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Pünktlichkeit einst und jetzt [Zur Themenübersicht]
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 11 Jul 2018, 21:38


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QUOTE (Quarks_Quo @ 11 Jul 2018, 22:23)

Siehe Telekom, Banken usw. alles etwas schlechter was Service angeht wink.gif Man kann sich das schönreden.. aber es ist nunmal so. Kundeninteressen sind Nebensache.

Absolut. wenn ich an die tollen Wählscheiben-Telefone von damals denke, mit den Relais drin, das war wenigstsn noch telefonieren, und nictj dieser billige Smartphone-Scheiss, mit dem man heute genötigt wird.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 12 Jul 2018, 00:33


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QUOTE (Cloakmaster @ 11 Jul 2018, 22:38)
Absolut. wenn ich an die tollen Wählscheiben-Telefone von damals denke

Lustig. Und klar haben die in Stalingrad nicht gewonnen - ohne Drohnen und so. Macht Sinn.

Hätte es zu Bundespostzeiten schon LTE gegeben, mh... wahrscheinlich hätte ich es dann schon, und muss mich nicht mit ständig abbrechendem Edge rumärgern, während Frau Merkel seit 2005 (!) in jeder Regierungszeit von schnellem Internet und so redet, der Ausbau aber halt bei Privatfirmen liegt, die keinen Bock haben. Das selbe im Festnetz. Ein paar Kilometer von hier fahren die Leute USB-Sticks zum Internet, wenn sie was verschicken wollen. Noch schnarchnasiger könnte die Bundespost auch nicht sein. Dass Deutschland auch noch die teuersten Mobilfunkpreise in Europa hat, muss ich nicht erwähnen. Früher hatten wir ein Monopol der Post und fünf bunte Telefonmodelle. Jetzt teilen sich drei Konzerne den Markt und bei den Geräten gibt's halt Apple und Google mit vielen bunten Verpackungen, die einem Vielfalt vorgaukeln, und das zu Monopolpreisen. Man kann sich das schönreden. Mehr aber auch nicht, weil einen Postminister absägen nutzt nix mehr, selbst wenn's einen gäbe, es ist halt freie Marktwirtschaft, wenn sich z.B. die Infrastruktur irgendwo nicht lohnt. rolleyes.gif

QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 11 Jul 2018, 12:52)
Wie kommt es dazu? Das kann es auch nur bei DB Netz geben dass ein Ausbau verschlimmbessert. Wie kann es sein dass die Züge langsamer sind?

Wie gesagt, früher ist der Zug am Durchfahrtsgleis an den Bahnsteig hingepfeffert, heute geht man ca. 1.500 m vorher auf üblicherweise 80 km/h runter und kann teilweise auch erst spät wieder voll beschleunigen. Deswegen find ich das Gerede über "spurtstarke" Züge immer so lustig. Dazu ging das Abfertigen der n-Wagen früher schneller. Pfiff, rumms, fertigmelden, los. Ohne Türstörung. Und wenn doch: Einfach von Hand zumachen und weiter geht's. In der Zeit, die manches moderne Türsystem braucht, um mal mehr zu machen als nur zu blinken und zu tuten, hat der Lokführer auf der 110 früher schon fast angefangen sein Radl fast zur Hälfte nach rechts zu drehen. Klack, klack, klack... Das Stilmittel der Übertreibung ist hier übrigens nur ganz dezent eingesetzt worden. wink.gif

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218 466-1
  Geschrieben am: 12 Jul 2018, 06:20


