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Regionalverkehr Baden-Württemberg [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 07:11


Lebende Forenlegende


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Wir werden hier die Diskrepanz zwischen jenen, die der Eisenbahn von gestern verfallen sind und Ausschreibungen nur für chaotischen Wahnsinn halten, und jenen die den - richtig angewendeten! - Druck des Wettbewerbs als Basis für die Eisenbahn von morgen sehen, nicht auflösen können, soviel steht mal wieder fest.

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JeDi
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 11:47


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QUOTE (146225 @ 20 Apr 2019, 19:41)
Dass [...] Go-Ahead mit den Flirt3 von Stadler werden ohne Verzögerungen starten können, ist dann wohl nicht mehr die von dir verachtete Wettbewerbsbahn?

Warum sollten sie? Geh Voran hat immerhin auch schon Ersatzzüge bei verschiedenen anderen EVU bestellt.

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Nebengattungszeichen werden klein geschrieben!
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 15:17


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 08:11)
und jenen die den - richtig angewendeten! - Druck des Wettbewerbs als Basis für die Eisenbahn von morgen sehen

Nette Idee in der Theorie, in der Praxis funktioniert's nur nicht. Ich kann dazu nicht sagen, aber JeDi hat es angedeutet. Ob Go Ahead zum Start nicht ausreichend Lokführer oder Züge hat ist letztlich unerheblich. Betreiberwechsel dieser Art sind jedenfalls in viel zu vielen Fällen nichts weiter als chaotischer Wahnsinn und in einem natürlichen Monopol, wo eh der Staat als Besteller den Daumen drauf hat, das Geld, den Fahrplan und den Tarif mitbringt und im Falle von BaWü auch Design/Marketing und oft sogar die Züge, ist so ein Akt so nötig wie ein Kropf.

QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 08:11)
Wir werden hier die Diskrepanz zwischen jenen, die der Eisenbahn von gestern verfallen sind

Die Eisenbahn von vorgestern fuhr ja schon im Wettbewerb. Das hat dazu geführt, dass redundante Strecken mit unterschiedlichen Spurweiten und Systemen gebaut wurden und der kommerzielle Nutzen der Betreiber über dem gemeingesellschaftlichen (oder militärischen) Nutzen stand. Den Mist hat man deswegen nach 1870 schonmal abgeschafft genauso wie später die Kleinstaaterei mit ihren 1920 rund 400 Loktypen, wo es nach damaliger Technik auch etwa 10-15 Großserientypen getan hätten. Genau in die Richtung der 400 Typen läuft's gerade wieder hin und es wird vergleichbar enden. Du kannst dich weiterhin über die Geschichte lustig machen und sie deinen Vorstellungen anpassen oder langsam mal einsehen, dass man mit einem Blick in die Vergangenheit oft auch in die Zukunft sehen kann. Die Zeit ist eine andere, die Mechanismen sind aber die gleichen. Und das scheinst du nicht im Ansatz abstrahieren zu können.

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Ja mei...
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 16:19


