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Zukunft der Strecke Gotteszell - Viechtach, Regentalbahn [Zur Themenübersicht]
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Jogi
  Geschrieben am: 22 Mar 2017, 10:54


Kaiser


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Alter: 29
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QUOTE (Flo @ 21 Mar 2017, 23:59)
Probebetrieb soll ja Mitte September enden, Lantagswahl dürfte dann ca. 2 Wochen später sein. Man wird dann halt nicht 2 Wochen vor Fahrplanwechsel abbestellen, sondern dann wohl im Dezember zum Fahrplanwechsel nach der Wahl  sad.gif

Wenn die erforderliche Querschnittsbelastung nicht erreicht wird, endet die Bestellung der Verkehre seitens der BEG zum 11. September 2018 (BEG-PM vom 29.6.16).

Der zweijährige Probebetrieb wird deshalb eingerichtet, weil die 1.000 Pkm je Streckenkm nicht mit abschließender Sicherheit nachgewiesen werden konnten. Ursprünglich sollte der schon im Juni 2015 starten (BEG-PM vom 12.2.2014); September 2016 als Starttermin dürfte sich mit Beginn des Schuljahres erklären lassen.

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Allgemein zur Grenze der 1.000 Personenkm: Ich bin über eine Schriftliche Anfrage im bayerischen Landtag gestolpert, in der diese näher begründet wird (im Wesentlichen: Vorgabe aus LuFV II, Richtlinie des EBA und Gebot der Bayerischen Haushaltsordnung), AUßerdem wird auch die Frage beantwortet, warum sie nicht an in Betrieb befindlichen Strecken angelegt wird und es gibt eine Liste von Strecken, die eine niedrigere Querschnittsbelastung aufweisen. U.a. auch alle von Zwiesel abzweigende Strecken außer die Richtung Deggendorf.

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Ergäzend zu Iarns Beispielrechnung einige allgemeine Anmerkungen:

QUOTE (mapic @ 22 Mar 2017, 10:46)
Was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied zwischen 1000 Fahrgästen und 1000 Personenkilometern pro Kilometer? Rein rechnerisch kommt man da erst mal auf das exakt gleiche Ergebnis.

Vielleicht ist es etwas einfacher nachzuvollziehen, wenn man diese abstrakte Vorgabe auf die konkrete Strecke bezieht. Gotteszell-Viechtach sind 25 Streckenkilometer von einander entfernt. Also müssen in den Zügen so viele Reisende mitfahren, die zusammengenommen mindestens 25.000 Personenkilometer auf der Strecke zurücklegen.

Das kann durch 1.000 Reisende erfolgen, die nur von Gotteszell nach Viechtach fahren (1.000 Pers. x 25 km x 1 Fahrt) oder durch 500 Reisende, die einmal von Gotteszell nach Viechtach und wieder zurück fahren (500 Pers. x 25 km x 2).

QUOTE (mapic @ 22 Mar 2017, 10:46)
Ist es ein Unterschied in der Zählweise?

Also im Zug durch die Fahrgastzähler? Die wird ja in der PM beschrieben, es wurden sowohl die Ein- wie auch die Aussteiger und die Fahrgäste zwischen den Stationen gezählt. Ist also aufwändiger als nur durch den Zug zu gehen und "irgendwie" auf 1.000 Reisende zu kommen. Dafür gibt das ein detailiertes Nutzungsbild ab, wo die Nachfrage höher und wo sie niedriger liegt.

QUOTE (mapic @ 22 Mar 2017, 10:46)
Zählen zwei Fahrgäste, die jeweils die halbe Strecke fahren anders als einer, der die ganze Strecke durchfährt?

Eigentlich nicht, ihre Fahrleistung zählt genau so mit rein wie die Durchfahrer auf ganzer Strecke. Aber klar ist auch, fahren nun Reisende nicht die komplette Strecke durch (also z.B. von Teisnach nach Gotteszell), kommen unterm Strich mehr als 1.000 "reale" Personen zusammen, die die Bahn nutzen.

Generell erlaubt diese Zählweise, dass stärker nachgefragte Abschnitte die schwächer nachgefragten ausgleichen.
    
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DSG Speisewagen
  Geschrieben am: 23 Mar 2017, 17:02


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Beiträge: 3618




QUOTE (Jogi @ 22 Mar 2017, 11:54)
Wenn die erforderliche Querschnittsbelastung nicht erreicht wird, endet die Bestellung der Verkehre seitens der BEG zum 11. September 2018 (BEG-PM vom 29.6.16).

Der zweijährige Probebetrieb wird deshalb eingerichtet, weil die 1.000 Pkm je Streckenkm nicht mit abschließender Sicherheit nachgewiesen werden konnten. Ursprünglich sollte der schon im Juni 2015 starten (BEG-PM vom 12.2.2014); September 2016 als Starttermin dürfte sich mit Beginn des Schuljahres erklären lassen.

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Allgemein zur Grenze der 1.000 Personenkm: Ich bin über eine Schriftliche Anfrage im bayerischen Landtag gestolpert, in der diese näher begründet wird (im Wesentlichen: Vorgabe aus LuFV II, Richtlinie des EBA und Gebot der Bayerischen Haushaltsordnung), AUßerdem wird auch die Frage beantwortet, warum sie nicht an in Betrieb befindlichen Strecken angelegt wird und es gibt eine Liste von Strecken, die eine niedrigere Querschnittsbelastung aufweisen. U.a. auch alle von Zwiesel abzweigende Strecken außer die Richtung Deggendorf.


Der Probebetrieb wurde auch nur von vielen engagierten Leuten in der Region durchgebracht, da die BEG immer dagegen war und hinter vorgehaltener Hand sagt man sich auch dass die BEG auch will dass das scheitert (dazu kann ich nichts sagen, man hört es nur in der Region).

Minister Brunner kommt aus der Ecke, der hat sich sehr eingesetzt und wenn der vor der Landtagswahl verkündet dass es weiter geht, dann ist er der König.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass man vor der wichtigen Landtagswahl einfach den Verkehr hier wieder einstellt.

Zudem halte ich es für verrückt wenn man eine Strecke einstellt die mehr Fahrgäste hat als nahezu alle anderen Strecken im Bayerischen Wald.
Bei einem Regelbetrieb könnte man in Zukunft auch einen Flügelbetrieb einführen und Züge direkt von Viechtach nach Plattling durchfahren lassen was das Potential nochmals erhöhen würde.
Das schafft Grafenau niemals, auch bei einem künftigen Stundentakt nicht (falls der jemals kommt, da fehlt ja irgendwie auch der Nachdruck) und sogar Bodenmais nicht, obwohl das touristisch bedeutender als Viechtach ist.

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Trassengebühren halbieren! Schwerverkehrsabgabe ab 3,5t für Lkw und Busse einführen! Infrastrukturausbau, Knotenausbau, Kapazitätsausbau! Verminderter Mehrwertsteuersatz für alle Zugfahrkarten! Fahrgastrechte für alle Verkehrsträger gleich!
    
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