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http://stellwerke.blogspot.com, Meine Eisenbahngeschichten [Zur Themenübersicht]
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ropix
  Geschrieben am: 23 Mar 2012, 18:31


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Kurze Frage:

Das Zwerg-Sperrsignal im Beitrag "Frühjahr 1981" das ja auch die Beschriftung Sp4 trägt schaut mir aber doch eher nach Schutzsignal aus???

Oder gabs wirklich mal Sperrsignale mit zwei weißen Lichtern übereinander, einem Roten und einer Geschwindigkeits-4 dahinter?

Ansonsten nette Bilder, die Signalhebelbauform von Bischoffshofen 2 dürfte auch nicht grad häufig vorgekommen sein, oder?

Schade eigentlich dass es keinen richtig großen Bahnhof mit mechanischen Stellwerken mehr gibt in AT (wenigstens einen hätte man sich ja aufheben können, das ham ja sogar die Schweizer noch biggrin.gif )

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hmmueller
  Geschrieben am: 23 Mar 2012, 20:25


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QUOTE (ropix @ 23 Mar 2012, 18:31)
Das Zwerg-Sperrsignal im Beitrag "Frühjahr 1981" das ja auch die Beschriftung Sp4 trägt schaut mir aber doch eher nach Schutzsignal aus???

Ja - ist ein Schutzsignal. Beim Runterschreiben der Texte werde ich z.B. von einer Abkürzung "Sp" in die Irre geführt wink.gif --> korrigiert.

Die Hebelbauform aus Bischofshofen habe ich sonst nirgends mehr gesehen ... aber ich habe bei weitem nicht alle Stellwerke in Österreich besucht. Man müsste sich einmal in Kroatien oder Tschechien usw. umsehen, wenn man dazu käm ...

Zur Erhaltung von Stellwerken - ich hab entschieden, dass ich keine Emotionen mehr an das Vergehen der alten Technik hänge ... so ist das halt. Ich bin ja selber als Software-Fritze daran beteiligt, dass wir "mechanische Logik" und "elektrische Logik" und mittlerweile auch "elektronische Logik" durch "Software-Logik" ersetzen. Irgendwann wird das letzte Formsignal, der letze Weichenhebel und das letzte Blockfeld, die noch im kommerziellen Betrieb im Einsatz sind, auch verschwinden - so wie Riefler-Präzisionspendeluhren oder pneumatische Klaviere.

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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
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hmmueller
  Geschrieben am: 24 Mar 2012, 21:04


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Hier eine kleine Werbeeinschaltung: Auf meinem Blog sind nun 358 Fotos veröffentlicht, neuerdings aber auch 2 Gleispläne, unter anderem in Postings mit Fotos von 1981 über

Vielleicht gefällt's ja jemandem (auch wenn v.a. einige St.Veiter Fotos an Schärfe zu wünschen übrig lassen ...).

Grüße
H.M.M.

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Boris Merath
  Geschrieben am: 24 Mar 2012, 23:14


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Ah, auch sehr interessant. Blöde spontane Frage - der Blockkasten von Süßenbrunn, hat der Streckenblock als Felderblock drauf? Könnte das Hb-Feld etwas mit der in Österreich ja vorhandenen Kopplung zwischen Streckenblock und Bahnhofsblock zusammenhängen? Bei Gelegenheit mal nochmal den östererichischen Streckenblock nachlesen, nachdem der ja nirgends mehr verbaut ist hab ich das schon lang wieder vergessen wie der Ging...

Was die Schlüsselsperren auf der Hebelbank betrifft - vermutlich hat man da ganz einfach das Weichenteil genommen und rot angemalt - Schlüssel, die keiner braucht (teilweise auch mit so modifiziertem Schlüsselloch, dass man den Schlüssel nicht entnehmen kann) hat man in Österreich offenbar öfter verbaut.

Was mich wundert ist die Kombination des Streckenblocks (oder irre ich da?) mit schlüsselbedienten Signalen - wie ist denn da gewährleistet, dass der Vorblock erfolgt und nicht zweimal das Ausfahrsignal auf Fahrt gestellt wird?... Einfach nur per Vorschrift?

Haag ist ja wirklich genial. Blöde Frage - hatte Haag eine Eisenbahnkreuzung zu bedienen? Ansonsten - möglicherweise waren die Strecken freigemeldet, und er musste gar nicht von Hand rückblocken, sondern der Rückblock ging automatisch? Dann stellt sich nur noch die Frage was Taste mit dem roten Punkt soll.

