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Regionalverkehr Bayern [Zur Themenübersicht]
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 18:05


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 13 Nov 2019, 18:55)
Prinzipiell gebe ich Dir da recht, aber ich verstehe nicht, wieso Du das Fass Bundesbahn da Wettbewerbsbahn noch zum drölfzigsten Male aufmachst, wenn das Thema Streckeneinstellungen nichts mit der Frage Bundesbahn da Wettbewerbsbahn zu tun hat.

Weil genau das Gegenteil hierzuforum eben schon zum drölfzigsten Mal behauptet wurde und es genau dadurch sehr relevant ist, wenn man über diese Gedankenspiele in Politikerköpfen berichtet, während sich die Freaks u.a. vor Fahrplanausdünnungen aller Art und Streckeneinstellungen fälschlicherweise sicher fühlen, nur weil die Deutsche Bundesbahn Geschichte ist und alles besser wird, nur weil man das Ergebnis von Verkehrspolitik heute anders produziert. wink.gif

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Iarn
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 18:10


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 19572




Gut, das ist Deine Meinung hzw. Dein Kreuzzug. Ich finde, es lenkt eher vom wahren Problem der schwachsinnigen Bemessungsgrenze ab, was ja eigentlich aus Deinem ursprünglichen Beitrag hervorgehen sollte.

Bearbeitet von Iarn am 13 Nov 2019, 18:45
    
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Auer Trambahner
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 18:11


Lebende Forenlegende


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Wohnort: Drunt in da greana Au


Da sind noch mehr zweifelhafte Punkte drin:

Außerfernbahn wird die Elektrifizierung ausgebaut, wenn dann der Zulauf eingestellt wird wird man schon am Verstand der beteiligten zweifeln dürfen.

Bayzell sollte man halt über den nicht nur werktäglichen Schnitt betrachtet nehmen. Wenn an guten Wochenenden schon in Osterhofen eng wird siehe oben

Die Pampa äh PAN-PA Bahn müßte massiv beschleunigt werden, das absurde gegurke da derzeit ist klar ein Gegenargument.

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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 18:15


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Bei Bayrischzell kommt noch dazu, dass gerade an Wochenenden alles spätestens ab Schliersee im Verkehr erstickt und der Bus da nicht durchkommt. Die Passagierzahlen im Bus dürften da schnell viel weiter runter gehen, weil der Bus die Nachteile von Schiene und Straße vereint.
So kann man am Wochenende immer noch sagen, die BOB ist zwar überfüllt aber wenigstens stehe ich nicht im Stau.

Bearbeitet von Iarn am 13 Nov 2019, 18:45
    
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Jean
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 18:25


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Wenn man die Argumentation einiger Politiker auf die Schiene verfolgt müsste man doch das gleiche für Straßen machen: wenn zu wenig Leute diese benutzen wird sie gesperrt und nicht mehr instand gehalten. laugh.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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146225
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 18:44


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 13 Nov 2019, 18:10)
Gut, das ist Deine Meinung hzw. Dein Kreuzzug. Ich finde, es lenkt eher vom wahren Problem der Sschwachsinnigen Bemessungsgrenze ab, was ja eigentlich aus Deinem ursprünglichen Beitrag hervorgehen sollte.

Schwachsinnig wird das ganze vor allem vor dem Hintergrund, dass auch Bayern zu den (dichter besiedelten) Flächenländern gehört, welche in den nächsten Jahren von steigenden Zuweisungen an Regionalisierungsmitteln des Bundes profitieren werden. Ich finde, da sollte dann (neben Bundesministerium für Verkehr und Bundesrechnungshof) zumindest der Bundesrat als oberstes Organ der Länder ein Auge darauf haben, dass mit dem Mehr an Geld vernünftig umgegangen wird. Bayerns korrupte Staatspartei von vorgestern kann ja ihre Denkmuster aus den '60ern pflegen und so vorgestrig sein wie sie will, aber dann bitte nicht von anderer Leute Geld.

Politischer Einsatz für eine zeitgemäße Bahnpolitik (auch) in Bayern wäre natürlich vielfach sinnvoller als die ewige Systemdiskussion.

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But I ain't never crossed a man that didn't deserve it | Me be treated like a punk: you know, that's unheard of | You better watch out your talkin' and where you walking | Or you and your homies might be lined in chalk | Aus: Coolio, "Gangsta's Paradise"
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Nov 2019, 22:05


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


QUOTE (146225 @ 13 Nov 2019, 19:44)
Politischer Einsatz für eine zeitgemäße Bahnpolitik (auch) in Bayern wäre natürlich vielfach sinnvoller als die ewige Systemdiskussion.

