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[M] Bilanz der Münchner Verkehrspolitik, aus: [M] Jahresfahrplan 2014 [Zur Themenübersicht]
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andreas
  Geschrieben am: 10 Jan 2020, 17:38


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 25 Feb 04
Beiträge: 5959

Wohnort: 85777


QUOTE (NatchO @ 10 Jan 2020, 18:09)
MAn muss hier konstatieren, dass die Grünen, zu Recht, den Ausbau der U-Bahn als teuer und sehr langwierig ansehen und lieber Trambahnen bauen, weil das schneller geht und günstiger ist.

Im Gegensatz dazu hat die CSU alles getan um den sinnvollen Ausbau der Tram zu sabotieren. Schönstes Beispiel ist die unsägliche U26 für welche die SL24 vom Kieferngarten zum Hart geopfert wurde, die schnell und platzsparend gebaut werden könnte. Insofern brauchen sich die schwarzen garnicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Deren Vorschläge dienen doch nur der VErhinderung des ÖPNV-Ausbaus. Das muss man ehrlich so sagen, egal was Frau Frank oder Seppi Schmid palavern.

die Frage ist halt, wer Recht hat - schaut man sich die Straßenbahnlinie 23 an, die mittlerweile trotz quasi kaum Strecke schon im 5 Minutentakt fährt teilweise was passiert dann da wenn man die Linie noch weiter verlängert? Weniger werden die Fahrgäste sicher nicht dadurch....

Klar, die CSU ist nach wie vor die Autofahrerpartei, aber ob man bei den heutigen Kosten und aufwand für Planungen es sich wirklich noch leisten kann, wie in den 60ern und 70ern für wenige Jahre eine Straßenbahn zu bauen, um dann doch mit der U-bahn zu kommen?

und bei dem hohen ÖPNV Anteil in München zusammen mit den Münchner Spielzeugstraßenbahnen sollte man schon genau prüfen, ob man nicht doch besser gleich die U-bahn baut, auch wenns länger dauert....
Oder oft genug wäre ja beides ideal, wenn man nicht beides wie die Idioten auf der gleichen Trasse planen würde (Freiham....)

Momentan krankt man massiv dadran, daß man immer nur ein paar Einzelprojekte hat weil irgendein Großer grad was braucht (Unität/Max Plank/BMW/Süddeutschez.b. verschwendet man mit der U-bahn Martinsried einen gigantischen KNF, der dann bei einem möglichen Weiterbau fehlt) ohne Idee fürs große Ganze....




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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 10 Jan 2020, 17:39


Routinier


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Mitglied seit: 27 Feb 18
Beiträge: 396




Nur weil man eine Strecke wie den 23er baulich (Schleife Freiheit) und fahrzeugmäßig (R2) begrenzt, sagt das doch noch lang nix über das Verkehrsmittel Straßenbahn aus.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 10 Jan 2020, 18:17


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 18299

Wohnort: München


QUOTE (NatchO @ 10 Jan 2020, 17:09)
MAn muss hier konstatieren, dass die Grünen, zu Recht, den Ausbau der U-Bahn als teuer und sehr langwierig ansehen und lieber Trambahnen bauen, weil das schneller geht und günstiger ist.

Im Gegensatz dazu hat die CSU alles getan um den sinnvollen Ausbau der Tram zu sabotieren. Schönstes Beispiel ist die unsägliche U26 für welche die SL24 vom Kieferngarten zum Hart geopfert wurde, die schnell und platzsparend gebaut werden könnte. Insofern brauchen sich die schwarzen garnicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Deren Vorschläge dienen doch nur der VErhinderung des ÖPNV-Ausbaus. Das muss man ehrlich so sagen, egal was Frau Frank oder Seppi Schmid palavern.

Man sollte nicht alles der CSU in die Schuhe schieben. Fakt ist nämlich auch, das nun mal auch BMW gegen diese gewesen ist und man verärgert halt seinen wichtigsten Geldgeber nicht so ohne Weiteres. Weil das ist politischer Selbstmord. Also mal schön die Kirche im Dorf lassen. Was hätte denn die Stadt deiner Meinung nach tun sollen? Die Tram trotzdem bauen und riskieren, das BMW sich vielleicht aus der Stadt zurückzieht?

