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146225
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 17:10


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Cloakmaster @ 17 Apr 2021, 16:46)
Und warum genau sollte man den militanten Ökoterroristen do dermaßen in den Allerwertesten kriechen?  Derzeit ist einfach Fakt, daß die Bahn es seit zig Jahren nicht hin bekommt, den Reisebedarf zu bedienen, weshalb eben zunehmen auf alternative Reiseformen - vom Auto übers Flugzeug zum Fernbus ausgewichen wird.

Würde die Bahn ein besseres Produkt auf die Schienen stellen , dann gäbe es auch mehr Nachfrage nach Bahnfahrten.

Wäre ich militanter Ökoterrorist, müssten einige Leutchen schwer aufpassen. ph34r.gif

Und klar, du bist Deutschland: Feige, faul, bequem - statt sinnvolle Lösungen vehement einzufordern, sich nicht mit Lügen, Lobbyismus und Halbheiten zufrieden zu geben, wird die Ausrede gesucht: sollen doch "die anderen" mal machen. Das Problem beginnt also lange vor jeglicher Bahnsteigkante in den Köpfen.


EDIT: Tippfehler

Bearbeitet von 146225 am 17 Apr 2021, 17:11

--------------------
O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 17:40


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9914




du bist.

Genau das kritisiere ich ja an euch Ökoterroristen: Ihr seid feige, faul und bequem, und dazu noch arrogant hoch 10.

Die vielen Möglichkeiten des System Bahn werden ungenutzt gelassen. Und genau diese eigene Fauheit, dieses eigene Versagen vehement geleugnet.

Statt das eigene Produkt zu verbessern, oder auch nur daran zu arbeiten werden alle anderen verteufelt.

Die Menschheit soll gefällgist allein der Bahn huldigen und diese annehmen, so wie sie ist, so wie sie immer war.

Hier mal eine Neuigkeit für dich: Das Rad hat sich weiter gedreht.

Dem eigenen Mantra, man sei "doppelt so schnell wie das Auto, und halb so schnell wie das Flugzeug" wird man schon lange nicht mehr gerecht - falls man es eh war.

Genau darum haben sich eben Alternativprodukte, wie zum Beispiel der Fernbus-Markt etablieren können.

Ich finde die Idee, mit einem Bus quer durch Deutschland zu fahren eigentlich völlig grotesk, aber offenbar ist es für viele ein Angebot, auf das sie schon lange gewartet haben.

Bearbeitet von Cloakmaster am 17 Apr 2021, 17:41
    
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elektron
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 18:55


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QUOTE (Cloakmaster @ 17 Apr 2021, 17:40)
du bist.

Genau das kritisiere ich ja an euch Ökoterroristen: Ihr seid feige, faul und bequem, und dazu noch arrogant hoch 10.

Die vielen Möglichkeiten des System Bahn werden ungenutzt gelassen. Und genau diese eigene Fauheit, dieses eigene Versagen vehement geleugnet.

Statt das eigene Produkt zu verbessern, oder auch nur daran zu arbeiten werden alle anderen verteufelt.

Die Menschheit soll gefällgist allein der Bahn huldigen und diese annehmen, so wie sie ist, so wie sie immer war. 

Hier mal eine Neuigkeit für dich: Das Rad hat sich weiter gedreht.

Dem eigenen Mantra, man sei "doppelt so schnell wie das Auto, und halb so schnell wie das Flugzeug" wird man schon lange nicht mehr gerecht - falls man es eh war.   

Genau darum haben sich eben Alternativprodukte, wie zum Beispiel der Fernbus-Markt etablieren können. 

Ich finde die Idee, mit einem Bus quer durch Deutschland zu fahren eigentlich völlig grotesk, aber offenbar ist es für viele ein Angebot, auf das sie schon lange gewartet haben.

QUOTE

du bist.

Was denn? Hast Du Dir es halb überlegt, ob Du ihm Tiernamen geben möchtest?

QUOTE

Genau das kritisiere ich ja an euch Ökoterroristen: Ihr seid feige, faul und bequem, und dazu noch arrogant hoch 10.

