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[M] Flughafen-S-Bahn(en) [Zur Themenübersicht]
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andreas
  Geschrieben am: 25 Jan 2020, 20:18


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QUOTE (Iarn @ 25 Jan 2020, 15:14)
Kann man so sehen aber dann braucht man sich halt nicht wundern, dass die A99 und B471 aus allen Nähten platzen.
Der Flughafen ob man ihn mag oder nicht hat mehr Beschäftigte als BMW in München. Unterfôhring und Ismaning sind auch Arbeitsplatz Schwergewichte. Die S-Bahnen Plätzen sind aktuell im Berufsverkehr völlig überlastet.
Und dann kommen noch die Fluggäste hinzu.

und was glaubst du wohin die Güterzüge sich verlagern werden? Und wenn du die Kunden mal an den LKW verloren hast bekommst die wahrscheinlich nicht mehr wieder....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 25 Jan 2020, 21:31


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QUOTE (andreas @ 25 Jan 2020, 20:18)
und was glaubst du wohin die Güterzüge sich verlagern werden? Und wenn du die Kunden mal an den LKW verloren hast bekommst die wahrscheinlich nicht mehr wieder....

Ich hatte beispielsweise den Südring genannt, da gibt es aktuell anscheinend durchaus Luft aktuell.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 22 Feb 2020, 11:23


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Ich mache mal hier weiter, weil beim Thema 2. Stammstrecke hat der Ringschluss meiner Meinung nach wenig zu suchen.
Der Münchner Merkur ist recht pessimistisch was die Chancen der Gemeinde Fitting vor Gericht angeht
Und stützt sich auf das Zitat des Richters
QUOTE
Mit Verlaub“, sagte der Richter, „das ist ein dürftiger Vortrag“.
und weiter
QUOTE
Das Gericht habe viel Verständnis für die Sorgen der Gemeinde, betonte der Vorsitzende Richter, „aber es braucht mehr als Verständnis“. Es komme auf durchgreifende Argumente an, die sich mit dem Planfeststellungsverfahren befassen und Rechtsfehler in der Planung erkennen lassen. Doch die Gemeinde habe bislang noch kein solch gewichtiges Argument vortragen können.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 23 Feb 2020, 08:54


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QUOTE (Metropolenbahner @ 21 Feb 2020, 19:21)
Jojo, da geb ich Dir schon auch Recht, wie besagt wundere ich mich auch, wieso das nicht schon früher diskutiert wurde. Bei der Beschwerde sagte der Bürgermeister auch, dass sie vom Flughafen und der Autobahn ziemlich eingeschnürt seien, dazu die ganze Zeit die Überflüge in ~600m Höhe etwas südlich/nördlich vom Ortskern. Das versteh ich dann schon auch, dass man bei dem ganzen Belastungen auch ausnahmsweise mal nen Vorteil ziehen möchte.

Ich erlaube mir, im richtigen Thema zu Antworten.

Wie der Richter schon gesagt, Verständnis für jemanden ersetzt keine Argumente.

QUOTE
Was wäre jetzt die Lösung? Möglicherweise einfach 1-2 zusätzliche Wendegleis(e) bei Reisen/FTO. Du meintest ja letztens, dass die Wendeanlage auch noch nachgerüstet werden könnte, das könnte man dann halt um 5km verschieben und dann 1-2 Züge pro Stunde verlängern. Aus Kostensicht sollte das ne Nullnummer sein, beide Male braucht man ne zusätzliche Weiche und ~210m Gleis. Nur der Bahnsteig käme extra - ok und der Planungsaufwand. Wenn der Ausbau um Englschalking irgendwann mal fertig sein sollte, sollen ja ziemlich viel Expresszüge zum Flughafen durchfahren, die vorher noch am Leuchtenbergring wenden, da gäbs genügend Kandidaten. Also das Geld für die stündlich ~4x5 km Trassengebühr sollte doch da sein.


