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Eisenbahnforum.de > Straßenbahn und Stadtbahn > [M] Planungen für Westtangente werden konkret


Geschrieben von: Iarn am 11 Dec 2009, 09:46
Leider noch nicht online verfügbar, aber heute in der Print SZ, Stadtausgabe (S. N2):
Laut SZ präsentierten die SWM Zeitrahmen und Planungsablauf für die Westtangente.
Die Eckdaten:
Strecke 8,7 km
ca. 17 Haltestellen
18000 Fahrgäste / Tag durchschnittlich
Einzugsbereich 43000 Einwohner, 34000 Arbeitsplätze

Zeitplan:
die 5 betroffenen Bezirksausschüsse wurden Anfang der Woche informiert, die Mitglieder kommen Januar 2010 zu Wort. Gleichzeitig soll der Stadtrat dern Grundsatzbeschluss fassen. Im Mai werden Bezirksausschüsse und Bürger offiziell am Planungsverfahren beteiligt. Im November soll der Stadtrat die Verwaltung mit Entwurfs- und Genehmigungsplanung beauftragen.
Kosten und Baubeginn sind offen. Der im Koalitionsvertrag festgelegte Eröffnungstermin 2014 erscheint auch den Verantwortlichen wie Alexander Reissl "sehr sportlich". Die CSU ist immer noch dagegen.

Geschrieben von: rob74 am 11 Dec 2009, 10:09
Ob die SZ es für nötig hält, das online zu stellen? Ich hoffe schon, befürchte aber eher nicht dry.gif

Zum Eröffnungstermin 2014: ich dachte immer, man wolle mit dem Bau der Westtangente warten, bis der Tunnel am Luise-Kiesselbach-Platz fertig ist und die Fürstenrieder nicht mehr als "Umleitungsstrecke" gebraucht wird? Der Tunnel wird aber (frühestens) 2015 fertig... Und ob bis 2014 der S-Bf. Laim soweit umgebaut ist, dass da eine Tram fahren kann, steht derzeit auch in den Sternen.

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 11:49
eine Tram könnte man durchaus auch durch den normalen Strassentunnel fahren lassen, dürfte kein Problem sein

Eher schon bin ich gespannt, wie man das im Süden an der Tunnelbaustelle lösen will

Geschrieben von: jonashdf am 11 Dec 2009, 11:50
Das wird sich sicher verschieben, wie bei der 23, die war anfangs auch für 2004 geplant.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 11 Dec 2009, 11:54
Die Tram 23 hätte man aber 2004 noch nicht gebraucht. Da war "da oben" noch nichts bebaut. Auch die Kaserne hätte schon wesentlich früher abgebrochen werden sollen - erst wenn da alles neu bebaut ist, wird die Tram 23 auch auf der Gesamtstrecke eine gute Auslastung haben.

Die Westtangente braucht man hingegen schon jetzt.

Geschrieben von: Jean am 11 Dec 2009, 11:59
Oh ja. Die Fürstenriederstraße ist eh nee Katastrophe. Es gibt dort auch kaum wirklich brauchbare Geschäfte.

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 12:02
QUOTE (Jean @ 11 Dec 2009, 11:59)
Oh ja. Die Fürstenriederstraße ist eh nee Katastrophe. Es gibt dort auch kaum wirklich brauchbare Geschäfte.

und leider immer gut für Dauerstau

das wird dann auch die Tram treffen

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 11 Dec 2009, 12:06
Mehr Fahrgäste in der Tram -> Weniger Autofahrer -> Weniger Platzverbrauch pro Mensch -> Mehr Platz auf der Straße -> Kein Stau.

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 12:10
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 11 Dec 2009, 12:06)
Mehr Fahrgäste in der Tram -> Weniger Autofahrer -> Weniger Platzverbrauch pro Mensch -> Mehr Platz auf der Straße -> Kein Stau.

nur kommen da etliche von der Autobahn, die werden ihr Auto kaum stehen lassen können

abgesehen davon erstmal abwarten, wo die Tram überhaupt hinfährt

Geschrieben von: Jean am 11 Dec 2009, 12:20
Seit die Umfahrung fertig gebaut ist ist deutlich weniger lost auf der Fürstenrieder!

Geschrieben von: Sendlinger am 11 Dec 2009, 12:25
Mal wieder [Unsachlichkeitsmodus an]
Lieber Lazarus,

wenn Du nur immer meckernderweise in allen möglichen Themen "ein paar Brocken hinschmeisst", dann beschleicht mich persönlich der Eindruck, dass Du hier einfach nur mit aller Gewalt die Zahl Deiner Beiträge erhöhen willst, also Beiträge schreibst, um Beiträge zu schreiben. Und es verfestigt sich auch meine Meinung, dass Du das in erster Linie tust, um möglichst breit Deine Signatur zu streuen.

Ich bin absolut für Meinungsvielfalt, sie macht das Wesen einer Demokratie aus - früher sind Leute mal dafür gestorben, um frei ihre Meinung sagen zu können. Und ein Forum lebt dazu neben der Meinungsvielfalt von einer regen Beteiligung. Das ist alles in Ordnung.

Mein persönlicher Eindruck ist aber, Du betreibst hier nichts anderes als Obstruktion, und zwar recht heftig - und das ist NICHT in Ordnung !

Daher hier von mir persönlich die eindringliche Bitte: Halte Dich doch BITTE ein wenig mehr zurück ! Vielen Dank !


Und wenn jetzt auf mich eingeprügelt werden soll, dann solls wohl so sein ...

[Unsachlichkeitsmodus aus]

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 11 Dec 2009, 12:28
Wäre für die Westtangente nicht eine stufenweise Teillösung denkbar? Rom ist ja auch nicht an einem Tag gebaut worden. Es würde für mich durchaus Sinn machen, schon mal den Südteil ab Agnes-Bernauer-Str. anzugehen. Bauvorbereitend muss natürlich die Verlängerung Richtung Laimer Unterführung berücksichtigt werden. Vielleicht bekommt man sogar eine Wendemöglichkeit am Laimer Bhf. hin, dann hätte man einen Gutteil der Umsteigebeziehungen am Netz. Und wenn irgendwann in etlichen Jahren einmal feststeht, wie es mit den Bahngleisen weitergeht, kann man weiterbauen. Aber es wäre schon sehr unbefriedigend, so lange an einem Flaschenhals zu hängen und gar nichts zu bauen.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 11 Dec 2009, 12:32
Das mit dem "Aufsplitten" in 2 (oder gar 3) Lose hab ich mir auch schon gedacht. Zuerst mal Agnes-Bernauer-Str bis Waldfriedhof, dann bis Aidenbachstr und später noch das "Nordstückerl" zum Romanplatz. Lieber häppchenweise als erstmal 10 Jahre gar nichts.

Geschrieben von: MaxM am 11 Dec 2009, 12:33
Servus Sendlinger,

wie wäre es, wenn du dich ein bisschen zurück"hallten" würdest? Lazarus hat halt seine Meinung geäußert, und das darf er doch sicher. Er hat nicht ganz unrecht damit, dass die Leute, die mit dem Auto von außerhalb über die Autobahn kommen, das Auto sicher nicht am Stadtrand stehen lassen. Ich verstehe nicht, was dich daran so aufregt.

Dann mal zum Thema: Wie viele Fahrzeuge würden denn für den Betrieb der Westtangente gebraucht? Können die bis 2014 zur Verfügung gestellt werden? Es muss ja auch noch die Verlängerung der Strecke nach Oberföhring beim Fahrzeugstand berücksichtigt werden.

Geschrieben von: Jean am 11 Dec 2009, 12:36
Interessanter Ansatz. Am Laimer Platz kann man aber leider nicht in unmittelbarer Nähe der Fürstenrieder Straße wenden. Entweder da wo die Linie 57 endet oder halt am Willibaldplatz. Der Laimer Kreisel würde dann auch noch neu umgestaltet werden und so einiges an Fläche frei machen. Also eine Inseltram Aidenbachstraße - Willibaldplatz? Und die Linie 51 kurzen bis Laimer Platz?

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 12:45
nur ist am Willibaldplatz doch eher tote Hose

daher würde ich eine Führung Sendlinger Tor - Fürstenrieder Str - Waldfriedhof bevorzugen

wenn man dann mal fertig ist, könnte man ja die Linienführung immernoch wieder anpassen

Geschrieben von: Jean am 11 Dec 2009, 12:48
Willibaldplatz hab ich nur gewählt damit Anschluss zur Linie 19 besteht.

Geschrieben von: rob74 am 11 Dec 2009, 13:04
Diese Aufteilung in Abschnitte klingt schon interessant - man müsste nur untersuchen ob so ein erster Bauabschnitt einigermaßen wirtschaftlich betrieben werden kann. Ich würde aber erst den Ast zur Aidenbachstr. bauen, der zum Waldfriedhof bringt ja nicht wirklich viele Fahrgäste. Dann hätte man immerhin Umsteigemöglichkeiten zur U3, U6 und U5. Wie stark die fehlende Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn und die fehlende Durchbindung nach Norden die Attraktivität verschlechtert, müsste man untersuchen. Die 51 könnte man ja auf die 57 durchbinden. Das würde das Problem mit der fehlenden UVR lösen, aber das Problem mit dem Ringtunnel hat man immer noch...

Geschrieben von: Iarn am 11 Dec 2009, 13:12
Also ich halte jede´n Teilabschnitt ohne Anschluss in Laim zur S-Bahn für eine Themaverfehlung.

Geschrieben von: Sendlinger am 11 Dec 2009, 13:28
Eine Realisierung in Teilabschnitten gerade bei einer so relativ langen Strecke ist sicher auf den ersten Blick eine verlockende Sache, schon aus dem ganz grundsätzlichen Aspekt heraus, was einmal gebaut ist, kann nicht mehr wegdiskutiert werden. Was aber problematisch sein wird, ist der Verkehrswert einer solchen Teillösung: Hat das in Betrieb genommene Teilstück wirklich dramatisch wenige Fahrgäste, weil ein besonders wichtiger Baustein für die Attraktivität wie in diesem Fall die S-Bahn-Anbindung fehlt, hat so etwas u.U. eine zu negative Außenwirkung.
Mögliche Folge: Der eigentlich wichtige Teilabschnitt, der noch fehlt, wird "zerredet", dadurch verzögert, oder schlimmstenfalls gar nicht gebaut.

Meiner Meinung nach hat man solche Aspekte heutzutage durchaus auch mit im Blick und geht in den Voruntersuchungen und Vorplanungen ggf. darauf ein. Ob es aus heutiger Sicht dann besonders geschickt war, sich mit der UVR sozusagen "auf Gedeih und Verberb" an die 2.Stammstrecke zu "ketten", das kann erst die weitere Zukunft zeigen. Aus der damaligen Sicht war es unumgänglich.

Geschrieben von: andreas am 11 Dec 2009, 14:32
QUOTE (MaxM @ 11 Dec 2009, 12:33)
Servus Sendlinger,

wie wäre es, wenn du dich ein bisschen zurück"hallten" würdest? Lazarus hat halt seine Meinung geäußert, und das darf er doch sicher. Er hat nicht ganz unrecht damit, dass die Leute, die mit dem Auto von außerhalb über die Autobahn kommen, das Auto sicher nicht am Stadtrand stehen lassen. Ich verstehe nicht, was dich daran so aufregt.

Dann mal zum Thema: Wie viele Fahrzeuge würden denn für den Betrieb der Westtangente gebraucht? Können die bis 2014 zur Verfügung gestellt werden? Es muss ja auch noch die Verlängerung der Strecke nach Oberföhring beim Fahrzeugstand berücksichtigt werden.

naja, von Lazarus hört man aber immer nur:
Das geht nicht
Das ist nicht sinnvoll
Das ist nicht finanzierbar
usw.

Und immer nur so, ohne Argumente, einfach grundsätzlich gegen alles.

Geschrieben von: andreas am 11 Dec 2009, 14:37
naja, die Westtangente ist vom Prinzip ganz ok, aber auch nur wieder halbgar - warum läßt man die Tram an der Aidenbachstraße verenden? der Weg nach Süden zur wenigstens zur Herterichstraße sollte gleich mitgebaut werden - wenn nicht sogar gleich bis Fürstenried West entlang der Herterich Straße.
In Laim ist es genauso, warum muß man da mit der Tram durch den stinkenden Tunnel? einfach eine Brücke oben drüber, dann kann man die Tramhaltestelle direkt über den S-bahngleisen anlegen und hat perfekte Umsteigebeziehungen.

(auch wenn Lazarus das jetzt wieder für unnötig, unmöglich, undurchführbar und unfinanzierbar halten wird)

Geschrieben von: brucklyn am 11 Dec 2009, 14:40
Könnte man nicht für den ersten Teilabschnitt in der Kreuzung Landsberger/Fürstenrieder Straße wenden? Dann wäre man zumindest schon mal nah an der S-Bahn dran. Einen ausreichend großen Bogen müsste man da bauen können und mit dem PKW kann man da schon heute seine Runden drehen. Es müsste also auch mit der Tram gehen. Mit der heutigen Ampelschaltung dürfte es etwas dauern bis man da durch ist. Aber die Ampelschaltungen kann man ja ändern und für die Tram verbessern.

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 14:56
QUOTE (andreas @ 11 Dec 2009, 14:37)
In Laim ist es genauso, warum muß man da mit der Tram durch den stinkenden Tunnel? einfach eine Brücke oben drüber, dann kann man die Tramhaltestelle direkt über den S-bahngleisen anlegen und hat perfekte Umsteigebeziehungen.


schon mal überlegt, wie steil so eine Brücke werden würde, um eine ausreichende Höhe zu erreichen? Von den riesigen Rampen die man dafür bräuchte, will ich erst garnet reden

für mich ist da die Führung durch den Tunnel ganz klar die bessere Lösung

Geschrieben von: Sendlinger am 11 Dec 2009, 15:03
QUOTE (brucklyn @ 11 Dec 2009, 14:40)
Könnte man nicht für den ersten Teilabschnitt in der Kreuzung Landsberger/Fürstenrieder Straße wenden? Dann wäre man zumindest schon mal nah an der S-Bahn dran. Einen ausreichend großen Bogen müsste man da bauen können und mit dem PKW kann man da schon heute seine Runden drehen. Es müsste also auch mit der Tram gehen. Mit der heutigen Ampelschaltung dürfte es etwas dauern bis man da durch ist. Aber die Ampelschaltungen kann man ja ändern und für die Tram verbessern.

Rein vom Platz her sollte das gehen - dagegen sprechen andere Überlegungen:

- "Verlorener Aufwand": So eine Schleife müsste wenn dann ZUSÄTZLICH zu einer als Vorleistung zu bauenden Gleiskreuzung verwirklicht werden. Ist diese Kreuzung schon an sich recht aufwendig (Ausstattung mal angenommen vergleichbar mit dem Kreuz am Ostfriedhof), so verkomplizierst Du das hier ungemein. Unterhaltsaufwand/Sanierungsaufwand/Bauaufwand sind dann nicht nur ein bischen sondern deutlich teurer und Du hast noch deutlich größere Einschnitte für den Autoverkehr in der Bauzeit => das gibt "Geschrei".
Baust Du die Schleife OHNE die Vorleistung, musst Du die Strecke während des Umbaus nochmal vorübergehend stillegen.
- Ampelschaltungen: Die Praxis zeigt, das die Eingriffe zugunsten des ÖV immer gegenüber dem Gesamtverkehr abgewogen werden. Ein solches "Wenden auf der Kreuzung" bedeutet, daß Du die Kreuzung für diese Zeit komplett dicht machen musst, schon aus Sicherheitsgründen. Darunter leidet mit Sicherheit die Leistungsfähigkeit der Kreuzung derart derart, dass das KVR eher nicht einverstanden sein wird. Schlechts Vorzeichen.

- Für wie lange ? Wenn das nur ein Provisorium sein soll - ist es eher ein aufwendiges Provsiorium. Als mittel- und langfristige Lösung - eher nein, eine Station vor dem wichtigsten Knoten "verhungern" lassen schadet nur.

Dann lieber jetzt mehr Anstrengung unternehmen und die UVR gleich mitbauen.


Zum Wagenbedarf:
Einfache Fahrzeit des 51ers ist heute 28 Minuten. Rechnen wir mal sehr konservativ mit dieser Fahrzeit und mit einem 10-Minuten-Takt mit Fahrzeugen in der Größe R3/Variobahn, dann wären das sechs benötigte Fahrzeuge. Bei dichterem Takt und ggf. dem Lorettoplatz-Abzweiger entsprechend mehr.
Soweit die Option über acht weitere Fahrzeuge bei Stadler noch gültig ist, wäre es sogar im Zeitrahmen zu realisieren.

Geschrieben von: andreas am 11 Dec 2009, 15:21
QUOTE (Lazarus @ 11 Dec 2009, 14:56)
QUOTE (andreas @ 11 Dec 2009, 14:37)
In Laim ist es genauso, warum muß man da mit der Tram durch den stinkenden Tunnel? einfach eine Brücke oben drüber, dann kann man die Tramhaltestelle direkt über den S-bahngleisen anlegen und hat perfekte Umsteigebeziehungen.


schon mal überlegt, wie steil so eine Brücke werden würde, um eine ausreichende Höhe zu erreichen? Von den riesigen Rampen die man dafür bräuchte, will ich erst garnet reden

für mich ist da die Führung durch den Tunnel ganz klar die bessere Lösung

wie ist man denn bei der 23er übern Ring gekommen? da kam man ja auch auf die Brücke hoch.

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 15:26
QUOTE (andreas @ 11 Dec 2009, 15:21)
QUOTE (Lazarus @ 11 Dec 2009, 14:56)
QUOTE (andreas @ 11 Dec 2009, 14:37)
In Laim ist es genauso, warum muß man da mit der Tram durch den stinkenden Tunnel? einfach eine Brücke oben drüber, dann kann man die Tramhaltestelle direkt über den S-bahngleisen anlegen und hat perfekte Umsteigebeziehungen.


schon mal überlegt, wie steil so eine Brücke werden würde, um eine ausreichende Höhe zu erreichen? Von den riesigen Rampen die man dafür bräuchte, will ich erst garnet reden

für mich ist da die Führung durch den Tunnel ganz klar die bessere Lösung

wie ist man denn bei der 23er übern Ring gekommen? da kam man ja auch auf die Brücke hoch.

nur haste da aber bei weitem net den Höhenunterschied, den man in Laim hätte...

Schliesslich soll ja der Zugverkehr auch noch ungehindert fahren können

Geschrieben von: Jean am 11 Dec 2009, 15:32
Die ganze Kreuzung liegt ja schon in ca. 4 Meter Tiefe gegenüber der Bahnstrecke!

Geschrieben von: ubahnfahrn am 11 Dec 2009, 15:42
Es könnte doch auch der Autoverkehr in der Landsberger tiefergelegt werden unsure.gif

Geschrieben von: andreas am 11 Dec 2009, 15:50
QUOTE (ubahnfahrn @ 11 Dec 2009, 15:42)
Es könnte doch auch der Autoverkehr in der Landsberger tiefergelegt werden unsure.gif

es geht ja drum, daß die Tram durch die Laimer Unterführung durch muß nach den aktuellen Planungen - und die Wotanstraße z.b. liegt ja bis kurz vor der Unterführung auf einem Niveau mit dem Bahngelände, da bräuchte man keine so gigantische Rampe - und auf der Südseite könnte man die Kreuzung mit der Landsbergerstraße überführen.

Geschrieben von: Jean am 11 Dec 2009, 15:51
Wenn eine eigene Röhre gebaut wird, sehe ich da nicht das Problem die Haltestelle direkt unter der S-Bahn zu bauen.

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Dec 2009, 15:52
Gut, dann wirds aber leider zu teuer...

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 15:54
dann schon lieber die UVR wie vorgesehen

gegen so eine Monsterbrücke würde ich persöhnlich helfen mobil zu machen. Die verschandelt den ganzen Stadtteil mad.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Dec 2009, 15:54
Weils dort so schön ist, Lazarus laugh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 15:56
QUOTE (Bayernlover @ 11 Dec 2009, 15:54)
Weils dort so schön ist, Lazarus laugh.gif

naja man muss es aber net noch schlimmer machen

in dem Fall bin ich ganz klar Pro UVR

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Dec 2009, 16:01
Ja, aber ich frage mich echt wen es dort stört, wenn eine Brücke über die Bahngleise führen würde. Abgesehen davon wäre ein Umbau des Tunnels wohl die sinnvollere Lösung.

Geschrieben von: Sendlinger am 11 Dec 2009, 16:26
QUOTE (Bayernlover @ 11 Dec 2009, 15:52)
Gut, dann wirds aber leider zu teuer...

So schlimm wie Du möglicherweise vermutest, ist es gar nicht:
Bau der UVR inkl. Vorbereitung für Trambetrieb ~58M€, nachzulesen im Ratsinformationssystem http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=684633 samt entsprechenden Plänen, die das veranschaulichen. Und das ist heute so aktuelle Beschlusslage.