Zum Thema St. Veit glaube ich kann ich weiterhelfen: Schau Dir mal die Signalstellpulte genauer an - da gibt es jeweils zwei Leuchtmelder, die mit "Ze" beschriftet sind. Alles was ich jetzt schreibe spinne ich mir jetzt spontan zusammen:
Die Za des Nachbarbahnhofs könnte man prinzipiell in den Blockstrom der Fahrstraßenfestlegung legen - entweder indem man den Strom tatsächlich einmal zum Nachbarbahnhof und zurück schickt, oder alternativ über ein vom Nachbarbahnhof aus gesteuertes Relais laufen lässt. Alternativ kann man den Zustimmungsempfang natürlich auch auf Ebene der Signalfahrststellung prüfen. Die Rückgabe der Zustimmung könnte zum Beispiel über die Fahrstraßenauflösung laufen lassen, also den Blockstrom vom Fa-Feld übers Ff-Feld zum Za-Feld des Nachbarbahnhofs schicken.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 00:56


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QUOTE (Boris Merath @ 24 Mar 2012, 23:14)
Ah, auch sehr interessant. Blöde spontane Frage - der Blockkasten von Süßenbrunn, hat der Streckenblock als Felderblock drauf? Könnte das Hb-Feld etwas mit der in Österreich ja vorhandenen Kopplung zwischen Streckenblock und Bahnhofsblock zusammenhängen?

Wir haben grade drüber diskutiert - in "Eisenbahnsicherungsanlagen in Österreich, Teil 1", Seiten 105/106 ist das ganze beschrieben. Hier ist die Rede von einem Überbrückungsschalter, mit dem man trotz geblocktem A-Feld die Gleisnummer auf dem Gleisnummernanzeiger beim Ww anzeigen kann. Dazu muss der Überbrückungsschalter umgeschaltet, die Gleisanzeigertaste gedrückt und der Induktor betätigt werden. Vermutlich ist das dieser UMschalter?

Bearbeitet von Boris Merath am 25 Mar 2012, 00:56

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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hmmueller
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 07:50


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QUOTE (Boris Merath @ 25 Mar 2012, 00:14)
Ah, auch sehr interessant. Blöde spontane Frage - der Blockkasten von Süßenbrunn, hat der Streckenblock als Felderblock drauf? Könnte das Hb-Feld etwas mit der in Österreich ja vorhandenen Kopplung zwischen Streckenblock und Bahnhofsblock zusammenhängen? Bei Gelegenheit mal nochmal den östererichischen Streckenblock nachlesen, nachdem der ja nirgends mehr verbaut ist hab ich das schon lang wieder vergessen wie der Ging...


Teil der Antwort hast Du ja selber gegeben ... Rest müsste ich mir auch wieder zusammensuchen.

QUOTE
Was die Schlüsselsperren auf der Hebelbank betrifft - vermutlich hat man da ganz einfach das Weichenteil genommen und rot angemalt - Schlüssel, die keiner braucht (teilweise auch mit so modifiziertem Schlüsselloch, dass man den Schlüssel nicht entnehmen kann) hat man in Österreich offenbar öfter verbaut.


Man sieht auch, dass manche Schlüssel mit grauem Band umwickelt sind, manche nicht; und dass neben manchen Schlüssellöchern der Lack abgeplatzt ist = der Schlüssel immer weider beim Reinstecken daneben getroffen hat, bei manchen nicht. Wird daher so sein, wie Du sagst.

QUOTE
Was mich wundert ist die Kombination des Streckenblocks (oder irre ich da?) mit schlüsselbedienten Signalen - wie ist denn da gewährleistet, dass der Vorblock erfolgt und nicht zweimal das Ausfahrsignal auf Fahrt gestellt wird?... Einfach nur per Vorschrift?


Erstens ist das glaube ich schon ein prvisorischer Zustand während des Baus des Zentralstellwerks (wenn auch vielleicht schon seit Jahren). Zweitens wurde das Thema Wiederholungssperre in Österreich bei 5007 und Co. nicht so ernst genommen, soviel mir bekannt ist - erst bei den M46-Anlagen hab ich mir ziemlich viel Notizen zu diesem Thema gemacht, den ich einmal entziffern muss. Ich denke, die Vorschrift "Du MUSST den Befehl nach der Freistellung zurückgeben!" war der zentrale Aufhänger, zusammen mit irgendsowas wie "Der Fahrdienstleiter MUSS prüfen, dass der Befehl zeitig zurückgegeben wird!" o.ä.

QUOTE
Haag ist ja wirklich genial. Blöde Frage - hatte Haag eine Eisenbahnkreuzung zu bedienen?

