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Eisenbahnforum.de > Stadtverkehr allgemein > MVG im freien Fall?


Geschrieben von: Iarn am 5 Jun 2013, 18:47
Nachdem wir vor Jahren wegen ein paar Lapalien einen ähnliches Thema hatten, muss ich doch langsam ohne Scherz fragen, ist der MVG im freien Fall?
Seit Jahren reiht sich eine Panne an die nächste nur durch sehr großzügig dimensionierte Bauarbeiten kann man den chronischen Wagenmagel noch kaschieren. Ein "unerwarteter" Serienschaden reiht sich an den nächsten.
Die sogenannte Regierung von Oberbayern gießt noch Öl ins Feuer, indem sie bei jeder Zulassung langsamst möglich arbeitet.

Unterdessen fließen Milliarden in Windstromprojekte in weiter Ferne die in einer Milchmädchen Rechnung 100% Ökostrom auf dem Papier erzeugen sollen.

Ich persönlich sehe einen starken Zusammenhang zwischen dem Mittelabfluss in die Windkraft und den desolaten Zuständen bei Münchens U- und Trambahnen.

Geschrieben von: viafierretica am 5 Jun 2013, 21:16
QUOTE (Iarn @ 5 Jun 2013, 19:47)
Nachdem wir vor Jahren wegen ein paar Lapalien einen ähnliches Thema hatten, muss ich doch langsam ohne Scherz fragen, ist der MVG im freien Fall?
Seit Jahren reiht sich eine Panne an die nächste nur durch sehr großzügig dimensionierte Bauarbeiten kann man den chronischen Wagenmagel noch kaschieren. Ein "unerwarteter" Serienschaden reiht sich an den nächsten.
Die sogenannte Regierung von Oberbayern gießt noch Öl ins Feuer, indem sie bei jeder Zulassung langsamst möglich arbeitet.

Unterdessen fließen Milliarden in Windstromprojekte in weiter Ferne die in einer Milchmädchen Rechnung 100% Ökostrom auf dem Papier erzeugen sollen.

Ich persönlich sehe einen starken Zusammenhang zwischen dem Mittelabfluss in die Windkraft und den desolaten Zuständen bei Münchens U- und Trambahnen.

Früher wurde das Geld in den U-Bahn-Bau und -Unterhalt gesteckt, jetzt in die Windräder. Irgendwo muss das Geld ja herkommen.

Geschrieben von: Rathgeber am 6 Jun 2013, 13:44
Das Problem ist vielschichtiger.

Einiges ist wohl tatsächlich der MVG anzulasten (die Pannen bei den älteren Fahrzeugen, z.B.).
Spätestens seit der Bildschirmposse ist auch klar, daß die Regierung von Oberbayern erheblichen Anteil an den Problemen hat.

Und daß bis auf die Häuserblockschleife in Pasing nicht ein Meter Schiene neu gebaut wird, ist unserer saturierten rot-grünen Stadtregierung anzulasten. Daß die Stadtwerke München GmbH sich auf ihren Expansionskurs konzentrieren kann, anstatt sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, auch.

Geschrieben von: rautatie am 6 Jun 2013, 13:47
Mich wundert auch, dass trotz der offensichtlichen Missstände immer wieder der MVV bzw. die MVG als angeblich eines der besten öffentlichen Nahverkehrssysteme gepriesen wird. Jedenfalls sind mir da einige Testergebnisse in Erinnerung, in denen die Münchner Verkehrsbetriebe hochgelobt wurden.

Geschrieben von: ropix am 6 Jun 2013, 19:04
Vielleicht sind sie ja die besten unter den Schlechten?

Oder zumindest die Presseabteilung, was aber schon die Halbe Miete ist.

Geschrieben von: firefly am 6 Jun 2013, 19:51
QUOTE (rautatie @ 6 Jun 2013, 14:47)
Mich wundert auch, dass trotz der offensichtlichen Missstände immer wieder der MVV bzw. die MVG als angeblich eines der besten öffentlichen Nahverkehrssysteme gepriesen wird. Jedenfalls sind mir da einige Testergebnisse in Erinnerung, in denen die Münchner Verkehrsbetriebe hochgelobt wurden.

Die neuerlichen Missstände haben ja nicht sofort Auswirkungen auf den Fahrbetrieb. Man kann schliesslich noch eine Weile von der Substanz leben, die man in den Jahrzehnten zuvor aufgebaut hat. Die Qualität des Fahrbetrieb hinkt der Investitionstätigkeit immer ein paar Jahre hinterher.

Geschrieben von: Boris Merath am 6 Jun 2013, 20:26
QUOTE (rautatie @ 6 Jun 2013, 14:47)
Mich wundert auch, dass trotz der offensichtlichen Missstände immer wieder der MVV bzw. die MVG als angeblich eines der besten öffentlichen Nahverkehrssysteme gepriesen wird.

Weil sie es sind. Bis auf die Überfüllung jammern wir hier schon nach wie vor auf hohem Niveau. Die U-Bahn ist nach wie vor extrem zuverlässig (auch wenn sie im Vergleich zu vor 10 Jahren deutlich nachgelassen hat), die Takte besser als in vielen anderen Städten, die Reisezeiten relativ kurz uswusf.

Geschrieben von: Iarn am 6 Jun 2013, 20:39
QUOTE (Boris Merath @ 6 Jun 2013, 21:26)
Bis auf die Überfüllung jammern wir hier schon nach wie vor auf hohem Niveau.

Die Überfüllung ist allerdings die Wurzel vielen Übels. Wird eien U-Bahn zu langsam, weil keine Leute mehr zusteigen können, wird das System schnell instabil. Die U-bahn hat bald noch mehr Abstand zur Vorgängerin und dementsprechend warten noch mehr Leute am Bahnsteig etc etc.

QUOTE
Die U-Bahn ist nach wie vor extrem zuverlässig (auch wenn sie im Vergleich zu vor 10 Jahren deutlich nachgelassen hat)

Diese Beobachtung kann ich absolut nicht teilen. 2012 gab es ein Quartal lang schwere und danach einige Monate leichte Störungen durch Wagenmangel. Jetzt gibt es wieder seit Monaten ausfallende Kurse. Stell Dich mal abends (HVZ) an die U2 Nord und schau auf die Zugzielanzeiger. Dort sieht man immer in mindestens einer Richtung 10 Minuten Lücken, in den letzten Tagen ist der 10 Minuten Takt eher die Regel geworden.
QUOTE
die Takte besser als in vielen anderen Städten
auf dem Papier
QUOTE
die Reisezeiten relativ kurz uswusf
Dies ist ein Verdienst vergangener Jahre. In den letzten 10 jahren wurde die Qualität kontinuierlich schlechter.

Geschrieben von: Iarn am 6 Jun 2013, 20:46
QUOTE (Rathgeber @ 6 Jun 2013, 14:44)
Das Problem ist vielschichtiger.

Einiges ist wohl tatsächlich der MVG anzulasten (die Pannen bei den älteren Fahrzeugen, z.B.).
Spätestens seit der Bildschirmposse ist auch klar, daß die Regierung von Oberbayern erheblichen Anteil an den Problemen hat.

Hatte ich in meinem Beitrag auch erwähnt.
QUOTE
Und daß bis auf die Häuserblockschleife in Pasing nicht ein Meter Schiene neu gebaut wird, ist unserer saturierten rot-grünen Stadtregierung anzulasten. Daß die Stadtwerke München GmbH sich auf ihren Expansionskurs konzentrieren kann, anstatt sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, auch.


Vollkommen, d'accord. Die MVG setzt nur dass um, was ihr der Stadtrat vorgibt. Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen "Stadtrat ruiniert ÖPNV", wobei ruinieren nicht im fiskalischen Sinne zu verstehen ist.
Und es wurde ja nicht nur die MVG runtergewirtschaftet. Den städtischen Kliniken hat es ja noch viel schlimmer erwischt. Bogenhausen und Schwabing sind wirtschaftliche Totalschäden. Dass einzige was gegen den Abriss und einen Neubau spricht, ist der mangel an Bauflächen in München, an dem rot-grün auch nicht unschuldig ist. Wieso Monatzeder noch im Amt ist, nachdem die Sanierungskosten der beiden Krankenhäuser den Staat fast eine halbe Milliarde kostet wird, ohne dass es dann zu einer großen Lösung kommt, wissen wohl nur Eingeweihnte.

Geschrieben von: Zp T am 6 Jun 2013, 22:13
Der König feiert trotzdem, 10 Millionen Fahrgäste mehr, als im letzten Jahr 2012! Muss er ja, nur so kann er Fahrpreiserhöhungen erzwingen... Aber das Personal leidet mal wieder!

Geschrieben von: GSIISp64b am 6 Jun 2013, 22:49
Wenn die Fahrgastzahlen aber von Jahr zu Jahr steigen, kann es so schlimm wie hier dargestellt nicht sein.

Geschrieben von: Bayernlover am 6 Jun 2013, 23:08
QUOTE (GSIISp64b @ 6 Jun 2013, 23:49)
Wenn die Fahrgastzahlen aber von Jahr zu Jahr steigen, kann es so schlimm wie hier dargestellt nicht sein.

Man hat ja keine Wahl. Masse ist aber leider kein Kriterium für Qualität.

Geschrieben von: GSIISp64b am 6 Jun 2013, 23:59
QUOTE (Bayernlover @ 7 Jun 2013, 00:08)
Man hat ja keine Wahl. Masse ist aber leider kein Kriterium für Qualität.

Doch, Auto, Fahrrad, zu Fuß gehen, zuhause bleiben, nicht in München wohnen.

Klar hat nicht jeder bei jeder Fahrt Alternativen, aber deutliche Zuwächse kann man imho nicht nur mit Alternativlosigkeit erklären.

Geschrieben von: Iarn am 7 Jun 2013, 06:41
QUOTE (GSIISp64b @ 7 Jun 2013, 00:59)
Klar hat nicht jeder bei jeder Fahrt Alternativen, aber deutliche Zuwächse kann man imho nicht nur mit Alternativlosigkeit erklären.

Es gibt eine klare Erklärung für die Zuwächse und die heißt Bevölkerungswachstum.

Normiert auf die Münchner Bevölkerung stagnieren die Fahrgastzahlen maximal, während das Angebot stetig sinkt. Der Rest ist nur die gute PR Abteilung.

Bad Hausen ist führend bei Übernachtungen pro Höhenmeter für die die Polt kennen.

Geschrieben von: rautatie am 7 Jun 2013, 08:21
QUOTE (Boris Merath @ 6 Jun 2013, 21:26)
Die U-Bahn ist nach wie vor extrem zuverlässig (auch wenn sie im Vergleich zu vor 10 Jahren deutlich nachgelassen hat), die Takte besser als in vielen anderen Städten, die Reisezeiten relativ kurz uswusf.

Hm, diese Beobachtung kann ich irgendwie nicht teilen. Zuverlässigkeit ist was anderes, und auch die Takte sind keineswegs besser als in anderen vergleichbaren Städten. Ich habe da als Referenzbeispiel immer Wien im Kopf, wo die U-Bahn auf allen Linien immer einen 5-Minuten-Takt fährt - sogar am Sonntag morgen...

Geschrieben von: Wildwechsel am 7 Jun 2013, 08:27
QUOTE (GSIISp64b @ 7 Jun 2013, 00:59)
Auto

Das sich nach der Fahrt mangels Parkplatz in der Innenstadt in Luft auflöst...

QUOTE (GSIISp64b @ 7 Jun 2013, 00:59)
Fahrrad

Bevorzugt bei Starkregen...?

QUOTE (GSIISp64b @ 7 Jun 2013, 00:59)
zu Fuß gehen

Ab mehr als 1-5 km je nach Kondition suboptimal...

QUOTE (GSIISp64b @ 7 Jun 2013, 00:59)
zuhause bleiben

Nicht jeder ist Privatier oder bevorzugt Hartz IV...

QUOTE (GSIISp64b @ 7 Jun 2013, 00:59)
nicht in München wohnen

Sondern ein vergleichbares Problem in einer anderen Stadt haben...?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 7 Jun 2013, 10:12
QUOTE (Wildwechsel @ 7 Jun 2013, 09:27)
Sondern ein vergleichbares Problem in einer anderen Stadt haben...?

Jo. Wenn hier alles so scheiße ist, dass alle immer schimpfen müssen, dann ist woanders eben bestimmt das Paradies auf Erden.

Geschrieben von: rautatie am 7 Jun 2013, 10:49
QUOTE (TramBahnFreak @ 7 Jun 2013, 11:12)
Jo. Wenn hier alles so scheiße ist, dass alle immer schimpfen müssen, dann ist woanders eben bestimmt das Paradies auf Erden.

Nur weil woanders die öffentlichen Verkehrsmittel besser funktionieren muss deswegen noch lange nicht das Paradies auf Erden herrschen... Aber Wien wär schon was für mich, das stimmt...

Geschrieben von: Lazarus am 7 Jun 2013, 11:30
QUOTE (TramBahnFreak @ 7 Jun 2013, 11:12)
Jo. Wenn hier alles so scheiße ist, dass alle immer schimpfen müssen, dann ist woanders eben bestimmt das Paradies auf Erden.

Das hat keiner behauptet. Aber Fakt ist leider auch, das die Stadt/MVG seit Jahren nur das Nötigste machen, auch was die Ausweitung des Angebots betrifft. Wenn man sieht, was diese Stadt im Gegensatz zu vielen anderen für finanzielle Möglichkeiten hat, ist das nunmal ein ziemliches Armutszeugnis Punkt.

Geschrieben von: P-fan am 7 Jun 2013, 19:44
QUOTE (rautatie @ 7 Jun 2013, 09:21)
Hm, diese Beobachtung kann ich irgendwie nicht teilen. Zuverlässigkeit ist was anderes, und auch die Takte sind keineswegs besser als in anderen vergleichbaren Städten. Ich habe da als Referenzbeispiel immer Wien im Kopf, wo die U-Bahn auf allen Linien immer einen 5-Minuten-Takt fährt - sogar am Sonntag morgen...

... aber nicht die U3, die anderen immerhin ab ca. 8 Uhr. Gegenbeispiel die U3: http://www.wienerlinien.at/media/download/2012/Linie_U3_68803.pdf
Der Unterschied ist zwar nicht groß, aber mangels Angabe exakter Abfahrtszeiten kann man hier als Externer überhaupt nicht feststellen, ob die U-Bahnen pünktlich fahren.

Bei der mangelnden Zuverlässigkeit der Münchner U-Bahn heutzutage stimme ich zu.

Geschrieben von: GSIISp64b am 7 Jun 2013, 19:48
Wildwechsel, natürlich ist nicht jede meiner genannten Alternativen für jeden Nutzer und jede Verkehrsbeziehung möglich. Umgekehrt ist der ÖPNV aber auch keineswegs alternativlos, wie hier getan wird.

Geschrieben von: spock5407 am 7 Jun 2013, 21:23
Das Problem in Wien bei der Bim ist halt (oder war es vor ein paar Jahren zumindest), das man quasi keine Vorrangschaltung hat und oft gefühlte Ewigkeiten bei Kreuzungen braucht.

Geschrieben von: Boris Merath am 7 Jun 2013, 22:25
QUOTE (rautatie @ 7 Jun 2013, 09:21)
Ich habe da als Referenzbeispiel immer Wien im Kopf

Nur ist Wien jetzt nicht unbendingt der ideale Vergleich.

Und die angeblich gar so schlimme Unzuverlässigkeit der Münchner U-Bahn kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen - echte Verspätungen die über zwei Minuten Verspätung rausgehen hab ich vielleicht ein mal im Monat.

Geschrieben von: Iarn am 7 Jun 2013, 22:28
QUOTE (Boris Merath @ 7 Jun 2013, 23:25)
Nur ist Wien jetzt nicht unbendingt der ideale Vergleich.

Wie ist halt eine Stadt ähnlicher Größe in einer Region ähnlicher Wirtschaftskraft.

Bielefeld und Kalkutta sind schlechte Vergleichsgrößen.

Geschrieben von: Electrification am 7 Jun 2013, 22:37
QUOTE (Iarn @ 7 Jun 2013, 23:28)
Wie ist halt eine Stadt ähnlicher Größe in einer Region ähnlicher Wirtschaftskraft.

Wien ist absolut dynamischer und entwickelt sich moderner.
In München wäre etwas wie die Donau-City, die Stadtentwicklung insgesamt und einfach das wandelnde Gesicht der Stadt gar nicht möglich.

Ich glaube aus der verschenkten Achse Laim - Hbf hätte die Stadt Wien auch mehr rausgeholt, aber das wird alles zu OT.

Zur MVG kann ich nichts sagen und werde ich nichts sagen, bevor es wieder Haue gibt. wink.gif

Geschrieben von: TramBahnFreak am 7 Jun 2013, 22:37
QUOTE (Electrification @ 7 Jun 2013, 23:37)
Ich glaube aus der verschenkten Achse Laim - Hbf hätte die Stadt Wien auch mehr rausgeholt,

Noch weniger wäre auch schwer geworden ph34r.gif

Geschrieben von: spock5407 am 8 Jun 2013, 07:58
Naja, wenn schlanke 3min-Anschlüsse bestehen, z.B. U>Bus oder U>S, und man dann wieder 20min warten darf, dann sind +2 ein Problem, teilw. schon +1.

Wenn das dann über Zeit häufiger wäre als früher (hab ich keine Statistik), kann ich durchaus nachvollziehen, wenns Leuten dadurch sauer aufstoßt. Wenige Male relativ zeitnah hintereinand ist, lässt die übliche Reaktion "sch.... U-Bahn" oder "der sch.... MVV" meist nicht lang auf sich warten.

Ja, es ist teilw. Jammern auf relativ gutem Niveau, aber grad bei der U wars schon mal besser. U und Tram sind kapazitiv einfach nicht genug mitgewachsen in den aufkommensstarken Abschnitten und werden nun langsam aber sicher vom Verkehr überrollt und fahren über der "gesunden" Belastungsgrenze. Hierdurch wird das System anfälliger, als es früher war. Weil einfach die Reserven keine Reserven mehr sind, sondern tagtäglich gebraucht werden.
Dem Rathaus und seinen Vorgaben gehört hier der Kopf gewaschen, nicht unbedingt der MVG. Die kann i.W. nur die Mittel einsetzen, die ihr zugestanden werden.

Geschrieben von: Iarn am 8 Jun 2013, 08:14
Das hätte ich beim Eingangspost klarer rausarbeiten sollen, dass die Schuldigen für die Misere nicht in der Emmy Noether Straße zu finden sind sondern im Rathaus.
Dort wurde verschlafen Kapazitäten zu erhöhen, Ersatz Fahrzeuge zu bestellen und dort wurden die Reserven gekappt. Und dann noch dieser unglaubliche Mittelabfluss in die Windkraft. Wenn U-Bahn Tunnel über marktüblichen Zins der MVG in Rechnung gestellt werden und bei einer Oppositionsanfrage ob man den Zins nicht dem niedrigen marktüblichen Niveau anpassen könnte, darauf verweist, dass man das Geld anderswo, in der Windkraft braucht und schon verplant hat.

Geschrieben von: viafierretica am 8 Jun 2013, 08:34
QUOTE (Iarn @ 8 Jun 2013, 09:14)
Das hätte ich beim Eingangspost klarer rausarbeiten sollen, dass die Schuldigen für die Misere nicht in der Emmy Noether Straße zu finden sind sondern im Rathaus.
Dort wurde verschlafen Kapazitäten zu erhöhen, Ersatz Fahrzeuge zu bestellen und dort wurden die Reserven gekappt. Und dann noch dieser unglaubliche Mittelabfluss in die Windkraft. Wenn U-Bahn Tunnel über marktüblichen Zins der MVG in Rechnung gestellt werden und bei einer Oppositionsanfrage ob man den Zins nicht dem niedrigen marktüblichen Niveau anpassen könnte, darauf verweist, dass man das Geld anderswo, in der Windkraft braucht und schon verplant hat.

München ist ja auch die mir bekannte einzige Stadt, wo der Nahverkehr "eigenwirtschaftlich" (ausser Nachtlinien und den Wahlschmankerl von Herrn Reiter) funktionieren soll. Keine Stadt gibt so wenig Geld für den ÖPNV aus als München.

Geschrieben von: Iarn am 8 Jun 2013, 08:38
QUOTE (viafierretica @ 8 Jun 2013, 09:34)
München ist ja auch die mir bekannte einzige Stadt, wo der Nahverkehr "eigenwirtschaftlich" (ausser Nachtlinien und den Wahlschmankerl von Herrn Reiter) funktionieren soll. Keine Stadt gibt so wenig Geld für den ÖPNV aus als München.

Noch schlimmer, die Stadt zieht aus dem Nahverkehr ja noch Geld ab, indem die Infrastruktur ja noch eine Rendite abwerfen muss.

Geschrieben von: Iarn am 8 Jun 2013, 08:50
QUOTE (Boris Merath @ 7 Jun 2013, 23:25)
Und die angeblich gar so schlimme Unzuverlässigkeit der Münchner U-Bahn kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen - echte Verspätungen die über zwei Minuten Verspätung rausgehen hab ich vielleicht ein mal im Monat.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, auf der U2 Nord (meine Referenz da ich die mehrmals täglich benutze) fallen in letzter Zeit regelmäßig Kurse aus. Wenn auf den ZZA in beiden Richtungen keine "Löcher" sind, bin ich schon nahezu verblüfft.
Und nahezu jedes Mal wenn ich U3/6 fahre ist da eine Störung, die letzte gestern Abend um sieben rum.

Geschrieben von: ropix am 8 Jun 2013, 09:29
QUOTE (Boris Merath @ 7 Jun 2013, 23:25)
Und die angeblich gar so schlimme Unzuverlässigkeit der Münchner U-Bahn kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen - echte Verspätungen die über zwei Minuten Verspätung rausgehen hab ich vielleicht ein mal im Monat.

Mehr Glück als Verstand?

/Edit: allein diese Woche sinds 90 Minuten powered by MVG.

Geschrieben von: Iarn am 8 Jun 2013, 09:40
QUOTE (ropix @ 8 Jun 2013, 10:29)
Mehr Glück als Verstand?

/Edit: allein diese Woche sinds 90 Minuten powered by MVG.

Im Fall von Boris würde ich eher sagen soviel Glück wie Verstand.

Schleimerei zu Ende, ich denke der Knackpunkt ist die Uhrzeit. Wie bereits an anderen Stellen geschrieben wurde, wird bei der U-Bahn in der Stoßzeiten alles zusammen gekratzt was irgendwie fahren kann. Die Folge ist, dass gerade im Spätstoss mal oft er eine Kiste aus ein an der bricht. Zudem gibt es zur Zeit wohl einfach zu wenige fahrfähige Züge, so dass es immer wieder zu gehäuften Kursausfällen kommt. Wenn ich nur um zehn Uhr morgens u d Abends unterwegs bin, ist die U-Bahn in der Regel so pünktlich wie früher. Sie schafft halt nur den Stoss nicht mehr.

Geschrieben von: P-fan am 8 Jun 2013, 10:02
Hinzu sollen "mutwillig" von der Leitstelle angeordnete Verspätungen jeweils zu Beginn der Taktausdünnungen kommen, wie von einem glaubwürdigen U-Bahn-Fahrer mir geschildert. So solle die Leitstelle den in der Wendeanlage an der Endstation befindlichen Fahrer konkret über Funk auffordern, solange zu warten, bis der nachfolgende (!) Kollege seinen Zug abgestellt hat, um diesen ohne Zeitverlust -für ihn- mitzunehmen, auch dann, wenn deutlich absehbar ist, dass die Abfahrt ab der Endstation mit MEHREREN Minuten Verspätung erfolgen wird.

Diese Vorgehensweise habe ich am Arabellapark ca. 19 Uhr selbst schon mehrfach beobachtet. Es soll laut dem erwähnten U-Bahn-Fahrer an mehreren Endstationen so gehandhabt werden. Passiert dies auf der U2, dann sind schon mal die Korrespondenz-Anschlüsse am Scheidplatz und am Innsbrucker Ring weg. Gerade in der Zeit des beginnenden 10-Min.-Taktes abends, wenn noch viele Berufstätige unterwegs sind, ist dies wegen verlorengehender Anschlüsse nicht akzeptabel.

Geschrieben von: Electrification am 8 Jun 2013, 10:21
QUOTE (viafierretica @ 8 Jun 2013, 09:34)
München ist ja auch die mir bekannte einzige Stadt, wo der Nahverkehr "eigenwirtschaftlich" (ausser Nachtlinien und den Wahlschmankerl von Herrn Reiter) funktionieren soll. Keine Stadt gibt so wenig Geld für den ÖPNV aus als München.

Und das in einer rot-grünen Stadt! Aber schon die damaligen Äußerungen von Ude dass die Gehälter der MVG noch weiter abgesenkt werden müssten (oder so ähnlich) waren schon ein Zeichen dass das Sozial getrost gestrichen werden könnte.
Wichtig ist da eher die Schaffung von Posten für verdiente Personen, hat man den Eindruck.

Es gibt in München aber sicher noch mehr Probleme, z. B. bezahlbarer Wohnraum bzw. ein Wohnungsbauprogramm.
Dazu die Unfähigkeit der Stadt die besten Stadtflächen mit architektonisch hochwertigen Bauten zu besetzen. Anders als Hoyerswerda oder Bochum hätte man dazu die Forderungs- und Gestaltungsmacht.

Geschrieben von: Martin H. am 8 Jun 2013, 12:33
Der letzte Absatz war jetzt wieder nötig?

Geschrieben von: viafierretica am 9 Jun 2013, 11:16
QUOTE (Martin H. @ 8 Jun 2013, 13:33)
Der letzte Absatz war jetzt wieder nötig?

was passt daran nicht?
Der Verdacht, dass die Bebauung Hauptbahnhof - Laim -Pasing nicht in das Weltkulturerbe eingehen wird, liegt nahe.

Geschrieben von: Boris Merath am 9 Jun 2013, 11:18
QUOTE (viafierretica @ 9 Jun 2013, 12:16)
was passt daran nicht?
Der Verdacht, dass die Bebauung Hauptbahnhof - Laim -Pasing nicht in das Weltkulturerbe eingehen wird, liegt nahe.

Dass Electrification in jedem zweiten Beitrag schreibt wie scheiße München ist. Das ist auf Dauer ziemlich nervig.

Geschrieben von: Zp T am 9 Jun 2013, 15:28
QUOTE (Boris Merath @ 9 Jun 2013, 12:18)
QUOTE (viafierretica @ 9 Jun 2013, 12:16)
was passt daran nicht?
Der Verdacht, dass die Bebauung Hauptbahnhof - Laim -Pasing nicht in das Weltkulturerbe eingehen wird, liegt nahe.

Dass Electrification in jedem zweiten Beitrag schreibt wie scheiße München ist. Das ist auf Dauer ziemlich nervig.

In dem Fall sagt er die Wahrheit! Die Stadt München spart bei der MVG, wo es nur geht... Und das merkt der Fahrgast auch!

Geschrieben von: Iarn am 9 Jun 2013, 15:32
QUOTE (Zp T @ 9 Jun 2013, 16:28)
QUOTE (Boris Merath @ 9 Jun 2013, 12:18)
QUOTE (viafierretica @ 9 Jun 2013, 12:16)
was passt daran nicht?
Der Verdacht, dass die Bebauung Hauptbahnhof - Laim -Pasing nicht in das Weltkulturerbe eingehen wird, liegt nahe.