Die Lösung ist das so in der Form und dem Zeitplan zu planen wie es ist. Allein der Planungsaufwand dürfte in die Millionen gehen und dann noch die Infrastruktur. Zwei barrierefreie 210m Bahnsteigkanten Kosten in der heutigen Zeit schnell mal 4 Mio aufwärts. Und das ganze um einen Ortsteil (Reisen) per Bahn anzubinden, der vielleicht mal 100 Einwohner hat. Der Hauptteil des Ortes ist eh nicht fußläufig angebunden. Da macht es vermutlich mehr Sinn mehr Busse nach Erding von Eitting aus anzubieten. Ich glaube die meisten Eittinger wollen auch eher navh Erding als zum Flughafen.

Bearbeitet von Iarn am 23 Feb 2020, 08:57
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 23 Feb 2020, 16:45


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QUOTE (Iarn @ 23 Feb 2020, 08:54)
Zwei barrierefreie 210m Bahnsteigkanten Kosten in der heutigen Zeit schnell mal 4 Mio aufwärts.

Also quasi Peanuts gegenüber z.B. einem Regensburger Flughafenexpress und dem Terz, den die Politik da betreibt für gerade einmal (nichtmal unbedingt neue) knapp über 1.000 Fahrgäste im Neubauabschnitt? Wie schon öfters gesagt, wenn wir diesen Maßstab überall anlegen, kannst du Bayern recht großzügig mit Bahnstrecken überziehen. Aber scheinbar sind manche Projekte und Zielgruppen einfach gleicher als andere.

QUOTE (Iarn @ 23 Feb 2020, 08:54)
Und das ganze um einen Ortsteil (Reisen) per Bahn anzubinden, der vielleicht mal 100 Einwohner hat.

Netter Versuch mit der Beschränkung auf Einwohnerzahlen des nächstgelegenen Orts. Die Trassierung an der Staatsstraße ist sicherlich nicht zentrumsnah, allerdings ist nicht relevant, was du als "fußläufig" betrachtest. Nach den sonst üblichen Maßstäben wäre ein Hp nächster Zugangspunkt für Reisen, Eitting sowie jenseits der Gemeindegrenze Niederding und Oberding. Abgesehen von selbst Eitting liegen die alle im z.B. bei der Schülerbeförderung regelmäßig als fußläufig zu bewertenden 3 km. Mutmaßlich wäre es eine ähnliche Liga wie Hallbergmoos, das 1992 auch noch nicht auf seine heutige Größe gewachsen war. Der Gemeinde dürfte es um genau diesen Standortfaktor gehen. Wenn sie schon volle Möhre den Fluglärm abkriegen, dann soll wenigstens die Bahn halten und damit vielleicht bei Reisen mal ein kleines Gewerbegebieterl in Flughafennähe rausspringen. Ob das dann so sinnvoll ist hinsichtlich Flächenverbrauch und so, wenn die Umgebung bisher noch komplett unbebaut ist, sei dahingestellt, aber so dürfte die Gemeinde denken.

QUOTE (Iarn @ 23 Feb 2020, 08:54)
Der Hauptteil des Ortes ist eh nicht fußläufig angebunden. Da macht es vermutlich mehr Sinn mehr Busse nach Erding von Eitting aus anzubieten. Ich glaube die meisten Eittinger wollen auch eher navh Erding als zum Flughafen.

Den Bus gibt's, der heißt 569 und ist heute beispielsweise ein Ruftaxi 5020. Wenn, wie zu erwarten ist, kein weiterer Hp mehr reingeztimmert wird, wird der Kreis Erding sicher auf eigene Kosten alternativ einfach so den Busverkehr ausbauen und die Fahrgäste finden das sicher genauso gut. Ach ja, die S-Bahn fährt ja nicht nur zum Flughafen und nach Erding, sondern auch nach München. wink.gif

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Iarn
  Geschrieben am: 23 Feb 2020, 17:22


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QUOTE (Rohrbacher @ 23 Feb 2020, 16:45)
Also quasi Peanuts gegenüber z.B. einem Regensburger Flughafenexpress und dem Terz, den die Politik da betreibt für gerade einmal (nichtmal unbedingt neue) knapp über 1.000 Fahrgäste im Neubauabschnitt? Wie schon öfters gesagt, wenn wir diesen Maßstab überall anlegen, kannst du Bayern recht großzügig mit Bahnstrecken überziehen.

