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Der Deutschland-Takt kommt!, ...so verspricht es zumindest die Groko [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 30 Apr 2021, 06:08


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QUOTE (Iarn @ 29 Apr 2021, 21:27)
Ich habe schon wegen dem Ausfall eines Flugzeuges mit 9! Passagieren eine Reisekette um den halben Erdball mit einem Ticketpreis von knapp 5k ¤ verpasst. Das war auch hinreichend komplex.

Naja, wie viele Firmen waren beteiligt? Selbst wenns unterschiedliche war, dann höchstwahrscheinlich doch noch die gleiche Allianz, oder?

QUOTE
Zu den Einsatzmöglichkeiten des Duplex pflichte ich im Wesentlichen Rohrbacher zu.

Ich auch, denn es ging in der Anfangsidee ja darum, was wäre wenn ein neuer Konkurrent dazu käme also ein ähnlicher Fall wie "Außer natürlich wir fragmentieren den Fernverkehr komplett in 12 Gesellschaften," wenn auch nicht 12.
Optimaler wäre sicher nur der am Ende erwähnte eine Betreiber mit Privatbeteiligung. Aber witzigerweise hat dieser eine Betreiber ja aktuell trotzdem nen ziemlich bunten Fuhrpark ... da sieht man halt das Missmanagement.

QUOTE
Auch hier erlaube ich mir einen Vergleich mit der Luftfahrt. Der A380 ist nicht zuletzt so schnell auf das Abstellgleis (den Zerlegeflughafen) gekommen, weil er einfach zu unflexibel zum Einsatz war. Ein Flugzeug was sich nur auf Strecken wie London - LAX rechnet ist halt genauso gefährdet, wie ein Zug der sich nur auf 2-3 Sprinter Strecken in D sinnvoll einsetzen lässt. 
Nö, also der Vergleich passt nun nicht. Der A380 ist ein Topp-Flieger, relativ viel Platz in der Economy und außerdem dazu noch leise. Das geht eher in die Richtung TEE der Lüfte, nur will keiner mehr einen TEE-Preis oder auch nur einen Aufpreis zahlen, da "FlixFlug" mit engen bestuhlten A350/B787 inkl. Spritverbrauchsvorteil einfach billiger fliegen kann und der Preis für viele das Hauptargument ist.

Außerdem hat man dort auch das Problem alle 500+ Plätze für den einen Flug um xx:xx Uhr voll zu bekommen. Das wäre bei der Bahn eher mit nem 400m Dosto zu vergleichen, nicht mit nem 200er. Wenn die DB z.B. auch nur mit einem 400m Dosto um 7.00 morgens von München nach Berlin führe, die Konkurrenz aber mit nem 200m Zug jeweils um 6 und 8 Uhr, dann hätte der 400m Dosto-Zug ebenfalls ein Füll-Problem, weil die Konkurrenz das flexiblere Angebot anböte.

QUOTE
In Österreich sieht man, dass ei auf der Westbahn quasi die Fahrzeiten der Westbahn halten können, die geringere Höchstgeschwindigkeit wird trotz Doppelstock durch höheres Beschleunigungsvermögen wett gemacht.
Ja das Beispiel kenn ich, aber hast Du schon mal nachgeschaut, wie lang die 250 oder 230er Abschnitte sind? Die sind insgesamt kürzer als Ingolstadt Nord - Nürnberg-Reichswald und dann auch oft durch 200er Abschnitt oder schlimmstenfalls gar nen Halt (Tullnerfeld) unterbrochen. Da ist der Unterschied zw. Vmax 230 und 200 selbstverständlich zero. Deshalb der Hinweis, dass es von den Halteabständen abhinge - aber natürlich auch von den HGV-Abschnitten und die sind hierzulande deutlich länger als die ~50km ums Tullnerfeld.

Was man auch nicht vergessen sollte: Sowohl Talgo als auch Duplex sind mehrsystemfähig, das ist in deren Preis schon dabei. Ein Konkurrent könnte somit relativ einfach Berlin-Hannover-Köln-Brüssel-(Paris) mit dem Duplex anbieten, ohne größere Probleme mit dem Zugmaterial zu haben. Oder andersherum: eine reine Deutschlandversion der Züge wäre billiger.

