Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe

Seiten: (120) « Erste ... 118 119 [120]  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema |
Regionalverkehr Baden-Württemberg [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
JeDi
  Geschrieben am: 29 Oct 2019, 22:56


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 06
Beiträge: 18744

Alter: 28
Wohnort: Schlafwagen


QUOTE (146225 @ 29 Oct 2019, 20:27)
Hoffentlich wird Stadler Pankow nicht zum nächsten Problemkind der deutschen Schienenfahrzeugindustrie. Die Zeiten wo Flirts pünktlich und zu 100% funktionierend geliefert wurden, sind wohl auch vorbei.

Diese Zeiten sind doch schon seit 10 Jahren vorbei? (2009 kamen weder die FLIRT für das Maas-Rhein-Lippe-Netz, noch die für Freilassing - Berchtesgaden pünktlich...)

Spitzenreiter scheint mir bislang Siemens zu sein - auch wenn die Zulassung für die 462 erst sehr knapp kam.

--------------------
Fight the Cistem! Fight "AfD"! Fight Nazis!
    
      Link zum BeitragTop
JeDi
  Geschrieben am: 29 Oct 2019, 22:58


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 06
Beiträge: 18744

Alter: 28
Wohnort: Schlafwagen


QUOTE (Rohrbacher @ 29 Oct 2019, 18:01)
Ich will nicht sagen, ich hab's immer schon gesagt, aber ich hab's immer schon gesagt, Ausschreibungsbahn heißt 2 Jahre Einschränkungen, Notfallkonzept, Würgen und Brechen, dann läuft's fünf Jahre und alle Wettbewerbsfuzzis beweihräuchern sich selbst und dann geht die Phase los, wo man gegen Vertragsende Geld rausziehen muss. Und wenn das mit dem Nichtgewinn des Folgeauftrags einher geht, dann fallen selbst einst so gelobte Projekte wie der Alex Süd komplett auseinander. Ist so.

Mmmh. Kurz vor welchem Vertragsende ist denn das Netz Nord-Süd in Berlin-Brandenburg, wo bereits seit Jahren konsequent die Verstärkerzüge ausfallen?

--------------------
Fight the Cistem! Fight "AfD"! Fight Nazis!
    
      Link zum BeitragTop
Rohrbacher
  Geschrieben am: 29 Oct 2019, 23:04


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 12189

Wohnort: ja


QUOTE (TramBahnFreak @ 29 Oct 2019, 22:55)
dann lädt mich mein Chef relativ schnell zum Kaffee...

Selbst das würde noch für den Betrieb sprechen, schließlich könnte man den Kaffee einsparen. ph34r.gif

QUOTE (JeDi @ 29 Oct 2019, 22:58)
Mmmh. Kurz vor welchem Vertragsende ist denn das Netz Nord-Süd in Berlin-Brandenburg, wo bereits seit Jahren konsequent die Verstärkerzüge ausfallen?

Nach Vertragsbeginn ist immer vor Vertragsende. wink.gif Manche sparen sich freilich auch die Zeit, wo's aus Sicht der Betriebsqualität gut läuft, die ich wohlwollend pauschal unterstellt habe.

QUOTE (146225 @ 29 Oct 2019, 21:57)
*Viel unsachliches Blabla*

Armselig. Soso. Der einzige, der sonst immer vom Sofa runternörgelt, wenn bei der DB ein Zug ausfällt oder (ganz vertragskonform) n-Wagen eingesetzt werden, bist doch du, dachte ich? Was läuft denn jetzt schief, wenn du plötzlich den nicht vertragskonformen Einsatz von möglicherweise echten Museums-Silberlingen bei nichtbundeseigenen EVU mit einer derartigen Schärfe und Gehässigkeit verteidigen musst?

Und ich muss es auch nicht persönlich besser machen, um eine (sich immer mehr als zutreffend herausstellende) Sachmeinung zu haben. Das geht auch gar nicht, dir ist schon bewusst, dass ich, mal angenommen, maximal eine Privatbahn aufmachen könnte, da ich ja nicht der Staat bin? ... Aber die SWEG-HzL-Landesbahn beweist (natürlich auch nur im Rahmen des derzeitigen Vergabe- und Aufsichtssystems) stellvertretend, dass ein landeseigener Betrieb zur Umsetzung der gerade aktuellen landespolitischen Vorgaben so schlecht gar nicht ist. Bis auf den einen oder anderen Nörgler und eben die Tatsache, dass eine nach Wettbewerbskriterien zerhakte Infrastruktur keine Wunder vollbringen kann, sollte man den Verkehr mal ausweiten wollen, macht die SWEG ihren Job so schlecht wohl nicht. Vielleicht haben lokale und regionale Gebietskörperschaften vor Ort als Eigentümer eben schon andere Erwartungen an den Bahnbetrieb als die anonyme internationale Finanzindustrie oder ein ausländischer Staat. Gleichzeitig beweist es abermals, dass es doof ist, wenn Planung, Betrieb und Infrastruktur jeweils getrennt geführt werden. rolleyes.gif

