 8+9 muss schneller gehen. Aus diesen kann man schnell wieder Ri Süden ausfahren.

Theoretisch könnte man noch Schnellfahrweichen in Obertraubling verbauen, um den 130er Einbruch dort wegzubekommen. Aber für die paar Sekunden wird man niemals das Geld ausgeben, denn man müsste sündteure 200er Weichen verbauen. Für 160 gibts glaub ich keine mehr. Hat man nicht mal im Reichswald vor Feucht verbaut, wo die Regensburger ICE von dem ABS-Abschnitt vor Nürnberg abzweigen, dort ist auch nur 130 für die abzweigenden ICE.


Sprich, knapp 4 Minuten kann ich mir mit sehr viel Kleinkram und Detailoptimierung gerade so noch vorstellen. Selbstredend, dass diese Fernzüge in Neufahrn nicht zu halten haben. IMO wäre der Anschluss Richtung Straubing in Landshut statt in Neufahrn eh besser, denn so wird die Bezirkshauptstadt direkt erreicht und Ergoldsbach erhielte noch
ein paar Halte mehr.
Btw, die Takt-D und IR Anfang der 90er fuhren 1h20 München-Regensburg (Halt in Freising und Landshut, nicht in Neufahrn) und 3-4min länger Ri Süden (wg. Zulauf und Puffer München). Die S1 musste dafür in Oberschleissheim "auf die Seite". biggrin.gif


Wo man IMO relativ viel rausholen könnte, ist Moosburg-Landshut. Schnürlgrad auf einigen Kilometern und trotzdem nur 120 (die "Sumpfistrecke", oder ist da nun schon saniert und 160-fähig?). Insbesondere die Einfahrt aus Ri Freising zieht sich ewig mit Vmax 60.

Bearbeitet von spock5407 am 12 Jan 2018, 22:11

--------------------
München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
#zpool create poolname raidz2 /dev/da0 /dev/da1 /dev/da2 /dev/da3 /dev/da4 /dev/da5
    
     Link zum BeitragTop
Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 22:56


Routinier


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 338




Was passiert eigentlich mit dem 90er-Einbruch an der B15-Brücke? Die geht ja dann neu oben über die Strecke. Nicht dass man die alte Brücke stehen lässt, statt sie zu verfüllen und dann weiter 90 gefahren wird.
In Eggmühl gibt es verrückterweise auch einen 80er-Einbruch in Südrichtung, während in Nordrichtung die Brücke mit 110 befahren wird.

Zwischen Neufahrn und Landshut ist keine Luft für zusätzliche Züge. So wird der Flughafenexpress ja nicht mal in Ergoldsbach halten und die BEG findet da scheinbar auch nichts schlimmes dran. Ich höre keinen Ruf nach Ausbau.
Es fehlt zwischen Neufahrn und Landshut jede Weiche und die Blöcke sind viel zu groß. Würde man da zwei oder drei Überleitstellen einbauen und die Blöcke verdichten, wäre da mehr drin, ansonsten ist da alles dicht.

Die S-Bahn bräuchte eine eigene Infrastruktur. So lange das nicht der Fall ist, kann man immer einen schönen Luftfahrplan mit theoretischen Zeiten machen, die S-Bahn und Regionalzüge bremsen sich immer gegenseitig aus und die Strecke hat nicht mal durchgehenden Gleiswechselbetrieb (der dann von der BZ eh nicht genutzt wird).
Ohne separate Infrastruktur der S-Bahn wird das nie was mit einer gewissen Zuverlässigkeit.

Bearbeitet von Trapeztafelfanatiker am 12 Jan 2018, 23:01
    
     Link zum BeitragTop
spock5407
  Geschrieben am: 12 Jan 2018, 23:28


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 12244

Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


Ich würde erwarten, dass diese La's (B15 und Eggmühl) behoben werden.
War vorher ja auch jeweils 110 an diesen Stellen.

Aber der 80er kurz vor Obertraubling an der Brücke bestand ja Ende der 80er, Anfang der 90er auch jahrelang... und auch ein 80er etwas südlich der Kurve bei Hagelstadt dauerte Jahre, bis der verschwand und wieder 110 (oder ggf. 120 an der genauen Stelle) war.

Jaja, die La's....und deren Beseitigung.

Mir war gar nicht bewusst gewesen, dass die Blocklängen dort so limitieren. Eigentlich hab ich Landshut-Obertraubling nicht so toll überlastet im Kopf. Ok, ich kenn die Güterzugtrassen nicht. Das muss sich spätestens ändern, wenn die Strecke (irgendwann) mehr Güterverkehr aus Ri Hof aufnehmen und an München vorbeischleusen soll können.

Im S-Bahnbereich sind getrennte S-Bahn und Regional-/Ferngleise IMO unabdingbar. Aber leider ist das auch der Punkt, wo am unwahrscheinlichsten auf Sicht sich was tun wird...

Bearbeitet von spock5407 am 12 Jan 2018, 23:33

--------------------
München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
#zpool create poolname raidz2 /dev/da0 /dev/da1 /dev/da2 /dev/da3 /dev/da4 /dev/da5
    
     Link zum BeitragTop
Martin H.
  Geschrieben am: 13 Jan 2018, 00:34


Lebende Forenlegende


Status: Globaler Moderator
Mitglied seit: 6 Jan 10
Beiträge: 7801

Wohnort: München


Zwischen Freising und Moosburg hat man vorletzten Dezember schon einiges erhöht. Die 110 Langenbach Richtung Freising sind jetzt auch 160.

