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Iarn
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 11:16


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Auch wenn die Einleitung unglücklich formuliert ist, sehe ich trotzdem die Einrichtung einer Expressbuslinie als vorteilhaft an.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 18:24


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QUOTE (Iarn @ 2 Jan 2021, 11:16)
Auch wenn die Einleitung unglücklich formuliert ist, sehe ich trotzdem die Einrichtung einer Expressbuslinie als vorteilhaft an.

Und genau diese Vorteilhaftigkeit insbesondere in anderen Fällen, wo die Verbindungen wirklich nicht gut sind, kommt eventuell eben gar nicht rüber, wenn man mit solchen Beispielen argumentiert, die jeder Redakteur spätestens nach drei Minuten Fahrplanrecherche in der Luft zerreißen kann.

Wenn wir schon dabei sind, dann erwähne ich gerne nochmal, dass die Achse (Herrsching -) Starnberg - Wolfratshausen - Geretsried - (Bad Tölz -) Holzkirchen - Bad Aibling - Rosenheim (- Prien - Aschau) sogar nett wäre für eine durchgehende Regionalbahn-Südtangente.

Bearbeitet von Rohrbacher am 2 Jan 2021, 18:32

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Iarn
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 20:34


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rohrbacher @ 2 Jan 2021, 18:24)
Und genau diese Vorteilhaftigkeit insbesondere in anderen Fällen, wo die Verbindungen wirklich nicht gut sind, kommt eventuell eben gar nicht rüber, wenn man mit solchen Beispielen argumentiert, die jeder Redakteur spätestens nach drei Minuten Fahrplanrecherche in der Luft zerreißen kann.


Ja da bin ich bei Dir, die Kommunikation ist eine Katastrophe

QUOTE
Wenn wir schon dabei sind, dann erwähne ich gerne nochmal, dass die Achse (Herrsching -) Starnberg - Wolfratshausen - Geretsried - (Bad Tölz -) Holzkirchen - Bad Aibling - Rosenheim (- Prien - Aschau) sogar nett wäre für eine durchgehende Regionalbahn-Südtangente.

Da würde ich die Variante über Penzberg in den Raum werfen (in Bad Tölz ist die Bahnhofslage für beide Varianten gleich bescheiden)

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Valentin
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 20:46


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 9 Mar 2014, 13:24)
Ganz ehrlich sonderlich wissenschaftlich erscheinen mir die Fahrgast Erhebungen der MVG auch nicht.
Meiner persönlichen Wahrnehmung nach stehen ein paar Rentner und Arbeitslose mit Zählgeräten in der Hand an den Stationen herum und versuchen irgendwie auf die Menschenmengen zu reagieren, die aus der U-Bahn kommen. Und in der Tram erscheint mir das Vorgehen kaum koordinierter.


Du nutzt den MVV ohne jede Kenntnis der von den Fahrgästen anzuerkennender AGB? wink.gif

AGB MVV, Paragraph 15 :

QUOTE
§15. Videobasierte Fahrgastzählung im MVV-Regionalbusverkehr (AFZS)

Im Regelfall sind die durch die Fahrgastzählgeräte erhobenen Daten keine personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO.

Die videobasierte Fahrgastzählung wird nur bei Bedarf zur Plausibilitätsprüfung von Zählergebnissen durch einen autorisierten Bearbeiter des MVV aktiviert. Erst nachdem die Videoaufzeichnungsfunktion aktiviert wurde, werden personenbezogene Videodaten generiert. Nach der Überprüfung werden die entsprechenden Videodaten innerhalb von 48 Stunden gelöscht.



Bei der MVG gibt es zusätzlich seit langen Zählsysteme in den Fahrzeugen.

Bearbeitet von Valentin am 2 Jan 2021, 20:47

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The wonderful thing about being on the right side of history is that we can encourage big tech censorship without any fear that it might one day be used against us.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 21:21


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Ich möchte hier bemerken, dass Du ein sieben Jahre altes Statement von mir zitierst rolleyes.gif

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AK1
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 21:22


König


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Wohnort: München


QUOTE (Iarn @ 2 Jan 2021, 20:34)
QUOTE (Rohrbacher @ 2 Jan 2021, 18:24)
Und genau diese Vorteilhaftigkeit insbesondere in anderen Fällen, wo die Verbindungen wirklich nicht gut sind, kommt eventuell eben gar nicht rüber, wenn man mit solchen Beispielen argumentiert, die jeder Redakteur spätestens nach drei Minuten Fahrplanrecherche in der Luft zerreißen kann.