Das kennt übrigens auch der Autofahrer. Einfach mal googeln wie sich die Preise und Leistungen der Tank & Rast (ehemals Mitropa!) entwickelt haben seit der Bund sie an mit keiner Bohne am Betrieb an sich interessierten Investoren aus aller Welt vertickt hat.

--------------------
Diskutierst du noch oder trollst du schon?
    
    Link zum BeitragTop
218 466-1
  Geschrieben am: 30 Oct 2019, 04:12


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Aug 10
Beiträge: 6500

Alter: 40
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (146225 @ 29 Oct 2019, 15:57)
Hätte ist doch genau dein Stichwort - Du und deinesgleichen bleiben realitätsferne und vage Nörgler, führen stets das "man müsste" "sollte" "hätte" "würde" "könnte" - realistisch muss ja keiner von euch jemals am Gleis bestehen. Oder bei einem Fahrzeugbauer. Geh hin, mach es besser! Schaff die Einheitz-Einhornbahn, die mit dem Einheitz-ET in Großserie überall den großartigsten SPNV aller Zeiten anbietet - versprochen, wenn es Dir gelingt, habe ich kein Problem damit, deinen Erfolg zu würdigen. Aber das Rumgenöle vom Sofa, egal was draußen in der Welt am Gleis passiert oder nicht passiert, das Verdrehen jeder Tatsache und Meldung bis man nach eigenen Gelüsten daran rumnölen kann, das ist nur noch armselig.
Ja es ist realitätsfern, wenn man die Realität kritisirt und geändert haben will, weil die Realität numnal Sch...e ist.
Der Wettbewerb gehört weg. EU hin oder her. Es ist ein reiner Kostenwettbewerb, bei NVBW zudem eine Farce wo nur noch das Personal ausgeschrieben wird. Eigene Züge wie eine Staatsbahn, nur mit dem Unterschied, dass das billigste vom billigen bestellt wird, bzw. Altfahrzeuge (n-Wagen bei NVBW mehr als iwo sonst smile.gif ) eingesetzt werden, nur halt versifft, heruntergekommen ohne Fahrzeugpflege und daher störanfällig. Das ist deine tolle, wunderbare Realität!

Ich hatte bereits hier erklärt, wie ich mit entsprechenden, finanziellen Mitteln dem Staat ganz einfach in kürzester Zeit die Aufgabe der Grundversorgung im Regionalverkehr auf einigen Strecken abnehmen und die Ausscheibungsbahn obsolete machen würde.
Da würden zwar ein paar Plastikfreaks wie du über zu alte Fahrzeuge heulen, (die du aktuell trotzdem tgl. geboten bekommst tongue.gif) aber die Nicht-Freaks würden Bahnbetrieb ohne Ausfälle geniessen.
Bewährte Altfahrzeuge zur schnellen Beschaffung, angemessene Fahrzeugpflege, grosse Reserven, sodass der Umlaufplan maximal 5 Einsatztage pro Garnitur vorsieht und Zeit für Reparaturen bleibt. 218 wie bei RP, nicht wie bei RAB!
Neufahrzeuge nur mit Vorserien ca. 8-10 Tfz und umfangreichen Testfahrten. Nicht unbedingt die neueste super-duper Technik. Zuverlässigkeit und Komfort sind das A und O. Momentan würden Züge getestet, dern verbesserte Versionen als Grossserie und Einheitszüge dann ca. 2030 in den Regelbetrieb gehen würden.
Innovation gehört auf Teststrecken und hat im Regelbetrieb nichts zu suchen.

Und wie ich die Realität ansich als phöse Herrin ändern würde, hatte ich dir auch schon erklärt.