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 10 Jan 2020, 18:35


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 18068
Chat: BorisM 

Wohnort: München


BWM wird garantiert nicht wegen einer Trambahnlinie die enorm hohen Kosten auf sich nehmen um BMW aus der Stadt raus zu verlagern.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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andreas
  Geschrieben am: 10 Jan 2020, 18:35


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 25 Feb 04
Beiträge: 5959

Wohnort: 85777


du glaubst doch nicht ernsthaft, daß sich ein Milliardenkonzern aus der Stadt zurückzieht und für X Millionen woanders was baut/kauft, nur weil man ihm statt gar nix eine Straßenbahn vor die Tür gebaut hat? Manchmal wunder mich schon über deine Gedankengänge.... (und ein BMW Abgang würde viele Probleme auf einmal lösen biggrin.gif)

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Balduin
  Geschrieben am: 10 Jan 2020, 21:04


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 7 Mar 10
Beiträge: 1162




QUOTE (Hot Doc @ 10 Jan 2020, 13:56)


@Iarn: Zunächst einmal wurden die Vorplanungen der U9 in der Rot/Grünen Regierungszeit angestoßen. Die Grünen wollten immer als Alternative auch die Tram prüfen lassen, was meines Wissens nicht gemacht wurde. Zudem haben verschiedene Grüne immer wieder betont, dass man (nicht nur auf die U9 bezogen) schnell Tramstrecken realisieren sollte, statt Jahrzehnte auf die U-Bahn zu warten. In dieser Zeit kann man sich weiter Gedanken über die U-Bahn machen. Die Grünen waren - gerade bei der U9 - dafür ZUERST die Tram zu prüfen und zu bauen UND DANN die U-BAHN anzugehen. Aber das scheint die meisten Bürger schon zu überfordern, wenn man einen 2-Stufenplan hat.

Da geb ich dir trotzdem Recht. Andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass gerade in er Maxvorstadt die U9 beliebter ist als die Gartentram..... Ein bisschen taktieren ist da schon dabei.

Sich so mit irgendwelchen Alternativplänen im Kreis zu drehen, ist das klassische Mittel etwas zu verschleppen was man verhindern will.

Und nochmal grundsätzlich, man braucht U-Bahn UND Strab. Aber eine überlastete U-Bahn Linie wird man nicht mit einer neue Straßenbahnlinie entlasten. Eine Straßenbahn ist dazu da, Zubringer/Ergänzer zu einer U-Bahn zu sein, und v.a. da wo Busse eben nicht mehr ausreichen

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Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
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NatchO
  Geschrieben am: 13 Jan 2020, 16:51


Routinier


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Mitglied seit: 20 Jan 18
Beiträge: 266




QUOTE (Lazarus @ 10 Jan 2020, 18:17)
QUOTE (NatchO @ 10 Jan 2020, 17:09)
MAn muss hier konstatieren, dass die Grünen, zu Recht, den Ausbau der U-Bahn als teuer und sehr langwierig ansehen und lieber Trambahnen bauen, weil das schneller geht und günstiger ist.

Im Gegensatz dazu hat die CSU alles getan um den sinnvollen Ausbau der Tram zu sabotieren. Schönstes Beispiel ist die unsägliche U26 für welche die SL24 vom Kieferngarten zum Hart geopfert wurde, die schnell und platzsparend gebaut werden könnte. Insofern brauchen sich die schwarzen garnicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Deren Vorschläge dienen doch nur der VErhinderung des ÖPNV-Ausbaus. Das muss man ehrlich so sagen, egal was Frau Frank oder Seppi Schmid palavern.

Man sollte nicht alles der CSU in die Schuhe schieben. Fakt ist nämlich auch, das nun mal auch BMW gegen diese gewesen ist und man verärgert halt seinen wichtigsten Geldgeber nicht so ohne Weiteres. Weil das ist politischer Selbstmord. Also mal schön die Kirche im Dorf lassen. Was hätte denn die Stadt deiner Meinung nach tun sollen? Die Tram trotzdem bauen und riskieren, das BMW sich vielleicht aus der Stadt zurückzieht?

Das ist Unsinn. BMW hat sich nie dagegen ausgesprochen.
BMW würde sich einfach nicht wegen der Tram zurückziehen, weil der Standort viel zu groß ist.

BMW hat auch lang eine Schneise für die Tram freigehalten, damit die durch das FIZ Richtung Petuelring fahren kann.
    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 13 Jan 2020, 17:15


Routinier


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Mitglied seit: 27 Feb 18
Beiträge: 396




QUOTE
Von der ursprünglich dort geplanten Tram hat man im Hinblick auf die U 26 und einen Vorläuferbetrieb mit Hilfe von Expressbussen Abstand genommen. Die Tram hätte im Park viel Platz gebraucht, beim Einbiegen hätte es sowohl an der Knorr- als auch an der Schleißheimer Straße Probleme gegeben.


SZ - Zukunft im Kollektiv

Bearbeitet von Tram-Bahni am 13 Jan 2020, 17:15
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 13 Jan 2020, 19:58


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 6953




Klar, weil eine einbiegende Tram auch viel mehr Probleme bereitet als ein Bus und vor allem die Tram noch viel mehr Platz braucht als ein Bus.......
...was für ein Schmarrn!
    
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