Dass Electrification in jedem zweiten Beitrag schreibt wie scheiße München ist. Das ist auf Dauer ziemlich nervig.

In dem Fall sagt er die Wahrheit! Die Stadt München spart bei der MVG, wo es nur geht... Und das merkt der Fahrgast auch!

Ja darüber wird im Rest des Themas auch heiß gestritten.
Electrification hat seinen üblichen München Frust raus gelassen, das ist der Unterschied.

Geschrieben von: ropix am 9 Jun 2013, 15:54
Außerdem spart die MVG schon bei sich selber. Zwar ist sie mit München eng verwandt, aber noch ist es nicht die Stadt.

Geschrieben von: spock5407 am 9 Jun 2013, 16:05
Sie kann nur mit den Mitteln operieren, die ihr vom Rathaus zugebilligt werden. Insofern wird man intern auch entsprechend die Budgets so knappest wie irgendmöglich setzen und ständig Einsparpotentiale suchen, um mit den eingesparten Ressourcen andere Löcher zu stopfen.

Was wir bräuchten, wär eine von der Politik initierte "ÖPNV-Offensive". Die eine Steigerung der Verkehrsleistung über den Bevölkerungszuwachs hinaus zulässt. Das wieder Reserven das sein dürfen, was sie eigentlich sind. Damit Personale ordentlich bezahlt werden können. Etc. etc.

Und nicht, das das letzte Quentchen aus Mensch, Maschinen und Infrastruktur herausgequetscht werden muss.

Qualität, Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Füllgrade, Reisezeiten, etc. : All das muss so sein, dass die Leute mit dem ÖPNV fahren _wollen_. Denn, wie schon jemand geschrieben hat: Es gibt heute Alternativen für viele.

Und das erreicht man nicht durch Jubel-PM's.

Geschrieben von: Iarn am 9 Jun 2013, 16:47
Sehr schön zusammengefasst Spock smile.gif

Geschrieben von: ropix am 9 Jun 2013, 17:59
QUOTE (spock5407 @ 9 Jun 2013, 17:05)
Sie kann nur mit den Mitteln operieren, die ihr vom Rathaus zugebilligt werden. Insofern wird man intern auch entsprechend die Budgets so knappest wie irgendmöglich setzen und ständig Einsparpotentiale suchen, um mit den eingesparten Ressourcen andere Löcher zu stopfen.

Nein, es soll da gerüchteweise auch noch den Punkt Fahrgeldeinnahmen geben, ganz abgesehen davon dass die SW//M ja auch noch existieren.

Gerüchteweise wirft die MVG auch mit dem C2 wieder einen Haufen Geld zum Fenster hinaus weil zwar Design aber Praxistauglichkeit leider nicht im Lastenheft stand biggrin.gif

Geschrieben von: spock5407 am 9 Jun 2013, 20:11
QUOTE (ropix @ 9 Jun 2013, 18:59)
Nein, es soll da gerüchteweise auch noch den Punkt Fahrgeldeinnahmen geben, ganz abgesehen davon dass die SW//M ja auch noch existieren.


Des is mir schon klar mit den Fahrgeldeinnahmen. Nur damit alleine lässt sich kaum ein großes Projekt finanzieren.
Und die SWM machen das, was das Rathaus anschafft.

Geschrieben von: Michi Greger am 9 Jun 2013, 21:38
QUOTE (spock5407 @ 9 Jun 2013, 17:05)
All das muss so sein, dass die Leute mit dem ÖPNV fahren _wollen_.

Wozu denn? In einem Unternehmen, dessen Pressemitteilungen lauten "Wir wollen den Verkehr gar nicht abwickeln, fahrt Auto oder geht gleich zu Fuß, Hauptsache nicht mit uns..."
Kundenbindung schaut für mich anders aus.

Gruß Michi

Geschrieben von: viafierretica am 9 Jun 2013, 21:47
QUOTE (spock5407 @ 9 Jun 2013, 21:11)
QUOTE (ropix @ 9 Jun 2013, 18:59)
Nein, es soll da gerüchteweise auch noch den Punkt Fahrgeldeinnahmen geben, ganz abgesehen davon dass die SW//M ja auch noch existieren.


Des is mir schon klar mit den Fahrgeldeinnahmen. Nur damit alleine lässt sich kaum ein großes Projekt finanzieren.
Und die SWM machen das, was das Rathaus anschafft.

Es gibt ausser Hongkong weitweit keine mir bekannte Großstadt, in dem der Nahverkehr de facto ausschliesslich durch Fahrgeldeinnahmen finanziert wird, wie in München. Das ist zwar schön für den Stadthaushalt und die Autonomie der MVG, die mit dem Argument Eigenwirtschaftlich viele Verbesserungen ablehnen kann, aber nicht unbedingt im Sinne der Kunden und Bürger.

Geschrieben von: Iarn am 9 Jun 2013, 21:53
QUOTE (Boris Merath @ 7 Jun 2013, 23:25)
Und die angeblich gar so schlimme Unzuverlässigkeit der Münchner U-Bahn kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen - echte Verspätungen die über zwei Minuten Verspätung rausgehen hab ich vielleicht ein mal im Monat.

Vielleicht mittlerweile doch ? Selbst die MVG bestreitet nicht mehr, das sie es nicht auf die Reihe bekommt http://www.mvg-mobil.de/presse/2013-06-09_mvg-pressemeldung.pdf
Selbst wenn Dich eine mögliche persönliche Option einer beruflichen Zukunft bei dem Unternehmen von öffentlichen Zweifeln abgehalten hat, mittlerweile geben die das doch selbst zu...

Geschrieben von: ET 423 am 9 Jun 2013, 21:56
QUOTE (Michi Greger @ 9 Jun 2013, 22:38)
Wozu denn? In einem Unternehmen, dessen Pressemitteilungen lauten "Wir wollen den Verkehr gar nicht abwickeln, fahrt Auto oder geht gleich zu Fuß, Hauptsache nicht mit uns..."

Hmm, den Eindruck hatte ich bisher nicht - hättest du da ein (aktuelles) Beispiel? unsure.gif

Geschrieben von: Iarn am 9 Jun 2013, 21:58
QUOTE (ET 423 @ 9 Jun 2013, 22:56)
Hmm, den Eindruck hatte ich bisher nicht - hättest du da ein (aktuelles) Beispiel? unsure.gif

Alle Pressemitteilungen zur U6 Sperre ph34r.gif

Geschrieben von: ET 423 am 9 Jun 2013, 22:13
QUOTE (Iarn @ 9 Jun 2013, 22:58)
Alle Pressemitteilungen zur U6 Sperre ph34r.gif

Das mit der Brückensanierung? Da habe ich zwar bisher noch keine gelesen (bin nicht mehr so in der Thematik drin), aber ich könnte mir denken, daß die einfach selber wissen, daß sie keinen gleichwertigen Busersatzverkehr anbieten können? Und dann ist es IMHO besser und fairer, hier gleich mit offenen Karten zu spielen als den Leuten eine Story vom Pferd zu erzählen, etwa wie "kein Problem, wir bieten auch mit Bussen genügend Kapazitäten an". Das geht einfach nicht, insbesondere dann, wenn wieder Fußball gespielt wird. rolleyes.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 9 Jun 2013, 22:16
Im Prinzip ist die MVG der Traum eines jeden (Vorzeige-)BWLers.

Man macht sich immer weniger Aufwand, und der Ertrag liegt über diesem beziehungsweise auf gleichem Level. Gleichzeitig steigen aber die Nutzerzahlen massiv an - und man muss keinen Finger dafür rühren. Also weder großartig Geld für Marketing verpulvern noch sonst irgendwas, die Leute strömen trotzdem scharenweise in die Bahnhöfe.

Ich hoffe, dass die MVG mit dieser Denkweise perspektivisch ganz tief in die Sch***e greift.

Geschrieben von: Caesarion am 9 Jun 2013, 22:43
QUOTE (Bayernlover @ 9 Jun 2013, 23:16)
Im Prinzip ist die MVG der Traum eines jeden (Vorzeige-)BWLers.
...
Ich hoffe, dass die MVG mit dieser Denkweise perspektivisch ganz tief in die Sch***e greift.

Als BWLer muss ich das Gegenteil behaupten. Das Ziel eines jeden Betriebswirtes sollte die Steigerung des Unternehmenswertes sein. Dieses Ziel verfehlt die MVG krass.

Geschrieben von: Bayernlover am 9 Jun 2013, 22:48
QUOTE (Caesarion @ 9 Jun 2013, 23:43)
Als BWLer muss ich das Gegenteil behaupten. Das Ziel eines jeden Betriebswirtes sollte die Steigerung des Unternehmenswertes sein. Dieses Ziel verfehlt die MVG krass.

Zumindest ist man auf dem besten Wege, irgendwann Gewinn einzufahren. Und im Vergleich zur "Konkurrenz" wie BVG, Hamburger Hochbahn etc. steht man finanziell exzellent da.

Geschrieben von: Lazarus am 9 Jun 2013, 22:57
QUOTE (Bayernlover @ 9 Jun 2013, 23:48)
Zumindest ist man auf dem besten Wege, irgendwann Gewinn einzufahren. Und im Vergleich zur "Konkurrenz" wie BVG, Hamburger Hochbahn etc. steht man finanziell exzellent da.

Ist halt nur die Frage, wie lange diese Kaputtsparpolitik noch gutgeht.....

Geschrieben von: Boris Merath am 9 Jun 2013, 23:15
QUOTE (Iarn @ 9 Jun 2013, 22:53)
Vielleicht mittlerweile doch ? Selbst die MVG bestreitet nicht mehr, das sie es nicht auf die Reihe bekommt http://www.mvg-mobil.de/presse/2013-06-09_mvg-pressemeldung.pdf

Na dass es momentan mit den aktuellen Problemen ziemlich schlecht läuft ist klar. Sonst habe ich aber den Eindruck, dass das U-bahn-Netz zweigeteilt ist. Die U3/6 scheint mir deutlich unzuverlässiger zu sein als der Rest, vermutlich wegen der Betriebshofnähe.

Auf meiner Stammlinie U2 gerate ich jedenfalls so gut wie nie in eine Betriebsstörung, und kann daher Deine Kritik, die sich ja speziell auf die U2 richtet, nicht nachvollziehen - was aber natürlich auch persönliches Glück für mich sein kann. Klar läuft es in der HVZ nicht auf die Sekunde genau, aber zumindest am Karl-Preis-Platz sind doch 80% der Züge pünktlich, und der Rest geringfügig verspätet (bis zwei Minuten) unterwegs, wenn ich fahre. Ausnahme ist ungefähr alle ein bis zwei Monate.

QUOTE
Selbst wenn Dich eine mögliche persönliche Option einer beruflichen Zukunft bei dem Unternehmen von öffentlichen Zweifeln abgehalten hat, mittlerweile geben die das doch selbst zu...

Da frage ich mich jetzt schon, was dieser persönliche Angriff jetzt soll.

Geschrieben von: christian85 am 10 Jun 2013, 00:16
QUOTE
Auf meiner Stammlinie U2 gerate ich jedenfalls so gut wie nie in eine Betriebsstörung, und kann daher Deine Kritik, die sich ja speziell auf die U2 richtet, nicht nachvollziehen - was aber natürlich auch persönliches Glück für mich sein kann. Klar läuft es in der HVZ nicht auf die Sekunde genau, aber zumindest am Karl-Preis-Platz sind doch 80% der Züge pünktlich, und der Rest geringfügig verspätet (bis zwei Minuten) unterwegs, wenn ich fahre. Ausnahme ist ungefähr alle ein bis zwei Monate.

Zu welchen Uhrzeiten fährst du denn häufig?

Geschrieben von: Iarn am 10 Jun 2013, 10:30
QUOTE (Boris Merath @ 10 Jun 2013, 00:15)
Auf meiner Stammlinie U2 gerate ich jedenfalls so gut wie nie in eine Betriebsstörung, und kann daher Deine Kritik, die sich ja speziell auf die U2 richtet, nicht nachvollziehen - was aber natürlich auch persönliches Glück für mich sein kann. Klar läuft es in der HVZ nicht auf die Sekunde genau, aber zumindest am Karl-Preis-Platz sind doch 80% der Züge pünktlich, und der Rest geringfügig verspätet (bis zwei Minuten) unterwegs, wenn ich fahre. Ausnahme ist ungefähr alle ein bis zwei Monate.

Also meine Beobachtung auf der U2 bezieht sich auf den Nordtteil und da auf den Uhrzeitbereich 7 bis 8 und 17 bis 20 Uhr. Da erlebe ich nicht nur in den letzten Wochen massive Zugausfälle und Verspätungen. Ich musste sogar mehrfach ein Taxi nehmen weil ich sonst nicht rechtzeitig bei meiner Fahrgeinschaft gelandet wäre und das ging nicht um fünf Minuten.
Ich glaube im April hatte ich eine Woche mit zwei morgentlichen Fahrzeugstörungen am Josephsplatz welche mich jeweils ein Taxi gekostet hat.

QUOTE
Da frage ich mich jetzt schon, was dieser persönliche Angriff jetzt soll.

Ich entschuldige mcih, wenn das als persönlicher Angriff rübergekommen bist. Es war für mcih ein Erklärungsversuch warum Du die MVG so in Schutz nimmst. Wie gesagt, aus meiner Wahrnehmung sind die Zustände auf der U2 nicht mehr zu übersehen.

Geschrieben von: rautatie am 10 Jun 2013, 12:37
QUOTE (Boris Merath @ 7 Jun 2013, 23:25)
Und die angeblich gar so schlimme Unzuverlässigkeit der Münchner U-Bahn kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen - echte Verspätungen die über zwei Minuten Verspätung rausgehen hab ich vielleicht ein mal im Monat.

Da hast du aber wirklich sehr viel Glück.

Bei mir häufen sich solche Verspätungen zeitweise ganz schön (mehrmals pro Woche, und ich rede von Zugausfällen und Verspätungen von 10 Minuten oder mehr).

Da auch meine Kollegen schon darüber geklagt haben, kann es nicht allein an einer gestörten Wahrnehmung meinerseits liegen.

Und warum Wien keine geeignete Stadt für einen Vergleich sein soll, erschließt sich mir nicht auf Anhieb.

Geschrieben von: Michi Greger am 10 Jun 2013, 18:06
QUOTE (ET 423 @ 9 Jun 2013, 22:56)
Hmm, den Eindruck hatte ich bisher nicht - hättest du da ein (aktuelles) Beispiel? unsure.gif

Gerne doch:
http://www.mvg-mobil.de/presse/2013-05-22_mvg-pressemeldung.pdf:
QUOTE
Appell: U-Bahn meiden, Auto fahren
Veranstalter, Polizei, Stadtverwaltung und MVG richten daher folgende Appelle an alle Fußball-Begeisterten:
Nach Möglichkeit auf die Nutzung der U6 verzichten!
Bevorzugt mit dem Fahrrad oder – ausnahmsweise – mit dem Auto anreisen!
(...)
Kein Nachtbetrieb bei der U-Bahn möglich
Betriebsschluss bei der U-Bahn ist planmäßig zwischen 2 Uhr und 2.30 Uhr (letzte Abfahrten in der Innenstadt).

(Die S-Bahn verkündete übrigends 2 Tage später per Newsletter, Homepage und Aushängen http://www.s-bahn-muenchen.de/s_muenchen/view/aktuell/news/sonderzuege_cl-finale.shtml und die Verlängerung des 20-Minuten-Taktes.)

Und das aktuelle Beispiel von gestern:
http://www.mvg-mobil.de/presse/2013-06-09_mvg-pressemeldung.pdf:
QUOTE
Wer also seine Fahrten flexibel gestalten kann, sollte in den nächsten Tagen (...) wo es für seine Strecke möglich ist, auf S-Bahn, Tram oder Bus ausweichen. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Vielen Dank, dass sie nicht mit uns fahren... rolleyes.gif

Gruß Michi

Geschrieben von: JeDi am 10 Jun 2013, 21:22
QUOTE (Bayernlover @ 9 Jun 2013, 23:48)
Zumindest ist man auf dem besten Wege, irgendwann Gewinn einzufahren. Und im Vergleich zur "Konkurrenz" wie BVG, Hamburger Hochbahn etc. steht man finanziell exzellent da.

Gratulation - du hast dich grade als Klischee-BWLer geoutet. Die Steigerung des Unternehmenswertes beinhaltet nicht nur Barmittel, sondern eben auch Dinge wie zum Beispiel das Image des Unternehmens, Betriebsmittel oder das Personal. Sonst könnte ich ja grundsätzlich den Wert meines Unternehmen durch Verscherbeln von allem was ich habe steigern - und das ist eben nicht der Sache.

Geschrieben von: Bayernlover am 10 Jun 2013, 21:27
QUOTE (JeDi @ 10 Jun 2013, 22:22)
Gratulation - du hast dich grade als Klischee-BWLer geoutet.

Ja, ich wollte hier auch mal Klischees bedienen wink.gif

Deine aufgezählten Sachen gibts ja auch. Aber die MVG scheint ja trotz allem finanziell recht erfolgreich. Allerdings werden die Interessen mancher Stakeholder nicht genügend berücksichtigt (ich liebe BWL-Sprech biggrin.gif)

Geschrieben von: imp-cen am 10 Jun 2013, 21:32
QUOTE (Lazarus @ 9 Jun 2013, 23:57)
Ist halt nur die Frage, wie lange diese Kaputtsparpolitik noch gutgeht.....

Ganz klar, bis zu dem Tag an dem man das ganze in ne AG umwandelt, Hartmut Mehdorn zum Vorstandsvorsitzenden macht und den Laden an die Börse bringt.
Der Ude macht den Aufsichtsratvorsitz und hat nach dem kommenden Wahldebakel auch noch was zu tun.

So in etwa vlt. ...
laugh.gif

Geschrieben von: JeDi am 11 Jun 2013, 04:31
QUOTE (imp-cen @ 10 Jun 2013, 22:32)
Ganz klar, bis zu dem Tag an dem man das ganze in ne AG umwandelt, Hartmut Mehdorn zum Vorstandsvorsitzenden macht und den Laden an die Börse bringt.

In dem Moment müsste man dann aber wirklich ausschreiben.

Geschrieben von: viafierretica am 11 Jun 2013, 09:19
QUOTE (Bayernlover @ 10 Jun 2013, 22:27)
Ja, ich wollte hier auch mal Klischees bedienen wink.gif

Deine aufgezählten Sachen gibts ja auch. Aber die MVG scheint ja trotz allem finanziell recht erfolgreich. Allerdings werden die Interessen mancher Stakeholder nicht genügend berücksichtigt (ich liebe BWL-Sprech biggrin.gif)

Auch die Fahrgäste sind Stakeholder. Und deren Interessen werden nicht wirklich genügen berücksichtigt.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 11 Jun 2013, 09:42
QUOTE (viafierretica @ 11 Jun 2013, 10:19)
Auch die Fahrgäste sind Stakeholder. Und deren Interessen werden nicht wirklich genügen berücksichtigt.

Also ich persönlich esse mein Steak ja lieber, anstatt es zu halten ph34r.gif

Geschrieben von: imp-cen am 11 Jun 2013, 18:01
QUOTE (JeDi @ 11 Jun 2013, 05:31)
In dem Moment müsste man dann aber wirklich ausschreiben.

Ich wollts net so direkt sagen... wink.gif

Aber leider treibt man mit so einer Drohung eher die "normalen" Mitarbeiter vor sich her - der Wasserkopf findet anderswo auch eine Anstellung und wurschtelt dann für noch mehr Geld munter weiter. Ergo, auch keine gute Lösung.
dry.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 11 Jun 2013, 18:46
QUOTE (viafierretica @ 11 Jun 2013, 10:19)
Auch die Fahrgäste sind Stakeholder. Und deren Interessen werden nicht wirklich genügen berücksichtigt.

Was anderes habe ich ja auch nicht behauptet wink.gif

Geschrieben von: MaxM am 11 Jun 2013, 19:38
Servus zusammen,

ist das nicht seit vielen Jahrzehnten so, dass in München immer wieder über die Verkehrsmittel gejammert wird? In den 50er und 60er Jahren waren's überfüllte Straßenbahnen, die zudem zwischen Hauptbahnhof und Marienplatz zu lang brauchten. Gleich nach Beginn des MVV waren's schon S- und U-Bahnen, weil die mehr in Anspruch genommen wurden, als vorher veranschlagt worden war. Und jetzt sind's halt mal wieder die U-Bahnen, weil deren Benutzung immer mehr zunimmt. Dass es auf der U3/6 momentan zuweilen problematisch ist, wundert nicht, da ja die U6 Nord praktisch abgeschnitten ist. Übrigens kann man wohl froh sein, dass man nicht die U3 Nord nach Feldmoching gebaut hat, sonst wäre die Stammstrecke der U3/6 ja noch überlasteter. Und wenn's Wagenmangel gibt, kann man vielleicht auch weniger die MVG dafür verantwortlich machen als besser die TAB, die schon gleich mal wieder mit extralangen Genehmigungsfristen droht. Und wer sagt, dass die C2-Züge nicht praxistauglich seien? Das kann man noch gar nicht so sagen, weil die ja noch nicht im Einsatz sind. Ich meine, am besten ist es, Ruhe zu bewahren und nicht aus der Haut fahren, wenn mal was nicht so klappt.

Vielleicht hätte man ja auf ein paar Außenstrecken der U-Bahn auch verzichten sollen, z. B. die der U3 nach Moosach, und stattdessen eine Tram-Nordtangente bauen sollen, Kieferngarten-Moosach. Die Strecke da außen ist doch recht dünn befahren, vielleicht zu dünn für eine U-Bahn. Dann bräuchte man schon mal wieder ein paar Züge weniger. Aber auch so gibt's bei der Tram einiges zu tun, die Westtangente ist m. E. dringlich, aber hängt auch davon ab, wie schnell neue Fahrzeuge beschafft werden können. Ebenso meine ich, müsste mal die 23 durch den Euroindustriepark wenigstens bis zur Heidemannstraße verlängern. Und natürlich müsste man sich was mit der Linie 19 überlegen, dass sie pünktlicher wird, ist halt vielleicht doch etwas zu lang.

Alles Gute

Max

Geschrieben von: Sendlinger am 11 Jun 2013, 20:40
QUOTE (MaxM @ 11 Jun 2013, 20:38)
Servus zusammen,

ist das nicht seit vielen Jahrzehnten so, dass in München immer wieder über die Verkehrsmittel gejammert wird?
[...]

Vermutlich ja, der Münchner braucht was zum granteln, und bei dem Thema kann jeder mitreden ... ph34r.gif

QUOTE
[...]
Und natürlich müsste man sich was mit der Linie 19 überlegen, dass sie pünktlicher wird, ist halt vielleicht doch etwas zu lang.
[...]

Und nein, der 19er ist nicht zu lang, sondern im Bereich Hbf/Stachus/Lenbachplatz nur ein dauerhaftes Opfer verkorkster Ampelschaltungen, die einem vorher pünktlichen Zug mit etwas Pech innerhalb von vier Stationen zehn Minuten Verspätung bescheren. Schau es Dir einfach mal unter der Woche persönlich an.

Geschrieben von: viafierretica am 12 Jun 2013, 06:38
QUOTE (Sendlinger @ 11 Jun 2013, 21:40)
QUOTE (MaxM @ 11 Jun 2013, 20:38)
Servus zusammen,

ist das nicht seit vielen Jahrzehnten so, dass in München immer wieder über die Verkehrsmittel gejammert wird?
[...]

Vermutlich ja, der Münchner braucht was zum granteln, und bei dem Thema kann jeder mitreden ... ph34r.gif

QUOTE
[...]
Und natürlich müsste man sich was mit der Linie 19 überlegen, dass sie pünktlicher wird, ist halt vielleicht doch etwas zu lang.
[...]

Und nein, der 19er ist nicht zu lang, sondern im Bereich Hbf/Stachus/Lenbachplatz nur ein dauerhaftes Opfer verkorkster Ampelschaltungen, die einem vorher pünktlichen Zug mit etwas Pech innerhalb von vier Stationen zehn Minuten Verspätung bescheren. Schau es Dir einfach mal unter der Woche persönlich an.

und vor allem ist ein Opfer der unglückseligen Wendung der 20-22, die dem 19er im Wege stehen und die Leistungsfähigkeit des Hauptbahnhof durch die Eigenkreuzung massiv nach unten schrauben.

Geschrieben von: bayerhascherl am 12 Jun 2013, 07:43
QUOTE (Electrification @ 7 Jun 2013, 23:37)
QUOTE (Iarn @ 7 Jun 2013, 23:28)
Wie ist halt eine Stadt ähnlicher Größe in einer Region ähnlicher Wirtschaftskraft.

Wien ist absolut dynamischer und entwickelt sich moderner.
In München wäre etwas wie die Donau-City, die Stadtentwicklung insgesamt und einfach das wandelnde Gesicht der Stadt gar nicht möglich.

Ich glaube aus der verschenkten Achse Laim - Hbf hätte die Stadt Wien auch mehr rausgeholt, aber das wird alles zu OT.

Zur MVG kann ich nichts sagen und werde ich nichts sagen, bevor es wieder Haue gibt. wink.gif

Jetzt bleib mal auf dem Boden, so spektakulär ist die "Donau-City" jetzt auch nicht, alleine der Name klingt schon eher nach einem Provinzeinkaufszentrum irgendwo in der Oberpfalz. In Wien hat man vermutlich einfach nicht den irrealen Anspruch dass sich der ÖPNV selbst zu tragen habe. Verkehrsinfrastruktur ist immer ein steuerliches Zuschussgeschäft. Bei allen den Straßen da draußen stört das keinen. Nur beim ÖPNV wird eifersüchtig geschaut dass möglichst wenig Steuergeld zugeschossen wird, wenn überhaupt im großen Maßstab dann nur beim Neubau, nicht bei Instandhaltung und Betrieb. Und wenn ich mich recht erinnere gibt die Stadt München vergleichsweise wenig für den Nahverkehr aus, was dann eben noch erschwerend hinzu kommt in der "Gemengelage" mit straßenfreundlicher staatlicher Verkehrspolitik (zum Vergleich: in Österreich gibt es die PKW Maut, bei uns nicht..die Prioritäten sind doch überdeutlich).

Geschrieben von: rautatie am 12 Jun 2013, 08:56
QUOTE (MaxM @ 11 Jun 2013, 20:38)
ist das nicht seit vielen Jahrzehnten so, dass in München immer wieder über die Verkehrsmittel gejammert wird?

Ich fürchte, ich wiederhole mich, aber meiner Erfahrung nach funktioniert der öffentliche Nahverkehr in anderen, vergleichbaren Städten eben besser, zuverlässiger, mit hörerer Taktfrequenz und weniger Betriebsstörungen.

Wäre es überall ähnlich wie hier, dann würde ich vermutlich auch über den MVG kein Wort verlieren, und mir stattdessen denken: öffentlicher Nahverkehr ist eben so.

Im übrigen finde ich es falsch, Kritiker automatisch als Nörgler und Jammerer abzutun. Würden die Leute nie etwas kritisieren, dann würde sich erst recht nichts verbessern.... Zumindest schadet es nichts, wenn die MVG die Vorwürfe selbstkritisch wahrnimmt... Mir scheint es eher so, als ob sich die MVG-Verantwortlichen gern selbstgefällig zurücklehnen und die Kritiker als lästige Grantler abtun...

