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SWU-Strecke Senden-Weißenhorn, Zukunft des Nebenastes der Illertalbahn [Zur Themenübersicht]
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 1 Aug 2018, 01:24


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 31 Jul 2018, 23:33)
Das wäre ein totaler Unsinn

1.) Es ist so wie es ist. 2.) Nö. Zwischen Gaimersheim und Ingolstadt Nord entsteht ein Halt mit hohem Potential, das bedient werden soll. Es ist jetzt schon so, dass die meisten Züge in Ingolstadt gebrochen werden bzw. nach Ingolstadt Nord weiterfahren. Das ist dir vielleicht nur noch nicht aufgefallen. Sollte man Eichstätt Stadt tatsächlich mal elektrifizieren, wüsste ich keinen Grund, warum man dann weiterhin Regensburg - Ingolstadt Audi - Gaimersheim (!) und die ggf. mit dem Audi-Halt häufiger verkehrenden MüNüX-Verlängerer Ingolstadt Hbf - Eichstätt Stadt mit zwei extra Zügen, beide elektrisch und etwa ähnlich groß, etwa zur gleichen Zeit fahren sollte statt einfach einen Zug durchzubinden. Die Züge aus Ulm fahren dann vermutlich zumindest in der HVZ bis Gaimersheim. Damit hätte man den meines Wissens künftig gewünschten Halbstundentakt (Eichstätt Stadt -) Eichstätt Bf - Ingolstadt Audi - Ingolstadt Hbf (- München) und zudem die Audi Standorte in Ingolstadt und Münchsmünster per Bahn verbunden.

Aber wie gesagt, Weißenhorn ist ganz woanders und wann und ob Eichstätt Stadt einen Fahrdraht kriegt, wer weiß. Ein Strich ist vor der Wahl schnell mal in ein Dokument gezogen. Ulm - Regensburg fahren aber schon heute nur wenige Züge noch durch, zumindest dieser "Unsinn" ist bereits Realität.

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218 466-1
  Geschrieben am: 1 Aug 2018, 08:38


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 31 Jul 2018, 16:33)
Das wäre ein totaler Unsinn die Verbindung Regensburg - Ulm zu brechen, um dann nach Eichstätt Stadt zu gurken. (...)
Die Direktverbindung zwischen Ulm und Regensburg ist wichtiger als jetzt Eichstätt anzubinden.

Man könnte das nur machen, wenn man zusätzlich (!) eine Expresslinie Ulm - Regensburg fahren lassen würde (die eh notwendig wäre).

(...). Die Strecke könnte auch einen 30-Minuten-Takt vertragen.
Man sollte eben die München-Brille abnehmen und auf realistische Werte gehen.
Entscheidend ist nicht die Nachfrage einzelner Züge, sondern die tägliche Gesamtfahrgastnachfrage.

Hat ja schon mal jemand gesehen wie voll die B 300 ist und wo die ganzen Autos da herkommen? Sehr viele R-Autos auf dem Weg nach A und viele A-Autos nach R.
Das geht aber nicht mit der BEG. Zu teuer für doppelte Zugkilometer und für die Länge der Strecke als Regionalzüge viel zu unbequem.
Express wäre die IC-Linie 60 Karlsruhe - Ulm - Regensburg - Passau zu führen und die einzelnen as zugusten eines stabilen ag-Stundentakt aufzugeben.
Der Bedarf aus dem Ulmer Umland über die Anschlüsse Ri. Berlin fährt z.Z. über A7, A6 und A9, bzw. mit der Bahn Umwege über Frankfurt und München, weil die Magistralen weder auf der Strasse, noch auf der Schiene durch die Regionen entlang der Donau führen, obwohl das die schnellste und kürzeste Variate wäre.

Die Paartalbahn steht je erst einmal nicht zur "als prioitär zu elektrifizierende Nahverkehrsstrecke" da. Das könnte Zu(g)künftig Teil der Dieselnetze Allgäu I (Füssen) oder Allgäu II (Landsberg) werden. BRB fährt aktuell eh dort und letzteres.