Die du losgetreten hast, kleiner Zauberlehrling. wink.gif Das möchte ich nochmal explizit festhalten. Und zu (m)einem politischen Einsatz für eine zeitgemäße Bahnpolitik gehört selbstverständlich das kritische Hinterfragen der nicht mehr zeitgemäßen neoliberalen Bahnreform und ihrer ganzen Auswirkungen. Man kann ja Strecken auch nachhaltig zerstören, wenn der Betrieb wegen ausgebauter Weichen unnötig dünn und unzuverlässig ist oder der Verkehr wegen nicht mehr flexibel einsetzbarem Personal wochenlang ausfällt. Sowas trifft ja dann insbesondere auch die zubringenden Nebenbahnen, selbst wenn sie wie Helmbrechts, Hilpoltstein oder Mindelheim nicht gleich direkt selbst betroffen sind.

Aber wenn insbesondere dir jetzt mal klar geworden ist, dass die ganzen tollen Entwicklungen bei Bahnens ab ca. 1985 eben NICHT auf das System zurückgehen, sondern a.) auf neue Technik und b.) auf viel mehr Geld und eine bisher bahnfreundlichere Politik, dann wäre das echt schon ein zufriedenstellendes Ergebnis der an sich recht sinnlosen Forentätigkeit... Nicht die von dir gerne als abschreckendes Beispiel dargestellte 60er-Jahre-Eisenbahn ist in den schlechteren Zeiten das Problem gewesen, sondern eben 60er-Jahre-Politik dahinter. Und die kann in jedem Vergabesystem jederzeit wiederkommen. Das wollte ich nicht nur dir mit diesen Politikeraussagen samt Streckenliste sagen. Die Systemfrage, mei... Wenn ich Arbeitsplätze wegfallen lasse, deren Vertrag ausläuft, geht das einfacher als wenn ich z.B. verbeamtete Leute eh weiterbeschäftigen muss. Das hat "früher" so manche Strecke noch ein bisserl weiterleben lassen. Auch hat man "früher" Strecken elektrifiziert, wenn der Dieselbetrieb zu teuer war, heute versenkt man halt bei der BOB wegen der tausend Zuständigkeiten und falschen Anreize unnötig Regionalisierungsmittel und denkt drüber nach Strecken einzustellen, wenn's mal nicht mehr reicht. Super erfolgreiches System, in der Tat. Aber lassen wir das, ich hoffe nicht, dass der Fall eintritt, dass ich tatsächlich mal nach einer neuzeitlichen Abbestellung wieder sagen muss, dass ich's immer schon gewusst habe.

Eigentlich müsste gerade in heutigen Zeiten auch ein großes Neubauprogramm in der Fläche her (wo sicherlich auch mal eine Altstrecke ersetzt wird), damit das mit der Verkehrswende klappt und trotzdem nicht alle nach München müssen, wo's jetzt schon pro Quadratkilometer so voll ist wie nirgends in Deutschland. Auch das verhindert aber durchaus das neoliberale System, das allein vor dem Hintergrund der maximalen Wirtschaftlichkeit gestaltet wurde und eben gerade nicht, um sowas wie eine Verkehrswende umzusetzen. Wenn einige das nicht mehr hören wollen, sorry, das ist nicht mein Problem.

Bearbeitet von Rohrbacher am 13 Nov 2019, 22:06

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218 466-1
  Geschrieben am: 14 Nov 2019, 07:01


Lebende Forenlegende


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Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (146225 @ 13 Nov 2019, 12:44)
Politischer Einsatz für eine zeitgemäße Bahnpolitik (auch) in Bayern wäre natürlich vielfach sinnvoller als die ewige Systemdiskussion.