Geschrieben von: P-fan am 12 Jun 2013, 19:53
Früher konnte man nach der Münchner U-Bahn die sprichwörtliche Uhr stellen. Das allein sagt eigentlich alles. In anderen Bereichen des täglichen Lebens wäre es ebenfalls selbstverständlich, über solch massive Qualitätsverschlechterungen zu sprechen.

Geschrieben von: Lazarus am 12 Jun 2013, 20:05
QUOTE (P-fan @ 12 Jun 2013, 20:53)
Früher konnte man nach der Münchner U-Bahn die sprichwörtliche Uhr stellen. Das allein sagt eigentlich alles. In anderen Bereichen des täglichen Lebens wäre es ebenfalls selbstverständlich, über solch massive Qualitätsverschlechterungen zu sprechen.

Das hat sich aber leider erledigt. König sei dank ph34r.gif

Geschrieben von: Woodpeckar am 12 Jun 2013, 20:25
QUOTE (Lazarus @ 12 Jun 2013, 21:05)
Das hat sich aber leider erledigt. König sei dank

Wenn etwas toll läuft, ist dies grundsätzlich und ausschließlich der Verdienst der Mitarbeiter, wenn etwas nicht funktioniert, haben nur die "Bosse" die Finger im Spiel.
Ich bau mir meine Welt, so wie sie mir gefällt ...

Geschrieben von: Iarn am 6 Jul 2013, 11:39
Die heutige Süddeutsche berichtet in der München Ausgabe auf Seite R3, dass der Austausch der Fahrgestelle sich verzögert. Die MVG schiebt es auf die beauftragten Firmen. Folge sind Ausfälle von Taktverstärkern auf der U3 und Kürzung auf der U7. Andreas Barth haut auch ganz gut auf den Sack. Auch wird auf das gute Radlerwetter verwiesen was die Situation noch abmildert.

Soweit der Artikel. In meiner persönlichen Erfahrung kommt es auf der U2 abends so um sieben oft zu mehreren 10 Minutentakt Intervallen, welche ein unnachahmliches Sardinenbüchsenfeeling aufkommen lassen. Die Züge kommen nicht so schnell durch, so dass es dahinter zu Pulkbildung der Takt 5 Züge kommt.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Jan 2018, 23:33
aus: https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=9111e1271e5d4cbddbaabbf8b98aab8a&act=ST&f=8&t=6817&st=30&#entry665298

Irgendwie schon ziemlich dreist. Man hat täglich ausfallende Kurse, aber stellt munter Fahrzeuge ab. mad.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 21 Jan 2018, 01:44
Klar, wird man sicher mach, nur um dich zu ärgern...man, ......


Beleidigung entfernt, Martin.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 09:04
QUOTE (Lazarus @ 20 Jan 2018, 23:33)
Irgendwie schon ziemlich dreist. Man hat täglich ausfallende Kurse, aber stellt munter Fahrzeuge ab. mad.gif

Man bekommt jetzt in den nächsten Monaten 21 Langzüge. Die muss man auch erstmal irgendwo unterbringen. Die ganz kaputten Wagen dafür ausmustern zu lassen, halte ich daher für legitim.

Geschrieben von: Jean am 21 Jan 2018, 09:35
Solange sie keine Zulassung haben: nein. Aber wenn ein Zug wirklich nicht mehr geht dann nützt er nichts und muss weg.

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2018, 12:19
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 09:04)
Man bekommt jetzt in den nächsten Monaten 21 Langzüge. Die muss man auch erstmal irgendwo unterbringen. Die ganz kaputten Wagen dafür ausmustern zu lassen, halte ich daher für legitim.

In der Theorie klingt das ganz nett. Allerdings hat die MVG durch ihr Unvermögen, einen fahrplangemäßen Betriebsablauf in den Betriebszweigen U- und Trambahn hin zu bekommen viel Kredit verspielt.

Insofern, würde ich die Worte sorgfältigen wählen. Sie hoffen auf 21 Langzüge und das Verhalten ist "nicht abwegig". Legitim ist es erst, wenn die MVG mal aus der Misere raus kommt und den Betrieb stabilisiert.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 14:20
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 12:19)
In der Theorie klingt das ganz nett. Allerdings hat die MVG durch ihr Unvermögen, einen fahrplangemäßen Betriebsablauf in den Betriebszweigen U- und Trambahn hin zu bekommen viel Kredit verspielt.

Insofern, würde ich die Worte sorgfältigen wählen. Sie hoffen auf 21 Langzüge und das Verhalten ist "nicht abwegig". Legitim ist es erst, wenn die MVG mal aus der Misere raus kommt und den Betrieb stabilisiert.

Der letzte halbjährige Ausfall der C2 war nicht abzusehen. Davor ist man ja davon ausgegangen, alle 3,5 Wochen einen neuen Zug zuzulassen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man so viel Platzreserve in den Betriebshöfen hat, 21 Züge mehr zu warten.

Zudem halte ich es für durchaus legitim, Reparaturarbeiten, die nicht wirtschaftlich sind, nicht durchzuführen und das Fahrzeug auszumustern.

Ob ein P2 mehr oder weniger da ist, merkt man im alltäglichen Betrieb eh nicht. Es gibt meines Wissens eh ein paar A/B-Wagen die man dank der TAB nicht benutzen darf. Evtl. war das auch ein solcher.

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2018, 14:48
Ich finde es völlig müßig, drüber zu diskutieren, wieso man wann dies und das glaubte etc.

Fakt ist man hat sich offensichtlich bei zwei von drei Betriebszweigen (Rad zähl ich nicht mit) nicht geschafft hat, eine funktionierende Flottenpolitik zu fahren.

Legitim wird es für mich erst wenn es funktioniert.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 14:59
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 14:48)
Ich finde es völlig müßig, drüber zu diskutieren, wieso man wann dies und das glaubte etc.

Fakt ist man hat sich offensichtlich bei zwei von drei Betriebszweigen (Rad zähl ich nicht mit) nicht geschafft hat, eine funktionierende Flottenpolitik zu fahren.

Legitim wird es für mich erst wenn es funktioniert.

Das liegt aber eher an der TAB, als an der MVG.

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2018, 15:10
Da steht Aussage gegen Aussage.

Und aktuell traue ich der MVG nur soweit wie ich einen A Wagen werfen kann. Wie schon mehrfach von mir erwähnt, gab es da ja mal den Süddeutsche Zeitung Artikel in dem auch stand einer der Beanstandsgründe der TAB war nicht dokumentierte Wartung.

Klar ist die TAB sehr 'speziell aber auf der anderen Seite hat es die MVG auch nicht mit der Wahrheit. Da kann 'vereinzelte' auch mal bedeuten, es fällt eine komplette Linie oder die kompletten Verstärker weg bedeuten.

In meine Augen muss die MVG erst mal ihre Arbeit tun und anfangen statt Bullshit Bingo die Wahrheit zu kommunizieren, dann kann man ihr wieder Vertrauen schenken. Aktuell gibt es keinen Anlass für einen Vertrauensvorschuss.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 15:25
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 15:10)
Da steht Aussage gegen Aussage.

Nenne mir einen U-Bahnbetreiber dieser Welt, der ebenfalls solche Probleme bei der Zulassung seiner Fahrzeuge hat. Am namhaften Hersteller Siemens dürfte es in diesem Fall nicht liegen. Und früher hat es bei der MVG ja auch geklappt (R3.3, C-Zug). Ich will nicht sagen, dass die MVG in der Vergangenheit alles richtig gemacht hat, aber eine gewisse Problematik sehe ich da schon.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 21 Jan 2018, 16:05
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 14:48)
bei zwei von drei Betriebszweigen (Rad zähl ich nicht mit)

Womit fahren denn U und Tram dann? blink.gif

(Der Vorteil vom dreieckigen "Rad" gegenüber dem viereckigen "Rad" ist der, dass es pro Umdrehung einmal weniger hopst...)

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2018, 16:31
QUOTE (TramBahnFreak @ 21 Jan 2018, 16:05)
Womit fahren denn U und Tram dann? blink.gif

(Der Vorteil vom dreieckigen "Rad" gegenüber dem viereckigen "Rad" ist der, dass es pro Umdrehung einmal weniger hopst...)

Meinte den Fahrradverleih.

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2018, 17:02
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 15:25)
Nenne mir einen U-Bahnbetreiber dieser Welt, der ebenfalls solche Probleme bei der Zulassung seiner Fahrzeuge hat. Am namhaften Hersteller Siemens dürfte es in diesem Fall nicht liegen. Und früher hat es bei der MVG ja auch geklappt (R3.3, C-Zug). Ich will nicht sagen, dass die MVG in der Vergangenheit alles richtig gemacht hat, aber eine gewisse Problematik sehe ich da schon.

Das die TAB problematisch ist bestreite ich nicht, nur was nun an der TAB liegt und was nicht, kann und will ich gar nicht beurteilen.
Viele Dinge funktionieren nicht, obwohl die TAB damit nichts zu tun hat. Oder wo wäre deren Beitrag bei dem Fahrermangel und der Tatsache dass das nachhaltig gepflegte Dach herunter gekommen ist?
Weiterhin biegt die MVG in jedem zweiten Laufband die Wahrheit schön.

Ganz ehrlich mit fehlt das Vertrauen so weit, dass ich erst mal alles anzweifle, bis die MVG es geschafft hat, wieder einen Funken Vertrauen aufzubauen.

Und das geht nur über Leistung und Ehrlichkeit.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 17:16
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 17:02)
Das die TAB problematisch ist bestreite ich nicht, nur was nun an der TAB liegt und was nicht, kann und will ich gar nicht beurteilen.

Machst du aber dauerhaft, da du einer Partei ständig die Schuld zuschiebst!

QUOTE
Weiterhin biegt die MVG in jedem zweiten Laufband die Wahrheit schön.


Und woher willst du das wissen?

QUOTE
Viele Dinge funktionieren nicht, obwohl die TAB damit nichts zu tun hat. 


Wir sprechen hier aber über den Fahrzeugmangel! Komm mir jetzt nicht mit irgendwas anderem, sonst ist das reines MVG Bashing von dir.

QUOTE
Ganz ehrlich mit fehlt das Vertrauen so weit, dass ich erst mal alles anzweifle, bis die MVG es geschafft hat, wieder einen Funken Vertrauen aufzubauen.


Du schreibst hier absolut subjektiv die ganze Zeit. Hauptsache, die MVG ist an allem schuld!

Geschrieben von: Lazarus am 21 Jan 2018, 17:25
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 17:16)
Wir sprechen hier aber über den Fahrzeugmangel! Komm mir jetzt nicht mit irgendwas anderem, sonst ist das reines MVG Bashing von dir.


Den die MVG selbst verschuldet hat, indem man Fahrzeuge abstellt ohne dafür Ersatz zu haben, den man auch einsetzen darf....

Geschrieben von: Arcadia am 21 Jan 2018, 17:37
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 18:16)
Du schreibst hier absolut subjektiv die ganze Zeit. Hauptsache, die MVG ist an allem schuld!

Die MVG gibt ihre Schuld ja nie zu sondern biegt sich alles schön. Fahrzeugmangel, systematisch marode Schienen, die in monate- und jahrelangen Langsamfahrten resultieren und den ganzen Fahrplan zerschießen usw.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 17:39
QUOTE (Arcadia @ 21 Jan 2018, 17:37)
Die MVG gibt ihre Schuld ja nie zu sondern biegt sich alles schön. Fahrzeugmangel, systematisch marode Schienen, die in monate- und jahrelangen Langsamfahrten resultieren und den ganzen Fahrplan zerschießen usw.

Das macht man absichtlich, um Dich zu ärgern!

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 17:40
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2018, 17:25)
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 17:16)
Wir sprechen hier aber über den Fahrzeugmangel! Komm mir jetzt nicht mit irgendwas anderem, sonst ist das reines MVG Bashing von dir.


Den die MVG selbst verschuldet hat, indem man Fahrzeuge abstellt ohne dafür Ersatz zu haben, den man auch einsetzen darf....

Les meinen letzten Beiträge hier.

Geschrieben von: Arcadia am 21 Jan 2018, 18:29
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 18:39)
Das macht man absichtlich, um Dich zu ärgern!

Nein, weils der MVG egal ist, Hauptsache der neue Flyer ist in Hochglanz gedruckt.

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Jan 2018, 18:33
QUOTE (Arcadia @ 21 Jan 2018, 18:29)
Nein, weils der MVG egal ist, Hauptsache der neue Flyer ist in Hochglanz gedruckt.

Und woher willst du das wissen?

Geschrieben von: Arcadia am 21 Jan 2018, 18:44
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 19:33)
Und woher willst du das wissen?

Seh ich ja jeden Tag, wenn ich meine Anschlüsse verpass, weil die U-Bahnen fahren wie sie wollen, der Fahrplan ist in letzter Zeit Makulatur geworden. Man gibt öffentlich nichts zu, sondern betreibt eine Salamitaktik, das ist Fakt und das kannst du auch nicht schönreden. U6 Nord zwischen Garching und Fröttmaning ein Haufen LA, Behebung hat ein halbes Jahr gedauert, Kieferngarten über ein Jahr, Baustellenmanagement in der Zeit eine Katastrophe. Nach Abschluss haut man gleich ganz Fröttmaning mit LA`s zu und die Dietlindenstraße einwärts auch. Saubere Leistung! Im Zentrumsbereich der U6 liegen seit Monaten Schienen rum, aber werden nicht eingebaut, weil man ja anscheinend kein Budget hat, oder seine Abläufe nicht richtig takten kann. Der LZB Einbau am Kieferngarten hat ja auch Monate nach Abschluss der eigentlichen Baumaßnahme gedauert. Wenn man ein Monopol hat, kann man das ja ganz einfach machen.

Geschrieben von: Jean am 21 Jan 2018, 18:59
QUOTE
Wenn man ein Monopol hat, kann man das ja ganz einfach machen.
Ich glaube kaum, dass man von Monopol reden kann. Die MVG hat ja kein Monopol auf der Beförderung in München...
Wie die MVG mit den LA umgeht ist aber schon sehr peinlich!

Geschrieben von: imp-cen am 21 Jan 2018, 19:07
QUOTE (Arcadia @ 21 Jan 2018, 18:44)
Seh ich ja jeden Tag, wenn ich meine Anschlüsse verpass, weil die U-Bahnen fahren wie sie wollen, der Fahrplan ist in letzter Zeit Makulatur geworden. Man gibt öffentlich nichts zu, sondern betreibt eine Salamitaktik, das ist Fakt und das kannst du auch nicht schönreden. U6 Nord zwischen Garching und Fröttmaning ein Haufen LA, Behebung hat ein halbes Jahr gedauert, Kieferngarten über ein Jahr, Baustellenmanagement in der Zeit eine Katastrophe. Nach Abschluss haut man gleich ganz Fröttmaning mit LA`s zu und die Dietlindenstraße einwärts auch. Saubere Leistung! Im Zentrumsbereich der U6 liegen seit Monaten Schienen rum, aber werden nicht eingebaut, weil man ja anscheinend kein Budget hat, oder seine Abläufe nicht richtig takten kann. Der LZB Einbau am Kieferngarten hat ja auch Monate nach Abschluss der eigentlichen Baumaßnahme gedauert. Wenn man ein Monopol hat, kann man das ja ganz einfach machen.

Sag ich doch, dass die U6 laufend verspätet auf die U3 aufläuft.

Wenn die LA so lange bestehen, sollte man halt mal die Abfahrten vorverlegen um wenigstens einigermaßen pünktlich an der MüFr anzukommen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 21 Jan 2018, 19:23
QUOTE (Arcadia @ 21 Jan 2018, 18:29)
Nein, weils der MVG egal ist, Hauptsache der neue Flyer ist in Hochglanz gedruckt.

Das ist ganz normale Flyeralarm-Massenware. Im Gegensatz zu der Zeit aus der die depperte Plattitüde stammt, ist sowas wie Flyerdruck dank fast vollautomatischen Maschinen heute sch... billig. Beispiel: 250.000 Stück in DIN lang mit 135er Grammatur, sechsseitig mit Wickelfalz, für unter 4.400 Euro - hochglänzend versteht sich und inkl. Transport, Verpackung und Lieferung binnen 3-4 Tagen. Macht 1,76 Cent pro Stück und warscheinlich haben die sogar zusätzlich noch einen Großkundenrabatt. Ein "Hochglanz-Flyer" kann's preislich von der Fläche her wohl sogar mit Klopapier aufnehmen. Wegwerfgesellschaft Helau! biggrin.gif tongue.gif rolleyes.gif ph34r.gif

QUOTE (Arcadia @ 21 Jan 2018, 18:44)
Wenn man ein Monopol hat, kann man das ja ganz einfach machen.

Immer dieses Monopol-Geschwätz. Die Stadt hat ein Monopol auf sich selbst, man wird kaum an der gleichen Stelle ein zweites München mit einer zweiten U-Bahn aufbauen können. Und wer sich die MVG mit ihren tatsächlichen Problemen in Wettbewerbsvergaben sehen will, möge sich mal anschauen wie grandios das im SPNV läuft: Zwei Jahre Lieferverzug/Ersatzzüge, dann beginnt es im besten Fall drei bis fünf Jahre gut zu laufen, dann merkt das EVU, dass es Geld verdienen will oder muss und im schlimmsten Fall verliert es die Folgeausschreibung, sodass man zum Schluss mehrere Jahre unterirdischstes Niveau mit hohem "Krankenstand" und hohen Ausfallraten bei den Fahrzeugen erlebt. Bei so manchem Regionalbus sieht es so ähnlich aus.

Ach ja und Mitten in der Vertragslaufzeit ist meistens nix mit großen Investitionen und Kapazitätserweiterungen. Beim MüNüX heißt das seit 10 Jahren viel zu kleine Kapazitäten (die Dostos hätte man ohne die Vertragslaufzeiten schon lange bestellen könen!) und bei der S-Bahn der Einsatz von 420ern statt dass man frühzeitig neue Züge entwickelt. Zu Bundesbahnzeiten hat der Behördenapparat die rechtzeitige Entwicklung eines 420-Nachfolgers verpennt, in Wettbewerbszeiten passiert das gleiche beim 423. Lustigerweise braucht man jetzt sogar die 420.4, die schon veraltet waren, als die Behördenbahn sie hat nachbauen lassen. Ne echt, so ein Monopol ist definitiv das größte Problem im Nahverkehr... echt. Wettbewerb macht alles besser. Diese ganzen Schwätzer würde ich echt mal gerne hören, wenn mal die Betriebsübergabe der ganzen S- oder U-Bahn so schiefgeht wie im Schnitt im Regionalverkehr. laugh.gif

Geschrieben von: Arcadia am 21 Jan 2018, 19:26
Ich glaube ich hab mich zum Thema Monopol missverständlich ausgedrückt. Ich sage dass die MVG niemals auf dem freien Markt mit so einer Einstellung besteht. Allerdings finde ich dass ÖPNV etwas ist wie die Wasserversorgung und daher auch nicht totprivatisiert werden darf!

Geschrieben von: Jean am 21 Jan 2018, 19:31
Die ganze Infrastruktur gehört nicht privatisiert! Dazu gehören Wasser, Stromleitungen, Gasleitungen, Glasfaserkabel, eigentlich Leitungen jeglicher Art, Straßen, Schienen, Gewässer, aber auch Krankenhäuser!

Geschrieben von: Arcadia am 21 Jan 2018, 19:34
QUOTE (Jean @ 21 Jan 2018, 20:31)
Die ganze Infrastruktur gehört nicht privatisiert! Dazu gehören Wasser, Stromleitungen, Gasleitungen, Glasfaserkabel, eigentlich Leitungen jeglicher Art, Straßen, Schienen, Gewässer, aber auch Krankenhäuser!

Ich bin immer für den freien Markt, aber da bin ich zu 100% bei dir! UK zeigt ja wie es sonst läuft.

Geschrieben von: Rohrbacher am 21 Jan 2018, 19:40
QUOTE (Arcadia @ 21 Jan 2018, 19:26)
Ich glaube ich hab mich zum Thema Monopol missverständlich ausgedrückt. Ich sage dass die MVG niemals auf dem freien Markt mit so einer Einstellung besteht.

Das muss sie auch nicht. Die MVG ist dazu da, den Verkehr in der Stadt flächendeckend im Sinne der Fahrgäste und Steuerzahler am Laufen zu halten, auch wenn der eigene Stadtrat dabei nicht immer hilfreich ist. Geld zu verdienen in der freien Wirtschaft ist eine völlig andere Herausforderung, wo man vielleicht auf den ersten Blick das gleiche macht, nämlich Züge betreiben, aber die Zielsetzung ist komplett anders. Deswegen kann man das überhaupt nicht vergleichen, auch die FDP, der sog. "Bund der Steuerzahler" oder andere Gruppen mit gewissen Interessen seit Jahrzehnten was anderes behaupten.

Geschrieben von: Arcadia am 21 Jan 2018, 20:09
QUOTE (Rohrbacher @ 21 Jan 2018, 20:40)
Das muss sie auch nicht. Die MVG ist dazu da, den Verkehr in der Stadt flächendeckend im Sinne der Fahrgäste und Steuerzahler am Laufen zu halten, auch wenn der eigene Stadtrat dabei nicht immer hilfreich ist. Geld zu verdienen in der freien Wirtschaft ist eine völlig andere Herausforderung, wo man vielleicht auf den ersten Blick das gleiche macht, nämlich Züge betreiben, aber die Zielsetzung ist komplett anders. Deswegen kann man das überhaupt nicht vergleichen, auch die FDP, der sog. "Bund der Steuerzahler" oder andere Gruppen mit gewissen Interessen seit Jahrzehnten was anderes behaupten.

Und das macht sie ganz ganz mies, das ist Fakt.

Geschrieben von: Flo am 21 Jan 2018, 20:27
Naja, die damalige Führung unter König soll sichs vor ca. 10 Jahren mit der TAB mal übel verscherzt (bißchen getrickst und so) haben, sodass die TAB der MVG seit dem zeigt, wer den längeren Hebel hat..

Geschrieben von: Jean am 21 Jan 2018, 20:30
Offene Wunden heilen nun mal nur sehr langsam...

Geschrieben von: Iarn am 21 Jan 2018, 21:00
QUOTE (Jojo423 @ 21 Jan 2018, 17:16)
Machst du aber dauerhaft, da du einer Partei ständig die Schuld zuschiebst!

Ich sage betzüglich der TAB steht Aussage gegen Aussage. Und die MVG hat allein dadurch Dreck am Stecken, dass man lange auf die böse TAB geschimpft hat, die [U][grundlos/U] bis heraus gekommen ist, dass man sich eine grobe Blöße gegeben hat, in dem man Wartung nicht dokumentiert hat. Und wer einmal lügt,... du weißt schon.

Wenn auf einem Laufband von vereinzelten Fahrzeugausfällen die Rede ist und die kompletten SL15 und 22 fehlen, dann ist "vereinzelt" schlicht gelogen.

Und wenn die MVG will, dass ich besser von ihr rede, dann soll sie ihren Job tun und den Fahrplan auch in Realität und zu einer sinnvollen Informationspolitik zurück kommen, wenn sie es nicht tun.

Geschrieben von: Boris Merath am 21 Jan 2018, 21:29
QUOTE (Lazarus @ 21 Jan 2018, 18:25)
Den die MVG selbst verschuldet hat, indem man Fahrzeuge abstellt ohne dafür Ersatz zu haben, den man auch einsetzen darf....

Da muss man sich aber schon den historischen Kontext anschauen: Es wurden vergleichsweise wenige Züge abgestellt, wesentlich weniger als eigentlich im Zuge der C1.10-Bestellung geplant war. Die Züge wurden ja auch nicht einfach so abgestellt, sondern durch die C1.10 ersetzt. Dass der steigende Bedarf komplett unterschätzt wurde ist in meinen Augen das eigentliche Problem.

QUOTE (Flo @ 21 Jan 2018, 21:27)
Naja, die damalige Führung unter König soll sichs vor ca. 10 Jahren mit der TAB mal übel verscherzt (bißchen getrickst und so) haben, sodass die TAB der MVG seit dem zeigt, wer den längeren Hebel hat..

Ja und? Das ist eine Behörde, und eine Behörde hat sachlich zu entscheiden und nicht gehörnten Ehemann zu spielen.

Geschrieben von: U6 Münchner Freiheit am 21 Jan 2018, 22:00
Aber wenn die C2 genug da sind werden weiter A-Züge rausgehen.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 01:17
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 21:00)
.

Wenn auf einem Laufband von vereinzelten Fahrzeugausfällen die Rede ist und die kompletten SL15 und 22 fehlen, dann ist "vereinzelt" schlicht gelogen.

Und wenn die MVG will, dass ich besser von ihr rede, dann soll sie ihren Job tun und den Fahrplan auch in Realität und zu einer sinnvollen Informationspolitik zurück kommen, wenn sie es nicht tun.

Beide SL verkehren aber als Verstärker. Ob ich jetzt mit der 20, 21 oder 22 zur Lothstraße fahre, ist dem Fahrgast egal. Insofern kann ich in der Formulierung keine Lüge feststellen.

QUOTE
Ich sage betzüglich der TAB steht Aussage gegen Aussage. Und die MVG hat allein dadurch Dreck am Stecken, dass man lange auf die böse TAB geschimpft hat, die [U][grundlos/U] bis heraus gekommen ist, dass man sich eine grobe Blöße gegeben hat, in dem man Wartung nicht dokumentiert hat. Und wer einmal lügt,... du weißt schon


40 Jahre hat das nie einen interessiert und jetzt ist es plötzlich ein riesengroßes Drama?

Geschrieben von: Boris Merath am 22 Jan 2018, 01:56
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 02:17)
40 Jahre hat das nie einen interessiert und jetzt ist es plötzlich ein riesengroßes Drama?

DAS ist aber kein Argument, siehe S-Bahn Berlin. Aber wenn der Mangel angemahnt und beseitigt ist gibt es keinen Grund deswegen jahrelang einen riesigen Zirkus bei der Zulassung neuer Fahrzeuge zu machen.

Geschrieben von: Flo am 22 Jan 2018, 02:26
QUOTE
Sollte die "Trickserei" als versuchte Täuschung gewertet werden, ist das "der" klassische Sachgrund für eine verschärfte Prüfung.


So ähnlich wars auch. Es hätte weiter wie 40 Jahre zuvor die Möglichkeit bestanden, ab Werk zugelassene und einsatzbereite Neufahrzeuge aufn Hof zu haben. Aber in den 0er-Jahren wollte an diesbezüglich sparen und jetzt hat man eben immer die fünf bis 10 Fachen Mehrkosten von dem was ursprünglich gespart werden sollte... Und die TAB wird auch in Zukunft nix mehr dran ändern, sondern strikt gesetzlich mit allen bürokratischen Mitteln prüfen, zum leidwesen aller Münchner Fahrgäste. Aber das Tuch ist hier ganz zerschnitten sad.gif

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 02:26
QUOTE (Boris Merath @ 22 Jan 2018, 01:56)
DAS ist aber kein Argument, siehe S-Bahn Berlin. Aber wenn der Mangel angemahnt und beseitigt ist gibt es keinen Grund deswegen jahrelang einen riesigen Zirkus bei der Zulassung neuer Fahrzeuge zu machen.