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 01:11)
jenen, die der Eisenbahn von gestern verfallen sind
Mir jedenfalls hat das Bahnfahren in den 1980er und 1990er viel Spass gemacht. Ich fühlte mich in den Zügen wohl und wenn auf dem Fahrpan stand, der Zug kommt um 17:11 Uhr an, dann konnte man den um 17:10 Uhr auch fast immer schon von weitem sehen.
Wenn es tatsächlich einmal grössere Verspätungen oder ganz selten Ausfälle, meisst durch äussere Einflüsse gab, dann wurde völlig unbürokratisch der 627.0 noch auf eine Extra-Trour geschickt. Türstörungen, fehlende Wagen? Im Leben nicht!
Seit ausgeschrieben wird kann man dem Verfall der Eisenbahn regelrecht zusehen.
QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 01:11)
jenen die den - richtig angewendeten!  - Druck des Wettbewerbs als Basis für die Eisenbahn von morgen sehen
Aber was ist denn der richtig angewendete Druck?
Heuer gibt es zwei Modelle:
Das klassische, wo man nur Vorgaben für Sitzplatzanzahl, Einstiegshöhe, Klima, Fahrradstellpätze, FIS und sonstiges zur Ausstattung, sowie Maximallänge da DB StuS(s) die Bahnsteige zurückgebaut hat, und ggf. noch zur Vmax und Alter bzw. Neufahrzeug macht. Die EVU schreiben die Fahrzeuge weiter aus, vorbehaltlich des Zuschlags und da man billiger sein muss, als alle anderen EVU um gute Chacen zu haben, kommt dann so Legebatterie mässiges bei raus, wo in die kleinste Ecke noch ein Sitzplatz gestopft wird. Zu Sitzplatzabstand und Polster etc gibt es selten bis nie Vorgaben sodass das billigste auf Teufel komm raus bestellt wird. Komfort geht anders. Dann legt das unterlegene EVU noch Widerspruch ein, es geht ettliche Runden vor Gericht im Kreis herum bis die Zeit zu knapp wird. Mittlerwile hatte das EBA wieder neue Ideen zur Sicherheit sodass man nocheinmal anpassen muss und die Fahrgäste schöne n-Wagen mit fremden Aufklebern geboten bekommen. smile.gif
Irgendwann werden dann die eigentlichen Kisten - nicht selten Jahre später - doch noch ausgeliefert und gehen ohne jegliche Testfahrten in den Regelbetrieb. War zuvor wartungsbedingte "Technische Störung am Zug" der Ausfallgrund, geht es halt genauso weiter, nur dass sich Kinderkrankheiten der viel zu komplizierten Technik nun hinter "Technische Störung am Zug" verbergen. Das ist Wahnsinn! Nach 10-15 Jahren hat man wieder den selben Käse (Käse Käse Käse Käse) und die Fahrzeuge landen schon auf dem Müll (Müll Sondermüll). ph34r.gif
Alternativ wird ewig mit Übergangsverträgen die Modernisierung verzögert. Die SOBB weiss nicht, was die BEG in ein paar Jahren wollen werden wird und muss deswegen die 628 noch künstlich am Leben halten, während die Bundesbahn diese schon längst abgelöst hättte.

Und dann das neuere Modell von Nah.SH und NVBW. Um die Züge hat man sich selbst gekümmert. Da man mit den SPNV-Geldern haushalten müss, sind die Sitze aber auch nicht viel besser.
Ausgeschrieben wird nur noch das Bapperl und das Personal, das genau deswegen davon läuft. Das kann es nicht sein. Selbst wenn man Fahrzeugreserven erhöht und Instandhaltung selbst in die Hand nimmt, hilft das nichts gegen Personalmangel.
Und es besteht das Problem der Instabilität durch die Landtagswahlen. Die nächste Regierung könnte alles wieder umrühren und nichts ist mehr wie es wahr.

Und falls Du auf so Scherze wie Reaktivierung Weissenhorn, sbahnlogo.gif-ähnliche Takte um Ulm herum usw. anspielst: Das ist nur die Fortsetzung dessen, was die Bundesbahn auch schon angefangen hatte (Allgäu-Schwaben-Takt, Werdenfels-Takt u.a.).
Nur eben würde man sich den ganzen beschriebenen Unsinn, der zu den aktuellen Zuständen führt sparen, da es einheitliche Züge gäbe, die zudem in den Zugläufen nicht an Landesgrenzen gebunden wären und halt auch München - Basel oder München - Sigmaringen durchfahren könnten. Das Personal wäre dank sicherer Arbeitsplätze froh, die Züge könnten bequemer ausgestattet sein und die DB würde sich in eigenem Interesse wieder um die Instandhaltung kümmern, weil man sie wieder möglichst 30 Jahre einsetzen will und nicht schon wieder neues "wagen" wollen würde. Die Zuverlässigkeit wäre also sehr gut und die Störungschronik hier hätte vlt. fünf Einträge pro Jahr statt fünf pro Woche.

Fazit: Der Wettbewerb verbessert überhaupt nichts, sondern verursacht nur Verzögerungen, schlechte Qualität und totale Verschwendung von Zügen, die gerade einmal 10-15 Jahre im Einsatz sind und sich dann schon in Hamm Leipzig-Engelsdorf oder Mukran wiederfinden.