Ich glaube mich zu erinnern, dass er in einiger Entfernung Richtung St.Valentin einen landwirtschaftlichen Schranken hatte ... ... ...

QUOTE
Ansonsten - möglicherweise waren die Strecken freigemeldet, und er musste gar nicht von Hand rückblocken, sondern der Rückblock ging automatisch?

Das war ziemlich sicher schon so.

QUOTE
Dann stellt sich nur noch die Frage was Taste mit dem roten Punkt soll.

Eben wink.gif.

QUOTE
Zum Thema St. Veit glaube ich kann ich weiterhelfen: Schau Dir mal die Signalstellpulte genauer an - da gibt es jeweils zwei Leuchtmelder, die mit "Ze" beschriftet sind.

Dass Du das auf den unscharfen Bildern siehst ... Rest hätte ich mir so ähnlich gedacht. Hier noch der Link zum extrem unscharfen Bild des Stellpults am Stw.1 Westbf, auch mit den zwei(!?! - Sicherheit?) Ze-Lämpchen.

QUOTE
Alles was ich jetzt schreibe spinne ich mir jetzt spontan zusammen:
Die Za des Nachbarbahnhofs könnte man prinzipiell in den Blockstrom der Fahrstraßenfestlegung legen - entweder indem man den Strom tatsächlich einmal zum Nachbarbahnhof und zurück schickt, oder alternativ über ein vom Nachbarbahnhof aus gesteuertes Relais laufen lässt. Alternativ kann man den Zustimmungsempfang natürlich auch auf Ebene der Signalfahrststellung prüfen. Die Rückgabe der Zustimmung könnte zum Beispiel über die Fahrstraßenauflösung laufen lassen, also den Blockstrom vom Fa-Feld übers Ff-Feld zum Za-Feld des Nachbarbahnhofs schicken.


D'accord!


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Boris Merath
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 14:53


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QUOTE (hmmueller @ 25 Mar 2012, 08:50)
Man sieht auch, dass manche Schlüssel mit grauem Band umwickelt sind, manche nicht; und dass neben manchen Schlüssellöchern der Lack abgeplatzt ist = der Schlüssel immer weider beim Reinstecken daneben getroffen hat, bei manchen nicht. Wird daher so sein, wie Du sagst.

Jetzt hab ichs mir auch grad nochmal angeschaut - man sieht die Metallplatte, die das Entnehmen des Schlüssels verhindert, ja sogar sehr deutlich. Dabei fällt mir auch eines auf: Welcher der beiden Schlüssel entnehmbar ist, wechselt ja sogar - was vermutlich kein Zufall ist.

QUOTE
D'accord!

Wie viele Leute hier wohl auch nur annähernd wissen wovon wir grade reden? :-)

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hmmueller
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 15:10


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QUOTE (Boris Merath @ 25 Mar 2012, 15:53)
Jetzt hab ichs mir auch grad nochmal angeschaut - man sieht die Metallplatte, die das Entnehmen des Schlüssels verhindert, ja sogar sehr deutlich.


Ich brauch Dich wohl des öfteren, damit Du mich mit der Nase draufstößt smile.gif

QUOTE
Dabei fällt mir auch eines auf: Welcher der beiden Schlüssel entnehmbar ist, wechselt ja sogar - was vermutlich kein Zufall ist.


Der eine der beiden bewegt den Verschlusshebel auf der Hinterseite nach oben, der andere nach unten; damit dreht der eine die Verschlusswelle nach links, der andere nach rechts (müsst man aus den 5007er-Bildern im Hager rauskriegen, welcher wie). Aber rein prinzipiell wird man wohl dieselben Verschlusswellen mit denselben Verschlussstücken verwendet haben, die schon von vorher von den Signalhebeln da waren. Und dann müsste eigentlich immer der gleiche Schlüssel verwendet werden, außer bei den "zweiflügeligen" Ausfahrten bei nicht gekuppelten Signalen (weil dort ja der Hebel für die zweiflügelige Freistellung in Grundstellung nach oben stand, also beim Freistellen umgekehrt bewegt wurde wie die anderen Signalhebel). Schauen wir einmal:


  • bei H2/1, H3 und A/1 ist jeweils der untere Schlüssel verwendbar;
  • bei H2/2 und A/2 ist jeweils der obere Schlüssel verwendbar;


--> passt. Schaut nicht nach Zufall aus.

Dreieckig müssten die Schlüssel H2/2, H3 und A/2 sein, weil m.W. für das Freistellen von Signalen mit 40 (oder 60) ein dreieckiger Schlüssel verwendet werden soll.