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Dec 2009, 16:27
Na dann, anfangen biggrin.gif

Geschrieben von: Sendlinger am 11 Dec 2009, 16:35
QUOTE (Bayernlover @ 11 Dec 2009, 16:27)
Na dann, anfangen biggrin.gif

Sicher lieber heute als morgen (ich hab mir den entsprechenden Bericht auf der letzten Laimer Bürgerversammlung angehört). Man hat sich aber aus sehr nachvollziehbaren Gründen nicht nur finanzieller Natur mit der Planfeststellung an die 2.Stammstrecke drangehängt und die UVR damit zu einem Teil derselbigen gemacht. Und damit steht und fällt das ganze ...

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Dec 2009, 16:39
Naja, wird schon werden, genau wie die 2. Stammstrecke.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 11 Dec 2009, 16:42
QUOTE (Lazarus @ 11 Dec 2009, 15:54)
Gegen so eine Monsterbrücke würde ich persönlich helfen mobil zu machen. Die verschandelt den ganzen Stadtteil.

Eine andere Monsterbrücke geht morgen "ans Netz" und wird als ein großes Highlight gefeiert und geschätzt...

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 16:52
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 11 Dec 2009, 16:42)
Eine andere Monsterbrücke geht morgen "ans Netz" und wird als ein großes Highlight gefeiert und geschätzt...

da gabs aber auch keine brauchbare Alternative...

Das ist in Laim mit der UVR anders

Geschrieben von: andreas am 11 Dec 2009, 17:03
QUOTE (Lazarus @ 11 Dec 2009, 15:54)
dann schon lieber die UVR wie vorgesehen

gegen so eine Monsterbrücke würde ich persöhnlich helfen mobil zu machen. Die verschandelt den ganzen Stadtteil mad.gif

klar, eine Brücke über die historisch wertvollen, mit Sicherheit bald für das Unesco Weltkulturerbe vorgeschlagenen Bahngleise ist wirklich scheußlich - wie kann man nur die wunderhübschen Bahngleise so entstellen....

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Dec 2009, 17:07
Haha andreas biggrin.gif

Geschrieben von: andreas am 11 Dec 2009, 17:19
QUOTE (Bayernlover @ 11 Dec 2009, 17:07)
Haha andreas biggrin.gif

wink.gif

eigentlich ist es mir ja wurscht, wie sie in Laim die Bahngleise queren - hauptsache es ist getrennt vom Individualverkehr.

wichtiger fände ich die Anbindung von Solln, die Linie an der Aidenbachstraße enden zu lassen fände ich dumm - der 133 fährt ja zwischen Aidenbachstraße und Forstenrieder Allee an Schultagen im 5 Minutentakt - und auch sonst ist das Gebiet unzureichend erschlossen.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 11 Dec 2009, 18:04
Na das freut mich das man mit den Planungen der Verlängerung der Tram 12 zur Aidenbachstraße endlich mal wieder was hört.
Aber wird man den Abschnitt zum Lorettoplatz als Tram 22 mit bauen oder doch nicht? Naja hauptsache endlich mal wieder
eine Straßenbahn in Sendling smile.gif

Ich glaube ich sehe die Gegenargumente der CSU schon kommen. "Für was hat man die Fürstenrieder Straße im August/September 2009
mit teurem Flüsterasphalt* neu asphaltieren lassen, wenn diese nun nach 3 Jahren wieder komplett aufgerissen wird."

*In der Fürstenrieder Straße, die man im August von Waldfriedhof bis Ammerseestraße neu saniert hat, hatte man nämlich speziellen
sog. Flüsterasphalt verwendet der um einiges teurer als normaler ist, man dafür die Autos darauf nicht so laut fahren hört.

Das war aber wirklich unüberlget die Straße neu zu teeren, wo man doch schon wusste das in wenigen Jahren eine Straßenbahn gebaut
werden soll. sad.gif

Geschrieben von: spock5407 am 11 Dec 2009, 20:38
"nur" 18k Fahrgäste? Die gleiche Zahl wie am 23er?
2014 is wirklich sportlich, da muss man ja schon parallel zur Pasinger Bahnhofsschleife bauen.

Wenn doch das letzte Jahrzehnt auch in dem Tempo gelaufen wäre....


und 2016 eröffnen wir die Gartentram... biggrin.gif

Geschrieben von: Lazarus am 11 Dec 2009, 21:09
Träum weiter Spock laugh.gif

Geschrieben von: spock5407 am 11 Dec 2009, 22:18
Mit Fahrleitung. biggrin.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 12 Dec 2009, 02:19
QUOTE (spock5407 @ 11 Dec 2009, 20:38)
"nur" 18k Fahrgäste? Die gleiche Zahl wie am 23er?

Das ist mir auch schon aufgefallen. Für ne über 2x so lange Strecke nur gleich viele Fahrgäste...das kam mir irgendwie spanisch vor. Vor allem wenn da zeitweise evtl. 2 Linien verkehren sollen.

Oder man plant bei den 18000 beim 23er schon den 5 Minuten Takt.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Dec 2009, 02:35
die 18.000 auf der Westtangente scheinen mir doch recht niedrig angesetzt

vorallem wenn man bedenkt, wie voll der 51er in der HVZ auf dem Abschnitt da oft ist

Geschrieben von: Musikus am 12 Dec 2009, 11:39
Warum irgendwelche verkehrlich unnützen Abschnitte zuerst bauen? Von Anfang zum Ende bauen und los geht's.
Von der UVR abgesehen, gibt es auf der Strecke doch keine aufwendige Kunstbauten, oder? Sonst viele Geraden, die man schnell verlegt hat. wink.gif

Soll eigentlich die Schleife am Waldfriedhof wieder aufgebaut werden? Liegt für die Nord-Süd Achse nicht ganz so praktisch, vielleicht erhöht das die Chancen für den Abzweig Lorettoplatz, denn irgendeine Wendemöglichkeit wäre sicher von Nutzen zwischen dem 18er und Aidenbachstraße.

Geschrieben von: spock5407 am 12 Dec 2009, 12:47
An die Waldfriedhofschleife hab ich auch schon gedacht. Wäre sicher sinnvoll, denn eine Wendemöglichkeit muss auf der Westtangente her.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Dec 2009, 12:57
wird dann wohl ein Wendehammer dort geben ph34r.gif

Geschrieben von: spock5407 am 12 Dec 2009, 16:13
Naaaa bitte. Die alte Waldfriedhofschleife würd sich doch anbieten.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Dec 2009, 16:21
QUOTE (spock5407 @ 12 Dec 2009, 16:13)
Naaaa bitte. Die alte Waldfriedhofschleife würd sich doch anbieten.

die hat aber die falschen Anschlüsse rolleyes.gif

Geschrieben von: spock5407 am 12 Dec 2009, 16:26
rolleyes.gif Natürlich muss des Platzerl dort so umbauen, dass'd die Anschlüsse zur Fürstenrieder raus hast.

Geschrieben von: MaxM am 12 Dec 2009, 16:26
Außerdem gibt's die alte Waldfriedhofschleife längst nicht mehr!

Geschrieben von: spock5407 am 12 Dec 2009, 16:33
Aber den Platz. Ich mein doch net wörtlich die alten Gleise. rolleyes.gif

Geschrieben von: MaxM am 12 Dec 2009, 16:37
Dann könnte man aber die Anschlüsse anders machen, dass es passt. wink.gif

Geschrieben von: Lazarus am 12 Dec 2009, 16:40
trotzdem dürfte das aus Kostengründen wohl eher ein Wendehammer werden


Geschrieben von: Hot Doc am 12 Dec 2009, 21:48
QUOTE (Lazarus @ 12 Dec 2009, 16:40)
trotzdem dürfte das aus Kostengründen wohl eher ein Wendehammer werden

Is halt die Frage, ob man da wirklich ständig Trams wenden will, oder das nur in der Nebenzeit passiert.
Hängt halt sicher auch davon ab, ob man den Stummel zum Lorettoplatz wieder fit macht. Wenn ja, wirds da gornix gebn.

Geschrieben von: spock5407 am 12 Dec 2009, 22:30
Wenn Loretto kommt und man in Stufen vorgehen will, dann würde sich da sogar anbieten, das als 1. Stufe anzufahren.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Dec 2009, 23:23
ist halt die Frage, ob es sich wirklich lohnt, den Lorettoplatz wieder anzubinden?

da hinten ist eigendlich ziemlich tote Hose

Geschrieben von: spock5407 am 12 Dec 2009, 23:37
Tja, das ist die gute Frage.... Ich persönlich glaube auch eher, dass der 54er langt. Andererseits hätte die Tram den Vorteil, dass die Leut da in dem Eck kürzer zur U-Bahn (Holzapfel) und zum Laimer Stadtteilzentrum hätten. Dem KNF würde das Stück wohl eher schaden.
Letztlich dürfte es davon abhängen, ob man nen Tramkurs mehr brauchen würde oder man mit dem Abschnitt einen Kurs vom 54er einsparen könnte.

Geschrieben von: scharl am 12 Dec 2009, 23:46
QUOTE (Lazarus @ 12 Dec 2009, 23:23)
ist halt die Frage, ob es sich wirklich lohnt, den Lorettoplatz wieder anzubinden?
Die MVG will anscheinden selbst nicht mehr die Strecke zum Lorettoplatz reaktivieren und stattdessen den 54er Bus wie bisher beibehalten: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/1369083.pdf

Geschrieben von: Hot Doc am 13 Dec 2009, 02:06
QUOTE (scharl @ 12 Dec 2009, 23:46)
Die MVG will anscheinden selbst nicht mehr die Strecke zum Lorettoplatz reaktivieren und stattdessen den 54er Bus wie bisher beibehalten: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/1369083.pdf

Weil sie "glauben", dass sich die Tram nicht lohnt.
Das soll wohl demnächst in einer NK-Berechnung herausgefunden werden. Dann wissen wir mehr.
Laut dem verlinkten Dokument, würde aber dann das Betriebskonzept auf eine Linie reduziert, was meistens auch ein schlechteres Angebot nach sich zieht und im Zweifelsfall auch einen schlechteren Nutzen für das gesammte Projekt bedeuten kann. Das kann man so schwer schätzen.
Wenn der Abzweig nicht kommt, sollte man sich aber auf jeden Fall eine spätere Reaktivierung nicht komplett verbauen, da gibt es noch Potential südwestlich vom Lorettoplatz und man sollte dann tatsächlich eine weitere Wendeschleife - am besten am Waldfriedhof - bauen.
Aber ich hoffe, das werden wir Anfang des nächsten Jahres erfahren, was da genauer geplant ist.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Dec 2009, 02:14
naja, man kann aber auch mit einer Linie einen 5er Takt fahren, wenn denn notwendig sein sollte

Wenns wirklich nur eine Linie wird, machts wohl den meisten Sinn, den 12er weiterzuführen. Einen extra 22er brauchts dann erstmal net.

Geschrieben von: MaxM am 13 Dec 2009, 13:44
Naja, viel ist zwischen Waldfriedhof und Lorettoplatz wirklich nicht los im Bus, außer vielleicht an Allerheiligen und ein paar Tage vorher.

Ach ja, könnte mal jemand den Titel dieses Threads korrigieren? Es heißt Westtangente oder West-Tangente, aber nicht Westangente! biggrin.gif

Geschrieben von: spock5407 am 13 Dec 2009, 13:54
Die Stammkurse verlängerst vom 12er, die Verdichterkurse südlich vom Romanplatz vom 16er (musst halt einmal um den Kreisel fahren). Bei der Gelegenheit sollte man den 12er dann gleich als 22er labeln (20er-Nummernkreis nach und nach für Ring- und Tangentenlinien nutzen). Wennst den 168er am Laimer Platz auf den 57er durchbindest, kannst auch nen 5er-Takt tagsüber bis zum Waldfriedhof rechtfertigen.
Bei Ringen und Tangenten ist eine dichte Wagenfolge wichtig, damit an den Umsteigepunkten keine langen Wartezeiten entstehen und es sich net lohnt, über die Innenstadt zu fahren. Nur so kriegst ne Entlastung der Radialen.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Dec 2009, 14:12
QUOTE (spock5407 @ 13 Dec 2009, 13:54)
Die Stammkurse verlängerst vom 12er, die Verdichterkurse südlich vom Romanplatz vom 16er (musst halt einmal um den Kreisel fahren). Bei der Gelegenheit sollte man den 12er dann gleich als 22er labeln (20er-Nummernkreis nach und nach für Ring- und Tangentenlinien nutzen). Wennst den 168er am Laimer Platz auf den 57er durchbindest, kannst auch nen 5er-Takt tagsüber bis zum Waldfriedhof rechtfertigen.
Bei Ringen und Tangenten ist eine dichte Wagenfolge wichtig, damit an den Umsteigepunkten keine langen Wartezeiten entstehen und es sich net lohnt, über die Innenstadt zu fahren. Nur so kriegst ne Entlastung der Radialen.

dem kann man soweit nur zustimmen

allerdings würde ich den 12er beibehalten, der Sinn einer Umnummerierung erschliesst sich mir net ganz

das verbleibende Teilstück des 168er zwischen Laimer Platz und Blumenau ist durchaus Metrobuswürdig. Daher könnte man auf die 168 als Liniennummer verzichten

Geschrieben von: spock5407 am 13 Dec 2009, 14:27
QUOTE (Lazarus @ 13 Dec 2009, 14:12)
allerdings würde ich den 12er beibehalten, der Sinn einer Umnummerierung erschliesst sich mir net ganz

Mir würde sowas vorschweben:
- 10er-Nummern für Durchmesser und Radialen, >immer< über Hbf/Stachus
- 20er-Nummern für Tangenten und Ringe sowie periphere Linien
- keine eigene Nummer für Kurzlinien auf gleicher Strecke der Stammlinie, sondern ne E-Nummer (25E statt 15, 17E statt 16)

Dementsprechend passt ja auch der neue 23er.

Wird aber zu sehr OT nun.

Geschrieben von: andreas am 13 Dec 2009, 15:09
QUOTE (MaxM @ 13 Dec 2009, 13:44)
Naja, viel ist zwischen Waldfriedhof und Lorettoplatz wirklich nicht los im Bus, außer vielleicht an Allerheiligen und ein paar Tage vorher.

Ach ja, könnte mal jemand den Titel dieses Threads korrigieren? Es heißt Westtangente oder West-Tangente, aber nicht Westangente! biggrin.gif

Man könnte ja vom Waldfriedhof über die Waldfriedhofstraße zum Luise-Kiesselbachplatz fahren und dann über die Murnauerstraße zur Aidenbachstraß - wenn der Ringtunnel fertig ist sollte die Kreuzung kein Thema mehr sein und Platz genug wäre auch da für eine Trambahn....

Geschrieben von: Lazarus am 13 Dec 2009, 15:15
QUOTE (andreas @ 13 Dec 2009, 15:09)
QUOTE (MaxM @ 13 Dec 2009, 13:44)
Naja, viel ist zwischen Waldfriedhof und Lorettoplatz wirklich nicht los im Bus, außer vielleicht an Allerheiligen und ein paar Tage vorher.

Ach ja, könnte mal jemand den Titel dieses Threads korrigieren? Es heißt Westtangente oder West-Tangente, aber nicht Westangente!  biggrin.gif

Man könnte ja vom Waldfriedhof über die Waldfriedhofstraße zum Luise-Kiesselbachplatz fahren und dann über die Murnauerstraße zur Aidenbachstraß - wenn der Ringtunnel fertig ist sollte die Kreuzung kein Thema mehr sein und Platz genug wäre auch da für eine Trambahn....

und der Sinn?

damit hätte man zwei fast paralell verlaufende Strecken mit gleichem Endziel

finde irgendwie ziemlich verwirrend

Geschrieben von: andreas am 13 Dec 2009, 15:16
QUOTE (Lazarus @ 13 Dec 2009, 15:15)
QUOTE (andreas @ 13 Dec 2009, 15:09)
QUOTE (MaxM @ 13 Dec 2009, 13:44)
Naja, viel ist zwischen Waldfriedhof und Lorettoplatz wirklich nicht los im Bus, außer vielleicht an Allerheiligen und ein paar Tage vorher.

Ach ja, könnte mal jemand den Titel dieses Threads korrigieren? Es heißt Westtangente oder West-Tangente, aber nicht Westangente!  biggrin.gif

Man könnte ja vom Waldfriedhof über die Waldfriedhofstraße zum Luise-Kiesselbachplatz fahren und dann über die Murnauerstraße zur Aidenbachstraß - wenn der Ringtunnel fertig ist sollte die Kreuzung kein Thema mehr sein und Platz genug wäre auch da für eine Trambahn....

und der Sinn?

damit hätte man zwei fast paralell verlaufende Strecken mit gleichem Endziel

finde irgendwie ziemlich verwirrend

man hätte zusätzliche Erschließung in einem Gebiet, das von der nächsten Schnellbahn ewig weit weg ist.

Geschrieben von: rob74 am 13 Dec 2009, 15:18
Ich finde auch, dass das Fahrgastpotenzial auf der Strecke zum Lorettoplatz keine Tram rechtfertigt. Wenn man die Westtangente mit einer zweiten Linie befahren will, kann man z.B. die Wendeschleife am Waldfriedhof wieder aufbauen - eine so lange Strecke sollte man sowieso nicht ohne Wendemöglichkeit zwischendurch bauen. Oder man denkt sich eine Abzweigung aus, die lohnender ist als die zum Lorettoplatz. z.B. könnte man die Tram über die Drygalski-Allee Richtung Parkstadt Solln schicken. Da ist genug Potenzial vorhanden, vor allem wenn die Wiese südlich der Stäblistraße irgendwann bebaut werden sollte. Leider kann man an der Kreuzung Züricher Str./Drygalskiallee nur eine ziemlich unattraktive Umsteigemöglichkeit zur U3 schaffen...

Geschrieben von: Lazarus am 13 Dec 2009, 15:21
also da gefällt mir die Idee von Rob deutlich besser

die Parkstadt Solln anzubinden hätte was

wäre zumindest eine Überprüfung wert

Geschrieben von: Hot Doc am 13 Dec 2009, 20:01
Zur Not könnte man auch einfach am Gondrellplatz wenden. Auch wenn hier sicher keine 2 Linien gebraucht werden, hätte man mit einer Weiche ne sehr günstige Wendemöglichkeit. Blöd wäre dabei, dass die U6 nicht angebunden wäre.


Geschrieben von: andreas am 13 Dec 2009, 21:23
QUOTE (andreas @ 11 Dec 2009, 14:37)
naja, die Westtangente ist vom Prinzip ganz ok, aber auch nur wieder halbgar - warum läßt man die Tram an der Aidenbachstraße verenden? der Weg nach Süden zur wenigstens zur Herterichstraße sollte gleich mitgebaut werden - wenn nicht sogar gleich bis Fürstenried West entlang der Herterich Straße.
In Laim ist es genauso, warum muß man da mit der Tram durch den stinkenden Tunnel? einfach eine Brücke oben drüber, dann kann man die Tramhaltestelle direkt über den S-bahngleisen anlegen und hat perfekte Umsteigebeziehungen.

(auch wenn Lazarus das jetzt wieder für unnötig, unmöglich, undurchführbar und unfinanzierbar halten wird)

um mich mal selber zu zitieren, eine Anbindung von Solln habe ich schon deutlich vor Rob vorgeschlagen - wobei, wenn man lieber die Drygaski Allee fährt als die Aidenbachstraße man auch ein kleines Eck über Machtlfinger Straße und Kistlerhofstraße ausfahren kann, um die U3 anzubingen.

Muß man schauen, wobe sich der Weg die Aidenbachstraße runter irgendwie halt anbieten würde.

und ich würde ja beides bauen, alles was die stinkenden, unkomfortablen Dieselbusse ersetzt ist bauenswert und da würde man zwei gut angenommene relationen ersetzen


Geschrieben von: rob74 am 15 Dec 2009, 10:01
QUOTE (andreas @ 13 Dec 2009, 21:23)
um mich mal selber zu zitieren, eine Anbindung von Solln habe ich schon deutlich vor Rob vorgeschlagen - wobei, wenn man lieber die Drygaski Allee fährt als die Aidenbachstraße man auch ein kleines Eck über Machtlfinger Straße und Kistlerhofstraße ausfahren kann, um die U3 anzubingen.

Klar, allerdings ist mein Vorschlag ein Ersatz für den Abzweig zum Lorettoplatz, der scheinbar nicht mehr gebaut werden soll, während Deiner eine Verlängerung des Astes zur Aidenbachstr. wäre. Eine Führung entlang der Aidenbachstraße könnte man allerdings als Parallelverkehr zur S-Bahn sehen. Für den Ast habe ich aber auch Pläne: von der Aidenbachstr. weiter Richtung S-Bf. Siemenswerke und dann über die Isar, wo sie auf die verlängerte Linie 27 trifft - eben die Südtangente, wie sie ursprünglich mal geplant war, aber aus Kostengründen aufgegeben wurde. Die wäre zwar teuer, hätte aber einen hohen Verkehrswert, da es südlich der Brudermühlbrücke keine ÖPNV-Isarquerung mehr gibt (außer der Großhesseloher Brücke, aber solange die S-Bahn nicht an der Menterschwaige hält, ist diese Verbindung für der innerstädtischen Verkehr nutzlos), und südlich der Thalkirchner Brücke bis Grünwald auch keine MIV-Isarquerung mehr.