Bearbeitet von 218 466-1 am 1 Aug 2018, 08:39

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 1 Aug 2018, 13:27


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 1 Aug 2018, 02:24)
1.) Es ist so wie es ist. 2.) Nö. Zwischen Gaimersheim und Ingolstadt Nord entsteht ein Halt mit hohem Potential, das bedient werden soll. Es ist jetzt schon so, dass die meisten Züge in Ingolstadt gebrochen werden bzw. nach Ingolstadt Nord weiterfahren. Das ist dir vielleicht nur noch nicht aufgefallen. Sollte man Eichstätt Stadt tatsächlich mal elektrifizieren, wüsste ich keinen Grund, warum man dann weiterhin Regensburg - Ingolstadt Audi - Gaimersheim (!) und die ggf. mit dem Audi-Halt häufiger verkehrenden MüNüX-Verlängerer Ingolstadt Hbf - Eichstätt Stadt mit zwei extra Zügen, beide elektrisch und etwa ähnlich groß, etwa zur gleichen Zeit fahren sollte statt einfach einen Zug durchzubinden. Die Züge aus Ulm fahren dann vermutlich zumindest in der HVZ bis Gaimersheim. Damit hätte man den meines Wissens künftig gewünschten Halbstundentakt (Eichstätt Stadt -) Eichstätt Bf - Ingolstadt Audi - Ingolstadt Hbf (- München) und zudem die Audi Standorte in Ingolstadt und Münchsmünster per Bahn verbunden.

Aber wie gesagt, Weißenhorn ist ganz woanders und wann und ob Eichstätt Stadt einen Fahrdraht kriegt, wer weiß. Ein Strich ist vor der Wahl schnell mal in ein Dokument gezogen. Ulm - Regensburg fahren aber schon heute nur wenige Züge noch durch, zumindest dieser "Unsinn" ist bereits Realität.

-> Man sollte den Beitrag auslagern in ein eigenes Thema

Mir ist bekannt, dass die Züge nach Ingolstadt Nord fahren. Ich dachte aber da würde die Wendezeit in Ingolstadt genutzt und die Züge fahren zurück und trotzdem weiter nach Ulm?
Wenn dem nicht so ist, dann ist das ein Witz, denn damit zerstört man eine traditionelle umsteigefreie Verbindung und macht den MIV attraktiver und natürlich Rosinenpix, die Direktverbindungen anbieten!
Die B 300 und andere Bundesstraßen um Ingolstadt/Augsburg sind voll bis obenhin, da ist genug Potential da und alleine mit diesem "Y" beschleunigt man viele Verbindungen in Bayern, wenn man die entsprechenden Angebote macht.

@218 466
Natürlich wäre hier eine Fernverkehrslinie besser, aber der Bund kommt seiner verd... Verpflichtung für den Fernverkehr nicht nach. Der Bundesrat bringt ja immer wieder ein Fernverkehrsgesetz ein, das dann vom Bundestag gekippt wird und das verrückte ist, das sind großteils die gleichen Parteien!!! Wollen die uns auf den Arm nehmen?

Das zu teuer lasse ich eh nicht gelten, für ein derart reiches Land, aber klar man steigert lieber die Militärausgaben oder macht eine eigene bayerische Grenzpolizei und der Schienenverkehr bekommt nur einen Bruchteil.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 1 Aug 2018, 15:20


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 1 Aug 2018, 14:27)
Mir ist bekannt, dass die Züge nach Ingolstadt Nord fahren. Ich dachte aber da würde die Wendezeit in Ingolstadt genutzt und die Züge fahren zurück und trotzdem weiter nach Ulm?

Soweit ich weiß, wendet z.B. 84244 Eggmühl - Ingolstadt Nord an 10:54 auf 84251 Ingolstadt Nord ab 11:00 - Eggmühl. Du kannst ja selbst im Kursbuch nachschauen, das geht annähernd taktmäßig so. Es gibt zudem auch genau zwei Züge, die von Westen nach Ingolstadt Nord durchfahren, genau einer wendet offensichtlich auf den Ostast:

84237 Donauwörth - Ingolstadt Nord 07:52 -> 84235 Ingolstadt Nord 07:58 - Eggmühl (Mo-Fr)
84279 Ulm Hbf - Ingolstadt Nord 17:55 -> 84274 Ingolstadt Nord 18:00 - Ulm Hbf (Mo-Fr)

Es steht da bei 84237 auch nicht im Fahrplan "Wir fahren jetzt 'ne Runde nach Ingolstadt Nord und dann geht's weiter", sodass vermutlich keiner damit durchfährt. Wobei auch ich jetzt auch nur annehme, dass die Züge auf den jeweils anderen wenden, weil es von der Zeit und den angegebenen Gleisen her logisch und naheliegend erscheint. Durchgehende Züge Ulm - Regensburg haben wir derzeit taktmäßig nur noch am Wochenende mit dem stündlich alternierenden as/ag-Verkehr. Unter der Woche fahren sie nur noch 5x in Tagesrandlagen bzw. am Vormittag von Um bis Regensburg durch:

84233 Ulm Hbf 05:33 - Regensburg Hbf
84245 Ulm Hbf 07:45 - Landshut Hbf
84255 Ulm Hbf 09:48 - Landshut Hbf
86795 Ulm Hbf 18:31 - Regensburg Hbf
84295 Ulm Hbf 19:44 - Regensburg Hbf