Natürlich nicht, aber es zeigt doch auch ein wenig wie die TAB so tickt. Ich erinnere auch mal an die Lichtraumprofilfahrten. Da ging es dann plötzlich auch nicht mehr, obwohl es früher immer ging.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 02:28
QUOTE (Flo @ 22 Jan 2018, 02:26)

So ähnlich wars auch. Es hätte weiter wie 40 Jahre zuvor die Möglichkeit bestanden, ab Werk zugelassene und einsatzbereite Neufahrzeuge aufn Hof zu haben. Aber in den 0er-Jahren wollte an diesbezüglich sparen und jetzt hat man eben immer die fünf bis 10 Fachen Mehrkosten von dem was ursprünglich gespart werden sollte... Und die TAB wird auch in Zukunft nix mehr dran ändern, sondern strikt gesetzlich mit allen bürokratischen Mitteln prüfen, zum leidwesen aller Münchner Fahrgäste. Aber das Tuch ist hier ganz zerschnitten sad.gif

Und was wären das für Fahrzeuge gewesen?

Geschrieben von: Flo am 22 Jan 2018, 03:06
Im Prinzip alle Neufahrzeugtypen nach dem C1 bzw. R3. Letztere waren ja 2 Monate nach der Ablieferung im Fahrgasteinsatz.. Also die Vairos (Die ja schon mal eine komplette Netzzulassung hatten!) und die danach folgenden Neufahrzeugtypen hätte man komplett Einsatzfertig aufn Hof haben können. Der Knax muss bei der Vairobahn passiert, bzw. festgestellt worden sein

Geschrieben von: Iarn am 22 Jan 2018, 08:31
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 01:17)
Beide SL verkehren aber als Verstärker. Ob ich jetzt mit der 20, 21 oder 22 zur Lothstraße fahre, ist dem Fahrgast egal. Insofern kann ich in der Formulierung keine Lüge feststellen.

Im normalen deutschen Sprachgebrauch suggeriert "vereinzelt" eine gewisse Seltenheit. Nur bei der MVG, Dir und Karl-Eduard von Schnitzler. Kann das auch die Hälfte umfassen.

Geschrieben von: Arcadia am 22 Jan 2018, 08:57
QUOTE (Iarn @ 22 Jan 2018, 09:31)
Im normalen deutschen Sprachgebrauch suggeriert "vereinzelt" eine gewisse Seltenheit. Nur bei der MVG, Dir und Karl-Eduard von Schnitzler. Kann das auch die Hälfte umfassen.

3 von 13 auf der U5 heute, ist auch vereinzelt...

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 12:31
QUOTE (Iarn @ 22 Jan 2018, 08:31)
Im normalen deutschen Sprachgebrauch suggeriert "vereinzelt" eine gewisse Seltenheit. Nur bei der MVG, Dir und Karl-Eduard von Schnitzler. Kann das auch die Hälfte umfassen.

Es fällt dem normalen Fahrgast auch nicht auf, wenn der 22er komplett ausfällt ;-) Dass das ganze überhaupt nicht gut ist, will ich gar nicht bezweifeln (sonst könnte man diesen Linien ja gleich einstellen!).

Geschrieben von: rautatie am 22 Jan 2018, 12:45
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 13:31)
Es fällt dem normalen Fahrgast auch nicht auf, wenn der 22er komplett ausfällt ;-) Dass das ganze überhaupt nicht gut ist, will ich gar nicht bezweifeln (sonst könnte man diesen Linien ja gleich einstellen!).

Mir ist in der Vergangenheit bereits häufiger eine gewisse Lässigkeit beim Einsetzen von Kursen der Linie 22 aufgefallen. Der Bequemlichkeit halber nehme ich die Linie manchmal ganz gern, aber oft würde es zu lange dauern, bis eine kommt (länger als 10 Minuten). Möglicherweise wird sie gern mal eingespart?

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 12:52
QUOTE (rautatie @ 22 Jan 2018, 12:45)
Mir ist in der Vergangenheit bereits häufiger eine gewisse Lässigkeit beim Einsetzen von Kursen der Linie 22 aufgefallen. Der Bequemlichkeit halber nehme ich die Linie manchmal ganz gern, aber oft würde es zu lange dauern, bis eine kommt (länger als 10 Minuten). Möglicherweise wird sie gern mal eingespart?

Nein, aber ein Kurs weniger auf dem 22er tut weniger weh als ein fehlender Kurs auf dem 20er.

Geschrieben von: Rathgeber am 22 Jan 2018, 14:07
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 13:31)
Es fällt dem normalen Fahrgast auch nicht auf, wenn der 22er komplett ausfällt ;-) Dass das ganze überhaupt nicht gut ist, will ich gar nicht bezweifeln (sonst könnte man diesen Linien ja gleich einstellen!).

Mit Verlaub: das ist Unsinn und zynisch.
Wenn ein Kurs ausfällt, mag das nicht auffallen. Wenn aber über Monate viele oder gar alle Kurse ausfallen, fällt das eben schon auf. Die Verstärker hat man nicht eingerichtet, damit die Fahrzeuge sich die Räder nicht im Betriebshof plattstehen, sondern weil man einen Bedarf gibt.
Und die MVG macht nicht den Eindruck, ernsthaft an einer Alternativlösung zu arbeiten. Die wäre z.B. 28 und 12 auf Bus umzustellen, um Fahrzeuge für 15 und 22 zu haben. Wenn ich die Busse nicht habe, knapse ich sie eben von Linien ab, die eh ständig im Stau stehen (X30, E54, 153, etc.) oder leihe mir Busse. Die Fahrgäste werden in Sippenhaft für die jahrelange Misswirtschaft genommen, und niemanden interessiert's.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 22 Jan 2018, 14:44
Das Ausfallenlassen von Kursen auf dem 22er wird eh nicht mehr gehen, sobald die Linie bis Berg am Laim Bf. durchgebunden wird und auf dem Ast östlich des MWP dann auch die einzige Linie darstellt.

Geschrieben von: Iarn am 22 Jan 2018, 15:41
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 22 Jan 2018, 14:44)
Das Ausfallenlassen von Kursen auf dem 22er wird eh nicht mehr gehen, sobald die Linie bis Berg am Laim Bf. durchgebunden wird und auf dem Ast östlich des MWP dann auch die einzige Linie darstellt.

Deswegen ist die Maßnahme ja unter dem Vorbehalt der Fahrzeugverfügbarkeit. Da haben sie es mal ausnahmsweise transparent gemacht. Nur sind die Linien SL16, SL22, sowie die Verstärkerleistungen der U-Bahn nicht unter Vorbehalt im Fahrplanbuch.

Geschrieben von: Arcadia am 22 Jan 2018, 16:37
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 13:52)
Nein, aber ein Kurs weniger auf dem 22er tut weniger weh als ein fehlender Kurs auf dem 20er.

Typische MVG Argumentation, schaut mal, wir sind doch gut, weil es noch schlechter gehen würde. Besser werden will da keiner.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 22 Jan 2018, 16:39
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 12:31)
Es fällt dem normalen Fahrgast auch nicht auf, wenn der 22er komplett ausfällt ;-) Dass das ganze überhaupt nicht gut ist, will ich gar nicht bezweifeln (sonst könnte man diesen Linien ja gleich einstellen!).

Sag das mal den Fahrgästen, die vergeblich an der Hochschul-Schleife stehen... rolleyes.gif

Geschrieben von: EasyDor am 22 Jan 2018, 17:47
QUOTE (Rathgeber @ 22 Jan 2018, 14:07)
Die wäre z.B. 28 und 12 auf Bus umzustellen, um Fahrzeuge für 15 und 22 zu haben. Wenn ich die Busse nicht habe, knapse ich sie eben von Linien ab, die eh ständig im Stau stehen (X30, E54, 153, etc.) oder leihe mir Busse. Die Fahrgäste werden in Sippenhaft für die jahrelange Misswirtschaft genommen, und niemanden interessiert's.

Du weißt schon, dass der 28 so gut angenommen wird, dass er teils große Fahrzeuge benötigt?
Und Busse reichen auf der 12 auch grade mal zur Schwachverkehrszeit, von der mieserablen Pünktlichkeit von Bus-Trams mal ganz abgesehen...

Da hab ich lieber ein paar ausfallende Verstärker auf Linien wo alle 5 oder 10 min etwas auf Schienen fährt als ein BNV auf kompletten Linien die garantiert alle Fahrgäste vergraulen die dort keine Alternative haben.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 18:28
QUOTE (Rathgeber @ 22 Jan 2018, 14:07)
Mit Verlaub: das ist Unsinn und zynisch.
Wenn ein Kurs ausfällt, mag das nicht auffallen. Wenn aber über Monate viele oder gar alle Kurse ausfallen, fällt das eben schon auf. Die Verstärker hat man nicht eingerichtet, damit die Fahrzeuge sich die Räder nicht im Betriebshof plattstehen, sondern weil man einen Bedarf gibt.

Genau das meinte ich mit meinem Satz in der Klammer. Sorry, falls der falsch rüberkam!

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 18:29
QUOTE (TramBahnFreak @ 22 Jan 2018, 16:39)
Sag das mal den Fahrgästen, die vergeblich an der Hochschul-Schleife stehen... rolleyes.gif

Sind das so viele? Habe da noch nie Fahrgäste wahrgenommen.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 18:31
QUOTE (Iarn @ 22 Jan 2018, 15:41)
Deswegen ist die Maßnahme ja unter dem Vorbehalt der Fahrzeugverfügbarkeit. Da haben sie es mal ausnahmsweise transparent gemacht. Nur sind die Linien SL16, SL22, sowie die Verstärkerleistungen der U-Bahn nicht unter Vorbehalt im Fahrplanbuch.

Nein, man hat schlicht keine zusätzlichen Fahrzeuge, die ein Einsatz der SL 22 nach BAL benötigen würde. Das ist jetzt unabhängig von der aktuellen Ausfallserie (wie man sieht, hat man ja jetzt schon zu wenig).

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 18:33
QUOTE (Arcadia @ 22 Jan 2018, 16:37)
Typische MVG Argumentation, schaut mal, wir sind doch gut, weil es noch schlechter gehen würde. Besser werden will da keiner.

Das ist typischer Menschenverstand. Soll man Züge herzaubern, oder wie stellst du Besserwisser dir das vor?

Geschrieben von: Mark8031 am 22 Jan 2018, 18:50
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 18:31)
Nein, man hat schlicht keine zusätzlichen Fahrzeuge, die ein Einsatz der SL 22 nach BAL benötigen würde. Das ist jetzt unabhängig von der aktuellen Ausfallserie (wie man sieht, hat man ja jetzt schon zu wenig).

Das meinte er bezüglich des 22er nach BAL. Und ich gebe ihm auch insofern recht, dass da tatsächlich Transparenz da ist und man in der Kommunikation lernen muss. Fällt eine Verstärkerlinie komplett aus, kann man das auch kommunizieren. Es macht die Situation zwar nicht besser, aber die Fahrgäste fühlen sich wenigstens ernst genommen.

BTW... 00000689.gif Vielleicht können wir das https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=387c3cf36fa397905974c75bbcfa8559&act=ST&f=29&t=14440&st=75&#entry518341 weiterdiskutieren.

Geschrieben von: Rathgeber am 22 Jan 2018, 19:50
QUOTE (EasyDor @ 22 Jan 2018, 18:47)
Du weißt schon, dass der 28 so gut angenommen wird, dass er teils große Fahrzeuge benötigt?
Und Busse reichen auf der 12 auch grade mal zur Schwachverkehrszeit, von der mieserablen Pünktlichkeit von Bus-Trams mal ganz abgesehen...

Ja, ist mir bekannt. Ich wohne im Einzugsgebiet. Nur lässt sich eine Tramlinie, die überwiegend im Straßenplanum fährt, einfacher auf Bus umstellen als eine Linie, die sehr viel eigenen Bahnkörper hat. Beim 12er ist nur der Abschnitt Rotkreuzplatz - Neuhausen etwas stauanfälliger. Davon ab platzt die Osttangente im Fünf-Minuten-Takt auch schon aus allen Nähten. Und der 22er hat die Aufgabe, Fahrgäste an der FH aufzusammeln, die sich ansonsten in die eh schon vollen 20 und 21 dazupressen.
Ich erkenne keinen Plan B, den man 3 Wochen nach HW-Sperrung entwickelt haben könnte. Dass das Problem bis Ende Februar behoben sein wird, glaubt auch nur, wer noch ans Christkind glaubt.
Aber es fragt auch niemand öffentlich nach. Die Medien schreiben nur Pressemitteilungen ab und sehen damit ihre Informationspflicht erfüllt.

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2018, 20:16
QUOTE
Aber es fragt auch niemand öffentlich nach. Die Medien schreiben nur Pressemitteilungen ab und sehen damit ihre Informationspflicht erfüllt.
UNd dann wundern sich die Medien, dass sie keiner mehr kauft. Medien haben kritisch zu hinterfragen!

Geschrieben von: TramBahnFreak am 22 Jan 2018, 20:20
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 18:29)
Sind das so viele? Habe da noch nie Fahrgäste wahrgenommen.

Mitunter 50% der Sitzplätze im R2 belegt.

Geschrieben von: 146225 am 22 Jan 2018, 20:34
QUOTE (TramBahnFreak @ 22 Jan 2018, 20:20)
Mitunter 50% der Sitzplätze im R2 belegt.

Also nicht so viele. ph34r.gif

Geschrieben von: Jean am 22 Jan 2018, 20:36
50% Besetzung an einer Endhaltestelle? Das sind sehr gute Werte!

Geschrieben von: Arcadia am 22 Jan 2018, 21:16
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 19:33)
Das ist typischer Menschenverstand. Soll man Züge herzaubern, oder wie stellst du Besserwisser dir das vor?

Haut lieber eine PM raus, sorry München, wir packens nicht. Aber die Arroganz der MVG ist anscheinend genauso grenzenlos wie deine, eure Firma ist eine Zumutung für München und alle seine Pendler! Für euch sind wir keine Kunden sondern Beförderungsfälle.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 21:32
QUOTE (Arcadia @ 22 Jan 2018, 21:16)
Haut lieber eine PM raus, sorry München, wir packens nicht. Aber die Arroganz der MVG ist anscheinend genauso grenzenlos wie deine, eure Firma ist eine Zumutung für München und alle seine Pendler! Für euch sind wir keine Kunden sondern Beförderungsfälle.

Ich bin weder die MVG, noch arbeite ich für die. :-)

Geschrieben von: Iarn am 22 Jan 2018, 23:11
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 21:32)
Ich bin weder die MVG, noch arbeite ich für die. :-)

In der Momentaufnahme nicht gelogen, trotzdem ein Versuch die Wahrheit zu kaschieren.
Wie so oft.

Geschrieben von: Jojo423 am 22 Jan 2018, 23:39
QUOTE (Iarn @ 22 Jan 2018, 23:11)
In der Momentaufnahme nicht gelogen, trotzdem ein Versuch die Wahrheit zu kaschieren.
Wie so oft.

Ich schreib doch die Wahrheit?

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Jan 2018, 08:03
QUOTE (Rathgeber @ 22 Jan 2018, 20:50)
Ich erkenne keinen Plan B, den man 3 Wochen nach HW-Sperrung entwickelt haben könnte. Dass das Problem bis Ende Februar behoben sein wird, glaubt auch nur, wer noch ans Christkind glaubt.

Ich erkenne auch keinen Plan A, man rennt bei der MVG lieber sehenden Auges in eine Sperrung der HW-Halle. mad.gif

Geschrieben von: Rathgeber am 23 Jan 2018, 11:46
QUOTE (Wildwechsel @ 23 Jan 2018, 09:03)
Ich erkenne auch keinen Plan A, man rennt bei der MVG lieber sehenden Auges in eine Sperrung der HW-Halle. mad.gif

Die letzte Bauwerksprüfung davor war mW 2010, bei der offenbar nichts beanstandet wurde. Insofern bezweifle ich, dass die MVG in dem Fall sehenden Auges ins Verderben gerannt ist.

Geschrieben von: P-fan am 23 Jan 2018, 20:18
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 02:17)
QUOTE (Iarn @ 21 Jan 2018, 21:00)
.

Wenn auf einem Laufband von vereinzelten Fahrzeugausfällen die Rede ist und die kompletten SL15 und 22 fehlen, dann ist "vereinzelt" schlicht gelogen.

Und wenn die MVG will, dass ich besser von ihr rede, dann soll sie ihren Job tun und den Fahrplan auch in Realität und zu einer sinnvollen Informationspolitik zurück kommen, wenn sie es nicht tun.

Beide SL verkehren aber als Verstärker. Ob ich jetzt mit der 20, 21 oder 22 zur Lothstraße fahre, ist dem Fahrgast egal. Insofern kann ich in der Formulierung keine Lüge feststellen.

Es wird berichtet, dass "Beförderungsfälle" mit der Linie 25 aufgrund des Füllungsgrades nicht mehr alle mitkommen, wenn zuvor ein 15er ausgefallen ist. Wenn nun die MVG "einzelne" Ausfälle der Linie 15 meldet, dann gehen die Fahrgäste aufgrund der schon erwähnten sprachlichen Bedeutung des Wortes "einzelne" davon aus, dass der nächste 15er NICHT ausfällt. Insofern ist es keine Haarspalterei, hier von Lüge seitens der MVG zu sprechen.

Was die Schleife Lothstraße anbetrifft, diese wurde ja EXTRA DAFÜR GEBAUT, um Verstärkerzüge in Gestalt der Linie 22 dort zu wenden. Wenn nun hier behauptet wird, der Ausfall dieser Linie würde eh nicht auffallen, wieso bitte hat man dann diese Wendeschleife gebaut???

Geschrieben von: P-fan am 23 Jan 2018, 20:33
QUOTE (imp-cen @ 21 Jan 2018, 20:07)
Sag ich doch, dass die U6 laufend verspätet auf die U3 aufläuft.

Wenn die LA so lange bestehen, sollte man halt mal die Abfahrten vorverlegen um wenigstens einigermaßen pünktlich an der MüFr anzukommen.

Abfahrtszeiten vorzuverlegen wäre bei derart langfristigen LAs die richtige Reaktion. Allerdings bräuchte man dann wegen zu knapper Wendezeit wieder mehr Züge, um die Wendezeit auf einer akzeptablen Länge zu halten (es sollen damit ja auch Verspätungen ausgeglichen werden können!!).

Als es in früheren Zeiten Personalmangel gab, hat man halt beispielsweise einen 5-Min.-Takt gestreckt auf einen 5-6-Min.-Takt. Das ist in jedem Fall besser als Kurse ausfallen zu lassen, da der erste Zug nach einer Lücke in der HVZ immer der "Anführer" einer Pulkbildung wird, wie täglich zu beobachten.

Geschrieben von: Valentin am 23 Jan 2018, 20:47
QUOTE (Rathgeber @ 23 Jan 2018, 11:46)
Die letzte Bauwerksprüfung davor war mW 2010, bei der offenbar nichts beanstandet wurde. Insofern bezweifle ich, dass die MVG in dem Fall sehenden Auges ins Verderben gerannt ist.

Wurde denn auch zwischen den Bauwerksprüfungen das Gebäude unterhalten? 7 Jahre können eine lange Zeit sein. Inzwischen scheint die Stadt Bauwerke immerhin proaktiv zu kontrollieren/überwachen.

Ein Auto, daß nur gemäß den TÜV-Mängellisten repariert wird, hat nun einmal eine kürzere Lebensdauer als ein gut gepflegtes Auto.

Geschrieben von: Jean am 23 Jan 2018, 20:55
An der Silberhornstraße kontrollieren, wurde die Bausubstanz kontrolliert. Es liegen Eisenstreben unter der Verkleidung an der Luft.

Geschrieben von: AK1 am 23 Jan 2018, 21:18
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 01:17)
Beide SL verkehren aber als Verstärker. Ob ich jetzt mit der 20, 21 oder 22 zur Lothstraße fahre, ist dem Fahrgast egal. Insofern kann ich in der Formulierung keine Lüge feststellen.



40 Jahre hat das nie einen interessiert und jetzt ist es plötzlich ein riesengroßes Drama?

Wenn die Beförderungsbedingungen die Gleichen sind, ist das (fast) richtig. 3 Minuten zusätzliche Wartezeit stören trotzdem.
Dummerweise ist natürlich die nächste Tram entsprechend voll, sodass der Komfort eher mäßig ist (wenn man mitkommt). Und dann kommt noch dazu, dass nach der 22 planmäßig die 21 kommt. Da sind zur Freude von Leuten wie uns, aber nicht zur Freude jedes Fahrgasts die beiden P-Züge im Einsatz, heute übrigens der eine wieder mal ohne Anhänger! Für den, der den P(p) nicht nutzen kann, werden es dann zu den entsprechenden Zeiten 7 Minuten bis zur 20, mit der man hoffentlich mitkommt.

Geschrieben von: Flogg am 23 Jan 2018, 22:12
Heute gegen 18 Uhr eine bereits behobene Betriebsstörung auf der U1/2?/7. Die U7 fuhr nicht und die schon am OEZ weit zu spät ankommende U1 war nur ein Vollzug. Wieder Fahrzeugmangel? Da diese Stummel-U1 schon am Startpunkt nahezu voll war hab ich die dann etwa 15-Minuten später fahrende genommen. Die konnte ab Rotkreuzplatz schon fast nix mehr aufnehmen (in der Mitte). U3/6-Nutzer werden sicher spotten ob der "Problemchen" auf den vermeintlich weniger genutzten Linien.

Wenn man sich anschaut, wann es mal zu einem U-Ausbau kommen soll, dann gute Nacht. Sarkastisch gesagt kann man der MVG nur wünschen, dass die Mieten in der ganzen Region weiter stark steigen, viele SUV-Fahrer dazukommen und es zu keiner greifenden "Mietpreisbremse" etc. kommt. Es ist schon heute "Privileg" genug, in der HVZ und Nahe der Innenstadt überhaupt in die geplante/gewünschte U Bahn rein zu passen.

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jan 2018, 22:15
QUOTE (Flogg @ 23 Jan 2018, 22:12)
Heute gegen 18 Uhr eine bereits behobene Betriebsstörung auf der U1/2?/7. Die U7 fuhr nicht und die schon am OEZ weit zu spät ankommende U1 war nur ein Vollzug. Wieder Fahrzeugmangel? Da diese Stummel-U1 schon am Startpunkt nahezu voll war hab ich die dann etwa 15-Minuten später fahrende genommen. Die konnte ab Rotkreuzplatz schon fast nix mehr aufnehmen (in der Mitte). U3/6-Nutzer werden sicher spotten ob der "Problemchen" auf den vermeintlich weniger genutzten Linien.

Wenn man sich anschaut, wann es mal zu einem U-Ausbau kommen soll, dann gute Nacht. Sarkastisch gesagt kann man der MVG nur wünschen, dass die Mieten in der ganzen Region weiter stark steigen, viele SUV-Fahrer dazukommen und es zu keiner greifenden "Mietpreisbremse" etc. kommt. Es ist schon heute "Privileg" genug, in der HVZ und Nahe der Innenstadt überhaupt in die geplante/gewünschte U Bahn rein zu passen.

Heute gab es einen Feuerwehreinsatz auf der U1/U7. Das danach kein 5-Minuten Takt angeboten werden kann, sollte klar sein.

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jan 2018, 22:19
QUOTE (AK1 @ 23 Jan 2018, 21:18)
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 01:17)
Beide SL verkehren aber als Verstärker. Ob ich jetzt mit der 20, 21 oder 22 zur Lothstraße fahre, ist dem Fahrgast egal. Insofern kann ich in der Formulierung keine Lüge feststellen.



40 Jahre hat das nie einen interessiert und jetzt ist es plötzlich ein riesengroßes Drama?

Wenn die Beförderungsbedingungen die Gleichen sind, ist das (fast) richtig. 3 Minuten zusätzliche Wartezeit stören trotzdem.
Dummerweise ist natürlich die nächste Tram entsprechend voll, sodass der Komfort eher mäßig ist (wenn man mitkommt). Und dann kommt noch dazu, dass nach der 22 planmäßig die 21 kommt. Da sind zur Freude von Leuten wie uns, aber nicht zur Freude jedes Fahrgasts die beiden P-Züge im Einsatz, heute übrigens der eine wieder mal ohne Anhänger! Für den, der den P(p) nicht nutzen kann, werden es dann zu den entsprechenden Zeiten 7 Minuten bis zur 20, mit der man hoffentlich mitkommt.

Was soll man denn deiner Meinung sonst machen? Einen Kurs auf der 19 oder 20 ausfallen lassen, damit die Leute dann 20 Minuten warten dürfen? Alle machen sich hier immer über Lazarus lustig, viele sind in der “Ich will aber!”-Mentalität keinen Deut besser. Ja, die Situation ist nicht schön. BNV ist in meinen Augen keine Alternative (wo soll man die Fahrzeuge hernehmen)! Das ganze zeigt auch sehr schön, dass “einfach mehr Fahrzeuge” unser Problem nicht löst. Ebendiese Fahrzeuge müssen auch gewartet werden, dafür braucht man auch entsprechende Kapazitäten.

Geschrieben von: Arcadia am 23 Jan 2018, 22:22
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:15)
Heute gab es einen Feuerwehreinsatz auf der U1/U7. Das danach kein 5-Minuten Takt angeboten werden kann, sollte klar sein.

Ausgelöst von einem Schadzug, den man wegschleppen musste...

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jan 2018, 22:23
QUOTE (Arcadia @ 23 Jan 2018, 22:22)
Ausgelöst von einem Schadzug, den man wegschleppen musste...

Kann immer mal passieren. Alleine dadurch ist dann auch ein Kurs ausgefallen.

Geschrieben von: Flogg am 23 Jan 2018, 22:28
QUOTE (Arcadia @ 23 Jan 2018, 23:22)
Ausgelöst von einem Schadzug, den man wegschleppen musste...

...möchte nicht wissen, wie alt der war und womöglich nach seinem eigenen Ende geschrien hat biggrin.gif .

Geschrieben von: Arcadia am 23 Jan 2018, 22:38
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:23)
Kann immer mal passieren. Alleine dadurch ist dann auch ein Kurs ausgefallen.

Ja ja immer oder immer öfter...

Geschrieben von: Flogg am 23 Jan 2018, 22:47
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:15)
Heute gab es einen Feuerwehreinsatz auf der U1/U7. Das danach kein 5-Minuten Takt angeboten werden kann, sollte klar sein.

Von einem "bereits beendeten Feuerwehreinsatz" war nicht die Rede. Vieleicht hätte es so der Ein oder Andere besser verstanden. Letztlich spielt das im "Gesamten" aber auch keine Rolle.

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jan 2018, 22:52
QUOTE (Arcadia @ 23 Jan 2018, 22:38)
Ja ja immer oder immer öfter...

Früher™ war ja auch alles besser…

Geschrieben von: Arcadia am 23 Jan 2018, 22:56
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:52)
Früher™ war ja auch alles besser…

Klar und anderswo auch, aber die MVG kriegts nicht gebacken, da kannst es versuchen mit deinem Gelaber noch so schönzureden...

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jan 2018, 22:59
QUOTE (Arcadia @ 23 Jan 2018, 22:56)
Klar und anderswo auch, aber die MVG kriegts nicht gebacken, da kannst es versuchen mit deinem Gelaber noch so schönzureden...

Wenn’s dir so stinkt, musst du ja nicht U-Bahn fahren. Bin letztes Jahr auch jeden Tag mit der U-Bahn gefahren, und hab nie solche Horrormeldungen erlebt, wie sie hier geschrieben werden. Hatte in einem halben jahr auch nur zwei Störungen auf der S-Bahnstammstrecke. Mir gehen notorische Meckerer einfach nur auf die Nerven.