Geschrieben von: andreas am 15 Dec 2009, 10:52
QUOTE (rob74 @ 15 Dec 2009, 10:01)
Klar, allerdings ist mein Vorschlag ein Ersatz für den Abzweig zum Lorettoplatz, der scheinbar nicht mehr gebaut werden soll, während Deiner eine Verlängerung des Astes zur Aidenbachstr. wäre. Eine Führung entlang der Aidenbachstraße könnte man allerdings als Parallelverkehr zur S-Bahn sehen. Für den Ast habe ich aber auch Pläne: von der Aidenbachstr. weiter Richtung S-Bf. Siemenswerke und dann über die Isar, wo sie auf die verlängerte Linie 27 trifft - eben die Südtangente, wie sie ursprünglich mal geplant war, aber aus Kostengründen aufgegeben wurde. Die wäre zwar teuer, hätte aber einen hohen Verkehrswert, da es südlich der Brudermühlbrücke keine ÖPNV-Isarquerung mehr gibt (außer der Großhesseloher Brücke, aber solange die S-Bahn nicht an der Menterschwaige hält, ist diese Verbindung für der innerstädtischen Verkehr nutzlos), und südlich der Thalkirchner Brücke bis Grünwald auch keine MIV-Isarquerung mehr.

naja, Paralellverkehr zur S-bahn ist ja ein bissl ein komisches Argument - dann dürftest da ja auch keine Busse fahren lassen.

Geschrieben von: Lazarus am 15 Dec 2009, 10:59
naja, vielleicht sollte man erstmal die Strecke bis Aidenbachstrasse bauen, sonst schläft die auch wieder ein. Weitere Verlängerungen müssten ja erstmal auf Wirtschaftlichkeit untersucht werden, das dauert viel zu lang

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 13 Jan 2010, 16:49
neue Pressemeldung der MVG über die Westtangente:
http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2010/pdf/13.01.2010_mvg-pressemeldungb.pdf

steht zwar nicht sehr viel Neues drinn, aber ist trotzdem ganz interessant (3-seitig). Am 20.01 ist dann die Sitzung, in der über die Tram Westtangente entschieden werden soll.

Geschrieben von: Hot Doc am 13 Jan 2010, 20:38
QUOTE (S-Bahn 27 @ 13 Jan 2010, 16:49)
neue Pressemeldung der MVG über die Westtangente:
http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2010/pdf/13.01.2010_mvg-pressemeldungb.pdf

steht zwar nicht sehr viel Neues drinn, aber ist trotzdem ganz interessant (3-seitig). Am 20.01 ist dann die Sitzung, in der über die Tram Westtangente entschieden werden soll.

Interessant ist, dass eine Verknüpfung von der 12 mit der Westtangente nicht angesprochen wird. Ich hielte das für eine gute Möglichkeit eine Art "Viertelring" zu schaffen. Statt dessen muss man so entweder den Romanplatz erweitern, so dass hier die Tram wenden kann, ohne die anderen Linien zu stören oder sie bin Amalienburgstr. fahren lassen (was auch nicht unbedingt schlecht ist. Da hatte doch sogar mal die CSU vorgeschlagen die Tram in die Verdistr. zu verlängern.)

Geschrieben von: Bayernlover am 13 Jan 2010, 20:42
Jaaaa, bitte in die Verdistraße zur Blutenburg! Mit eigenem Bahnkörper etc. pp.

Geschrieben von: Jean am 13 Jan 2010, 20:53
QUOTE
Jaaaa, bitte in die Verdistraße zur Blutenburg! Mit eigenem Bahnkörper etc. pp.
Wäre also eine Verlängerung der Linie 17. Mein Vorschlag: erst mal die Linie 56 bis zur Amalienburgstraße verlänngern und dafür die Linie 143 in zwei teilen!

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2010, 21:00
QUOTE (Hot Doc @ 13 Jan 2010, 20:38)
QUOTE (S-Bahn 27 @ 13 Jan 2010, 16:49)
neue Pressemeldung der MVG über die Westtangente:
http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2010/pdf/13.01.2010_mvg-pressemeldungb.pdf

steht zwar nicht sehr viel Neues drinn, aber ist trotzdem ganz interessant (3-seitig). Am 20.01 ist dann die Sitzung, in der über die Tram Westtangente entschieden werden soll.

Interessant ist, dass eine Verknüpfung von der 12 mit der Westtangente nicht angesprochen wird. Ich hielte das für eine gute Möglichkeit eine Art "Viertelring" zu schaffen. Statt dessen muss man so entweder den Romanplatz erweitern, so dass hier die Tram wenden kann, ohne die anderen Linien zu stören oder sie bin Amalienburgstr. fahren lassen (was auch nicht unbedingt schlecht ist. Da hatte doch sogar mal die CSU vorgeschlagen die Tram in die Verdistr. zu verlängern.)

einen grossartigen Umbau des Romanplatzes brauchts eigendlich net. Ich würde eher den 12er gleich über die neue Strecke zur Aidenbachtstrasse schicken

daher kann ich da nur zustimmen.

Geschrieben von: Bayernlover am 13 Jan 2010, 21:12
56 zur Amalie ist auch nicht schlecht, allerdings geht's mir hier primär um die Frage des eigenen Bahnkörpers, denn der ist hier dringendst notwendig, um dem täglichen Stau Herr zu werden. Und man hätte endlich so etwas wie eine Tangente in diesem Bereich smile.gif

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2010, 21:17
QUOTE (Bayernlover @ 13 Jan 2010, 21:12)
56 zur Amalie ist auch nicht schlecht, allerdings geht's mir hier primär um die Frage des eigenen Bahnkörpers, denn der ist hier dringendst notwendig, um dem täglichen Stau Herr zu werden. Und man hätte endlich so etwas wie eine Tangente in diesem Bereich smile.gif

die Verdistrasse hat noch net mal einen Mittelstreifen, wo man sowas anlegen könnte. Abgesehen davon, ist es Schwachsinn, eine Solobuslinie im 20er Takt durch eine Tram zu ersetzen. Da gibts wirklich wichtigere Projekte....

Geschrieben von: Jean am 13 Jan 2010, 21:20
Das es wichtigere Projekte gibt ist natürlich richtig, hindert einen aber nicht daran darüber nachzudenken.

Geschrieben von: Bayernlover am 13 Jan 2010, 21:29
Und ich nehme an dass die Tram dort einiges an Fahrgästen generieren würde, weil man sich dann nämlich weitesgehend auf den Fahrplan verlassen könnte und nicht wie beim 143er jeden Morgen das Gefühl hat Lotto zu spielen. Logische Konsequenz daraus ist, dass ich morgens zur S-Bahn laufe, auch wenn es 15 Minuten dauert. Eine Tram könnte dort also Abhilfe schaffen.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2010, 21:35
QUOTE (Bayernlover @ 13 Jan 2010, 21:29)
Und ich nehme an dass die Tram dort einiges an Fahrgästen generieren würde, weil man sich dann nämlich weitesgehend auf den Fahrplan verlassen könnte und nicht wie beim 143er jeden Morgen das Gefühl hat Lotto zu spielen. Logische Konsequenz daraus ist, dass ich morgens zur S-Bahn laufe, auch wenn es 15 Minuten dauert. Eine Tram könnte dort also Abhilfe schaffen.

ich bezweifel aber, das es genug wären, um eine Tram zu rechtfertigen. Was aber nix dran ändert, das die Tram hier mangels Platz sich die Trasse mit dem MIV teilen müsste.

Geschrieben von: Boris Merath am 13 Jan 2010, 21:40
QUOTE (Hot Doc @ 13 Jan 2010, 20:38)
Interessant ist, dass eine Verknüpfung von der 12 mit der Westtangente nicht angesprochen wird.

Nur weils nicht angesprochen wird heißts doch noch lang nicht dass es keine geben wird?

QUOTE
Aufgrund der tangentialen
Linienführung zwischen den Stadtteilen und der attraktiven Umsteigemöglichkeiten
wird auch auf der bestehenden Tramlinie 12 in
Neuhausen/Nymphenburg mit einem wachsenden Fahrgastaufkommen
gerechnet.

könnte durchaus auch auf eine durchgehende Linie bezogen sein - warten wirs ab.

Geschrieben von: Bayernlover am 13 Jan 2010, 21:51
Ich denke auch dass der 12er durchgebunden wird, wäre doch Schwachsinn 2 Linien aus gegenüberliegender Richtung am Romanplatz verenden zu lassen, außerdem wüsst ich auf Anhieb nicht wo man die 22er oder wie auch immer sie heißt dann Pause machen lassen wurde.

Und einen eigenen Gleiskörper in der Verdistraße durchzusetzen sollte schwierig werden wink.gif Allerdings müsste man den Gehsteig dann wohl weglassen biggrin.gif Mischung mit MIV ist nicht förderfähig soweit ich weiß. Wäre auch nicht sinnvoll, man will ja am Stau vorbei. Hätte man damals nur die U2 zur Amalienburgstraße gebaut laugh.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 13 Jan 2010, 21:52
QUOTE (Boris Merath @ 13 Jan 2010, 21:40)
Nur weils nicht angesprochen wird heißts doch noch lang nicht dass es keine geben wird?

Da haste natürlich Recht!

QUOTE
könnte durchaus auch auf eine durchgehende Linie bezogen sein - warten wirs ab.

Hoffen wirs, ich wär dafür!

@Lazarus:
QUOTE
ich bezweifel aber, das es genug wären, um eine Tram zu rechtfertigen. Was aber nix dran ändert, das die Tram hier mangels Platz sich die Trasse mit dem MIV teilen müsste.

Der Vorschlag der CSU (wo genau der da herkam, weiß ich nicht) war die Autobahn an der A99 enden zu lassen und tatsächlich einfach 2 Fahrstreifen in der Verdistrasse zu opfern.

Geschrieben von: Lazarus am 13 Jan 2010, 22:11
QUOTE (Bayernlover @ 13 Jan 2010, 21:51)
Ich denke auch dass der 12er durchgebunden wird, wäre doch Schwachsinn 2 Linien aus gegenüberliegender Richtung am Romanplatz verenden zu lassen, außerdem wüsst ich auf Anhieb nicht wo man die 22er oder wie auch immer sie heißt dann Pause machen lassen wurde.


ich hoffe mal, das man da gleich den 12er verlängert

dadurch würden sich nämlich gute neue Verbindungen ergeben von Laim aus nach Neuhausen, die durchaus für eine gute Auslastung sorgen könnten


Geschrieben von: Bayernlover am 13 Jan 2010, 22:13
Zwei Fahrstreifen auf der Verdistraße einsparen - nun ja, interessante Idee biggrin.gif
Von wann war denn der Vorschlag?

Geschrieben von: andreas am 13 Jan 2010, 22:44
QUOTE (Bayernlover @ 13 Jan 2010, 22:13)
Zwei Fahrstreifen auf der Verdistraße einsparen - nun ja, interessante Idee biggrin.gif
Von wann war denn der Vorschlag?

ich sags mal so - ist der Weg in die Stadt schlechter suchen sich die Autofahrer eine Alternative - das kann das Parkhaus an der Trambahnendhaltestelle sein, daß kann ein PR Platzan einer S-bahn sein - oder sie nehmen eine andere Einfallstraße.

Der Straßenverkehr in München krankt an den mangelhaften Ein- und Ausfallstraßen. Würde man jetzt z.b. nach dem Ende des Transrapids endlich die A92 zum Olympiakreuz fertig bauen, dann würde das den Verkehr im Norden Münchens massiv entlasten. (und wenn man ganz viel tun will, baut man die Ständlerstraße weiter bis zur A99 wie angedacht)Dann wären auch zwei Spuren weniger in der Verdistraße nicht mehr so tragisch.

Geschrieben von: viafierretica am 13 Jan 2010, 22:50
QUOTE
Der Straßenverkehr in München krankt an den mangelhaften Ein- und Ausfallstraßen. Würde man jetzt z.b. nach dem Ende des Transrapids endlich die A92 zum Olympiakreuz fertig bauen, dann würde das den Verkehr im Norden Münchens massiv entlasten. (und wenn man ganz viel tun will, baut man die Ständlerstraße weiter bis zur A99 wie angedacht)Dann wären auch zwei Spuren weniger in der Verdistraße nicht mehr so tragisch.


Bitte? Wenn Du das machst, dann öffnest Du Schleusen und ziehst Verkehr nach München rein. Die Verkehrsmenge wird deutlich mehr, und entlastet wird nur wenig, sondern der Autoverkehr insgesamt deutlich mehr.

Geschrieben von: Boris Merath am 13 Jan 2010, 22:50
Nein, damit würde man den Verkehr eben nicht entlasten, sondern steigern - dann kommt man bis zum Ring schneller voran, und hat dann die ganzen Autos aufm Ring, damit ist auch nicht wirklich geholfen.

Geschrieben von: Flo am 13 Jan 2010, 23:35
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-startschuss-neue-tramstrecke-590260.html jetzt auch aufgegriffen. smile.gif Und "schlaue" Kommentare hagelts auch schon. dry.gif Im Artikel wird auch erwähnt, dass die Liniennummer noch nicht feststeht.

Geschrieben von: Iarn am 14 Jan 2010, 08:42
Dürfte ich einen Moderator noch um ein "t" bitten, welches ich in der Überschrift verschusselt habe.

Geschrieben von: andreas am 14 Jan 2010, 10:12
QUOTE (Boris Merath @ 13 Jan 2010, 22:50)
Nein, damit würde man den Verkehr eben nicht entlasten, sondern steigern - dann kommt man bis zum Ring schneller voran, und hat dann die ganzen Autos aufm Ring, damit ist auch nicht wirklich geholfen.

seh ich nicht so - heute quält sich der Verkehr, der aus München raus will um das einspurige Eck am Olympiakreuz (und darum ist da immer Stau), weil dieses nunmal so gebaut wurde, daß die Hauptrelation geradeaus auf die nicht gebaute A92 wäre. Man würde damit eine schöne Verkehrsverlagerung erreichen, denn der ganze Verkehr, der sich heute über A9 nach München quält hätte Alternativen, genauso wie der Verkehr, der heute über die A8 und die Verdistraße sich nach München quält.
ich denk, eine A92, die ab der Landshuter Allee den Verkehr nach Norden leitet würde für eine gleichmäßigere Auslastung des Mittleren Rings sorgen - da hat man dann schon am AK Neufahren eine vorselektion - wer nach Westen will fährt über die A92, wer nach Osten will über die A9. Heute fahren alle über die A9 und am Olympiakreuz hast halt dann immer den Stau.

Eine ander Alternative wäre natürlich ein Umbau des Olympiakreuzes an die vorhanden Tatsachen.

Geschrieben von: Iarn am 14 Jan 2010, 10:26
Nachdem wir eh schon ot sind:
der einzige Weg, dem nach München einfallenden Verkehr Herr zu werden ist in meinen Augen die City Maut. Ansonsten verlagert man nur die Brennpunkte.

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 10:37
um mal zum Thema zurückzukommen

in der Pressemitteilung steht auch nix über einen Abzweig zum Lorettoplatz

ist der jetzt gestrichen?

Geschrieben von: Sendlinger am 14 Jan 2010, 10:40
QUOTE (Lazarus @ 14 Jan 2010, 10:37)
um mal zum Thema zurückzukommen

in der Pressemitteilung steht auch nix über einen Abzweig zum Lorettoplatz

ist der jetzt gestrichen?

Derzeit ist er noch Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplans - wenn sich im Rahmen der jetzt anstehenden Verkehrsprognosen zeigen sollte, dass der Abzweig nicht wirtschaftlich tragfähig wäre, will die MVG vorschlagen, selbigen aus dem Plan und damit auch aus dem Projekt entfernen zu lassen.

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 10:44
Der Abschnitt Lorettoplatz - Waldfriedhof würde wohl eh nur von der Trambahn bedient werden wenn beide Linien durch die Fürstenriederstraße fahren, also denk ich so ca. Montag bis Freitag 6:00 - 20:00 und Samstag von 8:00 bis 20:00 (16:00). In der sonstigen zeit wird wohl der Abschnitt weiter von der Linie 54 bedient oder von einer Pendellinie Holzapfelkreuth - Lorettoplatz.

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 10:52
QUOTE (Jean @ 14 Jan 2010, 10:44)
Der Abschnitt Lorettoplatz - Waldfriedhof würde wohl eh nur von der Trambahn bedient werden wenn beide Linien durch die Fürstenriederstraße fahren, also denk ich so ca. Montag bis Freitag 6:00 - 20:00 und Samstag von 8:00 bis 20:00 (16:00). In der sonstigen zeit wird wohl der Abschnitt weiter von der Linie 54 bedient oder von einer Pendellinie Holzapfelkreuth - Lorettoplatz.

glaub ich jetzt net mal

wenn man sich die Fahrgastzahlen des Metrobuses jetzt ansieht, könnte da durchaus bald ganztägig ein 5er Takt nötig sein

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 14 Jan 2010, 11:29
QUOTE (Iarn @ 14 Jan 2010, 08:42)
Dürfte ich einen Moderator noch um ein "t" bitten, welches ich in der Überschrift verschusselt habe.

Das Glücksrad meint: *bing*

Geschrieben von: jonashdf am 14 Jan 2010, 14:02
Ich finds schade, dass man die Trasse nicht mitbaut. sad.gif Wäre doch so schön gewesen. Trasse ist ja genau vorhanden.

Geschrieben von: Sendlinger am 14 Jan 2010, 15:21
QUOTE (jonashdf @ 14 Jan 2010, 14:02)
Ich finds schade, dass man die Trasse nicht mitbaut.  sad.gif  Wäre doch so schön gewesen. Trasse ist ja genau vorhanden.

Wer sagt denn das ? Das ist doch noch gar nicht entschieden. Oder bist Du soooo pessimistisch, dass die Abzweig-Strecke zum Lorettoplatz nicht tragfähig ist ?

Geschrieben von: andreas am 14 Jan 2010, 16:24
QUOTE (Sendlinger @ 14 Jan 2010, 15:21)
Wer sagt denn das ? Das ist doch noch gar nicht entschieden. Oder bist Du soooo pessimistisch, dass die Abzweig-Strecke zum Lorettoplatz nicht tragfähig ist ?

ich denk, durch die schnellere Anbindung an die U-bahn wirds sogar eher attraktiver als bisher, wo man ja vom Partnachplatz aus Bus fahren muß.

Geschrieben von: spock5407 am 14 Jan 2010, 18:17
Die Frage is halt, ob mehr zum Harras oder nach Laim wollen. Wenn nur die U6, egal wie, das Hauptziel ist, würde sich die Tram natürlich ganztags anbieten.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 18:19
ich hoffe auch mal das der Abschnitt Waldfriedhof-Lorettoplatz mitgebaut wird.
Das Gleisbett ist ja noch vorhanden, man müsste nur die alten Gleise entfernen,
die Strecke vom ganzen Unkraut und der Erde befreien dann nur noch neues
Rasengleis einbauen.

Zur Geschichte vom Trambahnabzweig zum Lorettoplatz:
1983 wurde sie stillgelegt (sogar gesamte Strecke bis zum Harras). 1984 dann reaktiviert (nachdem
der damalige Oberbürgermeister ein Wahlversprechen einlöste), aber 1993 wurde die Strecke dann
erstmal endgültig stillgelegt. Wäre also auch historisch gesehen lustig wenn die Strecke Waldfriedhof-
Lorettoplatz wirklich in ein paar Jahren wieder reaktiviert wird biggrin.gif

http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=17791e69b271754ad497e44a1c5e1c0d&act=ST&f=32&t=2643&st=0&#entry28609 hatte es VT 609 mal ausführlich geschrieben

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 19:25
Ich hoffe mal dass man das Lorettoplatz-Schwanzerl wegläßt. Der 54er ist zwar ab Partnachplatz oft gut voll, aber hinterm Waldfriedhof sind die meisten Fahrgäste auch wieder draußen... Und im Gegensatz zum 23er gibt's am Lorettoplatz-Ast kein zukünftiges Wachstumspotenzial durch Neubauten mehr.

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 19:35
Dann muss aber eine Wendeanlage am Waldfriedhof gebaut werden, nd das ist wohl nicht ganz unproblematisch.

Geschrieben von: jonashdf am 14 Jan 2010, 19:54
Ich frage mich auch, wo man dann unterwegs Wendeschleifen einbaut. Die sind auf der 9km langen Strecke bitter nötig. Vorallem kann man von der Westangente auf den 19er abbiegen?
Weil dann müsste man nur eine Schleife am Waldfriedhof haben.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 20:41
QUOTE (jonashdf @ 14 Jan 2010, 19:54)
Ich frage mich auch, wo man dann unterwegs Wendeschleifen einbaut. Die sind auf der 9km langen Strecke bitter nötig. Vorallem kann man von der Westangente auf den 19er abbiegen?
Weil dann müsste man nur eine Schleife am Waldfriedhof haben.

ich denke mal schon, gerade wenns Unfälle, Bauarbeiten, Gleisbruch (ph34r.gif) etc. gibt ist es schon sinnvoll Weichen zum 19er einzubauen.
Am ideallsten wäre es natürlich so eine große Gleiskreuzung wie Leonrodplatz anzulegen smile.gif

Ob man auf Höhe Ammerseestraße zur 18er was mitbauen wird, wäre aber auch interessant.