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QUOTE (Rohrbacher @ 10 Jul 2018, 16:50)
Auch zwischen München und Petershausen gab es noch keine eigenen S-Bahngleise. Trotzdem waren die SE damals auf'm Papier wie auch in der Praxis schneller in Ingolstadt als heute, selbst wenn man den Halt in Dachau reinrechnet. Nicht die Schleicherei mit 80 km/h in die Bahnhöfe und wieder raus und mit n-Wagen wohl auch irgendwie schnellere Fahrgastwechsel.
Das stimmt nicht. Wurde doch hier bereits besprochen. Der NüNüX ist trotz Weichen schneller.
QUOTE (Rohrbacher @ 11 Jul 2018, 18:33)
Wie gesagt, früher ist der Zug am Durchfahrtsgleis an den Bahnsteig hingepfeffert, heute geht man ca. 1.500 m vorher auf üblicherweise 80 km/h runter und kann teilweise auch erst spät wieder voll beschleunigen. Deswegen find ich das Gerede über "spurtstarke" Züge immer so lustig. Dazu ging das Abfertigen der n-Wagen früher schneller. Pfiff, rumms, fertigmelden, los. Ohne Türstörung. Und wenn doch: Einfach von Hand zumachen und weiter geht's. In der Zeit, die manches moderne Türsystem braucht, um mal mehr zu machen als nur zu blinken und zu tuten, hat der Lokführer auf der 110 früher schon fast angefangen sein Radl fast zur Hälfte nach rechts zu drehen. Klack, klack, klack... Das Stilmittel der Übertreibung ist hier übrigens nur ganz dezent eingesetzt worden. wink.gif
Jetzt dreht niemand mehr am Rad, sondern der Tf macht selber die Türen zu, die 101 sagt "Schliessvorgang eingeleitet!" und erst dann geht's los.
Die NIM wurde halt primär für ICE ausgebaut, und wenn dann ETCS mal richtig in Betrieb sein wird, dann sind die auch wieder schneller, als IC damals.
Ausserdem haben sich EU-Vorgaben geändert. Die Münchener Zombie-420 durften z.B. nicht wieder mit "Zruckbloi'm!" - raatsch-WUMM zugelassen werden (diese war in Hamm verfallen), sondern die Türen müssen piepen und langsam schliessen.
Auch ungebaute n-Schachteln Steuerwagen Bnrbdzf aus ex-Bnrz (erkennbar an 6 Fenstern in der Mitte) gab es ausschliesslich mit Schwekschiebetüren, weil Umbauten, Neuzulassungen erforderten - mit aktuellen Bedingungen. Mit Drehfalttüren oder sondtigem rumms, darf ausser Bestadsschutz geniessenes, schon lange nichts mehr fahren.

Bearbeitet von 218 466-1 am 12 Jul 2018, 07:01

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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JeDi
  Geschrieben am: 12 Jul 2018, 08:57


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QUOTE (218 466-1 @ 12 Jul 2018, 06:20)
Die Münchener Zombie-420 durften z.B. nicht wieder mit "Zruckbloi'm!" - raatsch-WUMM zugelassen werden (diese war in Hamm verfallen), sondern die Türen müssen piepen und langsam schliessen.

Wasn Quatsch. Die Türen der reaktivierten 420 entsprechen dem Auslieferungszustand. Im Wesentlichen: 8. Serie piept, 7. nicht.

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trans Revolution! Fight the Cistem!
    
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 12 Jul 2018, 16:08


Kaiser


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Beiträge: 1433




QUOTE (Cloakmaster @ 11 Jul 2018, 22:38)
QUOTE (Quarks_Quo @ 11 Jul 2018, 22:23)

Siehe Telekom, Banken usw. alles etwas schlechter was Service angeht wink.gif Man kann sich das schönreden.. aber es ist nunmal so. Kundeninteressen sind Nebensache.

Absolut. wenn ich an die tollen Wählscheiben-Telefone von damals denke, mit den Relais drin, das war wenigstsn noch telefonieren, und nictj dieser billige Smartphone-Scheiss, mit dem man heute genötigt wird.

Genau, ohne die Privatisierung würde es heute noch Wählscheibentelefone geben. wink.gif
Billiger Smartphone-Sch...? Lebst du nicht in Deutschland? Vergleiche mal die Preise in Europa und wie teuer, ja überteuert das in Deutschland ist.
Gut, vielleicht liegt es gerade am fehlenden Wettbewerb, ist ja schon ein Oligopol, aber ist das anderswo besser? Preislich sind wir die dummen Kasper in Europa.

Vielmehr ist es doch heute so, dass es sich nicht rechnet bestimmte Regionen anzuschließen. Deutschland ist gerade was das Thema angeht unteres Mittelfeld in Europa.
Mobilfunkversorgung? Mies und im hintersten Bulgarien besser. Internetgeschwindigkeit, da lachen die Nachbarn drüber.

Dazu die horrenden Kosten! Wir haben eine Privatisierung und mit die höchsten Mobilfunkgebühren und Internetgebühren in Europa, bei gleichzeitig deutlich schlechterer Leistung.
Eine Datenflat Mobil die in anderen Ländern oftmals nicht viel kosten, gibt es bei O2 und Vodafone gar nicht und die Telekom verlangt 80 Euro im Monat dafür!

Wieso gibt es keinen europäischen Mobilfunk- und Internetmarkt? So dass alle europaweit anbieten müssen und zwar zu exakt den gleichen Preisen? Ich such mir dann den Anbieter der mir das beste Preis- und Leistungsverhältnis bietet.