Ja da bin ich bei Dir, die Kommunikation ist eine Katastrophe


Da würde ich die Variante über Penzberg in den Raum werfen (in Bad Tölz ist die Bahnhofslage für beide Varianten gleich bescheiden)

Über Penzberg wird's ja noch ein viel größerer Umweg als über Bad Tölz. Ich denke, Bad Tölz steht zu recht in Klammern, man sollte da direkt fahren.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 22:52


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QUOTE (AK1 @ 2 Jan 2021, 21:22)
Über Penzberg wird's ja noch ein viel größerer Umweg als über Bad Tölz. Ich denke, Bad Tölz steht zu recht in Klammern, man sollte da direkt fahren.

Im Falle einer Regionalbahn Südtangente war mein Vorschlag Starnberg - (Tutzing) - Penzberg - Tölz und dann weiter auf der von Rohrbacher beschriebenen Strecke. Sicherlich gegenüber Starnberg - Wolfratshausen - Tölz ein Umweg, dafür etwas ebener trassiert. Wäre halt eine etwas weiter von München entfernte Tangente.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 23:37


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Ist es von Penzberg her ebener? Tölz ist entweder a.) als Alternative gedacht mit Einfahrt von Norden und Kopfmachen, wenn man an Bad Tölz nicht vorbei möchte oder kann oder b.) als zusätzliche Zweigstrecke, denn Lenggries - Bad Tölz - Geretsried - Wolfratshausen - Starnberg wäre sogar ohne Durchbindung nach Rosenheim schon ein strukturpolitisch interessanter Zuglauf entlang der Zentren des Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Den Tölzer Bahnhof von Westen her zu erreichen dürfte nicht ganz einfach werden und wie bindet man das ins Netz ein? Wenn man über die Aufwertung von (Express-)Regionalbussen zu Bahnlinien nachdenkt, würde ich auch die Aufgabenstellung im Blick behalten und nicht nur Start- und Endpunkt. wink.gif

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Iarn
  Geschrieben am: 2 Jan 2021, 23:59


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Die erste Frage kann ich mit ja beantworten. Die Bundesstraße 472 ist relativ eben und man könnte eine hypothetische Bahnstrecke vielleicht südlich davon situieren.
Wolfratshausen Tölz kenne ich als Wanderung und habe da nicht das Gefühl, dass dort leicht eine Bahnstrecken zu bauen wäre. Vermutlich gilt das gleiche auch für Wolfratshausen Holzkirchen in der direkten Strecke.
Ich halte die prinzipielle Idee für gut, allerdings würde ich mich nicht vorschnell auf eine Trasse festlegen wollen. Im Endeffekt müsste das eh wenn politisch gewollt wesentlich detaillierter untersucht werden als wie es hier können. Allerdings kann man mit Google Maps Gelände Schnitte erzeugen die einen groben Anhaltspunkt bieten.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 3 Jan 2021, 01:23


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QUOTE (Iarn @ 2 Jan 2021, 23:59)
Ich halte die prinzipielle Idee für gut, allerdings würde ich mich nicht vorschnell auf eine Trasse festlegen wollen. Im Endeffekt müsste das eh wenn politisch gewollt wesentlich detaillierter untersucht werden als wie es hier können.

