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Eisenbahnforum.de > Eisenbahn allgemein > ÖBB übernimmt Großteil der DB Nachtzüge


Geschrieben von: Galaxy am 29 Jul 2016, 17:53
Also geht es doch weiter.

http://www.n-tv.de/reise/OeBB-uebernehmen-Nachtzuege-in-Deutschland-article18296651.html

Geschrieben von: viafierretica am 29 Jul 2016, 20:27
Interessanterweise ist dann die ÖBB der größte Nachtzuganbieter Europas. Alleine am Wiener Hbf fahre jetzt schon mehr Nachtzüge ab, als es in ganz Deutschland aktuell noch gibt....

Geschrieben von: Jean am 29 Jul 2016, 20:47
Und die DB meint wirklich da ist nichts mehr raus zu hohlen... Warum springt dann die ÖBB ein?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 29 Jul 2016, 20:48
QUOTE (Jean @ 29 Jul 2016, 21:47)
Und die DB meint wirklich da ist nichts mehr raus zu hohlen... Warum springt dann die ÖBB ein?

Weil die ÖBB letztens mal verlautbaren haben lassen, dass sie einen Gutteil ihrer Fernverkehrs-Einnahmen durch den Nachtverkehr generieren, und sich deswegen diese Chance, hier was zu übernehmen, was offenbar nicht ganz schlecht läuft, nicht entgehen lassen wollen.

Geschrieben von: Cloakmaster am 29 Jul 2016, 20:51
Steht doch in dem Artikel: die ÖBB machen 17% ihres Umsatz mit Nachtzügen, bei DB ist es nicht mal 1% - bei unvermeidlich höheren Kosten, als in "Normalzügen". Die DB-Nachtzüge sind über 40 jahre alt, ÖBB modernisiert und erweitert laufend die eigene Flotte. Insofern ist die Abgabe an ÖBB nur ein logischer Schritt. Gleiches ist für die Autozüge zu erhoffen, welche DB bekanntlich ebenfalls nicht gewinnbringend betrieben konnte.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 29 Jul 2016, 20:53
Unabhängig davon bin ich ja weiterhin gespannt, wie es mit D300/D301 weitergeht...

Geschrieben von: 146225 am 29 Jul 2016, 21:26
Hohe Reisekultur bei gleichzeitig entspannten, "sich ausgehenden" Fahrzeiten - das passt halt zu den ÖBB.

Geschrieben von: modercol am 29 Jul 2016, 21:37
Irgendwann muss sich doch ein DB-Manager zwangsläufig fragen, warum die anderen es besser und gewinnbringender machen können. Wegen so was sollte man eigentlich gefeuert werden, weil Beruf verfehlt.
Alleine schon, wenn die ÖBB die "nicht wirtschaftlichen" Nachtzüge praktisch mit Kusshand empfängt.
Oder private Güter-EVU alte "nicht wirtschaftliche" Loks abkaufen und mit eben diesen die Aufträge von DB Cargo abluchsen.

Da ist dann mal der Punkt erreicht, wo man sich einfach mal an die Nase fassen muss. Lernt man eigentlich im BWL-Studium, dass man auch "Angebot bestimmt Nachfrage" nachgeht oder wird einem dort nur "Nachfrage bestimmt Angebot" eingetrichert?

Geschrieben von: 218 466-1 am 29 Jul 2016, 21:39
Bitte liebe ÖBB. Übernehmt auch den restlichen Fernverkehr in Deutschland! Es kann damit nur besser werden. smile.gif

Geschrieben von: Valentin am 29 Jul 2016, 21:41
QUOTE (218 466-1 @ 29 Jul 2016, 21:39)
Bitte liebe ÖBB. Übernehmt auch den restlichen Fernverkehr in Deutschland! Es kann damit nur besser werden. smile.gif

Aber leider nur auf den Hauptstrecken sad.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 29 Jul 2016, 21:49
Man lernt vor allem, ein Nischenprodukt, welches bei 1% des Umsatzes ein beträchtliches Minus einfährt so nicht weiter zu betreiben ist. Diese eine Prozent Umsatz zu verlieren, und zeitgleich eine massive Kostensenkung zu erreichen, dazu neues Umsatzpotential, welches man sich mit den Nacht-ICE erhofft, spricht eigentlich Bände. Natürlich könnte man nun zig milliarden investieren, um aus dem Nachztzug-Geschäft dann künftig 2 oder 3 Prozent des Gesamtumsatzes einzufahren. Aber man könnte sich schon überlegen, ob diese Milliarden-investitionen nicht doch im Kerngeschäft besser aufgehoben sind. Rein betreibswirtschaftlich ist der Schritt vollständig nachvollziehbar. nur: Ebenso müssten dann auch die verlustträchtigen Zugrestaurant abgeschafft werden. Diese sind aber - Im Gegenzug zum nachtzug/Autozug als "Kerngeschäft" definiert, und darum aus stategischer Überlegung heruas trotz Verlusten unantastbar.

ÖBB hingegen hat eine gut funktionierende Nachtzugsparte, welche einen signifikanten Beitrag zu Umsatz und Gewinn leistet. Das schreit geadezu nach einem Ausbau, und da Österreich räumlich doch arg begrenzt ist, ist Deutschland ein hoch willkommenees Expansionsgebiet.


So lange weiter Nachtzüge fahren, und DB-Fahrkarten anerkannt bleiben, wird es den gemeinen Fahrgast kaum interessieren, ob nun der Betreiber nun DB, ÖBB, oder gar LmAA heisst. Insofern stellt diese Übernahme in meinen Augen eine Win-win Situation dar. Einziger - möglicher - Kritikpunkt wäre, falls es zu trassenkonflikten kommt zwischen den Nachtzügen nun unter ÖBB-Agenda, und den neuen DB-ICENacht.

Geschrieben von: 218 466-1 am 29 Jul 2016, 21:52
QUOTE (Valentin @ 29 Jul 2016, 22:41)
Aber leider nur auf den Hauptstrecken  sad.gif

Aber da dafür richtig:

QUOTE
Auftraggeber (...) ÖBB-Personenverkehr Aktiengesellschaft (...)
Der Leistungsgegenstand besteht in der Konstruktion, Herstellung und Lieferung von Standard-Reisezugwagen mit einer Länge von ca. 26 Metern und einer max. Geschwindigkeit von 200km/h für den Verkehr in Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien: – Lieferung von Reisezugwagen mit Nacht-Ausstattung – Lieferung von Standard-Reisezugwagen für den Tagverkehr – Lieferung von Multifunktions-Reisezugwagen mit Niederfluranteil – Lieferung von Steuerwagen.

http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:215685-2016:TEXT:DE:HTML&src=0

Geschrieben von: 146225 am 29 Jul 2016, 21:56
QUOTE (218 466-1 @ 29 Jul 2016, 22:39)
Bitte liebe ÖBB. Übernehmt auch den restlichen Fernverkehr in Deutschland! Es kann damit nur besser werden. smile.gif

Ich hab Dir ja noch nie in die Augen geschaut, Kleines wink.gif - aber das halte ich jetzt für ein bisschen blauäugig. Die ÖBB machen eine Menge richtig, gar keine Frage. Aber das liegt unter anderem halt auch daran, weil Stand heute der österreichische Staat eine ordentliche Eisenbahn für ein bisschen notwendiger hält, als dies vergleichbare Politiker in Berlin tun. Gut, in Berlin wird eben auch stärker von einer automobilbelasteten Wirtschaft "beraten" als in Wien. Doch lass diese Unterstützung von "denen in Wien" mal bröseln, dann zeigt auch der ÖBB-Betrieb ganz schnell Symptome wie die DB heute. Einzelne Problemfelder sind ja heute schon identifizierbar, sicher ist der ÖBB-FV (vor allem auf der Westbahn) gut, und auch die Austria-Ultra-Langstrecke von Wien bis Bregenz klappt vorbildlich. Doch versuche mal abseits der Magistralen und den Verdichtungsräumen in Österreich irgendwo hin zu kommen, da wird es oft ganz schnell holprig, je nach Laune und Einstellung des örtlich zuständigem Bundeslandes siehst Du da dann ganz schnell nur noch den ÖBB Postbus.

Also von daher: Ja, es ist gut, dass die ÖBB das mit den Nachtzügen machen. Ja, und auch: Weiter so! - aber Wunder erwarten, das wäre doch ein klein wenig viel verlangt.

Geschrieben von: Galaxy am 29 Jul 2016, 22:24
Zum Thema: Die ÖBB hatte Anfang des Jahres ein Modell für einen neuen Liegewagen vorgestellt. Ironischer weise von der DB in Auftrag gegeben.

http://blog.oebb.at/wie-liegt-es-sich-im-neuen-liegewagen-modell-am-wiener-hauptbahnhof/

P.S. Was ist damals eigentlich mit den DB Talgo Zügen passiert?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 29 Jul 2016, 22:47
QUOTE (146225 @ 29 Jul 2016, 22:56)
je nach Laune und Einstellung des örtlich zuständigem Bundeslandes siehst Du da dann ganz schnell nur noch den ÖBB Postbus.

Wenn überhaupt... dry.gif


Was mich bei der ganzen Geschichte mal interessieren würde: Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn die Staatsbahn von Land X auf einmal Leistungen in Land Y fährt? (Soweit ich das gesehen hab, sind von der Übernahme ja ausschließlich Verbindungen betroffen, die österreichisches Staatsgebiet zumindest tangieren...)

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 29 Jul 2016, 23:18
Dann wird halt evtl ne ÖBB Deutschland GmbH gegründet und schon gehts eh als Privatunternehmen durch? Für das Werdenfelsnetz hatte sich die ÖBB damals ja auch beworben und da wären die innerdeutschen Verbindungen die überwiegende Mehrzahl gewesen, muss also schon irgendwie funktionieren.

Weiß man eigentlich zum Zürich - München - Amsterdam CNL was, übernimmt den auch irgendwer?

Geschrieben von: 146225 am 30 Jul 2016, 05:34
QUOTE (TramBahnFreak @ 29 Jul 2016, 23:47)
Was mich bei der ganzen Geschichte mal interessieren würde: Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn die Staatsbahn von Land X auf einmal Leistungen in Land Y fährt? (Soweit ich das gesehen hab, sind von der Übernahme ja ausschließlich Verbindungen betroffen, die österreichisches Staatsgebiet zumindest tangieren...)

Nicht ganz (Basel - Hamburg) - und ich denke, dass das einfach eine "Open Access" - Geschichte ist. Sprich, einem EVU welches die Spielregeln erfüllt (ÖBB = ja) kann das EIU nicht ohne weiteres gewünschte Trassen verweigern.

Geschrieben von: NJ Transit am 30 Jul 2016, 05:50
Ich frage mich eher, wie es dann mit der Inhouse-Vergabe in Österreich aussieht - das dürfte doch dann weit über das "angestammte" Verkehrsgebiet hinausgehen, damit müsste man eigentlich ausschreiben, oder?

Geschrieben von: mapic am 30 Jul 2016, 07:34
Fernverkehr wird aber nicht ausgeschrieben und auch nicht vergeben. Da darf, wie bereits gesagt wurde, jeder fahren wo und wie er will, so lange die Voraussetzungen zum Betrieb eines EVUs erfüllt sind. Ob das dann ein Staatsunternehmen oder privat ist, oder aus welchem Land die Firma kommt, spielt dabei absolut keine Rolle.

Und die ÖBB fährt ja z.B. auch bereits in Italien. Also ist es noch nicht mal der erste "Auslandseinsatz". wink.gif

Geschrieben von: Iarn am 30 Jul 2016, 07:38
Ich denke auch, solange die ÖBB sich nicht an deutschen Ausschreibungen beteiligt, ist alles in Ordnung mit der inhouse Vergabe.

Geschrieben von: modercol am 30 Jul 2016, 10:59
QUOTE (Cloakmaster @ 29 Jul 2016, 22:49)
Man lernt vor allem, ein Nischenprodukt, welches bei 1% des Umsatzes ein beträchtliches Minus einfährt so nicht weiter zu betreiben ist. Diese eine Prozent Umsatz zu verlieren, und zeitgleich eine massive Kostensenkung zu erreichen, dazu neues Umsatzpotential, welches man sich mit den Nacht-ICE erhofft, spricht eigentlich Bände.  Natürlich könnte man nun zig milliarden investieren, um aus dem Nachztzug-Geschäft dann künftig 2 oder 3 Prozent des Gesamtumsatzes einzufahren. Aber man könnte sich schon überlegen, ob diese Milliarden-investitionen nicht doch im Kerngeschäft besser aufgehoben sind. Rein betreibswirtschaftlich ist der Schritt vollständig nachvollziehbar. nur: Ebenso müssten dann auch die verlustträchtigen Zugrestaurant abgeschafft werden. Diese sind aber - Im Gegenzug zum nachtzug/Autozug als "Kerngeschäft" definiert, und darum aus stategischer Überlegung heruas trotz Verlusten unantastbar.

Was aber auch wieder auf "Nachfrage bestimmt Angebot" zurück zu führen ist. Anstatt eine Offensive wie beim "normalen" FV zu starten, wird das Produkt einfach abgestoßen "weil ja eh keiner mehr damit fährt und die Beliebtheit stetig sinkt".
Und auch wenn es nur 1% ist, das ist relativ. Die 1% könnten gute 200 Mio Umsatz sein. Wenn man nun weiter dem Muster verfällt, Produkte die nur 1% Umsatz erwirtschaften, abzustoßen, dann wird ganz schnell aus den restlichen 1% Umsatzprodukten ein 5% Umsatzprodukt, weil das ja alles relativ zueinander ist und der Gesamtumsatz sinkt. Und mit jedem abgestoßenem 1%-Umsatzprodukt gehen mir 200 Mio € flöten.
Und als Kerngeschäft gehört eigentlich in der Nacht ein Schlafangebot dazu.
Ich bin einmal von Kiel aus irgendwann nach Mitternacht zurück nach München gefahren (ab HH mim ICE). Ich konnte ums verrecken nicht einschlafen, das grelle Fensterlicht beim 402er (oder 401er, bin nicht mehr sicher) tat sein übriges dazu. Erst als ich völlig fertig in Kassel in nen anderen ICE umgestiegen bin, bin ich dann mal eingeschlafen, nur um dann ne Stunde vor München von einer spielenden Familie mit Kleinkindern im Ruhebereich (!) aufgeweckt zu werden.

QUOTE (Cloakmaster @ 29 Jul 2016, 22:49)

ÖBB hingegen hat eine gut funktionierende Nachtzugsparte, welche einen signifikanten Beitrag zu Umsatz und Gewinn leistet. Das schreit geadezu nach einem Ausbau, und da Österreich räumlich doch arg begrenzt ist, ist Deutschland ein hoch willkommenees Expansionsgebiet.

Und das ist auch nur passiert, weil die ÖBB ein gutes Angebot auf die Reihe gestellt hat.

Dass die ÖBB einen eigenwirtschaftlichen Verkehr im Ausland anbietet, hat nichts mit der Inhouse-Vergabe zu tun. Das trifft einen ja erst, wenn man staatlich subventionierten Verkehr fährt.

Geschrieben von: Baureihe 401 am 30 Jul 2016, 11:27
QUOTE (Iarn @ 30 Jul 2016, 08:38)
Ich denke auch, solange die ÖBB sich nicht an deutschen Ausschreibungen beteiligt, ist alles in Ordnung mit der inhouse Vergabe.

Tut nun etwas ins OT schiessen, man möge mir verzeihen: Hatte neulich das Gerücht gelesen das der Nahverkehr in Österreich nun auch bald ausgeschrieben werden muss, ist da was dran oder eine Ente?

Geschrieben von: Jogi am 30 Jul 2016, 14:39
QUOTE (Galaxy @ 29 Jul 2016, 23:24)
P.S. Was ist damals eigentlich mit den DB Talgo Zügen passiert?

Nach der Außerdienstnahme 2009 gab es zwei Versuche sie weiter zu betreiben, einmal als eine Art Urlaubszug, einmal für den Verkehr nach Russland. Bis auf Lackierungsversuche ist da nix draus geworden. Die Teile stehen prinzipiell zum Verkauf, so lange kümmert sich das Stillstandsmanagement (ich liiiebe dieses Wort biggrin.gif) um sie.

---

QUOTE (S-Bahn 27 @ 30 Jul 2016, 00:18)
Weiß man eigentlich zum Zürich - München - Amsterdam CNL was, übernimmt den auch irgendwer?

Der "Pollux" steht so nicht auf der (seit längerem bekannten) Übernahmeliste der ÖBB. Bayern-NRW wird dem Flügel Innsbruck-Düsseldorf angeboten.
Zwischen Frankfurt, NRW und Amsterdam soll im neuen Fahrplan wieder der Früh-ICE 222 verkehren, der in diesem Fahrplanjahr gestrichen wurde zugunsten der IC-Wagen im "Pollux". Aber - wenn der ICE die gleichen Fahrzeiten bekommt wie letztes Jahr und der Nachtzug mit dem bestehenden EN 420 verkehrt, besteht kein Anschluss zwischen ihnen.

Der Übersicht wegen hier die Liste der Nachtzüge, die die ÖBB zusätzlich übernehmen will (die bestehenden Züge Hamburg-Wien, Düsseldorf-Wien, Berlin-Wien/Budapest, München-Zagreb/Budapest und auch der EN Paris-Moskau sollen unverändert fahren):
  • Hamburg-Hannover-Würzburg-München-Innsbruck
  • Düsseldorf-Köln-Frankfurt-München-Innsbruck
  • Hamburg-Berlin-Frankfurt-Karlsruhe-Basel
  • Basel/Zürich-Prag (wie auch immer der D berühren soll unsure.gif)
    Dass die Nachtzüge von München nach Italien nicht übernommen werden, kann ich mir nicht vorstellen. Mal schauen, was da noch rauskommt...

    Ob der "Pollux" ins Nacht-IC(E)-Netz aufgenommen wird, dazu ist mir noch nix über'n Weg gelaufen. Zumindest als letzte Verbindung von München nach Stuttgart ist der IC-Teil bisher recht stark genutzt.
    Bekannt sind bisher folgende Nachtleistungen: Der bestehende IC 2225/24 Kiel-Köln soll bis Basel verlängert werden (das gab's vorher schon mal als ICE); außerdem soll an Wochenende ein IC zwischen Hamburg und Basel auf direktem Weg verkehren.

