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Planungen S7 von Wolfratshausen nach Geretsried [Zur Themenübersicht]
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 17 Jan 2020, 20:29


Lebende Forenlegende


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Das hilft dir aber nur, wenn dein Start und Ziel exakt einer de dann noch vom RE bedienten Bahnhöfe ist.
Ansonsten ist es viel sinnvoller, vollständige Reiseketten zu betrachten. Und die beinhalten neunmal in den allermeisten Fällen Umstiege; und sind dementsprechend schneller, komfortabler und zuverlässiger, wenn diese Anschlüsse aufeinander abgestimmt sind und etwas Puffer haben, damit man bei 3 Minuten Verpätung nicht gleich auf die Gesamtreisekette +60 bekommt.

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Huift ja doch nix...
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 17 Jan 2020, 20:53


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QUOTE (Lobedan @ 17 Jan 2020, 19:06)
als RE mit Auslassung einiger Zwischenhalte und nur kurzen Stopps in den Knoten wahrscheinlich sogar 45 Minuten schneller, wenn nicht sogar noch mehr.

Ich verstehe immer noch nicht. Eine RB ist nunmal eine RB und kein RE. Die S7 wäre auch deutlich schneller, wenn sie Donnersbergerbrücke - Wolfratshausen nonstop fahren würde!? Dass alleine ein paar Halte mehr auf 200 km natürlich fast eine Stunde Fahrzeit ausmachen, ist klar. Es braucht keinen Konjunktiv, es gibt an der Donau ja sowohl die ag, die von Ulm nach Regensburg in ca. 3:20 bis 3:30 Stunden alle Halte und Knoten bedienen und insbesondere am Wochenende auch die as mit 2:37 Stunden, die lediglich im Knoten Ingolstadt Hbf unterwegs länger stehen und nicht unzuverlässiger sind. Die kreuzen auch nicht öfter, nur woanders. Und das ist der Witz an der Strecke. Sie ist eingleisig, aber im Verhältnis zum Verkehrsaufkommen (Stundentakt plus Einzelzüge) recht flexibel, selbst beim Kreuzen müsste fast überall sogar noch ein Bahnsteig frei sein. Dadurch, dass fast jeder Bahnhof zum Kreuzen genutzt werden kann, verliert man wenig bis keine Zeit. Die "üppigen Puffer" haben damit nichts zu tun. Auf der Donautalbahn hast du im Mittel je eine, vielleicht zwei Kreuzung pro Stunde zwischen den großen Knoten, dafür aber sieben mögliche Kreuzungspunkte beispielsweise zwischen Donauwörth und Ingolstadt Hbf. Wobei die Kreuzung selbst dann noch hinhaut, wenn zusätzlich ein Güter- oder Sonderzug rumsteht. So könnte man noch 1.000 km weiterfahren und hätte einen stabilen Betrieb, der trotzdem so gut wie keine Zeit kostet.

Die S-Bahn München ist einfach überlastet und hat auf den eingleisigen Abschnitten oft keine Alternativen zum Kreuzen, sodass Verspätungen zwangsläufig auf die Gegenrichtung und dann letztlich zurück auf die Stammstrecke übertragen werden und im Zweifel Zeit kosten. Auf der S7 liegen die Kreuzungsbahnhöfe nur wenig dichter, man fährt aber dreimal so viele Züge drauf und hat eben noch die Stammstrecke.

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Lobedan
  Geschrieben am: 18 Jan 2020, 09:27


Kaiser


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Alter: 30



QUOTE (Rohrbacher @ 17 Jan 2020, 20:53)
Ich verstehe immer noch nicht.