Geschrieben von: Arcadia am 23 Jan 2018, 23:15
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:59)
Wenn’s dir so stinkt, musst du ja nicht U-Bahn fahren. Bin letztes Jahr auch jeden Tag mit der U-Bahn gefahren, und hab nie solche Horrormeldungen erlebt, wie sie hier geschrieben werden. Hatte in einem halben jahr auch nur zwei Störungen auf der S-Bahnstammstrecke. Mir gehen notorische Meckerer einfach nur auf die Nerven.

Fahr mal jeden Tag U6, die mit +5 am Odeonsplatz ankommt und damit der MVG App Anschluss weg ist. Es nervt, wenn man dann immer 10 Minuten warten darf. Die U6 Nord hat inzwischen 4 LA`s, zum Teil seit einigen Monaten. Ich fahr gerne U-Bahn wenn sie läuft, das tut sie nur immer schlechter, ein Auto ist in München auch keine Alternative. Wenn man mal im Rathaus die Motivation aufbringen würde, wäre der ÖPNV in München noch viel konkurrenzfähiger.

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jan 2018, 23:21
QUOTE (Arcadia @ 23 Jan 2018, 23:15)
Fahr mal jeden Tag U6, die mit +5 am Odeonsplatz ankommt und damit der MVG App Anschluss weg ist. Es nervt, wenn man dann immer 10 Minuten warten darf. Die U6 Nord hat inzwischen 4 LA`s, zum Teil seit einigen Monaten. Ich fahr gerne U-Bahn wenn sie läuft, das tut sie nur immer schlechter, ein Auto ist in München auch keine Alternative. Wenn man mal im Rathaus die Motivation aufbringen würde, wäre der ÖPNV in München noch viel konkurrenzfähiger.

Ja es nervt. Trotzdem sollte man sich wegen 10 Minuten nicht so aufregen, alleine der Gesundheit schon wegen.

Geschrieben von: Arcadia am 23 Jan 2018, 23:44
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 00:21)
Ja es nervt. Trotzdem sollte man sich wegen 10 Minuten nicht so aufregen, alleine der Gesundheit schon wegen.

50 Minuten pro Woche? :-) Mit dem Aufregen und Gewubdheit hast du in der Tat Recht...

Geschrieben von: Cloakmaster am 24 Jan 2018, 05:57
Omg, das wären ja fast 200 Minuten im Monat. Was das erst auf das gesamte Leben, womöglich auch das der Kinder und Kindeskinder ausmacht!
Pläne deine täglichen Fahrten einfach nicht so knapp. Wenn es besser läuft, kannst du dich über 10 Minuten Zeitgewinn freuen. Wenn nicht, dann hast du keinen Stress und hast etwas Zeit, um etwas zu lesen, essen, Trinken - ganz wie du magst.

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 08:19
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Jan 2018, 06:57)
Omg, das wären ja fast 200 Minuten im Monat. Was das erst auf das gesamte Leben, womöglich auch das der Kinder und Kindeskinder ausmacht!
Pläne deine täglichen Fahrten einfach nicht so knapp. Wenn es besser läuft, kannst du dich über 10 Minuten Zeitgewinn freuen. Wenn nicht, dann hast du keinen Stress und hast etwas Zeit, um etwas zu lesen, essen, Trinken - ganz wie du magst.

Ich plan meine Fahrten ja so, wie die MVG App es mir vorgibt. Es ist Fakt, dass durch 4 zum Teil lange LA`s die U6 auf die U3 aufläuft und mit +5 unterwegs ist. Ich hätte ja nichts dagegen, wenn die MVG die Fahrtzeit von Haus aus verlängert, durch vorgezogene Abfahrten, um den Effekt abzufedern.

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Jan 2018, 08:53
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Jan 2018, 05:57)
Omg, das wären ja fast 200 Minuten im Monat. Was das erst auf das gesamte Leben, womöglich auch das der Kinder und Kindeskinder ausmacht!
Pläne deine täglichen Fahrten einfach nicht so knapp. Wenn es besser läuft, kannst du dich über 10 Minuten Zeitgewinn freuen. Wenn nicht, dann hast du keinen Stress und hast etwas Zeit, um etwas zu lesen, essen, Trinken - ganz wie du magst.

Ja, ich habe das Gefühl, damit hast du ziemlich genau die Anspruchshaltung der MVG ausgedrückt.

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 09:42
QUOTE (Bayernlover @ 24 Jan 2018, 09:53)
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Jan 2018, 05:57)
Omg, das wären ja fast 200 Minuten im Monat. Was das erst auf das gesamte Leben, womöglich auch das der Kinder und Kindeskinder ausmacht!
Pläne deine täglichen Fahrten einfach nicht so knapp. Wenn es besser läuft, kannst du dich über 10 Minuten Zeitgewinn freuen. Wenn nicht, dann hast du keinen Stress und hast etwas Zeit, um etwas zu lesen, essen, Trinken - ganz wie du magst.

Ja, ich habe das Gefühl, damit hast du ziemlich genau die Anspruchshaltung der MVG ausgedrückt.

Die haben eine grundsätzliche "ist uns egal" Einstellung. Hat man 2017 wunderbar an der Kieferngarten Baustelle gesehen. Aber es wird immer MVG Fanboys geben, die versuchen werden sämtliche Macken dieses unsäglich versagenden Unternehmens schönzureden.

Geschrieben von: rautatie am 24 Jan 2018, 10:13
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:59)
Wenn’s dir so stinkt, musst du ja nicht U-Bahn fahren. Bin letztes Jahr auch jeden Tag mit der U-Bahn gefahren, und hab nie solche Horrormeldungen erlebt, wie sie hier geschrieben werden. Hatte in einem halben jahr auch nur zwei Störungen auf der S-Bahnstammstrecke. Mir gehen notorische Meckerer einfach nur auf die Nerven.

Da hast du wirklich ganz unglaubliches Glück gehabt. Ich selbst fahre täglich U-Bahn, und ich erlebe im Durchschnitt alle zwei bis drei Tage eine Betriebsstörung. Auch meine Kollegen behaupten dasselbe. Haben wir also alle eine kollektive Wahrnehmungsstörung und merken gar nicht, wie wunderbar der Betrieb der U-Bahn schnurrt?

Warum darf man eigentlich nicht meckern, wenn einen etwas dauerhaft immer wieder stört? Wie soll sich denn der vorbildliche MVG-Fahrgast verhalten? Was wäre gewünscht? Stoisch ruhiges Warten? Gleichgültiges Hinnehmen von Betriebsstörungen?

Geschrieben von: rautatie am 24 Jan 2018, 10:19
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 09:19)
Ich plan meine Fahrten ja so, wie die MVG App es mir vorgibt.

Auf die MVG-App verlasse ich mich inzwischen nicht mehr. Da bin ich schon zu oft auf die Nase gefallen, weil Verspätungen nicht ersichtlich waren und mir die App einen nicht realistischen Regelbetrieb vorgegaukelt hatte.

Ich selbst mache es so, dass ich abhängig von der Wichtigkeit eines Termins mehr oder weniger viel Pufferzeit einplane. Mindestens einen Kursausfall pro Umsteigevorgang muss man einplanen, um eine ausreichend hohe Wahrscheinlichkeit zu haben, wirklich pünktlich einzutreffen. Beispielsweise habe ich derzeit einen regelmäßigen Therapietermin, zu dem ich pünktlich kommen sollte. Die Fahrt sieht einen Umsteigevorgang vor, also fahre ich 20 Minuten früher als ich müsste. Wenn alles klappt, gibt es in der Nähe ein Stehcafé, wo ich mir die überschüssige Zeit vertreiben kann. Und wenn es Schwierigkeiten gibt, komme ich meistens immer noch pünktlich, auch wenn ein Kurs ausfällt und Verspätungen dazu kommen.

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 10:49
QUOTE (rautatie @ 24 Jan 2018, 11:19)
Auf die MVG-App verlasse ich mich inzwischen nicht mehr. Da bin ich schon zu oft auf die Nase gefallen, weil Verspätungen nicht ersichtlich waren und mir die App einen nicht realistischen Regelbetrieb vorgegaukelt hatte.

Ich selbst mache es so, dass ich abhängig von der Wichtigkeit eines Termins mehr oder weniger viel Pufferzeit einplane. Mindestens einen Kursausfall pro Umsteigevorgang muss man einplanen, um eine ausreichend hohe Wahrscheinlichkeit zu haben, wirklich pünktlich einzutreffen. Beispielsweise habe ich derzeit einen regelmäßigen Therapietermin, zu dem ich pünktlich kommen sollte. Die Fahrt sieht einen Umsteigevorgang vor, also fahre ich 20 Minuten früher als ich müsste. Wenn alles klappt, gibt es in der Nähe ein Stehcafé, wo ich mir die überschüssige Zeit vertreiben kann. Und wenn es Schwierigkeiten gibt, komme ich meistens immer noch pünktlich, auch wenn ein Kurs ausfällt und Verspätungen dazu kommen.

Mache ich ja auch so, aber das sollte der Ausnahmefall sein und nicht der Regelfall, auch wenn die MVG aus dem Elfenbeinturm die Fahrgäste darauf einzuschwören versucht.

Geschrieben von: rautatie am 24 Jan 2018, 11:05
Übrigens: auch heute morgen hat die MVG-App den aktuellen Status nur unzureichend dargestellt. Ich hatte mir die Liste der Störungsmeldungen angeschaut, und es war eine Stellwerkstörung auf U1/2 gemeldet. Ok, dachte ich, scheint ja auf der U6 alles zu klappen. War aber trotzdem nicht so, auch auf der U6 lief das übliche gelbe Laufband mit Störungsmeldungen und unregelmäßigem Fahrplan.

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich daher nur teilweise, sich auf die App zu verlassen. Zwar sind gemeldete Störungen in der Regel auch tatsächlich gültig, aber nur weil eine Störung/Verspätung nicht angezeigt wird, bedeutet es noch lange nicht, dass nicht doch eine vorliegen kann.

Geschrieben von: Rathgeber am 24 Jan 2018, 12:35
QUOTE (Valentin @ 23 Jan 2018, 21:47)
Wurde denn auch zwischen den Bauwerksprüfungen das Gebäude unterhalten? 7 Jahre können eine lange Zeit sein. Inzwischen scheint die Stadt Bauwerke immerhin proaktiv zu kontrollieren/überwachen.

Ich habe keinen Ahnung, wie oft Bauwerksprüfungen durchgeführt werden müssen. Womöglich wurde sie außerplanmäßig wegen des geplanten Betriebshofneubaus außer der Reihe angesetzt.
Natürlich wurden einige Gebäude (HW, Museum, Archiv im Nebengebäude, etc.) genutzt.

Geschrieben von: Rathgeber am 24 Jan 2018, 13:00
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 23:59)
Wenn’s dir so stinkt, musst du ja nicht U-Bahn fahren. Bin letztes Jahr auch jeden Tag mit der U-Bahn gefahren, und hab nie solche Horrormeldungen erlebt, wie sie hier geschrieben werden. Hatte in einem halben jahr auch nur zwei Störungen auf der S-Bahnstammstrecke. Mir gehen notorische Meckerer einfach nur auf die Nerven.

Ach, Jojo, das sind Aussagen, die einfach sehr arrogant rüberkommen und nach Marie-Antoinette klingen: „Wenn sie nicht U-Bahn fahren wollen, sollen sie doch das Auto benutzen.“ Mit der Haltung können wir den ÖPNV gleich ganz einstellen. Fahren halt noch mehr Autos rum...
Die Menschen sind einfach genervt. Nicht nur im Eisenbahnforum. Und sie meckern nicht, weil sie gerne meckern, sondern weil die U-Bahn marode und zu voll ist.

Geschrieben von: Iarn am 24 Jan 2018, 13:39
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 22:59)
Bin letztes Jahr auch jeden Tag mit der U-Bahn gefahren, und hab nie solche Horrormeldungen erlebt, wie sie hier geschrieben werden

Die Situation hat sich ja im letzten halben Jahr deutlich verschlechtert. Der bisherige Tiefpunkt war aus meiner Sicht Ende November, Anfang Dezember.

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 13:43
QUOTE (Rathgeber @ 24 Jan 2018, 13:00)
Ach, Jojo, das sind Aussagen, die einfach sehr arrogant rüberkommen und nach Marie-Antoinette klingen: „Wenn sie nicht U-Bahn fahren wollen, sollen sie doch das Auto benutzen.“ Mit der Haltung können wir den ÖPNV gleich ganz einstellen. Fahren halt noch mehr Autos rum...
Die Menschen sind einfach genervt. Nicht nur im Eisenbahnforum. Und sie meckern nicht, weil sie gerne meckern, sondern weil die U-Bahn marode und zu voll ist.

Das kann man aber auch ganz sachlich schreiben, und nicht so darstellen, als ob die U-Bahn die Hölle auf Erden sei. Les dir gerne nochmal die Beiträge des Users durch. Mich erinnert das immer an den Gelegenheitsbahnfahrer, der dann immer sagt: “Seht ihr, mein Zug hatte wieder 5 Minuten Verspätung.”

Fahrplan anpassen wegen LAs geht, ist aber sehr aufwändig und sollte man eher vermeiden (Wendezeit sinkt, Abfahrtsminuten ändern sich -> schlecht für den Fahrgast, Dienst- und Umlaufpläne ändern sich unter Umständen...). Dann lieber die LAs beseitigen, was oftmals gar nicht so einfach ist. Manchmal braucht man entsprechende Ersatzteile, die monatelange Lieferzeiten haben, oder der Herstelle produziert das falsche :-). Dann braucht man noch zusätzliches Personal zum einbauen, das übliche dürfte alleine schon durch Schienenschleif- und sonstige Arbeiten sehr gut ausgelastet sein. Und je nach Aufwand muss auch ein passendes zeitliches Fenster gefunden werden. Also ganz so trivial ist das nicht.

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 13:45
QUOTE (Iarn @ 24 Jan 2018, 13:39)
Die Situation hat sich ja im letzten halben Jahr deutlich verschlechtert. Der bisherige Tiefpunkt war aus meiner Sicht Ende November, Anfang Dezember.

Kann sein, dass die zusätzliche Fahrgäste dem System nicht gut getan haben.

Geschrieben von: Rathgeber am 24 Jan 2018, 14:02
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 14:43)
Das kann man aber auch ganz sachlich schreiben, und nicht so darstellen, als ob die U-Bahn die Hölle auf Erden sei. Les dir gerne nochmal die Beiträge des Users durch. Mich erinnert das immer an den Gelegenheitsbahnfahrer, der dann immer sagt: “Seht ihr, mein Zug hatte wieder 5 Minuten Verspätung.”

Ich kann die fehlende Sachlichkeit nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheiße.
Die Menschen sind frustriert, weil sie regelmäßig wesentlich mehr Zeit brauchen, um ans Ziel zu kommen. Sie wären schon zufrieden, wenn ihre U-Bahn nur 5 Minuten Verspätung hätte...

Dass sich die Probleme nicht kurzfristig zur Zufriedenheit aller lösen lassen, ist klar. Aber es ist kein Plan B erkennbar, der den zurecht stinksauren Fahrgästen signalisiert, dass etwas getan wird.

Geschrieben von: Mark8031 am 24 Jan 2018, 14:08
Alles steht und fällt mir der Kommunikation. Und wenn die Leute sauer sind, dann stimmt mit der Kommunikation etwas nicht.

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 14:10
Dringende Gleisbauarbeiten zwischen Forschungszentrum und Hochbrück, interessant, wird vielleicht die LA beseitigt? Die Ankündigung kam doch sehr plötzlich. Finds aber gut, dass das da endlich mal was getan wird!

Geschrieben von: rautatie am 24 Jan 2018, 14:29
QUOTE (Rathgeber @ 24 Jan 2018, 15:02)
Dass sich die Probleme nicht kurzfristig zur Zufriedenheit aller lösen kann, ist klar. Aber es ist kein Plan B erkennbar, der den zurecht stinksauren Fahrgästen signalisiert, dass etwas getan wird.

Das ist der Eindruck, den ich tatsächlich habe. Mich beschleicht immer wieder der Verdacht, dass sich die MVG mit Absicht weitgehend darauf beschränkt, gelegentlich eine Durchsage zu machen oder ein gelbes Laufband einzublenden, wenn überhaupt.

Wenn es wirklich ernsthafte Bestrebungen gibt, die Situation zu verbessern, dann wäre es gut, diese Maßnahmen zu kommunizieren. Wofür haben wir denn jetzt überall diese Displays? Da lässt man einmal eine der üblichen MVG-Belehrungsvideos weg und zeigt stattdessen Informationen über die Verbesserungsstrategien, kombiniert mit einer ehrlichen Bitte um Entschuldigung für die bisherigen Probleme. Das würde den Kritikern sicher den Wind aus den Segeln nehmen.

Geschrieben von: Lazarus am 24 Jan 2018, 14:51
QUOTE (Rathgeber @ 24 Jan 2018, 14:02)
Ich kann die fehlende Sachlichkeit nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheiße.
Die Menschen sind frustriert, weil sie regelmäßig wesentlich mehr Zeit brauchen, um ans Ziel zu kommen. Sie wären schon zufrieden, wenn ihre U-Bahn nur 5 Minuten Verspätung hätte...

Dass sich die Probleme nicht kurzfristig zur Zufriedenheit aller lösen lassen, ist klar. Aber es ist kein Plan B erkennbar, der den zurecht stinksauren Fahrgästen signalisiert, dass etwas getan wird.

Vorallem wundert man sich dann auch noch, das Fahrgäste sauer werden, wenn man nur eine zynische Antwort bekommt, man solle halt früher losfahren.....

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 14:52
QUOTE (Lazarus @ 24 Jan 2018, 14:51)
QUOTE (Rathgeber @ 24 Jan 2018, 14:02)
Ich kann die fehlende Sachlichkeit nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheiße.
Die Menschen sind frustriert, weil sie regelmäßig wesentlich mehr Zeit brauchen, um ans Ziel zu kommen. Sie wären schon zufrieden, wenn ihre U-Bahn nur 5 Minuten Verspätung hätte...

Dass sich die Probleme nicht kurzfristig zur Zufriedenheit aller lösen lassen, ist klar. Aber es ist kein Plan B erkennbar, der den zurecht stinksauren Fahrgästen signalisiert, dass etwas getan wird.

Vorallem wundert man sich dann auch noch, das Fahrgäste sauer werden, wenn man nur eine zynische Antwort bekommt, man solle halt früher losfahren.....

Was ist an der Antwort zynisch?

Geschrieben von: Lazarus am 24 Jan 2018, 14:59
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 14:52)
QUOTE (Lazarus @ 24 Jan 2018, 14:51)
QUOTE (Rathgeber @ 24 Jan 2018, 14:02)
Ich kann die fehlende Sachlichkeit nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheiße.
Die Menschen sind frustriert, weil sie regelmäßig wesentlich mehr Zeit brauchen, um ans Ziel zu kommen. Sie wären schon zufrieden, wenn ihre U-Bahn nur 5 Minuten Verspätung hätte...

Dass sich die Probleme nicht kurzfristig zur Zufriedenheit aller lösen lassen, ist klar. Aber es ist kein Plan B erkennbar, der den zurecht stinksauren Fahrgästen signalisiert, dass etwas getan wird.

Vorallem wundert man sich dann auch noch, das Fahrgäste sauer werden, wenn man nur eine zynische Antwort bekommt, man solle halt früher losfahren.....

Was ist an der Antwort zynisch?

Schon klar, das du das nicht verstehst. Hätte mich auch gewundert.

Geschrieben von: Mark8031 am 24 Jan 2018, 15:00
QUOTE (Lazarus @ 24 Jan 2018, 14:51)
Vorallem wundert man sich dann auch noch, das Fahrgäste sauer werden, wenn man nur eine zynische Antwort bekommt, man solle halt früher losfahren.....

Die Antwort ist nicht zynisch, sondern sachlich richtig. Aber es fehlt die ehrliche und nachvollziehbare Begründung.

Geschrieben von: rautatie am 24 Jan 2018, 15:00
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 15:52)
Was ist an der Antwort zynisch?

Naja, irgendwie drückt diese Antwort halt doch aus, dass die MVG bei sich selbst keinen wirklich dringenden Änderungsbedarf sieht, oder? Zumindest wirkt es so auf mich.

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 15:33
QUOTE (rautatie @ 24 Jan 2018, 15:00)
Naja, irgendwie drückt diese Antwort halt doch aus, dass die MVG bei sich selbst keinen wirklich dringenden Änderungsbedarf sieht, oder? Zumindest wirkt es so auf mich.

Stimmt, die 21 C2 Züge stehen einfach so rum, weil man keine Lust hat, die zuzulassen, oder wie?

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 24 Jan 2018, 15:37
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 14:45)
Kann sein, dass die zusätzliche Fahrgäste dem System nicht gut getan haben.

Von all den Sachen, die in die Problematik reinspielen, sind die vielen zusätzlichen Fahrgäste ja nur ein Punkt. Ein nicht unerheblicher, aber eben auch bei weitem nicht der einzige. Auf stark zunehmende Fahrgastzahlen könnte man ja auch in mehrfacher Form reagieren: zum Beispiel mit gestreckten Fahrzeiten, wenn die Fahrgastwechselzeiten an den Stationen immer mehr zunehmen. Ich kann halt 2018 nicht mehr die gleichen Fahrzeiten fahren wie 1998, wenn die Fahrgastmassen um 35% zugenommen haben und die Züge an den Stationen deutlich länger zum Fahrgastwechsel brauchen wie früher. Die paar Sekunden mehr an jeder kleinen Station und die vielen Sekunden mehr an großen Umsteigeknoten summieren sich halt bis zur Endstation auch auf zwei oder drei Minuten, die dann an der Wendezeit fehlen.

Ein anderes Problem ist völlig ohne externe Not völlig hausgemacht: die völlig hanebüchene Einführung des flächendeckenden 4/6-Hinketakts im Berufsverkehr. Dadurch sind die Fahrzeuge schon rechnerisch völlig unterschiedlich ausgelastet (60% der Fahrgäste von 10 Minuten in einem Fahrzeug, im dahinterfolgenden nur 40% statt 50/50), aber durch die völlige Überfüllung des nach 6 Minuten Lücke kommenden Fahrzeuges (besonders bitter z.B. auf der U5) ergibt sich für diesen ohnehin schon stärker belasteten Kurs im Berufsverkehr immer noch eine Grundverspätung von zwei Minuten bis zur Endstation, so dass man am Ende völlig ohne Grund aus dem glatten, gleichmäßigen 5er-Takt jeden Tag einen 8/2-Takt macht, und genau das führt in den letzten Monaten vermehrt zu dem Chaos, das alle beobachten.
Diese U2-Frühverstärker an Schultagen, die auf nur knapp 10% des Netzes fahren (wenn sie denn überhaupt fahren) und wegen denen man diesen 4/6-Mist überhaupt erst angefangen hat, wirken sich somit negativ auf 100% des Netzes aus und machen die gesamte Betriebsqualität kaputt.

Wenn man von all den altbekannten Problemen wie zu vielen Fahrgästen, über Jahre bestehenden La's (kurz vor der Theresienwiese ostwärts), zu knappen Wendezeiten, zu überaltertem Fuhrpark mit Fahrzeug- und Türstörungen einmal absieht, dann kann man sagen, dass der 4/6-Takt dem ohnehin schon instabilen System jetzt endgültig den Rest gibt.

Das muss doch irgendjemandem im Unternehmen auch mal als Problematik auffallen, dass man dauerhaft mit einem 4/6-Takt und der daraus resultierenden ungleichmäßigen Fahrgastverteilung dem System wirklich täglich den Rest gibt. Dann muss man das mit den U2-Verstärkern halt einfach anders lösen und die ohne festen Fahrplan dazwischen schieben, aber insgesamt sind die 2-Minuten-Schultagsverstärker der U2 einfach zu unwichtig, um deshalb täglich morgens, nachmittags und abends das ganze System instabil zu machen.

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 15:47
Ich meinte die zusätzlichen Fahrgäste im Winter. November/Dezember hast du wesentlich mehr Fahrgäste als im August (dem traditionell schwächsten Monat im Jahr).

Edit: Zudem verkehren die U2 Verstärker nicht nur auf 10% des Linienweges, sondern auf dem mit der größten Auslastung. Daher macht der 4/6 Takt schon Sinn, zumindest wenn der Verstärkerzug nicht ausfällt.

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 15:50
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 16:47)
Ich meinte die zusätzlichen Fahrgäste im Winter. November/Dezember hast du wesentlich mehr Fahrgäste als im August (dem traditionell schwächsten Monat im Jahr).

Und darauf hat sich die MVG einzustellen, Fahrgäste=Kunden und möchten dementsprechend behandelt werden, ehrlich und fair!

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 15:53
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 15:50)
Und darauf hat sich die MVG einzustellen, Fahrgäste=Kunden und möchten dementsprechend behandelt werden, ehrlich und fair!

Macht man auch, indem man im Sommer mit Überkapazitäten rumfährt. Unterschiedliche Fahrpläne sorgen nur für unnötige Verwirrung und machen das System komplizierter.

Geschrieben von: bestia_negra am 24 Jan 2018, 16:00
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 24 Jan 2018, 15:37)
Von all den Sachen, die in die Problematik reinspielen, sind die vielen zusätzlichen Fahrgäste ja nur ein Punkt. Ein nicht unerheblicher, aber eben auch bei weitem nicht der einzige. Auf stark zunehmende Fahrgastzahlen könnte man ja auch in mehrfacher Form reagieren: zum Beispiel mit gestreckten Fahrzeiten, wenn die Fahrgastwechselzeiten an den Stationen immer mehr zunehmen. Ich kann halt 2018 nicht mehr die gleichen Fahrzeiten fahren wie 1998, wenn die Fahrgastmassen um 35% zugenommen haben und die Züge an den Stationen deutlich länger zum Fahrgastwechsel brauchen wie früher. Die paar Sekunden mehr an jeder kleinen Station und die vielen Sekunden mehr an großen Umsteigeknoten summieren sich halt bis zur Endstation auch auf zwei oder drei Minuten, die dann an der Wendezeit fehlen.

Ein anderes Problem ist völlig ohne externe Not völlig hausgemacht: die völlig hanebüchene Einführung des flächendeckenden 4/6-Hinketakts im Berufsverkehr. Dadurch sind die Fahrzeuge schon rechnerisch völlig unterschiedlich ausgelastet (60% der Fahrgäste von 10 Minuten in einem Fahrzeug, im dahinterfolgenden nur 40% statt 50/50), aber durch die völlige Überfüllung des nach 6 Minuten Lücke kommenden Fahrzeuges (besonders bitter z.B. auf der U5) ergibt sich für diesen ohnehin schon stärker belasteten Kurs im Berufsverkehr immer noch eine Grundverspätung von zwei Minuten bis zur Endstation, so dass man am Ende völlig ohne Grund aus dem glatten, gleichmäßigen 5er-Takt jeden Tag einen 8/2-Takt macht, und genau das führt in den letzten Monaten vermehrt zu dem Chaos, das alle beobachten.
Diese U2-Frühverstärker an Schultagen, die auf nur knapp 10% des Netzes fahren (wenn sie denn überhaupt fahren) und wegen denen man diesen 4/6-Mist überhaupt erst angefangen hat, wirken sich somit negativ auf 100% des Netzes aus und machen die gesamte Betriebsqualität kaputt.