Wenn Du nicht sagst, was und wen Du mit Deinen Schmähwörtern wie "Ökoterrorist" meinst, entlarvst Du Dich mit diesem Sprachgebrauch höchstens selbst. Bevor Du jemand arrogant nennst, möchtest Du das gerne auch noch etwas näher erklären, sonst ist das nur verbal aggressiv.

QUOTE

Die vielen Möglichkeiten des System Bahn werden ungenutzt gelassen. Und genau diese eigene Fauheit, dieses eigene Versagen vehement geleugnet.

Wem wirfst Du das vor? Der Politik? Der großen roten Eisenbahngesellschaft oder einer der anderen? Den Fahrgästen? Denjenmigen, die durch poliotische Forderungen das Verhalten der Politik ändern möchten? Es ist nunmal Fakt, dass Autoverkehr, noch viel weniger mit Verbrennungsmotoren, die Verkehrsprobleme, aber noch weniger die zwingend zu lösenden ökologischen Probleme, lösen kann. Die Probleme nicht zu lösen bedeutet im besten Fall massive Probleme für die Menschen schon in 100 Jahren, im mittelschweren Fall das Aussterben der Art homo sapiens. Das gilt für eine ganze Reihe anderer Dinge mit, wie z.B. Flugverkehr, Raumheizung, Bauwirtschaft, Stahlindustrie. Du kannst Dir gerne wünschen, dass das durch Alternativangebote geschieht, also ohne nennenswerte Abstriche in Deinem persönlichen Komfort, doch wird jedes Zögern bei der De-Karbonisierung unseren Lebens dazu führen, dass es nur mehr mit rigorosen Verboten und deutlich kürzeren Übergangsfristen geht. Ökologische Bewegungen sind entgegen Deines Rants sehr, sehr fleißig und unbequem, auch für sich selbst, dabei, die zweifellos notwendigen Änderungen zu beschleunigen.

QUOTE

Statt das eigene Produkt zu verbessern, oder auch nur daran zu arbeiten werden alle anderen verteufelt.

Das eigene Produkt von wem? Fahrgastverbände erbringen keine Zugleistungen, das machen andere. Darüberhinaus ist es völlig legitim, das unökologische Verhalten anderer auch öffentlich als solches zu benennen und von anderen zu fordern, ihr Verhalten zu ändern. Wenn Du Dich dabei verteufelt fühlst, dann ist das ganz allein Dein Problem.

QUOTE

Die Menschheit soll gefällgist allein der Bahn huldigen und diese annehmen, so wie sie ist, so wie sie immer war. 

Die Forderung findest Du eher bei Museumsbahnvereinen, und realistischerweise nichtmal dort. Die rhetorische Sauerei, die Du hier verwendest, nennt man Strohmann. Du wirfst Deinen Gegnern Forderungen vor, die sie nicht stellen, und wählst sie mit Absicht so absurd, dass sie natürlich abgelehnt werden müssen. Nur verlangt leider niemand, die Bahn so anzunehmen, wie sie ist oder ihr zu huldigen.

QUOTE

Dem eigenen Mantra, man sei "doppelt so schnell wie das Auto, und halb so schnell wie das Flugzeug" wird man schon lange nicht mehr gerecht - falls man es eh war.   

Das war kein Mantra, sondern Anspruch oder Werbung einer Bahn, die es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Willst Du uns nochwas sagen, außer dass Du auch hier wieder nicht durchdenkst, was Du schreibst?

QUOTE

Genau darum haben sich eben Alternativprodukte, wie zum Beispiel der Fernbus-Markt etablieren können. 

Das ganze auf einer rein wirtschaftlichen Ebene zu denken, wird keiner der Sachen auch nur näherungsweise gerecht.
    
