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[M] Planspiele U-Bahn München, war: unmögliche Netzerweiterungen [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 10:20


Lebende Forenlegende


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Die Süddeutsche hat sich auch mit den U-Bahn Gedankenspielen nach Ottobrunn beschäftigt und kommt zu dem Schluss
QUOTE
Am Ende aber entscheidet über eine neue U-Bahn der Freistaat.

So wird es sein. Ich denke nicht, dass der NKF über 1 kommt, man kommt mit den optimierten Varianten vielleicht auf 0,6 oder 0,7. Am Ende ist es politisches Projekt und es liegt an Söder ob er für seinen Wunsch Campus das Geld locker machen kann. Und wirklich teuer kommen dann wohl eher die Gelder, die er für das Stillhalten der FW an anderer Stelle ausschütten muss.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 10:38


Kaiser


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Hat bei der ganzen Nummer eigentlich schon mal irgendwer untersucht wie sich das ganze auf die entsprechende Innenstadtstrecke auswirkt?

Ist ja nicht so, dass die U5 zwischen Neuperlach und der Innenstadt heute nur heiße Luft transportiert.


Mit der Verlängerung würde man einige Fahrgäste aus der S7 abziehen und noch neue gewinnen. Diese kommen dann zusätzlich auf die aktuellen Fahrgäste der U5 obendrauf. Hinzu kommt bis zur Fertigstellung in sagen wir mal 20 Jahren (optimistisch) noch das ganz normale Fahrgastwachstum.

Ja, die U5 teilt sich die Strecke mit der am schwächsten belasteten Linie. Die U4 wird aber durch die neuen Bewohner der ehemaligen Kaserne (Prinz-Eugen-Park), die auch im Nordosten stattfindende Nachverdichtung und eine eventuelle Verlängerung nach Englschalking und eventuell ins SEM (oder gar bis zur Messe) auch nicht leerer.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 11:00


Lebende Forenlegende


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Ich sehe durchaus noch Potential bei der U7 wenn man die regelmäßig fahren lassen würde. Und rein theoretisch könnte man ja auch die U2E wenn es sie irgendwann mal wieder gibt bis Neuperlach verlängern.

Man würde mit einer U5 bis zum Technologiepark den 213 quasi überflüssig machen und damit Fahrgäste auch von dessen Zubringern am Ostbahnhof (quasi alles) und Karl Preis Platz (U2/U7) abziehen.

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bestia_negra
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 11:29


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 12 Feb 2019, 11:00)
Ich sehe durchaus noch Potential bei der U7 wenn man die regelmäßig fahren lassen würde. Und rein theoretisch könnte man ja auch die U2E wenn es sie irgendwann mal wieder gibt bis Neuperlach verlängern.

Man würde mit einer U5 bis zum Technologiepark den 213 quasi überflüssig machen und damit Fahrgäste auch von dessen Zubringern am Ostbahnhof (quasi alles) und Karl Preis Platz (U2/U7) abziehen.

Da stimme ich zwar zu, die U7 und mögliche U25 (oder U8 wie auch immer man die dann nennen möchte) entlasten zwar die U5, belasten dafür aber wieder die andere Stammstrecke.


Unterm Strich schaufelt man mit solchen Verlängerungen neue Fahrgäste in die Innenstadtabschnitte der U-Bahnen. Fahrgäste, die vorher mit dem Auto, dem Bus oder mit der S-Bahn gefahren sind.

Das selbe gilt für die Verlängerungen nach Pasing und Englschalking (-SEM - Messe). Und das zusätzlich zu den ohnehin schon steigenden Fahrgastzahlen.



Deshalb ist es mMn essentiell die Strecken in der Innenstadt zu trennen, bevor man größere Neubauten im Außenbereich angeht.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 13:36


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QUOTE (bestia_negra @ 12 Feb 2019, 11:29)
Deshalb ist es mMn essentiell die Strecken in der Innenstadt zu trennen, bevor man größere Neubauten im Außenbereich angeht.