Was habe ich übersehen, das sich durch den "richtig angewendeten Druck" tatsächlich verbessert hat und das es bei der Bundesbahn ganz sicher auf keinen Fall geben würde? unsure.gif

Bearbeitet von 218 466-1 am 22 Apr 2019, 16:28

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146225
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 16:32


Lebende Forenlegende


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Leute, vergesst es - ihr habt euren Glauben, ich habe meinen. Wir haben unterschiedliche Standpunkte und werden die auch behalten, wenn wir hier noch 500 Seiten mit Bytes füllen, also glauben wir doch alle unsere jeweils eigenen Wahrheiten. Ich werde mit der Wettbewerbsbahn wie gestern wahrscheinlich noch so manche Stunde wegen "Zug fällt aus" verlieren, ihr überseht so Kleinigkeiten wie: wer ohne Not zurück will zu einer chronisch unterfinanzierten Staatsbahn, der mangels Konsequenzen noch viel mehr sch...egal sein kann wie den angeprangerten Ausschreibungsverlierern, darf halt dann bitte nicht heulen, wenn dann mal wieder eines Tages von Samstag Mittag bis Montag in der Früh keine Züge auf der Strecke der Wahl verkehren. Ist okay, ist ja euer Recht, ihr dürft das. Ich bin gespannt, welches Bundesland eure Einsichten als erstes teilen kann.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 17:59


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QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 17:32)
Leute, vergesst es - ihr habt euren Glauben, ich habe meinen.

Bei mir basiert's jetzt weniger auf Glauben. Wenn das bei dir so ist, erklärt das vieles. ph34r.gif

QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 17:32)
wer ohne Not zurück will zu einer chronisch unterfinanzierten Staatsbahn

Das gehört wohl zum Glauben dazu: Dass man den "Ungläubigen" immer Dinge unterstellt, die einfach so nicht gesagt wurden. Das machst du echt in jedem Beitrag. Wow, hat scheinbar Methode. Wenn man's nötig hat.

Die Eisenbahn ist bei uns so gut oder schlecht finanziert wie Staat/Politik das grad möchte und eben nicht ob er den Betrieb durch ein öffentliches Unternehmen direkt umsetzt (heute: ÖBB, SBB, die meisten Stadtverkehre) oder ob man einen "privaten" Auftragnehmer dazwischenschaltet, der das gleiche macht, aber Geld verdienen will und einen eigenen Wasserkopf mit- und im Detail eine gewisse Eigendynamik reinbringt, die man als Öffentlichkeit oft gar nicht haben will. Wenn die Bundesregierung die Regionalisierungsmittel halbieren würde, würde genauso wenig alles fröhlich so weitergehen wie in den 60er, 70er und 80ern, als entsprechende Defizitvorgaben des Bundes zu dem geführt haben, was du scheinbar für systemisch für öffentliche Verkehrsbetriebe hältst. Wie sehr der Fernverkehr an politischen und weniger unternehmerischen Entscheidungen hängt, hast du mitbekommen? Ganz ohne Bundesbahn. Die ist aber noch nach Konstanz und Heilbronn gefahren.

Ich meine, das gigantische Zugangebot auf der Traun-Alzbahn oder der Wutachtalbahn im Stil der 80er Jahre kurz vor der Angebotsumstellung, wie erklärst du dir das? Das dürfte es ja so eigentlich nicht geben, wenn man dir glaubt. Aber der Staat macht die Regio-Fahrpläne und hat das Geld. Oder eben nicht. Das ist genauso wie 1980 auch schon. Wähl genug Politiker, die die Eisenbahn wieder für ein absolutes Auslaufmodell halten und "deine Bundesbahn" kommt mit vielen bunten Logos zurück. Eine Analogie zum Busverkehr. Wenn der jeweilige Kreis oder Verbund keinen Bock hat, wünscht man sich die 80er zurück. Da nutzen die Ausschreibungen auch nix, man kann auch Einzelfahrten ausschreiben und Strecken abbestellen. Gar kein Problem. Gerade im Osten kommt das ja auch vor, dass nach der Bahnreform weniger fährt als vorher. Es kommt drauf an, ob der Staat und seine Politik Bock drauf haben, aber nicht ob ausgeschrieben wird oder selbstproduziert.

QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 17:32)
Ich bin gespannt, welches Bundesland eure Einsichten als erstes teilen kann.

Du weißt genau, dass die Länder das nicht entscheiden...

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Ja mei...
    
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146225
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 19:16


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14545

Alter: 41
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QUOTE (Rohrbacher @ 22 Apr 2019, 17:59)
Bei mir basiert's jetzt weniger auf Glauben. Wenn das bei dir so ist, erklärt das vieles. ph34r.gif


Das gehört wohl zum Glauben dazu: Dass man den "Ungläubigen" immer Dinge unterstellt, die einfach so nicht gesagt wurden. Das machst du echt in jedem Beitrag. Wow, hat scheinbar Methode. Wenn man's nötig hat.