Geschrieben von: spock5407 am 14 Jan 2010, 20:43
Bin auch gespannt, ob/was an den Kreuzungen mit 19er oder 18er an Verbindungen eingebaut wird. Man könnte natürlich auch ne Not-Wendemöglichkeit durch ein 2. Gleis am Gondrellplatz vorsehen, das Stückerl dahinter is so weit von der Fürstenrieder aus nicht.

Große Sterne Fürstenrieder Str. und/oder Ammerseestr. wären natürlich mal was. Aber das zahlt der König sicher net.

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 20:50
Ich könnte mir eine Verbindung Richtung Gondrellplatz (in beiden Richtungen) sowie Richtung Willibaldplatz vorstellen. Dort gibt es Wendeschleifen. Weichen Richtung Innenstadt macht aber kein Sinn.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 20:54
QUOTE (spock5407 @ 14 Jan 2010, 20:43)
Große Sterne Fürstenrieder Str. und/oder Ammerseestr. wären natürlich mal was. Aber das zahlt der König sicher net.

Großer Stern Ammerseestr. würde aber nur in Verbindung mit dem Wendehammer Westendstraße Sinn machen.

Großer Stern Fürstenrieder macht m.E. gar keinen Sinn.

Wichtig wären die Abzweige von der Westtangente auf die Weststrecken von 18/19, damit man die Schleifen am Willibaldplatz und Gondrellplatz schnell erreichen kann.

Ansonsten: ne Schleife Waldfriedhof sollte sich doch machen lassen. Muss man halt das schäbige Stationshäusl am "Busbahnhof" Waldfriedhof wegreißen und den Tengelmann-Barackenbau ggf. auch noch. Oder steht das wieder unter Denkmalschutz wie am Romanplatz? dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 20:58
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 14 Jan 2010, 20:54)
Ansonsten: ne Schleife Waldfriedhof sollte sich doch machen lassen. Muss man halt das schäbige Stationshäusl am "Busbahnhof" Waldfriedhof wegreißen und den Tengelmann-Barackenbau ggf. auch noch. Oder steht das wieder unter Denkmalschutz wie am Romanplatz? dry.gif

wozu den Aufwand?

mehr als einen Wendehammer wird die MVG am Waldfriedhof sicher net bauen.

selbst ne Schleife sollte sicher machen lassen, ohne da gross was abreissen zu müsssen.

Geschrieben von: Luchs am 14 Jan 2010, 21:10
Am Waldfriedhof gab es doch mal ne Schleife? Gut, eventuell mit etwas engeren Radien. War dafür auch von einer anderen Richtung her angebunden ...

Laut SZ ist der Abschnitt zum Lorettoplatz schon jetzt nicht mehr Bestandteil der Planungen. Schade, aber ein Tram braucht halt Fahrgäste.

Um Verbindungen zur 19/18 wird man eigentlich nicht herumkommen. Ich hoffe nicht, dass man dermassen spart wie in Melbourne.

Luchs.



Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 21:13
QUOTE (Luchs @ 14 Jan 2010, 21:10)
Am Waldfriedhof gab es doch mal ne Schleife? Gut, eventuell mit etwas engeren Radien. War dafür auch von einer anderen Richtung her angebunden ...

Laut SZ ist der Abschnitt zum Lorettoplatz schon jetzt nicht mehr Bestandteil der Planungen. Schade, aber ein Tram braucht halt Fahrgäste.

Um Verbindungen zur 19/18 wird man eigentlich nicht herumkommen. Ich hoffe nicht, dass man dermassen spart wie in Melbourne.

Luchs.

sollte die SZ rechthaben, glaub ich kaum, das man am Waldfriedhof mehr bauen wird als einen Wendehammer. Die Zeiten grosszügig angelegter Wendeschleifen auf freier Strecke sind leider lange vorbei.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 21:18
QUOTE (Lazarus @ 14 Jan 2010, 21:13)
QUOTE (Luchs @ 14 Jan 2010, 21:10)
Am Waldfriedhof gab es doch mal ne Schleife? Gut, eventuell mit etwas engeren Radien. War dafür auch von einer anderen Richtung her angebunden ...

Laut SZ ist der Abschnitt zum Lorettoplatz schon jetzt nicht mehr Bestandteil der Planungen. Schade, aber ein Tram braucht halt Fahrgäste.

Um Verbindungen zur 19/18 wird man eigentlich nicht herumkommen. Ich hoffe nicht, dass man dermassen spart wie in Melbourne.

Luchs.

sollte die SZ rechthaben, glaub ich kaum, das man am Waldfriedhof mehr bauen wird als einen Wendehammer. Die Zeiten grosszügig angelegter Wendeschleifen auf freier Strecke sind leider lange vorbei.

aber wenn dann mal die Vario mit Supercaps kommt und (geh ich mal davon aus) überzeugt, dann wird ja wohl auch noch die Nordtangente gebaut. Das Betriebskonzept Westtangente+Nordtangente war doch immer so:

12: Scheidplatz - via Romanplatz - Ratzinger Platz
22: (St. Emmeram) - Effnerplatz - via Englischer Garten - Romanplatz - Lorettoplatz

Entschuldigung, falls ich 12 und 22 genau vertauscht habe

das heißt, dass wenn man sich bei einem 5-Minuten Takt wohl schwer tun wird, am Waldfriedhof mit nem Wendehammer zu wenden wink.gif

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 21:18
SZ hat nicht immer recht. Und sollte die Strecke zum Lorettoplatz nicht gebaut werden braucht es eine vollwertige Wendeschleife an dem Waldfriedhof!

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 21:21
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 21:18)
QUOTE (Lazarus @ 14 Jan 2010, 21:13)
QUOTE (Luchs @ 14 Jan 2010, 21:10)
Am Waldfriedhof gab es doch mal ne Schleife? Gut, eventuell mit etwas engeren Radien. War dafür auch von einer anderen Richtung her angebunden ...

Laut SZ ist der Abschnitt zum Lorettoplatz schon jetzt nicht mehr Bestandteil der Planungen. Schade, aber ein Tram braucht halt Fahrgäste.

Um Verbindungen zur 19/18 wird man eigentlich nicht herumkommen. Ich hoffe nicht, dass man dermassen spart wie in Melbourne.

Luchs.

sollte die SZ rechthaben, glaub ich kaum, das man am Waldfriedhof mehr bauen wird als einen Wendehammer. Die Zeiten grosszügig angelegter Wendeschleifen auf freier Strecke sind leider lange vorbei.

aber wenn dann mal die Vario mit Supercaps kommt und (geh ich mal davon aus) überzeugt, dann wird ja wohl auch noch die Nordtangente gebaut. Das Betriebskonzept Westtangente+Nordtangente war doch immer so:

12: Scheidplatz - via Romanplatz - Ratzinger Platz
22: (St. Emmeram) - Effnerplatz - via Englischer Garten - Romanplatz - Lorettoplatz

Entschuldigung, falls ich 12 und 22 genau vertauscht habe

das heißt, dass wenn man sich bei einem 5-Minuten Takt wohl schwer tun wird, am Waldfriedhof mit nem Wendehammer zu wenden wink.gif

Liniennummern sind im Augenblick eh zweitrangig

nur den Sinn, das du den 12er wenige Hundert Meter vor der U3 verenden lässt, musste mir erklären....

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 21:23
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 21:18)
Das Betriebskonzept Westtangente+Nordtangente war doch immer so:

12: Scheidplatz - via Romanplatz - Ratzinger Platz
22: (St. Emmeram) - Effnerplatz - via Englischer Garten - Romanplatz - Lorettoplatz

Ja, stimmt so genau.

Mich würde es allerdings nicht wundern, wenn die MVG versucht, die Westtangente dauerhaft im 10er-Takt mit großen Fahrzeugen (R3/S) zu bedienen. Rechnet man heute für 10 Minuten nen vollen 51er-Gelenker und nen halbvollen 151er-Solo zusammen, hat man etwa 100 Fahrgäste je 10 min. Ein R3 oder S bietet Platz für 200 Fahrgäste, folglich ist ne Fahrgaststeigerung um 100% drin und man kann trotzdem im 10er-Takt fahren.

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 21:25
Ein Gelenbus kann 150 Personen aufnehmen! Vergiss die Stehplätze nicht!

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 21:26
QUOTE (Jean @ 14 Jan 2010, 21:25)
Ein Gelenbus kann 150 Personen aufnehmen! Vergiss die Stehplätze nicht!

Ja, er kann. Aber so gut ausgelastet der 51er auch sein mag, ich glaub kaum dass da tatsächlich mal 150 Fahrgäste in einem Gelenkbus unterwegs sind...

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 21:32
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 14 Jan 2010, 21:23)
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 21:18)
Das Betriebskonzept Westtangente+Nordtangente war doch immer so:

12: Scheidplatz - via Romanplatz - Ratzinger Platz
22: (St. Emmeram) - Effnerplatz - via Englischer Garten - Romanplatz - Lorettoplatz

Ja, stimmt so genau.

Mich würde es allerdings nicht wundern, wenn die MVG versucht, die Westtangente dauerhaft im 10er-Takt mit großen Fahrzeugen (R3/S) zu bedienen. Rechnet man heute für 10 Minuten nen vollen 51er-Gelenker und nen halbvollen 151er-Solo zusammen, hat man etwa 100 Fahrgäste je 10 min. Ein R3 oder S bietet Platz für 200 Fahrgäste, folglich ist ne Fahrgaststeigerung um 100% drin und man kann trotzdem im 10er-Takt fahren.

glaub ich kaum, denn dann würde man ja mit Fahrgastzuwächsen von unter 10% kalkulieren. Ansonsten würde man ja sofort wieder am absoluten Limit fahren.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 21:35
QUOTE (Lazarus @ 14 Jan 2010, 21:21)
nur den Sinn, das du den 12er wenige Hundert Meter vor der U3 verenden lässt, musste mir erklären....

sehr ortskundig scheints du dort nicht zu sein wink.gif
Der Ratzinger Platz ist nämlich der Platz wo die U-Bahnstation Aidenbachstraße ist.
Man würde die Linie warscheinlich eher dort enden lassen wo schon die großzügige
Wendeschleife von früher war, weil da viel platzt ist und dort ist gleich der U-Bahnabgang.
Die Leute die mitm 51er fahren steigen eigentlich auch schon am Ratzinger Paltz aus, anstatt
in den Busbahnhof "Aidenbachstraße" mitzufahren.

Alternative würde es sich aber natürlich auch anbieten den derzeitigen Busbhanhof ála Münchner
Freiheit abzureißen und als architektonisches Highlight neu aufzubauen. Dort sollten dann aber
bitte auch die Busse platz finden ph34r.gif

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 21:39
fragt sich nur, wer hier net ortkundig ist

soweit ich weiss, liegt der Ratzingerplatz immernoch an der alten Tramtrasse...

von da aus ist es noch ein gutes Stück Fussweg zur U-Bahn

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 21:45
100 Meter halt.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 21:46
QUOTE (Lazarus @ 14 Jan 2010, 21:39)
fragt sich nur, wer hier net ortkundig ist

soweit ich weiss, liegt der Ratzingerplatz immernoch an der alten Tramtrasse...

von da aus ist es noch ein gutes Stück Fussweg zur U-Bahn

Schau Dir mal bei Google Maps den Fußweg vom nördlichsten U3-Aufgang (rechts unten im Bild) zur alten Schleife am Ratzingerplatz an. Das ist wirklich nicht weit und z.B. kürzer, als am Ostbahnhof der Weg von der 19er zur S-Bahn.

http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Ratzingerplatz,+M%C3%BCnchen&sll=51.151786,10.415039&sspn=19.69748,39.506836&ie=UTF8&hq=&hnear=Ratzingerplatz,+Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-F%C3%BCrstenried-S+81379+M%C3%BCnchen,+Bayern&ll=48.098775,11.52377&spn=0.001277,0.002411&t=h&z=19

edit: ist die alte Fußgängerunterführung am Ratzingerplatz, die man mit mehreren Zugängen bei Google Maps erkennen kann, eigentlich noch geöffnet? Wenn ja - hat jemand Fotos?

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 21:51
trotzdem würde es für mich mehr Sinn ergeben, die Tram zum dortigen Busbahnhof Aidenbachstr. zu führen. Allein schon wegen der Umsteigebeziehungen.

Geschrieben von: Bayernlover am 14 Jan 2010, 21:57
Kurze Zwischenfrage: Wenn man von der Schleife am Ratzingerplatz weiter Richtung Westen geht, führt die ehemalige Tramstrecke irgendwann in einen Tunnel, nur leider kann ich auf der anderen Seite keine Tunnelausfahrt erkennen. Oder hat man diese beim Bau der U3 bzw. der Boschetsrieder Straße beseitigt?

Geschrieben von: Luchs am 14 Jan 2010, 21:59
Hier muss ich mal Lazarus recht geben. Es heisst auch in allen Planungen, dass die zur Aidenbachstr. geführt werden soll.

Der Ratzingerplatz ist übrigens für die Schlefen genau umgekehrt ausgelegt, insofern müsste man auch dort alles neu bauen.

Luchs.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 22:03
QUOTE (Bayernlover @ 14 Jan 2010, 21:57)
Kurze Zwischenfrage: Wenn man von der Schleife am Ratzingerplatz weiter Richtung Westen geht, führt die ehemalige Tramstrecke irgendwann in einen Tunnel, nur leider kann ich auf der anderen Seite keine Tunnelausfahrt erkennen. Oder hat man diese beim Bau der U3 bzw. der Boschetsrieder Straße beseitigt?

Die Tunnelausfahrt ist direkt neben dem Thomas-Mann-Gymnasium:

http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=thomas-mann-gymnasium+m%C3%BCnchen&sll=51.151786,10.415039&sspn=19.69748,39.506836&ie=UTF8&hq=thomas-mann-gymnasium&hnear=M%C3%BCnchen&ll=48.097187,11.507173&spn=0.001277,0.002411&t=h&z=19

Allerdings wohl so zugewachsen, dass man nichts mehr davon sieht.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 22:07
- Das Tunnelbauwerk ist zwar noch offen, aber der Zugang zur ehemaligen Straßenbahnwendeschleife wurde geschlossen. Es würde aber auch Sinn machen, wenn man die wiedereröffnet, dass man den Tunnel weiter bis zur U3 verlängert, so dass man dann komplett unterirdisch von Tram zur U-Bahn kommt

- Die Tunnelauffahrt sieht man auf Google maps nur schlecht, aber die gibt es noch. Irgendwo in dem Bereich hier http://maps.google.de/maps?q=48.097361,11.506763&num=1&t=h&sll=48.118982,11.55633&sspn=0.071105,0.120806&hl=de&ie=UTF8&ll=48.097759,11.506993&spn=0.002615,0.006947&z=18
Oliver war schneller wink.gif

@Lazarus: das sind vielleicht 2-3 Minuten die man da zur U-Bahn geht wink.gif

Geschrieben von: Jean am 14 Jan 2010, 22:13
Die Haltestelle Ratzingerplatz an sich in ein Relikt den keiner mehr braucht! Zur Machtlefingerstraße vom Bus zur U-Bahn muss man auch einiges gehen!

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 22:13
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 22:07)
@Lazarus: das sind vielleicht 2-3 Minuten die man da zur U-Bahn geht wink.gif

du vielleicht

aber schon mal an ältere oder behinderte Menschen gedacht?

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 22:17
QUOTE (Jean @ 14 Jan 2010, 22:13)
Die Haltestelle Ratzingerplatz an sich in ein Relikt den keiner mehr braucht! Zur Machtlefingerstraße vom Bus zur U-Bahn muss man auch einiges gehen!

mag sein

aber ich bleibe trotzdem dabei

für mich wär es die beste Lösung, den Busbahnhof umzubauen und die Tram dort enden zu lassen.

Irgendwie kann ich hier net ganz nachvollziehen, warum man hier den Fahrgästen so einen Fussmarsch zumuten will, wenns deutlich bessere Lösungen gibt?

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 22:22
QUOTE (Lazarus @ 14 Jan 2010, 22:17)
mag sein

aber ich bleibe trotzdem dabei

für mich wär es die beste Lösung, den Busbahnhof umzubauen und die Tram dort enden zu lassen.

Irgendwie kann ich hier net ganz nachvollziehen, warum man hier den Fahrgästen so einen Fussmarsch zumuten will, wenns deutlich bessere Lösungen gibt?

das finde ich natürlich auch als beste Lösung. Ich sage ja Ratzinger Platz heißt dort der gesamte Platz, auch der Busbahnhof Aidenbachstraße ist eigentlich am Ratzinger Platz.
Selbst wenn man dann mal das Sendlinger Einkaufszentrum an die Kreuzung Aidenbachstr./Boschetsriederstr. hinbaut, wäre es vom Busbahnhof gleich gegenüber. Einen perfekteren Platz gäbe es selbstverständlich net.
Die Frage ist eben nur ob die MVG da wirklich den ganzen Busbahnhof neu bauen lässt (da ist auch ein großes Parkdeck oben drauf siehe maps) der ist nämlich gerade mal 20 Jahre alt.

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 22:27
anscheinend aber schon

zumindest heisst es in allem Planungen immernoch Aidenbachstrasse...

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 14 Jan 2010, 22:52
Vielleicht reicht es aber sogar aus einfach nur das Busplanum und die Haltestellen beim Busbahnhof wegzureißen und den Busbahnhof selbst stehen zu lassen. Solange sich die MVG nicht selbst schämt eine neue Trambahnlinie unter so einem greißlichen Betonklotz fahren zu lassen.

Naja, jetzt hoffen wir erst mal das die Trambahn-Westtangente überhaupt gebaut wird, kommt Zeit, kommt Gewissheit smile.gif

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 22:54
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 22:52)
Vielleicht reicht es aber sogar aus einfach nur das Busplanum und die Haltestellen beim Busbahnhof wegzureißen und den Busbahnhof selbst stehen zu lassen. Solange sich die MVG nicht selbst schämt eine neue Trambahnlinie unter so einem greißlichen Betonklotz fahren zu lassen.

Naja, jetzt hoffen wir erst mal das die Trambahn-Westtangente überhaupt gebaut wird, kommt Zeit, kommt Gewissheit smile.gif

den wird man wohl eher komplett plattmachen denk ich mal.

Der U-Bahnhof Fröttmanning war deutlich jünger, als man ihn komplett neugebaut hat.

Geschrieben von: spock5407 am 14 Jan 2010, 23:02
Natürlich braucht man im Normalbetrieb keine großen Sterne. Aber bei Störungen erlauben sie vielfältigste Umleitungsmöglichkeiten und Umleiter können stets an eine Schnellbahnstation angebunden werden.
Am wenigsten dürfte natürlich von der 19er Ri S Laim gebraucht werden; Ri Süden würde ich sowohl von Ost als auch Westen her vorsehen.

Aber dürfte viel zu teuer sein, soviel selten benötigte Weichen und -steuerungen einzubauen.

Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 23:10
QUOTE (spock5407 @ 14 Jan 2010, 23:02)
Natürlich braucht man im Normalbetrieb keine großen Sterne. Aber bei Störungen erlauben sie vielfältigste Umleitungsmöglichkeiten und Umleiter können stets an eine Schnellbahnstation angebunden werden.
Am wenigsten dürfte natürlich von der 19er Ri S Laim gebraucht werden; Ri Süden würde ich sowohl von Ost als auch Westen her vorsehen.

Aber dürfte viel zu teuer sein, soviel selten benötigte Weichen und -steuerungen einzubauen.

also von Süden her wird man warscheinlich zumindest eine Verbindung Richtung Willibaldplatz einplanen, allein schon um im Falle einer Störung in Laim bf oder Romanplatz eine Wendemöglichkeit zu haben. Wär ja leicht peinlich, müsste man dann die gesamte Strecke stilllegen.

Geschrieben von: Martin H. am 14 Jan 2010, 23:11
Wenn´s nur um die Steuerung geht, würde ich beinahe antriebslose Weichen, nur mit der Stange umstellbar, vorschlagen. Besser wie gar nix. Also ich persönlich bin für beide Sterne, wäre dann ja mal eine Runde für die Nachtlinie, Siglstraße, Ammerseestraße, Fürstenriederstraße und zurück immer im Kreis ph34r.gif

Ich bitte um kurze Aufklärung, was ist der Wendehammer Westendstraße? Die Zufahrt zum ehemaligen Betriebshof? Ist aber im Moment gekappt.