Ich halte es vor hochpeinlich wie die größte Volkswirtschaft Europas hier den Anschluss verliert und die Bundesregierung schaut zu, ist ja Neuland. Wo anders ist man so blöd und verbaut Kupferleitungen und legt Glasfaserkabeln bis vor die Häuser, aber nicht rein, da gibt es altbackene Technik?
Es ist peinlich und weit von Geschwindigkeiten entfernt die andere Länder bieten, aber Deutschland lässt sich da von einer Lobby leiten.



Was die Strecke betrifft, auch hier ist es peinlich wenn trotz teuerer Ausbaumaßnahmen Züge ewig mit 80 km/h schleichen müssen weil DB Netz wieder mal versagt und aus Spargründen 80er-Weichen einbaut (soll man jetzt dankbar sein, dass man nicht wie anderswo noch langsamere 40er oder 60er-Weichen einbaut?).
Da gehören Schnellfahrweichen hin, damit der Regionalverkehr nicht so derart ausgebremst wird.
Toller Ausbau...

Bearbeitet von Trapeztafelfanatiker am 12 Jul 2018, 16:13
    
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Quarks_Quo
  Geschrieben am: 3 Apr 2020, 21:58


Jungspund


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Beiträge: 6




QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 12 Jul 2018, 16:08)
Genau, ohne die Privatisierung würde es heute noch Wählscheibentelefone geben.  wink.gif

Vielmehr ist es doch heute so, dass es sich nicht rechnet bestimmte Regionen anzuschließen.

Dazu die horrenden Kosten! Wir haben eine Privatisierung und mit die höchsten Mobilfunkgebühren und Internetgebühren in Europa, bei gleichzeitig deutlich schlechterer Leistung.

Wieso gibt es keinen europäischen Mobilfunk- und Internetmarkt?

Ich halte es vor hochpeinlich wie die größte Volkswirtschaft Europas hier den Anschluss verliert und die Bundesregierung schaut zu, ist ja Neuland. Wo anders ist man so blöd und verbaut Kupferleitungen und legt Glasfaserkabeln bis vor die Häuser, aber nicht rein, da gibt es altbackene Technik?

Was die Strecke betrifft, auch hier ist es peinlich wenn trotz teuerer Ausbaumaßnahmen Züge ewig mit 80 km/h schleichen müssen weil DB Netz wieder mal versagt und aus Spargründen 80er-Weichen einbaut

Ersteres glaube ich kaum. Die DBP hat Ende der 80ger schon Glasfaserkabel verlegt, wenn auch nicht bis zum Haus... Mir kommt es durch die Medien vor als wäre die Glasfasertechnologie etwas neues... tja das ist schon wieder veraltet und wer weiß was in 20 Jahren ist wink.gif

Zu 2.: wäre das ganze staatlich geblieben, wäre ein flächendeckender Ausbau mit gleicher Qualität das Ziel: Dorf A hat den gleichen Ausbau wie Dorf B.

Zu 3.: Ja Privatisierung. Klar steigen die Kosten. Man möchte ja Geld damit erzielen. Deswegen hat man den Laden ja privatisiert und tolle Managerposten, die satte Gewinne einräumen vergeben. Das ist bei der Bahn ja genauso. Man sieht ja was jetzt los ist wenn man das Gesundheitssystem komplett privatisiert.

Zu 4.: Bsp: Telekom. Die ist mit Tochterunternehmen sehr wohl im europäischen Ausland vertreten (Telekom Romania, Slovak Telekom, T-Mobile Polska) und die treiben somit gemeinsam die Preise hoch. Ist bei Vodafone aber auch nicht anderst.

Zu 5.: Kupferleitungen... da läuft schnelles Internet auch drauf. Ich bin zwar kein Fan von oberirdischen Leitungen aber das könnte man alles sehr schnell oberirdisch realisieren, nur andere isolierte Glasfaserkabel an die Masten hängen. Das wäre als Übergangslösung kostengünstig und den teuren Gehwegausbau könnte man bei Bedarf realisieren und dann gleich alles richtig unterirdisch verlegen biggrin.gif

Zum eigentlichen Thema: Das mit den 80/km/h Weichen kenne ich auch... Auch bei der DB wird an einigen Stellen extrem gespart. Und später wird dann mit Fördermitteln die Weiche ausgetauscht.