Aber du warst es, der die Ausschreibungsbahn trotz aller Probleme über den grünen Klee gelobt hat.
Jetzt kommt die bittere Realität, dass es die Länder keineswegs besser machen, als der Bund früher.
In den 1960er und 1970er gab es keine Klimaerwärmung. Die wurde da gerade produziert weil Autofahren cool war und die Eisenbahn massiv an Nachfrage eingebüsst hat. Die Bundesbahn hatte also wenigstens einen plausiblen Grund, warum sie mancherorts das Feld der Strasse überlassen und sich zurückgezogen hat, auch wenn ich das nicht gutheisse. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es ab 1984 kaum noch Stillegungen durch die Bundesbahn gab. Mit City-Bahn, IR und ICE wurde eine Wende eingeleitet, die von der Bahnreform nach nur 10 Jahren ausgebremst wurde. In den 10 Jahren wurde weitaus mehr für die Eisenbahn gemacht, als in den 25 Jahren dannach.
Wochenedruhen, nur ganz wenig Züge unter der Woche, Stillegungen - das waren heuer alles deine Arumente, die drohen, wenn man wieder zurück zur phösen Bundesbahn gehen würde und was es bei der Ausschreibungsbahn niemalsnicht mehr geben kann.
Es handelt sich im konkreten Fall zwar um einen CSU ex-Nazi, der die Eisenbahn überflüssig findet, aber dass sowas trotz bekannter Klimaerwärmung und trotz der ach so tollen Ausschreibungsbahn überhaupt ein aktuelles Thema ist, zeigt eben, dass deine Ausschreibungsbahn alles andere als das Allheilmittel ist.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Flo
  Geschrieben am: 14 Nov 2019, 18:33


Kaiser


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Wohnort: An der S3 und ein paar Buslinien


Da Reichhard ja nächstes Jahr für den Landrat in Günzburg kandidieren will hab ich die schlimmste Befürchtung dass dieser MdL dann sein Nachfolger als Verkehrsminister werden könnte. Hoffen wir es nicht!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 22 Nov 2019, 10:02


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Merkur zu zukünftigem kostenlosen WLAN in bayrischen Nahverkehrszügen und S-Bahnen.
Bei Altverträgen mit über 5 Jahren Laufzeit soll nachverhandelt werden.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 18 Dec 2019, 17:03


Lebende Forenlegende


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Die BEG News für das 2. Halbjahr 2019

Einige ganz interessante Themen drin, wie das Thema Wintervorbereitung und das Donau-Isar Netz, WLAN; Probleme beim Alex.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 15 Jan 2020, 16:27


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BEG Bayern und Tirol: Grenzüber­schrei­tender Zugverkehr im Werden­felser Land wird verbessert

BEG und Tirol wollen die Verbindung München - Garmisch - Innsbruck und die Außerfernbahn gemeinsam ausschrieben und das Angebot verbessern. So soll ab der Neuvergabe alle 2 Stunden umsteigefrei ziwschen München und Innsbruck durchgefahren werden statt bisher alle vier.
    
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rautatie
  Geschrieben am: 15 Jan 2020, 16:38


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QUOTE (Iarn @ 15 Jan 2020, 17:27)

BEG und Tirol wollen die Verbindung München - Garmisch - Innsbruck und die Außerfernbahn gemeinsam ausschrieben und das Angebot verbessern. So soll ab der Neuvergabe alle 2 Stunden umsteigefrei ziwschen München und Innsbruck durchgefahren werden statt bisher alle vier.

Das wäre ja nicht schlecht. Im übrigen fände ich es auch für die Österreicher wünschenswert, wenn es (wieder) Direktverbindungen zwischen Reutte und Innsbruck geben würde (vielleicht könnte man da mit An- und Abkoppeln einzelner Zugteile eine Lösung finden?).

Ich erinnere mich noch, dass es in den Achtziger- oder noch in den Neunzigerjahren sogar Korridorverbindungen über deutsches Gebiet gegeben hatte.

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Wo ist das Problem?
    
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Iarn
  Geschrieben am: 15 Jan 2020, 16:45


Lebende Forenlegende


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QUOTE (rautatie @ 15 Jan 2020, 16:38)
Das wäre ja nicht schlecht. Im übrigen fände ich es auch für die Österreicher wünschenswert, wenn es (wieder) Direktverbindungen zwischen Reutte und Innsbruck geben würde (vielleicht könnte man da mit An- und Abkoppeln einzelner Zugteile eine Lösung finden?).

Bitte nicht flügeln.

Was evtl eine Lösung wäre, in den STundne ohne durchgehenden Zug München Garmisch - Innsbruck die Außerfernbahnzüge über Garmisch hinaus nach Innsbruck durchzubinden.
    
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AK1
  Geschrieben am: 15 Jan 2020, 21:27


König


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QUOTE (Iarn @ 15 Jan 2020, 16:27)
So soll ab der Neuvergabe alle 2 Stunden umsteigefrei ziwschen München und Innsbruck durchgefahren werden statt bisher alle vier.

Sehr schön, wie damals mit den Silberlingen...
Wiki zur Bahnstrecke München - Garmisch sagt mir, dass es den 2-Stunden-Takt von 1994 bis 2013 gegeben hat.
    
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