Ja, ich merks. Du bringst als Beispiel für eine funktionierende eingleisige Strecke die Donautalbahn, die man meines Erachtens nicht mit einer S-Bahnstrecke vergleichen kann. Die Donautalbahn ist langsam und sie ist in mehrere Knoten mit üppigen Standzeiten eingebunden*: beides hat nichts mit S-Bahn zu tun. Wenn du der S7 auch solch ein Betriebsprogramm verpasst, dann wird sie auch zuverlässiger fahren, soweit das die Stammstrecke zumindest zulässt. Nur wie viele Fahrgäste verlierst du dann, wenn du beispielsweise in Solln und am Heimeranplatz Taktknoten mit 5 Minuten Standzeit zum Umsteigen in alle Richtungen einrichtest?
Im Übrigen endet die Zuverlässigkeit der Donautalbahn an der Stelle, an der sie in den Mischverkehr mit anderem Verkehr als sich selbst übergeht: In Günzburg muss gen Ulm regelmäßig der verspätete Fernverkehr für die Überholung abgewartet werden, was meist +5 oder mehr verursacht und in Neu-Ulm den Anschlussverlust gen Memmingen bedeutet. Zudem werden in Ingolstadt oder Donauwörth auch fast nie Anschlüsse insbesondere vom Fernverkehr abgewartet, das steigert die Pünktlichkeit natürlich auch. Agilis kann auf der Strecke einen fast perfekten Inselbetrieb fahren, das hat eher was von U- als von S-Bahn.

*Ich habe es ja eigentlich schon ausgeführt, aber vielleicht trotzdem noch mal: Ja, es ist richtig, dass die Strecke so schön in die Knoten eingebunden ist und damit angenehme Umsteigeverbindungen entstehen. Aber es ist eben wie auf der VDE8: (Aus)Gebaut für andere Fahrtzeiten, zugunsten der Umsteiger wird aber geschlichen. Insbesondere Donauwörth <> Ingolstadt bräuchte eher eine Kantenfahrtzeit von 45 Minuten, aber das ist natürlich nicht ITF-konform, sofern man nicht irgendwo einen 15/45-Knoten basteln kann.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 18 Jan 2020, 15:33


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


QUOTE (Lobedan @ 18 Jan 2020, 10:27)
Du bringst als Beispiel für eine funktionierende eingleisige Strecke die Donautalbahn, die man meines Erachtens nicht mit einer S-Bahnstrecke vergleichen kann. Die Donautalbahn ist langsam

Ich will jetzt nicht die Durchschnittsgeschwindigkeiten von 993 und 999.7 ausrechnen, denke aber, dass das eindeutig wird.

QUOTE (Lobedan @ 18 Jan 2020, 10:27)
sie ist in mehrere Knoten mit üppigen Standzeiten eingebunden

Nach immer jeweils etwa 70 km. Und wie gesagt, die werden im Zweifel auch, aber nicht in erster Linie als Puffer verwendet. Wenn du (wie ich) häufig im as von Ulm nach Ingolstadt fährst, hast du unterwegs jedenfalls keinen einzigen Halt, der länger als zwei Minuten dauert. Gefahren wird mit ET-Fahrzeiten, die mit dem 423 vergleichbar sind. Die vielleicht an einigen Stellen etwas üppigen Reserven, dürften mittelfristig für weitere Halte genutzt werden. Denkbar wären Hp Peterswörth, Hp Steinheim, Hp Staudheim, Hp Neuburg Ost, Hp Heinrichsheim, Bf Ingolstadt-Zuchering, Hp Arnhofen, Bf Thaldorf, also eine ganze Menge, sodass man die RB schon noch beschäftigt kriegt. Für die geforderte Beschleunigung für "Fernreisende" auch außerhalb der Wochenenden muss eh ein RE sorgen, das kann nicht die Aufgabe einer teilweise fast 270 km durchlaufenden Dorf-S-Bahn Ulm - Plattling sein. wink.gif

QUOTE (Lobedan @ 18 Jan 2020, 10:27)
Wenn du der S7 auch solch ein Betriebsprogramm verpasst

Ein Taktknoten alle 70 km würde jetzt bei der S-Bahn nicht so viel verändern...

QUOTE (Lobedan @ 18 Jan 2020, 10:27)
Ja, ich merks.