    ---

    Generell zur Frage, warum können die ÖBB Nachtzüge und nicht die pöse pöse P Bahn - ohne genauen Blick in die Zahlen wird man das nicht abschließend beantworten können und so bleiben alle Antworten irgendwie unbefriedigend in der Luft schweben. Es ist ja schon Einiges geschrieben worden, auch über die mutmaßliche Schlechtrechnung über die Auslastung und das nicht asureichende Berücksichtigen der Sitzwagen als IC. Hinzu tritt eine starke normative Komponente in die Richtung, eigentlich muss man das anbieten, Umweltschutz und so und einge gewisse, durchaus nachvollziehbare Entäuschung. Das soll keine Diskussion abwürgen oder Kritik am Vorgehen der DB entkräftigen (allein dass sie wenige Monate nach dem Umstellen des Nachtkonzeptes mit dem "Drehkreuz" Frankfurt den Schwanz einzieht und die etwaigen Verbesserungen nicht beachtet, dafür könnte ich in die Luft gehen... mad.gif), lediglich soll damit gesagt werden, dass eine "endgültige" Antwort wohl nicht gegeben werden kann.

    Als weiteren Input sei noch ein NZZ-Artikel genannt: http://www.nzz.ch/schweiz/nachtzuege-sind-nicht-ueberall-auf-dem-abstellgleis-1.18675643 (12.1.2016). Darin heißt es unter anderem:
    QUOTE
    Im Unterschied zur DB sind die ÖBB zufrieden mit ihren Nachtzügen. «Wir betreiben sie nicht aus Nostalgiegründen», sagt Sprecher Michael Braun. Es handle sich um ein Nischenprodukt, das jedoch für einen Teil der Kundschaft eine grosse Bedeutung habe. Auch die Affinität für das Produkt scheint bei der ÖBB vorhanden zu sein; auf jeden Fall stärker als bei der DB, bei welcher die Nachtzüge zunehmend mit der Controller-Brille betrachtet wurden.

    Weiterhin soll durch das Zusammenlegen mit dem Autotransport weiteres Potential erschlossen worden, was zur Wirtschaftlichkeit beiträgt.

    Als weiterer Punkt werden bereits getätigte Investitionen in andere FV-Sektoren genannt:
    QUOTE
    Aber auch bei der ÖBB wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Es sei ein Umfeld, bei dem man schnell in die Verlustzone rutschen könne. Nur weil die ÖBB ihre Regional- und Fernverkehrsflotte modernisiert haben, können sie nun ihren Fokus auf die Nachtzüge legen.

    Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zur DB und ihrer Jahre langen Mangelwirtschaft. Die letzte Investition in den Nachtverkehr waren bekanntlich die Comfortline-Schlafwagen vor ca. bzw. über zehn Jahren; die Liegewagen sind 40 Jahre alt und schreien nach Erneuerung; die Sitzwagen hat man auf die IC-Wagen abgeschoben, würden aber langfristig auch neue Investitionen verlangen. Durch die Blume sagt der ÖBB-Mensch ja auch, dass mit Nachtzügen nicht das große Geld zu verdienen ist.
    Hinzu kommen bei der DB fällige, bilanzwirksame Investitionen in den Tagesverkehr, Stichworte "ICx" aka ICE 4 und der IC2, bei allgemein schwerem Marktumfeld. Aus der Warte ist der Verzicht auf den Nachtverkehr nachvollziehbar, es rächt sich die jahrelange Nichtinvestitionen in den CNL. Es fehlen schlicht die Mittel zum Investieren und/oder sie lassen sich nicht schnell genug wieder reinholen.
    Kritikwürdig bleibt das natürlich trotz allem.

    Und - der große Unterschied zwischen den ÖBB und der DB ist dann wohl auch, dass die Österreicher gewachsene, tragfähige Strukturen und Knowhow haben, um im Nachtverkehr ein "gutes" bzw. ein besseres Produkt abzuliefern. Im Fluchtpunkt läuft das irgendwie irgendwo in dem Punkt zusammen, dass die ÖBB Nachtzüge wollen, die DB aber nicht. Damit ist das Urteil eigentlich gesprochen...

  • Geschrieben von: 146225 am 30 Jul 2016, 21:58
    QUOTE (Jogi @ 30 Jul 2016, 15:39)
  • Basel/Zürich-Prag (wie auch immer der D berühren soll unsure.gif)

  • Basel nach Prag kann man natürlich Basel-Zürich-St.Gallen-Arlberg-Innsbruck-Korridor (da hast Du doch Deutschland! tongue.gif ) -Salzburg-Westbahn-Wien-Breclav-Prag fahren. Man kann aber auch Zürich-Basel-Mannheim-Frankfurt-Erfurt-HalLeipzig-Dresden-Prag fahren. Mal schauen, was rauskommt.

    Geschrieben von: Catracho am 30 Jul 2016, 22:23
    QUOTE (Jogi @ 30 Jul 2016, 15:39)
  • Basel/Zürich-Prag (wie auch immer der D berühren soll unsure.gif)

  • Ergänzend zu 146225: Es ist wohl der CNL Canopus gemeint. Zürich/Basel - Frankfurt - Dresden - Prag.

    Mfg
    Catracho

    Geschrieben von: chris232 am 30 Jul 2016, 22:59
    QUOTE (146225 @ 30 Jul 2016, 22:58)
    Innsbruck-Korridor (da hast Du doch Deutschland! tongue.gif ) -Salzburg

    Oder über die Giselabahn, ganz ohne Deutschland. So wie's der 415/465 ja ohnehin schon macht.

    Geschrieben von: lekomat am 31 Jul 2016, 07:49
    QUOTE (Jogi @ 30 Jul 2016, 15:39)

    Dass die Nachtzüge von München nach Italien nicht übernommen werden, kann ich mir nicht vorstellen. Mal schauen, was da noch rauskommt...

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Italien Nachtzug von München zukünftig über Salzburg-Villach nach Rom verkehren wird, mit Kurswagen nach Venedig und Mailand.

    Geschrieben von: Jean am 31 Jul 2016, 08:39
    Auch wenn die Nachtzüge nur 1% ausmachen...wenn die DB alles weg rationalisiert was nicht sehr groß ist bleibt am Ende gar nichts mehr übrig.
    Ich hoffe aber, dass die Nachtzüge bei der ÖBB in besseren Händen sind.

    Geschrieben von: Jogi am 10 Oct 2016, 13:03
    So, der pathetischen Chronistenpflicht halber, letzte Woche stellten ÖBB und DB gemeinsam ihr Nachtzug- (AT) bzw. "Nachtzug"- (DE) Konzept vor. Die dürre http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/12298918/p20161007.html?start=0&itemsPerPage=10 betont die Verdopplung ihres Nacht-IC/E-Angebots. Darauf ein Konfetti! Ab Dezember gibt es statt vier ganze acht ICE und IC, die über Nacht fahren. Und nicht nur das, es gibt nicht eine, nicht zwei, nein, es gibt sogar drei zusätzliche Tagesrandverbindungen! Im Einzelnen werden genannt:
    • ICE Dortmund-Frankfurt-Karlsruhe-München (ICE 618//1018/619)
    • IC Hamburg-Köln-Frankfurt (IC 2020/2021)
    • IC Hamburg-Kolding-Kopenhagen (IC 230/231, siasonal im Sommer und um Weihnachten & Neujahr)
    • ICE Basel/München-Frankfurt-Hamburg (ICE 271/990, nur So/Mo)
    • IC [Aachen-]Köln-Potsdam-Berlin Ostbf (saisonal im Sommer an Sa: Rostock-Binz; IC 446/447, Ost-West nur bis Köln zeitlich wohl weitgehend dem bestehenden Nachtzug entsprechend)
    • IC [Kiel-]Hamburg-Köln-Frankfurt-Basel (IC 208/209; Süd-Nord nur bis Altona, nördlich von Köln dem bestehenden IC 2225/26 entsprechend)
    • IC Berlin-Leipzig-Weimar-Frankfurt-Stuttgart-München (IC 2090/2095, Berlin-Stuttgart nur im Sommer tgl. Anfang Juni bis Anfang September)
    • IC Basel Bad-Frankfurt-Hamburg(-Flensburg) (IC 478/479, nur Fr/Sa und Sa/So, bis/ab Flensburg nur an Sa)
    • EC Leipzig-Dresden-Praha
    • neuer ICE Frankfurt-Amsterdam
    • neuer IC Ulm-München (Berufsverkehr)

    Erwähnenswert ist ein Servicekonzept, das "auf die Bedürfnisse nachts Reisender abgestimmt" ist: Durchsagen werden reduziert, bei vielen eingesetzt Wagen soll die Beleuchtung gedimmt werden (heißt wohl: auf halbe Stärke gestellt - heißt hoffentlich nicht: Bim(d)z biggrin.gif), die Wagen sollen als Ruhebereich tituliert werden.

    unsure.gif

    Positiv: Die DB tritt mit ihrem Konzept eigentlich nicht in unmittelbare Konkurrenz zur ÖBB, indem sie nicht parallel zu ihren Zügen fährt. Bei Basel-Hamburg könnte man noch drum streiten, allerdings grasen die beiden eingesetzten Züge auch anderes Potential ab (NRW) resp. beginnen in Basel Bad (478/479).

    ---

    Etwas euphorischer https://presse.oebb.at/de/presseinformationen/oebb-weiten-nachtreisezug-angebot-in-deutschland-aus und taufen ihren EuroNight gleich mal in Night Jet um, der "das Beste aus zwei Welten" miteinander verbinden soll: ÖBB-Service mit modernem bzw. modernisierten Liege- und Schlafwagen, Synergieeffekte, indem Flügel aus Deutschland an bestehende EN-NightJet-Züge angehängt werden und Unterstützung der DB (und SBB) bei Vertrieb und Produktion.

    An Linien, die Deutschland berühren, werden genannt:
    • Hamburg – Wien (täglich Auto-/Motorradbeförderung)
    • Düsseldorf – Wien (4x wöchentlich Auto-/Motorradbeförderung)
    • Hamburg – Berlin – Freiburg (B) – Basel - Zürich
    • Hamburg – München – Innsbruck (täglich Auto- und Motorradbeförderung)
    • Düsseldorf – München – Innsbruck (3x wöchentlich Auto- und Motorradbeförderung)
    • München – Villach – Venedig
    • München – Salzburg – Villach – Florenz – Rom
    • München – Salzburg – Villach – Verona – Mailand

    Der http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/medienmitteilungen.newsdetail.2016-10-0710_1.html nach soll der Hamburg-Zürich-Zug in Hamburg gegen 21 Uhr und in Berlin gegen 23 Uhr losfahren, Ankunft in Basel dann gegen 7.20 Uhr. In Gegenrichtung wird gegen 21 Uhr in Basel losgefahren und gegen 6 Uhr an der Spree und gegen 8.30 Uhr an der Alster mit [großzügigem - J.] Anschluss nach Kopenhagen angekommen.
    Fahrradmitnahme bei diesen Zügen möglich, anscheinend sechs Stellplätze je Zug.

    Weiterhin verkehren die "Nightjet Partner" (allerdings ohne Radmitname)
    • Berlin-Dresden-Wien (Flügel Budapest entfällt) (Edit: wohl nicht, vgl. nachfolgende Diskussion - nochmals Danke @JeDi)
    • München-Budapest

    Zu Synergien und wirtschaftlicher Entwicklung heißt es in der PM:
    QUOTE
    Mit dem ÖBB Nightjet vervollständigen die ÖBB ihr qualitativ hochwertiges Angebot im Fernverkehr (ÖBB Railjet) sowie im Nah- und Regionalverkehr (ÖBB Cityjet) nun auch im Nachtreisezugsegment. Mit dem erweiterten Nightjet-Angebot ergeben sich für die ÖBB erhebliche Synergien zum bestehenden Nachtreisezugnetz. So können die neuen Nightjets von Düsseldorf bzw. Hamburg nach Innsbruck bis Nürnberg gemeinsam mit den bestehenden ÖBB Nachtreisezügen nach Wien geführt werden. Auch die neuen ÖBB Nightjet-Verbindungen von München nach Venedig, Rom und Mailand können in Salzburg bzw. Villach mit den bestehenden ÖBB Nachtzügen ab Wien vereinigt werden. Darüber hinaus ergeben sich durch die Kombination der ÖBB Nightjets mit der Auto- und Motorradbeförderung positive Effekte. Die Bewirtschaftung der Züge erfolgt aus einer Hand durch einen international erfahrenen Caterer, damit werden Doppelgleisigkeiten vermieden und Kosten gesenkt.

    [...]

    Bis 2020 wollen die ÖBB mit dem erweiterten Nightjet-Angebot 1,8 Mio. zusätzliche Fahrgäste befördern und damit in den nächsten drei Jahren rund 5 Mio. Fahrgäste an Bord begrüßen. Derzeit sind jährlich rund 1 Mio. Fahrgäste in den ÖBB Nachtreisezügen unterwegs. Mit den erzielbaren Synergieeffekten wollen die ÖBB bereits im Einführungsjahr 2017 das EBIT verbessern. Die Kundenzufriedenheit soll durch die Modernisierung des Fuhrparks [Ablösung alter Schlafwagen, neue Liegewagen ab 2018] weiter gehoben werden.


    Prospekt der ÖBB zu ihrer neuen Schienendüse: http://www.oebb.at/file_source/reiseportal/angebote-und-ermaessigungen/Nightjet%20NEU/Folder%20%C3%96BB%20Nightjet%202017.pdf (PDF)
    Wie bisher sollen sie über Schlaf-, Liege und Sitzwagen verfügen.

    Mit dem generellen Buchungsstart in D ab dem 18. Oktober sind auch Nachtzugreisen über die üblichen DB-Kanäle buchbar. Wie http://www.pro-bahn.de/aktuell/index.php am 9.10. vermeldet, sollen mindestens für ein Jahr auch DB-Tarife anerkannt werden: Flexpreis, BahnCard-Rabatt, BC100. Innerdeutsche DB-Sparpreise seien noch unklar.
    Bei Buchung über die ÖBB wird keine BC anerkannt.

    Geschrieben von: JeDi am 10 Oct 2016, 13:41
    QUOTE (Jogi @ 10 Oct 2016, 14:03)
    Weiterhin verkehren die "Nightjet Partner" (allerdings ohne Radmitname)
    Berlin-Dresden-Wien (Flügel Budapest entfällt)

    Woher hast du, dass der Metropol-Stammzug entfallen soll? Mir wäre nichts derartiges bekannt.

    Geschrieben von: Iarn am 10 Oct 2016, 13:46
    Danke für die Info.
    Wobei bei München kein Auto Symbol auf der Karte steht. Aus meiner Sicht fahren die Autozüge ohne Be- und Entladung durch München durch bzw werden erst in Villach mit dem Autozug Teil verstärkt.

    Geschrieben von: Jogi am 10 Oct 2016, 13:49
    Servuß JeDi,
    QUOTE (JeDi @ 10 Oct 2016, 14:41)
    Woher hast du, dass der Metropol-Stammzug entfallen soll? Mir wäre nichts derartiges bekannt.

    im verlinkten ÖBB-Prospekt ist der nicht mehr aufgeführt und dann hab ich bei der "taz" http://www.taz.de/!5332766/ (keine Paywall, auf "continue reading" klicken) gefunden, wonach Berlin-Budapest im Dezember das letzte Mal fahren solle.

    Ich hätte aber nix dagegen, wenn der weiter fährt wink.gif

    ---

    Edit zur Automitnahme @Iarn: PKW-Verladung dann wohl ausschließlich an Endhaltestellen (Wien, Innsbruck, Düsseldorf, Hamburg) vorgesehen.

    Geschrieben von: JeDi am 10 Oct 2016, 13:49
    QUOTE (Iarn @ 10 Oct 2016, 14:46)
    Wobei bei München kein Auto Symbol auf der Karte steht. Für mich ist offen, ob es da einen Autotransport gibt.

    Gibt es nicht (siehe Seite 34 im nightjet-Flyer). Ich kann aber auch nirgendwo erkennen, dass Fahrzeugmitnahme ab/bis München angekündigt wird. Für bemerkenswerter halte ich, dass Innsbruck damit nach 4 (?) Jahren wieder Autoreisezüge erhält.

    Geschrieben von: Iarn am 10 Oct 2016, 13:50
    Ja sehe ich nach dem zweiten Lesen auch so.

    Geschrieben von: JeDi am 10 Oct 2016, 13:52
    QUOTE (Jogi @ 10 Oct 2016, 14:49)
    im verlinkten ÖBB-Prospekt ist der nicht mehr aufgeführt und dann hab ich bei der "taz" http://www.taz.de/!5332766/ (keine Paywall, auf "continue reading" klicken) gefunden, wonach Berlin-Budapest im Dezember das letzte Mal fahren solle.

    Möglicherweise ist er schlicht nicht aufgeführt, weil er Österreich nicht berührt. Meines Wissens bleibt der "Metropol" unverändert, inklusive "Langschläferwagen" Budapest-Prag. Ich denke, die taz hat den selben Fehler gemacht wie du: Der Metropol ist bereits seit Jahren ohne wirtschaftliche Beteiligung der DB unterwegs, und hat - bis eben auf den Wiener Flügel - auch mit den ÖBB nichts zu tun.

    Geschrieben von: Jogi am 10 Oct 2016, 13:53
    QUOTE (JeDi @ 10 Oct 2016, 14:52)
    Möglicherweise ist er schlicht nicht aufgeführt, weil er Österreich nicht berührt. Meines Wissens bleibt der "Metropol" unverändert, inklusive "Langschläferwagen" Budapest-Prag. Ich denke, die taz hat den selben Fehler gemacht wie du: Der Metropol ist bereits seit Jahren ohne wirtschaftliche Beteiligung der DB unterwegs, und hat - bis eben auf den Wiener Flügel - auch mit den ÖBB nichts zu tun.

    Ahhhh.... Gut, danke für die Richtigstellung smile.gif
    Nachklapp: hab den Beitrag entsprechend editiert

    Geschrieben von: Didy am 10 Oct 2016, 18:21
    QUOTE (Jogi @ 10 Oct 2016, 14:03)
    neuer IC Ulm-München (Berufsverkehr)

    Woher nimmst du die Info "Berufsverkehr"?
    Laut http://www.railjournal.com/index.php/main-line/obb-and-db-finalise-german-overnight-services.html?channel=524 gibt es auf dieser Verbindung neue IC/ICE Nacht-Verbindungen. Berufsverkehr findet für mich jetzt eher nicht nachts statt....