Nenn es wie Du willst, auch das ist deine ganz persönliche individuelle Freiheit. Alles weitere lohnt die Diskussion wirklich nicht mehr. Herzlichen Dank auch für all die empfangenen Komplimente.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 20:36


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 20:16)
Alles weitere lohnt die Diskussion wirklich nicht mehr. Herzlichen Dank auch für all die empfangenen Komplimente.

Typisch, nu isser lieber beleidigt, als mal 'ne inhaltliche Frage konkret zu beantworten, z.B. was passiert, wenn die Regionalisierungsmittel sinken würden und die gestiegenen Kosten z.B. bei den Trassen eben nicht mehr wie in der ersten Ausschreibungsrunde einfach durch den technischen Fortschritt (Drehstromtechnik, elektronische Steuerungen), ständiges Krankschrumpfen (Wendezeiten, Reservezüge, Personal) und jährlich wie die Wirtschaft in China wachsenden Fahrgastzahlen unauffällig ausgeglichen werden, wenn die Länder wenig Interesse am SPNV zeigen und so auch mal was abbestellen. Und wie sich solche politischen Entscheidungen in den 2010ern von den 1980ern unterscheiden - oder Deutschland von den südlichen Nachbarländern, wo es mehr als Alibiverkehr eigentlich gar nicht geben dürfte. Mei, jetzt werden wir es nie erfahren. Dank zurück. wink.gif

Aber man schaue sich dennoch die einst so hochgelobte und nach den Startproblemen (auch damals schon das gleiche Problem...) als Musterbeispiel inszenierten gelungenen Wettbewerbs gefeierte Bayerische Oberlandbahn heute mal nach über 20 Jahren an. Irgendwann funktionieren die einfachen "Tricks" halt nicht mehr, die schönen neuen Züge sind so alt und verranzt wie die Silberlinge 1995 und man muss schauen, wo die Renite für die französischen Pensionskassen dann weiterhin herkommt... Wenn die Renite wackelt, sind einige schon kreativ geworden. Ach du, früher oder später, wir werden diese Diskussion längst wieder vergessen haben, werden solche Themen auch das Ländle "bwegen".

Zurück zum Kernthema. Hätten wir Abellio eigentlich schon?
Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Netze - Bahnbetreiber muss mit alten Zügen starten

Bearbeitet von Rohrbacher am 22 Apr 2019, 20:39

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Ja mei...
    
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146225
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 20:42


Lebende Forenlegende


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Wohnort: TH


Du irrst, ich bin rein gar nicht beleidigt und lebe mit dieser Welt in schönstem Frieden und größter Ausgeglichenheit. Insofern vielen Dank, dass ich noch dazulernen konnte. cool.gif

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JLanthyer
  Geschrieben am: 22 Apr 2019, 21:00


König


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Wohnort: Obergermanien / Römisches Reich


QUOTE (Stuttgarter Nachrichten)
... der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ...
rolleyes.gif

Was die "Herstellerprobleme" im Bereich "Verschärfte Sicherheitsprobleme" betrifft: Koordinieren die Hersteller das nicht zusammen und sorgen für rechtzeitige Auslieferung von Produkten, damit die Züge in der Endfertigung rechtzeitig fertiggestellt und ausgeliefert werden können?

Bearbeitet von JLanthyer am 22 Apr 2019, 21:09
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 23 Apr 2019, 02:57