Offensichtlich aber auch nur das. Nicht begriffen hast du bis jetzt leider, dass ich nur darlegen wollte, es natürlich einen Unterschied macht, ob eine Strecke nur aus Zwangspunkten besteht wie die S7 oder ob agilis nach ca. 230 km (teilweise fahren die ja ab Plattling) Eingleisigkeit irgendwann, sobald die Strecke wieder zweigleisig wird, vom Fernverkehr ausgebremst wird. Diese paar Kilometer Eingleisigkeit von Höllriegskreuth nach Wolfratshausen wären genauso wenig ein Problem, wenn man auch dort nur ansatzweise die Situation hätte, dass man von 7 Kreuzungsmöglichkeiten nur 1-2 planmäßig nutzen muss. Sind die Strecken aber so gebaut wie oft nicht nur bei bei der S-Bahn München, dass fast alle Kreuzungsmöglichkeiten planmäßig genutzt werden müssen, die Wendezeiten kurz sind und dann noch Mischverkehr, das Stammstreckenelend, etwa doppelt so viel Zugverkehr und durch die viel höhere Bevölkerungsdichte viel mehr Chancen auf Gleislatscher und ähnliches dazukommt, ist natürlich klar, dass das Gesamtergebnis nicht vergleichbar ist. Aber das hat eben nichts damit zu tun, dass eingleisige Strecken an sich ein Problem wären.

Natürlich brauchen wir nicht drüber streiten, das eingleisige Abschnitte bei der S-Bahn München, die ansonsten schon genug Zwangspunkte hat, eigentlich total Banane sind.

Auch deswegen hätte ich mir ja gedacht, eine Verlängerung über Geretsried hinaus samt dem so fast zwangsläufig entstehenden Lückenschluss als eigene Regionalbahnlinie nach Rosenheim (drittgrößte Stadt Oberbayerns, Verkehrsknoten und auch ohne Söders Verwaltungsreform nach München das Zentrum des südlichen Oberbayerns) zu überlegen und nicht die S-Bahn hier noch weiter ins Umland zu tragen. Denn Verbindungen nach München haben sowohl Penzberg, Bad Tölz und Holzkirchen und im Nahverkehr zwischen Wolfratshausen/Geretsried und Bad Tölz müsste man sich fragen, ob hier die innerhalb des Landkreises ohnehin notwendigen Busse nicht ausreichen und für diesen Zweck wegen der besseren Feinerschließung und der Fahrtmöglichkeiten direkt in die Städte nicht die besseren Verkehrsmittel sind. Deswegen wäre aus meiner Sicht eine stündliche direkte Zuganbindung der oberbayerischen Kreisstädte Starnberg und Wolfratshausen/Geretsried unter Umfahrung Münchens via Holzkirchen, Bad Aibling nach Rosenheim eventuell die einzige Option, die weitere regionale Neubaustrecken rechtfertigen könnten.

Alles andere wäre nett, z.B. eine Voralpenlandlinie Kempten - Marktoberdorf - Schongau - Weilheim - Penzberg - Bad Tölz - Holzkirchen - Rosenheim oder ähnlich nach dem Muster etwa der B472, aber auch wegen des geringen dafür passenden Bestands strukturpolitisch noch viel weiter weg.

Bearbeitet von Rohrbacher am 18 Jan 2020, 15:35

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218 466-1
  Geschrieben am: 19 Jan 2020, 04:32