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass es Rückleistungen von Berufsverkehrs-ICs wie dem 2094 sind, und die Übernachtungen in Ulm dafür entfallen.

    Geschrieben von: Mark8031 am 10 Oct 2016, 18:25
    Die PM der DB spricht von Tagesrandverkehr. Ist für mich weder Nacht- noch Berufsverkehr, kann allerdings je nachdem, wann der Zug wirklich fährt, in der Früh-Tagesrandlage durchaus dem Berufsverkehr zugeordnet werden. Warten wir also ab, was der Fahrplan sagt. Nächste Woche Dienstag wird er ja in den Auskunfts- und Buchungssystemen freigegeben.

    Geschrieben von: NJ Transit am 10 Oct 2016, 19:18
    QUOTE (Didy @ 10 Oct 2016, 19:21)
    Berufsverkehr findet für mich jetzt eher nicht nachts statt....

    Sagt der Richtige ph34r.gif tongue.gif

    Geschrieben von: Jogi am 10 Oct 2016, 19:33
    QUOTE (Didy @ 10 Oct 2016, 19:21)
    Woher nimmst du die Info "Berufsverkehr" [IC Ulm-München]?

    Irgendwo klingelt was bei mir, dass der neue Nacht-IC (Berlin-)Stuttgart-München so verschoben wird, dass der heutige IC 2095 entfällt. Ab Ulm sollte ein eigener Zug eingesetzt werden, der eine frühe Ankunft in München ermöglicht. Ein Blick in die http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=2017&fv_suche_zugverzeichnis=Suchen#form6 offenbart dann an Verkehrstagen Mo-Fr für den neuen IC 2097 als einziger IC Ulm-München. Strecke + Verkehrstage ergeben für mich Pendlerausrichtung. Auch wenn eine Ankunft in München, sofern zeitnah zum heutigen "Pollux"-Anhängsel verkehren sollte, gegen 7 Uhr ziemlich früh ist... wink.gif

    Ich glaub nicht, dass die Übernachtung in Ulm entfällt: Es gibt drei IC München-Ulm und Gegenrichtung:
    Mo-Do 2094 (wohl der heutige Nachmittagspendel, der mit seinen drei bzw. zwei Wagen an Freitagen einen kleinen Kultstatus genießt), neu in der Nacht So/Mo 2096 und den erwähnten 2097 Mo-Fr. Auf dem Papier sieht das nach einem Umlauf aus.

    Geschrieben von: JeDi am 6 Nov 2016, 17:03
    QUOTE (Jogi @ 10 Oct 2016, 14:53)
    Ahhhh.... Gut, danke für die Richtigstellung smile.gif

    Nur, um das Thema abschließend behandelt zu haben (der Fahrplan 2017 ist ja inzwischen Online): Der Metropol bleibt, sogar in der etwas späteren Lage (wie seit August) gemeinsam mit 2079 um 19:01 ab Berlin. Man will es wohl auch nochmal mit dem WARS-WR probieren.

    Geschrieben von: mmouse am 10 Dec 2016, 19:23
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/ende-der-db-nachtzuege-ein-nachtsteward-auf-seiner-letzten-fahrt-a-1124897.html heute zum Ende der DB Nachtzüge.

    Geschrieben von: karhu am 18 Dec 2016, 20:08
    Nachtzüge sind stärker gefragt: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutsche-bahn-nachtzuege-sind-staerker-gefragt.1e2f51a1-a1b9-4f87-9754-8bcf823ca194.html

    Die ÖBB hat die richtige Entscheidung getroffen und ich hoffe es wird ein großer Erfolg und das Angebot wird weiter ausgebaut.

    Geschrieben von: DSG Speisewagen am 19 Dec 2016, 10:10
    Der Artikel ist interessant, aber es war jedem klar dass der Nachtzug kaputt gerechnet wird. Kein Wunder wenn Straßen- und sonstige bahnfeindliche Lobbyisten (oder derartig geprägt) in der Führung des DB-Konzerns mitmischen.
    Eigentlich dürften in die Führung eines Bahnkonzerns nur Leute die nachgewiesen haben dass sie bahntechnisch auf der Höhe sind und eine bahnfreundliche Einstellung haben, denn das wäre ihr Job!

    Das größte Problem ist doch aber noch das Desinteresse des Bundes. Er hätte die Einstellung des NZ verhindern und verbieten können. Kein Interesse.

    Es ist zwar schön dass die ÖBB einiges übernommen haben, jedoch sind viele Verbindungen weggefallen und ich frage mich wirklich warum es kein europäisches Nachtzugnetz gibt. Da hätten die ÖBB wahrscheinlich gar nicht das Kapital und die Mittel so etwas aufzubauen, zumal sich das dann nicht mehr von AT aus fahren würde lassen.

    Jedoch, man kann damit doch Geld verdienen wenn man es richtig macht, vor allem im Nachtsprung weite Distanzen und es darf nicht teurer sein als eine Hotelübernachtung. So gewinnt man im Schlaf einen Tag. Am besten mit Autotransport für die die das wünschen.
    Verbindungen nach Südfrankreich/Spanien, Süditalien, Balkan usw. dürften doch kein Problem sein. Wie wäre das für RDC? Warum gibt es keine Kapitalgeber die so eine Gesellschaft vielleicht pushen (so wie beim Wix-Stuss ja die vielen Geldgeber die Verluste und den Expansionskurs abfedern)?

    Hier hat man eine riesige Marktlücke, in diese Nische muss man vorstoßen und bei den klassischen EVU fehlt das Interesse, ist ja nicht nur bei der DB so, sondern auch bei den NE-Konkurrenten, das sind ja großteils finanzstarke Firmen aus der Staatsbahnszene.
    Es gibt ja diesen Verkehr Italien - Frankreich von Trenitalia. Die hätten zusammen mit ihrer deutschen Tochter Netinera ja auch Möglichkeiten, nur wird das nicht genutzt.

    Geschrieben von: Jogi am 7 Jun 2017, 10:16
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bahn-oesterreichs-bahn-erfolgreich-mit-nachtzuegen.541465f9-9eb6-408a-8066-678ff685775f.html, titelt die „Stuttgarter Zeitung“. Kernpunkte:
    • Über Nacht fahrende Züge der DB sollen etwa 30 Prozent über den Prognosen gelegen haben
    • Die Angebotsausweitung im Sommer (IC Hamburg—Kopenhagen, IC München—Stuttgart verlängert an Sa über Frankfurt Flughafen und Erfurt nach Berlin, IC Köln—Berlin verlängert an Sa über Rostock nach Binz) findet wie bereits im Winter angekündigt statt und ist somit keine Reaktion auf die gute Nachfrage, wie im Artikel angedeutet
    • ÖBB haben bis (Ende?) April 450.000 Nightjet-Tickets in D verkauft
    • Deutsche Bundespolitik zeigt auffälliges Engagement im Nachtzugsektor, Unions- und SPD-Fraktion (!) stellen einen Antrag (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812363.pdf, PDF), der „Kooperationsmodelle im Nachtzugverkehr stärken“ soll. Über ihn wird wahrscheinlich am 22. Juni abgestimmt
    • DB und ÖBB verhandeln noch darüber, welche Tarife ab dem neuen Fahrplan im NJ anerkannt werden sollen. Ab 18. Oktober soll die DB die entsprechenden ÖBB-Angebote einschließlich der Sparschiene verkaufen.

    Geschrieben von: Iarn am 29 Oct 2017, 20:54
    http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/nightjets-zu-60-prozent-ausgelastet-guck-mal-deutsche-bahn-oesis-machen-nachtzuege-profitabel-und-planen-neue-strecken_id_7780284.html
    QUOTE
    Knapp ein Jahr nach der Übernahme des Nachtzuggeschäfts der Deutschen Bahn durch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zieht der Leiter des ÖBB-Fernverkehrs, Kurt Bauer, ein positives Fazit. Das erste Jahr werde voraussichtlich mit rund 1,4 Millionen Nachtreisenden abgeschlossen, sagte Bauer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Damit sei die Erwartung erfüllt und beim Finanzergebnis sogar übertroffen worden. Unterm Strich stehe ein Gewinn, eine Zahl nannte Bauer nicht.

    und es soll sogar ausgebaut werdne
    QUOTE
    Die ÖBB möchten ihr Nachtzugnetz in Deutschland sogar ausbauen. So soll es wieder einen Nachtzug nach Amsterdam geben. Neue Strecken würden aber erst ab 2021 möglich sein, sagte Bauer. Denn dafür benötigt das Unternehmen neue Schlaf- und Liegewagen. Derzeit würden 20 Sitzwagen für 20 Millionen Euro in Liegewagen umgebaut, die ersten fünf davon kommen nach Angaben von Bauer im Dezember 2018 auf die Schiene.
    Ab 2021 sollen dann 13 neue Nachtzüge und acht Tagzüge einsatzbereit sein, für die 400 Millionen Euro eingeplant sind.

    Geschrieben von: Jogi am 11 Dec 2017, 11:53
    Kleine Imagepoliturhttp://www.zeit.de/2017/51/oebb-nachtzuege-deutschland-schweiz-oesterreich/komplettansicht darüber, wie die ÖBB ihren Nachtreiseverkehr profitabel betreiben können. Ein bisschen viel DIY-Pathos trieft aus den wiedergegebenen Schilderungen des zwei Meter großen (ja, auch das erfährt man aus dem Artikel) ÖBB-Chefs Mathä, gibt aber auch ein paar relevante Infos:

    QUOTE
    Warum Menschen den Nightjet nutzen, wie die Züge im neudeutschen Branding-Sprech heißen, warum Passagiere lieber im Liegen reisen, statt mit Knieschmerzen zu fliegen, wissen die ÖBB aus der Marktforschung. Die einen haben Flugangst, andere wollen "ausgeruht am Ziel ankommen" (40 Prozent), denken an die "Umwelt" (31 Prozent) oder wollen "eine Nacht im Hotel sparen" (18 Prozent).


    QUOTE
    Für den wirtschaftlichen Erfolg war aber etwas anderes besonders wichtig: Die ÖBB durften sich die lukrativsten Nachtrouten in Deutschland herauspicken. Dort rollen die Schlafwagen heute nur noch auf der Nord-Süd-Achse. Die West-Ost-Verbindungen etwa von Köln nach Berlin wurden eingestellt. Das hätte sich die Deutsche Bahn schon aus (regional-)politischen Gründen nicht erlauben dürfen.


    Für die geringere Mitarbeiterbezahlung reicht der Platz in diesem Internet dann wohl nicht so ganz aus:
    QUOTE
    Die Schaffner auf den ÖBB-Strecken sollen auch weniger verdienen, als es bei ihren deutschen Kollegen der Fall war.
    Na dann.

    Geschrieben von: 146225 am 11 Dec 2017, 19:49
    QUOTE (Jogi @ 11 Dec 2017, 11:53)
    Ein bisschen viel DIY-Pathos [...]

    Was, bitte sehr? unsure.gif

    Geschrieben von: Markus am 23 Mar 2018, 14:15
    http://www.spiegel.de/reise/europa/nachtzug-tickets-rechte-von-fahrgaesten-werden-eingeschraenkt-a-1199512.html

    Keine gute Aktion. DB und ÖBB entwickeln sich immer mehr zu Konkurrenten. "Railteam" existiert wohl nur noch auf dem Papier. Weil auf diese Art bringt man die Leute ins Flugzeug.

    Mei, bin I froh, dass ich meine Bahnfahrt nach Venedig schon gemacht habe (als bahn.bonus-Prämie cool.gif ).

    Geschrieben von: Galaxy am 23 Mar 2018, 17:24
    QUOTE (Markus @ 23 Mar 2018, 15:15)
    DB und ÖBB entwickeln sich immer mehr zu Konkurrenten.

    Da kam bei mir die Frage auf auf welcher rechtlichen Grundlage die es nicht sind? Ich habe gerade mal gegoogelt und konnte nichts über eine Anti-trust Immunität finden. Beziehen die sich auf Bestandsschutz aus der Zeit der Staatsbahnen?

    Geschrieben von: Markus am 24 Mar 2018, 01:28
    QUOTE (Galaxy @ 23 Mar 2018, 18:24)
    Da kam bei mir die Frage auf auf welcher rechtlichen Grundlage die es nicht sind? Ich habe gerade mal gegoogelt und konnte nichts über eine Anti-trust Immunität finden. Beziehen die sich auf Bestandsschutz aus der Zeit der Staatsbahnen?

    Anti-trust Immunität? - Davon sind die Bahn-Kooperationen eh weit weg.

    Ich wollte hierauf verweisen: https://de.wikipedia.org/wiki/Railteam
    Das entwickelt sich anscheinend wieder zurück.

    Mal schaun, ob sich die Situation unter dem Druck von Flixbus erneut ändert.

    Ich sehe die DB Fernverkehr nicht so gut aufgestellt, wie sie nach außen den Anschein erwecken möchte.

    Geschrieben von: Iarn am 24 Mar 2018, 07:52
    Die neue Verbraucherschutz Ministerin hat sich eingeklinkt
    http://www.spiegel.de/reise/europa/nachtzuege-ministerin-katarina-barley-appelliert-an-db-und-oebb-a-1199663.html

    Geschrieben von: Jean am 24 Mar 2018, 09:11
    Gleich von Nachteilen zu sprechen finde ich etwas übertrieben. Wenn allerdings DB und ÖBB zusammen arbeiten dann müsste es eine übergreifende Fahrgastrechte geben. Man könnte doch einfach den Satz einfügen: "Unternehmen die zusammen arbeiten haben übergreifende Fahrgastrechte."

    Geschrieben von: Galaxy am 25 Mar 2018, 08:06
    QUOTE (Jean @ 24 Mar 2018, 10:11)
    Wenn allerdings DB und ÖBB zusammen arbeiten dann müsste es eine übergreifende Fahrgastrechte geben. Man könnte doch einfach den Satz einfügen: "Unternehmen die zusammen arbeiten haben übergreifende Fahrgastrechte."

    Das kann aber schnell dazu führen das Unternehmen dann nicht mehr zusammenarbeiten.

    Geschrieben von: Galaxy am 25 Mar 2018, 08:20
    QUOTE (Markus @ 24 Mar 2018, 02:28)
    Anti-trust Immunität? - Davon sind die Bahn-Kooperationen eh weit weg.



    ?

    Gerade im Grenzüberschreitenden Verkehr konkurrieren die häufig nicht mehr. Das DB Schaffner z.B: SBB Züge bedienen geht eigentlich sogar über ein Kartell hinaus.

    Geschrieben von: JeDi am 25 Mar 2018, 09:01
    QUOTE (Markus @ 23 Mar 2018, 14:15)
    Keine gute Aktion. DB und ÖBB entwickeln sich immer mehr zu Konkurrenten. "Railteam" existiert wohl nur noch auf dem Papier.

    Railteam galt aber ohnehin nie für Nachtzüge (sondern nur zwischen Hochgeschwindigkeitszügen). Die Weiterbeförderung ist aber kein Problem, hier geht es vor allem um Entschädigungen und Hilfeleistungen - die nach meiner Lesart bei Ausstellung beider (oder aller drei) Beteiligten Fahrscheine im selben Vorgang (was ja - zum Beispiel in allen DB-Verkaufsstellen - weiterhin problemlos möglich ist) jedoch sehr wohl fällig werden.

    Interessant übrigens, was die Politik dazu sagt - schließlich sollte die in einem Auftrag gebuchte Durchgangsfahrkarte bislang im Rahmen der Novelle der Fahrgastrechteverordnung abgeschafft werden - wohl nach massivem Lobbying der großen Staatsbahnen.

    Geschrieben von: JeDi am 25 Mar 2018, 09:04
    QUOTE (Galaxy @ 25 Mar 2018, 08:20)
    Gerade im Grenzüberschreitenden Verkehr konkurrieren die häufig nicht mehr. Das DB Schaffner z.B: SBB Züge bedienen geht eigentlich sogar über ein Kartell hinaus.

    Findest du? Warum? Hier werden ja Kooperationszüge im Naturalausgleich gefahren, d.h. SBB-Personale kommen bis Innsbruck, München oder Stuttgart, wohingegen DBler und ÖBBler bis Zürich kommen - das ganze aufgeteilt nach beim jeweiligen Beförderer anfallender Verkehrsleistung. Das ganze dient einer wirtschaftlicheren Personaleinsatzplanung.

    Geschrieben von: Markus am 26 Mar 2018, 23:16
    QUOTE (JeDi @ 25 Mar 2018, 10:01)
    Interessant übrigens, was die Politik dazu sagt - schließlich sollte die in einem Auftrag gebuchte Durchgangsfahrkarte bislang im Rahmen der Novelle der Fahrgastrechteverordnung abgeschafft werden - wohl nach massivem Lobbying der großen Staatsbahnen.

    Welchen Sinn macht es dann noch international Zug zu fahren, wenn zwei verschiedene Bahnen involviert sind und ich als Bahnkunde im schlimmsten auf Kosten sitzen bleibe?

    Mit der Abschaffung von Durchgangsfahrkarten/-buchungen schaden sich die Bahnen. In solchen Fällen wäre dann Bahnfahren meine letzte Wahl (neben Bus).

    Ich finde diese Aktion der DB+ÖBB einen dämlichen Versuch die Einnahmen zu steigern.

    Geschrieben von: rautatie am 27 Mar 2018, 08:33
    QUOTE (Markus @ 27 Mar 2018, 00:16)
    Welchen Sinn macht es dann noch international Zug zu fahren, wenn zwei verschiedene Bahnen involviert sind und ich als Bahnkunde im schlimmsten auf Kosten sitzen bleibe?


    Für mich wär das auf jeden Fall ein massiver Grund gegen eine Bahnfahrt auf so einer internationalen Strecke. Es sei denn, ich plane dermaßen ausreichende Umsteigezeiten ein, dass das Umsteigen auch noch trotz umgestürzter Bäume und Personen im Gleis voraussichtlich klappt.

    Ist man sich dieser abschreckenden Wirkung eigentlich bewusst - ist sie womöglich sogar beabsichtigt?

    Geschrieben von: 146225 am 27 Mar 2018, 19:24
    Ich denke nicht, dass negative Erscheinungen in irgendeiner Form absichtlich sind, das dürfte letztendlich das - ein Stück weit auch beliebige - Ergebnis von Regelwerken und Bürokratie einerseits und Controllern, die mit dem Totschlagargument "Kosten!" alles niederdiktieren wollen andererseits sein.