Prinzipiell gebe ich Dir da recht, allerdings glaube ich wäre es in dem Fall nicht so tragisch, da die Leute ja auch im Nichtfall mit der U2/U7 zum Karl Preis Platz (und dann 213) oder Neuperlach Süd (und dann 210) fahren würden. Von der S-Bahn zieht man glaube ich nicht viel ab, die ist eh zu unattraktiv. Und die meisten neuen Pendler

Bei der U2/U7 kommt hinzu, dass da die Probleme eher nördlich vom Hauptbahhof liegen. Eine Mehrbelastung auf dem Südast wiegt in meinen Augen nicht so schwer. Und ich fahre nahezu täglich die Kombo U2/213 da raus.


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Christoph
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 15:14


König


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Wohnort: An der Lokalbahn nach Aying+Kreuzstraße


QUOTE (Iarn @ 12 Feb 2019, 11:20)
Die Süddeutsche hat sich auch mit den U-Bahn Gedankenspielen nach Ottobrunn beschäftigt und kommt zu dem Schluss
So wird es sein. Ich denke nicht, dass der NKF über 1 kommt, man kommt mit den optimierten Varianten vielleicht auf 0,6 oder 0,7. Am Ende ist es politisches Projekt und es liegt an Söder ob er für seinen Wunsch Campus das Geld locker machen kann. Und wirklich teuer kommen dann wohl eher die Gelder, die er für das Stillhalten der FW an anderer Stelle ausschütten muss.

Was mich bei allen Planungsvarianten wundert ist, dass das riesige Gewerbegebiet (Ikea, Metro & Co.), der heute schon verkehrsmäßig fast am Limit ist, nicht miterschlossen wird.

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Pünktlichkeitsquote Nov 2018: 61%, Dez 2018: 65%, Jan 2019: 59%, Feb 2019: 73%, März 2019: 75%
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 15:22


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Wer bei Ikea oder Metro einkauft, trägt seinen Einkauf eher selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause.
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 16:03


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Abgesehen, dass man durchaus auch zu IKEA mit den Öffentlichen fahren kann, besteht das Gewerbegebiet nicht nur aus den 2 Läden. Ein Baumarkt, mindestens 2 Schuläden, Sportgeschäft, Babyladen, Biomarkt, ein paar Bekleindungsgeschäft und und und...
Dazu kommen noch einige Firmen und Bürogebäude mit einer ordentlichen Anzahl Arbeitslpätze.

Ich sehe das auch so, dass man eine U-Bahn auf jeden Fall im Gewerbegebiet enden lassen sollte.

Die westlichste oder die mittlere Variante könnten zumindest einen Zugang von ihrem letzten Bahnhof aus Richtung Gewebegebiet bekommen.
Am besten aus dieser Sicht wäre aber die Variante 2te von Westen um eine Station bis mitten ins Gewerbegebiet verlängert.
    
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Jean
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 16:29


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Alter: 37
Wohnort: München


Man könnte ja das Gebiet auch mit einer S-Bahn Stichstrecke bedienen... Entweder von der S2 oder von der S7. Und mit dem gesparten Geld kann man dann die Linie 210 auf Trambahn umstellen...

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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Basti
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 16:30


Foren-Ass


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Vielleicht spielt auch Kirchturm-Politik eine Rolle, der Gewerbepark gehört nämlich nicht zu Ottobrunn und nur Teile von IKEA und Hagebau zu Taufkirchen. Der weitaus grösste Teil gehört zur Gemarkung Brunnthal.
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 17:27


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 12 Feb 2019, 13:36)
Prinzipiell gebe ich Dir da recht, allerdings glaube ich wäre es in dem Fall nicht so tragisch, da die Leute ja auch im Nichtfall mit der U2/U7 zum Karl Preis Platz (und dann 213) oder Neuperlach Süd (und dann 210) fahren würden. Von der S-Bahn zieht man glaube ich nicht viel ab, die ist eh zu unattraktiv. Und die meisten neuen Pendler

Bei der U2/U7 kommt hinzu, dass da die Probleme eher nördlich vom Hauptbahhof liegen. Eine Mehrbelastung auf dem Südast wiegt in meinen Augen nicht so schwer. Und ich fahre nahezu täglich die Kombo U2/213 da raus.