Es geht nicht, ohne Steuergeld und ohne die Automobillobby und deren Freaks vor den Kopf zu stossen. Da muss Deutschland durch. Vlt. nicht ganz so krass, aber auf jeden Fall mit deutlich mehr Pro-Kopf Investitionen in die Eisenbahn. Hinterher würden sich fast alle einsichtig zeigen und das garnicht so grausam finden, wie es sich zunächst anhört.
Lutz hat gerade erst gesagt, man könne auf dauer nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Doch dass muss er! Deutschland muss sich Mobilität leisten und nicht meinen, daran verdienen zu können.

Mit eigenen Mitteln bin ich nicht in der Lage etwas zu ändern. Dennoch habe ich das Recht die Realität zu kritisieren und Wege aufzuzeigen, wie man es besser machen kann, zumal es in Deutschland sconmal besser gemacht wurde.
In der Schweiz gibt es deren zu(g)verlässigen Bahnbetrieb auch nicht umsonst. Die Pro-Kopf Investition in die Schiene ist weit höher als in Deutschland.

--------------------
Keine Alternative zum Transrapid MUC
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
218 466-1
  Geschrieben am: 30 Oct 2019, 11:47


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Aug 10
Beiträge: 6500

Alter: 40
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


Ach ist das schön mit der Ausschreibungsbahn. Also zumindest für Fuzzies, wie immer. cool.gif
QUOTE (STIMME.de)
Es ist der zweite Rückschlag rund um den Neustart der Frankenbahn: Nach dem Bahnunternehmen Abellio legt nun auch Go-Ahead die Bremse ein, nur wenige moderne Züge werden zum Start der neuen Anbieter im Dezember verkehren. Nun braucht es einen Plan B. (...) Die eigentlich ausgebootete DB Regio, (...), werde die Strecke zwischen Stuttgart und Heilbronn im Rahmen einer Kooperation "für wenige Monate" weiter bedienen. Voraussichtlich geschieht das mit Doppelstockwagen, die nicht so museal sind wie die Silberlinge. (...)
Konkret sieht Plan B so aus: Abellio fährt die stündliche Regionalbahn Stuttgart-Heilbronn-Osterburken durchgehend selbst, aber mit geliehenen, älteren Zügen. Die ebenfalls stündliche Regionalbahn-Verbindung von Stuttgart nach Mannheim behält übergangsweise die DB Regio auf dem Abschnitt bis Heilbronn. Dort steigen Fahrgäste, die nach Mannheim wollen, in Abellio-Bombardier-Bahnen um.
Noch mehr Uralt-Züge zum Neustart der Frankenbahn

So langsam glaube ich, unsere 146 mag in Wirklichkeit n-Schachteln und findet daher die Ausschreibungsbahn so gut, weil ohne wären die ja schon längst ersetzt worden. ph34r.gif

--------------------
Keine Alternative zum Transrapid MUC
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
Jogi
  Geschrieben am: 30 Oct 2019, 12:16


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Mar 09
Beiträge: 1550

Alter: 31
Wohnort: Baden-Württemberg


QUOTE (Entenfang @ 29 Oct 2019, 18:45)
Verstehe ich dich richtig, dass dann ab Juni auf der Strecke wie folgt gefahren wird:
1x stündlich IRE Stuttgart - Tübingen mit Halt nur in Reutlingen

Genau, abwechselnd DB Regio mit seinen 612ern Stuttgart-Tübingen-Sigmaringen und Abellio mit den bekannten Talenten (oder sonstiges Ersatzmaterial ph34r.gif) nur zwischen Stuttgart und Tübingen. Bis auf einzelne Fahrten in der HVZ; da wird dann auf die Zwischentakte der RB17 durchgebunden... wacko.gif biggrin.gif

QUOTE (Entenfang @ 29 Oct 2019, 18:45)
1x stündlich heutige RE-Halte Mannheim - Heilbronn - Stuttgart - Tübingen (Mo-Sa)

Zur leichteren Orientierung, das entspricht der heutigen Abfahrt in Stuttgart zur Minute 52.

QUOTE (Entenfang @ 29 Oct 2019, 18:45)
1x stündlich Osterburken - Heilbronn - Stuttgart - Plochingen - (alle Halte) -  Metzingen - Reutlingen - Tübingen

Heute ab Stuttgart zur Minute 22.
Sie hält allerdings nicht in Wernau.