    Als Fahrgast wird es mich kaum vom Reisen abhalten, zumal man oftmals abseits aller Regelungen und "Chef-Diktate" auf dieser Welt erstaunlich oft ein gutes Stückchen weiter kommt, wenn man bei allfälligen Problemen vor Ort mit dem anwesenden Personal ein paar freundliche Worte wechselt. Gerade bei der ÖBB wurde so schon manches "einfach mal so" möglich gemacht, was man nicht auf den ersten Blick vermutet hätte, gerne garniert mit diesem Schmäh des Selbstverständlichen, der bei Danksagung höchstens noch ein "Passt scho!" als Antwort kennt.

    Und vielleicht, ganz vielleicht gibt es ja eines Tages auch einheitliche und durchgängige Regeln zur EU-weiten Fahrkartenerstellung unabhänig von den befördernden EVU...

    Geschrieben von: JeDi am 27 Mar 2018, 20:44
    QUOTE (Markus @ 26 Mar 2018, 23:16)
    Welchen Sinn macht es dann noch international Zug zu fahren, wenn zwei verschiedene Bahnen involviert sind und ich als Bahnkunde im schlimmsten auf Kosten sitzen bleibe?

    Auf welchen Kosten denn? Es wird halt nicht entschädigt.

    Geschrieben von: Markus am 28 Mar 2018, 15:58
    QUOTE (JeDi @ 27 Mar 2018, 21:44)
    Auf welchen Kosten denn? Es wird halt nicht entschädigt.

    Die Hotelkosten u.a. bspw.
    Ein großes Risiko ist das, finde ich. Vor allem wenn man nicht alleine reist.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 12 Apr 2018, 17:58
    Nachtzüge sind zwar nett für den Touri aber für einen oft oder Vielfahrer sind sie einfach zu teuer.
    "Schnell" mal nach Triest und wieder heim klar es gibt ja einen Nachtzug von Venedig retour.
    Wenn man sich anschaut was die ÖBB für den Nachtzug nehmen möchte fängt das blut an zu kochen. Rund 180€ sollen es sein. mad.gif
    Tja wenn jemand das Geld so aus den Fenster werfen möchte gerne. Der Fernbus dagegen 19€ und ist schon um 4:30 in Wien anstatt um 7:55.

    Geschrieben von: JeDi am 12 Apr 2018, 18:00
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 12 Apr 2018, 17:58)
    Wenn man sich anschaut was die ÖBB für den Nachtzug nehmen möchte fängt das blut an zu kochen. Rund 180€ sollen es sein. mad.gif

    Nö, 29€. Der Vielfahrer zahlt sogar nur 12€.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 12 Apr 2018, 18:20
    Im Schlafwagen? Das zeigst mir. rolleyes.gif

    Geschrieben von: 146225 am 12 Apr 2018, 18:29
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 12 Apr 2018, 18:20)
    Im Schlafwagen? Das zeigst mir. rolleyes.gif

    Fragt sich aber auch, warum Du im Nachtzug überhaupt Schlafwagen fahren willst, wenn es doch ein Billig-Bus andernfalls auch tut. Also bitte, wenn überhaupt, Bus und Sitzwagen vergleichen. wacko.gif

    Geschrieben von: JeDi am 12 Apr 2018, 18:45
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 12 Apr 2018, 18:20)
    Im Schlafwagen? Das zeigst mir. rolleyes.gif

    Wenn du mir den Schlafwagen im Bus zeigst: gerne. Ich tendiere dazu, gleiche Kategorien miteinander zu vergleichen - und da ist der passende Vergleich zum Bus in der Regel der Sitzwagen.

    JeDi, der tatsächlich lieber im Fickbus durch die Nacht fährt, als in einem flutlichtbeleuchteten ICE2.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 12 Apr 2018, 19:09
    QUOTE (146225 @ 12 Apr 2018, 18:29)
    Fragt sich aber auch, warum Du im Nachtzug überhaupt Schlafwagen fahren willst, wenn es doch ein Billig-Bus andernfalls auch tut. Also bitte, wenn überhaupt, Bus und Sitzwagen vergleichen.  wacko.gif

    Der vergleich ist ein wenig vorschnell. Der Zug braucht 9:08 von Udine nach Wien während der Bus nur 5:30 braucht.
    Dazu kommt Im Bus gibt es einen Bildschirm mit Filmen und ein Wlan hat der Bus auch noch. rolleyes.gif
    Ledersitze im vergleich zu den alten ÖBB Wagen die noch dazu Eng und stickig sind.

    EDIT: Der Bus hat eine deutlich kürzere Fahrzeit als der Zug. Dazu kann man sicher die lehne nach hinten neigen.
    Von den Regiojet Service nicht zu sprechen!

    Geschrieben von: 146225 am 12 Apr 2018, 19:48
    Dann fahr Bus, ist doch deine Sache - nur vergleiche bitte nicht weiter Äpfel mit Birnen.

    Geschrieben von: Catracho am 12 Apr 2018, 21:20
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 12 Apr 2018, 20:09)
    Der vergleich ist ein wenig vorschnell. Der Zug braucht 9:08 von Udine nach Wien während der Bus nur 5:30 braucht.

    Ah, der Nachtzug ist also schlechter, weil er länger braucht als ein Bus. Ich sehe, da hat jemand die Idee hinter einem Nachtzug und seinen Zweck so richtig verstanden. Dein Vergleich ist damit zwar nicht vorschnell, aber komplett am Kern vorbei. Herzlichen Glückwunsch! Aber gut, wie auch an anderen Beispielen in deiner kurzen Posting-Historie zu sehen, bist Du halt nicht die hellste Kerze auf der Torte, bzw. brauchst die Aufmerksamkeit. Die hast Du. Auch dazu, herzlichen Glückwunsch!
    Schreib der ÖBB doch mal nen Brief, dass der Zug viel eher in Wien sein könnte, wenn er nicht Umwege fahren würde und so lange Fahrtzeiten zwischen seinen Halten hätte! Wirf ihnen auf jeden Fall vor, dass das so aussähe, als würden sie das mit Absicht machen! Und dann bastelt deine eigene Verschwörungsfantasie draus - Hauptsache Merkel und ihre Gäste sind Schuld! Vergiss das bloß nicht!


    Mfg
    Catracho

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 12 Apr 2018, 22:00
    Der Tag Railjet fährt auch schon 5:51 rolleyes.gif .
    QUOTE
    Ah, der Nachtzug ist also schlechter, weil er länger braucht als ein Bus.
    Wenn du in einen Sitzwagen sitzt Ja und weil er noch dazu sehr oft stehen bleibt wo seine habesehlichkeiten den Besitzer wechseln können ohne deren zustimmung.
    QUOTE
    da hat jemand die Idee hinter einem Nachtzug und seinen Zweck so richtig verstanden. Dein Vergleich ist damit zwar nicht vorschnell, aber komplett am Kern vorbei.
    Weshalb Ich schrieb der Schlafwagen kostet ca. 180€. rolleyes.gif
    Für den Preis gibt es schon ein sehr luxoriöses Zimmer und da ist auch ein WC und Dusche mit dabei.

    Von Bratislava richtung Ost SK kostet der Schlafwagen auch nur ~49€.
    Letztes Jahr habe Ich von Warschau nach Wien im Schlafwagen (aus den Kopf) was um die 80€ gezahlt.
    QUOTE
    und ihre Gäste sind Schuld!
    Du ladest Gäste ein die dich beklauen so wie es in Nachtzüge passiert? wink.gif

    QUOTE
    nur vergleiche bitte nicht weiter Äpfel mit Birnen.
    Beide sind da um Personen von A nach B zu bringen.
    Manchmal ist der Bus das bessere und manchmal der Zug. Nur am Abend/ Nacht sind meistens die Bus Linien weit den Nachtzug voraus.

    Geschrieben von: Cloakmaster am 12 Apr 2018, 22:05
    Weil es im Bus keine Fachkräfte für spontane Eigentumsübertragungen gibt? Im Nachtzug kann ich pennen, und wache am nächsten Morgen ausgeruht, und in Vollbesitz meiner Habseligkeiten wieder auf. Nachtbusse tu ich mir nur auf dem Heimweg von der Disco an, und da sind sie schon eine Tortur.

    Geschrieben von: Catracho am 12 Apr 2018, 22:31
    QUOTE
    Der Tag Railjet fährt auch schon 5:51  rolleyes.gif .

    Ah, langsam wird es warm.
    QUOTE
    Weshalb Ich schrieb der Schlafwagen kostet ca. 180€.  rolleyes.gif
    Für den Preis gibt es schon ein sehr luxoriöses Zimmer und da ist auch ein WC und Dusche mit dabei.

    Von Bratislava richtung Ost SK kostet der Schlafwagen auch nur ~49€.
    Letztes Jahr habe Ich von Warschau nach Wien im Schlafwagen (aus den Kopf) was um die 80€ gezahlt.

    Und es wird wieder kälter! Ganz kalt. Leider voll vorbei.

    Aber nicht schlecht, noch häng ich an der Angel. Leg Dich ins Zeug!

    Mfg
    Catracho

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 13 Apr 2018, 12:37
    Zum Thema Diebstähle in den ÖBB Nachtzügen: https://www.facebook.com/unsereOEBB/posts/2048125521883534

    @Catracho
    Ka was du meinst?! Meiner meinung nach ist der Preis einfach viel zu hoch. dry.gif

    QUOTE
    Im Nachtzug kann ich pennen, und wache am nächsten Morgen ausgeruht, und in Vollbesitz meiner Habseligkeiten wieder auf.
    Siehe Facebook Link. laugh.gif
    QUOTE
    und da sind sie schon eine Tortur.
    Wenn ich in einer Disco wäre das auch verständlich.
    Würdest du den Alkohol weg lassen würde es schon anders aussehen. wink.gif

    Geschrieben von: Hot Doc am 13 Apr 2018, 18:14
    Hey sonne!
    Schön, dass in dem von dir verlinkten Beitrag ebenso berichtet wird, dass auch aus den Bussen Gepäck entwendet wird.
    Das ist kein Problem des Busses oder der Bahn, sonsdern von Reisen allgemein. Aber im Gegensatz zum Bus, kann ich in der Bahn das Gepäck ansperren.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 13 Apr 2018, 18:22
    Ich könnte jetzt viele sachen sagen aber wo bitte
    QUOTE
    kann ich in der Bahn das Gepäck ansperren
    ?!
    (Ich denke du meinst einsperren?!)

    Geschrieben von: Hot Doc am 13 Apr 2018, 18:25
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 13 Apr 2018, 19:22)
    Ich könnte jetzt viele sachen sagen aber wo bitte
    ?!
    (Ich denke du meinst einsperren?!)

    Ne, kannste nicht.
    Und ich meinte ansperren. Wenn du mal die Links die du postest wenigstens mal selber durchlesen würdest....... rolleyes.gif

    Geschrieben von: Cloakmaster am 13 Apr 2018, 18:54
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 12 Apr 2018, 23:00)

    Weshalb Ich schrieb der Schlafwagen kostet ca. 180€.  rolleyes.gif

    QUOTE
    Wenn man sich anschaut was die ÖBB für den Nachtzug nehmen möchte fängt das blut an zu kochen. Rund 180€ sollen es sein. 


    Ja, eindeutig hast du "Schlafwagen" geschrieben. Extra in Fett hervorgehoben. Schlafwagen, mit tz in der Mitte, wie man das Wort nunmal schreibt.

    Wenn andere nicht wissen, wie sie auf ihre Sachen aufpassen, ist das nicht meine schuld. Hast du mal nach "Diebstahl Fernbus" gegoogelt?


    Die Tortur im Nachtbus hat rein gar nichts mit Alkhohlkonsum zu tun. Eher im Gegenteil: Besoffen ist man wenigstens so benebelt, daß man vom Drama nichts mitbekommt. (Neben dem Fahrer) der so ziemlich einzige nüchterne im Bus zu sein, ist um einiges schlimmer. Aber ja, noch schlimmer wäre wohl, dir in der Disco zu begegnen.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 13 Apr 2018, 19:02
    Nein aber mir wäre noch nie ein fall bekannt gewesen wo jemanden was aus der Kabine gestohlen wurde.
    Klar am Bus Bahnhof kann Gepäck weg kommen wenn man nicht schnell ist das liegt aber an den Langfinger dort.
    Woher die wohl kommen. rolleyes.gif

    Geschrieben von: Cloakmaster am 13 Apr 2018, 19:12
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 13 Apr 2018, 20:02)
    Nein aber mir wäre noch nie ein fall bekannt gewesen wo jemanden was aus der Kabine gestohlen wurde.
    Klar am Bus Bahnhof kann Gepäck weg kommen wenn man nicht schnell ist das liegt aber an den Langfinger dort.
    Woher die wohl kommen. rolleyes.gif

    Daß dir bei deinem geistigen Horizont noch nicht viel bekannt ist, ist jetzt keine große Neuigkeit. Handy- und Tabletdiebstähle während einer Pause an einem Rastplatz sind an der Tagesordnung. Auch jeder Zwischenhalt mit Fahrgastwechsel bietet eine Gelegenheit für einen schnellen Zugriff, der meist erst bemerkt wird, wenn der Bus schon wieder fährt. Immer mehr Busbahnhöfe liegen nicht mehr direkt an einem (Fern-)Bahnhof. Deswegeens sind es ja Busbahnhöfe, von da her geht deine plumpe Unterstellung, für Diebstähle von Busreisenden-GEpäck wären Bahnreisende verantwortlich, einfach nur lächerlich.


    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 13 Apr 2018, 20:56
    QUOTE
    Die Tortur im Nachtbus hat rein gar nichts mit Alkhohlkonsum zu tun.
    So so du solltest dir helfen lassen wenn du Alkohol brauchs. Ich wünsche dir viel Glück dabei.
    QUOTE
    daß man vom Drama nichts mitbekommt.
    Also meine Fahrten waren immer sehr entspannt bis auf einmal wo die Firma einen falschen Setmap eingespielt hatte und Ich keinen Platz hatte. rolleyes.gif
    QUOTE
    Handy- und Tabletdiebstähle während einer Pause an einem Rastplatz
    Ersteres habe Ich immer am Mann und für letzeres kann man es a) auch am Mann haben oder b) im Bus sicher verstauen. rolleyes.gif
    QUOTE
    Auch jeder Zwischenhalt mit Fahrgastwechsel bietet eine Gelegenheit für einen schnellen Zugriff
    Den es im Fernbus zum glück weniger oder gibt als beim Zug auf der selben Strecke. Und das ist wie bei jeden öffis man muss auf sein zeug halt schauen. Wie im Zug entweder gehst mim Laptop aufs Klo oder du packst das Stahlkabel aus.
    QUOTE
    Immer mehr Busbahnhöfe liegen nicht mehr direkt an einem (Fern-)Bahnhof. Deswegeens sind es ja Busbahnhöfe, von da her geht deine plumpe Unterstellung, für Diebstähle von Busreisenden-GEpäck wären Bahnreisende verantwortlich, einfach nur lächerlich.
    Nein nein nein das hat niemand behauptet. blink.gif
    Die Probleme sind erst so gravierend geworden seid die raute des Bösen alle nach Europa eingeladen hat seitdem ist es in den öffis unsicher geworden.
    Deswegen muss man entweder mit den Fernbus Fahren oder eben im Schlafwagen wo man sich einsperren kann.

    Geschrieben von: Cloakmaster am 13 Apr 2018, 23:08
    Ach Kindchen, wie lieb dass du dir dein kleines Köpfchen um so große Fragen anstrengt.

    In den Zeiten, als ich noch im Kinderwagen spazieren gefahren wurde fand ich das alles auch noch entspannt. Manche Menschen werden aber irgendwann erwachsen, und müssen selbst im Leben zurecht kommen. Keine Sorge, davon bist du noch weitere, weit entfernt.

    Die Raute der Unmenschlichkeit, welche du so stolz auf deiner Babybrust trägst, macht unsere Welt so unsicher, daß kein Stahlkabel der Welt davor schützen kann. Das gelingt nur mit Bildung und Aufklärung - also dir völlig fremden Welten. Übrigens sind es dann doch vermehrt Menschen mit geringem Einkommen die auf Fernbusse als Reisemittel auch über längere Strecken zurück greifen, weil sie sich Bahntickets nicht leisten können. Du wiedersprichst dir in deiner unmenschlichen rassistischen Darstellung selbst. Aber das kennt man ja von dem braunen Gesocks auch nicht anders.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 16 Apr 2018, 13:44
    dry.gif Ich hoffe du hast dich beruhigt in der zwischenzeit.
    QUOTE
    Übrigens sind es dann doch vermehrt Menschen mit geringem Einkommen die auf Fernbusse als Reisemittel auch über längere Strecken zurück greifen, weil sie sich Bahntickets nicht leisten können.
    Verstehe und worauf gründet sich deine Empirische Untersuchung? rolleyes.gif
    Der Zug ist oftmals auch nicht wirklich teurer als der Bus wenn man die Nachtzüge einmal beiseite lässt. Nach Slowenien gab Ich auch nur 34€ 1te Klasse aus. tongue.gif Der Fernbus kann eine Reisemöglichkeit sein wenn es auf der Strecke keine andere Verbindung (mehr) gibt.
    Es ist auch so das der Fernbus mehr Service bieten kann als der Zug. Der Leo Express hat zb. eine "Business Class" mit irre viel Platz nach vorne!
    https://www.leoexpress.com/en/services/our-fleet
    QUOTE
    Du wiedersprichst dir in deiner unmenschlichen rassistischen Darstellung selbst. Aber das kennt man ja von dem braunen Gesocks auch nicht anders.
    Verstehe deine intolerante art und weise ist als ein zeichen für Welt Offenheit und Verständnis gegenüber anderen?

    Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Apr 2018, 13:58
    Merkbefreite Kleinkinder mit Spatzenhirn haben mich noch nie aufgeregt. Der Zug ist oft, aber nicht immer deutlich teurer, als der Fernbus, und das auf so ziemlich jeder Verbindung.

    Der Zug kann dir exclusive Abteile, Doppelbetten, eigene Duschen, ein Restaurant, Tanzwagen und noch vieles mehr bieten, was in keinem Linienbus der Welt dem normalen Fahrgast zur Verfügung steht.

    Ja, ganz irre viel Platz.. so was habe ich noch nie in einem Zug gesehen. Luxuszüge hat noch nie einer erfunden.