Das mag in dem Fall aktuell schon stimmen, aber rechne da mal noch 20 Jahre (und so lange wird es mindestens dauern bis diese Verlängerung gebaut ist) Bevölkerungswachstum und damit Fahrgastwachstum rein, dann wird es auch auf dem Südast der U2 langsam kritisch, auch ohne nur einen einzigen neuen Fahrgast von der neuen Strecke.

Ich sehe einfach aktuell ein Ungleichgewicht zwischen Verlängerungen (sicher auch auf Druck der Landkreise) und neuen Innenstadtstrecken.


Aktuell in Planung/im Gespräch sind:

- U9


- U5 Pasing (-Freiham)
- U6 Martinsried
- U4 Englschalking (- SEM (-Messe))
- U6 Martinsried
- U6 Neufahrn
- U5 Ottobrunn


Klar sind einige dieser Verlängerungen für sich betrachtet sicher sinnvoll (und andere wieder weniger sinnvoll), aber mMn fehlt mir der Fokus auf die wirklich drängenden Probleme.

MMn müssten die U9 und die Trennung von U1 und U2 beim U-Bahn-Bau höchste Priorität haben.
U9 bis 2030 und Trennung U1/U2 bis 2035 sollte eigentlich das Ziel sein.
Bei der U4/U5 hat man noch etwas länger Zeit, aber auch da sollte man langsam mal das überlegen anfangen um die beiden Linien in den 2040ern zu trennen.

Wenn die Finanzierung für diese drei Projekte gesichert ist, dann kann man schauen wofür das Geld noch reicht und noch weitere Maßnahmen angehen. Die sinnvollsten zuerst natürlich...
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Feb 2019, 17:49


Lebende Forenlegende


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Die städtischen Projekte muss aber irgendwie die Stadt München stemmen, eine wenn auch unwahrscheinliche U5 Süd Verlängerung wäre wohl alleinige Aufgabe des Freistaats und stünde somit nicht wirklich in Konkurrenz zu den sicherlich dringend benötigten innerstädtischen Verbesserungen.

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bestia_negra
  Geschrieben am: 13 Feb 2019, 08:23


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 12 Feb 2019, 17:49)
Die städtischen Projekte muss aber irgendwie die Stadt München stemmen, eine wenn auch unwahrscheinliche U5 Süd Verlängerung wäre wohl alleinige Aufgabe des Freistaats und stünde somit nicht wirklich in Konkurrenz zu den sicherlich dringend benötigten innerstädtischen Verbesserungen.

Das ist auch so ein Punkt den man kritisieren muss.

Diese absurde Argumentation mit den Zuständigkeiten.

Unterm Strich ist es alles Steuergeld und das sollte so sinnvoll wie möglich verwendet werden, egal ob da eine Landkreisgrenze dazwischen ist oder nicht...
    
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Iarn
  Geschrieben am: 13 Feb 2019, 08:29


Lebende Forenlegende


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Klar kann man das kritisieren, ist aber halt nun Mal so.

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NatchO
  Geschrieben am: 13 Feb 2019, 10:43


Tripel-Ass


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Beiträge: 244




Meiner Meinung nach wäre es eh an der Zeit, dass man die Finanzierung und die Zuständigkeiten neu ordnet.
Gerade weil Tram und U-Bahn in Zukunft wahrscheinlich häufiger die Stadtgrenzen überqueren werden.

Anschaulich was bei einem "Weiter-So" passiert ist doch die Quälerei mit Martinsried.
    
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