Ein neuer Bewerber würde wie Flix Rosinen picken, weshalb sich dann schnelleres Material rentiert - wobei der Fahrzeugpreis eines Kiss aber auch nicht mehr billig zu nennen ist. Im Endeffekt sind wir dann wieder beim A380-Theme: Ein Talgo wäre leicht teurer als ein Kiss, hätte aber den Vorteil, dass man den neben IR und IC-Leistungen auch ICE-Leistungen fahren lassen könnte. Für nen neuen Anbiete wäre so ne Art günstiges schweizer Universaltaschenmesser im Bahnbereich unterm Strich optimal. Im IR-Betrieb läge man gleichauf mit dem Kiss, während man im Sprinterbetrieb den Vorteil von Tempo 230 über mehrere 100km ausfahren könnte. Im ersten Schritt wäre ein Duplex damit sicherlich erstmal überflüssig, 2 verschiedene Fahrzeuge wollte kein Markteinsteiger zahlen wollen. (Offene Frage wäre außerdem noch, ob ein Privater den Talgo nicht auch noch mit Vmax 250 bestellen könnte)

@146225:
Keine Widerrede, ich hab halt nur die Befürchtung, dass der FDP-Vorschlag auf die von Dir erwähnten "8 andere Eisenbahnen zwischen Hamburg, Berlin, NRW, Frankfurt (Main) und München " münden würde.
Das B-Netz wäre natürlich wichtiger, das gibts mittlerweile fast europaweit. Zug der Stunde scheint Alstoms Coradia Stream zu sein, der jetzt auch in Dänemark bestellt wurde. Fürs B-Netz braucht es halt keinen Dosto, da die angefahrenen Städte dann auch kleiner sind. Wenn mans länger braucht dann halt ne 2. Einheit, die man dann auch Flügeln könnte. Das würde ich v.a. im weit verästelten Deutschland weiter beibehalten wollen.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 30 Apr 2021, 06:11
    
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Iarn
  Geschrieben am: 25 Jul 2021, 11:18


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Die BEG hat sich mit ihrer neuen Ausgabe von Bahnland Bayern (Hier herunter zu laden ) mit dem Deutschlandtakt beschäftigt. Natürlich sitzt das Übel immer außerhalb Bayerns, was nur durch bayrischen Heldenmut kompeniert werden kann.
So kollidiert ja bekanntlich der Angebotsaufwuchs des Fernverkehrs München -Augsburg mit der Taktlage der Paartalbahn. Nun hat sich wohl heraus gestellt, dass das Problem dann lösbar wäre, wenn man in Friedberg gleichzeitige Einfahrten ermöglichen würde.
Ohne die weiß-blaue Brille könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass es auch ohne Deutschlandtakt eine sinnvolle Idee wäre, betrieblich so flexibel zu sein, dass man auch eine Taktlagemal schieben kann.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 25 Jul 2021, 14:45


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QUOTE (Iarn @ 25 Jul 2021, 12:18)
So kollidiert ja bekanntlich der Angebotsaufwuchs des Fernverkehrs München -Augsburg mit der Taktlage der Paartalbahn. Nun hat sich wohl heraus gestellt, dass das Problem dann lösbar wäre, wenn man in Friedberg gleichzeitige Einfahrten ermöglichen würde.

Hui, ganz was neues. Vielleicht wird dann auch noch rausgefunden, dass das System einen riesen Haken hat, wenn die ganze Fahrbarkeit eines Fahrplans auf solche Kleinigkeiten ankommt. In Hochzoll besteht jedenfalls so ziemlich das gleiche Problem einer fehlenden höhenfreien Einfädelung der Paartalbahn in die Fernbahngleise (!) ähnlich wie in Karlsfeld im Rahmen der Nordring-S-Bahn, was bei einem 15/20-Minutentakt dann einfach nicht mehr funktioniert, wenn man im Schnitt alle 7,5 Minuten das Fernbahngleis München - Augsburg (oder Ingolstadt - München) durch Befahren oder Kreuzen blockiert.

