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Bahnknoten München [Zur Themenübersicht]
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cretu
  Geschrieben am: 14 Jan 2021, 23:23


Tripel-Ass


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QUOTE (Iarn @ 14 Jan 2021, 23:16)
In der Relation gibt es bereits eine Bahntrasse und ich sehe auch keinen Grund eine zweite zu bauen.

Dann müsstest Du aber vermutlich als Neubaustrecke (oder Ausbau) bei der Bahn ähnliche Hürden wie die B15n überwinden. Du würdest ja die gleichen Gebiete durchschneiden. Oder gelten für die Bahn hinsichtlich z.B. Umweltschutzrichtlinien bei Durchschneidung von FFH-Gebieten andere Regeln als für die Straße? Da kenn ich mich zugegeben gar nicht aus. Jedenfalls hat die B15n hat zwischen Rosenheim und Landshut meines Wissens nach aktuell keinen Realisierungschancen. Und zwar auf keiner der aktuell im Gespräch befindlichen Trassen. Lediglich die Ostumfahrung Landshut könnte kommen, die Westumfahrung Rosenheim ist bereits im Bau. Dazwischen ist alles nur ein Papiertiger.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 14 Jan 2021, 23:29


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Beiträge: 20468




Keine Neubaustrecke sondern nur Ausbaustrecke und wie Entenfang bereits geschrieben hat, sollte es eigentlich überall Platz für ein 2. Gleis geben.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Es gibt Typen, die wir noch mehr hassen als die Römer, das sind diese verfluchten ADFC-Mistkerle!
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 15 Jan 2021, 06:41


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Bundestags-Anfrage des Grünen MdB Gastel vom 15.12.20 verlangt Auskunft über Nordring und alternative Anbindung des BBT für Güterverkehr: https://pdok.bundestag.de/index.php?qsafe=&...7&dt=15.01.2021

Bundesregierung muss demnächst dazu Stellung nehmen. Sobald die Antwort vorliegt, werde ich diese hier verlinken.



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andreas
  Geschrieben am: 15 Jan 2021, 15:58


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QUOTE (Iarn @ 14 Jan 2021, 23:29)
Keine Neubaustrecke sondern nur Ausbaustrecke und wie Entenfang bereits geschrieben hat, sollte es eigentlich überall Platz für ein 2. Gleis geben.

Wenn ich mir überlege, was allein an Lärmschutz da draufgehen dürfte, wenn da dann Güterzüge fahren sollen - was glaubst du, was die da die Anwohner erzählen, die bisher alle Stunde zwei Züge haben und haben danach die Brenner Zulaufstrecke vor der Haustür? Wenns nur das 2. Gleis daneben legen wäre....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 15 Jan 2021, 18:46


Kaiser


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QUOTE (cretu @ 14 Jan 2021, 22:47)
Dazu müsste es erstmal eine Trasse für die B15n geben, die genehmigungsfähig wäre.... Meines Wissens nach gibt es für den MIV zwischen Landshut und Rosenheim bisher keine B15n Variante (und am Tisch liegen wohl diverse Modelle), die nicht irgendein Wohngebiet, FFH-Gebiet, etc. tangieren und bei der nicht Anwohner, Fledermäuse oder Wildtiere über die Maßen schützenswert sind. Wenn es für KFZ keine Trasse gibt, dann wird das für Güterverkehr wohl auch nicht anders aussehen.

Hinzu kommt, dass keine der B15n-Straßentrassen auf die Anforderungen einer Bahntrasse ausgelegt wäre - die Steigungen und mitunter selbst die Radien passen nicht für eine Brennerzulaufstrecke des Güterverkehrs.


QUOTE (cretu @ 14 Jan 2021, 22:47)
Sollte aber eine Kompromisstrasse gefunden werden, würde ein Bau in Kombi der B15n und der Bahngleise sicher Sinn machen. Auch könnte man - je nach Variante - bei Velden oder Kumhausen südlich von Landshut wieder bequem in die bestehende Bahnstrecke einfädeln, die dann natürlich noch elektrifiziert und wohl zweigleisig in diesem Abschnitt ausgebaut werden müsste.

Bei Velden liegen schon länger keine Gleise mehr.