Wenn man von all den altbekannten Problemen wie zu vielen Fahrgästen, über Jahre bestehenden La's (kurz vor der Theresienwiese ostwärts), zu knappen Wendezeiten, zu überaltertem Fuhrpark mit Fahrzeug- und Türstörungen einmal absieht, dann kann man sagen, dass der 4/6-Takt dem ohnehin schon instabilen System jetzt endgültig den Rest gibt.

Das muss doch irgendjemandem im Unternehmen auch mal als Problematik auffallen, dass man dauerhaft mit einem 4/6-Takt und der daraus resultierenden ungleichmäßigen Fahrgastverteilung dem System wirklich täglich den Rest gibt. Dann muss man das mit den U2-Verstärkern halt einfach anders lösen und die ohne festen Fahrplan dazwischen schieben, aber insgesamt sind die 2-Minuten-Schultagsverstärker der U2 einfach zu unwichtig, um deshalb täglich morgens, nachmittags und abends das ganze System instabil zu machen.

Solange man nicht genug Züge (oder Fahrer) hat um die Verstärker zu fahren sollte man lieber überall einen reinen Takt-5 fahren.

Die Züge, die man über die für den Takt-5 benötigten hat könnte man dann strategisch klug im Netz verteilen (zum Beispiel in den Wendeanlagen Harras, Brudermühlstraße, Sendlinger Tor (oben und unten), und immer wenn der Takt anfängt zu hinken dazwischen schieben. Diese Verstärker können dann auf dem stark belasteten Abschnitt den Engpass beseitigen, was zu verringerten Fahrgastwechselzeiten beim verspäteten Zug führt, wodurch das Chaos vermieden wird.

Geschrieben von: Lazarus am 24 Jan 2018, 16:02
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 15:47)
Edit: Zudem verkehren die U2 Verstärker nicht nur auf 10% des Linienweges, sondern auf dem mit der größten Auslastung. Daher macht der 4/6 Takt schon Sinn, zumindest wenn der Verstärkerzug nicht ausfällt.

Was aber gerade auf der U2 ostwärts vom Sendlinger Tor dazu führt, das daraus ganz schnell ein 2/8 er Takt wird, weil eben der Zug nach 6 Minuten viel zu lange für den Fahrgastwechsel braucht. Daher Blödsinn die Entscheidung. Achja gerade bei Messen macht das dann besonders viel Spass.....

Geschrieben von: rautatie am 24 Jan 2018, 16:04
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 16:33)
Stimmt, die 21 C2 Züge stehen einfach so rum, weil man keine Lust hat, die zuzulassen, oder wie?

Klingt schon wieder irgendwie patzig... Dabei könnte man doch diese Info auch sachlich-neutral schreiben, oder? Wäre das nicht auch möglich?

Du verstehst, worum es mir geht? Es geht um die Art der Kommunikation...

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 16:07
QUOTE (rautatie @ 24 Jan 2018, 16:04)
Klingt schon wieder irgendwie patzig... Dabei könnte man doch diese Info auch sachlich-neutral schreiben, oder? Wäre das nicht auch möglich?

Du verstehst, worum es mir geht? Es geht um die Art der Kommunikation...

Ja, du hast ja recht.

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 16:08
QUOTE (Lazarus @ 24 Jan 2018, 16:02)
Was aber gerade auf der U2 ostwärts vom Sendlinger Tor dazu führt, das daraus ganz schnell ein 2/8 er Takt wird, weil eben der Zug nach 6 Minuten viel zu lange für den Fahrgastwechsel braucht. Daher Blödsinn die Entscheidung. Achja gerade bei Messen macht das dann besonders viel Spass.....

Dann nehme doch den leeren Zug nach der vollen U-Bahn. ;-)

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 16:09
QUOTE (bestia_negra @ 24 Jan 2018, 16:00)

Solange man nicht genug Züge (oder Fahrer) hat um die Verstärker zu fahren sollte man lieber überall einen reinen Takt-5 fahren.

Die Züge, die man über die für den Takt-5 benötigten hat könnte man dann strategisch klug im Netz verteilen (zum Beispiel in den Wendeanlagen Harras, Brudermühlstraße, Sendlinger Tor (oben und unten),  und immer wenn der Takt anfängt zu hinken dazwischen schieben. Diese Verstärker können dann auf dem stark belasteten Abschnitt den Engpass beseitigen, was zu verringerten Fahrgastwechselzeiten beim verspäteten Zug führt, wodurch das Chaos vermieden wird.

Hat man in den Wendeanlagen überhaupt die nötigen Kapazitäten dafür?

Geschrieben von: Rathgeber am 24 Jan 2018, 16:37
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 16:53)
Macht man auch, indem man im Sommer mit Überkapazitäten rumfährt. Unterschiedliche Fahrpläne sorgen nur für unnötige Verwirrung und machen das System komplizierter.

Zumindest fiel die fehlende U2E nicht ins Gewicht...
Und den Dauerfhargästen im August zur Abwechslung in der HVZ mal Sitzplätze anzubieten, ist auch nicht verkehrt.

Geschrieben von: Flogg am 24 Jan 2018, 16:50
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 16:50)
Und darauf hat sich die MVG einzustellen, Fahrgäste=Kunden und möchten dementsprechend behandelt werden, ehrlich und fair!

Eine MVG muss so nicht arbeiten und weil sie das weiß, macht sie es auch nicht, jedenfalls nicht von sich aus. Warum auch? (siehe z.B. Kleinigkeiten wie Bushinweise zum 153 in der U Maillingerstr., selbst dafür hats einen Zeitungsartikel gebraucht). Ehrlich (und fair) arbeiten müssen nur privatwirtschaftliche Unternehmen, die in Konkurrenz mit anderen Firmen stehen, die das gleiche oder Ähnliches anbieten und sich entsprechend durch- oder absetzen müssen um erfolgreich zu sein. Der nörgelnde Fahrgast kann der MVG völlig wurscht sein, denn er kommt morgen -gezwungenermaßen- wieder. Man ist dort in einer wunderbaren Situation in der im Störfall ein "Bedauern" per Lautsprecher ausreicht. Zudem müssen quasi keinerlei ernstzunehmende Entschädigungen gezahlt werden. Da würde ich anstelle der SWM auch die Kohle abgrasen und sie eben in ertragreichere Sparten wie die schönen Windräder etc. stecken.

Geschrieben von: Jean am 24 Jan 2018, 17:00
Muss die MVG nichts zahlen wenn Kurse die von der Stadt bezahlt werden entfallen?

Geschrieben von: Cloakmaster am 24 Jan 2018, 17:02
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 10:42)
Aber es wird immer MVG Fanboys geben, die versuchen werden sämtliche Macken dieses unsäglich versagenden Unternehmens schönzureden.

Mir ist die MVG so was von egal, das kannst du nicht erträumen. Wenn du dich derart zum Sklaven deines Smartphones gemacht hast, und nur noch im Takt deiner geheiligten Apps denken und handeln kannst, dann tust du mir echt leid.
Es geht darum, das Leben wirklich zu leben, und sich an den kleinen und manchmal auch größeren Widrigkeiten des Lebens nicht aufzuhängen. Wenn die tägliche Verspätung von 10 Minuten so vorhersehbar ist, wie von dir behauptet, dann plane ich sie eben auch von vorn herein ein, und freue mich, wenn ich dann ausnahmsweise Mal schneller voran komme, als vorkalkuliert.
Natürlich spielt eine solche Haltung den Obersparmeistern, wie sie nicht nur bei der MVG vorherrschend, in die Hände. Aber mei, es gibt schlimmeres im Leben.
"Kannst du ein Problem nicht lösen, so lerne damit zu leben, ehe du dich selbst daran zugrunde richtest"
ist sicher nicht immer der ideale Weg - manchmal muss man auch allen Widrigkeiten zum Trotz für die eigene Überzeugung einstehen, aber an so einer trivialen Sache, wie Unpünktlichkeit im Nahverkehr würde ich mich nicht aufreiben. Das ist mir die Sache nicht wert.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 24 Jan 2018, 17:29
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Jan 2018, 18:02)
aber an so einer trivialen Sache, wie Unpünktlichkeit im Nahverkehr würde ich mich nicht aufreiben. Das ist mir die Sache nicht wert.

Ich bin weitgehend bei Dir was Deinen Beitrag anbelangt, aber öffentlichen Nahverkehr nutzt man als Pendler eben im Regelfall in den Momenten des Tages, wenn man freundlich ausgedrückt nicht gerade in Höchstform ist: frühmorgens müde und im Winter ordentlich ausgekühlt auf dem Weg zur Arbeit und abends müde vom langen Arbeitstag, im Regelfall auch hungrig und ggf. noch unter Zeitdruck, um vor 20 Uhr noch Einkäufe und andere Besorgungen zu erledigen.

Sofern man um seinen Arbeitstag noch private Termine und Verpflichtungen herumbasteln muss, bei denen man teilweise trotz Terminvereinbarung eventuelle Wartezeiten oder größeren Zeitbedarf selbst nicht beeinflussen kann (Handwerker, Bürgerbüro, Arzt- oder Behördengänge, aber auch Pflege, Versorgung oder Alltagsunterstützung von kranken oder älteren Familienmitgliedern), ist man halt irgendwann einfach im Stress und da hilft es auch nix mehr, sich einzureden dass 10 oder 20 Minuten später ankommen nicht so schlimm sind, weil wenn ich permanent kreuz und quer durch die Stadt muss teilweise 3 oder 4 Anlaufstellen in verschiedensten Stadtteilen am Tag habe und jedes Mal 10 Minuten später ankomme, dann nimmt mir das unterm Strich eben fast eine Stunde, die ich unter der Woche als Zeitreserve eben schlicht nicht habe. Am Wochenende würde das anders aussehen, aber da kann man eben viele private Verpflichtungen oder Besorgungen eben nicht erledigen. Wenn freitagmorgens erstmal die kranke Oma zum Arzt gebracht werden muss und es da im Wartezimmer länger dauert und Oma auch wieder heim will danach und dann geht's ins Büro, dann hat man halt irgendwann einfach den Hut voll, wenn man vormittags schon in der dritten Betriebsstörung am gleichen Tag landet und sieht, wie die eigenen Zeitreserven bis zum 20 Uhr-Ladenschluss dahinschmelzen.

Wer jetzt privat relativ frei von Verpflichtungen ist und einfach "nur" arbeiten fährt und sich entsprechende Zeitpuffer einbauen kann, oder in der Familie jemanden hat der Teilzeit oder gar nicht arbeitet und fit genug ist um den "Kram drumherum" wie Handwerker und Behördengänge zu erledigen, da kann man dann natürlich gelassen bleiben bei 10 Minuten Verspätung und seine Zeitung lesen.

Es gibt aber viele Leute - weitaus mehr als man denkt - für die es eben mit 10 Stunden arbeiten und pendeln bei weitem noch nicht getan ist. Und es gibt eben jeden Werktag nur ein Zeitfenster von sagen wir mal 12 Stunden, in das man alles pressen muss, weil außerhalb dieses Fensters alles geschlossen ist. Wenn dann noch über den Tag gesehen 30 Minuten von den 2 Stunden, die für den Privatkram übrig bleiben, also 25% der für private Besorgungen zur Verfügung stehenden Zeit einfach für sinnloses Warten auf das öffentliche Verkehrsmittel draufgehen, dann wird man eben sauer. Vor allem, wenn das über Monate hinweg jede Woche so geht.

Ebenso gibt es Dinge, bei denen man einfach schnell ans Ziel muss und jede Minute Verzögerung eine Qual ist. Wenn sich das Kind in der Schule verletzt und abgeholt werden bzw. zum Arzt gebracht werden muss, und man am anderen Ende der Stadt arbeitet, will man eben möglichst schnell ankommen. Ein Taxi für 30 oder 40 Euro zahlen ist für viele insbesondere Alleinerziehende einfach finanziell nicht drin bzw. würde auch nur im Stau stehen.

Es gibt also viele Gründe, warum man gefühlt oder reell unter Zeitdruck sein kann und 10 oder 20 Minuten Verzögerung zu innerlicher Anspannung führen.

Ein Stück weit ist das ganze übrigens auch einfach menschlich - jeder will weiterkommen und fast jeder wird ungedulgig beim Gefühl, wenn es nicht vorangeht. Das ist bei Autofahren und übrigens inbesondere bei Radfahrern auch nicht anders. Anders kann ich mir z.B. das Verhalten nicht erklären, warum es viele Radler nicht schaffen, auf dem Radweg kurz anzuhalten, wenn ein Stadtbus an die Haltestelle fährt und Leute aus- und einsteigen. Teilweise wird mit Tempo 20 in und um ältere Leute oder Kinderwägen herum im Slalom durchgezogen, dass man sich wundert, warum die Leute überhaupt ohne Unfall so durchkommen im Leben.

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 17:31
QUOTE (Jean @ 24 Jan 2018, 17:00)
Muss die MVG nichts zahlen wenn Kurse die von der Stadt bezahlt werden entfallen?

So viele Kurse sind das nicht. Gibt es bei der U-Bahn überhaupt welche?

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 18:10
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Jan 2018, 18:02)
Mir ist die MVG so was von egal, das kannst du nicht erträumen. Wenn du dich derart zum Sklaven deines Smartphones gemacht hast, und nur noch im Takt deiner geheiligten Apps denken und handeln kannst, dann tust du mir echt leid.
Es geht darum, das Leben wirklich zu leben, und sich an den kleinen und manchmal auch größeren Widrigkeiten des Lebens nicht aufzuhängen. Wenn die tägliche Verspätung von 10 Minuten so vorhersehbar ist, wie von dir behauptet, dann plane ich sie eben auch von vorn herein ein, und freue mich, wenn ich dann ausnahmsweise Mal schneller voran komme, als vorkalkuliert.
Natürlich spielt eine solche Haltung den Obersparmeistern, wie sie nicht nur bei der MVG vorherrschend, in die Hände. Aber mei, es gibt schlimmeres im Leben.
"Kannst du ein Problem nicht lösen, so lerne damit zu leben, ehe du dich selbst daran zugrunde richtest"
ist sicher nicht immer der ideale Weg - manchmal muss man auch allen Widrigkeiten zum Trotz für die eigene Überzeugung einstehen, aber an so einer trivialen Sache, wie Unpünktlichkeit im Nahverkehr würde ich mich nicht aufreiben. Das ist mir die Sache nicht wert.

Selten so einen Schwachsinn gelesen, was hat Takteinhaltung mit Smartphonesklaverei zu tun?! Ich möchte mich auf einen veröffentlichten Fahrplan verlassen könne. Ich plane sie natürlich ein, denn ich kann es mir nicht erlauben zu meinen Terminen zu spät zu kommen.

Geschrieben von: Cloakmaster am 24 Jan 2018, 18:15
Oliver, ich kenne die ewige Terminhatz, zu viele Verpflichtungen in zu wenig Zeit Unterbringen zu müssen, nur zu gut. Da möchte man am liebsten sogar in ICE aussteigen, und hinten anschieben, um schneller voran zu kommen, und sei es nur, ein paar Sekunden einzusparen. Aber gerade dann gilt es meist, die Innere Ruhe zu bewahren, und nicht in Panik zu verfallen. Der Auto- oder auch Fahrrad Fahrer, oder auch Fußgänger geht in solchen Situationen Risiken ein, die oft grenzwertig sind, und auch darüber hinaus gehen. Die rote Ampel zu ignorieren fällt da noch unter die Kategorie "harmlos". Ich habe tatsächlich schon manches Mal dem Fahrplan ein Schnippchen geschlagen, indem ich durch wirklich _Rennen!!_ einen Umstieg von "0" Oder sogar "-1" Minuten erreichte. Wie viele Leute ich dabei umgerempelt oder zumindest erschreckt habe will ich nicht zählen. Und was alles passieren hätte können, will ich auch nicht Erdenken. Und soll ich dir was sagen? Jedes Mal war es mir verdammt wichtig, das Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Aber trotzdem war es eigentlich nie das Risiko, andere, oder auch mich selbst ggfs schwer zu verletzen, und noch mehr Zeit zu verlieren, wert.

Auf dem morgendlichen Weg in die Arbeit aber, von der unser App-Sklave berichtet, ist es aber praktisch jedem möglich, einfach 10 Minuten eher aus dem Haus zu gehen. Insbesondere, wenn man ganz genau weiß, daß man diese 10 Minuten länger, als der persönliche Gott "Smartphone" vorgepredigt hat, in überwiegenden auch benötigen wird.

Geschrieben von: Arcadia am 24 Jan 2018, 18:49
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Jan 2018, 19:15)
Oliver, ich kenne die ewige Terminhatz, zu viele Verpflichtungen in zu wenig Zeit Unterbringen zu müssen, nur zu gut. Da möchte man am liebsten sogar in ICE aussteigen, und hinten anschieben, um schneller voran zu kommen, und sei es nur, ein paar Sekunden einzusparen. Aber gerade dann gilt es meist, die Innere Ruhe zu bewahren, und nicht in Panik zu verfallen. Der Auto- oder auch Fahrrad Fahrer, oder auch Fußgänger geht in solchen Situationen Risiken ein, die oft grenzwertig sind, und auch darüber hinaus gehen. Die rote Ampel zu ignorieren fällt da noch unter die Kategorie "harmlos". Ich habe tatsächlich schon manches Mal dem Fahrplan ein Schnippchen geschlagen, indem ich durch wirklich _Rennen!!_ einen Umstieg von "0" Oder sogar "-1" Minuten erreichte. Wie viele Leute ich dabei umgerempelt oder zumindest erschreckt habe will ich nicht zählen. Und was alles passieren hätte können, will ich auch nicht Erdenken. Und soll ich dir was sagen? Jedes Mal war es mir verdammt wichtig, das Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Aber trotzdem war es eigentlich nie das Risiko, andere, oder auch mich selbst ggfs schwer zu verletzen, und noch mehr Zeit zu verlieren, wert.

Auf dem morgendlichen Weg in die Arbeit aber, von der unser App-Sklave berichtet, ist es aber praktisch jedem möglich, einfach 10 Minuten eher aus dem Haus zu gehen. Insbesondere, wenn man ganz genau weiß, daß man diese 10 Minuten länger, als der persönliche Gott "Smartphone" vorgepredigt hat, in überwiegenden auch benötigen wird.

Naja, auf das App Sklaven Niveu des MVG Fanboys begebe ich mich leider nicht... Gib’s zu oder nicht die MVG ist ein Saftladen der es nicht schafft seinen gedruckten, digitalen oder was auch immer für einen Fahrplan einzuhalten. Und wie ich meine Zeit einteile bleibt mir überlassen nicht dir.

Geschrieben von: imp-cen am 24 Jan 2018, 19:51
QUOTE (Mark8031 @ 24 Jan 2018, 14:08)
Alles steht und fällt mir der Kommunikation. Und wenn die Leute sauer sind, dann stimmt mit der Kommunikation etwas nicht.

Ich habe die Tage mal mit der MVG kommuniziert wink.gif :

Eine Rolltreppe am Oly lief jetzt 2 Wochen nur noch aufwärts, obwohl sie laut leuchtendem Lamperl eigentlich (wie immer) im Zweirichtungsbetrieb geschaltet war. Sie blieb aber offensichtlich zu keiner Zeit mehr stehen, also auch kein Richtungswechsel mehr möglich.

Was kommt als Antwort?
ellenlanger Standarttext: Ich melde "Alles geht aufwärts" - Im Winter gehen manche Rolltreppen zum Frostschutz nur aufwärts...

Was war die Reaktion? (wahrscheinlich Zufall)
Seit Montag ging die Rolltreppe bis mindestens heut morgen gar nimmer.
Laut MVG Zoom sollte sie aktuell wieder gehen. Morgen mal sehen...

Was passt mir nicht?
Die Rolltreppe ist überdacht und seitlich vor Witterungseinflüssen geschützt. Vom Bahnsteig her eigentlich auch beheizt genug, dass da nichts einfrieren sollte. Sie war bisher (soweit mir erinnerlich) noch nie im Winter im reinen Aufwärtsbetrieb. Andere Rolltreppen am Oly waren im regulären Wechselrichtungsbetrieb, oder können nur aufwärts (waren aber auch nicht im Dauerbetrieb).

Ein Satz ala "Danke für den Hinweis, wir schauen baldmöglichst nach dem rechten." wäre als Antwort weit sinnvoller gewesen.
So denkst dir nur: Nicht gelesen, nicht verstanden, bringt nix, kannst dir zukünftig sparen...

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Jan 2018, 19:56
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 15:53)
Macht man auch, indem man im Sommer mit Überkapazitäten rumfährt.

Bei der MVG glaubt man das wirklich, oder?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 24 Jan 2018, 20:01
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 15:47)
Edit: Zudem verkehren die U2 Verstärker nicht nur auf 10% des Linienweges, sondern auf dem mit der größten Auslastung. Daher macht der 4/6 Takt schon Sinn, zumindest wenn der Verstärkerzug nicht ausfällt.

Auf anderen Linien gibt es aber nicht mal einen Verstärkerzug in der 6-Minuten-Lücke, der ausfallen könnte...

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 20:13
QUOTE (Bayernlover @ 24 Jan 2018, 19:56)
Bei der MVG glaubt man das wirklich, oder?

Bist du im August schon mal U-Bahn gefahren?

Geschrieben von: Jojo423 am 24 Jan 2018, 20:14
QUOTE (TramBahnFreak @ 24 Jan 2018, 20:01)
Auf anderen Linien gibt es aber nicht mal einen Verstärkerzug in der 6-Minuten-Lücke, der ausfallen könnte...

Welche Linien haben denn sonst noch einen 4/6 Takt? U1/7?

Geschrieben von: Martin H. am 24 Jan 2018, 20:23
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 15:47)
Ich meinte die zusätzlichen Fahrgäste im Winter. November/Dezember hast du wesentlich mehr Fahrgäste als im August (dem traditionell schwächsten Monat im Jahr).

Edit: Zudem verkehren die U2 Verstärker nicht nur auf 10% des Linienweges, sondern auf dem mit der größten Auslastung. Daher macht der 4/6 Takt schon Sinn, zumindest wenn der Verstärkerzug nicht ausfällt.

Er sprach vom gesamten Streckennetz, nicht dem Anteil an der U2.

Geschrieben von: AK1 am 24 Jan 2018, 20:24
QUOTE (Jojo423 @ 23 Jan 2018, 22:19)
QUOTE (AK1 @ 23 Jan 2018, 21:18)
QUOTE (Jojo423 @ 22 Jan 2018, 01:17)
Beide SL verkehren aber als Verstärker. Ob ich jetzt mit der 20, 21 oder 22 zur Lothstraße fahre, ist dem Fahrgast egal. Insofern kann ich in der Formulierung keine Lüge feststellen.



40 Jahre hat das nie einen interessiert und jetzt ist es plötzlich ein riesengroßes Drama?

Wenn die Beförderungsbedingungen die Gleichen sind, ist das (fast) richtig. 3 Minuten zusätzliche Wartezeit stören trotzdem.
Dummerweise ist natürlich die nächste Tram entsprechend voll, sodass der Komfort eher mäßig ist (wenn man mitkommt). Und dann kommt noch dazu, dass nach der 22 planmäßig die 21 kommt. Da sind zur Freude von Leuten wie uns, aber nicht zur Freude jedes Fahrgasts die beiden P-Züge im Einsatz, heute übrigens der eine wieder mal ohne Anhänger! Für den, der den P(p) nicht nutzen kann, werden es dann zu den entsprechenden Zeiten 7 Minuten bis zur 20, mit der man hoffentlich mitkommt.

Was soll man denn deiner Meinung sonst machen? Einen Kurs auf der 19 oder 20 ausfallen lassen, damit die Leute dann 20 Minuten warten dürfen? Alle machen sich hier immer über Lazarus lustig, viele sind in der “Ich will aber!”-Mentalität keinen Deut besser. Ja, die Situation ist nicht schön. BNV ist in meinen Augen keine Alternative (wo soll man die Fahrzeuge hernehmen)! Das ganze zeigt auch sehr schön, dass “einfach mehr Fahrzeuge” unser Problem nicht löst. Ebendiese Fahrzeuge müssen auch gewartet werden, dafür braucht man auch entsprechende Kapazitäten.

Ich habe nicht gesagt, dass ich eine andere Lösung vorziehen würde. Ich habe mich nur an Deinem "ist dem Fahrgast egal" gestört. Es dürfte doch eine ganzen Menge Leute geben, die sich an der Situation stören.

Geschrieben von: Martin H. am 24 Jan 2018, 20:26
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 20:14)
Welche Linien haben denn sonst noch einen 4/6 Takt? U1/7?

U5, da weiß ich's, und ich meine tatsächlich annähernd alle Linien.
Eben wegen der Verknüpfung am Innsbrucker Ring und Sendlinger Tor - Hauptbahnhof.

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Jan 2018, 20:31
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 20:13)
Bist du im August schon mal U-Bahn gefahren?

Ich bin wahrscheinlich in jedem Monat schon U-Bahn gefahren in München...

Geschrieben von: Iarn am 24 Jan 2018, 22:20
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 17:31)
Gibt es bei der U-Bahn überhaupt welche?

Ehrliche Frage?

Dann danken wir Dir dafür, dass Du uns ahnungslos die Welt erklärt hast.

Unehrliche Frage?

Lass stecken.

Geschrieben von: P-fan am 24 Jan 2018, 22:38
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 16:53)
Macht man auch, indem man im Sommer mit Überkapazitäten rumfährt. Unterschiedliche Fahrpläne sorgen nur für unnötige Verwirrung und machen das System komplizierter.

Schon mal was von Ferienfahrplan gehört??

Geschrieben von: P-fan am 24 Jan 2018, 22:45
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 21:14)
Welche Linien haben denn sonst noch einen 4/6 Takt? U1/7?

U1/7
U2
U5

Die U4 muss in der HVZ Richtung Westen 1 Minute später fahren aufgrund des 4-6-Taktes der U5. Dadurch müssen an der Richard-Strauss-Straße auswärts die Fahrgäste noch eine zusätzliche Minute im Zug auf die Weiterfahrt zum Arabellapark warten, bis das einzige (!) am Arabellapark benutzte Gleis frei ist.

Die Anschlüsse an der Oberfläche sind dann manchmal weg.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 24 Jan 2018, 22:59
Dafür, dass die U4 an beiden Enden maximal 3 Minuten effektiv nutzbare Wendezeit hat und unterwegs noch von diversen mehrjährigen LAs aufgehalten wird, ist die eh meist erstaunlich pünktlich...

Geschrieben von: Iarn am 24 Jan 2018, 23:08
QUOTE (TramBahnFreak @ 24 Jan 2018, 22:59)
Dafür, dass die U4 an beiden Enden maximal 3 Minuten effektiv nutzbare Wendezeit hat und unterwegs noch von diversen mehrjährigen LAs aufgehalten wird, ist die eh meist erstaunlich pünktlich...

Die U4 hat halt in der Regel 13 Minuten Linienweg (bis Theresienwiese), während die U2 40 Minuten und die U6 42 Minuten hat.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 24 Jan 2018, 23:18
QUOTE (Iarn @ 24 Jan 2018, 23:08)
Die U4 hat halt in der Regel 13 Minuten Linienweg (bis Theresienwiese), während die U2 40 Minuten und die U6 42 Minuten hat.

Bei effektiven 0 Minuten Puffer (und darauf laufen 3-Minuten-Wenden hinaus; mehr als eine halbe bis maximal eine Minute lässt sich da nicht aufholen) ist die Länge des Linienwegs irrelevant.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2018, 10:56
QUOTE (Jojo423 @ 24 Jan 2018, 18:31)
So viele Kurse sind das nicht. Gibt es bei der U-Bahn überhaupt welche?