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QUOTE (Rohrbacher @ 18 Jan 2020, 09:33)
Wenn du (wie ich) häufig im as von Ulm nach Ingolstadt fährst, hast du unterwegs jedenfalls keinen einzigen Halt, der länger als zwei Minuten dauert. Gefahren wird mit ET-Fahrzeiten, die mit dem 423 vergleichbar sind. Die vielleicht an einigen Stellen etwas üppigen Reserven, dürften mittelfristig für weitere Halte genutzt werden. Denkbar wären Hp Peterswörth, Hp Steinheim, Hp Staudheim, Hp Neuburg Ost, Hp Heinrichsheim, Bf Ingolstadt-Zuchering, Hp Arnhofen, Bf Thaldorf, also eine ganze Menge, sodass man die RB schon noch beschäftigt kriegt. Für die geforderte Beschleunigung für "Fernreisende" auch außerhalb der Wochenenden muss eh ein RE sorgen, das kann nicht die Aufgabe einer teilweise fast 270 km durchlaufenden Dorf-S-Bahn Ulm - Plattling sein. wink.gif
Aber du hast zu viele Halte und keine Alternative. Die paar einzelnen as gehören abgeschafft, weil der Komfort für >200 Km völlig unzureichend ist, sie ünnötig Taktlücken bei den ag verursachen und nur unwesentlich schneller sind. RE hat da nichts zu suchen. Es braucht eine richtige IC-Alternative (Basel -) Karlsruhe - Passau. Die Fahrzeiten für Durchreisende Ulm - Regensburg und Anschlussreisende n. Nürnberg sind mit ag und RE viel zu lang, weshalb diese Fahrgäste die Strecke meiden und aussen rum via München bzw. Aalen fahren - jedoch immernoch zu lange Reisezeiten, weshalb viele Leute die Schiene gänzlich meiden.
Auch wenn auf der Bayerischen Donautalbahn (dank des besonders hohen GZ-Aufkommen) vergleichsweise sehr wenig Kreuzungsbf. aufgelassen wurden, ist der zweigeisige Ausbau überfällig. Wenn du (wie ich) öfters mit Umleiter-IC von Ulm nach München über Donauwörth (und Ingolstadt) gefahren wärst, dann würdest du verstehen, was ich meine. Extreme 70 km/h bummeling um nicht an jedem Bf auf ag oder GZ aufzulaufen bzw. Kreuzungen abwarten zu müssen. Und GZ verschwenden brutal viel Energie, weil sie alle 5-8 Km halten müssen s. hier (wenn ihr Zeit habt wink.gif) . Das kann es nicht sein.

Bearbeitet von 218 466-1 am 19 Jan 2020, 05:03

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Jean
  Geschrieben am: 28 Feb 2020, 07:59


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Widerstand gegen die S-Bahnverlängerung Süddeutsche. Egoisten sind das einfach!

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 24 Oct 2020, 15:39


Kaiser


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Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Eröffnung S7 Wolfratshausen - Geretsried frühestens Dezember 2028. Merkur, 23.10.20: https://www.merkur.de/lokales/wolfratshause...s-90078810.html

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andreas
  Geschrieben am: 24 Oct 2020, 19:41


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6217

Wohnort: 85777


Wollte nicht der <ÄÄÄhdmund Bürokratie abbau betreiben? Und dann wahrscheinlich 5 Jahre Bauzeit oder?

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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martinl
  Geschrieben am: 24 Oct 2020, 20:01


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 28 Nov 04
Beiträge: 1023




QUOTE (ralf.wiedenmann @ 24 Oct 2020, 16:39)
Eröffnung S7 Wolfratshausen - Geretsried frühestens Dezember 2028. Merkur, 23.10.20: https://www.merkur.de/lokales/wolfratshause...s-90078810.html

Mal was zur ursprünglichen Planung. Habe ich letztes Jahr zufällig beim Aufräumen in einer Zeitschrift gefunden.

Bearbeitet von martinl am 24 Oct 2020, 20:41
    
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Tegernseebahn
  Geschrieben am: 25 Oct 2020, 14:08


Routinier


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Mitglied seit: 27 Aug 04
Beiträge: 441

Alter: 35
Wohnort: Feldkirchen-Westerham


QUOTE (ralf.wiedenmann @ 24 Oct 2020, 15:39)
Eröffnung S7 Wolfratshausen - Geretsried frühestens Dezember 2028. Merkur, 23.10.20: https://www.merkur.de/lokales/wolfratshause...s-90078810.html

Das ist jetzt aber nichts Neues. Der Termin steht ja schon seit längerer Zeit im Raum und setzt voraus, dass keine Klagen kommen.
    
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