Ich bin und war nie ein Freund der Neufahrner Kurve. Für den Freising selbst und Flughafen sind aufgrund der mäßigen Taktung und des großen Umweges die Busse attraktiver. Der ganze Klimmzug wurde ja nur gemacht um den Flughafen via Freising anzubinden. Weil man da einne Aufstand befürchtete hat man solange umgeplant (Marzlinger, kurze dann lange Langenbacher Spange) bis die direkten Lösungen vom Flughafen Richtung Landshut ausgeschieden sind. Dann hätte man einfach ein oder zwei Züge die Stunde auf den Weg nach Landshut statt via Freising via Flughafen fahren lassen können und man hätte den aktuellen Flughafenexpress nicht gebraucht.
QUOTE
Aber scheinbar sind manche Projekte und Zielgruppen einfach gleicher als andere.
Tatsächlich werden bei der NKU Flughafengäste und Messebesucher mit einem höheren volkswirtschaftlichen Faktor pro Fahrtstunde angesetzt als normale Fahrgäste und Schüler.

QUOTE
Netter Versuch mit der Beschränkung auf Einwohnerzahlen des nächstgelegenen Orts. Die Trassierung an der Staatsstraße ist sicherlich nicht zentrumsnah, allerdings ist nicht relevant, was du als "fußläufig" betrachtest. Nach den sonst üblichen Maßstäben wäre ein Hp nächster Zugangspunkt für Reisen, Eitting sowie jenseits der Gemeindegrenze Niederding und Oberding. Abgesehen von selbst Eitting liegen die alle im z.B. bei der Schülerbeförderung regelmäßig als fußläufig zu bewertenden 3 km. Mutmaßlich wäre es eine ähnliche Liga wie Hallbergmoos, das 1992 auch noch nicht auf seine heutige Größe gewachsen war. Der Gemeinde dürfte es um genau diesen Standortfaktor gehen. Wenn sie schon volle Möhre den Fluglärm abkriegen, dann soll wenigstens die Bahn halten und damit vielleicht bei Reisen mal ein kleines Gewerbegebieterl in Flughafennähe rausspringen. Ob das dann so sinnvoll ist hinsichtlich Flächenverbrauch und so, wenn die Umgebung bisher noch komplett unbebaut ist, sei dahingestellt, aber so dürfte die Gemeinde denken.

Nur sind Niederding und Oberding halt über Schwaigerloh schon in der Bestandsplanung schon angebunden. Und wenn man eh schon zum Bahnhof fährt, sehe ich den Unterschied zwischen Reisen und Hallbergmoos nicht mehr als kriegsentscheidend. Damit hat lediglich der Ortsteil Reisen einen unmittelbaren Vorteil, Eitting hätte einen mittelbaren und alle anderen im Zweifel etwas längere Fahrzeiten. Wir erinnern an Freising Süd, was einen engativen NKF hatte, weil die Freisinger 2 Minuten länger gebraucht hätten.
Und im Übrigen wollte Motrolpolenbahner ursprünglich den Halt Schwaigerloh zugunsten von Reisen offensichtlich komplett streichen. Das wäre dann halt zwischen Oberding und Eitting ein Nullsummerspiel geworden.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 23 Feb 2020, 19:58


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QUOTE (Iarn @ 23 Feb 2020, 09:54)
Ich erlaube mir, im richtigen Thema zu Antworten.

Jo Danke für den "Umzug".
QUOTE
Wie der Richter schon gesagt, Verständnis für jemanden ersetzt keine Argumente.

Ich würds noch etwas anders formulieren: Kein Verständnis ist nicht ungesetzlich.