QUOTE
Wie viele Leute hier wohl auch nur annähernd wissen wovon wir grade reden? :-)


Hoffentlich noch ein paar ... dann haben sie wenigstens was zum Mitgrübeln. Es soll ja auch Fdls geben, die sich für solche Dinge interessieren. Und wenn nicht, dann nicht wink.gif


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Boris Merath
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 15:20


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QUOTE (hmmueller @ 25 Mar 2012, 16:10)
Hoffentlich noch ein paar ... dann haben sie wenigstens was zum Mitgrübeln. Es soll ja auch Fdls geben, die sich für solche Dinge interessieren. Und wenn nicht, dann nicht wink.gif

Hier hat die preußische Bahnhofsblockung aber einen schlechten Einfluß - bei den meisten Stellwerken in Deutschland arbeiten bei einem Blockvorgang grundsätzlich zwei Blockfelder miteinander - eines wird geblockt, dafür ein anderes entblockt. Ich muss gestehen, als ich mich zum ersten mal mit den davon abweichenden Blockformen - Österreich, und als König der ausgefeilten Blockschaltungen, der sächsische Bahnhofsblock - beschäftigt habe, habe ich auch erstmal gestaunt was man mit den Blockfeldern alles machen kann.
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Ansonsten - wenn sich jemand für das Thema interessiert, aber nicht mitkommt - einfach nachfragen :-)

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Auer Trambahner
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 16:42


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QUOTE (Boris Merath @ 25 Mar 2012, 15:53)
Wie viele Leute hier wohl auch nur annähernd wissen wovon wir grade reden? :-)

Ich habs trotz aller ropixscher Versuche schon lang aufgegeben, Drehhebeldruckkurbelstellwerke der Bauart Hrdmaneck32 zu kapieren. laugh.gif

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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
    
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ropix
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 17:40


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QUOTE (Auer Trambahner @ 25 Mar 2012, 17:42)
Ich habs trotz aller ropixscher Versuche schon lang aufgegeben, Drehhebeldruckkurbelstellwerke der Bauart Hrdmaneck32 zu kapieren.  laugh.gif

Dabei war das Hrdmaneck32 im Blog fast schon Themaa :'( biggrin.gif
QUOTE (hmmueller @ 24 Mar 2012, 22:04)
Hier eine kleine Werbeeinschaltung: Auf meinem Blog sind nun 358 Fotos veröffentlicht, neuerdings aber auch 2 Gleispläne

Also bei Lunz musste ich doch staunen. Warum hat man das nochmal umgebaut auf heute immerhin vier durchgehende Gleise? Gut, dass die Drehscheibe verlegt wurde steht dran. Das 12SA dürfte in seinem letzten Zustand 7 Weichenhebel gehabt haben und wurde dann wohl 2006 durch ein Zentralschloss ersetzt

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Systemfehler
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 23:03


Kaiser


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QUOTE (Boris Merath @ 25 Mar 2012, 15:53)
Wie viele Leute hier wohl auch nur annähernd wissen wovon wir grade reden? :-)

Also ich würde mal behaupten, bei uns in der Ausbildungsgruppe hab ich am besten beim mechanischen Stellwerk durchgeblickt, und im Lehrstellwerk in Regensburg den Kollegen meistens weiterhelfen können, aber selbst mir ist das hier zu theoretisch grad... deswegen hab ichs erst gar ned durchgelesen, nur grob überflogen. Das ganze BE, BA, ZA, ZE usw. ist auch mir zuviel wink.gif
    
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JeDi
  Geschrieben am: 25 Mar 2012, 23:09


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Wohnort: Schlafwagen


Also ich find insbesondere deine Eisenbahngeschichten genial smile.gif

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Fight the Cistem! Fight „AfD“! Fight Nazis!
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 26 Mar 2012, 22:14


König


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QUOTE (JeDi @ 26 Mar 2012, 00:09)
Also ich find insbesondere deine Eisenbahngeschichten genial smile.gif

Danke smile.gif

Nur muss ich gestehen, dass ich den Großteil von meinem Pulver schon verschossen hab - ich hab nur mehr wenig, die ich noch aufschreiben kann ... mach ich, wenn ich mit diesen 1000 Dias durch bin!

H.M.

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ropix
  Geschrieben am: 28 Mar 2012, 15:58


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QUOTE (hmmueller @ 26 Mar 2012, 23:14)
Danke smile.gif

Nur muss ich gestehen, dass ich den Großteil von meinem Pulver schon verschossen hab - ich hab nur mehr wenig, die ich noch aufschreiben kann ... mach ich, wenn ich mit diesen 1000 Dias durch bin!

H.M.

trotzdem war die Story vom "Umfall"zug eine nette Geschichte.

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