Die Abendkurse auf der U4 zwischen Odeonsplatz und Theresienwiese.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2018, 10:59
QUOTE (Bayernlover @ 24 Jan 2018, 21:31)
Ich bin wahrscheinlich in jedem Monat schon U-Bahn gefahren in München...

In der U2 bekomme ich im August während der HVZ problemlos einen Sitzplatz, wenn ich am Hohenzollernplatz Richtung Hbf einsteige.
Zwischen August und November ist schon ein sehr großer Unterschied.

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:06
QUOTE (Iarn @ 24 Jan 2018, 22:20)
Ehrliche Frage?

Dann danken wir Dir dafür, dass Du uns ahnungslos die Welt erklärt hast.

Unehrliche Frage?

Lass stecken.

Vielen Dank für diesen sinnvollen Beitrag. Das war eine ehrliche Frage. Und soweit ich weiß, gibt es keine. Selbst bei der von Rathgeber erwähnte war ich mir nicht sicher.

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:09
QUOTE (P-fan @ 24 Jan 2018, 22:45)
U1/7
U2
U5

Die U4 muss in der HVZ Richtung Westen 1 Minute später fahren aufgrund des 4-6-Taktes der U5. Dadurch müssen an der Richard-Strauss-Straße auswärts die Fahrgäste noch eine zusätzliche Minute im Zug auf die Weiterfahrt zum Arabellapark warten, bis das einzige (!) am Arabellapark benutzte Gleis frei ist.

Die Anschlüsse an der Oberfläche sind dann manchmal weg.

Weißt du den Hintergrund, wieso das bei der U5 der Fall ist? Die U5 Ost ist ja auch die einzige Linie, bei der baubedingt kein 2-Minuten-Takt gefahren werden kann, auch wenn die U5 den eh nicht braucht.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2018, 11:09
Ich bin mir sehr sicher, dass Du mir glauben kannst.

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Jan 2018, 11:09
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 10:59)
In der U2 bekomme ich im August während der HVZ problemlos einen Sitzplatz, wenn ich am Hohenzollernplatz Richtung Hbf einsteige.
Zwischen August und November ist schon ein sehr großer Unterschied.

In anderen Städten würde man sich darüber freuen, in München schwingt man schon wieder den imaginären Rotstift.

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:13
QUOTE (Bayernlover @ 25 Jan 2018, 11:09)
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 10:59)
In der U2 bekomme ich im August während der HVZ problemlos einen Sitzplatz, wenn ich am Hohenzollernplatz Richtung Hbf einsteige.
Zwischen August und November ist schon ein sehr großer Unterschied.

In anderen Städten würde man sich darüber freuen, in München schwingt man schon wieder den imaginären Rotstift.

Eben nicht. Man fährt ja annähernd das gleiche Angebot im August wie auch im Dezember.

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Jan 2018, 11:14
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 11:13)
QUOTE (Bayernlover @ 25 Jan 2018, 11:09)
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 10:59)
In der U2 bekomme ich im August während der HVZ problemlos einen Sitzplatz, wenn ich am Hohenzollernplatz Richtung Hbf einsteige.
Zwischen August und November ist schon ein sehr großer Unterschied.

In anderen Städten würde man sich darüber freuen, in München schwingt man schon wieder den imaginären Rotstift.

Eben nicht. Man fährt ja annähernd das gleiche Angebot im August wie auch im Dezember.

Ja, aber man bezeichnet normale Füllungsgrade als „überflüssig“.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2018, 11:14
Die Zeiten sind erstmal wieder vorbei; abgesehen davon, dass die U2E in den Schulferien fahrplanmäßig immer noch nicht fährt.

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:16
QUOTE (Bayernlover @ 25 Jan 2018, 11:14)
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 11:13)
QUOTE (Bayernlover @ 25 Jan 2018, 11:09)
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 10:59)
In der U2 bekomme ich im August während der HVZ problemlos einen Sitzplatz, wenn ich am Hohenzollernplatz Richtung Hbf einsteige.
Zwischen August und November ist schon ein sehr großer Unterschied.

In anderen Städten würde man sich darüber freuen, in München schwingt man schon wieder den imaginären Rotstift.

Eben nicht. Man fährt ja annähernd das gleiche Angebot im August wie auch im Dezember.

Ja, aber man bezeichnet normale Füllungsgrade als „überflüssig“.

Wenn ich mir in der HVZ meinen Sitzplatz aussuchen kann, weil zig Sitzplätze frei sind, dann sind das per Definition Überkapazitäten.

Geschrieben von: Lazarus am 25 Jan 2018, 11:19
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 11:16)
Wenn ich mir in der HVZ meinen Sitzplatz aussuchen kann, weil zig Sitzplätze frei sind, dann sind das per Definition Überkapazitäten.

Die Linien würde ich gerne sehen, wo das noch klappt. ph34r.gif

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:21
QUOTE (Lazarus @ 25 Jan 2018, 11:19)
Die Linien würde ich gerne sehen, wo das noch klappt. ph34r.gif

Im August ist das bei allen so.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2018, 11:23
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 12:16)
Wenn ich mir in der HVZ meinen Sitzplatz aussuchen kann, weil zig Sitzplätze frei sind, dann sind das per Definition Überkapazitäten.

Jetzt komm mal runter, Jojo! Das Problem ist gewiss nicht, dass es für Fahrgäste einen Monat im Jahr entspannter ist, die öffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:31
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 11:09)
Ich bin mir sehr sicher, dass Du mir glauben kannst.

Bin ich mir auch. Hatte mich vertippt.

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:39
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 11:23)
Jetzt komm mal runter, Jojo! Das Problem ist gewiss nicht, dass es für Fahrgäste einen Monat im Jahr entspannter ist, die öffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen

Naja, du hast einen Nahverkehrsplan, und alle Leistungen die geringer ausgelastet sind, sind per Definition Überkapazitäten. Gerade da man diese anbietet zeigt doch, dass man an der Daseinsvorsorge interessiert ist, und eben kein profitgeiles Unternehmen ist, wie manche sich das hier denken. Ich denke du verstehst mich hier falsch, oder ich drücke mich eben falsch aus!

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2018, 11:46
Der Hinweis auf Überkapazitäten ist deplatziert, wenn wir von Ausnahmen sprechen (bei einem Monat im Jahr sprechen wir von Ausnahmen), und wirkt so, als ob man von den massiven Problemen ablenken wolle. Darüber hinaus ignoriert er, dass das jahrelange Vermeiden von Überkapazitäten zu den Problemen führte, die wir heute haben.

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 11:49
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2018, 11:46)
Der Hinweis auf Überkapazitäten ist deplatziert, wenn wir von Ausnahmen sprechen (bei einem Monat im Jahr sprechen wir von Ausnahmen), und wirkt so, als ob man von den massiven Problemen ablenken wolle. Darüber hinaus ignoriert er, dass das jahrelange Vermeiden von Überkapazitäten zu den Problemen führte, die wir heute haben.

Also ursprünglich wollte ich lediglich darauf hinweisen, dass die Fahrgastzahlen sehr dynamisch sind und sich stark von Monat zu Monat unterscheiden.

Geschrieben von: P-fan am 25 Jan 2018, 19:38
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 12:09)
QUOTE (P-fan @ 24 Jan 2018, 22:45)
U1/7
U2
U5

Die U4 muss in der HVZ Richtung Westen 1 Minute später fahren aufgrund des 4-6-Taktes der U5. Dadurch müssen an der Richard-Strauss-Straße auswärts die Fahrgäste noch eine zusätzliche Minute im Zug auf die Weiterfahrt zum Arabellapark warten, bis das einzige (!) am Arabellapark benutzte Gleis frei ist.

Die Anschlüsse an der Oberfläche sind dann manchmal weg.

Weißt du den Hintergrund, wieso das bei der U5 der Fall ist? Die U5 Ost ist ja auch die einzige Linie, bei der baubedingt kein 2-Minuten-Takt gefahren werden kann, auch wenn die U5 den eh nicht braucht.

Hat doch Martin schon beantwortet:

QUOTE
Eben wegen der Verknüpfung am Innsbrucker Ring

Geschrieben von: Jojo423 am 25 Jan 2018, 19:42
QUOTE (P-fan @ 25 Jan 2018, 19:38)
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 12:09)
QUOTE (P-fan @ 24 Jan 2018, 22:45)
U1/7
U2
U5

Die U4 muss in der HVZ Richtung Westen 1 Minute später fahren aufgrund des 4-6-Taktes der U5. Dadurch müssen an der Richard-Strauss-Straße auswärts die Fahrgäste noch eine zusätzliche Minute im Zug auf die Weiterfahrt zum Arabellapark warten, bis das einzige (!) am Arabellapark benutzte Gleis frei ist.

Die Anschlüsse an der Oberfläche sind dann manchmal weg.

Weißt du den Hintergrund, wieso das bei der U5 der Fall ist? Die U5 Ost ist ja auch die einzige Linie, bei der baubedingt kein 2-Minuten-Takt gefahren werden kann, auch wenn die U5 den eh nicht braucht.

Hat doch Martin schon beantwortet:


Klar macht Sinn.

Geschrieben von: Valentin am 25 Jan 2018, 19:46
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 11:21)
Im August ist das bei allen so.

Ja, ich habe da auch immer nolstalgische Erinnerungen an die U-Bahn der SWM von früher .

Aber dann kommt sicherlich wieder der Fahrermangel mit Zugausfällen. ph34r.gif


Geschrieben von: TramBahnFreak am 25 Jan 2018, 19:46
QUOTE (P-fan @ 25 Jan 2018, 19:38)
Hat doch Martin schon beantwortet:


Was zu der Frage führt, warum die am Scheidplatz zur U2 verknüpfte U3 keinen Hinketakt hat...?

Geschrieben von: P-fan am 25 Jan 2018, 19:52
QUOTE (TramBahnFreak @ 25 Jan 2018, 20:46)
QUOTE (P-fan @ 25 Jan 2018, 19:38)
Hat doch Martin schon beantwortet:


Was zu der Frage führt, warum die am Scheidplatz zur U2 verknüpfte U3 keinen Hinketakt hat...?

War ja für den Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember angekündigt, inklusive einer Verschiebung auf der U6, wurde jedoch nicht umgesetzt.

Geschrieben von: Michi Greger am 26 Jan 2018, 22:25
QUOTE (Jojo423 @ 25 Jan 2018, 11:09)
Die U5 Ost ist ja auch die einzige Linie, bei der baubedingt kein 2-Minuten-Takt gefahren werden kann

Warum eigentlich nicht?

Geschrieben von: Iarn am 26 Jan 2018, 22:29
Ich vermute die Auflage steckt dahinter, dass im Notfall kein Zug im freien Tunnel stehen soll. Vermutlich diktiert hier der Abstand Quiddestraße Michaelibad die minimale Zugfolge.

Geschrieben von: Boris Merath am 26 Jan 2018, 22:43
QUOTE (Iarn @ 26 Jan 2018, 23:29)
Ich vermute die Auflage steckt dahinter, dass im Notfall kein Zug im freien Tunnel stehen soll. Vermutlich diktiert hier der Abstand Quiddestraße Michaelibad die minimale Zugfolge.

Das ist auf den Stammstrecken aber auch nicht gewährleistet, erst recht nicht beim 2er-Takt.

Geschrieben von: Jojo423 am 27 Jan 2018, 01:53
QUOTE (Michi Greger @ 26 Jan 2018, 22:25)
Warum eigentlich nicht?

Weil Innsbrucker Ring und Ostbahnhof zu weit auseinander liegen, um die von Entenfang erwähnte TAB Regel einzuhalten, oder stimmt das nicht?

Geschrieben von: Cloakmaster am 27 Jan 2018, 11:28
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 19:49)

Naja, auf das App Sklaven Niveu des MVG Fanboys begebe ich mich leider nicht... Gib’s zu oder nicht die MVG ist ein Saftladen der es nicht schafft seinen gedruckten, digitalen oder was auch immer für einen Fahrplan einzuhalten. Und wie ich meine Zeit einteile bleibt mir überlassen nicht dir.

Das dem infantilen Kind selbst seine App-Gottheit Niveau mäßig unerreichbar überlegen ist, braucht es eigentlich nicht extra zu betonen. Für mich persönlich ist und bleibt es der MVV , mit dem ich mich durch den Großraum München bewege. Ob das jeweilige Gefährt von DB, SBM, MVG, RVO, oder wwdi betrieben wird, mag das Kind interessieren, damit es ja der richtigen App-Gottheit huldigen kann, mir ist es völlig schnurz.

Steig doch einfach um aufs Dreirad, und bezeichne anschließend die Stadt München als Saftladen, sobald du Mal an einer roten Fussgänger Ampel länger als 20 Sekunden warten musst.

Geschrieben von: Arcadia am 27 Jan 2018, 12:28
QUOTE (Cloakmaster @ 27 Jan 2018, 12:28)
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 19:49)

Naja, auf das App Sklaven Niveu des MVG Fanboys begebe ich mich leider nicht... Gib’s zu oder nicht die MVG ist ein Saftladen der es nicht schafft seinen gedruckten, digitalen oder was auch immer für einen Fahrplan einzuhalten. Und wie ich meine Zeit einteile bleibt mir überlassen nicht dir.

Das dem infantilen Kind selbst seine App-Gottheit Niveau mäßig unerreichbar überlegen ist, braucht es eigentlich nicht extra zu betonen. Für mich persönlich ist und bleibt es der MVV , mit dem ich mich durch den Großraum München bewege. Ob das jeweilige Gefährt von DB, SBM, MVG, RVO, oder wwdi betrieben wird, mag das Kind interessieren, damit es ja der richtigen App-Gottheit huldigen kann, mir ist es völlig schnurz.

Steig doch einfach um aufs Dreirad, und bezeichne anschließend die Stadt München als Saftladen, sobald du Mal an einer roten Fussgänger Ampel länger als 20 Sekunden warten musst.

Hast du irgendwelche Probleme? Mal ehrlich? Was hat Unpünktlichkeit mit der App zu tun und deinem Hass auf Apps und Smartphones? Also manchmal frag ich mich... Hier werden objektiv Missstände bei der MVG angeprangert und du gibst Stuss von dir. Dann sind alle MVG Fahrer auch Sklaven, weil sie sich am Touch IT orientieren.

Geschrieben von: Cloakmaster am 27 Jan 2018, 17:38
Das Problem hast eher du. Du Heulst wegen deiner subjektiven Empfindungen herum, im Brusttonnen der Überzeugung, alle und alles (mit Ausnahme deiner geliebten, geheiligten Apps) habe sich gegen dich persönlich verschworen. Deine notorischen Schuldzuweisungen, "Die Anderen" wären schuld an deinem persönlichen Unglück sind fast schon pathologisch.

Und wenn man dir einfach Mal ganz neutral vorschlägt, einen Gang runter zu schalten, wird man eben auch in den Kreis der Verschwörer gegen deine Person eingeschlossen.

Fahrer, gleich welchen Verkehrsunternehmens, wissen , neue Medien in ihrem Job einzusetzen. Sie richten aber nicht ihr komplettes Leben danach aus, und stürzen auch nicht in eine tiefe Lebenskrise, wenn sich die Freiluft- Simulation im Großformat erdreistet, von den Vorgaben der realen App-Welt abzuweichen.

Mal ehrlich: was willst du eigentlich mit deiner eindimensionalen Methodik erreichen?

Geschrieben von: Lazarus am 27 Jan 2018, 18:01
Wie gehabt, Cloakmaster schafft es wieder einmal nicht, die Meinung eines anderen zu akzeptieren.... rolleyes.gif

Geschrieben von: Arcadia am 27 Jan 2018, 18:15
QUOTE (Cloakmaster @ 27 Jan 2018, 18:38)
Das Problem hast eher du. Du Heulst wegen deiner subjektiven Empfindungen herum, im Brusttonnen der Überzeugung, alle und alles (mit Ausnahme deiner geliebten, geheiligten Apps) habe sich gegen dich persönlich verschworen. Deine notorischen Schuldzuweisungen, "Die Anderen" wären schuld an deinem persönlichen Unglück sind fast schon pathologisch.

Und wenn man dir einfach Mal ganz neutral vorschlägt, einen Gang runter zu schalten, wird man eben auch in den Kreis der Verschwörer gegen deine Person eingeschlossen.

Fahrer, gleich welchen Verkehrsunternehmens, wissen , neue Medien in ihrem Job einzusetzen. Sie richten aber nicht ihr komplettes Leben danach aus, und stürzen auch nicht in eine tiefe Lebenskrise, wenn sich die Freiluft- Simulation im Großformat erdreistet, von den Vorgaben der realen App-Welt abzuweichen.

Mal ehrlich: was willst du eigentlich mit deiner eindimensionalen Methodik erreichen?

Wahnsinn...

Geschrieben von: Jojo423 am 27 Jan 2018, 18:51
QUOTE (Lazarus @ 27 Jan 2018, 18:01)
Wie gehabt, Cloakmaster schafft es wieder einmal nicht, die Meinung eines anderen zu akzeptieren.... rolleyes.gif

Das aus deinem Mund zu hören ist auch lustig. laugh.gif

Geschrieben von: Rathgeber am 27 Jan 2018, 20:45
Jungs, Ihr beschimpft Euch ernsthaft wegen der Zuverlässigkeit von Apps? Süß!
Vielleicht sitzen auch nur Menschen hinter den Apps und anderen DFI, die den Mangel kommunizieren müssen; anders ausgedrückt: die Informationskanäle sind nicht das Syndróm, sondern allenfalls das Symptom.

Geschrieben von: Arcadia am 27 Jan 2018, 20:56
QUOTE (Rathgeber @ 27 Jan 2018, 21:45)
Jungs, Ihr beschimpft Euch ernsthaft wegen der Zuverlässigkeit von Apps? Süß!
Vielleicht sitzen auch nur Menschen hinter den Apps und anderen DFI, die den Mangel kommunizieren müssen; anders ausgedrückt: die Informationskanäle sind nicht das Syndróm, sondern allenfalls das Symptom.

Nein, ich glaube an den Apple Gott. Er ist das einzig wahre!

Geschrieben von: Jean am 27 Jan 2018, 20:57
Für Jünger sicher. tongue.gif

Geschrieben von: Arcadia am 27 Jan 2018, 21:32
QUOTE (Jean @ 27 Jan 2018, 21:57)
Für Jünger sicher. tongue.gif

Kann man sich da im Apple Store taufen lassen?

Geschrieben von: STA am 28 Jan 2018, 22:41
QUOTE (Cloakmaster @ 27 Jan 2018, 12:28)
QUOTE (Arcadia @ 24 Jan 2018, 19:49)

Naja, auf das App Sklaven Niveu des MVG Fanboys begebe ich mich leider nicht... Gib’s zu oder nicht die MVG ist ein Saftladen der es nicht schafft seinen gedruckten, digitalen oder was auch immer für einen Fahrplan einzuhalten. Und wie ich meine Zeit einteile bleibt mir überlassen nicht dir.

Das dem infantilen Kind selbst seine App-Gottheit Niveau mäßig unerreichbar überlegen ist, braucht es eigentlich nicht extra zu betonen. Für mich persönlich ist und bleibt es der MVV , mit dem ich mich durch den Großraum München bewege. Ob das jeweilige Gefährt von DB, SBM, MVG, RVO, oder wwdi betrieben wird, mag das Kind interessieren, damit es ja der richtigen App-Gottheit huldigen kann, mir ist es völlig schnurz.

Steig doch einfach um aufs Dreirad, und bezeichne anschließend die Stadt München als Saftladen, sobald du Mal an einer roten Fussgänger Ampel länger als 20 Sekunden warten musst.

Das stimmt in der Tat. Fahrplanmäßig dürfen sich keine zwei Züge gleichzeitig pro Richtung in einem Tunnelabschnitt befinden. Tun es auch nicht im Takt 2 auch nicht auf Strecken mit 2-3-2-3 Zugfolgen.
Dass der Bahnsteiggleiche Anschluss am Scheidplatz nicht mehr geht zeigt ein Blick in das Fahrplanbuch. Würde man die U3 von Takt 5 auf 4/6 stellen haut die Wende in Fürstenried oder bei den Kurzläufern am Olyzentrum nicht mehr hin. Es braucht einen Zug mehr und den gibt es noch nicht ...

Geschrieben von: Arcadia am 28 Jan 2018, 23:13
U6 Nord wird anscheinend aktiv angegangen. Zusätzlich zur Baustelle in Garching, wird eine in Fröttmaning eingerichtet, in der ersten Februarwoche.

Geschrieben von: P-fan am 29 Jan 2018, 07:06
QUOTE (STA @ 28 Jan 2018, 23:41)

Dass der bahnsteiggleiche Anschluss am Scheidplatz nicht mehr geht, zeigt ein Blick in das Fahrplanbuch. Würde man die U3 von Takt 5 auf 4/6 stellen, haut die Wende in Fürstenried oder bei den Kurzläufern am Olyzentrum nicht mehr hin. Es braucht einen Zug mehr und den gibt es noch nicht ...

In Fürstenried würde sich die Wendezeit verlängern, am Olympiazentrum verkürzen, sodass ein zusätzlicher Kurs erforderlich wäre.

Auch die U6 wäre hiervon betroffen; ohne es jetzt durchgerechnet zu haben: in Garching-Forschungszentrum würde sich die Wendezeit vermutlich verkürzen.

Geschrieben von: Iarn am 15 Mar 2018, 07:53
Heute morgen habe ich mal wieder was erlebt, was meinen Eindruck verstärkt, dass die Einstellung nicht stimmt.

Meine U2 endete am Sendlinger Tor warum auch immer. Alle Fahrgäste raus, einer der vier Typen mit den Warnwesten am Bahnsteigende Übernahme das U-Bahn Micro für die Durchsage und versuchte danach, den U-Bahn Fahrer in ein Schwätzchen zu verwickeln. Dumm nur, dass schon seit Hauptbahnhof die U7 auf unsere U2 wartete.
Die anderen drei vermittelten eher den Eindruck, Zeit totschlagen zu wollen.
Auf der anderen Seite sucht die MVG dringend Fahrer jeder Vorqualifikation und muss jeden Cent dreimal umdrehen und angeblich bemüht man sich um jede Sekunde. Aus meiner Sicht passt das alles nicht zusammen.

Es gibt hier im Forum ja auch die andere Meinung, dass die MVG nur mehr Geld bräuchte, damit alles besser wird.

Ich habe halt das unangenehme Bauchgefühl, dass dann halt doppelt so viele Leute in Warnwesten Herbert auf der Baustelle nachstellen.
(Wem das nichts sagt einfach mal Herbert und Baustelle goiglen).

Geschrieben von: Cloakmaster am 15 Mar 2018, 10:07
Fragt sich ob die mit den Warnwesten von der MVG waren, oder "extern eingekauft". Dann kann es tatsächlich darauf hin laufen, daß man statt besserer Qualität in den Warnwesten einfach mehr Warnwesten bestellt, und sich davon dann die Qualitäts Verbesserung erhofft. Das wäre dann ganau das, wie es auch Herbert ergeht.

Geschrieben von: Jojo423 am 15 Mar 2018, 22:14
QUOTE (Iarn @ 15 Mar 2018, 07:53)
Heute morgen habe ich mal wieder was erlebt, was meinen Eindruck verstärkt, dass die Einstellung nicht stimmt.

Meine U2 endete am Sendlinger Tor warum auch immer. Alle Fahrgäste raus, einer der vier Typen mit den Warnwesten am Bahnsteigende Übernahme das U-Bahn Micro für die Durchsage und versuchte danach, den U-Bahn Fahrer in ein Schwätzchen zu verwickeln. Dumm nur, dass schon seit Hauptbahnhof die U7 auf unsere U2 wartete.
Die anderen drei vermittelten eher den Eindruck, Zeit totschlagen zu wollen.
Auf der anderen Seite sucht die MVG dringend Fahrer jeder Vorqualifikation und muss jeden Cent dreimal umdrehen und angeblich bemüht man sich um jede Sekunde. Aus meiner Sicht passt das alles nicht zusammen.

Es gibt hier im Forum ja auch die andere Meinung, dass die MVG nur mehr Geld bräuchte, damit alles besser wird.

Ich habe halt das unangenehme Bauchgefühl, dass dann halt doppelt so viele Leute in Warnwesten Herbert auf der Baustelle nachstellen.
(Wem das nichts sagt einfach mal Herbert und Baustelle goiglen).

Die Abfertiger waren mal eine Auflage der TAB. Wie Sinnvoll Auflagen der TAB sein können, ist ja durchaus bekannt. Was aber zu viele (eingekaufte) Abfertiger mit dem Fahrermangel zu tun haben, darfst du mir gerne noch erklären.

Geschrieben von: Iarn am 16 Mar 2018, 05:52
QUOTE (Jojo423 @ 15 Mar 2018, 22:14)
Was aber zu viele (eingekaufte) Abfertiger mit dem Fahrermangel zu tun haben, darfst du mir gerne noch erklären.

Zu Anfang der Woche stand in jeder Münchner Zeitun (SZ, MM, zu, az), dass die MVG händeringend Busfahrer sucht, gerne auch Querscheinsteiger, Qualifikation faktisch egal.
Ich denke da ist es nicht verkehrt zu fragen, wie das sein kann, dass man auf den anderen Seite Rudel von gelangweilten Leuten auf den Bahnsteigen stehen hat.

Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Mar 2018, 05:54
Weil man dafür keinen Führerschein braucht?

Geschrieben von: Iarn am 16 Mar 2018, 05:59
QUOTE (Cloakmaster @ 16 Mar 2018, 05:54)
Weil man dafür keinen Führerschein braucht?

Für das jetzige Quereinsteiger Programm braucht man lediglich einen Kfz Führerschein und muss über 21 sein. Ich gehe davon aus, dass allein aufgrund der Statistik ein großer Teil der am Bahnsteig untätigen Personen diese Qualifikation erfüllt.

Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Mar 2018, 06:14
Ich gehe da ehrlich gesagt nicht unbedingt davon aus. Zumal zB auch Alkohol sich zwar mit Warnwesten verträgt, nicht aber mit Führerscheinen. und braucht es für die Personen Beförderung nicht auch noch ein ärztliches Attest?

Geschrieben von: Jojo423 am 16 Mar 2018, 07:44
QUOTE (Iarn @ 16 Mar 2018, 05:59)
Für das jetzige Quereinsteiger Programm braucht man lediglich einen Kfz Führerschein und muss über 21 sein. Ich gehe davon aus, dass allein aufgrund der Statistik ein großer Teil der am Bahnsteig untätigen Personen diese Qualifikation erfüllt.

Da ich diese Leute teilweise kenne, gehe ich nicht davon aus.

Geschrieben von: Martin H. am 16 Mar 2018, 23:37
QUOTE (Cloakmaster @ 16 Mar 2018, 06:14)
Ich gehe da ehrlich gesagt nicht unbedingt davon aus. Zumal zB auch Alkohol sich zwar mit Warnwesten verträgt, nicht aber mit Führerscheinen. und braucht es für die Personen Beförderung nicht auch noch ein ärztliches Attest?

Unter anderem. Das macht aber alles die MVG und jeder Fahrer darf in Maßen trinken, muss eben beim Dienst nüchtern sein und es einfach nicht übertreiben.

Aber dennoch kann es sich die MVG leisten, fertige Busfahrer die sofort anfangen könnten, nicht einzustellen.