War es nicht mal so, dass man beim Deutschland-Takt die Infrastruktur an den Fahrplan anpassen wollte und eben nicht andersrum wie bisher? ph34r.gif

Sicherlich kann man überlegen, ob man unbedingt einen 15-Minutentakt auf dem Stückerl Augsburg - Friedberg braucht, wenn man ggf. die Straßenbahn verlängert. Andererseits könnte der 15-Minutentakt ja auch mal bis Dasing gehen, z.B. wenn man das ganze endlich mal ernst nimmt und zusätzlich noch eine RB-Linie abwechselnd Augsburg/Aichach - Dasing - Odelzhausen - Dachau - München Hbf ins System reinzimmert.

Bearbeitet von Rohrbacher am 25 Jul 2021, 14:46

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Nur echt mit Schachtelsatz.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 25 Jul 2021, 15:23


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 25 Jul 2021, 11:18)
So kollidiert ja bekanntlich der Angebotsaufwuchs des Fernverkehrs München -Augsburg mit der Taktlage der Paartalbahn. Nun hat sich wohl heraus gestellt, dass das Problem dann lösbar wäre, wenn man in Friedberg gleichzeitige Einfahrten ermöglichen würde.
Ohne die weiß-blaue Brille könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass es auch ohne Deutschlandtakt eine sinnvolle Idee wäre, betrieblich so flexibel zu sein, dass man auch eine Taktlagemal schieben kann.

Wobei Friedberg nun wirklich ein Witz ist. Zwischen Abzweig ABS und Friedberg Bf hat man unbedingt auch noch ein paar Zentimeter eingleisige Strecke bauen müssen. Also die paar Meter 2gleisigkeit hätten es schon noch sein dürfen. Aber das ist halt die typische Mangelplanung aufgrund der Billigst-Vorgaben sad.gif

P.S: In 50 Jahren kommt vielleicht mal einer auf die Idee in Augsburg die Frankfurter Lösung zu bauen und über Augsburg West ein Tunnel Hbf - Hochzoll - NBS zu graben wink.gif

Bearbeitet von Metropolenbahner am 25 Jul 2021, 15:27
    
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Iarn
  Geschrieben am: 18 Aug 2021, 13:28


Lebende Forenlegende


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Entwurf Infrastruktur Liste Deutschlandtakt

Bewertung der Infrastruktur Maßnahmen

Besondere Highlights

Bearbeitet von Iarn am 18 Aug 2021, 13:30

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Iarn
  Geschrieben am: 18 Aug 2021, 13:56


Lebende Forenlegende


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Was mich ein wenig wundert ist der Sinn des dritten Gleises für den SPFV Dachau - München Hbf (Maßnahmen pdf Seite 20).

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Balduin
  Geschrieben am: 18 Aug 2021, 15:17


Kaiser


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Mal schauen, ob das alles bis über den 1.1.2022 überlebt. Zu wünschen wäre es, aber wer weiß was nach dem 25.9. so kommt...

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Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Aug 2021, 17:19


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QUOTE (Iarn @ 18 Aug 2021, 13:56)
Was mich ein wenig wundert ist der Sinn des dritten Gleises für den SPFV Dachau - München Hbf (Maßnahmen pdf Seite 20).

Öhm ja, noch verwunderlich ist, dass man das doch auch für die Nordring SBahn untersuchte, das aber als nicht möglich darstellte.
Wäre jetzt natürlich nett, wenn man beides hin bekäme. Die Nordringgleise sind sowieso östlich wie die Fernbahngleise, das könnte ausnahmsweise klappen.

Sinn für den FV könnten REs sein, die der FV dann ohne große Wartezeiten für den RE in Dachau fliegend überholen könnte.

Anbindung in München Hbf vermutlich an die Regensburger (Bahnhofs)Gleise, die man dann nutzen könnte, wenn ne SBahn Laim-Moosach belegt.

Wobei das Ganze dann aber natürlich mit der Idee des Tunnel ab ca. Neulustheim -> Rangierbahnhof -> A92 (-> Flughafen/Regensburg) wäre.

@Balduin:
Überleben dürfte es, aber ich hab da eher Angst, dass wir die Umsetzung nicht mehr erleben werde wink.gif "Vordringlicher Bedarf" bedeutet bekanntlich nur "vielleicht in den nächsten 30 Jahren".