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146225
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 19:38


Lebende Forenlegende


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Geiler Ausbruch. Nur ungefähr um einen halben Kontinent daneben. Kommt das eigentlich vom Fliegen? wacko.gif


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Cloakmaster
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 20:26


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Wer hat denn mit der rüpelhaften Schähkritik angefangen, und von Anfang an klar gelegt, daß er nicht im geringsten an einer sinnhaften Diskussion interessiert ist? Aber wenn man genauso zurück bellt, dann wird halt rumgejault.

Ich sehe da ein Versagen auf ganzer Linie. Egal ob Politik, Bahnunternehmen oder Fahrgastverbände. Sie alle sind nicht an einer Förderung des Bahnverkehrs interessiert. Bei der Politik noch am ehesten nachvollziehbar, die ist nur an Wählerstimmen interessiert. Aber daß Bahnunternehmen sich auch keinen Furz um einer stärkung des Bahnverkehr, sondern auch nur um kurzfristige Kurssteigerungen kümmern, ist schon ein Truaerspiel für sich. Und auch die Fahrgastverbände scheinen sich wenig um die Sorgen und Nöte der akutellen, und noch weniger um jene der potentiellen Fahrgäste zu scheren, als eine positive Selbstdarstellung und möglichst lautes Verunglimpfen aller , die nicht Mitglied des eigenen Verbandes sind - da kloppen sich ja sogar die einzelnen Regionalverbände gerne gegenseitig runter.

Der Riesenvorteil der Bahn ist doch gerade, daß ich nicht erst raus zum Fluchhafen tingeln muss, sondern meine Reise in der Innenstadt, welche für die Meisten eh einfacher und schneller zu erreichen ist, beginnen kann.

Ein nachträgerlicher AirRail-Fernbahnanschluß ist nur dann sinnvoll, wenn er eben den Zubringer zu einem Langstreckenflug ab München ersetzen kann. Das Hauptdrehkreuz für Langstrecken ist aber immer noch Frankfurt.

Das bisherige Haupt-Inlandsflugziel ist nach wie vor Berlin. Auch die VDE8 hat dem Inlandsflug bisher kaum Fluggäste abnehmen können. Dabei geht es dann vorrangig um das Städtepaar Berlin-München, und weniger um die Zubringer zum Flug nach Asien, Amerika oder Afrika. Dieses Städtepaar hat aber zumeist seinen Urspung im Stadtgebiet von München, und da hat die Bahn nunmal den unschlagbaren Vorteil, daß die Reise gleich im Stadtzentrum beginnt, und man sich die Tingelei nach Erding sparen kann.

Und trotzdem tingeln immer noch sehr viele (zu viele) Leute lieber nach Erding raus, statt es sich schon im Herzen von München bequem zu machen, und die Reise wesentlich entspannter zu beginnen.
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 20:38


Kaiser


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Mitglied seit: 5 Apr 18
Beiträge: 1743




QUOTE
der Klimaschänder aus der Luftfahrt
rolleyes.gif ...
Aja dann schaue mal wie viele Diesel Kisten rum fahren! Achtung im Winter musst du aufpassen wennst ans Nasse Fenster Packst in einer Diesel Kiste können deine Finger schon mal schwarz werden. Woher das wohl kommt. Dazu noch die vielen Diesel Kisten die unter den Fahrdraht fahren.
Klar das ist besser als ein Flugzeug das auf Effizienz getrimmt ist?
Und was ist mit den ganzen Vulkanen die ausgebrochen sind? Was die in die Luft blasen...

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🚨 Nur ein kleines Forum. Nichts spezielles. Einfach ignorieren. 🚨
    
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Markus
  Geschrieben am: 17 Apr 2021, 21:08


Haudegen


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Mitglied seit: 7 Dec 06
Beiträge: 504