QUOTE (andreas @ 15 Jan 2021, 15:58)
Wenn ich mir überlege, was allein an Lärmschutz da draufgehen dürfte, wenn da dann Güterzüge fahren sollen - was glaubst du, was die da die Anwohner erzählen, die  bisher alle Stunde zwei Züge haben und haben danach die Brenner Zulaufstrecke vor der Haustür? Wenns nur das 2. Gleis daneben legen wäre....

Lärmschutz braucht's an einer Neubaustrecke ja auch.


Der Bahnstreckenabschnitt von Neumarkt-Sankt Veit über Mühldorf nach Rosenheim ist für einen Ausbau recht gut geeignet. Wie schon von "Entenfang" genannt, wurde die Strecke mit geringen Steigungen und großzügigen Radien als Hauptbahn gebaut und trassiert - und ist dabei übrigens schon für ein zweites Gleis vorbereitet worden.

Meist liegt die Trasse auch abseits der Kernbebauung, so dass im Vergleich zu anderen Ausbaustrecken auch relativ wenig Lärmschutzmaßnahmen nötig werden sollten. Problematisch sind in der Hinsicht eigentlich nur der Mühldorfer Norden und der unmittelbare Einzugsbereich von Rosenheim (Westerndorf St.Peter und Rosenheim selbst).

Die Strecke zwischen Landshut und Neumarkt-Sankt Veit ist etwas ungünstiger trassiert (und nicht für ein zweites Gleis vorbereitet), aber die dortigen 13 ‰-Steigungen sind deutlich weniger als westlich davon auf den B15n-Straßentrassen berechnet wird.
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 15 Jan 2021, 19:27


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Ein paar Bilder von der Strecke habe ich gefunden und dort gezeigt.

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Mein Bahnjahr 2020 (vgl. zum Durchschnitt der Jahre 2014-2019)
Gefahrene Strecke: 25.400 km (-) Gesamtreisezeit: 14,33 Tage (-) Gesamtverspätung (wie FGR): 818 min (=) Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 73,9 km/h (-) Kosten pro km: 7,1 Cent (+) Anschlusserreichquote: 87,0% (--)
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 15 Jan 2021, 22:17


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QUOTE (Südostbayer @ 15 Jan 2021, 18:46)
Meist liegt die Trasse auch abseits der Kernbebauung, so dass im Vergleich zu anderen Ausbaustrecken auch relativ wenig Lärmschutzmaßnahmen nötig werden sollten. Problematisch sind in der Hinsicht eigentlich nur der Mühldorfer Norden und der unmittelbare Einzugsbereich von Rosenheim (Westerndorf St.Peter und Rosenheim selbst).

Wobei beim Thema Rosenheim auch wieder das Thema Ausbau hochkommt. Wenn man dort eine nördliche (Tunnel)Variante baut, könnte man die gleich an die Strecke iR Mühldorf anschließen.

Vermutlich läuft es so wie immer: Nach langen und zähen Verhandlungen einigt man sich mit den Inntalanliegern auf eine Variante, die keinen Anschluss nach Mühldorf bietet, weshalb man wieder von vorne anfangen darf wink.gif
    
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Jean
  Geschrieben am: 16 Jan 2021, 09:31


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QUOTE (Metropolenbahner @ 15 Jan 2021, 22:17)
Vermutlich läuft es so wie immer: Nach langen und zähen Verhandlungen einigt man sich mit den Inntalanliegern auf eine Variante, die keinen Anschluss nach Mühldorf bietet, weshalb man wieder von vorne anfangen darf wink.gif

Würde mich nicht wundern, wenn das Thema in 30 Jahren immer noch nicht durch ist. Ist ja schließlich keine Autobahn...obwohl...irgendwie schon, eine Güter-Schienen-Autobahn. tongue.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
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andreas
  Geschrieben am: 17 Jan 2021, 15:54


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QUOTE (Jean @ 16 Jan 2021, 09:31)
Würde mich nicht wundern, wenn das Thema in 30 Jahren immer noch nicht durch ist. Ist ja schließlich keine Autobahn...obwohl...irgendwie schon, eine Güter-Schienen-Autobahn. tongue.gif

darum sag ich ja - Autobahn und Bahnstrecke gemeinsam bauen biggrin.gif ....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 29 Jan 2021, 23:02


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Neue Bahnsteigkante Pasing ist nun ein Projekt zur Engpassbeseitigung im Deutschlandtakt. Siehe S.42 von https://assets.ctfassets.net/scbs508bajse/1..._15.07.2020.pdf



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