Geschrieben von: Lazarus am 14 Jan 2010, 23:14
QUOTE (Martin H. @ 14 Jan 2010, 23:11)
Ich bitte um kurze Aufklärung, was ist der Wendehammer Westendstraße? Die Zufahrt zum ehemaligen Betriebshof? Ist aber im Moment gekappt.

an der Westendstr. soll wegen des Wegfalls der Wendemöglichkeit ein zusätzlicher Wendehammer gebaut werden. Wann ist allerdings offen.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 14 Jan 2010, 23:16
QUOTE (Martin H. @ 14 Jan 2010, 23:11)
Wenn´s nur um die Steuerung geht, würde ich beinahe antriebslose Weichen, nur mit der Stange umstellbar, vorschlagen. Besser wie gar nix. Also ich persönlich bin für beide Sterne, wäre dann ja mal eine Runde für die Nachtlinie, Siglstraße, Ammerseestraße, Fürstenriederstraße und zurück immer im Kreis ph34r.gif
Haha, so ne Art N48 für die Tram? Ne Nacht-Ringlinie bei der keiner mehr den Laufweg versteht wink.gif "Ja oiso zerscht amoi fahrma an Pasinger Marienblodz ooo. Und dann fahrma nach Neuhadern an'd A96. A scheene Autobahn is des, a in da Nacht. Und irgendwann in zwoa Stund, na sans dann dahoam am Ratzinger Blooodz" biggrin.gif laugh.gif laugh.gif

QUOTE (Martin H. @ 14 Jan 2010, 23:11)
Ich bitte um kurze Aufklärung, was ist der Wendehammer Westendstraße? Die Zufahrt zum ehemaligen Betriebshof? Ist aber im Moment gekappt.
Eben weil die Wendemöglichkeit im alten Betriebshof 3 entfallen ist, will man an der Westendstraße eine neue Wendemöglichkeit schaffen. Dies soll ein Neubau-Wendehammer werden. Z.B. um 19er aus Pasing zu drehen wenn die Landsberger dicht ist.

Geschrieben von: Martin H. am 14 Jan 2010, 23:53
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 14 Jan 2010, 23:16)
Haha, so ne Art N48 für die Tram? Ne Nacht-Ringlinie bei der keiner mehr den Laufweg versteht

Ich meine die Sendung Nachtlinie im BR, deren Linienführung es so ja auch nicht gibt.

An welcher Stelle ungefähr soll der Wendehammer ihn oder ist da auch noch nix fest?

Geschrieben von: rob74 am 15 Jan 2010, 00:25
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 22:22)
das finde ich natürlich auch als beste Lösung. Ich sage ja Ratzinger Platz heißt dort der gesamte Platz, auch der Busbahnhof Aidenbachstraße ist eigentlich am Ratzinger Platz.

Nein, ist er nicht, sonst würde er ja Bus/U-Bf. Ratzingerplatz heissen und nicht Aidenbachstraße wink.gif Und die Tram soll den Planungen zufolge schon bis zum Busbahnhof geführt werden, für den Ratzingerplatz hat man andere Pläne. Da gab's mal ne PDF-Datei auf muenchen.de, die ich aber grad nicht finden kann. Soweit ich mich erinnere, soll die ganze Straße an die Südseite des Platzes verlegt werden und die Nordseite bebaut werden.

QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 22:22)
Die Frage ist eben nur ob die MVG da wirklich den ganzen Busbahnhof neu bauen lässt (da ist auch ein großes Parkdeck oben drauf siehe maps) der ist nämlich gerade mal 20 Jahre alt.

Ich hätte zwar auch nix dagegen, wenn das hässliche Ding verschwinden würde, aber die Aidenbachstr. ist nicht die Münchner Freiheit, und der Neubau bzw. Ersatz des Parkdecks wäre wohl deutlich teurer als der Neubau des Dachs an der Freiheit. Es sei denn, man einigt sich mit dem Investor, der das Einkaufszentrum baut, und deklariert einen Teil der Parkplätze in dessen Tiefgarage als P+R-Plätze. Die Tramgleise und -Oberleitung würden glaube ich auch unter das bestehende Parkdeck passen - als das gebaut wurde, war die Westtangente ja schon im VEP aufgenommen, also wird man wohl daran gedacht haben.

Geschrieben von: Jean am 15 Jan 2010, 09:05
Die Decke ist schon ganz schön hoch an der Aidenbachstraße. Es ist ein Betonklotz, keine Frage, aber abreißen wird man wohl das Ding nicht. Es gibt sogar genug Fläche dass noch Busse halten können.

Geschrieben von: Gwamperte 8er am 18 Jan 2010, 10:53
QUOTE (S-Bahn 27 @ 14 Jan 2010, 22:22)

das finde ich natürlich auch als beste Lösung. Ich sage ja Ratzinger Platz heißt dort der gesamte Platz, auch der Busbahnhof Aidenbachstraße ist eigentlich am Ratzinger Platz.
Selbst wenn man dann mal das Sendlinger Einkaufszentrum an die Kreuzung Aidenbachstr./Boschetsriederstr. hinbaut, wäre es vom Busbahnhof gleich gegenüber. Einen perfekteren Platz gäbe es selbstverständlich net.



Das geplante Sendlinger Einkaufszentrum soll nicht an o.g. Stelle hin kommen sondern westlich des Real Markt Machtlfinger Str,
an der Kreuzung Boschetsriederstr./Drygalskiallee. Die Baugrube ist teilweise ausgehoben.
An dieser Stelle ist auch deutlich mehr Platz als an der Aidenbachstr. und hat bessere Zufahrtswege.
Evtl. wird der Real Markt abgerissen und das Einkaufszentrum kommt so bis an den U-Bahnhof Machtlfingerstr.

Geschrieben von: rob74 am 18 Jan 2010, 11:47
QUOTE (Gwamperte 8er @ 18 Jan 2010, 10:53)
Das geplante Sendlinger Einkaufszentrum soll nicht an o.g. Stelle hin kommen sondern westlich des Real Markt Machtlfinger Str, an der Kreuzung Boschetsrieder Str./Drygalskiallee. Die Baugrube ist teilweise ausgehoben.
An dieser Stelle ist auch deutlich mehr Platz als an der Aidenbachstr. und hat bessere Zufahrtswege.
Evtl. wird der Real Markt abgerissen und das Einkaufszentrum kommt so bis an den U-Bahnhof Machtlfingerstr.

Die Wahrheit liegt glaube ich wieder mal in der Mitte: der Stand von vor ein paar Jahren war zumindest, dass die Stadt das Einkaufszentrum gerne am U-Bf. Aidenbachstraße hätte, wegen der besseren ÖPNV-Anbindung. Die potentiellen Investoren würden aber lieber an der Kreuzung Boschetsrieder/Drygalski bauen, wo man zwar mit dem Auto besser hinkommt, aber nicht mit dem ÖPNV. Deshalb will die Stadt das auch nicht genehmigen - das erklärt auch, wieso die Baugrube schon seit Jahren ausgehoben ist, aber noch nix gebaut wurde. Ob sich daran in letzter Zeit was geändert hat, weiß ich allerdings nicht.

Geschrieben von: Jean am 18 Jan 2010, 11:58
Mal wieder was bauen wo es eine schlechte ÖPNV Anbindung gibt, und dann einen bessere ÖPNV Anbindung verlangen. Typisch!

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 18 Jan 2010, 12:42
QUOTE (rob74 @ 18 Jan 2010, 11:47)
Die potentiellen Investoren würden aber lieber an der Kreuzung Boschetsrieder/Drygalski bauen, wo man zwar mit dem Auto besser hinkommt, aber nicht mit dem ÖPNV. Deshalb will die Stadt das auch nicht genehmigen - das erklärt auch, wieso die Baugrube schon seit Jahren ausgehoben ist, aber noch nix gebaut wurde.

Wieder mal so ein typischer Schildbürgerstreich der Stadt München. Fortschritt blockieren, wo's nur geht. Grad der mit Einkaufsmöglichkeiten bisher eher schlecht bediente Münchner Südwesten hätte ein Einkaufszentrum dringend nötig.
Außerdem seh ich nicht das Problem am Standort Boschetsrieder Str/Drygalski-Allee. Sowohl von der U3 Machtlfinger Str., wie auch von der U3 Forstenrieder Allee, sind das nur rund 5 Minuten Fußweg. Die Tram-Westtangente wird zudem direkt vor dem EKZ halten und den 132er müsste man halt auf nen 10er-Takt aufwerten.

Wahrscheinlich hat man bei der Stadt nur Angst, auf der Westtangente wegen des EKZ Mo-Sa nen durchgehenden 5er-Takt fahren zu müssen, während man bei Situierung des EKZ direkt an der U3 das Angebot bei der Tram wohl nicht verdichten müßte.

Geschrieben von: spock5407 am 18 Jan 2010, 19:37
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 18 Jan 2010, 12:42)
sind das nur rund 5 Minuten Fußweg.

Lauf das mal, wennst voll mit schweren Taschen aufgepackelt bist.

Geschrieben von: Luchs am 18 Jan 2010, 20:33
Je nachdem wo Du im OEZ bist läufst Du zur U-Bahn oder zum Auto länger.

Luchs.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 18 Jan 2010, 20:47
QUOTE (rob74 @ 18 Jan 2010, 11:47)
QUOTE (Gwamperte 8er @ 18 Jan 2010, 10:53)
Das geplante Sendlinger Einkaufszentrum soll nicht an o.g. Stelle hin kommen sondern westlich des Real Markt Machtlfinger Str, an der Kreuzung Boschetsrieder Str./Drygalskiallee. Die Baugrube ist teilweise ausgehoben.
An dieser Stelle ist auch deutlich mehr Platz als an der Aidenbachstr. und hat bessere Zufahrtswege.
Evtl. wird der Real Markt abgerissen und das Einkaufszentrum kommt so bis an den U-Bahnhof Machtlfingerstr.

Die Wahrheit liegt glaube ich wieder mal in der Mitte: der Stand von vor ein paar Jahren war zumindest, dass die Stadt das Einkaufszentrum gerne am U-Bf. Aidenbachstraße hätte, wegen der besseren ÖPNV-Anbindung. Die potentiellen Investoren würden aber lieber an der Kreuzung Boschetsrieder/Drygalski bauen, wo man zwar mit dem Auto besser hinkommt, aber nicht mit dem ÖPNV. Deshalb will die Stadt das auch nicht genehmigen - das erklärt auch, wieso die Baugrube schon seit Jahren ausgehoben ist, aber noch nix gebaut wurde. Ob sich daran in letzter Zeit was geändert hat, weiß ich allerdings nicht.

Genau.
Eigentlich gibt es sogar 3 potenzielle Plätze für ein Einkaufszentrum, die bei den Politikern im Gespräch waren. Der 1. wäre dort gewesen, wo immer das Fürstenrieder Frühlingsfest stattfindet (Drygalski Allee/ Züricher Straße) der Standort flog aber gleich raus -> war zu klein. Bei den anderen beiden (Drygalski Allee / Boschetsrieder Str. oder Ratzinger Platz) hatte man aber noch Jahre diskutiert. Am Ratzinger Platz war man 2006, 2007 (?) schon fast so weit eine "Rewe" Center hinzubauen, die Investitoren wollten es dann aber plötzlich doch nicht mehr. Seit einem Jahr hört man von dem geplanten EKZ eigentlich gar nix mehr, der letzte Stand war aber, dass wirklich an der Drygalski Allee / Boschetsrieder Str. gebaut werden soll wink.gif Höchstwarscheinlich treibt die Trambahn dann die Planungen wieder vorann. (Interessant wäre ein nachträglich einzubauender U-Bahnhof auf dem Grundstück des EKZ zwischen Machtlfinger Str. und Forstenrieder Alle, ähnlich wie Poccistraße. Wäre aber natürlich viel zu teuer)

PS: Das Grundstück Drygalski Allee / Boschetsrieder Str. wurde nicht wegen einer zukünfitgen Bebauung, sondern wegen einer Altlastsanierung komplett abgetragen

Edit: ECE und Planungsreferat streiten um den Platz hieß es im Mai 2009 im Sendlinger Anzeiger: http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/nachrichten/aktuelles/Einkaufszentrum-Bezirksausschuss_11740.html
Demnach will der Investor an der Drygalski Alle bauen, das Planungsreferat bevorzugt aber (zum Glück) den Platz Ratzinger Platz / Aidenbachstraße

Geschrieben von: Leopoldi am 19 Jan 2010, 12:24
Bin letzten Samastag mal die Wotanstr. entlang gefahren, wo ist dort Platz für eine Tram?
Wäre es nicht besser, die Westtangente über den Hirschgarten (Steubenplatz-Elsenheimer Str.) verlaufen zu lassen?

Geschrieben von: andreas am 19 Jan 2010, 13:26
QUOTE (Leopoldi @ 19 Jan 2010, 12:24)
Bin letzten Samastag mal die Wotanstr. entlang gefahren, wo ist dort Platz für eine Tram?
Wäre es nicht besser, die Westtangente über den Hirschgarten (Steubenplatz-Elsenheimer Str.) verlaufen zu lassen?

wenn da ein Bus fahren kann, kann auch eine Trambahn fahren.

Geschrieben von: Boris Merath am 20 Jan 2010, 14:50
Heute wurde im Stadtrat im Bauausschuss die Frage debattiert, ob die Planungen zur Westtangente aufgenommen werden sollen, was dann auch mit den Stimmen von SPD und Grünen/Rosa Liste so angenommen wurde.

Viel neues gabs nicht, vom Gunnar Heipp von der MVG-Planungsabteilung wurde auch mehrmals darauf hingewießen, dass es natürlich noch keine Planungen gibt, weil die SWM den Aufrag des Stadtrats für die Aufnahme der Planungen brauchen, und daher noch keine Aussagen zu Baukosten oder detaillierteren Planungen gemacht werden können.

Interessant ist dabei folgendes:
-In der Wotanstraße sind sowohl eigener Gleiskörper als auch Mischverkehr mim MIV denkbar - hier sind momentan nur zwei Fahrspuren pro Richtung denkbar. Vom Verkehrsaufkommen her isses aber unter der Hälfte des Autoverkehr wie in der Fürstenrieder, damit wäre eine Verkleinerung auf einen Fahrstreifen pro Richtung denkbar - was sinnvoller ist muss noch untersucht werden
-Es wird eine Durchbindung des 12er auf die Westtangente angestrebt (und sofern gebaut die Nordtangente), allerdings muss hier noch untersucht werden ob auf die Art ein stabiler Betrieb möglich ist - auch hier ist das Ergebnis offen
-die Grünen wünschten sich die Untersuchung der Seitenlage der Tram (also Tram zwischen Gehsteig und Autostraße), damit die Haltestellen leichter erreichbar werden), von den SWM wurde bestätigt dass sie auch dies eMöglichkeit in Betracht ziehen, es momentan aber zu früh ist um näher etwas dazu sagen zu können

Wie es weitergeht: Jetzt steht erstmal Ideensammlung an, mit Diskussionen mit Bezirksausschüssen, Bürgern, den verschiedenen Referaten etc. Aus diesen Ideen und Meinungen erstellen die SWM dann eine erste Grobplanung. Bisher existiert an Planung im wesentlichen der Strich im Verkehrsentwicklungsplan, und ide SWM haben mal nen ersten Blick auf Sparten etc. geworfen, um nen groben Überblick zu bekommen wo es problematisch werden könnte, aber mehr noch nicht.

Die CSU ist mal wieder gegen die Tram, u.a. wegen dem kostbaren Grünstreifen in der Fürstenrieder Straße (ja, ein bisschen Begleitgrün gibts da tatsächlich, auch wenn man lang danach suchen muss) und weil der 51er so toll und wertvoll und erhaltenswert ist, dass es eine Katastrophe ist wenn es die heutigen durchgehenden Verbindungen nimmer gibt, außerdem sei der 51er eh so gut angenommen dass man eine weitere Steigerung nimmer braucht.

Interessant auch eine andere Argumentation: Die Tram in der Fürstenrieder Straße ist nicht möglich, wegen dem Tunnel am Luise-Kieselbach-Platz. Begründung ist hier, dass der Tunnel am Luise-Kieselbach den Verkehr auf dem Mittleren Ring so stark anschwellen lässt, dass die Einfädelung der Autos, die von der A96 kommen, so lange dauert, dass der dortige Stau sich noch deutlich verstärkt. Durch den Stau an dieser Einfädelung werden noch mehr Autofahrer auf die Fürstenrieder ausweichen, weswegen man auf dieser deutlich höhere Kapazitäten braucht.
Letztendlich bestätigt die CSU hier also, dass der Tunnel am Luise-Kieselbach keine Verkehrsprobleme löst, sondern nur noch mehr neue bringt.

Von...ich glaube Heipp wurde in dem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Variante zwei Fahrspuren plus Tram eine deutlich höhere Gesamtkapazität hat als drei Autofahrspuren - ein Tehma, was in meinen Augen viel zu selten beachtet wird.

In dem Zusammenhang auch noch gleich eine andere Zahl: Die Kreuzung Dachauerstr/Nymphenburger etc. überqueren genausoviele Leute per ÖPNV wie per MIV - der ÖPNV benötigt aber nur 1/6 der Ampelphasenzeit wie der MIV. Das ist finde ich auch ne recht interessante Zahl wenn es mal wieder um die ach so böse TRambahnbeschleunigung oder separate Gleiskörper geht.

Ich hab einen kleine Mitschrift für mich selber getippt dort, falls es jemand interessiert kann ich die auch online stellen, ich sag aber gleich dazu dass es nur Notizen sind, also nicht zwangsläufig selbsterklärend, und auch keine wörltichen Zitate oder ähnliches.

Geschrieben von: Iarn am 20 Jan 2010, 15:04
Danke Boris für die Kurzzusammenfassung, die Mitschrift würde mich auch interessieren. Mit den Zahlen für Dachauerstr/Nymphenburger ist nur die Tram gemeint und nicht die drunterliegende Ubahn nehme ich an?

Geschrieben von: Boris Merath am 20 Jan 2010, 15:11
QUOTE (Iarn @ 20 Jan 2010, 15:04)
Danke Boris für die Kurzzusammenfassung, die Mitschrift würde mich auch interessieren. Mit den Zahlen für Dachauerstr/Nymphenburger ist nur die Tram gemeint und nicht die drunterliegende Ubahn nehme ich an?

Es ging ausdrücklich um die Personen die die Kreuzung überqueren, wegen Thema Ampelphasen, von daher denke ich dass die U-Bahn nicht berücksichtigt wurde.

Zur Mitschrift: Bitte Hinweis am Anfang des Textes lesen :-)
http://www.bmerath.de/ef/westtangente

Geschrieben von: Iarn am 20 Jan 2010, 15:18
Das mit der Kreuzung dachte ich mir, wollte aber sichergehen, weil es doch sehr starke Zahlen sind.
Danke für den Langtext, der Header ist verinnerlicht smile.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 20 Jan 2010, 16:53
Sehr interessante Mitschrift, danke Dir, Boris!

Was mich allerdings wundert: Warum musste man den 17er einstellen um die U1 genehmigt zu bekommen? Wo nehmen diese beiden Linien sich denn gegenseitig die Fahrgäste weg?

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 16:58
das sind nur die Aussagen der CSU

offiziell wurde die Linie wegen zu geringer Fahrgastzahlen eingestellt

Abgesehen davon bedient die U1 grad mal ein Drittel des alten 17er relativ paralell

Geschrieben von: Jean am 20 Jan 2010, 17:01
Die Linie 17 wurde 1983 eingestellt.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 17:02
QUOTE (Jean @ 20 Jan 2010, 17:01)
Die Linie 17 wurde 1983 eingestellt.

bestreitet ja niemand

die U1 zum Rotkreuzplatz ging ja auch im Mai 1983 in Betrieb rolleyes.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 20 Jan 2010, 17:21
Und wo führte die Linie lang? Da wo sie jetzt auch langführt? Dann versteh ich allerdings nicht, warum man sie mit der U1 vergleicht...

Geschrieben von: Jean am 20 Jan 2010, 17:24
Heutiger Nordweg der Linie 17 und komplette Linie 58.

Geschrieben von: Bayernlover am 20 Jan 2010, 17:27
Ok, dann versteh ich es nicht huh.gif

Man hat also behauptet, dass die Linie 17 vom Romanplatz bis zum Hbf. der U1 die Fahrgäste entzieht? Und auf dem Weg des 58ers auch, obwohl der wo ganz anders verkehrt?!

Geschrieben von: Metrotram am 20 Jan 2010, 17:31
Des war halt in der Zeit wo auch die Strecke vom Effnerplatz zum Cosimapark "vorrübergehend" eingestellt wurde, damals war jedes noch so weit gegriffene Mittel eine Trambahnstrecke einzustellen recht.