    Meine Toleranz erstreckt sich auf so ziemlich jedes vernunftbegabte Lebewesen. Kackbraune Rassisten ohne Hirn und Benutzernamen sind damit leider aus dem Rennen.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Apr 2018, 14:00
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 14:44)
    Es ist auch so das der Fernbus mehr Service bieten kann als der Zug.

    laugh.gif laugh.gif laugh.gif Muahahaha! laugh.gif laugh.gif laugh.gif

    Geschrieben von: rautatie am 16 Apr 2018, 14:03
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 13 Apr 2018, 21:56)
    Nein nein nein das hat niemand behauptet. blink.gif
    Die Probleme sind erst so gravierend geworden seid die raute des Bösen alle nach Europa eingeladen hat seitdem ist es in den öffis unsicher geworden.

    Das scheint mehr oder weniger dein wichtigstes Thema zu sein, das du gern bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Besten gibst...

    Hattest du nicht neulich was von Wien geschrieben? Lebst du da? Meines Wissens regiert Merkel gar nicht in Österreich...

    Geschrieben von: rautatie am 16 Apr 2018, 14:04
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 14:44)
    Es ist auch so das der Fernbus mehr Service bieten kann als der Zug.

    Insbesondere in Südamerika kann ich das bestätigen.... Fernbusse in Brasilien oder Argentinien sind sehr komfortabel und es gibt richtige Liegesessel...

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 16 Apr 2018, 17:24
    QUOTE
    Der Zug ist oft, aber nicht immer deutlich teurer, als der Fernbus, und das auf so ziemlich jeder Verbindung.
    Verstehe...
    Wien - Graz kostet am 11.Mai bei der ÖBB (2te Klasse) und Flixbus jeweils 9€. rolleyes.gif
    Wien - Praha kostet mit den Regiojet Zug 15€ und der Bus am selben Tag 13,90€ macht satte 1,10€ differenz. rolleyes.gif

    Udine - Villach (IC Bus = ÖBB Ticket) - Wien 24€ Sparpreis 2te Klasse / 30€ 1te Klasse 18.Mai
    Udine - Wien direkt 39€ (17.Mai)

    Regiojet 19€ -35€ rolleyes.gif

    dry.gif Klar weil der Bus immer DEUTLICH billiger zu sein scheint. unsure.gif

    QUOTE
    Der Zug kann dir exclusive Abteile, Doppelbetten, eigene Duschen, ein Restaurant, Tanzwagen und noch vieles mehr biete
    Natürlich kann er das. Macht er das auch? Nein... (echte) Abteile gibts keine mehr in den Railjets und die Business Class kostet 15€ aufpreis, Doppelbett gibt es in keinen Tagzug und mehr oder weniger nur in Versuchsschlafwagen aber nicht in Serie, Natürlich kostet halt noch mehr Aufpreis, mit Essen aus der Mikrowelle tongue.gif , In einen Planzug? Mehr? Bitte immer her damit!
    QUOTE
    was in keinem Linienbus der Welt dem normalen Fahrgast zur Verfügung steht.
    so so dann schaue hier rein:
    http://2britsabroad.blogspot.co.at/2015/04/the-big-fat-guide-to-south-american-bus.html
    https://www.offexploring.com/flavourtripping/blog/china/sleeper-bus-kunming-to-luang-prabang/20120922122623
    http://2britsabroad.blogspot.co.at/2015/04/the-big-fat-guide-to-south-american-bus.html
    http://www.china-mike.com/how-travel-china/transportation/

    QUOTE
    Ja, ganz irre viel Platz.. so was habe ich noch nie in einem Zug gesehen.
    Scheinbar noch nie im Cityjet gesessen. dry.gif
    QUOTE
    sind damit leider aus dem Rennen.
    Verstehe du sieht mich also als Untermensch an?
    QUOTE
    Lebst du da? Meines Wissens regiert Merkel gar nicht in Österreich...
    Ja das tue Ich. Man hat aber das Gefühl das es so sei. Hätte man die dichter und denker direkt mit den Zug von Griechenland nach Deutschland geführt wäre das Problem auf unseren Bahnhöfen und in den Zügen deutlich geringer! Genauso mit den Klima Flüchtlingen die von Italien kommen einfach mit den Zug vom Brenner nach München schicken Problem erledigt zu den Leuten die sie eingeladen haben. laugh.gif

    Man muss nicht mal nach Südamerika schauen beispiel Lux Express (Balltische Staaten) hat hinten auch ne Lounge mit mehr Platz:
    https://luxexpress.eu/en/lux-lounge-21-360

    Oder der Leoepress hat vorne einen Riesen Sitzabstand.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Apr 2018, 17:32
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:24)
    Hätte man die dichter und denker direkt mit den Zug von Griechenland nach Deutschland geführt wäre das Problem auf unseren Bahnhöfen und in den Zügen deutlich geringer! Genauso mit den Klima Flüchtlingen die von Italien kommen einfach mit den Zug vom Brenner nach München schicken Problem erledigt zu den Leuten die sie eingeladen haben.

    Vielleicht sollten wir erstmal Denkflüchtlinge aus dem EF verbannen.
    Dich hat hier nämlich definitiv niemand eingeladen.

    Geschrieben von: Hot Doc am 16 Apr 2018, 17:40
    @einen_Benutzernamen:
    Eigentlich wollte ich dir schon auf deinen zwar komplett sinnlos, aber dennoch zumindest mit etwas Mühe verfassten Beitrag antworten. Aber so lange du völlig themenfremd das Hetzen nicht lassen kannst, lasse ich es, dich ernst zu nehmen.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 16 Apr 2018, 17:53
    QUOTE
    Aber so lange du völlig themenfremd das Hetzen nicht lassen kannst
    Verzeihung aber Ich habe einfach die schnauze voll von der Europäischen Mutti die glaubt mit Europa Monopoli spielen zu können. Erst seit den Sie alle nach Europa eingeladen hat haben sich die Probleme in den Zügen und Bahnhöfen zugesepitzt! Früher konntest du noch deine Wertgegenstände am Sitz lassen und entspannt sich aufs WC begeben heutzutage undenkbar! Genauso wie die Problematik mit den Drogenverkauf explodiert ist. An den Bahnhöfen kommt es überproportional zu übergriffen auf Reisende durch dort herumlungerte Banden. Dank der Reichskanzlerin ist es bei uns viel Bunter geworden! Rotes Blut an den Bahnhöfen, Weisses Cristal ds verkauft wird, Grüne Politiker die versagt haben,... dry.gif

    Geschrieben von: Catracho am 16 Apr 2018, 18:15
    Und mir gehen paranoide Heulsusen auf den Sack, deren Weitblick an der nächsten Straßenecke endet, mit den entsprechenden Konsequenzen was die Sicht auf das große Ganze angeht. Trotzdem spamm ich damit nicht jeden Thread voll. Spar Dir diese Ergüsse für die entsprechenden Seiten (PI-Forum, private Facebookgruppen, Kommentarspalten von RT, etc.) auf, da bist Du unter deinesgleichen und ihr könnt gemeinsam jeden Tag aus Mücken Elefanten machen, rumjammern dass Mutti und ihre Gäste an allem, aber auch wirklich allem, Schuld haben und permanent wiederholen wie schlimm doch alles heute ist und wie früher™ alles besser war. Mimimimimi.....

    Mfg
    Catracho

    Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Apr 2018, 18:23
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:24)
    Verstehe...
    Wien - Graz kostet am 11.Mai bei der ÖBB (2te Klasse) und Flixbus jeweils 9€.  rolleyes.gif
    Wien - Praha kostet mit den Regiojet Zug 15€ und der Bus am selben Tag 13,90€ macht satte 1,10€ differenz.  rolleyes.gif

    Udine - Villach (IC Bus = ÖBB Ticket) - Wien 24€ Sparpreis 2te Klasse / 30€ 1te Klasse 18.Mai
    Udine - Wien direkt 39€ (17.Mai)

    Regiojet 19€ -35€  rolleyes.gif

    dry.gif Klar weil der Bus immer DEUTLICH billiger zu sein scheint.  unsure.gif

    Natürlich kann er das. Macht er das auch? Nein... (echte) Abteile gibts keine mehr in den Railjets und die Business Class kostet 15€ aufpreis, Doppelbett gibt es in keinen Tagzug und mehr oder weniger nur in Versuchsschlafwagen aber nicht in Serie, Natürlich kostet halt noch mehr Aufpreis, mit Essen aus der Mikrowelle  tongue.gif , In einen Planzug? Mehr? Bitte immer her damit!
    so so dann schaue hier rein:
    http://2britsabroad.blogspot.co.at/2015/04/the-big-fat-guide-to-south-american-bus.html
    https://www.offexploring.com/flavourtripping/blog/china/sleeper-bus-kunming-to-luang-prabang/20120922122623
    http://2britsabroad.blogspot.co.at/2015/04/the-big-fat-guide-to-south-american-bus.html
    http://www.china-mike.com/how-travel-china/transportation/

    Scheinbar noch nie im Cityjet gesessen.  dry.gif
    Verstehe du sieht mich also als Untermensch an?
    Ja das tue Ich. Man hat aber das Gefühl das es so sei. Hätte man die dichter und denker direkt mit den Zug von Griechenland nach Deutschland geführt wäre das Problem auf unseren Bahnhöfen und in den Zügen deutlich geringer! Genauso mit den Klima Flüchtlingen die von Italien kommen einfach mit den Zug vom Brenner nach München schicken Problem erledigt zu den Leuten die sie eingeladen haben.  laugh.gif

    Man muss nicht mal nach Südamerika schauen beispiel Lux Express (Balltische Staaten) hat hinten auch ne Lounge mit mehr Platz:
    https://luxexpress.eu/en/lux-lounge-21-360

    Oder der Leoepress hat vorne einen Riesen Sitzabstand.

    Bremen-Norddeich im Zug ab 23€ (und das isst schon ein Sparpreis!), im Flixbus 7,99€
    München-Berlin Zug ab 150€, Flixbus ab 19€
    München-Nürnberg Bahn ab 57€, Bus ab 5€
    .usw
    usf
    Ich habe jetzt keine Lust hier tausende von Verbindungen hinzutippen.

    Klar, du bist nicht in der Lage, in deutscher Sprache zu lesen, oder zu schreiben. Von verstehen ganz abgesehen.

    Ich kann in deinen verlinkten Buslinien irgendwie keine Tanzfläche sehen, keine Dusche, und kein Restaurant sehen. Du bist also nicht eimal dazu fähig, deine eigene, völlig verquere Sichtweise auch nur annähernd zu stützen.

    Ich sehe dich als rassistisch verseuchten, dummen kleinen, und rumdum bemitleidenswerten Menschen an, der es bist jetzt noch nicht verkraftet hat, seine Lieblingsschaufel im Sandkasten verloren zu haben. Das andere verachtenswerte Wort gehört bekanntlich in deine elende Klientel.

    Geschrieben von: JeDi am 16 Apr 2018, 18:35
    QUOTE (Cloakmaster @ 16 Apr 2018, 18:23)
    Bremen-Norddeich im Zug ab 23€ (und das isst schon ein Sparpreis!), im Flixbus 7,99€
    München-Berlin Zug ab 150€, Flixbus ab 19€
    München-Nürnberg Bahn ab 57€, Bus ab 5€
    .usw
    usf
    Ich habe jetzt keine Lust hier tausende von Verbindungen hinzutippen.

    Alles Relationen, die im Zug ab 19 Euro gehen. Bremen-Norddeich für 23 Euro wird kein Sparpreis sondern ein banales Niedersachsenticket sein.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Apr 2018, 18:37
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:53)
    Verzeihung aber Ich habe einfach die schnauze voll von der Europäischen Mutti

    Und wir von dir.
    So schnell findet man Gemeinsamkeiten.

    Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Apr 2018, 18:47
    QUOTE (JeDi @ 16 Apr 2018, 19:35)
    QUOTE (Cloakmaster @ 16 Apr 2018, 18:23)
    Bremen-Norddeich im Zug ab 23€ (und das isst schon ein Sparpreis!), im Flixbus 7,99€
    München-Berlin Zug ab 150€, Flixbus ab 19€
    München-Nürnberg Bahn ab 57€, Bus ab 5€
    .usw
    usf
    Ich habe jetzt keine Lust hier tausende von Verbindungen hinzutippen.

    Alles Relationen, die im Zug ab 19 Euro gehen. Bremen-Norddeich für 23 Euro wird kein Sparpreis sondern ein banales Niedersachsenticket sein.

    ... die für 19€ gehen können, falls man einen verfügbaren Sparpreis bekommt. Ich sagte bereits, natürlich kann der Zug fallweise auch mal ähnlich günstig sein, wie der Bus, oder sogar günstiger. Im Schnitt liegen die Bahnpreise aber über den Buspreisen.

    Ich brauchte jetzt gerade für dieses Wochendende ein billiges Ticket für Norddeich-München und zurück. Bus angebot gab es gar keines, und Bahn kommt mich jetzt auf rund 120.-€ (100,30€ für das Ticket plus 3*6.50 BC 25 Flex) Ich wäre für den Fall sogar geflogen, aber das war dann doch außerhalb des Finanzbudget.
    Gewöhnlich zahle ich nicht mehr als 39€ je Richtung, wenn ich lang genug im voraus Planen kann, und ein passendes Sparangebot finde. Wobei ich 19€ in der Bahn bisher nur für "kurze" Strecken gefunden habe. Für Bremen-München oder ähnlich waren es eigentlich immer 29,-€

    Auch nach Bremen konnte ich bisher noch nicht einziges Mal mit dem super tollen, super günstigen Flixbus fahren, weil der nur dann fährt, wann er Lust hat, Im April und Mai fährt er insgesamt volle 12 Mal - also etwas mehr, als einmal pro Woche. Die Hälfte der Verbindungen ist dabei völlig unbrauchbar, weil Norddeich Mole zu Zeiten, wo keine Fähre fährt zu den einsamsten Orten der Welt gehört. Was bei den Flixens irgendwie noch nicht angekommen ist.

    Geschrieben von: 146225 am 16 Apr 2018, 18:58
    QUOTE (TramBahnFreak @ 16 Apr 2018, 17:32)
    Vielleicht sollten wir erstmal Denkflüchtlinge aus dem EF verbannen.
    Dich hat hier nämlich definitiv niemand eingeladen.

    Danke, unterstützt. Ach, und nebenbei: solange in Österreich solcherlei egozentrisch-kleingeistige Denkart salonfähig ist, sollte man wirklich EU-Gelder an bedürftigere Staaten auszahlen - wer nicht geben kann, braucht auch nicht zu nehmen.

    Geschrieben von: Hot Doc am 16 Apr 2018, 19:16
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:53)
    Verzeihung aber Ich habe einfach die schnauze voll von der Europäischen Mutti die glaubt mit Europa Monopoli spielen zu können.
    ....

    Alles schön und gut. Und auch wenn ich nicht mit dir einer Meinung bin, können wir dieses Thema gerne diskutieren, wenn du dich halbwegs an die Fakten hältst.
    Allerdings ist HIER der falsche Platz. Ich habe auch von so einigem die Schnauze gestrichen voll, ich fang aber nicht bei jeder Gelegenheit damit an, jedes beliebige Thema damit vollzupflastern.
    Auch wenn es aus deiner doch sehr vereinfachten Sicht irgendwo Verbindungen geben mag, die Kriminalitätsrate ist nur in sehr wenigen Bereichen gestiegen und auch das nur um einstellige Prozentbereiche. Dazu kommt, dass der Großteil der Straftaten von Flüchtlingen gegen andere Flüchtlinge gerichtet ist, d.h. die Kriminalität in Zügen und Bussen war vorher schon da, hat sich nicht merkbar geändert seit der Flüchtlingskrise nur du hast einen neuen Buhmann gefunden.
    Das sind die Fakten! Und jetzte kannst du - wenn du magst - im richtigen Thema darauf antworden, oder hier beim Thema bleiben!

    Geschrieben von: JeDi am 16 Apr 2018, 20:59
    QUOTE (Cloakmaster @ 16 Apr 2018, 18:47)
    ... die für 19€ gehen können, falls man einen verfügbaren Sparpreis bekommt.

    Die Bedeutung des Wortes „ab“ ist dir aber schon bekannt?

    Geschrieben von: Cloakmaster am 17 Apr 2018, 03:41
    QUOTE (JeDi @ 16 Apr 2018, 21:59)
    Die Bedeutung des Wortes „ab“ ist dir aber schon bekannt?

    Ist dir die Bedeutung des Wortes "oft" bekannt?

    Der Ursprung des Disputes liegt in dem Satz

    Der Zug ist oft, aber nicht immer teurer als der Fernbus..


    Und meine "Hausstrecke" München-Bremen welche auch schon Mal "ab19€" angeboten worden sein soll, habe ich trotz intensiver Bemühungen über Jahre noch nie für weniger als 29€ (ohne Bahncard) buchen können. Da nützt so ein eher theoretisches "ab" irgendwie auch nichts. Für Norddeich bremen sind auch Mal 19€ Sparpreise drin, aber für 4 euro verzichte ich nicht auf Flexibilität. Dafür kann es zu leicht sein, daß die Fähre ihren Fahrplan ändert.

    Zumal - was diese Diskussion angeht - der Fernbus in jedem Fall auch die 19€ schlägt, selbst wenn ich im Bus den Normal-Preis und kein Sparangebot nehme.

    Geschrieben von: rautatie am 17 Apr 2018, 07:10
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:53)
    Verzeihung aber Ich habe einfach die schnauze voll von der Europäischen Mutti die glaubt mit Europa Monopoli spielen zu können. Erst seit den Sie alle nach Europa eingeladen hat haben sich die Probleme in den Zügen und Bahnhöfen zugesepitzt!

    Falls du es nicht mitbekommen hast, dieses Forum dreht sich um Eisenbahnen, und dieser Thread um die Übernahme der Nachtzüge in Deutschland durch die ÖBB. Es ist NICHT sinnvoll, den immer selben Kram ständig überall zu wiederholen, ganz egal, ob es thematisch passt oder nicht.

    Geschrieben von: JeDi am 17 Apr 2018, 14:19
    QUOTE (Cloakmaster @ 17 Apr 2018, 03:41)
    Zumal - was diese Diskussion angeht - der Fernbus in jedem Fall auch die 19€ schlägt, selbst wenn ich im Bus den Normal-Preis und kein Sparangebot nehme.