84230 Regensburg Hbf 05:34 - Ulm Hbf
84242 Landshut Hbf 07:57 - Ulm Hbf
84248 Neufahrn (Niederbay) 10:12 - Ulm Hbf
84284 Regensburg Hbf 20:12 - Ulm Hbf
84348 Straubing 20:40 - Ulm Hbf

Dazu ein paar von Donauwörth bis Regensburg. Der Rest wird heute schon in Ingolstadt gebrochen und fährt von Regensburg in der Regel bis Ingolstadt Nord, nach Fertigstellung der Wendemöglichkeit in Gaimersheim dann wohl bis dorthin. Nach einer Elektrifizierung nach Eichstätt Stadt halte ich es für naheliegend, dass die Regensburger Züge dann grundsätzlich als Anschlusszug auf den RE aus München nach Eichstätt weiterfahren. Ulm - Ingolstadt dürfte auch dann auch nicht mehr im E-Netz Regensburg ausgeschrieben werden, sondern in einem anderen Rahmen.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 1 Aug 2018, 22:17


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 1 Aug 2018, 16:20)

Dazu ein paar von Donauwörth bis Regensburg. Der Rest wird heute schon in Ingolstadt gebrochen und fährt von Regensburg in der Regel bis Ingolstadt Nord, nach Fertigstellung der Wendemöglichkeit in Gaimersheim dann wohl bis dorthin. Nach einer Elektrifizierung nach Eichstätt Stadt halte ich es für naheliegend, dass die Regensburger Züge dann grundsätzlich als Anschlusszug auf den RE aus München nach Eichstätt weiterfahren. Ulm - Ingolstadt dürfte auch dann auch nicht mehr im E-Netz Regensburg ausgeschrieben werden, sondern in einem anderen Rahmen.

Und du findest das dann toll?
Da macht man die Strecken für Durchreisende/Langstreckenreisende total unattraktiv.
Wer will denn von Regensburg in die Kleinstadt Eichstätt? Aber es gibt Potential für eine durchgehende Verbindung, die es seit Jahrzehnten gibt und das will man dann den Rosinenpixern überlassen?
So kann man die Eisenbahn auch unattraktiv machen.

Eichstätt Stadt sollte von Zügen nach Wolnzach, nach Reaktivierung und Elektrifizierung angefahren werden oder eben von den Augsburger Zügen.

Attraktive Direktverbindungen sind einfach essentiell für die Eisenbahn, wenn sie nicht nur zu einer regionalen Pendlerbahn verkommen will, die sonst keiner nutzt.
    
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Lobedan
  Geschrieben am: 11 Dec 2018, 17:27


Kaiser


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SWP: Fünf Jahre Weißenhorner: Zum Jubelfest ein Fahrgastrekord
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Dass die Infrastruktur in SWU-Hand liegt, dabei soll es auch bleiben, sagt SWU-Sprecher Bernd Jünke. Die Trassenentgelte seien „auskömmlich“, der Infrastrukturbetrieb trage sich und erwirtschafte alljährlich ein Plus. Das erwartet die SWU Verkehr auch für die nächsten Jahre, zumal sich die Zugbewegungen auf einem stabilen Niveau halten. Im Jahresschnitt verzeichnet die Strecke laut Jünke rund 14.300 Fahrten. „Bei dem aktuell beobachteten Fahrgastzuspruch darf man davon ausgehen, dass sich der Trend fortsetzt.“
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 9 Jan 2019, 14:53


Lebende Forenlegende


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Alter: 26
Wohnort: München


Ein kurzes Interwiew mit dem Geschäftsführer der BEG zum Thema.

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Mein Bahnjahr 2020 (vgl. zum Durchschnitt der Jahre 2014-2019)
Gefahrene Strecke: 25.400 km (-) Gesamtreisezeit: 14,33 Tage (-) Gesamtverspätung (wie FGR): 818 min (=) Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 73,9 km/h (-) Kosten pro km: 7,1 Cent (+) Anschlusserreichquote: 87,0% (--)
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 1 Dec 2020, 15:40


Kaiser


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Mitglied seit: 14 Mar 11
Beiträge: 1934

Alter: 59
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


QUOTE
Freistaat Bayern finanziert Vorplanungen für Ausbau und Elektrifizierung der Strecke Neu-Ulm - Memmingen - Kempten samt Stichstrecke nach Weißenhorn


Siehe PM des STMB vom 27.11.20: https://www.stmb.bayern.de/med/pressemittei...0/237/index.php

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 1 Dec 2020, 15:40

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