Selbst wenn man das Gelände einfach mal so annimmt, wie du sagst, wäre das Argument z.B. Stamm2 nicht zwischen München-Laim und München Ost zu bauen, sondern der Einfachheit halber oberirdisch zwischen Ismaning und Moosinnig ja nicht so ganz zielführend. wink.gif Und den politischen Willen für genau diese von mir skizzierte Trasse über den Korridor Starnberg - Wolfratshausen hab ich halt einfach mal für dieses Szenario unterstellt, weil Ausgangspunkt A der Idee nunmal eine dort angedachte Expressbuslinie ist, Ausgangspunkt B der recht gut bediente Buskorridor Wolfratshausen - Geretsried - Bad Tölz innerhalb des Landkreises, auf dem auf rund 50% der Strecke tatsächlich eine Bahnstrecke gebaut werden soll (mit einem Endpunkt, der eine Verlängerung Richtung Isar zulässt) und als Ausgangspunkt C in Holzkirchen derzeit ein vom Betrieb her anzunehmen ähnlicher Listenast aus Holzkirchen sowieso endet. Würde man bis dorthin fahren, bietet sich eine Durchbindung mehr als nur an. Das unterstellte Ziel ist nicht, einfach die Mangfallstrecke nach Westen zu verlängern, sondern den Neubau Wolfratshausen - Geretsried.

Das Isartal nördlich von Bad Tölz ist wie viele Flusstäler, die man in der Geschichte schon immer gerne für Eisenbahnbau verwendet hat, abgesehen von vielleicht so Themen wie Landschaftsschutz, eigentlich wie gemalt. Laut Google entspricht das Höhenprofil der St2072 nahezu dem der Isar. Und selbst wenn mal nicht, wäre das nicht so viel schwieriger zu lösen als irgendwelche Trog- und Tunnellösungen, um die es sonst immer anderswo geht. Je nachdem welche Bebauung physisch und Anwohner politisch im Weg sind, sind die Trassen spätestens seit Ismaning und Unterföhring eh leider selten so flach und einfach gebaut wie es das Gelände sein könnte. Beim ebenso denkbaren Bahnanschluss in Kelheim ist es ja auch so, dass ich mir optimalerweise für das letzte Stück einen Tunnel samt Tunnelbahnhof mit Zugängen zentral zwischen Stadtplatz und Wöhrdplatz/Schiffsanleger (und somit fußläufig zur Befreiungshalle) vorstellen würde statt weiter den eh überbauten alten Bahnhof auf der falschen Donauseite im Blick zu haben. Das wird bei vielen denkbaren regionalen Bahnprojekten gleichzeitig mehr Problem und Chance sein als die Geografie. Aus Starnberg raus müsste man ja auch irgendwie, das wäre spannender als Bad Tölz. Wenn der Starnberger See nicht da oben schon bis zu 70 m tief wäre, würde ich ja südlich aus dem Starnberger Bahnhof raus (auch wegen der optionalen Durchbindung nach München), unter'm See durch, einen Tunnelbahnhof in Berg und dann weiter ... Aber sowas ginge ideentechnisch in die Richtung der Autobahnbrücke über den Bodensee von 1970. laugh.gif

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Jean
  Geschrieben am: 3 Jan 2021, 09:24


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Eine neue Regionalbahn in Bayern? Undenkbar! Wenn wir Glück haben kriegt der Expressbus teilweise eine eigene Fahrspur. ph34r.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
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Iarn
  Geschrieben am: 3 Jan 2021, 13:48


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Wenn Du das Höhenprofil nachgesehen hast, Dann hast Du sicher recht. Der Verweis auf Google Maps kam ja weil ich das gestern nicht mehr selbst verfizieren wollte.
Wobei die Penzberger Variante den Vorteil hätte problemlos auf der Bestandsstrecke nach Starnberg zu kommen.

Aber bevor wir zu sehr OT werden. Ich begrüße die Expressbulie auch wenn die Kommunikation suboptimal war und würde auch jede tangentiale Bahnstrecke südlich von München begrüßen egal auf welcher Trasse.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 3 Jan 2021, 17:07


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QUOTE (Jean @ 3 Jan 2021, 09:24)
Eine neue Regionalbahn in Bayern? Undenkbar!

Äh... Geretsried? Rund um den Flughafen? Vielleicht auch Odelzhausen? Dann macht man aus dem Zug Starnberg - Geretsried halt eine S 67 statt einer RB xy. Ist das jetzt denkbarer? Ich glaub, für Neubauten sind die Schwarzen sogar offener als für Reaktivierungen. Reaktivierung heißt ja mindestens indirekt Korrektur eines Fehlers und sowas gibt's in Bayern schon aus Prinzip nicht. wink.gif

QUOTE (Jean @ 3 Jan 2021, 09:24)
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Das halte ich tatsächlich für noch ausgeschlossener.

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