    Nein, der Normalpreis im Bus von Norddeich nach Bremen beträgt 19,99 EUR, und ist damit genau 9 Cent teurer als der DB-Sparpreis.

    Geschrieben von: Cloakmaster am 17 Apr 2018, 18:09
    QUOTE (JeDi @ 17 Apr 2018, 15:19)
    Nein, der Normalpreis im Bus von Norddeich nach Bremen beträgt 19,99 EUR, und ist damit genau 9 Cent teurer als der DB-Sparpreis.

    Ist ja interessant. Ich hatte bisher noch kein einziges Mal einen Preis über 14€ angezeigt bekommen.

    Geschrieben von: karhu am 15 Jan 2019, 17:01
    Vermutlich gibt es bald einen Nightjet von Wien über Thessaloniki nach Athen den ein ÖBB Tochterunternehmen betreiben will: https://www.railjournal.com/passenger/main-line/obb-subsidiary-plans-greek-passenger-services/?fbclid=IwAR0CGV5PHKpXAz9n-X16RJbHtThMUCAiKhBcP381kFyO_MO3TWBLMLj7gs0

    Das ist sehr gut für den Klimaschutz wenn die Nachtzugverbindungen ausgebaut werden. Bitter nötig ist auch (Helsinki-) Tallinn- Riga - Kaunas - Warschau.

    Geschrieben von: rautatie am 15 Jan 2019, 17:08
    QUOTE (karhu @ 15 Jan 2019, 18:01)
    Bitter nötig ist auch (Helsinki-) Tallinn- Riga - Kaunas - Warschau.

    Am besten fände ich eine Direktverbindung aus Mitteleuropa (z.B. Berlin) bis Tallinn, mit direktem Anschluss per Fähre nach Helsinki. Gibt es denn in Tallinn einen Hafenbahnhof, sodass man problemlos umsteigen könnte?

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 15 Jan 2019, 17:12
    ohmy.gif Bei mir zeigt er keinen Text an.
    Bei den ÖBB Preisen würde Ich mich wundern wenn da jemand überhaupt mit fährt.
    149€ im Schlafwagen. blink.gif Wien - München!
    Ich zahle für Praha - Humenne in paar Tagen ~60€! im Schlafwagen. rolleyes.gif

    EDIT: So jetzt aber...
    QUOTE
    Vermutlich gibt es bald einen Nightjet von Wien über Thessaloniki nach Athen den ein ÖBB Tochterunternehmen betreiben will: IRL
    OMG hast du es gelesen?!
    Die ÖBB will der Trenose Konkurrenz machen auf Athen - Thessaloniki!

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 15 Jan 2019, 18:14
    QUOTE (rautatie @ 15 Jan 2019, 17:08)
    Am besten fände ich eine Direktverbindung aus Mitteleuropa (z.B. Berlin) bis Tallinn, mit direktem Anschluss per Fähre nach Helsinki. Gibt es denn in Tallinn einen Hafenbahnhof, sodass man problemlos umsteigen könnte?

    Leider nicht, da hast etwa 20 Minuten Fussweg dazwischen...
    (Früher gingen die Gleise glaub ich mal bis zum Fährhafen, aber der neue Kopfbahnhof ist 1,5 km weg...)

    Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 15 Jan 2019, 19:55
    QUOTE (karhu @ 15 Jan 2019, 17:01)
    Das ist sehr gut für den Klimaschutz wenn die Nachtzugverbindungen ausgebaut werden.

    Gut für selbiges wäre auch, wenn die ÖBB in Oberösterreich nicht die Donauuferbahn einkürzen würden oder Wels - Aschach einstellen würden und das Land Oberösterreich das nicht munter so durchgehen lassen würde.

    Geschrieben von: karhu am 15 Jan 2019, 21:54
    QUOTE (rautatie @ 15 Jan 2019, 18:08)
    Am besten fände ich eine Direktverbindung aus Mitteleuropa (z.B. Berlin) bis Tallinn, mit direktem Anschluss per Fähre nach Helsinki. Gibt es denn in Tallinn einen Hafenbahnhof, sodass man problemlos umsteigen könnte?

    Joo Tallinn die etwa 20 Minuten zu Fuß. Oder zwei Stationen vom Haubtbahnhof mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Linnahall, aber laufen muss man immer dann noch ein ganzes Stückchen. Dann in Helsinki fährt die Straßenbahn zwar direkt vom West-Terminal zum Haubtbahnhof aber die ist immer überfüllt bei Ankunft eines Schiffes. Man muss also schnell sein, vom Schiff runterkommen um noch mitzukommen. Denn HKL fährt da 10 Minuten Takt also da bildet sich eine lange Schlange und es geht viel Zeit rum sonnst. Ich würde mindestens eine Stunde einplanen vom Hafen bis zum Haubtbahnhof. Sowie in Tallinn wie in Helsinki wurden die Gleise zum Hafen leider abgebaut, aber die Trassen wurden weitgehend frei gehalten.

    Bevor die RailBaltica fertig ist wird es warscheinlich nichts mit einer Direktverbindung obwohl durchgehende Gleise vorhanden wären.

    Geschrieben von: 146225 am 16 Jan 2019, 06:05
    Naja, es ist logisch, dass niemand im Baltikum diese Verbindung von der RZD betrieben sehen möchte, und welche EU-Eisenbahn in der Gegend hat schon ausreichend umspurbare Nachtzugwagen für 1435/1524 mm? PKP ICCCCC hat ein paar, das war es dann m.W. auch schon. Also bevor hier niemand investieren möchte, wird das nix mit dem Nachtzug ins Baltikum.

    Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 16 Jan 2019, 11:36
    Im Baltikum wäre es ja schon hilfreich wenn die die Verkehre untereinander mal auf die Reihe bekommen würden. Der Zustand der Eisenbahn ist da auch nicht der Beste.
    Und Rail Baltica kommt in ferner Zukunft irgendwann, falls es denn kommt.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 16 Jan 2019, 11:50
    dry.gif das hat was mit der ÖBB zu tun?

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Jan 2019, 13:26
    Riga – Moskau gibt es immerhin täglich eine Nachtzugverbindung.

    Geschrieben von: Entenfang am 16 Jan 2019, 13:47
    QUOTE (TramBahnFreak @ 16 Jan 2019, 13:26)
    Riga – Moskau gibt es immerhin täglich eine Nachtzugverbindung.

    Und den nicht ganz so regelmäßig verkehrenden Zug Kiew - Minsk - Vilinus - Riga.

    http://www.uz.gov.ua/en/passengers/timetable/?ntrain=60592&by_id=1


    Ich finde es aber gut, dass die ÖBB ihr Nachtzugangebot ausweitet. Vielleicht gibt es ja doch einen Markt dafür, auch wenn das alle westeuropäischen Bahnkonzerne gerne bestreiten. Wobei bis Griechenland natürlich schon eine Nummer ist, da muss man schon preislich attraktiv sein, um gegen das Flugzeug konkurrieren zu können.

    Geschrieben von: karhu am 16 Jan 2019, 13:49
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Jan 2019, 12:50)
    dry.gif das hat was mit der ÖBB zu tun?

    Die ÖBB könnte da den Nightjet Wien - Warschau bis Kaunas immerhin verlängern, bis dahin hat es mittlerweile Normalspur 1435mm, ab Bialystok müsste dann baer ne Dieselok dran.
    Ab Kaunas könnte es einen durchgehenden (Nacht-)Zug auf 1520mm bis Tallinn geben.

    Geschrieben von: Iarn am 16 Jan 2019, 14:02
    Schafft man denn die Tour in einer Nacht?

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Jan 2019, 14:20
    Könnte knapp werden.
    Der NJ Wien – Warschau braucht (Standzeiten abgezogen) gute 8einhalb Stunden. Der durchgängige EC schafft's in 7.
    Warschau – Kaunas (via Bialystok) dauert mit Regios nochmal knapp 7 Stunden (keine Ahnung, ob man als Fernverkehr die strecke schneller schafft oder ob die Fahrzeit eher aus der Vmax denn aus der Halte-Anzahl resultiert...)
    Macht bis hierhin schonmal 14 Stunden. Mit einer hypothetischen Abfahrt um 18 Uhr in Wien wäre man um 10 Uhr früh da – aber dann ist man halt erst in Kaunas. Ohne durchgängige Weiterführung in die drei baltischen Hauptstädte macht diese Verbindung glaub ich nur bedingt Sinn...

    Geschrieben von: Iarn am 16 Jan 2019, 14:23
    Danke für die Bestätigung meiner Vermutung. Sehe ich auch so mit dem bedingten Sinn.
    Ein Nachtzug macht für mich dann Sinn, wenn man am nächsten Morgen am Ziel ist.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Jan 2019, 14:28
    QUOTE (Iarn @ 16 Jan 2019, 14:23)
    Danke für die Bestätigung meiner Vermutung. Sehe ich auch so mit dem bedingten Sinn.
    Ein Nachtzug macht für mich dann Sinn, wenn man am nächsten Morgen am Ziel ist.

    Vilnius ist von Kaunas etwa 1 Stunde Fahrzeit entfernt; das wäre schon noch machbar.
    Aber mit Umstieg in (spätestens) Kaunas killt man sich jegliche sinnvolle Verbindung, die auch von Nicht-Freaks genutzt werden würde.

    Geschrieben von: Iarn am 16 Jan 2019, 14:33
    Ich denke wir meinen das gleiche. Mit am Ziel sein, meine ich nicht noch mal umsteigen zu müssen. Und selbst dann, wenn ich irgendwann nach elf an Ziel bin, dann ist das in meinen Augen auch zu spät.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Jan 2019, 14:55
    Jep. Genial ist eine Abfahrt zwischen 18 und 22 Uhr und eine Ankunft zwischen 7 und 9.
    Alles was weiter davon entfernt ist, verliert schnell an Attraktivität.

    Geschrieben von: karhu am 16 Jan 2019, 16:14
    Die meißten (oder alle?) Nightjets fahren bisher nach diesem Prinzip. Allerdings würde dieser NightJet von Wien nach Athen nicht in dieses Zeit-Modell passen. Aber auch die RŽD (Russland) und die VR betreiben Nachtzüge mit späteren Ankünften. Die Haubtreiseroute beim NightJet Wien - Warschau sollte schon auf diesem Abschnitt bleiben denke ich, aus und nach Kaunas könnte mit Kurswagen ein Zubringerverkehr hergestellt werden. Denn momentan ist die direkte Weiterreise so nicht möglich.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 16 Jan 2019, 16:28
    Die Verbindung Warschau–Kaunas ist momentan generell nicht direkt möglich. Und auch indirekt nicht täglich.

    Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 16 Jan 2019, 22:31
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Jan 2019, 11:50)
    dry.gif das hat was mit der ÖBB zu tun?

    Kommst du nicht aus Österreich?

    Das hat was mit den ÖBB zu tun, wäre richtig gewesen. wink.gif

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 17 Jan 2019, 11:08
    dry.gif ....

    Geschrieben von: Entenfang am 25 Sep 2019, 21:20
    Ein Reporter der WiWo berichtet von seinem Entschluss, statt dem Frühflieger lieber https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/statt-flugzeug-dienstreise-per-nachtzug-ein-erfahrungsbericht/25042450.html?utm_source=pocket-newtab

    Außerdem prüfen angeblich https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/kooperation-mit-oebb-deutsche-bahn-prueft-comeback-der-nachtzuege/25010634.html, ob sie in Kooperation mit der ÖBB wieder Nachtzüge betreiben wollen.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 25 Sep 2019, 21:30
    laugh.gif Klar wer es sich leisten kann. Und Ich bin neugierig wie lange es dauert bis Ihm jemand dein Glumpad fladert.

    Geschrieben von: Entenfang am 25 Sep 2019, 21:32
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 25 Sep 2019, 22:30)
    laugh.gif Klar wer es sich leisten kann.

    Dienstreise?!

    Geschrieben von: Hot Doc am 26 Sep 2019, 00:04
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 25 Sep 2019, 22:30)
    laugh.gif Klar wer es sich leisten kann. Und Ich bin neugierig wie lange es dauert bis Ihm jemand dein Glumpad fladert.

    Du hast auch keinen halben Meter gelesen?
    Er schreibt im Artikel, dass der antsprechende Flug genau so teuer gewesen wäre. Zudem bleibt es eine Dienstreise. Das muss man dann mit dem Chef klären, meistens gibt es aber eine Obergrenze bis zu der man buchen kann, was man will.

    Geschrieben von: 146225 am 26 Sep 2019, 05:11
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 25 Sep 2019, 21:30)
    laugh.gif Klar wer es sich leisten kann. Und Ich bin neugierig wie lange es dauert bis Ihm jemand dein Glumpad fladert.

    Nicht jeder ist nur oberflächlich am jammern, nicht jeder ist in seiner eigenen kleinen Welt gefangen. Bisschen wenig, wenn man von allem den Preis kennt, aber von nichts den Wert.

    Geschrieben von: 218 466-1 am 26 Sep 2019, 06:24
    QUOTE (Entenfang @ 25 Sep 2019, 15:20)
    Ein Reporter der WiWo berichtet von seinem Entschluss, statt dem Frühflieger lieber https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/statt-flugzeug-dienstreise-per-nachtzug-ein-erfahrungsbericht/25042450.html?utm_source=pocket-newtab
    Ja gut, wenn er tagsüber nichts mehr vor hat ... ph34r.gif

    Geschrieben von: JeDi am 26 Sep 2019, 07:42
    QUOTE (218 466-1 @ 26 Sep 2019, 06:24)
    Ja gut, wenn er tagsüber nichts mehr vor hat ... ph34r.gif

    ...dann kann eins natürlich mit irgendwelchen Tagesrandverbindungen durch die Gegend jukeln, ja. Wem auch noch alles andere egal ist, kann natürlich auch fliegen.

    JeDi, Heute auch schon wieder seit 5:30 auf den Beinen

    Geschrieben von: Hot Doc am 26 Sep 2019, 08:14
    QUOTE (218 466-1 @ 26 Sep 2019, 07:24)
    Ja gut, wenn er tagsüber nichts mehr vor hat ... ph34r.gif

    Du hast den Artikel auch nicht gelesen, aber zu allem natürlich eine - möglichst simple - Meinung, was?!

    Der Autor schreibt sehr anschaulich, dass er sehr gut geschlafen hat und nur einmal in der Nach wach wurde. Außerdem, dass er deutlich fitter am nächsten Tag war, als die Kollegen die den Frühflieger genommen hatten.
    Das mag nicht immer so klappen und auch ich bin schon wach im Nachtzug gefahren (allerdings im "Liege"sessel, dessen Name eine Verarschung ist), aber oft genug kann man dort zumindest so gut schlummern, dass es eine sinnvolle Alternative darstellt.

    Wie gerne würde ich nach Barcelona oder Hamburg oder auch Italien einen Nachtzug buchen, statt mit dem Auto zu fahren, wenn der Preis halbwegs stimmt. Und gerade bei ersterer Strecke ist das mit den immer teurer werdenden Autobahngebühren nicht einmal so schwierig.

    Geschrieben von: Entenfang am 21 Oct 2019, 19:29
    Bereits ab Januar 2020 will die ÖBB auch nach Brüssel fahren, berichtet der https://www.derstandard.at/story/2000109529154/oebb-planen-ab-jaenner-nachtzug-von-wien-nach-bruessel Ein Jahr später wird möglicherweise auch Amsterdam wieder ans Nachtzugnetz angebunden.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 21 Oct 2019, 19:39
    Und was man so liesst sollen auch die Preise ordentlich angehoben.

    Geschrieben von: 146225 am 21 Oct 2019, 19:44
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 21 Oct 2019, 19:39)
    Und was man so liesst sollen auch die Preise ordentlich angehoben.

    Mach dir nicht ins Hemd ... solange die Züge weiter so stark nachgefragt sind, macht die ÖBB alles richtig.

    Geschrieben von: Jean am 21 Oct 2019, 20:15
    QUOTE (146225 @ 21 Oct 2019, 20:44)
    Mach dir nicht ins Hemd ... solange die Züge weiter so stark nachgefragt sind, macht die ÖBB alles richtig.

    Er fährt doch sicherlich nicht mit dem Zug. Da gibt es nur pöbelnde Deutsche drin... ph34r.gif

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 27 Nov 2019, 11:42
    https://www.diepresse.com/5728918/so-sollen-die-neuen-nachtzuge-der-obb-aussehen

    --> https://media.diepresse.com/images/uploads_700/a/9/6/5728918/oebb1_1574771090155466.jpg
    Zugegeben für körperlich nicht fitte Personen ist es unmöglich oben rein zu kommen.
    Wie und wo man seinen (grossen) Koffer verstauen soll ist mir immer noch fraglich.

    Geschrieben von: Didy am 27 Nov 2019, 11:53
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 27 Nov 2019, 12:42)
    Zugegeben für körperlich nicht fitte Personen ist es unmöglich oben rein zu kommen.
    Wie und wo man seinen (grossen) Koffer verstauen soll ist mir immer noch fraglich.

    Ich wage zu behaupten, eine nicht fitte Person kommt auch im klassischen 2er oder 4er Abteil schwer ins obere Bett. Macht aber nix, es gibt ja 50% untere Betten.

    Das mit dem Koffer, ich könnte mir vorstellen, man weist bei der Buchung darauf hin, dass nur Koffergröße max. XY (ich würde tippen, übliches Flugzeug-Handgepäck-Maß) passt. Notfalls kanns der Zub wohl in seinem Abteil parken.

    Grundsätzlich find ich das aber gut, denn mit 1 oder 3 wildfremden Menschen in einem Abteil zu schlafen hält sicher viele ab. Und ein klassisches Einzelabteil ist halt entsprechend teuer (und passen natürlich auch nicht so viele in einen Zug).
    Und man hat ja weiterhin die Wahl, auch größere Abteile zu buchen. Ist ja nicht so, als dass es nur das gäbe.

    Geschrieben von: JeDi am 27 Nov 2019, 21:44
    QUOTE (Didy @ 27 Nov 2019, 11:53)
    Grundsätzlich find ich das aber gut, denn mit 1 oder 3 wildfremden Menschen in einem Abteil zu schlafen hält sicher viele ab. Und ein klassisches Einzelabteil ist halt entsprechend teuer (und passen natürlich auch nicht so viele in einen Zug).