Eitting hätte aus Standortentwicklungs- und Fluglärmentschädigungssicht moralisch ne Haltestelle verdient, aber ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht natürlich nicht. Insofern ist das nur Politkversagen, auch die Eittinger hätten sich früher darum kümmern können/müssen. Tut mir Leid für die Leute dort, aber der Richter hat da dann schon auch recht, es wurde wenig gegen Auflagen verstoßen und bei der Beschwerde gegen den Lärmschutz können fiese Zeitgenossen auch noch insult zu injury hinzufügen und sagen, dass der Zuglärm auch nicht lauter als der Fluglärm wäre laugh.gif ph34r.gif

QUOTE
Und im Übrigen wollte Motrolpolenbahner ursprünglich den Halt Schwaigerloh zugunsten von Reisen offensichtlich komplett streichen. Das wäre dann halt zwischen Oberding und Eitting ein Nullsummerspiel geworden.
Nö, Oberding wäre an Reisen auch etwas näher dran als an Schwaigerloh. Die Lage bei der FTO/Reisen(*) wäre für alle eigentlich besser erreichbar, für Schwaig genauso gut. Ich wundere mich nach wie vor, wieso man den SBahnhalt in Schwaigerloh überhaupt plante, da gibts nicht mal die von die genannten 100 Ew wie in Reisen, sondern nur ein paar Gewerbe.

Aber der Zug ist abgefahren ... klar wird man jetzt so bauen, wie geplant. Langfristig würde ich den Eittinger noch die Haltestelle bei Reisen gönnen, vielleicht als NV Halt mit 76cm? Die Aussage der MVG in Bezug auf zuviel Fahrzeitverlust dürfte sich nur auf SBahnen bezogen haben, oder?
Die Kosten sollten halbwegs billig sein, zumindest einen Aufzug wird man sich auf den platten Acker sparen können, da ist genug Fläche für ne lange Rampe vorhanden. Aber vermutlich hast Du auch da recht: Man bestellt ne Bus nach Schwaigerloh, womit die Sache gegessen sein dürfte.

(*) Stimmt die Streckenvisualisierung in Openrailwaymaps eigentlich? Laut dem off. Video verläuft die Trasse bis zur Unterquerung der Ortsverbindungstraße Reisen-Niederding und gleichzeitiger Überquerung der FTO Südwestlich der FTO, d.h. nochmal ein paar 100m näher an Niederding.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 23 Feb 2020, 20:02
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 23 Feb 2020, 21:17


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QUOTE (Iarn @ 23 Feb 2020, 17:22)
Nur sind Niederding und Oberding halt über Schwaigerloh schon in der Bestandsplanung schon angebunden. (...) Und im Übrigen wollte Motrolpolenbahner ursprünglich den Halt Schwaigerloh zugunsten von Reisen offensichtlich komplett streichen. Das wäre dann halt zwischen Oberding und Eitting ein Nullsummerspiel geworden.

Tja, diese Bedarfsplanung würde mit einem zweiten Halt hinfällig, Niederding und Oberding lägen vor allem in Fahrtrichtung München deutlich näher an einem Hp Reisen. Das ist nämlich genau der Punkt. Schwaigerloh liegt für den örtlichen Personenverkehr ziemlich peripher, den Bahnhof in der Lage rechnet an sich im Zweifel künstlich schön, weil man halt eigentich hinter'm Flughafen (sinnvollerweise) in der Nähe einen Wendebahnhof will, mehr nicht. Für den örtlichen Verkehr wäre bei Reisen der wesentlich interessantere Standort. Wie du schon gesagt hast, hier baut man halt wiedermal rein für den Flughafen. Daher kann ich eine gewisse Protesthaltung in Eitting nunmal schon nachvollziehen. wink.gif

QUOTE
Wir erinnern an Freising Süd, was einen engativen NKF hatte, weil die Freisinger 2 Minuten länger gebraucht hätten.

Abgesehen davon, dass ein Hp Freising Nord, früher Freising-Neustift, eh sinnvoller wäre: Ach Quatsch, man wollte den Hp halt nicht. Dann argumentiert man sich sich das halt passend. Wenn der bayerische Noch-Verkehrsminister in Günzburg Landratswahlkampf macht, geht's hingegen wunderbar, dass in Mindelaltheim doch alle Fugger-Express-Züge halten können und jetzt zufällig Bedarf da ist, wo bisher keiner war. Letztens hatte man zwischen Dombühl und Nördlingen teilweise noch nur 980 Fahrgäste, oh schaaaaaade, reicht also nicht für eine Reaktivierung der Gesamtstrecke, jetzt hat man vermutlich seine Wahlprognosen nochmal nachgerechnet, jetzt geht's doch. Jetzt mal ehrlich, diese "Berechnungen" haben doch einen ziemlich argen Willkürfaktor.