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6208

Alter: 39
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 10:32)
ihr habt euren Glauben
Nö, ich bin total ungläubig. wink.gif
QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 10:32)
Ich werde mit der Wettbewerbsbahn wie gestern wahrscheinlich noch so manche Stunde wegen "Zug fällt aus" verlieren
Viel Spass. tongue.gif
QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 10:32)
zurück will zu einer chronisch unterfinanzierten Staatsbahn,
Nichts anderes ist die NVBW. Und schlechter, als das, was der Staat den Ländern für SPNV zur Verfügung stellt, geht eigentlich garnicht mehr, d.h. die Bundesbahn wäre in dem Punkt nicht im Nachteil. Im Gegenteil: Da der Preiskampf weg wäre, hätte die Bundesbahn mehr Spielraum für zusätzliche Züge.
QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 10:32)
der mangels Konsequenzen noch viel mehr sch...egal sein kann wie den angeprangerten Ausschreibungsverlierern
Die Konsequenzen gibt es immernoch bei den Einnahmen. Aber bzgl. der Hauptausfallgründe wie technische Störungen und Personalmangel, hatte ich mich bereits geäussert.
QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 10:32)
bitte nicht heulen, wenn dann mal wieder eines Tages von Samstag Mittag bis Montag in der Früh keine Züge auf der Strecke der Wahl verkehren.
Der letzte Sonntag, an dem z.B. auf der Strecke TAU - TKG nur drei Züge gefahren sind, war der 16.5.1993. Eine Woche später waren es bereits 30! Ab 26.9.1993 sogar 36. Dank Bundesbahn! Oh, Moment 2004 war da doch was mit der schwarzen NVBW, die fast die Hälfte gestrichen hat und heuer gab mehrere volle Wochen am Stück mit 0 Zügen. Dank Wettbewerbsbahn. rolleyes.gif
Die Rolle rückwärts mit Kompletteinstellung kann der Wettbewerb übrigens auch. Also bitte nicht heulen, wenn auf der Strecke der Wahl die Natur wuchert oder statt Gleise, neue Einkufszentren mit Parkplätzen vorzufinden sind.
QUOTE (146225 @ 22 Apr 2019, 13:16)
Alles weitere lohnt die Diskussion wirklich nicht mehr. Herzlichen Dank auch für all die empfangenen Komplimente.
Tja, wenn man mit Fakten überschüttet wird, macht es natürlich keinen Spass mehr. wink.gif
Offenbar fällt dir wirklich keine Antwort auf meine Frage am Ende meines vorherigen Beitrags ein. Das habe ich aber auch garnicht erwartet, weil es gibt durch den Wettbewerb keine Vorteile.

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Jogi
  Geschrieben am: 17 May 2019, 08:54


Kaiser


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Noch 23 Tage. Der Betreiberwechsel bei den "Stuttgarter Netzen" wirft seine Schatten voraus - und das Landes-VM informiert über den Angebotsausbau. Und irgendwo zwischendrin ein wenig über das Ersatzkonzept, weil Bombardier mit seinen gepimpten Talent II nicht aus dem Quark kommt.

Nebenbei gefragt, wer kam im Ministerium oder bei der NVBW eigentlich auf die Idee, als Symbol für die moderne Bahn eine Großaufnahme einer einzelnen Handweiche irgendwo im Nirgendwo zu nehmen?

Die gute Nachricht, Go Ahead rechnet mit einer Zulassung seiner FLIRT III Züge bis zum 9. Juni. VM Herman wird zitiert, "wir" stünden "mit dem EBA in einem guten und intensiven Kontakt." Falls es doch nichts werden sollte, hat Geh Vorweg ein Ersatzkonzept in der Schublade.

Aus der Schubalde geholt hat Abellio seines. Hieß es vor ein paar Monanten noch sinngemäß, man rechne bis Betriebsstart mit etwa zehn statt der benötigten 16 Neufahrzeuge, wird es zum Kleinen Fahrplanwechsel gar keine geben. Bis Ende August (wer's glaubt...) werden mit Fahrzeugen von
  • DB Regio (BR 425 und 426),
  • Agilis (BR 440) und
  • der AVG
die Leistungen erbracht. Fast alle zumindest: "Dadurch kann der neue Fahrplan fast vollumfänglich angeboten werden." Welche Leistungen nicht erbracht werden, wird nicht gesagt. Außerdem bieten einige Leistungen weniger Plätze und die Fahrten über Bruchsal hinaus nach Heidelberg werden nicht in Bad Schönborn-Kronau halten.

Der größte Teil der PM nimmt dann das gegenseitige Schulterklopfen und Kritisieren der Bombardier-(Nicht-)Leistung durch Hermann sowie Führungskräfte der drei großen EVU ein.
    
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Dominik
  Geschrieben am: 17 May 2019, 15:13


Jungspund


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Mitglied seit: 30 Apr 15
Beiträge: 7




Auch auf die Gefahr, dass diese Sichtung hier falsch platziert ist: Gegen 16:07 (also sehr frische Sichtung) konnte ich in Köln-Mülheim einen dreiteiligen Mireo in NVBW-Farben in Richtung Süden fahrend sichten. Da meine Sichtung selber nur aus dem Zug erfolgte, kann ich leider keine genaueren Angaben liefern.
    
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