    Abwarten, ob es eine Zahlungsbereitschaft für das Konzept gibt. Ein klassisches Double führt nämlich zumindest dazu, dass ich aufrecht sitzen kann (auch wenn mir die ÖBB keinen Einzelplatz im Double verkaufen möchten). Solche Dinge wird es aber im NJ-neu ja nicht mehr geben.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 27 Nov 2019, 23:21
    QUOTE (JeDi @ 27 Nov 2019, 21:44)
    Ein klassisches Double führt nämlich zumindest dazu, dass ich aufrecht sitzen kann

    Genau das ist eben leider nicht grundsätzlich der Fall.
    Da war das 4er-Liege-Abteil gestern diesbezüglich wesentlich besser.

    Geschrieben von: JeDi am 28 Nov 2019, 01:11
    QUOTE (TramBahnFreak @ 27 Nov 2019, 23:21)
    Genau das ist eben leider nicht grundsätzlich der Fall.

    Du hast recht, die DWLBmz hatte ich nicht auf dem Schirm. Wobei die sich natürlich - im Gegensatz zu den Schlafkapseln - in Tagesstellung bringen lassen.

    Geschrieben von: Didy am 28 Nov 2019, 01:45
    Bei aller inhaltlicher Zustimmung zu eurem Avatar, könntet ihr vielleicht wenigstens zweierlei Farben nehmen? Das sieht auf den ersten Blick aus, als ob hier jemand Selbstgespräche führt.
    Edit: Braun und Blau würden sich anbieten ph34r.gif

    Geschrieben von: karhu am 2 Dec 2019, 13:43
    https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-11/nachtzuege-deutsche-bahn-zugfahrt-umweltschutz-flugscham-europa

    Nicht viel neues im Artikel aber schön zu lesen das die Nachtzüge der ÖBB erfolgreich sind smile.gif

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 2 Dec 2019, 13:51
    rolleyes.gif Klar weil die DB einfach viel zu viele Rabatte gegeben hatte auch für die Nachtzüge. tongue.gif

    Geschrieben von: karhu am 28 Feb 2020, 19:34
    Der neue Nightjet Wien - Brüssel: https://www.derstandard.at/story/2000113723353/nachtzug-nach-bruessel-mach-mal-langsam

    Sinnvoll könnte es sein wenn die ÖBB sich belgientaugliche Loks anschafft das zumindest kein Lokwechsel notwendig ist und man von Wien bis Brüssel durchfahren kann.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 28 Feb 2020, 19:57
    rolleyes.gif Klar als wären ein paar Loks heute vom Fliessband gefallen.
    Da ist es wirtschaftlicher sich 3ter zu bedienen.

    Geschrieben von: Metropolenbahner am 28 Feb 2020, 20:00
    QUOTE (karhu @ 28 Feb 2020, 20:34)
    Sinnvoll könnte es sein wenn die ÖBB sich belgientaugliche Loks anschafft das zumindest kein Lokwechsel notwendig ist und man von Wien bis Brüssel durchfahren kann.

    Die sind wohl schon in Bestellung:

    QUOTE
    Nach zunächst 17 und dann 30 Loks werden nun gleich 61 Stück auf einmal bestellt, die Flotte wird damit auf insgesamt 108 Stück aufgerüstet. 28 der neuen Lokomotiven sollen mit einem speziellen Ausstattungspaket für Belgien und die Niederlande bestückt werden.

    https://kurier.at/chronik/oesterreich/oebb-bestellen-61-neue-super-loks/400439290

    Geschrieben von: AK1 am 28 Feb 2020, 20:56
    QUOTE (karhu @ 28 Feb 2020, 19:34)
    Der neue Nightjet Wien - Brüssel: https://www.derstandard.at/story/2000113723353/nachtzug-nach-bruessel-mach-mal-langsam

    Sinnvoll könnte es sein wenn die ÖBB sich belgientaugliche Loks anschafft das zumindest kein Lokwechsel notwendig ist und man von Wien bis Brüssel durchfahren kann.

    Wobei jetzt die halbe Stunde auch nicht allein durch den Lokwechsel bedingt sein kann.
    Der geht beim IC Berlin - Amsterdam in Bad Bentheim in 10 bzw. 12 Minuten. Oder sind belgische Loks da komplizierter als niederländische?

    Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 9 Dec 2020, 09:19
    Railjet will neue Nachtzüge in Europa anbieten: PM der DB vom 8.12.20: https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Gemeinsam-fuer-Europa-Neue-Linien-im-Nachtzugverkehr-5759896

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 9 Dec 2020, 11:41
    Ich dachte wir haben heute den 1ten April!!!
    Aus den Verlinkten Artikel:
    QUOTE
        Dezember 2021: Wien–München–Paris und Zürich–Köln–Amsterdam
        Dezember 2023: Wien/Berlin–Brüssel/Paris
        Dezember 2024: Zürich–Barcelona


    Noch ein Artikel: https://www.htr.ch/story/neue-nachtzuege-nach-amsterdam-rom-und-barcelona-geplant-28884.html

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 9 Dec 2020, 13:30
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 9 Dec 2020, 11:41)
    Ich dachte

    Nicht so viel denken. dry.gif

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 9 Dec 2020, 17:01
    wink.gif Dein Motto nehme Ich mir sicher nicht zu Herzen.

    Ich bin neugierig wie viel Leute für geschätzt 300¤ - 500¤ im Schlafwagen damit fahren werden. rolleyes.gif

    Geschrieben von: karhu am 9 Dec 2020, 23:08
    Eine sehr gute Nachricht smile.gif Aber warum ist da nur die SSB, DB, ÖBB ja SNCF dabei? Auch die Staatsbahnen FS (Italien) PKK (Polen), CD, MAV (Ungarn), SJ (Schweden) VR (Finnland), TRAINOSE (Griechenland), CFR (Rumänien) und Renfe (Spanien) betreiben derzeit Nachtzüge in der EU (habe ich noch welche vergessen?) Sowie eigene pirvate Anbieter z.B. Snälltåget. Man sollte da die Zusammenarbeit mit diesen nicht ausschließen, nur so kann ein richtiges Nachtzug-netz in der EU mit guten Anschlüssen und durchgehenden Fahrkarten funktionieren.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 10 Dec 2020, 09:37
    Wo bitte fahren TRAINOSE Nachtzüge? Inner Griechisch gab es zwar eine Nachtverbindung aber meines wissens nur mit einen Sitzwagen.
    Siehe: https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=TRAINOSE&kategorie=&cislo=601&nazev=&rok=2020

    Der Liegewagen ist auch nicht von den Griechen:
    https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=MZ&kategorie=D&cislo=1335&nazev=Hellas&rok=2020

    Geschrieben von: karhu am 10 Dec 2020, 16:28
    Ja da war ich mir nicht sicher wer die Nachtzüge in Griechenland betreibt. War leider noch nie bis dort runter, sonnst war ich schon recht oft mit verschiedenen Nachtzügen in Europa unterwegs.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 10 Dec 2020, 19:38
    QUOTE
    Ja da war ich mir nicht sicher wer die Nachtzüge in Griechenland betreibt.
    Meines wissen gibt es keine Nachtzüge nach Griechenland. Maximal mit Liegewagen meines wissens. sad.gif

    Geschrieben von: Iarn am 10 Aug 2021, 14:20
    https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000128820457/oebb-bestellen-weitere-20-nightjets

    Geschrieben von: karhu am 9 Oct 2021, 10:41
    Die ÖBB hat 22 frühere Sitzwagen zu topmodernen Liegewagen umgebaut: https://www.youtube.com/watch?v=AhNksRbFxG8

    Geschrieben von: mmouse am 9 Oct 2021, 19:01
    QUOTE (karhu @ 9 Oct 2021, 10:41)
    Die ÖBB hat 22 frühere Sitzwagen zu topmodernen Liegewagen umgebaut: https://www.youtube.com/watch?v=AhNksRbFxG8

    Ich finds einfach erfreulich, dass die ÖBB da was tut - und zwar hier und jetzt, und nicht nur in irgendwelchen Sonntagsreden über Verkehrswende vielleicht irgendwann 2035 oder so...

    22 Liegewagen mehr sind bei einem Gesamtbestand von derzeit circa 70 Liegewagen kein Pappenstiel.


    Geschrieben von: Entenfang am 9 Oct 2021, 21:31
    Was mir nicht so klar ist - wenn die Liegen fest installiert sind, wie sitzt man dann tagsüber? Ohne hochgeklappte Rückenlehne sieht das irgendwie unbequem aus.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 9 Oct 2021, 23:11
    QUOTE
    wie sitzt man dann tagsüber?
    Ich schätze mal garnicht.

    Geschrieben von: Russischer Spion am 13 Oct 2021, 23:57
    QUOTE (karhu @ 9 Oct 2021, 10:41)
    Die ÖBB hat 22 frühere Sitzwagen zu topmodernen Liegewagen umgebaut: https://www.youtube.com/watch?v=AhNksRbFxG8

    Man könnte einfach mehrere http://www.tvz.ru/catalog/passenger/item_detail.php?ELEMENT_ID=186 im RIC Format bei RZD mieten biggrin.gif . Wäre viel schneller, billiger und bequemer für die Fahrgäste.


    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 14 Oct 2021, 08:44
    laugh.gif Denkst du ernsthaft das man beim "bösen" Russen kaufen, mieten kann?
    Dafür sorgen schon die Türkisen und die Roten sorgen dafür das Siemens AT den Auftrag bekommt oder andere andere Verbandelte Firma. rolleyes.gif
    Schaue dir das mal was der Basti und die anderen so verzapft haben.
    Wie sagen ein paar Leute so schön: "Die Verschwörungstheorien von heute sind die Nachrichten von morgen."

    Geschrieben von: Metropolenbahner am 14 Oct 2021, 09:11
    QUOTE (Russischer Spion @ 13 Oct 2021, 23:57)
    Man könnte einfach mehrere http://www.tvz.ru/catalog/passenger/item_detail.php?ELEMENT_ID=186 im RIC Format bei RZD mieten biggrin.gif . Wäre viel schneller, billiger und bequemer für die Fahrgäste.

    Ginge vermutlich nicht, weil Siemens TVZ die Rechte nur für den russ. Markt bzw. Ex-GUS erlaubt haben dürfte. Ist bei solchen Aufträgen oft der Fall. Bekanntestes Beispiel sind die ICEs in China, die mit Siemens Hilfe gebaut wurden, die dürfen ebenfalls nur lokal angeboten werden.

    Geschrieben von: Alex101 am 14 Oct 2021, 09:39
    QUOTE (Russischer Spion @ 13 Oct 2021, 23:57)
    Man könnte einfach mehrere http://www.tvz.ru/catalog/passenger/item_detail.php?ELEMENT_ID=186 im RIC Format bei RZD mieten  biggrin.gif . Wäre viel schneller, billiger und bequemer für die Fahrgäste.

    So ein Quatsch. Warum sollte man ohne Not fremde Wagen anmieten statt schon vorhandenes eigenes Material umzubauen?
    Zumal die umgebauten Wagen jetzt im Gegensatz zu den RDZ-Wagen das nightjet-Innenraum-Design haben.

    Geschrieben von: Russischer Spion am 14 Oct 2021, 18:56
    QUOTE (Metropolenbahner @ 14 Oct 2021, 09:11)
    Ginge vermutlich nicht, weil Siemens TVZ die Rechte nur für den russ. Markt bzw. Ex-GUS erlaubt haben dürfte.


    Die Züge Moskau - Nizza, Moskau - Paris, Moskau - Prag usw. bestehen aus diesen Wagen. Aber wegen der Pandemie ist der Verkehr eingestellt. Bleiben freie Kapazitäten also biggrin.gif .

    Geschrieben von: Russischer Spion am 14 Oct 2021, 18:59
    QUOTE (Alex101 @ 14 Oct 2021, 09:39)
    Zumal die umgebauten Wagen jetzt im Gegensatz zu den RDZ-Wagen das nightjet-Innenraum-Design haben.

    https://www.youtube.com/watch?v=z6_kQ31SFTQ. Wie man sehen kann, sieht das Design nicht viel anders aus. Sogar viel besser laugh.gif .

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 14 Oct 2021, 19:35
    https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=OeBB&kategorie=EN&cislo=408&nazev=&rok=2021

    Geschrieben von: Russischer Spion am 14 Oct 2021, 20:24
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 14 Oct 2021, 19:35)
    https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=OeBB&kategorie=EN&cislo=408&nazev=&rok=2021

    Danke für dieses tolle Schema! Was ich immer noch nicht verstehe: Die EU-Bürokraten wollen "Nachtzugverkehr fördern". Doch es gibt kaum geeigneten Wagen in der EU und Produktion ist nicht mal in Sicht. Man baut 30-40 jährige ehemalige D-Wagen um und Bingo! Das soll der neue "Nachtzug" sein unsure.gif . Beim Klassenfeind Russland gibt es wegen Pandemie eine Überkapazität von RIC Schlafwagen. Und zwar so viel, dass viele von diesen Wagen im Inlandsverkehr eingesetzt werden, sogar im https://webpulse.imgsmail.ru/imgpreview?fr=srchimg&mb=webpulse&key=pulse_cabinet-file-cec55626-6661-4307-8082-ad4023ba12f5 Moskau - SPb blink.gif . Alle diese Wagen sind in der EU zertifiziert, haben schmalen europäischen Lichtraumprofil und bei TVZ kann man die sogar nach dem jeweiligen Wunsch umlackieren lassen... Das wäre schnelle und günstige Lösung. Warum man das nicht macht, bleibt ein Rätsel cool.gif ...

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 14 Oct 2021, 20:56
    QUOTE
    Die EU-Bürokraten wollen "Nachtzugverkehr fördern". Doch es gibt kaum geeigneten Wagen in der EU und Produktion ist nicht mal in Sicht.
    Siemens AT baut doch für die ÖBB jetzt neue Wagen vergleichbar mit den aktuellen RJ.
    QUOTE
    Man baut 30-40 jährige ehemalige D-Wagen um und Bingo!
    wink.gif Klar die Wagen sind nun mal da und werden dank der RJ Garnituren nicht mehr gebraucht. Da kann man die einfach umbauen.

    Ich weiss nicht was es kostet wenn man in Russland mit einen Single Schlafwagen reist aber wenn Ich mir anschaue was ein Ticket ex. VIE kostet ohmy.gif ... Als Beispiel wenn Ich Wien - Bukarest anschaue da fährt der Zug fast 24h und kostet X fach mehr als Fliegen was nur ~1,5h dauert.

    Genauso wie Wien - Lissabon würde mit den Zug 2 - 3 Tage dauern. Dauert mit den Flieger ~4h. Genauso wie auf einen Griechische Insel dort hin mit den Zug fahren. ohmy.gif ...
    (Gut Wien - Athen habe Ich schon gemacht aber da gab es noch den Ungarischen Schlafwagen Budapest - Sofia und habe dazwischen in Hotels geschlafen. Ein Gesunder Mensch wird das nicht machen wollen.)

    Geschrieben von: 146225 am 14 Oct 2021, 20:59
    Einmal mehr beweist es sich, dass es Menschen gibt, die von allem den Preis kennen, aber von so gut wie nichts den Wert.

    Geschrieben von: Russischer Spion am 14 Oct 2021, 21:57
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 14 Oct 2021, 20:56)
    Siemens AT baut doch für die ÖBB jetzt neue Wagen vergleichbar mit den aktuellen RJ.

    Es vergeht aber ziemlich viel Zeit bis benötigte Zahl erreicht wird.
    QUOTE
    Ich weiss nicht was es kostet wenn man in Russland mit einen Single Schlafwagen reist aber wenn Ich mir anschaue was ein Ticket ex. VIE kostet  ohmy.gif ... Als Beispiel wenn Ich Wien - Bukarest anschaue da fährt der Zug fast 24h und kostet X fach mehr als Fliegen was nur ~1,5h dauert.

    Genauso wie Wien - Lissabon würde mit den Zug 2 - 3 Tage dauern. Dauert mit den Flieger ~4h. Genauso wie auf einen Griechische Insel dort hin mit den Zug fahren.  ohmy.gif ...
    (Gut Wien - Athen habe Ich schon gemacht aber da gab es noch den Ungarischen Schlafwagen Budapest - Sofia und habe dazwischen in Hotels geschlafen. Ein Gesunder Mensch wird das nicht machen wollen.)

    Also übertreiben sollte man auch nicht. Es gibt Strecken, wie München Hamburg, Berlin - Paris, München - Rom usw wo der Nachtzug eine gute Alternative wäre. Aber wie gesagt, es fehlen einfach die Waggons. Und die gibt es momentan in Russland und zwar sofort. Ab Morgen könnte man schon losfahren smile.gif .

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 15 Oct 2021, 10:50
    QUOTE
    aber von so gut wie nichts den Wert.
    Schön das die Grüninnen nicht wissen wohin mit Ihren Geld aber es soll Leute geben die nicht betucht sind. dry.gif ... Wenn die ganzen Grüninnen wollen das Ich mit den Nachtzug fahre (gut der ist leider viel unkomfortabler als mein Bett zuhause) sollen diese mir eben das Geld dafür geben. laugh.gif
    QUOTE
    Es gibt Strecken, wie München - Hamburg, Berlin - Paris, München - Rom

    Geht in <6h mit den ICE
    (theoretisch) möglich bei abfahrt um 4:30 in 8:22h mit viel Bauchweh.
    Kannst du eh schon mit den Nachtzug in 13:12h fahren?! oder am Tag in 9:15h....

    Also auch keine Strecke wo man zwingend einen Nachtzug brauchen würde.

    Geschrieben von: Russischer Spion am 15 Oct 2021, 11:20
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 15 Oct 2021, 10:50)
    Geht in <6h mit den ICE

    Ist kein Nachtzug. Auch wenn er Nachts fährt biggrin.gif .
    QUOTE
    Kannst du eh schon mit den Nachtzug in 13:12h fahren?! oder am Tag in 9:15h.... Also auch keine Strecke wo man zwingend einen Nachtzug brauchen würde.

    Um 23:45 (zum Beispiel) in München einsteigen um um 8:00 in Hamburg aussteigen. Toll oder? Und ähnliche Varianten gibt es genug.