Bearbeitet von Quarks_Quo am 3 Apr 2020, 22:07
    
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Stammstrecke
  Geschrieben am: 4 Apr 2020, 09:33


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Wenn das Thema gerade schon nach oben gekommen ist, stelle ich hier gleich mal eine Frage rein: Wie ist denn in den aktuellen Wochen die Pünktlichkeitslage bei der Bahn? Sind die Züge deutlich pünktlicher, weil weniger Verkehr ist?
    
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Rev
  Geschrieben am: 4 Apr 2020, 11:47


Lebende Forenlegende


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Zumindest sind sehr sehr viele Züge mit - Zeichen im Fernverkehr unterwegs
    
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Stammstrecke
  Geschrieben am: 7 Apr 2020, 07:15


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Mitglied seit: 28 Dec 19
Beiträge: 47




QUOTE
Wenn das Thema gerade schon nach oben gekommen ist, stelle ich hier gleich mal eine Frage rein: Wie ist denn in den aktuellen Wochen die Pünktlichkeitslage bei der Bahn? Sind die Züge deutlich pünktlicher, weil weniger Verkehr ist?


Ich gebe mir mal selbst eine Antwort: Nach diesem Link sind die Züge im März pünktlicher geworden. Allerdings war 2020 auch der Januar bereits sehr pünktlich (im Vergleich zu den letzten Jahren).

Die weitere Entwicklung im April wird sicherlich auch interessant, weil im März war vor allem nur die zweite Hälfte von den EInschränkungen betroffen.

Bearbeitet von Stammstrecke am 7 Apr 2020, 07:16
    
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autolos
  Geschrieben am: 7 Apr 2020, 08:59


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QUOTE (Quarks_Quo @ 3 Apr 2020, 22:58)
QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 12 Jul 2018, 16:08)
Genau, ohne die Privatisierung würde es heute noch Wählscheibentelefone geben.  wink.gif

Vielmehr ist es doch heute so, dass es sich nicht rechnet bestimmte Regionen anzuschließen.

Dazu die horrenden Kosten! Wir haben eine Privatisierung und mit die höchsten Mobilfunkgebühren und Internetgebühren in Europa, bei gleichzeitig deutlich schlechterer Leistung.

Wieso gibt es keinen europäischen Mobilfunk- und Internetmarkt?

Ich halte es vor hochpeinlich wie die größte Volkswirtschaft Europas hier den Anschluss verliert und die Bundesregierung schaut zu, ist ja Neuland. Wo anders ist man so blöd und verbaut Kupferleitungen und legt Glasfaserkabeln bis vor die Häuser, aber nicht rein, da gibt es altbackene Technik?

Was die Strecke betrifft, auch hier ist es peinlich wenn trotz teuerer Ausbaumaßnahmen Züge ewig mit 80 km/h schleichen müssen weil DB Netz wieder mal versagt und aus Spargründen 80er-Weichen einbaut

Ersteres glaube ich kaum. Die DBP hat Ende der 80ger schon Glasfaserkabel verlegt, wenn auch nicht bis zum Haus... Mir kommt es durch die Medien vor als wäre die Glasfasertechnologie etwas neues... tja das ist schon wieder veraltet und wer weiß was in 20 Jahren ist wink.gif

Zu 2.: wäre das ganze staatlich geblieben, wäre ein flächendeckender Ausbau mit gleicher Qualität das Ziel: Dorf A hat den gleichen Ausbau wie Dorf B.

Zu 3.: Ja Privatisierung. Klar steigen die Kosten. Man möchte ja Geld damit erzielen. Deswegen hat man den Laden ja privatisiert und tolle Managerposten, die satte Gewinne einräumen vergeben. Das ist bei der Bahn ja genauso. Man sieht ja was jetzt los ist wenn man das Gesundheitssystem komplett privatisiert.

Zu 4.: Bsp: Telekom. Die ist mit Tochterunternehmen sehr wohl im europäischen Ausland vertreten (Telekom Romania, Slovak Telekom, T-Mobile Polska) und die treiben somit gemeinsam die Preise hoch. Ist bei Vodafone aber auch nicht anderst.

Zu 5.: Kupferleitungen... da läuft schnelles Internet auch drauf. Ich bin zwar kein Fan von oberirdischen Leitungen aber das könnte man alles sehr schnell oberirdisch realisieren, nur andere isolierte Glasfaserkabel an die Masten hängen. Das wäre als Übergangslösung kostengünstig und den teuren Gehwegausbau könnte man bei Bedarf realisieren und dann gleich alles richtig unterirdisch verlegen biggrin.gif

Zum eigentlichen Thema: Das mit den 80/km/h Weichen kenne ich auch... Auch bei der DB wird an einigen Stellen extrem gespart. Und später wird dann mit Fördermitteln die Weiche ausgetauscht.