QUOTE (Entenfang @ 29 Oct 2019, 18:45)
1x stündlich RB Herrenberg - (alle Halte) - Metzingen - Bad Urach
1x stündlich RB Herrenberg - (alle Halte) - Metzingen

Mo-Fr halbstündlich Herrenberg-Tübingen-Reutlingen, stündlich (in der heutigen Urach-Taktlage) weiter bis Metzingen.
Sa+So stündlich (teilw. zweistündlich) Herrenberg-Metzingen.
Züge ab Bad Urach sind im HAFAS ab Juni 2020 gar nicht hinterlegt, sieht entweder (wieder) nach fehlendem Datensatz aus oder nach Sperrung der Ermstalbahn wegen Elektrifizierung für die Regionalstadtbahn - der symbolische Spatenstich fand vor ein paar Wochen statt und bis 2022 soll das "Modul 1" (Herrenberg-Tübingen-Bad Urach) fertig sein. Könnte von dem her passen, ich finde aber keine konkrete Ankündigung dazu, wann dort genau gearbeitet werden soll.

QUOTE (Entenfang @ 29 Oct 2019, 18:45)
Das ist in der Tat deutlich mehr als heute gefahren wird...

Zugkilometermäßig kommt mit dem IRE6 und dem Metropolexpress-mäßigen, größeren Bedienfenster durch den RE10 sicher was dazu; andererseits führt die Einkürzung der RB zu "nur" noch zwei statt bis zu drei Fahrtmöglichkeiten zwischen Reutlingen/Metzingen, Wendlingen und [S-Bahn-Halte].
Die Stärkung der Zubringerfunktion nach Stuttgart (Verdichtung Express; Verdichtung "Metropolexpress" mit Brechen der RB-Funktion irgendwo draußen) geht hier etwas zu Lasten der Verbindung der kleiner Stationen untereinander über einen Umsteigebahnhof hinaus, ähnlich wie bei der Umstellung der Residenzbahn, wo beim Umsteigen in Pforzheim deutliche Wartezeiten entstehen; etwa von Niefern nach Karlsruhe Hbf: Früher™ in etwa 30 Minuten umsteigefrei alle zwei Stunden (zzgl. HVZ-Züge) angeboten, heute als Umsteigeverbindung 1,5 mal in der Stunde möglich mit einer Reisezeit von ca. 45 Minuten. Der IRE ist schon schnell, aber man muss halt 20 Minuten in Pforzheim warten. Und dass beim RB17-Zwischentakt (Pforzheim an xx.13) kein Anschluss zur AVG-S5 Richtung Karlsruhe (ab xx.11) besteht, wo vorher die Züge durchfuhren, ist auch ziemlicher Krampf...

Auf der Neckar-Alb-Bahn ein ähnliches Bild: Mit der Ammertal-RB Herrenberg-Wendlingen mit kurzem Anschluss an die S1 Richtung Plochingen/Esslingen/Stuttgart sowie Kirchheim sind auch die kleineren Stationen gut im Sinne kurzer Reisezeiten miteinander verbunden. So werden zwischen Stuttgart und Tübingen bis zu vier Fahrtmöglichkeiten in der Stunde angeboten: IRE, RE-Grundtakt, RE-Zwischentakt, Umsteigeverbindung S1-RB.
Ab kommenden Juni entsteht zwischen Metzingen und Wendlingen eine Lücke, zwischen Stuttgart und Tübingen werden drei Möglichkeiten angeboten: IRE, RB18, RE10. Die Umsteigezeiten in Reutlingen bzw. Metzingen zur RB18/zum RE10 betragen etwa eine Viertelstunde; in Wendlingen beträgt die Umsteigezeit S1 sowohl Richtung Stuttgart wie auch Richtung Kirchheim sogar ca. 20 Minuten.

Die direkte, schnelle Anbindung von Bempflingen und Oberboihingen an Stuttgart ist sicher ein Gewinn und dürfte für ein Gros der Fahrgäste positive Änderungen mit sich bringen. Wie jede Veränderung bringt sie halt auch negative Effekte mit sich:
Mo-Fr von Wannweil (zwischen Tübingen und Reutlingen) nach Stuttgart Hbf: super Umsteigeverbindung in 50 Minuten mit RB und IRE, dann stündlich statt zweistündlich.
Von Wannweil nach Kirchheim (Teck): statt stündlich mit einmal umsteigen in einer Dreiviertelstunde dann halbstündlich mit zweimal umsteigen in 1:15 Stunden.

Bearbeitet von Jogi am 30 Oct 2019, 12:22
    
     Link zum BeitragTop
Thema wird von 0 Benutzer gelesen (0 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
1790 Antworten seit 28 Nov 2006, 14:54 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (120) « Erste ... 118 119 [120] 
<< Back to Regionalverkehr
Antworten | Neues Thema |