Priorität dürften die großen Projekte wie das Tunnel in Frankfurt und hoffentlich die NBS Hamburg-Hannover haben, sicher auch Ulm-Augsburg und Hannover- Bielefeld. Die ganzen Projekte kostet dann aber schon Milliarden, für so Klein-Klein wie das 3. Gleis in Dachau wird dann nicht mehr viel übrig bleiben.

Apropos 3. Gleis, so eins ist laut aktuellem BWVP ja auch zw. Donauwörth und Augsburg geplant - nicht aber im D-Takt-Entwurf. Also das dürfte damit komplett hinten runterfallen.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 18 Aug 2021, 17:24
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Aug 2021, 17:12


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Das DT Infrastrukturpaket ist ja on Top zu den bisherigen Maßnahmen.

Ja bezüglich einer fliegenden Überholung in Dachau kann es Sinn machen, wobei das halt extrem teuer ist. 450 Mio für ein drittes Gleis südlich von Dachau versus 970 für ein drittes und viertes von Petershausen bis Ingolstadt.

Ich hoffe nur in den Kosten ist auch eine kreuzungsfreier Abzweig zum Nordring mit drin. Sonst wäre es eine extrem teure Sparkösung.

Unter der Kosten verstehe ich auch, dass dies im Kontext einer Nordring S-Bahn als nicht machbar erachtet wurde.

PS mir ist auch nicht ganz klar, wie das mit drei Gleisen und dem jetzigen Gleislayout in Dachau klappen sollte, dass in beide Richtungen fliegen überholt werden kann.

Bearbeitet von Iarn am 20 Aug 2021, 17:16

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 23 Aug 2021, 09:21


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Mir fehlen im D-Takt die Maßnahmen im Bahnknoten Bremen. Zwar sind ein paar Dinge auf den Zulaufstrecken genannt, aber zB das nötige dritte Gleis zwischen Bremen Hbf und Achim, für den dort geplanten Takt15 der S-Bahn hat sich anscheinend in Luft aufgelöst. Oder irgend ein Rotstift hat ausgemalt, daß es doch irgendie mit nur 2 Gleisen funktionieren könnte.

Jedenfalls wurde sowohl beim Umbau des Bf Bremen-Mahndorf, als auch beim aktuellen Umbau/Neubau von Bremen-Sebaldsbrück (wird aufgelassen) zu Bremen-Föhrenstraße das dritte Gleis nicht mit gebaut - oder auch nur der Platz dafür vorgehalten.
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 2 Sep 2021, 17:32


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QUOTE (Metropolenbahner @ 30 Jun 2020, 16:54)
Es gibt den 3. Entwurf zum D-Takt,

Dowloads der Netzpläne etc. hier: https://assets.ctfassets.net/scbs508bajse/5...Fernverkehr.pdf

In Bayern neu ist eine FV-Linie nach Wien über Mühldorf-Simbach, abwechselnd mit der Linie über Salzburg.

....
Link nochmals repariert, Ralf.

In der Infrasturliste sind nun die Ausbaumassnahmen für den Fernverkehr München-Wien über Mühldorf-Simbach erwähnt, und zwar auf S. 24: https://assets.ctfassets.net/scbs508bajse/7...schlandtakt.pdf
QUOTE
Mühldorf – Braunau
Verkehrliches Ziel laut Zielfahrplan: Mehrverkehr SPFV München – Linz – Wien über die Strecke Braunau – Simbach
SPFV/SGV-Wirkung: unmittelbar
Beschreibung der Maßnahme: Elektrifizierung der Strecke Mühldorf – Grenze D/A (Braunau)
Strecken-Nr.: 5600, GWU-Kosten: 136,4 Mio Euro

Mühldorf – Braunau
Verkehrliches Ziel laut Zielfahrplan: Ausweitung SPFV
SPFV/SGV-Wirkung: unmittelbar
Beschreibung der Maßnahme: neuer Kreuzungsbahnhof Julbach
Strecken-Nr.: 5600 15,6 Mio Euro


Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 2 Sep 2021, 17:36

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 5 Sep 2021, 07:37


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BEG News 1/2021 warnt vor Euphorie.
[QUOTE]"Ganz ohne Frage ist der Deutschlandtakt ein gutes Konzept. Aber wie bei jedem Konzept kommt es darauf an, wie es in der Praxis umgesetzt wird. Und das hängt ganz entscheidend vom Ausbau der Infrastruktur ab. Damit der Zielfahrplan 2030+ Realität wird, muss der Bund viele Milliarden in das Schienennetz investieren. Wie hoch die Summe sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Aber so viel ist jetzt schon klar: Das wird eine Herkulesaufgabe für den Bund." ... Wer die langen Planungs- und Bauzeiten bei Schieneninfrastrukturprojekten kennt, der weiß, wie ambitioniert es ist, innerhalb von nur zehn Jahren Dutzende von Aus- und Neubauprojekten umzusetzen. ... "Für Bahnverhältnisse bedeutet eine Realisierungszeit von zehn Jahren vom Beginn der Planungen bis zur Inbetriebnahme fast schon Lichtgeschwindigkeit“, sagt Johannes Schneider. "Den Zielfahrplan 2030+ für den Deutschlandtakt muss man deshalb wohl sehr großzügig interpretieren, eher im Sinne eines Zielfahrplans 2030++, in Teilen wohl auch 2040+."
Siehe: https://beg.bahnland-bayern.de/de/medien
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Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 5 Sep 2021, 07:37

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Iarn
  Geschrieben am: 5 Sep 2021, 09:16


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Für mich nichts neues, den Artikel hatten wir im selben Thema ein paar Beiträge weiter oben. Und bei Ausbaumaßnahmen wie dem Ferntunnel Frankfurt oder der NBS Würzburg - Nürnberg sollte eigentlich jedem klar sein, dass das nicht bis 2030 zu schaffen ist 6nd wohl auch 2040 sportlich bleibt.

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146225
  Geschrieben am: 5 Sep 2021, 20:58


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QUOTE (Iarn @ 5 Sep 2021, 09:16)
Und bei Ausbaumaßnahmen wie dem Ferntunnel Frankfurt oder der NBS Würzburg - Nürnberg sollte eigentlich jedem klar sein, dass das nicht bis 2030 zu schaffen ist 6nd wohl auch 2040 sportlich bleibt.

Danke, besser kann man nicht mehr zusammenfassen, wie kaputt und heruntergekommen das ach so starke Deutschland ist. Ich denke nicht, dass für wichtige Korridore - zu denen ich übrigens auch Hamm (Westf.) - Bielefeld - Hannover sowie Hannover - Hamburg zählen würde - plus den lange überfälligen Ausbau ständig überlasteter Knoten wie z.B. Köln oder Hamburg noch Zeit zum Trödeln ist bis irgendwann weit in den '40ern.


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O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 5 Sep 2021, 21:20


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QUOTE (146225 @ 5 Sep 2021, 20:58)
Danke, besser kann man nicht mehr zusammenfassen, wie kaputt und heruntergekommen das ach so starke Deutschland ist. Ich denke nicht, dass für wichtige Korridore - zu denen ich übrigens auch Hamm (Westf.) - Bielefeld - Hannover sowie Hannover - Hamburg zählen würde - plus den lange überfälligen Ausbau ständig überlasteter Knoten wie z.B. Köln oder Hamburg noch Zeit zum Trödeln ist bis irgendwann weit in den '40ern.

Bei Hamburg - Hannover könnte man noch darauf hoffen, dass im Südteil bei Hannover die alten Planungen der Y-Trasse recycelt werden könnten. Das war ne 300er Trasse dort, was anderes würde man heutzutage auch nicht bauen.

Aaaber: Die nächste Regierung sieht nach rot-grün aus und mit/ohne FDP würde nichts ändern. Die letzten rot-grüne Regierung hat beim Bahnausbau gebremst und ob sich die Grünen in Berlin gegen ihre grünen Neubau-Anreiner durchsetzen könnten, ist ebenso fraglich.

Also die ganze D-Takt-Geschichte und Bahnausbauten könnte wie schon so oft versanden.
    
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