Geschrieben von: Valentin am 17 Mar 2018, 21:15
QUOTE (Cloakmaster @ 16 Mar 2018, 06:14)
Ich gehe da ehrlich gesagt nicht unbedingt davon aus. Zumal zB auch Alkohol sich zwar mit Warnwesten verträgt, nicht aber mit Führerscheinen. und braucht es für die Personen Beförderung nicht auch noch ein ärztliches Attest?

Erfolgreicher Deutschkurs sollte auch Mindestvorraussetzung sein. ph34r.gif
Letztens mit Händen und Füßen einen Warnwestenträger am HBF gefragt, um wieviel Uhr die nächste U2 abfährt.

Geschrieben von: Valentin am 17 Mar 2018, 21:20
QUOTE (Martin H. @ 16 Mar 2018, 23:37)
Unter anderem. Das macht aber alles die MVG und jeder Fahrer darf in Maßen trinken, muss eben beim Dienst nüchtern sein und es einfach nicht übertreiben.

Aber dennoch kann es sich die MVG leisten, fertige Busfahrer die sofort anfangen könnten, nicht einzustellen.

Solange es reicht, mit einem kostenlosen Linsengericht Mittagessen zu werben...

Geschrieben von: Boris Merath am 17 Mar 2018, 22:24
QUOTE (Iarn @ 16 Mar 2018, 06:52)
Zu Anfang der Woche stand in jeder Münchner Zeitun (SZ, MM, zu, az), dass die MVG händeringend Busfahrer sucht, gerne auch Querscheinsteiger, Qualifikation faktisch egal.
Ich denke da ist es nicht verkehrt zu fragen, wie das sein kann, dass man auf den anderen Seite Rudel von gelangweilten Leuten auf den Bahnsteigen stehen hat.

Das steht im Beitrag über Dir?

Geschrieben von: Iarn am 18 Mar 2018, 08:22
QUOTE (Boris Merath @ 17 Mar 2018, 22:24)
Das steht im Beitrag über Dir?

Soll das eine Frage sein? (eine Frage hätte eine andere Wortstellung)

Wenn ja, nur ein vager Hinweis, insbesondere von einer Person, die um schnelle, einfache Antworten nie verlegen ist, auf die böse TAB reicht mir nicht. Ansonsten sind die katastrophalen Zustände bei der U-Bahn schnell auf die Gründe böse TAB, fürchterliche Epidemie und unerklärliches Pech zurückzuführen und wir brauchen nicht mehr diskutieren.

Insbesondere bei dem Thema Schuld auf die TAB schieben bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden. So fuhr die MVG eine regelrechte Kampagne gegen die TAB, bis die Süddeutsche berichtete, einer der Beanstandungspunkte waren fehlende Dokumentation von Wartungsarbeiten, welche die Causa in ein anderes Licht gerückt hat. Insofern zweifle ich Aussagen aus dem Umfeld MVG bezüglich TAB nun grundsätzlich an.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 18 Mar 2018, 15:10
QUOTE (Iarn @ 18 Mar 2018, 08:22)
Insofern zweifle ich Aussagen aus dem Umfeld MVG bezüglich TAB nun grundsätzlich an.

Schuld generell auf die MVG schieben ist jetzt in welcher Hinsicht genau besser als Schuld generell auf die TAB schieben?

Geschrieben von: Iarn am 18 Mar 2018, 17:47
QUOTE (TramBahnFreak @ 18 Mar 2018, 15:10)
Schuld generell auf die MVG schieben ist jetzt in welcher Hinsicht genau besser als Schuld generell auf die TAB schieben?

Ich traue beiden nicht, was die Fälle des Streits zwischen den beiden angeht. .

Allerdings versemmelt die MVG auch eine Menge Sachen, an denen definitiv die TB keine Schuld hat, wie zum Beispiel das Versäumnis einer irgendwie sinnvollen Kommunikation im Störungsfall. Oder auch, dass da wo man sie braucht das Personal fehlt, während nasebohrende Warnwestenträger zu Hauf an den Stationen rumlümmeln.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 18 Mar 2018, 23:16
QUOTE (Iarn @ 18 Mar 2018, 17:47)
Oder auch, dass da wo man sie braucht das Personal fehlt, während nasebohrende Warnwestenträger zu Hauf an den Stationen rumlümmeln.

Ich will deine Reaktion sehen, wenn Personen mit der Qualifikation der „Warnwestenträger“, wie du sie nennst, am Steuer eines Busses o.ä. Auftauchen.

Moment, nein, will ich eigentlich nicht...

Geschrieben von: Iarn am 19 Mar 2018, 06:54
QUOTE (TramBahnFreak @ 18 Mar 2018, 23:16)
Ich will deine Reaktion sehen, wenn Personen mit der Qualifikation der „Warnwestenträger“, wie du sie nennst, am Steuer eines Busses o.ä. Auftauchen.

Moment, nein, will ich eigentlich nicht...

Tja wie bereits von allen Münchner Medien hat die MVG die Voraussetzung für die Einstellung von Busfahrern auf das gesetzlich notwendige abgesenkt und nimmt nun quasi jeden.

Geschrieben von: Jojo423 am 19 Mar 2018, 08:37
QUOTE (Iarn @ 19 Mar 2018, 06:54)
QUOTE (TramBahnFreak @ 18 Mar 2018, 23:16)
Ich will deine Reaktion sehen, wenn Personen mit der Qualifikation der „Warnwestenträger“, wie du sie nennst, am Steuer eines Busses o.ä. Auftauchen.

Moment, nein, will ich eigentlich nicht...

Tja wie bereits von allen Münchner Medien hat die MVG die Voraussetzung für die Einstellung von Busfahrern auf das gesetzlich notwendige abgesenkt und nimmt nun quasi jeden.

Und was haben Busfahrer mit U-Bahnfahrten zu tun? Ganz so leicht (ohne Busführerschein!) ist es dann doch nicht.

Geschrieben von: hmmueller am 19 Mar 2018, 10:32
QUOTE (Iarn @ 18 Mar 2018, 09:22)
QUOTE
Das steht im Beitrag über Dir?

Soll das eine Frage sein? (eine Frage hätte eine andere Wortstellung)

Wo hast Du denn diese Weisheit her? Schau einmal (um nur "Schwergewichte" zu zitieren)

  • in den https://www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/fragezeichen, wo als Beispiel für eine Frage steht "Sie heißen auch Meier?";
  • oder gleich in den §70 des "amtlichen Regelwerks" für Rechtschreibung, wo als Beispiel "Dein Freund war auch mit?" steht.

Natürlich ist Boris' Frage eine Frage - wenn auch mit einem Unterton, weil als rhetorische solche gemeint ...

H.M.

Geschrieben von: Iarn am 9 Apr 2018, 07:29
Es wird zwar für jegliche Minderleistung eine Erklärung geliefert, dass jemand anderes Schuld ist (die TAB, das Wetter, eine Epidemie) aber bis jetzt habe ich keine Erklärung bekommen, welcher der üblichen externen Schuldigen dafür verantwortlich ist, dass die MVG keine Durchsagen mehr macht, wenn Kurse ausfallen oder auf verkürzten Linienweg verkehren.
Ist daran nun das Wetter oder die TAB Schuld, oder wurden alle Leute, die eine Durchsage machen könnten von einer Krankheit dahin gerafft?

Geschrieben von: Cloakmaster am 9 Apr 2018, 07:31
Atmosphärische Störungen haben die Lautsprecher außer Funktion gesetzt.

Geschrieben von: Boris Merath am 9 Apr 2018, 09:43
QUOTE (Iarn @ 9 Apr 2018, 08:29)
Es wird zwar für jegliche Minderleistung eine Erklärung geliefert, dass jemand anderes Schuld ist (die TAB, das Wetter, eine Epidemie) aber bis jetzt habe ich keine Erklärung bekommen, welcher der üblichen externen Schuldigen dafür verantwortlich ist, dass die MVG keine Durchsagen mehr macht, wenn Kurse ausfallen oder auf verkürzten Linienweg verkehren.

Vermutlich die MVG, mir wäre zumindest nichts anderes bekannt.

Nur weil ich bei einigen Sachen widerspreche dass dass im Verantwortungsbereich der MVG liegt heißt das nicht dass die MVG an allem unschuldig ist. Und bei den Durchsagen stimme ich absolut zu, das läuft inzwischen zu häufig schief - und damit meine ich fehlende Durchsagen zu Zeiten wo man einen 10er-Takt oder schlimmer hat, der Ausfall eines Zuges also mindestens 10 Minuten Verzögerung bedeutet.

Allerdings ist trotzdem die Frage ob es Sinn ergibt bei einem ausfallenden Kurs in der HVZ Durchsagen zu machen - eine Dauerdurchsage auf der ganze Linie nervt nur die Fahrgäste ohne dass es nennenswerten Nutzen bringt, und einen eigenen Mitarbeiter dafür abzustellen immer da wo der ausfallende Kurs als nächstes vorbeikommen soll eine Durchsage zu machen ist auch eher nicht so sinnvoll. Von daher denke ich nicht dass bei Verzögerungen bis zu 5 Minuten wirklich eine Durchsage sinnvoll ist - wen es mehr wird natürlich schon.

Geschrieben von: Iarn am 9 Apr 2018, 10:43
QUOTE (Boris Merath @ 9 Apr 2018, 09:43)
Nur weil ich bei einigen Sachen widerspreche dass dass im Verantwortungsbereich der MVG liegt heißt das nicht dass die MVG an allem unschuldig ist.

Du warst nicht gemeint, aber bei dem einen oder anderen hier kommt das manchmal so rüber, als wäre pauschal immer die Schuld woanders.

QUOTE
Und bei den Durchsagen stimme ich absolut zu, das läuft inzwischen zu häufig schief - und damit meine ich fehlende Durchsagen zu Zeiten wo man einen 10er-Takt oder schlimmer hat, der Ausfall eines Zuges also mindestens 10 Minuten Verzögerung bedeutet.

Allerdings ist trotzdem die Frage ob es Sinn ergibt bei einem ausfallenden Kurs in der HVZ Durchsagen zu machen - eine Dauerdurchsage auf der ganze Linie nervt nur die Fahrgäste ohne dass es nennenswerten Nutzen bringt, und einen eigenen Mitarbeiter dafür abzustellen immer da wo der ausfallende Kurs als nächstes vorbeikommen soll eine Durchsage zu machen ist auch eher nicht so sinnvoll. Von daher denke ich nicht dass bei Verzögerungen bis zu 5 Minuten wirklich eine Durchsage sinnvoll ist - wen es mehr wird natürlich schon.


Ich habe da eine leicht abweichende Meinung. Aktuell kann ich dank meistens nicht durch gegebener Information nicht beurteilen, ob eine Störung tatsächlich nur ein Kursausfall ist oder ein größeres Problem. Insofern wäre es aus meiner Sicht notwendig:

- Entweder eine Verlässlichkeit zu haben, dass keine Durchsage wirklich nur eine maximale Verspätung von fünf Minuten bedeutet
- Oder halt auch Verspätungen von fünf Minuten zu kommunizieren

Was auch jeden Fall gar nicht geht, dass die einzige Möglichkeit für den Fahrgast die Schwere eine Störung einzuschätzen, ist, solange zu warten bis sich was rührt.
Diesbezüglich fordere ich ja auch zu mehr Ehrlichkeit, was die Verwendung von Quantifizierungen angeht. Die korrekte Verwendung der Worte "einzelne", "mehrere" und "alle" hat einen Informationsgehalt, der vollkommen konterkariert wird, wenn man nur zur Beschönigung das falsche Wort wählt.

Jetzt mal auf das konkrete Beispiel bezogen. Statt einer U2 Messestadt kam eine bis Sendlinger Tor, ich bin erst mal bis Hauptbahnhof mit. Da wäre es schön gewesen, zu wissen, ist das jetzt ein Einzelfall ist, oder eine generelle Störung. Am Hauptbahnhof bin ich in die U7 rüber, weil das für mich ein adäquater Ersatz war. Wenn keine U7 auf dem anderen Gleis gestanden hätte, wäre es für mich wichtig gewesen, kann ich bald eine U2 weiter als Sendlinger Tor erwarten oder nicht. Ansonsten wäre ich nämlich zur S-Bahn rüber, was meine Ersatz Transportmöglichkeit gewesen wäre. Und genau da ist die Information wichtig, auch wenn es nur ist, die nächste U2 kommt in 5 Minuten. Blöd ist, wenn man eine Viertelstunde rumsteht, und dann erst die Durchsage kommt, die einen zur S-Bahn bringt.

Geschrieben von: NatchO am 9 Apr 2018, 11:54
Bei der Information sollte es bessere Möglichkeiten über Apps geben.

Bsp: Ich fahre U4 und U6 zur Arbeit. Zack in der App ausgewählt und wenn eine der beiden Verzögerungen ausweist eine Pushmitteilung.

Das sollte doch machbar sein, es gibt ja auch Infos auf der HP oder der MVG-App (glaube ich).

Aber wenn S-Bahn und MVG die Infos nicht austauschen ist das ganze einfach ein halbes Kind (oder so...)

Geschrieben von: Jojo423 am 9 Apr 2018, 11:55
QUOTE (Iarn @ 9 Apr 2018, 10:43)
Du warst nicht gemeint, aber bei dem einen oder anderen hier kommt das manchmal so rüber, als wäre pauschal immer die Schuld woanders.

Und wer soll Dir eine Erklärung schuldig sein? Wer behauptet denn generell sowas?

Geschrieben von: Entenfang am 19 Apr 2018, 12:41
QUOTE (Martin H. @ 17 Mar 2018, 00:37)
Aber dennoch kann es sich die MVG leisten, fertige Busfahrer die sofort anfangen könnten, nicht einzustellen.

Ich kenne einen Fall im Bekanntenkreis, der rein aus persönlicher Freude den Busführerschein gemacht hat. Auf Nachfrage bei der MVG, ob er 1 Tag pro Woche fahren könne, wurde er abgelehnt. Kein Interesse.
Da frage ich mich schon, wie das sein kann, wenn man doch so einen furchtbaren (und aufgrund der miesen Bezahlung überwiegend selbstverschuldeten!) Fahrermangel bei der MVG hat?


QUOTE
Blöd ist, wenn man eine Viertelstunde rumsteht, und dann erst die Durchsage kommt, die einen zur S-Bahn bringt.

Ein Freund hat mir mal von seinem Erlebnis erzählt, als die Abfahrt der U5 stets 5 Minuten in der Zukunft lag.

Er war auf dem Weg zur Prüfung in der Uni (sollte man also besser nicht zu spät kommen, denn dann kommt man nicht mehr rein.) und fuhr mit dem Fahrrad zur Quiddestr. Die nächste U5 war in 5 Min. angekündigt, weil offensichlich 1 Kurs ausgefallen ist. Nach 5 Min. waren es immer noch 5 Min. Nach 10 Min. waren es immer noch 5 Min. Nach 15 Min. waren es immer noch 5 Min. Nach 20 Min. kam sie dann und er stürmte während der Klausurausgabe in den Raum.
Ein Hinweis auf Betriebsstörung bei Ankunft hätte gereicht, um problemlos mit dem Fahrrad bis zur Uni zu fahren.

Geschrieben von: rautatie am 19 Apr 2018, 12:58
QUOTE (Entenfang @ 19 Apr 2018, 13:41)
Er war auf dem Weg zur Prüfung in der Uni (sollte man also besser nicht zu spät kommen, denn dann kommt man nicht mehr rein.) und fuhr mit dem Fahrrad zur Quiddestr. Die nächste U5 war in 5 Min. angekündigt, weil offensichlich 1 Kurs ausgefallen ist. Nach 5 Min. waren es immer noch 5 Min. Nach 10 Min. waren es immer noch 5 Min. Nach 15 Min. waren es immer noch 5 Min. Nach 20 Min. kam sie dann und er stürmte während der Klausurausgabe in den Raum.
Ein Hinweis auf Betriebsstörung bei Ankunft hätte gereicht, um problemlos mit dem Fahrrad bis zur Uni zu fahren.

Beliebt sind auch Anzeigen, die eine ganz normale nächste Abfahrt vorgaukeln, bei denen die Minutenanzeige regulär allmählich gegen 0 geht. Doch bei Erreichen der 0 erscheint kein realer Kurs, es passiert nichts weiter, als dass die Anzeige verschwindet und eine neue Abfahrt in 5 oder 10 Minuten angezeigt wird.

Geschrieben von: Wildwechsel am 19 Apr 2018, 15:09
Hier muss man unterscheiden zwischen virtuellen und konspirativen Fahrten. Beides trifft man bei der MVG regelmäßig an. Virtuell durchgeführte Fahrten werden regulär am Anzeiger runtergezählt, tauchen physisch aber nie auf. Bei konspirativ durchgeführten Fahrten hingegen fährt plötzlich ein Zug ein, den der Anzeiger sowohl in der Vorschau als auch in der Großansicht verschweigt.

Geschrieben von: rautatie am 19 Apr 2018, 15:17
QUOTE (Wildwechsel @ 19 Apr 2018, 16:09)
Bei konspirativ durchgeführten Fahrten hingegen fährt plötzlich ein Zug ein, den der Anzeiger sowohl in der Vorschau als auch in der Großansicht verschweigt.

Stimmt, das kann genauso ärgerlich sein. Glaubt man der Anzeige, dass die nächste Bahn erst in 10 Minuten kommt, kommt man vielleicht auf die Idee, sich währenddessen einen Kaffee zu holen. Während man dann grade im Zwischengeschoss ist, fährt unten die nicht angezeigte nächste Bahn ein und weg.

Hatte ich auch schon bei der DB: da wurde mein ICE nach München mit 20 Minuten Verspätung angezeigt. Ich bin ins Bahnhofsgebäude rein, um mir einen Kaffee zu holen und die Wartezeit zu überbrücken. Als ich zurück kam, war der Zug abgefahren.

Ein DB-Angestellter am Bahnsteig erklärte mir dann, dass die Verspätungsanzeigen nur Hinweise geben würden, aber nicht verbindlich seien...

Geschrieben von: Boris Merath am 19 Apr 2018, 19:31
QUOTE (Entenfang @ 19 Apr 2018, 13:41)
Ein Freund hat mir mal von seinem Erlebnis erzählt, als die Abfahrt der U5 stets 5 Minuten in der Zukunft lag.

Wobei das ja der Optimalfall ist - wenn die Anzeige mehrere Minuten stehen bleibt weiß man dass da was nicht stimmen kann - zumindest wenn man einigermaßen mitdenkt. Aus irgendeinem Grund scheint das aber kaum jemand zu verstehen.

Schlimmer sind die von Wildwechsel angesprochenen virtuellen Züge die den Eindruck erwecken es würde ein Zug kommen, der aber gar nicht kommt. Hab ich persönlich aber noch nie erlebt - vermutlich gibts die eher in der Nähe einer Endstation?

Man weiß aber natürlich nicht wie lang es dauern wird. Wenn keine Durchsagen kommen und man es eilig hat - inzwischen hat jeder Bahnhof an der Notrufsäule auch einen Info-Knopf, im Zweifel da mal draufdrücken und nachfragen. Aus irgendeinem Grund traut sich das aber scheinbar kaum jemand, ich hab bisher noch nie erlebt dass das jemand genutzt hätte. Ich habe es bisher zwei mal genutzt um eine sehr starke Verdreckung zu melden, einmal z.B. hatte jemand sein Geschäft (auch groß) in der U-Bahn erledigt, was den Aufenthalt in dem betroffenen Wagen etwas unangenehm gemacht hat... In beiden Fällen ist beim Infoknopf auch zeitnah jemand hingegangen.

Wenn das genug Leute machen würden kämen vielleicht auch wieder mehr Durchsagen?

Geschrieben von: Iarn am 19 Apr 2018, 20:10
QUOTE (Boris Merath @ 19 Apr 2018, 19:31)
Schlimmer sind die von Wildwechsel angesprochenen virtuellen Züge die den Eindruck erwecken es würde ein Zug kommen, der aber gar nicht kommt. Hab ich persönlich aber noch nie erlebt - vermutlich gibts die eher in der Nähe einer Endstation?

Ich kenne virtuelle Züge an zwei Stellen.
Zweimal erlebt am Hauptbahnhof, dass eine virtuelle U2 Feldmoching kam, dann aber statt dessen eine U7. Da vermute ich mal irgendwie falsch gelabelt und nicht weiter schlimm.

Relativ häufig und ärgerlich habe ich das bei der SL27 am Stachus nordwärts erlebt. Hier ärgerlich, da es für die meisten Leute Alternativen auf der U2 gebe, wenn man weiß dass die SL27 nicht kommt. Insbesondere abends.

Geschrieben von: Martin H. am 19 Apr 2018, 20:21
QUOTE (Entenfang @ 19 Apr 2018, 13:41)
Ich kenne einen Fall im Bekanntenkreis, der rein aus persönlicher Freude den Busführerschein gemacht hat. Auf Nachfrage bei der MVG, ob er 1 Tag pro Woche fahren könne, wurde er abgelehnt. Kein Interesse.
Da frage ich mich schon, wie das sein kann, wenn man doch so einen furchtbaren (und aufgrund der miesen Bezahlung überwiegend selbstverschuldeten!) Fahrermangel bei der MVG hat?

Also ich kenne jemanden, der ist mal Aushilfe gefahren, und dann wollten sie immer mehr. Da ging's.

Vielleicht war's der Ostwind in Kombination mit dem Polarlicht.

Geschrieben von: 146225 am 19 Apr 2018, 21:01
QUOTE (Martin H. @ 19 Apr 2018, 20:21)
Vielleicht war's der Ostwind [...]

Wieso, fährt er jetzt in der Schweiz Bus? *scnr

Geschrieben von: Martin H. am 20 Apr 2018, 01:11
Jetzt ist er im Betriebshof in der Werkstatt.

Ich hab einfach geraten, Nordlicht, Ostwind, Sonnensturm, tektonische Aktivitäten, Außerirdische, Unlust, Trump oder vielleicht eine Taube, ein Feiertag am Sonntag oder einfach wegen weil. Das weiß man in solchen Dingen bei der MVG und Regio Baden-Württemberg nie so ganz genau.

Geschrieben von: Iarn am 2 May 2018, 07:15
Was mich stört, dass selbst nach so massiven Ausfällen wie am Montag niemand Verantwortung übernimmt.
Klar geht in einem Betrieb mal was schief, aber in letzter Zeit häuft es sich einerseits und andererseits werden weder Gründe genannt noch dass irgendjemand das Kreuz hat sich diesbezüglich der Öffentlichkeit zu stellen.
Das widerspricht jedem Dienstleistungsgedanken und da die Stadtwerke ein kommunales Unternehmen sind auch meinem Verständnis einer transparenten Demokratie.

Geschrieben von: Jojo423 am 2 May 2018, 07:32
QUOTE (Iarn @ 2 May 2018, 07:15)
Was mich stört, dass selbst nach so massiven Ausfällen wie am Montag niemand Verantwortung übernimmt.
Klar geht in einem Betrieb mal was schief, aber in letzter Zeit häuft es sich einerseits und andererseits werden weder Gründe genannt noch dass irgendjemand das Kreuz hat sich diesbezüglich der Öffentlichkeit zu stellen.
Das widerspricht jedem Dienstleistungsgedanken und da die Stadtwerke ein kommunales Unternehmen sind auch meinem Verständnis einer transparenten Demokratie.

Und wie stellst du dir das vor? Gerne auch mit Beispielen aus anderen deutschen Städten.

Geschrieben von: Iarn am 2 May 2018, 08:26
QUOTE (Jojo423 @ 2 May 2018, 07:32)
QUOTE (Iarn @ 2 May 2018, 07:15)
Was mich stört, dass selbst nach so massiven Ausfällen wie am Montag niemand Verantwortung übernimmt.
Klar geht in einem Betrieb mal was schief, aber in letzter Zeit häuft es sich einerseits und andererseits werden weder Gründe genannt noch dass irgendjemand das Kreuz hat sich diesbezüglich der Öffentlichkeit zu stellen.
Das widerspricht jedem Dienstleistungsgedanken und da die Stadtwerke ein kommunales Unternehmen sind auch meinem Verständnis einer transparenten Demokratie.

Und wie stellst du dir das vor? Gerne auch mit Beispielen aus anderen deutschen Städten.

Webseite, Pressekonferenz.

Für jeden Furz schafft man es die Öffentlichkeit zu informieren (unter anderem um zu Hochzeiten des Kursausfalls zu erklären, man käme früher als geplant nur mit Ökostrom aus - kein Wunder bei sinkendem Bedarf) solange man das Gefühl hat man macht "Bella Figura". Wieso nicht mal die Öffentlichkeit über was informieren, wenn es klemmt.

Geschrieben von: Jojo423 am 2 May 2018, 10:07
QUOTE (Iarn @ 2 May 2018, 08:26)
QUOTE (Jojo423 @ 2 May 2018, 07:32)
QUOTE (Iarn @ 2 May 2018, 07:15)
Was mich stört, dass selbst nach so massiven Ausfällen wie am Montag niemand Verantwortung übernimmt.
Klar geht in einem Betrieb mal was schief, aber in letzter Zeit häuft es sich einerseits und andererseits werden weder Gründe genannt noch dass irgendjemand das Kreuz hat sich diesbezüglich der Öffentlichkeit zu stellen.
Das widerspricht jedem Dienstleistungsgedanken und da die Stadtwerke ein kommunales Unternehmen sind auch meinem Verständnis einer transparenten Demokratie.

Und wie stellst du dir das vor? Gerne auch mit Beispielen aus anderen deutschen Städten.

Webseite, Pressekonferenz.

Für jeden Furz schafft man es die Öffentlichkeit zu informieren (unter anderem um zu Hochzeiten des Kursausfalls zu erklären, man käme früher als geplant nur mit Ökostrom aus - kein Wunder bei sinkendem Bedarf) solange man das Gefühl hat man macht "Bella Figura". Wieso nicht mal die Öffentlichkeit über was informieren, wenn es klemmt.

Und welches Unternehmen macht das ohne öffentlichen Druck?

Geschrieben von: Iarn am 2 May 2018, 10:28
QUOTE (Jojo423 @ 2 May 2018, 10:07)
Und welches Unternehmen macht das ohne öffentlichen Druck?

Wenn wir hier öffentlichen Druck erzeugen nennst Du das MVG Bashing.

Ich würde auch jeden hier im Forum bitten, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die städtischen Politiker zuzugehen und sie aufzufordern, die MVG am Schlawittchen zu packen.

Geschrieben von: Jojo423 am 2 May 2018, 11:17
QUOTE (Iarn @ 2 May 2018, 10:28)
Wenn wir hier öffentlichen Druck erzeugen nennst Du das MVG Bashing.

Ich würde auch jeden hier im Forum bitten, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die städtischen Politiker zuzugehen und sie aufzufordern, die MVG am Schlawittchen zu packen.

Es besteht ein Unterschied zwischen berechtigter Kritik (“6 von 16 Kursen fallen aus”) und Bashing (“Ich kenne die internen Gegebenheit nicht, aber der Fisch stinkt vom Kopf!” Oder “Früher™ war alles besser!”)

Geschrieben von: mmouse am 2 May 2018, 11:35
QUOTE (Jojo423 @ 2 May 2018, 11:17)
"[...] der Fisch stinkt vom Kopf!"


Würdest Du dem widersprechen?

QUOTE
"Früher™ war alles besser!"


Würdest Du dem widersprechen (also auf den Service der SWM/MVG bezogen)?

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