Moosburg-Landshut hat man ja vor einigen Jahren mal saniert ohne Anhebung der Geschwindigkeit. Da sind aber mittlerweile wieder einige Löcher drin. Man kann es natürlich auch so machen wie südlich Baar-Ebenhausen im Sumpf, aber da ist die Strecke zu unwichtig für.

Landshut kann man von München kommend aber mittlerweile mit 80 einfahren auf einem Gleis.
Regensburg hatte ich noch nie 30, oft 40, oft 120, aber dafür Ausfahrt Halt was dann 80-60-40 bedeutet.

Ergoldsbach - Neufahrn sind sogar ein kurzes Stückerl 160. Vor Eggmühl wäre auch mehr als 120 drin.
Mirskofen im Innenbogen eher wenig, im Außenbogen ginge noch was.
80er nördlich Eggmühl, da ist die Ankündigung fast 1500 Meter vorher und der Überwacher relativ schlecht eingestellt, da könnte man rein durch Versetzen was rausholen.
Sowas ist aber nichts ungewöhnliches. Bei Pappenheim gibt's auch eine Stelle die je nach Gleis und Richtung mal 80, mal 110 zulässt. Und nur ein Teil ist auf einer Brücke.

--------------------
das Dass
Forenanleitung
auf der Ignorierliste: Politisches
    
     Link zum BeitragTop
Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 14 Jan 2018, 00:48


Routinier


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 338




QUOTE (spock5407 @ 13 Jan 2018, 00:28)
Ich würde erwarten, dass diese La's (B15 und Eggmühl) behoben werden.
War vorher ja auch jeweils 110 an diesen Stellen.


Man darf davon ausgehen dass sich da in den nächsten Jahren nichts ändern und während oben auf der B 15 die Autos mit 100 (bei den meisten eher 110-120) drüberrauschen, wird man unten für wenige Meter auf 90 herunterbremsen können, kurz beschleunigen um danach wieder auf 80 herunterzubremsen.
    
     Link zum BeitragTop
Iarn
  Geschrieben am: 14 Jan 2018, 09:24


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 14433




QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 12 Jan 2018, 22:56)
Zwischen Neufahrn und Landshut ist keine Luft für zusätzliche Züge. So wird der Flughafenexpress ja nicht mal in Ergoldsbach halten und die BEG findet da scheinbar auch nichts schlimmes dran.

Und ich dachte, das Wort Express beinhaltet, dass der Zug nur an wenigen Stationen hält.

--------------------
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
     Link zum BeitragTop
Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 14 Jan 2018, 10:58


Routinier


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 338




QUOTE (Iarn @ 14 Jan 2018, 10:24)
Und ich dachte, das Wort Express beinhaltet, dass der Zug nur an wenigen Stationen hält.

Das war auch mal so angedacht, jedoch gibt es eben keine zusätzlichen Trassen, daher muss der Zug die heutige Agilis Regenburg - Landshut ersetzen. Die Fahrzeit ist damit natürlich über eine Stunde und nicht mehr richtig attraktiv.

Man muss sich das mal vorstellen, eine zweigleisige Strecke, kaputtoptimiert und bei dem wenigen Zugverkehr passt noch nicht mal was zusätzlich drauf.
Viel zu lange Blockabstände und einige Abschnitte ohne GWB. Wo GWB ist, kann dieser effektiv kaum genutzt werden, da z. B. zwischen Neufahrn und Landshut keine einzige Weiche, Überleitstelle liegt und auf dem Gegengleis nur ein einziger Block!
Die BEG scheint das alles nur hinzunehmen, ohne irgend einen Druck zu machen.

Bearbeitet von Trapeztafelfanatiker am 14 Jan 2018, 10:59
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 14 Jan 2018, 11:27


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 9771

Alter: 36
Wohnort: München


QUOTE
Viel zu lange Blockabstände und einige Abschnitte ohne GWB.
Das kann doch echt nicht sein!

--------------------
Welcher Kurs darf heute kommentarlos entfallen?

2% Fahrgastzuwachs bei 4% Bevölkerungszuwachs ist keine Glanzleistung!
    
    Link zum BeitragTop
eherl2000
  Geschrieben am: 14 Jan 2018, 12:13


Routinier


Status: Mitglied
Mitglied seit: 5 Mar 07
Beiträge: 462

Wohnort: München


GWB wird meist auch nur als Lightvariante ausgebaut, wie München - Rosenheim beweist. Fährt ein Zug auf dem linken Gleis und soll auf das rechte zurück, muss er auf HP2 über das Überholgleis. Nur so ist der Wechsel dort möglich. Man könnte von Österreich lernen, wo öfter als bei uns links gefahren wird und die Überleitstellen meist mit höheren Geschwindigkeiten (60 - 80 km/h) befahren werden können. Das verflüssigt den Verkehr, denn bis ein schwerer Güterzug von 40 km/h wieder auf 80 oder 100 km/h beschleunigt, das dauert.
    
     Link zum BeitragTop
spock5407
  Geschrieben am: 14 Jan 2018, 12:53


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 21 Dec 05
Beiträge: 12244

Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


QUOTE (Jean @ 14 Jan 2018, 12:27)
Das kann doch echt nicht sein!

Mei, ist halt ....tadaaa....nachfragegerecht.

--------------------
München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
#zpool create poolname raidz2 /dev/da0 /dev/da1 /dev/da2 /dev/da3 /dev/da4 /dev/da5
    
     Link zum BeitragTop
Thema wird von 0 Benutzer gelesen (0 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
657 Antworten seit 13 Apr 2007, 14:11 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (44) « Erste ... 42 43 [44] 
<< Back to Fernverkehr
Antworten | Neues Thema |