MfG Frederik

Geschrieben von: Jean am 20 Jan 2010, 17:42
Dass die Linie 58 nicht parallel zur U1 fährt ist wohl klar. Und den ÖPNV zwischen Hauptbahnhof und Donnersbergerstraße hatte man anschließend komplett eingestellt. Dort fuhr auch kein Bus mehr.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 17:44
QUOTE (Bayernlover @ 20 Jan 2010, 17:27)
Ok, dann versteh ich es nicht huh.gif

Man hat also behauptet, dass die Linie 17 vom Romanplatz bis zum Hbf. der U1 die Fahrgäste entzieht? Und auf dem Weg des 58ers auch, obwohl der wo ganz anders verkehrt?!

ok, man sollte auch dazu sagen, das der damalige 17er nicht über den Bahnhofsplatz verkehrte, sondern schon vorher abbog und durch die Paul-Heyse-Unterführung fuhr. Ich denk mal, die schlechten Fahrgastzahlen waren in erster Linie der fehlenden Anbindung zum Hbf geschuldet.

Geschrieben von: Fastrider am 20 Jan 2010, 20:41
QUOTE (Jean @ 20 Jan 2010, 17:42)
Dass die Linie 58 nicht parallel zur U1 fährt ist wohl klar. Und den ÖPNV zwischen Hauptbahnhof und Donnersbergerstraße hatte man anschließend komplett eingestellt. Dort fuhr auch kein Bus mehr.

Und wie einige unserer Busfreunde hier behaupteten, fuhr der 58-er 1983 - 1992 mit Solos, also keine Gelenkbusse. Erst 1992 kamen Gelenker auf die Linie. also scheint dort damals wirklich wenig los gewesen zu sein.

Geschrieben von: Bayernlover am 20 Jan 2010, 20:44
Und heute fahren sie öfter als im 10-min-Takt oder?

Geschrieben von: andreas am 20 Jan 2010, 20:44
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 17:44)
QUOTE (Bayernlover @ 20 Jan 2010, 17:27)
Ok, dann versteh ich es nicht  huh.gif

Man hat also behauptet, dass die Linie 17 vom Romanplatz bis zum Hbf. der U1 die Fahrgäste entzieht? Und auf dem Weg des 58ers auch, obwohl der wo ganz anders verkehrt?!

ok, man sollte auch dazu sagen, das der damalige 17er nicht über den Bahnhofsplatz verkehrte, sondern schon vorher abbog und durch die Paul-Heyse-Unterführung fuhr. Ich denk mal, die schlechten Fahrgastzahlen waren in erster Linie der fehlenden Anbindung zum Hbf geschuldet.

was aber auch wieder dadran lag, daß man die Trambahn ja sowieso einstellen wollte - das kurze Stück Seidelstraße - Dachauer Straße wiederaufzubauen wäre wirklich nicht tragisch gewesen - wenn man denn gewollt hätte

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 20 Jan 2010, 22:13
QUOTE (Fastrider @ 20 Jan 2010, 20:41)
Und wie einige unserer Busfreunde hier behaupteten, fuhr der 58-er 1983 - 1992 mit Solos, also keine Gelenkbusse. Erst 1992 kamen Gelenker auf die Linie. also scheint dort damals wirklich wenig los gewesen zu sein.

Relativ gesehen. Der Winterfahrplan 88/89 weist für den 58er einen 6er-Takt im Stoß früh und einen 7/8er-Takt im Stoß spät aus. Auch wenns nur Solos waren, dürfte da schon einiges los gewesen sein. Ich vermute dass der 58er einen gewissen Teil seines späteren Fahrgastschubs auch durch den Arbeitsamt-Neubau an der Kapuzinerstraße erhalten hat, der Bau dürfte von Anfang der 90er sein!? Evtl. hat man auch anläßlich der Neueröffnung des Arbeitsamtes auf Gelenkbusse umgestellt.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 22:19
ist eigendlich auch egal, der 17er Süd ist endgültig Geschichte leider. Da wird wohl die nächsten Jahre nur ein Gelenker fahren.

Geschrieben von: TramPolin am 20 Jan 2010, 22:20
QUOTE (andreas @ 20 Jan 2010, 20:44)
was aber auch wieder dadran lag, daß man die Trambahn ja sowieso einstellen wollte - das kurze Stück Seidelstraße - Dachauer Straße wiederaufzubauen wäre wirklich nicht tragisch gewesen - wenn man denn gewollt hätte

Die Fahrgastzahlen waren keineswegs schlecht, was erstaunlich ist, da die Anbindung an den Hauptbahnhof und den Stachus fehlten. Ich bin selbst mit dem alten 17er oft gefahren, da waren beileibe keine Geisterzüge unterwegs.

Die Einstellung war nur politisch gewollt, jede Tram, die angeblich "parallel" zur U-Bahn fuhr, war ein willkommenes Stilllegungsobjekt, manchmal reichte die Nähe eine U-Bahnstation schon für die Einstellung aus.

Der Südteil war aber wohl schwächer als der Nordteil fahrgastmäßig frequentiert. Es gab ja dann lange Diskussionen,ob man den 17er Nord wieder in Betrieb nehmen soll oder den 17er Süd gleich mit.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 22:23
der 17er Süd war soweit ich weiss aufgrund der grösstenteils fehlenden eigenen Trasse net förderfähig und damit erstmal gestorben.

Geschrieben von: TramPolin am 20 Jan 2010, 22:33
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:23)
der 17er Süd war soweit ich weiss aufgrund der grösstenteils fehlenden eigenen Trasse net förderfähig und damit erstmal gestorben.

Beim 25er Ost haben auch weite Teile keine eigene Trasse. Nicht förderfähig heißt ja nicht, dass man nicht bauen darf. Man bekommt halt nur für den Teil mit eigener Trasse die Fördergelder.

Der neue 23er hat auch nicht durchgehend eine vom IV unabhängige Trasse.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 22:41
mal ne andere Frage zum Thema

was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 20 Jan 2010, 22:49
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:41)
was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

Ich würd den 16er bis zur Amalienburgstraße verlängern. Dann wär der Wegfall des 51ers schonmal bis Maria-Ward-Straße kompensiert. Für die Haltestellen Baubergerstr. und Netzerstr. könnte man eine Werktagslinie 169 Westfriedhof - Moosach im 20er-Takt einrichten (das kompensiert dann auch gleich den Wegfall des 151ers zwischen Westfriedhof und Nederlinger Str.). Dazu ggf. noch den 143er im Berufsverkehr auf nen 10er-Takt zwischen Amalienburgstraße und OEZ verdichten.

Ich denke nicht, dass der verbleibende 51er-Stummel in Zukunft noch MetroBus-würdig sein wird...

Aufwand:
16er-Verlängerung + 1 R2
169er + 1 Solobus
143er-Verdichtung + 1 Solobus

dagegen Wegfall Kurse 51/151 mind. 3 Stück

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 22:58
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 20 Jan 2010, 22:49)
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:41)
was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

Ich würd den 16er bis zur Amalienburgstraße verlängern. Dann wär der Wegfall des 51ers schonmal bis Maria-Ward-Straße kompensiert. Für die Haltestellen Baubergerstr. und Netzerstr. könnte man eine Werktagslinie 169 Westfriedhof - Moosach im 20er-Takt einrichten (das kompensiert dann auch gleich den Wegfall des 151ers zwischen Westfriedhof und Nederlinger Str.). Dazu ggf. noch den 143er im Berufsverkehr auf nen 10er-Takt zwischen Amalienburgstraße und OEZ verdichten.

Ich denke nicht, dass der verbleibende 51er-Stummel in Zukunft noch MetroBus-würdig sein wird...

damit hätte man aber keine direkte Anbindung zum Romanplatz und nach Laim mehr. Bin mir net sicher, ob das so klug ist.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 20 Jan 2010, 23:01
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:58)
damit hätte man aber keine direkte Anbindung zum Romanplatz und nach Laim mehr. Bin mir net sicher, ob das so klug ist.

Evtl. wäre auch eine Linie 169 Moosach Bf. - Romanplatz möglich. Je nach Bedarf im 10er- oder 20er-Takt.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2010, 23:13
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 20 Jan 2010, 23:01)
Evtl. wäre auch eine Linie 169 Moosach Bf. - Romanplatz möglich. Je nach Bedarf im 10er- oder 20er-Takt.

wohl eher als Metrobus

ich geh mal davon aus, das die Linie als Zubringer zur Westtangente eher mehr als weniger Fahrgäste haben wird.

Geschrieben von: Flo am 21 Jan 2010, 00:17
Oder den 162er ab Moosach zum Romanplatz verlängern...

Möchte man den Tramtunnel unter der Drygalski-Allee eigentlich für die Westtangente nutzen? Klar, man müsste ihn natürlich in die richtige Richtung anbohren. Eine Führung des Tunnels bis unter die A95-Unterführung würde ich auch sinnvoll finden, in dem Bereich ist die Fürstenrieder Straße ein wenig eng, find ich, aber ich denk mal dass das die Kosten zu weit in die Höhe treiben würde.

Geschrieben von: andreas am 21 Jan 2010, 08:06
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:41)
mal ne andere Frage zum Thema

was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

da kann man ja auch eine Trambahn bauen.

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2010, 10:07
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 08:06)
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:41)
mal ne andere Frage zum Thema

was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

da kann man ja auch eine Trambahn bauen.

geht aufgrund der Platzverhältnisse leider net


seltsamerweise sind viele gegen die Westtangente der Tram. Man befürchtet, das die Fürstenrieder Str. dann zum Dauerstaugebiet wird, wenn man dort Fahrspuren für die Tram opfert.

Geschrieben von: andreas am 21 Jan 2010, 10:17
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 10:07)
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 08:06)
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:41)
mal ne andere Frage zum Thema

was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

da kann man ja auch eine Trambahn bauen.

geht aufgrund der Platzverhältnisse leider net


seltsamerweise sind viele gegen die Westtangente der Tram. Man befürchtet, das die Fürstenrieder Str. dann zum Dauerstaugebiet wird, wenn man dort Fahrspuren für die Tram opfert.

warum nicht? wenn da ein Bus fahren kann, dann kann auch die Tram fahren. Das heißt ja eigentlich Straßenbahn, nicht Stadteisenbahn, man muß nicht überall einen eigenen Bahnkörper realisieren.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 21 Jan 2010, 10:38
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 10:17)
Das heißt ja eigentlich Straßenbahn, nicht Stadteisenbahn, man muß nicht überall einen eigenen Bahnkörper realisieren.

Dummerweise wird sie nur auf eigenem Bahnkörper gefördert...

Geschrieben von: Tramalbum am 21 Jan 2010, 11:17
Und natürlich haben CSU und FDP als Interessenvertreter der Autofahrer schon wieder heftigst dagegen opponiert!

Geschrieben von: Wildwechsel am 21 Jan 2010, 13:03
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 10:07)
geht aufgrund der Platzverhältnisse leider net

Wenn man dem Verlauf des Wintrichrings folgen würde, dann wüsste ich jetzt keine Stelle, wo es am Platz scheitern könnte. unsure.gif

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 13:15
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 10:07)
seltsamerweise sind viele gegen die Westtangente der Tram. Man befürchtet, das die Fürstenrieder Str. dann zum Dauerstaugebiet wird, wenn man dort Fahrspuren für die Tram opfert.

Warum "seltsamerweise"? Das Argument mit dem Dauerstau gab und gibt es doch auch bei der Kasernentram und dem St.-Emmeram-Express.

"Geopfert" wird schon mal gar nichts (das klingt viel zu negativ und die Zeit des Alten Testaments, in dem man Opfer bringen musste, sind auch vorbei), es ist nur eine Verlagerung, die man auch als Mehrwert interpretieren könnte. Denn es ergibt viel mehr Sinn, wenn mehr Leute in weniger Fahrzeugen befördert und nicht nur "Eins Komma irgendwas"Personen in einem einzigen Pkw transportiert werden.

Geschrieben von: andreas am 21 Jan 2010, 13:31
QUOTE (Daniel Schuhmann @ 21 Jan 2010, 10:38)
Dummerweise wird sie nur auf eigenem Bahnkörper gefördert...

ja und? zwischen Moosach und der Tram 17 an der Kreuzung Wintrichring/Menzinger Straße bis Moosach sinds 2 km - wenn man den Verlauf des 51er in etwa folgt und durch die Netzerstraße baut - davon kann man die Hälfte auf eigenen Bahnkörper anlegen, die andere Hälfte wird man doch wohl so finanzieren können.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 13:46
Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, hat der Stadtrat gestern mit rot-grüner Mehrheit einen Grundsatzbeschluss für den Bau der Tram-Westtangente gefasst. CSU, FDP und Freie Wähler stimmten gegen die Tram.

Grünen-Verkehrssprecher Paul Bickelbacher sprach sich für die Tram aus, überlegt aber, ob die Tram nicht besser am rechten Fahrbahnrand statt wie vorgesehen in der Straßenmitte fahren solle. Das würde das Ein- und Aussteigen erleichtern.

Alle weiteren geplanten Neubaustrecken werden in einer Grafik vorgestellt. Das sind: Steinhausen Vogelweideplatz, Pasing Bahnhof, Freiham, Nordtangente, St. Emmeram, Verlängerung der Kasernentram mit Gabelung zum Kieferngarten und zum Hasenbergl Goldschmiedplatz.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 21.01.2010, Seite 49, Stadtausgabe

Was haltet ihr von der Führung am rechten Fahrbahnrand?

Geschrieben von: andreas am 21 Jan 2010, 13:53
QUOTE (TramPolin @ 21 Jan 2010, 13:46)
Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, hat der Stadtrat gestern mit rot-grüner Mehrheit einen Grundsatzbeschluss für den Bau der Tram-Westtangente gefasst. CSU, FDP und Freie Wähler stimmten gegen die Tram.

Grünen-Verkehrssprecher Paul Bickelbacher sprach sich für die Tram aus, überlegt aber, ob die Tram nicht besser am rechten Fahrbahnrand statt wie vorgesehen in der Straßenmitte fahren solle. Das würde das Ein- und Aussteigen erleichtern.

Alle weiteren geplanten Neubaustrecken werden in einer Grafik vorgestellt. Das sind: Steinhausen Vogelweideplatz, Pasing Bahnhof, Freiham, Nordtangente, St. Emmeram, Verlängerung der Kasernentram mit Gabelung zum Kieferngarten und zum Hasenbergl Goldschmiedplatz.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 21.01.2010, Seite 49, Stadtausgabe

Was haltet ihr von der Führung am rechten Fahrbahnrand?

Steinhausen? seit wann ist die wieder in Planung? die ist mir ja total entgangen.


Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 13:55
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 13:53)
Steinhausen? seit wann ist die wieder in Planung? die ist mir ja total entgangen.

Das geistert schon wieder seit einiger Zeit rum, siehe hier:

http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=32&t=9586&hl=steinhausen&s=

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2010, 13:57
Steinhausen war als Option gestrichelt in der SZ Grafik.

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2010, 13:59
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 13:53)
QUOTE (TramPolin @ 21 Jan 2010, 13:46)
Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, hat der Stadtrat gestern mit rot-grüner Mehrheit einen Grundsatzbeschluss für den Bau der Tram-Westtangente gefasst. CSU, FDP und Freie Wähler stimmten gegen die Tram.

Grünen-Verkehrssprecher Paul Bickelbacher sprach sich für die Tram aus, überlegt aber, ob die Tram nicht besser am rechten Fahrbahnrand statt wie vorgesehen in der Straßenmitte fahren solle. Das würde das Ein- und Aussteigen erleichtern.

Alle weiteren geplanten Neubaustrecken werden in einer Grafik vorgestellt. Das sind: Steinhausen Vogelweideplatz, Pasing Bahnhof, Freiham, Nordtangente, St. Emmeram, Verlängerung der Kasernentram mit Gabelung zum Kieferngarten und zum Hasenbergl Goldschmiedplatz.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 21.01.2010, Seite 49, Stadtausgabe

Was haltet ihr von der Führung am rechten Fahrbahnrand?

Steinhausen? seit wann ist die wieder in Planung? die ist mir ja total entgangen.

Steinhausen wär mir auch neu

aber da könnte man ja den 25er gut hinverlängern


zur Westtangente:

von einer Führung am rechten Fahrbahnrand halte ich ehrlichgesagt nix, weil das den Widerstand der Anwohner noch erhöhen dürfte. Damit würde man nämlich etlichen Parkraum vernichten. Ich bin ganz klar für die Westtangente, halte allerdings eine Führung in der Strassenmitte für die bessere Wahl.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 14:00
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2010, 13:57)
Steinhausen war als Option gestrichelt in der SZ Grafik.

Ja, das stimmt, Freiham ist übrigens auch gestrichelt.

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 14:02
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 13:59)
Steinhausen wär mir auch neu

Du hattest aber in dem Steinhausen-Thema (Oktober 2008) mitdiskutiert tongue.gif :

QUOTE (Lazarus @ 15 Oct 2008, 22:05)
bin mal gespannt, wie die dann fahren soll smile.gif

eine Anbindung in die City ist eher unwarscheinlich

Siehe:
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=32&t=9586&hl=steinhausen&s=

Geschrieben von: Boris Merath am 21 Jan 2010, 14:53
QUOTE (TramPolin @ 21 Jan 2010, 13:46)
Grünen-Verkehrssprecher Paul Bickelbacher sprach sich für die Tram aus, überlegt aber, ob die Tram nicht besser am rechten Fahrbahnrand statt wie vorgesehen in der Straßenmitte fahren solle. Das würde das Ein- und Aussteigen erleichtern.

Er hat aber gleich auch dazugesagt, dass sowas aus Gründen vom Lärmschutz immer etwas problematisch ist - weil die TRam dann an den einen Häusern deutlich näher fährt als an den anderen. Aber wenn ich mir das ganze in der Fürstenrieder vorstell - zum Ausgleich dafür hätte man dann die Autos weiter weg, also ich würd da ganz klar die Tram nehmen :-)

Aus Sicht des Fahrgastes find ich natürlich die Seitenlage deutlich besser. Hauptfrage wäre hier wohl wie das dann mit den Parkplätzen funktioniert, wenn die Tür auf Beifahrerseite dann direkt auf die Tramtrasse hin aufgeht - da würden es wohl einige nicht auf die Reihe bekommen vorm Öffnen mal nach vorne zu schauen.

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 21 Jan 2010, 15:00
QUOTE (TramPolin @ 21 Jan 2010, 13:46)
Was haltet ihr von der Führung am rechten Fahrbahnrand?

Davon bin ich kein Freund.
Zum einen dürfte es unfallträchtiger als eine Führung in Mittellage sein, alleine dadurch, dass die Züge recht dicht am Gehsteig entlang fahren müssten. Auf der anderen Trassenseite wären dann wohl Autoparkplätze und so mancher Autobesitzer würde auf dem Weg zum Bäcker sicher zielgenau in die nächste Tram hineinlaufen. Also würde wieder alles eingezäunt, womit man in puncto Trenunngswirkung soweit wie vorher wäre. Auch die Rechtsabbieger bei einer Seitenlage dürften schwerer in Schach zu halten sein als Linksabbieger bei einer Führung in Mitellage.
Aus dem Argument der kürzeren Wege wird leicht ein Schuh draus - das zieht nicht, wenn für die Rückfahrt auf der anderen Straßenseite die Straße zweimal gequert werden muss. Bei Mittellage ist es immer nur eine Richtungsfahrbahn.
Und selbst die Signalisierung lässt sich mittlerweile kundenfreundlich für die Tramfahrgäste gestalten. An der Borstei hat man es dankenswerterweise geschafft, die Fußgängersignalisierung auf die einfahrende Bahn abzustimmen, so dass man nun nicht mehr die Rücklichter sehen muss, wenn die Fußgängerampel grün zeigt.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 21 Jan 2010, 15:36
QUOTE (MVG-Wauwi @ 21 Jan 2010, 15:00)
Aus dem Argument der kürzeren Wege wird leicht ein Schuh draus - das zieht nicht, wenn für die Rückfahrt auf der anderen Straßenseite die Straße zweimal gequert werden muss. Bei Mittellage ist es immer nur eine Richtungsfahrbahn.

Da man an der Ampel warten muss, ist der Weg - zeitlich gesehen - nicht viel länger, wenn die ganze Straße überquert werden muss. Dafür hat man den Vorteil, dass man gleich weiter kann, wenn man schon auf der richtigen Seite ist, bei Mittellage muss man immer erst die Ampelphase abwarten.

Wird die Trambahn hierbei wie eine Straßenspur gestaltet, wären auch keine Zäune oder ähnliches nötig. Aus dem Bäcker rennt ja heute auch keiner auf die Straße. Mit Rasengleis wäre allerdings eine deutliche Trennung nötig, was eine zerschneidende Wirkung hat - setzt man das Gleis konventionell in den Teer, hat man rein optisch nichts gewonnen und die Straße sieht immer noch aus wie eine Autobahn.

Geschrieben von: andreas am 21 Jan 2010, 15:37
kann man die Trambahn nicht trennen? Wäre das so teuer, wenn man die Trambahn jeweils eingleisig an beiden Seiten führen würde?
Wäre doch ideal, man hätte nur jeweils ein Gleis, welches einfacher zu queren geht auf jeder Seite und die Fußgänger könnten auf beiden Seiten direkt auf dem Gehweg aussteigen.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 21 Jan 2010, 15:42
Also mit ner seitlichen Führung der Tram kann ich mich allgemein nicht so anfreunden. Egal ob jetzt beide Gleise an einem Fahrbahnrand verlaufen oder jeweils ein Gleis an jeder Seite. Die paar wenigen Streckenabschnitte mit seitlicher Führung, die wir in München haben, finde ich eher komisch. Und entlang der Fürstenrieder Str. stell ich mir das auch nicht ungefährlich vor (Stichwort Rechtsabbieger etc).