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Iarn
  Geschrieben am: 28 Feb 2020, 15:27


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Gute Nachrichten

QUOTE
Bayern: Klage gegen Erdinger Ringschluss abgewiesen
München, 28.02.2020

Gutes Signal für Schienenanbindung des Münchner Flughafens

- Verbesserung der Schienenanbindung des Flughafens München bleibt auf Kurs
- Klage gegen Planfeststellungsbeschluss für Abschnitt des Erdinger Ringschlusses zwischen Flughafen und Stadtgrenze Erding abgewiesen
- Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: ";Gutes Signal!"


Gute Nachrichten für den Erdinger Ringschluss: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat eine Klage der Gemeinde Eitting gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt zwischen Flughafen München und dem Stadtgebiet Erding abgewiesen. Die mündliche Verhandlung fand bereits am 20. Februar statt, nun steht der Ausgang des Verfahrens fest.

Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: "Dies ist ein gutes Signal für die Verbesserung der Schienenanbindung des Flughafens und bringt uns wieder einen Schritt nach vorne."

Damit verbleiben noch drei Klagen gegen den Planfeststellungbeschluss, die ebenfalls zeitnah verhandelt werden sollen. Neben der nun abgewiesenen Klage wurden drei der ursprünglich insgesamt sieben Klagen bereits zurückgenommen.

"Wir rechnen damit, dass auch die übrigen Verfahren zügig verhandelt werden und die Deutsche Bahn wie geplant 2021 mit dem Bau des Projekts beginnen kann";, so die Ministerin. "Den Bau- und Finanzierungsvertrag, welcher zunächst den Bau vom Flughafen bis zur neu zu bauenden Abstellanlage Schwaigerloh umfasst, wollen wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn noch in der ersten Jahreshälfte 2020 unterzeichnen. Der Freistaat ist zudem in Vorleistung gegangen und ermöglicht der DB schon zum jetzigen Zeitpunkt finanziell die Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen für die Baumaßnahmen." Die Inbetriebnahme des Abschnitts Flughafen - Schwaigerloh wäre nach Aussagen der DB bis Ende 2025 möglich.

Das Projekt Flughafen München - Schwaigerloh ist Bestandteil des Gesamtprojekts Erdinger Ringschluss und damit wichtiger Bestandteil der Verbesserung der Schienenanbindung des Flughafens. Ende 2018 konnte bereits die Baustufe I, die sogenannte Neufahrner Kurve, in Betrieb genommen werden. Fahrgästen aus Richtung Regensburg, Landshut, Moosburg und Freising steht seitdem eine stündliche und umsteigefreie Verbindung direkt an den Münchener Flughafen zur Verfügung. Schreyer: "Wir müssen nun erreichen, dass auch die restlichen Vorhaben des Erdinger Ringschlusses zügig in Betrieb gehen. Wichtige Bestandteile sind für uns hierbei der Lückenschluss bis nach Erding und die Walpertskirchener Spange. Für diese Vorhaben wurde bereits seit Längerem die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Für den Planfeststellungsabschnitt im Stadtbereich Erding rechnen wir mit einem zeitnahen Beginn der Anhörungsverfahren. Gemeinsam mit der Ausbaustrecke München -; Mühldorf - Freilassing wird im Zielzustand dann auch die Region Südostbayern bis hin nach Salzburg direkt an den Flughafen München angebunden werden." Neben den genannten Projekten wird auch die Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke eine deutliche Verbesserung der Flughafenerreichbarkeit per Schiene ergeben: Dann nämlich plant der Freistaat die Einrichtung einer Express-S-Bahn zum Flughafen, die im Vergleich zu heute rund 10 Minuten schneller die Münchner Innenstadt mit dem Flughafen verbinden soll.


(Satzzeichen durch mich)
Quelle Pressemeldung Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
    
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3818 Antworten seit 5 Jan 2008, 13:52 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
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