    Geschrieben von: karhu am 15 Oct 2021, 12:48
    Russland (und auch die Sowjetunion war) ist ein sehr gutes Vorbild was Nachtzüge angeht. Viele Ziele und auch sehr große Entfernungen kann man ohne Umsteigen mit dem Nachtzug zurücklegen. Da ist man in der EU noch weit enfernt davon, da sollte man sich an Russland ein Beispiel nehmen, nicht alles dort ist schlecht und böse biggrin.gif


    Geschrieben von: Russischer Spion am 15 Oct 2021, 13:42
    QUOTE (karhu @ 15 Oct 2021, 12:48)
    da sollte man sich an Russland ein Beispiel nehmen, nicht alles dort ist schlecht und böse  biggrin.gif

    Dafür haben wir von Euch https://www.youtube.com/watch?v=Lo1vCPG6m4M übernommen und sogar noch erweitert biggrin.gif .

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 15 Oct 2021, 13:49
    QUOTE
    Ist kein Nachtzug.
    Nein weil es diesen eben nicht immer braucht.
    QUOTE
    Um 23:45 (zum Beispiel) in München einsteigen um um 8:00 in Hamburg aussteigen. Toll oder?
    Nein. Es gibt genug Leute die lieber zuhause bei der Fam schlafen und die, das Kind(er) ins Bett bringen und dann bei der Frau, Mann sind.
    Mir persönlich wäre das vviieell zu spät um in den Zug einzusteigen.

    Dazu kommt das wenn Ich einen Produktiven Tag erleben wollte würde Ich eine Dusche im Abteil benötigen.
    QUOTE
    Viele Ziele und auch sehr große Entfernungen kann man ohne Umsteigen mit dem Nachtzug zurücklegen.
    Klar nur ist die Bevölkerungsdichte teilweise sehr gering und auf der anderen Seite hast du Mega Städte.
    Das Russische Lichtraumprofil erlaubt auch grössere Wagen. Keine ahnung wie das sozusagen "oben rum" aussieht aber die CNL Doppelstockwagen waren unten wie eine Sardinen Dose.

    Geschrieben von: Cloakmaster am 15 Oct 2021, 14:03
    Ich wäre schon lange dafür, das europäische Lichtraumprofil aufzuweiten - sowhl in der Breite, als auch in der Höhe. Doppelstock-Container auch unter Draht würde dem Güterverkehr deutlich zu Gute kommen, mehr Breite für mehr Comfort ubd ein besseres Raumgefühl.

    Im Personenverkehr wäre das nonplusultra ein standardisierter Doppelstock-Bahnsteig, so daß Züge (alle Arten von Schienenverkehr) ebenso standardisiert mit 2 Ebenen, und Türen auf beiden Ebenen gebaut werden können.

    Geschrieben von: Russischer Spion am 15 Oct 2021, 14:44
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 15 Oct 2021, 13:49)
    Es gibt genug Leute die lieber zuhause bei der Fam schlafen und die, das Kind(er) ins Bett bringen und dann bei der Frau, Mann sind. Mir persönlich wäre das vviieell zu spät um in den Zug einzusteigen.

    Es gibt auch diejenigen die in fremder Stadt auf Hotelübernachtung gerne verzichten und stattdessen in einem komfortablen Nachtzug die Nacht verbringen rolleyes.gif . Abends einsteigen, Morgens aussteigen, alle Geschäfte/Verhandlungen am Tag erledigen und Abends wieder zurück. Wie gesagt, eine Alternative ist immer besser als keine. Und mehrere Alternativen sind besser als wenige wink.gif .
    QUOTE
    Das Russische Lichtraumprofil erlaubt auch grössere Wagen. Keine ahnung wie das sozusagen "oben rum" aussieht aber die CNL Doppelstockwagen waren unten wie eine Sardinen Dose.

    Hier ist ein https://www.youtube.com/watch?v=GQEz6zXPqvw des neuen russischen Doppelstock-Schlafwagen. Nach Kritik von manchen Fahrgästen hat TVZ einige wichtige Verbesserungen vorgenommen: Das Lichtraumprofil wurde nochmals bis auf "T" Format vergrößert, die Wagen haben jetzt Luftfederung und die Dusche. Das Lichtraumprofil "T" ist momentan das größte auf russischem Eisenbahnnetzt: Höhe 5.3 Meter, Breite 3.75 Meter.

    Geschrieben von: Jojo423 am 15 Oct 2021, 17:39
    QUOTE (Cloakmaster @ 15 Oct 2021, 15:03)
    Ich wäre schon lange dafür, das europäische Lichtraumprofil aufzuweiten - sowhl in der Breite, als auch in der Höhe. Doppelstock-Container auch unter Draht würde dem Güterverkehr deutlich zu Gute kommen, mehr Breite für mehr Comfort ubd ein besseres Raumgefühl.

    Meinst du in die Höhe oder in die Breite? Wie soll das bei Tunneln gehen? Die kann man ja nicht einfach erweitern?

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 15 Oct 2021, 17:45
    Das wäre etwas das man auf Jahrzehnte planen müsste.
    Leider funktioniert das nur in Länder wo Experten an der Spitze sitzen wie China und Russland.

    Geschrieben von: Cloakmaster am 15 Oct 2021, 18:13
    QUOTE (Jojo423 @ 15 Oct 2021, 17:39)
    Meinst du in die Höhe oder in die Breite? Wie soll das bei Tunneln gehen? Die kann man ja nicht einfach erweitern?

    Einfach nicht, aber machbar ist es. Sicher nicht von heute auf morgen, aber langfristig.

    Geschrieben von: Iarn am 17 Oct 2021, 18:58
    QUOTE (karhu @ 15 Oct 2021, 12:48)
    Russland (und auch die Sowjetunion war) ist ein sehr gutes Vorbild was Nachtzüge angeht. Viele Ziele und auch sehr große Entfernungen kann man ohne Umsteigen mit dem Nachtzug zurücklegen. Da ist man in der EU noch weit enfernt davon, da sollte man sich an Russland ein Beispiel nehmen, nicht alles dort ist schlecht und böse  biggrin.gif

    Irgendwie kommt mir das vor wie die Eisenbahnversion von "Unter Hitler war nicht alles schlecht, es gab die Autobahn".
    Ich verzichte liebend gerne auf russische Nachtzüge, wenn ich dafür in einer Demokratie leben kann.

    Geschrieben von: AK1 am 17 Oct 2021, 19:12
    QUOTE (Iarn @ 17 Oct 2021, 18:58)
    Irgendwie kommt mir das vor wie die Eisenbahnversion von "Unter Hitler war nicht alles schlecht, es gab die Autobahn".
    Ich verzichte liebend gerne auf russische Nachtzüge, wenn ich dafür in einer Demokratie leben kann.

    Der hatte ja auch für die Eisenbahn große Pläne mit der 3-Meter-Spur.
    In 1000 Jahren hätte er das vielleicht hingekriegt, aber ich verzichte auf solchen Größenwahn auch lieber...

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 17 Oct 2021, 19:21
    QUOTE
    wenn ich dafür in einer Demokratie leben kann.
    unsure.gif Und wo wäre das?

    Geschrieben von: bayernfan2 am 17 Oct 2021, 20:25
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 17 Oct 2021, 19:21)
    unsure.gif Und wo wäre das?

    Hier

    Geschrieben von: Russischer Spion am 17 Oct 2021, 20:40
    QUOTE (einen_Benutzernamen @ 15 Oct 2021, 17:45)
    Das wäre etwas das man auf Jahrzehnte planen müsste.

    Wobei man auch erwähnen muss dass noch bis Mitte der 90-er der Schnellzug Saratow - Berlin verkehrte mit https://rail-club.ru/forum/download/file.php?id=12394&mode=view/DB%20232%20408-5%20with%20D%201248%20Saratov%20-%20Berlin-Lichtenberg%20(2003-09-27).jpg. Ging also ohne Probleme. Diese Waggons hatten zwar nicht das Lichtraumprofil "T" sondern "1-WM" aber immerhin sind es 3.400 mm!
    QUOTE
    Und wo wäre das?

    Was ich an manchen deutschen "Gutmenschen" und "Moralweltmeister" toll finde - Die glauben tatsächlich und ernsthaft in einer "Demokratie" zu leben biggrin.gif . Sollen die auch. Schließlich glauben auch Kinder an den Weihnachtsmann und das ist gut so wink.gif .

    Geschrieben von: 146225 am 18 Oct 2021, 05:00
    QUOTE (Iarn @ 17 Oct 2021, 18:58)
    Irgendwie kommt mir das vor wie die Eisenbahnversion von "Unter Hitler war nicht alles schlecht, es gab die Autobahn".
    Ich verzichte liebend gerne auf russische Nachtzüge, wenn ich dafür in einer Demokratie leben kann.

    Nachtzüge oder Eisenbahn überhaupt sollten per se unpolitisch sein und mehr ein Instrument um Völker zu verbinden als sie zu trennen. Darüber hinaus könnten sich viele Menschen die "Kalter Krieg"-Rhetorik der '70/80er glatt sparen - man muss sicher nicht mit allem einverstanden sein, was in Russland so passiert, aber deswegen einen Rückfall in unselige Verhaltensmuster zu bekommen, ist auch nicht zielführend.

    Geschrieben von: JeDi am 18 Oct 2021, 09:52
    QUOTE (146225 @ 18 Oct 2021, 05:00)
    Darüber hinaus könnten sich viele Menschen die "Kalter Krieg"-Rhetorik der '70/80er glatt sparen - man muss sicher nicht mit allem einverstanden sein, was in Russland so passiert, aber deswegen einen Rückfall in unselige Verhaltensmuster zu bekommen, ist auch nicht zielführend.

    Die Putinisten gehen mir ja auch auf den Sack, aber dass Russland von einer Demokratie weiter entfernt ist als je zuvor ist halt auch Teil der Wahrheit.

    Geschrieben von: 146225 am 18 Oct 2021, 11:14
    QUOTE (JeDi @ 18 Oct 2021, 09:52)
    Die Putinisten gehen mir ja auch auf den Sack, aber dass Russland von einer Demokratie weiter entfernt ist als je zuvor ist halt auch Teil der Wahrheit.

    Kein Widerspruch, dass Russland im aktuellen Zustand nicht unserem Verständnis von Menschenrechten im Allgemeinen entspricht. Das wird sich aber kaum durch eine neuerliche "Reich des Bösen" - Kampagne lösen lassen - nach meinem Verständnis verhärtet diese nur die Fronten und führt zu einer Lager-Mentalität.

    Geschrieben von: Russischer Spion am 18 Oct 2021, 12:50
    QUOTE (JeDi @ 18 Oct 2021, 09:52)
    Die Putinisten gehen mir ja auch auf den Sack

    Mir auch cool.gif . Heißt aber nicht, dass wenn jemand eine andere Meinung als "Grünen-Mainstream" vertritt, sofort ein "Putinist" sein soll.

    Geschrieben von: karhu am 18 Oct 2021, 13:54
    Nicht falsch verstehen, ich mag Putin nicht. Aber ich finde die Eisenbahnverkehrspolitik in Russland (Sowjetunion) gut.

    Dort ist das Nachtzugverkehrsnetz gut ausgebaut und auf hohem Stand. Also ich finde schon das da die ÖBB mit der R´D zusammenarbeiten könnte und auch von dort Wagen anmieten oder kaufen könnte um das Nachtzugnetz in der EU schneller ausbauen zu können.

    Die finnische Bahn VR arbeitet mit der R´D gut zusammen es gibt den Schnellzug https://de.wikipedia.org/wiki/Allegro_(Zug) und den Nachtzug https://www.vr.fi/en/trains-to-russia/tolstoi

    Geschrieben von: Südostbayer am 18 Oct 2021, 14:50
    QUOTE (Russischer Spion @ 17 Oct 2021, 20:40)
    Wobei man auch erwähnen muss dass noch bis Mitte der 90-er der Schnellzug Saratow - Berlin verkehrte mit https://rail-club.ru/forum/download/file.php?id=12394&mode=view/DB%20232%20408-5%20with%20D%201248%20Saratov%20-%20Berlin-Lichtenberg%20(2003-09-27).jpg. Ging also ohne Probleme. Diese Waggons hatten zwar nicht das Lichtraumprofil "T" sondern "1-WM" aber immerhin sind es 3.400 mm!

    Wieso Mitte der 90er? Speziell den Zuglauf gab es doch bis Dezember 2013. Das von Dir verlinkte Bild ist von 2003.

    "Breitspurwagen" in diesem Sinne sind auch für die RZD-Nachtzugverbindungen nach Paris und (theoretisch; zurzeit ausgesetzt) Nizza vorgesehen.

    Geschrieben von: einen_Benutzernamen am 18 Oct 2021, 16:10
    QUOTE
    Eisenbahn überhaupt sollten per se unpolitisch sein
    Genau deswegen teilen sich die Roten und Schwarzen die Bahn und Öffis unter einander auf. dry.gif
    QUOTE
    man muss sicher nicht mit allem einverstanden sein, was in Russland so passiert
    Genauso muss man nicht einverstanden sein was im eigenen Land oder in den Nachbarländer passiert.
    QUOTE
    aber dass Russland von einer Demokratie weiter entfernt ist als je zuvor ist halt auch Teil der Wahrheit.
    Genau weil die Leute dort wählen können. Weil Russland keine Kriege anzettelt und die Leute immer wohlhabender werden. Im "osten" werden die Leute immer wohlhabender und die Lebensqualität wird besser wehrend im Westen die Leute immer armer werden.
    QUOTE
    nicht unserem Verständnis von Menschenrechten im Allgemeinen
    Aja und wie lässt es sich mit den Menschenrechten vereinbaren das die USA, Deutschland,... in fremde Länder einfallen und dort unschuldige Leute ermorden?
    Oder das die USA mit Ihren Drohnen ganze Familien auslöschen weil irgend ein entfernter Onkel der zu Besuch ist ein Freiheitskämpfer ist?
    Also komme mir nicht mit Menschenrechten! Da dürften Wir mit den Saudis die Schwule vom Dach werfen und Leute jeden Freitag exekutieren mit den Schwert nur mehr als meiden!

    Geschrieben von: Russischer Spion am 18 Oct 2021, 17:10
    QUOTE (karhu @ 18 Oct 2021, 13:54)
    Die finnische Bahn VR arbeitet mit der R´D gut zusammen es gibt den Schnellzug https://de.wikipedia.org/wiki/Allegro_(Zug) und den Nachtzug https://www.vr.fi/en/trains-to-russia/tolstoi

    Das lustigste ist, das sowohl Ex-DBChef Mehdorn als auch österreichischer Ex-Bundeskanzler Kern bei RZD arbeiten biggrin.gif . Müsste eigentlich gehen...


    Geschrieben von: Russischer Spion am 18 Oct 2021, 17:15
    QUOTE (Südostbayer @ 18 Oct 2021, 14:50)
    Wieso Mitte der 90er? Speziell den Zuglauf gab es doch bis Dezember 2013. Das von Dir verlinkte Bild ist von 2003.

    Kann sein. Ich hatte Information dass dieser Zug mit diesen Wagen nur bis 1996 gab...
    QUOTE
    "Breitspurwagen" in diesem Sinne sind auch für die RZD-Nachtzugverbindungen nach Paris und (theoretisch; zurzeit ausgesetzt) Nizza vorgesehen.

    Nein. Das sind alles https://img7.arrivo.ru/cfcd/ac/1797/1/1.jpg

    Geschrieben von: JeDi am 19 Oct 2021, 11:26
    QUOTE (Südostbayer @ 18 Oct 2021, 14:50)
    Wieso Mitte der 90er? Speziell den Zuglauf gab es doch bis Dezember 2013. Das von Dir verlinkte Bild ist von 2003.

    Seit dem Bahnhofsumbau in Erkner 2009-2011 können aber keine Breitspurprofil-Wagen mehr bis Berlin fahren.

    Geschrieben von: Südostbayer am 19 Oct 2021, 12:25
    QUOTE (Russischer Spion @ 18 Oct 2021, 17:15)
    Kann sein. Ich hatte Information dass dieser Zug mit diesen Wagen nur bis 1996 gab...

    Nein. Das sind alles https://img7.arrivo.ru/cfcd/ac/1797/1/1.jpg

    Dann hatte ich falsch verstanden oder überlesen, worauf Du hinauswolltest. Der Einsatz der Breitprofilwagen endete im Dezember 2003 mit dem Ersatz durch RIC-kompatible "Breitspurwagen", den Zuglauf gab es bis Dezember 2013.

    Ob danach noch außerplanmäßig Personenwagen mit Umgrenzungsprofilen "größer RIC" nach Deutschland kamen, weiß ich nicht. Im Güterverkehr wurden regelmäßig https://www.bahnbilder.de/bild/kasachstan~gueterwagen~sonstige/582878/wagen-57220600-27-der-kazphosphate-llc.html nach Hamburg und Lutherstadt-Wittenberg (über Berlin, aber nicht Erkner) befördert. Gibt's die noch?

    Geschrieben von: Jean am 19 Oct 2021, 12:27
    Vielleicht sollte man sich überlegen langfristig auf 3,50 Meter Breite zu gehen...Das wäre definitiv angenehmer.

    Geschrieben von: TramBahnFreak am 19 Oct 2021, 12:32
    QUOTE (Südostbayer @ 19 Oct 2021, 13:25)
    Ob danach noch außerplanmäßig Personenwagen mit Umgrenzungsprofilen "größer RIC" nach Deutschland kamen, weiß ich nicht.

    Haben die Snälltaget-Wägen nicht auch ein etwas anderes Lichtraumprofil?

    Geschrieben von: 146225 am 19 Oct 2021, 17:43
    QUOTE (Jean @ 19 Oct 2021, 12:27)
    Vielleicht sollte man sich überlegen langfristig auf 3,50 Meter Breite zu gehen...Das wäre definitiv angenehmer.

    Bei den üblichen Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeiten in Deutschland ganz sicher eine tolle Idee! ph34r.gif

    Geschrieben von: Jean am 19 Oct 2021, 17:44
    QUOTE (146225 @ 19 Oct 2021, 18:43)
    Bei den üblichen Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeiten in Deutschland ganz sicher eine tolle Idee!  ph34r.gif

    Stimmt...wir sprechen uns dann wieder in 100 Jahren...Wo ist Super Stoiber? Der wollte die Bürokratie abbauen...

    Geschrieben von: AK1 am 19 Oct 2021, 19:34
    QUOTE (TramBahnFreak @ 19 Oct 2021, 12:32)
    Haben die Snälltaget-Wägen nicht auch ein etwas anderes Lichtraumprofil?

    Hatten... Als es noch über die Fähre gegangen ist, gab es breitere Wägen, die bis Berlin gekommen sind.
    Auf der aktuellen Strecke gibt es nur noch das in Deutschland übliche Profil.

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