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 15:46
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 15:37)
kann man die Trambahn nicht trennen? Wäre das so teuer, wenn man die Trambahn jeweils eingleisig an beiden Seiten führen würde?
Wäre doch ideal, man hätte nur jeweils ein Gleis, welches einfacher zu queren geht auf jeder Seite und die Fußgänger könnten auf beiden Seiten direkt auf dem Gehweg aussteigen.
Genau das ist ja der Vorschlag, die sich ergebenden Nachteile wurden bereits aufgezählt.

Und es ist nur ein Vorschlag, ob man die seitliche Führung realisiert, halte ich für unwahrscheinlich, sie wäre auch für München nicht typisch (Letzteres ist natürlich kein Argument dagegen).

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2010, 15:49
QUOTE (andreas @ 21 Jan 2010, 15:37)
kann man die Trambahn nicht trennen? Wäre das so teuer, wenn man die Trambahn jeweils eingleisig an beiden Seiten führen würde?
Wäre doch ideal, man hätte nur jeweils ein Gleis, welches einfacher zu queren geht auf jeder Seite und die Fußgänger könnten auf beiden Seiten direkt auf dem Gehweg aussteigen.

und würdest damit sämtliche Parkmöglichkeiten in der Fürstenrieder Strasse vernichten. Die dortigen Geschäftsleute und Anwohner werden sich da sicher "freuen".

mal ernsthaft:

Einen absurderen Vorschlag hab ich selten gehört. Damit schadest dem Projekt mehr, als es nutzt. rolleyes.gif

Geschrieben von: TramPolin am 21 Jan 2010, 15:57
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 15:49)
und würdest damit sämtliche Parkmöglichkeiten in der Fürstenrieder Strasse vernichten. Die dortigen Geschäftsleute und Anwohner werden sich da sicher "freuen".

Die Parkmöglichkeiten würden ja nicht vernichtet werden, wer sagt denn so was?

Es könnte aber Probleme beim Ein- und Ausfahren in den Parkstreifen geben, da auf die Tram geachtet werden muss. Ebenso könnte beim Ein- und Aussteigen mal eine Autotür durch die Tram "abgefahren" werden.

Das heißt aber nicht, dass ich uneingeschränkter Befürworter der Tram in Seitenlage bin.

QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 15:49)
Einen absurderen  Vorschlag hab ich selten gehört. Damit schadest dem Projekt mehr, als es nutzt. rolleyes.gif
Da gab es schon Absurderes: die eingleisige Betriebsstrecke etwa, die Zweirichtungswagen (die Sitz- und Stehplätze kosten würden) oder - mal weg von der Tram - die U-Bahn (die ja auch nach Straßenbahnbetriebsordnung verkehrt) zur Kreuzstraße. laugh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2010, 16:03
mag alles sein

in meinen Augen kanns nur eine vernünftige Lösung geben, eben in der Mitte der Fahrbahn wie fast überall in München üblich.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 21 Jan 2010, 17:41
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2010, 22:41)
mal ne andere Frage zum Thema

was wird dann eigendlich aus dem 51er?

komplett einstellen wird schlecht gehen, da ja das Teilstück zwischen Moosach und Romanplatz fehlt....

dann sag ichs mal wieder:

Ich denke man wird den 51er komplett einstellen. Im Gegenzug wird man die Metrobuslinie 50 von Moosach zum Romanplatz verlängern, damit
wäre der Abschnitt Romapl.-Moosach weiterhin ein Metrobus. Schön wäre natürlich, wenn man dann eines Tages Straßenbahngleise zwischen
Romanplatz und Moosach legen würde, so dass dann zum Beispiel die 16er (oder ne neue/andere Linie) nach Moosach verlängern könnte smile.gif

zur möglichen Verlängerung des 50ers nach Neuhausen (=Romanplatz) steht hier was: http://www.fahrgaeste.de/download/Aktion_Bus50.pdf

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2010, 17:58
Hauptsache die Metrobusverbindung bleibt erhalten, ob der jetzt 50 oder 51 heisst, ist egal.

Geschrieben von: Michi Greger am 21 Jan 2010, 18:08
QUOTE (TramPolin @ 21 Jan 2010, 15:57)
Die Parkmöglichkeiten würden ja nicht vernichtet werden, wer sagt denn so was?

Es könnte aber Probleme beim Ein- und Ausfahren in den Parkstreifen geben, da auf die Tram geachtet werden muss. Ebenso könnte beim Ein- und Aussteigen mal eine Autotür durch die Tram "abgefahren" werden.

Wieso denn nicht die Tram im "Grünstreifen" zwischen Fahrspuren+Parkspur und Rad- und Gehweg (nach Richtungen getrennt, also nur ein Tramgleis je Seite)?
Einparkende Autos: gefahrlos möglich, weil die Tram noch rechts von ihnen verkehrt
Fußgänger: Auch gefahrlos, weil wer rennt denn heute schon blind auf die Straße?
Außerdem gäbe es den so wichtigen eigenen Gleiskörper (wobei ich der Meinung bin, eine echte Straßenbahn hält es auch aus, wenn sie sich mal eine Fahrspur mit den Autos teilen muss...)

Einzige Gefahr bleiben dann halt die Rechtsabbieger - anstelle der sonst üblichen beliebten Linksabbieger.
Meiner Erinnerung nach gibts in Augsburg einige so gestaltete Abschnitte, kann da vielleicht jemand was dazu sagen zwecks Unfallhäufigkeit usw.?

Gruß Michi


Geschrieben von: Boris Merath am 21 Jan 2010, 18:18
Letztendlich - man müsste halt alle Überfahrten signalisieren, dann sollte man das mit Rechtsabbiegern auch in den Griff bekommen.

Geschrieben von: andreas am 21 Jan 2010, 18:42
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2010, 17:58)
Hauptsache die Metrobusverbindung bleibt erhalten, ob der jetzt 50 oder 51 heisst, ist egal.

bleibt denn überhaupt ein Metrobus zwischen Oly und Moosach nach U3 Eröffnung?

Geschrieben von: Rathgeber am 21 Jan 2010, 18:55
Ist zwar off topic, aber...

QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 20 Jan 2010, 22:13)
Relativ gesehen. Der Winterfahrplan 88/89 weist für den 58er einen 6er-Takt im Stoß früh und einen 7/8er-Takt im Stoß spät aus. Auch wenns nur Solos waren, dürfte da schon einiges los gewesen sein.

Als man begann, Beschleunigungspläne zu veröffentlichen, sprach die damalige SWM-Führung davon, daß die OL 58 die wichtigeste Buslinie Münchens sei.

QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 20 Jan 2010, 22:13)
Ich vermute dass der 58er einen gewissen Teil seines späteren Fahrgastschubs auch durch den Arbeitsamt-Neubau an der Kapuzinerstraße erhalten hat, der Bau dürfte von Anfang der 90er sein!? Evtl. hat man auch anläßlich der Neueröffnung des Arbeitsamtes auf Gelenkbusse umgestellt.

Dauerhaft (während der Wiesn fuhren von Anfang welche) kamen die Gelenkbusse erst Mitte/Ende der 90er Jahre auf den 58er.

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2010, 18:58
QUOTE (Rathgeber @ 21 Jan 2010, 18:55)
Ist zwar off topic, aber...

Dauerhaft (während der Wiesn fuhren von Anfang welche) kamen die Gelenkbusse erst Mitte/Ende der 90er Jahre auf den 58er.

kann das sein, das die Umstellung im Zuge der Wiederinbetriebnahme des 17er stattfand?

Geschrieben von: Rathgeber am 21 Jan 2010, 19:23
Keine Ahnung...

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jan 2010, 00:17
QUOTE (Michi Greger @ 21 Jan 2010, 18:08)
Wieso denn nicht die Tram im "Grünstreifen" zwischen Fahrspuren+Parkspur und Rad- und Gehweg (nach Richtungen getrennt, also nur ein Tramgleis je Seite)?
Einparkende Autos: gefahrlos möglich, weil die Tram noch rechts von ihnen verkehrt.

Das sehe ich nicht so einfach. Zwischen Tram und Parkstreifen sollte schon so viel Platz sein, dass man aus dem Auto aussteigen kann, ohne dass einem die Tram die Türe oder sonst was abfährt. Und dann ist die Frage, ob man die Tram auf Teer fahren läßt oder die ausgestiegenen Autofahrer über nen Grasstreifen mit 2 Stolperschwellen laufen läßt.

QUOTE
Fußgänger: Auch gefahrlos, weil wer rennt denn heute schon blind auf die Straße?

Das sehe ich auch kein Problem.

QUOTE
Einzige Gefahr bleiben dann halt die Rechtsabbieger - anstelle der sonst üblichen beliebten Linksabbieger.

Ich denke, da wird man um Lichtsignale (und wenn es nur gelb blinkende Trams sind) sowohl beim Einfahren als auch beim Ausfahren nicht herum kommen. Natürlich nur bei den Straßen, von denen man heute schon die Fürstenrieder nicht queeren kann, an den größeren Kreuzungen wirds schlaue Ampeln geben, die die richtigen Fahrzeuge zur richtigen Zeit anhalten.

Allerdings hielt ich diese Variante für die optisch ansprechenste.

Geschrieben von: Rohrbacher am 22 Jan 2010, 02:31
Naja, die Tram wäre näher an den Häusern. In den Häusern wohnen Leute, die befürchten durch die Erschütterungen unter ihren dadurch einstürzenden Häusern begraben zu werden. Zum Glück hören sie dabei wenigstens den Lärm nicht, da sie ja durch das laute Rumpeln der Tram schon taub geworden sind und durch den Elektrosmog eh schon so benebelt sind, dass sie es kaum spüren werden. wink.gif

Optisch fände ich die Tram in der Mitte der Straße schöner, für die Fuzzis ist sie da sicher auch besser aufgehoben. tongue.gif

Geschrieben von: Sendlinger am 22 Jan 2010, 03:23
Kaum ist man man beruflich bedingt ne Woche "offline", gehts hier auch schon rund:

Die Stadtrats-CSU reagiert also auf das Thema so reflexhaft wie immer - stark überspritzt ausgedrückt, wird mal wieder mit Schaum vor dem Mund der unmittelbar bevorstehende Untergang des Abendlandes prophezeit. Dummerweise hat der auch in der Vergangenheit bisher nie stattgefunden ... Ich denke mir meinen Teil. ph34r.gif


Im RatsInformationssystem steht mittlerweile http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=1911858 die Beschlussvorlage samt Anlagen und Plänen zur Ansicht bereit.

Wichtige Details:
- Die Seitenlage im Bereich des Laimer Stadtteilzentrums wurde geprüft, aber letztlich doch verworfen unter Lärmschutz-Gesichtspunkten, siehe im Bereich von Seite 24. Soll ausdrücklich NICHT weiter verfolgt werden. Da frage ich mich dann etwas, ob der Herr Bickelbacher die Vorlage richtig gelesen hat, wenn er es nochmal groß in der Diskussion ausbreitet.
- Auf den Abzweig zum Lorettoplatz soll verzichtet und dessen Reste noch 2010 beseitigt werden. Stattdessen soll im Bereich der Haltestelle Waldfriedhof Haupteingang nach Möglichkeit eine neue Wendeschleife (nein, kein Wendehammer !) entstehen; die derzeitige Fussgänger-Unterführung dort soll verschwinden.
- Der alte Tramtunnel aus der Boschetsrieder Straße in die Drygalski-Allee wird zugeschüttet.
- Die Wendeschleife an der Aidenbachstraße soll im Bereich der bisherigen Buswendeanlage unter dem Dach des bishergen P&R-Parkdeck liegen. Solange das Wenden an dieser Stelle trotzdem möglich ist, soll im Rahmen der Neubebauung des angrenzenden Geländes auch eine andersartige neue Überbauung unter Verzeicht auf das P&R-Deck zugelassen werden.
- Verlängerungen in Richtung "Siemens Süd" (neues Wohngebiet auf bisherigem Siemens-Gelände) bzw. S-Bahn "Siemenswerke" einerseits sowie andererseits Richtung Parkstadt Solln etwa im Zuge des heutigen 133er-Busses wurden geprüft, die Strecke zur Parkstadt Solln wäre wohl sogar von den Fahrgastzahlen her interessant, die Kosten dafür aber unverhältnismäßig stark ansteigen. Beides soll nicht weiter verfolgt werden.

Die tz berichtet http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/grosse-tram-krach-tz-598677.html über die Westtangente, der Münchner Merkur http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/rot-gruen-setzt-neue-tram-aufs-gleis-gegen-widerstand-599435.html, ansonsten ist ein hier allgemein bekanntes Blog ebenfalls einen Blick wert.

Geschrieben von: Meikl am 22 Jan 2010, 10:23
Also ich denke, daß eine mittige Führung auf der Fürstenrieder Straße mit eigenem Gleiskörper kein Problem sein sollte. Zur Zeit sind 6 Spuren und ein Mittelstreifen vorhanden. Die Trambahn braucht davon den Mittelstreifen und eine Spur, es bleiben also noch 5 Spuren übrig. Ich würde daraus 4 durchgängige Fahrbahnen machen und die fünfte je nach Bedarf als Abbiegespur, insbesondere für Linksabbieger. Das wäre im Endeffekt genauso gut wie heute, denn wer die Fürstenrieder kennt, der weiß, daß man auf der linken Spur besser nicht fährt, weil früher oder später Linksabbieger stehen. Die Straße hat also effektiv bereits heute nur 4 vollwertige Spuren.

Geschrieben von: Rathgeber am 22 Jan 2010, 10:41
In Freiburg sind seit den 80er Jahren einige Trambahnstrecken in Seitenlage gebaut worden. Das schaut städtbeulich nicht schlecht aus; die Rechtsabbieger hat man auch im Griff.

Geschrieben von: MaxM am 22 Jan 2010, 15:01
Seitenlage gibt's in München doch auch, z. b. Zschokkestraße (18) oder Geiselgasteigstraße (25), also, so neu wäre das nicht.

Geschrieben von: Michi Greger am 22 Jan 2010, 15:05
Ja, aber ich denke an "ein Gleis auf jeder Seite" und nicht an "gesamte Trasse neben der Strasse". Das gibts in München noch nicht!

Geschrieben von: heyjay am 22 Jan 2010, 15:10
QUOTE (Meikl @ 22 Jan 2010, 10:23)
Also ich denke, daß eine mittige Führung auf der Fürstenrieder Straße mit eigenem Gleiskörper kein Problem sein sollte. Zur Zeit sind 6 Spuren und ein Mittelstreifen vorhanden. Die Trambahn braucht davon den Mittelstreifen und eine Spur, es bleiben also noch 5 Spuren übrig. Ich würde daraus 4 durchgängige Fahrbahnen machen und die fünfte je nach Bedarf als Abbiegespur, insbesondere für Linksabbieger. Das wäre im Endeffekt genauso gut wie heute, denn wer die Fürstenrieder kennt, der weiß, daß man auf der linken Spur besser nicht fährt, weil früher oder später Linksabbieger stehen. Die Straße hat also effektiv bereits heute nur 4 vollwertige Spuren.

Und auf der rechten Seite fährt der Bus, der an jeder Haltestelle ohne Busbucht hält. Im Berufsverkehr ist das immer eine Zumutung, da Autos hinter dem Bus auf die mittlere Spur wechseln müssen. Also hat man im Endeffekt nur noch eine Spur pro Richtung zur Verfügung, was oftmals zu Verkehrschaos führt. Der Umbau der Fürstenrieder ist schon lang fällig, übrigens auch ohne Tram.

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2010, 15:13
Ich kenne es aus Wien, an der Ringstraße. Funktioniert aber nur wenn wenig Grundstückszugänge vorhanden sind.

Geschrieben von: Flo am 22 Jan 2010, 15:14
http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/Leserbrief+zum+Artikel+Tram-Westtangente+startet+im+SamstagsBlatt+KW+2_18729.html mad.gif laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2010, 15:15
Wenn ich nur sowas lese lach ich mich echt einen ab. laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: heyjay am 22 Jan 2010, 15:25
biggrin.gif Der hat nen RUMschaden. In welch einer Zeit lebt er eigentlich? tongue.gif

Geschrieben von: MaxM am 22 Jan 2010, 15:29
LOL, na wenn sich der Obus gelohnt hätte, wäre er doch nicht wieder abgeschafft worden. biggrin.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 22 Jan 2010, 16:34
Seitenlage gibt es in Dresden auch, z.B. auf der Linie 3/8 zwischen Hauptbahnhof und Nürnberger Platz, oder auf der Linie 2 an der Semmelweisstraße. Dort gab es allerdings mehrere Unfälle mit Rechtsabbiegern, sodass man das dort verboten hat musste...

Nochmal komplett Seitenlage ist zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz, dort gibt es so weit ich weiß keine erhöhten Unfallzahlen. Hier ist allerdings der Vorteil, dass die Haupteinkaufsmeile (Prager Straße) auf der Seite der Tramstrecke liegt und die Fußgänger deshalb keine Straße überqueren müssen.

Geschrieben von: O 530 L am 22 Jan 2010, 17:29
QUOTE (MaxM @ 22 Jan 2010, 15:29)
LOL, na wenn sich der Obus gelohnt hätte, wäre er doch nicht wieder abgeschafft worden. biggrin.gif

Einspruch! Der O-Bus von damals ist mit dem heutigen nicht zu vergleichen! Gleiches für die Tram!

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2010, 17:42
Leipzig will ja wieder den O-Bus aufbauen, das ist aber hier Offtopik!

Solange keiner auf die Idee kommt, man könnte ja eine Gummitram verwenden... tongue.gif tongue.gif

Geschrieben von: Lazarus am 22 Jan 2010, 18:01
also wenn es sich irgendwie machen lässt, sollte man die Westtangente mit möglichst viel eigener Trasse in der Strassenmitte bauen. Auch, um net noch mehr Anwohnerproteste unnötig zu provozieren. Alles andere dürfte für viele doch arg gewöhnungsbedürftig sein.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jan 2010, 18:40
Ich habs mir grad nochmal bei google.maps angeschaut. Auf der Fürstenrieder gibt es über sehr große Abschnitte garkeine Parkplätze, über einen Teil nur einseitig und nochmal ein Teil beidseitig. Da sollte man eine Lösung finden können, bei der man die Parkplätze anders verteilt ohne sie deutlich zu reduzieren.
Auch die Ein- und Ausfahrten sind - zumindest auf dem Teil nördlich der Autobahn - überschaubar.
Eine einseitige Führung wäre also auf jeden Fall machbar (am ehesten auf der östlichen Seite, hier kommt die Tram auch aus der UVR und westlich liegen 2 Tankstellen, deren Zu- und Abfahrten schwierig würden). Auch wenn wahrscheinlich an jeder Einmündung ein eingener kleiner Abbiegestreifen mit Ampel nötig wäre. Für eine zweiseitige Führung wären noch mehr Kreuzungen betroffen, ob sich das noch lohnt ist fraglich.
Zumindest im Bereich südlich der Autobahn ist in meinen Augen nur eine Führung in der Mitte vernünftig.
Was man im Bereich des Westfriedhofs macht - wo sich eine seitliche Führung anbieten würde, ist wieder eine andere Sache, das kommt maßgeblich auf die Führung im Bereich der Brücken und Unterführungen unter der Autobahn an.

Geschrieben von: spock5407 am 22 Jan 2010, 18:56
Wer findet den Fehler in der Grafik in der SZ?

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2010, 19:00
Wenn ich die Graphik überhaupt hätte...

Geschrieben von: TramPolin am 22 Jan 2010, 19:06
QUOTE (spock5407 @ 22 Jan 2010, 18:56)
Wer findet den Fehler in der Grafik in der SZ?

In der Grafik "Ausbau des Tramnetzes"?

Die Tram nach Steinhausen verläuft zum Teil südlich der S-Bahn, das könnte der Fehler sein, ich tippe aber eher auf einen heftigeren Fehler, habe aber bislang sonst nichts gefunden.

Geschrieben von: spock5407 am 22 Jan 2010, 19:17
Yep, die Grafik mein ich. Am Vogelweideplatz das mein ich net, das meisste was da südlich der S-Bahn liegt ist ja der Pfeil Ri Südosten.

Nein, der Fehler den ich mein is vieeeel größer.

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Jan 2010, 19:17
Ich find die Grafik nicht...

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2010, 19:20
Oh ja gefunden: Linie 17 fährt bis Klinikum Harlaching!

Geschrieben von: spock5407 am 22 Jan 2010, 19:23
Zwar Linie 27, aber: Bingo. Nur komisch, dass meine Tram dort das letzte Mal Gummiradl hatte.