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Wohnort: Holzkirchen


[QUOTE=elektron,17 Apr 2021, 18:55] [QUOTE=Cloakmaster,17 Apr 2021, 17:40]
Wem wirfst Du das vor? Der Politik? Der großen roten Eisenbahngesellschaft oder einer der anderen? Den Fahrgästen? Denjenmigen, die durch poliotische Forderungen das Verhalten der Politik ändern möchten? Es ist nunmal Fakt, dass Autoverkehr, noch viel weniger mit Verbrennungsmotoren, die Verkehrsprobleme, aber noch weniger die zwingend zu lösenden ökologischen Probleme, lösen kann. Die Probleme nicht zu lösen bedeutet im besten Fall massive Probleme für die Menschen schon in 100 Jahren, im mittelschweren Fall das Aussterben der Art homo sapiens. Das gilt für eine ganze Reihe anderer Dinge mit, wie z.B. Flugverkehr, Raumheizung, Bauwirtschaft, Stahlindustrie. Du kannst Dir gerne wünschen, dass das durch Alternativangebote geschieht, also ohne nennenswerte Abstriche in Deinem persönlichen Komfort, doch wird jedes Zögern bei der De-Karbonisierung unseren Lebens dazu führen, dass es nur mehr mit rigorosen Verboten und deutlich kürzeren Übergangsfristen geht. Ökologische Bewegungen sind entgegen Deines Rants sehr, sehr fleißig und unbequem, auch für sich selbst, dabei, die zweifellos notwendigen Änderungen zu beschleunigen.
[/QUOTE]
Vorsicht mit solchen einseitigen Kommentaren!

Wenn wir nicht den sanften (!!) Übergang Hinbekommen werden ganze Landstriche/Regionen im wahrsten Sinne des Wortes veröden (weil keine wirtschaftliche Perspektive mehr da ist) und viele Millionen Menschen wirtschaftlich und sozial absteigen.

Was hartes Beenden bedeutet, sieht man bereits sehr gut in dieser Pandemie - und die dauert gerade mal ein Jahr und das mit Unterbrechungen.

Harte Verbote werden das Land, die Gesellschaft und die EU zerreißen.

Gleichwohl stimme ich zu, dass wir nicht allzu viel Zeit haben, die De-Karbonisierung zu erreichen.


Btw, vielleicht sollte sich die Lufthansa hieran erinnern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa-Air...Airport-Express

Anstatt diese halbgare Kooperation mit der DB zu machen. Und wenn man das heutzutage mit Mehrsystem-Loks fährt, könnte man auch ins Ausland weiterfahren.

Bearbeitet von Markus am 17 Apr 2021, 21:13

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Bayern ist vielleicht das einzige deutsche Land dem es gelungen ist, ein wirkliches und in sich selbst befriedigtes Nationalgefühl auszubilden.
(Otto von Bismarck)

Meine Bahnbilder auf FlickR
    
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elektron
  Geschrieben am: 18 Apr 2021, 17:29


Mitglied


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Mitglied seit: 28 Jul 20
Beiträge: 25




Hallo Markus,

wenn wir den Übergang gar nicht hinbekommen, werden alle Regionen "wirtschaftlich abgehängt", denn ohne Menschen gibt es keine Wirtschaft mehr. Die Natur kennt keine Wirtschaft, Wirtschaft ist menschengemacht.

Ja, ich weiß, warum wir eine Wirtschaft brauchen. Wir brauchen eine Wirtschaft, damit wir arbeitsteilig die Dienstleistungen und Güter erzeugen, die die Menschen brauchen.

Die Wirtschaft ist also für die Menschen da, und nicht umgekehrt. Wenn die Wirtschaft fordert, dass eine klimatisch schädliche Handlungsweise praktiziert wird, und andernfalls Regionen abhängt, ist die Wirtschaft das Arschloch und nicht der Klimawandel.

Ein "sanfter (!!)" Übergang, der zur Wirtschaft so sanft ist, dass sie uns nicht erpresst, ist aus der Sicht der Natur höchstwahrscheinlich ein Luxus, den wir uns nicht leisten können.

Die Wirtschaft ist nicht sakrosankt, sie hat einen Sinn. Wenn die Wirtschaft denkt, dass sie uns erpressen kann durch die Drohung, "ganze Regionen abzuhängen", dann müssen wir die Wirtschaft ändern, statt uns von ihr erpressen zu lassen.

Bearbeitet von elektron am 18 Apr 2021, 17:31
    
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