Tut mir echt leid, aber das ist Unfug!

zu 2.: Das Ziel ist heute kein anderes. Durch Wettbewerb soll eine effiziente Erreichung des Ziels gewährleistet sein.
zu 3.: Welche Kosten steigen? Die Nutzung von Telefon und Datenverbindung ist nach der Privatisierung dramatisch billiger geworden. Dass die Preise in Deutschland im internationalen Vergleich nicht die niedrigsten sind, liegt auch daran, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen den Wettbewerb teilweise verhindern.
zu 4.: Im Wettbewerb werden Preise nicht von den Anbietern in die Höhe getrieben. Das Gegenteil ist der Fall. Wettbewerb führt zu günstigen Preisen.
b

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Für die, die sich anmaßen über den Wert und Unwert anderer zu urteilen: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 7 Apr 2020, 09:59


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QUOTE (autolos @ 7 Apr 2020, 09:59)

Tut mir echt leid, aber das ist Unfug!

zu 2.: Das Ziel ist heute kein anderes. Durch Wettbewerb soll eine effiziente Erreichung des Ziels gewährleistet sein.
zu 3.: Welche Kosten steigen? Die Nutzung von Telefon und Datenverbindung ist nach der Privatisierung dramatisch billiger geworden. Dass die Preise in Deutschland im internationalen Vergleich nicht die niedrigsten sind, liegt auch daran, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen den Wettbewerb teilweise verhindern.
zu 4.: Im Wettbewerb werden Preise nicht von den Anbietern in die Höhe getrieben. Das Gegenteil ist der Fall. Wettbewerb führt zu günstigen Preisen.
b

Ja, das ist Unfug.

zu 2. : Ein gewinnorientiertes Unternehmen hat keinerlei Interesse, zu deutlich höheren Kosten einen Ausbau in der Fläche anzugehe, bei einem weit geringeren Nutzen mangels entsprechnder Kundenzahlen.

zu 3.. : Die Kosten steigen dadurch, daß die Unternehmen vom Gesetzgeber eben dazu gezwungen werden, zumindest teilweise dennoch einen solchen Ausbau in der Fläche vorzunehmen, obwohl die Unternehmen dabei gnadenlos draufzahlen. Diese Kosten werden eben einfach auf ALLE Kunden umgelegt, obwohl nur wenige Kunden dafür "verantwortlich" sind.

zu 4. : Die Wettbewerber haben alle ein gemeinsames ziel: Ihre Gewinne zu maxmieren. Niedrigste Preise sind im Interesse von keinem einzigen, der Wettbewerber. Es ist und bleibt kein freier Markt, denn ist vollkommen illisorisch, daß ein neuer Player noch einmal flächendeckend eigene Leitungen durch Deutschland und Europa zieht.
    
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Jean
  Geschrieben am: 7 Apr 2020, 10:03


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Infrastruktur gehört eh in staatlicher Hand... Ich frage mich bloß was das mit der Pünktlichkeit der Bahn zu tun hat...

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 7 Apr 2020, 17:07


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QUOTE (Stammstrecke @ 4 Apr 2020, 03:33)
Wenn das Thema gerade schon nach oben gekommen ist, stelle ich hier gleich mal eine Frage rein: Wie ist denn in den aktuellen Wochen die Pünktlichkeitslage bei der Bahn? Sind die Züge deutlich pünktlicher, weil weniger Verkehr ist?
Es gab/gibt in den letzten Wochen eine unverändert hohe Zahl an Grosstörungen. Notartzeinsätze, Brückeneinsturz ... dazu das übliche mit Sigal-/Stellweksstörungen.
Was aber definitiv zurückgegangen ist, sind zum einen die vielen Ausfälle - die kann man jetzt wirklich an einer Hand abzählen - und zum anderen ist die Ersatzzugorgie mit nahezu tgl. über deren 20 - z.T. sogar über 30 schon vor Betriebsbeginn nun beendet. Am Sonntag früh waren 5 Ersatzzüge aufgelistet, heute gibt es bisher 8. Insbesondere die Linie 10 trägt dazu bei, weil das Flügeln in Hamm wurde schon vor Corona aufgegeben und stattdessen ICE1 und IC eingesetzt und jetzt fallen die Flügel eben ganz weg und die einzelnen ICE2 Kisten fahren abwechseld nach Düsseldorf bzw. nach dessen südlichem Vorort.

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