Geschrieben von: TramPolin am 22 Jan 2010, 19:29
QUOTE (spock5407 @ 22 Jan 2010, 19:23)
Zwar Linie 27, aber: Bingo. Nur komisch, dass meine Tram dort das letzte Mal Gummiradl hatte.

Gerade habe ich es auch gefunden - ehrlich wink.gif

Die Tram zum Klinikum Harlaching ist doch eher nur eine Option, dass man die gleich als "schon mal gebaut und keiner hat's gesehen" einstuft, ist klasse!

Geschrieben von: spock5407 am 22 Jan 2010, 19:32
Vielleicht ist die 27Süd ja ne CSU-Tram: 18m lang, 3 Achsen mit Gummiwalzen und blau is sie auch... laugh.gif

Geschrieben von: andreas am 22 Jan 2010, 21:07
QUOTE (Lazarus @ 22 Jan 2010, 18:01)
also wenn es sich irgendwie machen lässt, sollte man die Westtangente mit möglichst viel eigener Trasse in der Strassenmitte bauen. Auch, um net noch mehr Anwohnerproteste unnötig zu provozieren. Alles andere dürfte für viele doch arg gewöhnungsbedürftig sein.

am besten baut man sie als Hochbahn über den Dächern, dann stört sie gar keinen mehr....

Geschrieben von: TramPolin am 22 Jan 2010, 21:14
QUOTE (andreas @ 22 Jan 2010, 21:07)
am besten baut man sie als Hochbahn über den Dächern, dann stört sie gar keinen mehr....

Und der Schattenwurf und der Lärm und die Optik ohmy.gif laugh.gif

(Nichts gegen die Schwebebahn in Wuppertal, die ist super!)

Geschrieben von: tramfan am 23 Jan 2010, 15:12
Bitte um den Link für die Grafik

Geschrieben von: Jean am 23 Jan 2010, 15:14
QUOTE
(Nichts gegen die Schwebebahn in Wuppertal, die ist super!)
Offtopik: die bis Ostern nicht fährt!

Geschrieben von: TramPolin am 23 Jan 2010, 18:48
QUOTE (Jean @ 23 Jan 2010, 15:14)
Offtopik: die bis Ostern nicht fährt!

OT: Ich wollte ja nur vermeiden, dass man meinen Beitrag als Attacke auf die Wuppertaler Schwebebahn wertet. Ja, auch ich habe mitbekommen, dass sie außer Betrieb ist.

Geschrieben von: Jean am 23 Jan 2010, 19:48
Hab ich auch so nicht verstanden. Keine Angst. dry.gif dry.gif

Geschrieben von: Leopoldi am 29 Jan 2010, 11:18
Wegn dem aktuellen Wetter mache ich mir schon Sorgen, daß die Tram das schlechteste Verkehrsmittel ist. Was ist, wenn die Tram auf eeiner so wichtigen Strecke wie auf der Fürstenrieder abkackt?
Der Bus ist da viel flexibler, ähnlich wie mein Auto tongue.gif

Geschrieben von: Jean am 29 Jan 2010, 11:23
Stimmt. Die Trambahn kann ja nicht ausrutschen...

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 29 Jan 2010, 11:59
Stimmt schon. Fahrzeugstörungen, zugeparkte Bushaltestellen und das Mitschwimmen im allgemeinen winterlichen Verkehr machen das Busfahren viel flexibler als das Fahen mit der Tram. Beim Bus stellt man sich an die Haltestelle und weiß nie, wann er kommt - da ist schon Flexibilität gefragt, um ans Ziel zu kommen.

Geschrieben von: Leopoldi am 29 Jan 2010, 13:06
Genau, wer fährt schon Bus! Nur Prolls und Hartz4 tongue.gif
Danke Udes Öffentl. Nahverkehrspolitik macht das Autofahren in München wieder richtig Spaß, das meine ich Ernst!
Gut, daß ich mir das in der Fürstenrieder nicht antun muß!
Tunnelbau und Tram-Bau, erstickt doch in Lärm und Dreck, liebes Laim, sendling etc.

Geschrieben von: Jean am 29 Jan 2010, 13:08
U3 und U6 fährt doch in der HVZ alle 5 Minuten, es sei denn du meinst die U3 vom OEZ. Die Umsteigezeiten sind ja von der Innenstadt bzw. zur Innenstadt optimiert!

Geschrieben von: spock5407 am 29 Jan 2010, 23:57
@Leo: Tja, und während dein toller Bus und Pkw im Autostau steht, weils bei Glatteis net weidergeht oder ein VU wega so einem depperten Sommerreifler im Winter is und nix geht, fahr ich auf eigener Tramtrasse locker flockig dran vorbei. tongue.gif

Geschrieben von: Meikl am 30 Jan 2010, 10:18
QUOTE (Leopoldi @ 29 Jan 2010, 13:06)
Genau, wer fährt schon Bus! Nur Prolls und Hartz4 tongue.gif
Danke Udes Öffentl. Nahverkehrspolitik macht das Autofahren in München wieder richtig Spaß, das meine ich Ernst!
Gut, daß ich mir das in der Fürstenrieder nicht antun muß!
Tunnelbau und Tram-Bau, erstickt doch in Lärm und Dreck, liebes Laim, sendling etc.

Don't feed the troll...

Geschrieben von: elchris am 30 Jan 2010, 19:50
QUOTE (spock5407 @ 29 Jan 2010, 23:57)
@Leo: Tja, und während dein toller Bus und Pkw im Autostau steht, weils bei Glatteis net weidergeht oder ein VU wega so einem depperten Sommerreifler im Winter is und nix geht, fahr ich auf eigener Tramtrasse locker flockig dran vorbei. tongue.gif

Der Schneeräumer hats Rillengleis zugemacht, Tram fährt SEV. tongue.gif

Geschrieben von: spock5407 am 30 Jan 2010, 19:53
Dann machma wieder Hecken an die Trassenkanten, wie es früher bei Hochgleisen oft der Fall war. Dann geht des net... Die Alten ham schon gewusst, warum sie das gemacht haben. tongue.gif
Dann is nix mit Schnee auf die Tram schieben.

Geschrieben von: franz am 31 Jan 2010, 08:04
ja dann sollen erst mal Tunnel fertig bauen am mittleren Ring bevor Straßenbahn gebaut wird, um völliges Chaos im Südwesten zu vermeiden.

Geschrieben von: andreas am 31 Jan 2010, 09:03
QUOTE (franz @ 31 Jan 2010, 08:04)
ja dann sollen erst mal Tunnel fertig bauen am mittleren Ring bevor Straßenbahn gebaut wird, um völliges Chaos im Südwesten zu vermeiden.

naja, wenn man bedenkt wie lange in Bayern Projekte dauern, dann ergibt sich das ganz automatisch so

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 09:45
@ Franz: Was bitte hat der Strassenbahnbau auf der Fürstenrieder mit dem Kiesselbachtunnel zu tun? Die Fürstenrieder wird zur Entwicklung des Laimer Stadtteilzentrums eh umgegraben. Obst dann noch ein bissl Gleisbau machst oder nicht, spielt dann nicht mehr die Rolle.

Geschrieben von: andreas am 31 Jan 2010, 09:56
QUOTE (spock5407 @ 31 Jan 2010, 09:45)
@ Franz: Was bitte hat der Strassenbahnbau auf der Fürstenrieder mit dem Kiesselbachtunnel zu tun? Die Fürstenrieder wird zur Entwicklung des Laimer Stadtteilzentrums eh umgegraben. Obst dann noch ein bissl Gleisbau machst oder nicht, spielt dann nicht mehr die Rolle.

die Fürstenrieder wird für den Tunnelbau zwischen A96 und A95 stark belastet werden.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 31 Jan 2010, 09:59
QUOTE (andreas @ 31 Jan 2010, 09:56)
die Fürstenrieder wird für den Tunnelbau zwischen A96 und A95 stark belastet werden.

Die Fürstenrieder wird untertunnelt unsure.gif blink.gif

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 09:59
Des ist mir schon klar, aber da im Bereich Laim eh umgebaut wird, ändert ein Trambau nix wesentliches zusätzlich. Muss man halt dort anfangen.

Geschrieben von: Jean am 31 Jan 2010, 10:02
Warum die Leute auf die Fürstenriederstraße ausweichen werden versteh ich nicht so ganz. In der Morgenstunde wollen viele Richtung Norden, und da endet die Fürstenriederstraße gewisser Weise im Nichts (als am Laimer Kreisel). Keine wirkliche Alternative!

Geschrieben von: andreas am 31 Jan 2010, 10:05
QUOTE (ubahnfahrn @ 31 Jan 2010, 09:59)
Die Fürstenrieder wird untertunnelt unsure.gif blink.gif

nein, aber während des Tunnelbaus (am Kieselbachplatz) nimmt der Verkehr zwischen den beiden Autobahnen auf der Fürstenriederstaße zu.

Geschrieben von: Jean am 31 Jan 2010, 10:06
Wie gesagt: warum sollte der Verkehr zunehmen?

Geschrieben von: andreas am 31 Jan 2010, 10:07
QUOTE (Jean @ 31 Jan 2010, 10:02)
Warum die Leute auf die Fürstenriederstraße ausweichen werden versteh ich nicht so ganz. In der Morgenstunde wollen viele Richtung Norden, und da endet die Fürstenriederstraße gewisser Weise im Nichts (als am Laimer Kreisel). Keine wirkliche Alternative!

doch, ist sie - du kommst auf der A95 und müßtest dann durch die Baustelle am Kieselbachplatz - so fährst die Fürstenrieder hoch und dann auf der Landsberger rüber zum Mittleren Ring - oder weiter durch die Laimer Unterführung Richtung Wintrichring

Geschrieben von: Jean am 31 Jan 2010, 10:08
Wenn du über (oder unter) der Laimer Unterführung fährst, hast du trotzdem ein schönen Umweg der nicht unbedingt schneller sein wird!

Geschrieben von: andreas am 31 Jan 2010, 10:18
QUOTE (Jean @ 31 Jan 2010, 10:08)
Wenn du über (oder unter) der Laimer Unterführung fährst, hast du trotzdem ein schönen Umweg der nicht unbedingt schneller sein wird!

das kommt aufs Ziel an - und je nachdem wie es sich mit der Baustelle entwickelt wird das der bevorzugte Umweg werden.

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 11:20
Mei, dann müssen die Leut mit Ziel West-/Nordring halt an der Ammersee auf die Lindauer Autobahn rechts abbiegen und dann von dort auf den Ring Ri Norden.
Heisst, Du kannst zwischen Ammersee und Laim S störungsfrei bauen, ebenso zwischen Aidenbach und A96-Knoten.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 31 Jan 2010, 17:42
QUOTE (Jean @ 31 Jan 2010, 10:08)
Wenn du über (oder unter) der Laimer Unterführung fährst, hast du trotzdem ein schönen Umweg der nicht unbedingt schneller sein wird!

da muss ich "andreas" aber recht geben.
Wenn man nun die Garmischer Straße entlang fährt (vor allem HVZ) braucht man ewig, bis man endlich ans Ziel kommt. Das
sieht man auch gut beim 133er Bus, der die gesamte Garmischer Str. entlang fährt und teilweise mehr als +10 Minuten Verspätung
hat. Die Autofahrer scheinen da wirklich auf die Fürstenrieder Straße auszuweichen, wieso ich das denke?:

Im August/September 2009 hatte man doch die gesamte Fürstenrieder Straße neu asphaltiert, somit war zeitweise nur eine Spur
pro Richtung offen. Das war was damals, selbst als zwei Spuren pro Richtung frei waren gabs nen ewigen langen Stau. Vom Waldfriedhof
bis Ammerseestraße konnte man da gut ne halbe Stunde brauchen, egal ob Auto oder 51er (!). Noch schlimmer wars für Autofahrer und den 54er die von der
Waldfriedhofstr. her kamen, denn wegen dem stehenden Verkehr an der Kreuzung ging da gar nix mehr. Mit dem 54er hatte ich damals
von der Werdenfelsstr. bis Waldfriedhof (1 Station) 10-15 Minuten gebraucht. Da waren sowohl die Garmischer- als auch die Fürstenrieder
Straße dicht. Viele Autofahrer sind damals über Waldwiesen- und Silberdistelstraße ausgewichen.

Ich will natürlich auch so schnell wie möglich eine Tram durch die Fürstenrieder Straße haben, aber zu gewaligen Stauungen im Autoverkehr
wird es bestimmt kommen. Vor allem wenns draußen dermaßen heiß ist (wie letztes Jahr August bei der Sperrung) ist das halt nervig.

Geschrieben von: Hot Doc am 31 Jan 2010, 18:05
QUOTE (spock5407 @ 31 Jan 2010, 11:20)
Mei, dann müssen die Leut mit Ziel West-/Nordring halt an der Ammersee auf die Lindauer Autobahn rechts abbiegen und dann von dort auf den Ring Ri Norden.
Heisst, Du kannst zwischen Ammersee und Laim S störungsfrei bauen, ebenso zwischen Aidenbach und A96-Knoten.

Ich denke auch, wenns erstmal richtig ernst wird mit der Baustelle werden ALLE Umgehungsmöglichkeiten stärker belastet werden. Und da ist die Lindauer Autobahn nur eine Möglichkeit (die auch nicht besonders attraktiv ist, da auch hier am Autobahnende im Stoßverkehr oft Stau ist). Will ich weiter in Richtung Norden gehts z.B. übern Romanplatz via Wintrichring oft recht gut.
Auch in den Osten kann man über die Boschetsrieder- und Passauer- oder Plinganserstraße den LuKi-Platz gut umfahren.
Also solange da an dem Tunnel ernsthaft gewerkelt wird halte ich wenig von einer großen Baustelle in der Fürstenriederstraße.

Geschrieben von: Lazarus am 31 Jan 2010, 19:30
Solange der Tunnel am Luise-Kieselbach-Platz net fertig ist, wird man kaum in Fürstenrieder Str. eine weitere Grossbaustelle einrichten. Daher rechne ich net mit einem Baubeginn vor 2020 für die Westtangente.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 31 Jan 2010, 19:35
QUOTE (Lazarus @ 31 Jan 2010, 19:30)
Solange der Tunnel am Luise-Kieselbach-Platz net fertig ist, wird man kaum in Fürstenrieder Str. eine weitere Grossbaustelle einrichten. Daher rechne ich net mit einem Baubeginn vor 2020 für die Westtangente.

Wann ist denn der LKT fertig ?
Gleich danach kanns in der Fürstenrieder losgehen.

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 19:45
Frühestens 2020? Ihr seit lustig, das Ganze muss 2019 fertig sein, denn dann läuft die GVFG Förderung aus.

Geschrieben von: Jean am 31 Jan 2010, 19:47
Der Tunnel soll ja 2014 fertig sein.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 31 Jan 2010, 19:48
QUOTE (Jean @ 31 Jan 2010, 19:47)
Der Tunnel soll ja 2014 fertig sein.

Na also, deshalb wird ja 2010 auch schon mit den Planungen begonnen, damit 2014 mit dem Bau angefangen werden kann.

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 19:56
Wann gemma in Betrieb auf der Fürstenrieder? Dez 2015? Mit Gartenquerung. tongue.gif

2017 dann Freiham und 2019 der 23Nord cool.gif

Geschrieben von: Lazarus am 31 Jan 2010, 19:59
2015 halt ich für ein Gerücht, weil da die UVR sicher noch net fertig sein dürfte.

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 20:03
Dann 2014 den Garten, 2016 Fürstenrieder.

Geschrieben von: Lazarus am 31 Jan 2010, 20:07
abwarten

für die Gartentram gibts soweit ich weiss noch gar keine genaue Planung, weil man erst die Tests durchführen will. Abgesehen davon braucht man dann erstmal neue Pläne und vorallem eine Baugenehmigung vom Freistaat.

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 20:17
Wo hamma südlich Laim S eigentlich Bedarf für ne Kombitrasse, die auch für Busse befahrbar ist?

Aindorfer Str.-Laimer Platz vermute ich mal.

Edit: Korrektur Aindorfer Str., hatte mich verschrieben.

Geschrieben von: Lazarus am 31 Jan 2010, 20:19
QUOTE (spock5407 @ 31 Jan 2010, 20:17)
Wo hamma südlich Laim S eigentlich Bedarf für ne Kombitrasse, die auch für Busse befahrbar ist?

Aidenbachstr.-Laimer Platz vermute ich mal.

wozu brauchste da noch ne Bustrasse?? blink.gif

Laimer Platz - Aindorfer Str. müsste eigendlich reichen für den jetzigen 168er

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 20:21
Naja, wenn schon nur noch 2 Fahrstreifen sind, würde ich versuchen, den 168er von der normalen Fahrbahn zu nehmen. Spätestens am Laimer Platz wird der dann eh gestutzt bzw. auf den 57er durchgebunden. Und wenn sichs dann tatsächlich im Stoss stauen sollte, bremst den 168er nordwärts net vor der U-Bahn zu sehr aus.

Geschrieben von: Lazarus am 31 Jan 2010, 20:25
QUOTE (spock5407 @ 31 Jan 2010, 20:21)
Naja, wenn schon nur noch 2 Fahrstreifen sind, würde ich versuchen, den 168er von der normalen Fahrbahn zu nehmen. Spätestens am Laimer Platz wird der dann eh gestutzt bzw. auf den 57er durchgebunden.

eher 57er

würde mal vermuten, das man den 168er dann als Linienbezeichnung aufgibt und mit dem 57er zusammenlegt

der zweigt aber nach der Aindorfer Strasse von der zukünftigen Tramtrasse ab

Geschrieben von: spock5407 am 31 Jan 2010, 20:26
rolleyes.gif Drum auch nur dieses kurze Stückerl bustauglich.

Geschrieben von: Lazarus am 31 Jan 2010, 20:32
erklärt aber trotzdem net, wozu man dann ne Busspur bis runter zur Aidenbachstrasse brauch? rolleyes.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 31 Jan 2010, 20:33
QUOTE (Lazarus @ 31 Jan 2010, 20:07)
für die Gartentram gibts soweit ich weiss noch gar keine genaue Planung, weil man erst die Tests durchführen will. Abgesehen davon braucht man dann erstmal neue Pläne und vorallem eine Baugenehmigung vom Freistaat.

Was willst denn da groß neu planen? Das Löschen der Oberleitungsmasten dürfte jetzt keine Ewigkeit dauern :-)

Geschrieben von: Hot Doc am 1 Feb 2010, 02:27
QUOTE (spock5407 @ 31 Jan 2010, 20:17)
Wo hamma südlich Laim S eigentlich Bedarf für ne Kombitrasse, die auch für Busse befahrbar ist?

Aindorfer Str.-Laimer Platz vermute ich mal.

Edit: Korrektur Aindorfer Str., hatte mich verschrieben.

Man könnte auch ganz ohne auskommen. Wenn man ab Guido-Schneble-Str. senkrecht nach Norden zum Laimer Platz fährt und dann ne Schleife rüber zur Fürstenrieder, dort vor dem Abbiegen hält und als nächsten Halt erst wieder in der Aindorferstr.
Alternativ dieses Stückchen auch als einspurige Kombitrasse.

Schade ist natürlich, dass der direkte Anschluss vom Bus zur 19er Tram und zur S-Bahn wegfällt.
Vielleicht macht man den Bus auch ganz neu.

Geschrieben von: 168er am 1 Feb 2010, 16:36
QUOTE (Hot Doc @ 1 Feb 2010, 02:27)
QUOTE (spock5407 @ 31 Jan 2010, 20:17)
Wo hamma südlich Laim S eigentlich Bedarf für ne Kombitrasse, die auch für Busse befahrbar ist?

Aindorfer Str.-Laimer Platz vermute ich mal.

Edit: Korrektur Aindorfer Str., hatte mich verschrieben.

Man könnte auch ganz ohne auskommen. Wenn man ab Guido-Schneble-Str. senkrecht nach Norden zum Laimer Platz fährt und dann ne Schleife rüber zur Fürstenrieder, dort vor dem Abbiegen hält und als nächsten Halt erst wieder in der Aindorferstr.
Alternativ dieses Stückchen auch als einspurige Kombitrasse.

Schade ist natürlich, dass der direkte Anschluss vom Bus zur 19er Tram und zur S-Bahn wegfällt.
Vielleicht macht man den Bus auch ganz neu.

Ich als betroffene Linie muss hier dazu sagen,dass ich mir eine Kombitrasse schon für mich wünschen würde,und deine Variante geht nicht gut,viel zu eng alles da.Was spricht eigentlich dagegen die Kombitrasse bis Laim auszubauen,dann kann man mich weiter nach Laim fahren lassen und auch für eventuelle Ersatzverkehre(nicht bei Baustellen am Gleis natürlich)hätte man den kritischsten Abschnitt schonmal ne eigene Trasse für den Bus.

Geschrieben von: Lazarus am 1 Feb 2010, 16:48
allein für einen eventuellen Ersatzverkehr wird man sicher keine Kombitrasse bauen. Busse wirds auf der Strecke zwischen Laimer Platz und S-Bahn Laim planmässig wohl kaum mehr geben schätz ich

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