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[M] Architektur und Stadtentwicklung [Zur Themenübersicht]
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Autoverbot
  Geschrieben am: 26 Jul 2019, 09:04


Kaiser


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QUOTE (Lazarus @ 6 Jul 2019, 20:05)
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt...obox=1562410338

Quaas verliert wohl sein Stadtratmandat. Heftig...

Schade, ich mocht den Quaas sad.gif

Bearbeitet von Autoverbot am 26 Jul 2019, 09:04

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U5 = letzter U-Bahn-Neu- und Ausbau in München!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 26 Jul 2019, 09:05


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 18118




QUOTE (Valentin @ 25 Jul 2019, 18:46)
in einer noch halbwegs erhaltenen Innenstadt.

Das muss vor 1944 gewesen sein.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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andreas
  Geschrieben am: 26 Jul 2019, 14:14


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QUOTE (Valentin @ 25 Jul 2019, 19:46)
Ich bin auch für Metropolenmittelpunkte wie in Paris. wink.gif

Daher in den Münchner Norden damit. Dort stören sie keine Sichtachsen.

Hochhäuser als Symbol für Metropolen zu senhen, ist so etwas von 60er - oder Immobilienspekulant. Deswegen versucht jeder Architekt, der seinen Kunden dienen will, an Kreuzungen "Tore" (zusätzliche Stockwerke im Dachbereich der Hausecke zu Straßenkreuzung) zu verkaufen. Sinnvoll wäre wie in echten Großstädten ein Bereich mit hohen Bauwerken und leistungsfähiger Verkehrsinfrastruktur in absoluter Nähe, aber außerhalb des Mittleren Ringen . Keine "städtebauliche Dominante" als maximale Gewinnerzielung in einer noch halbwegs erhaltenen Innenstadt. Die Münchner sollten sich endlich so lautstark melden, wie die Pariser nach dem Bau dieses Hochhauses.

joa, weil die Friedenheimer Brücke ist ja sowas von Innenstadt.... die ist ja genau da, wo du willst - außerhalb des Mittleren Ring....

--------------------
Es heißt nicht, nicht net.
    
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Wildwechsel
  Geschrieben am: 26 Jul 2019, 14:29


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QUOTE (andreas @ 25 Jul 2019, 17:45)
Achja, die in München so heiß geliebten Sichtachsen.... Wir haben ja genug Platz in der Stadt, da langen ja 5 Geschosse locker - betonieren wir halt in Feldmoching die letzten freien Äcker zu, hauptsache wir bauen keine Hochhäuser in irgendwelche Sichtachsen....

Du gehörst also auch zu den Leuten, die glauben, dass man mit dem sechsten Stockwerk bereits die 100m überschreitet.

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Beste Grüße usw....
Christian


Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 26 Jul 2019, 15:29


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Beiträge: 6687




Ich finde einfach nicht, dass eine Höhenbegenzung Sinn macht. Ein 100m Haus stört die Sichtachse vom Nymphenburger Schloss genau so wie ein 155m hohes.
Ich habe damals tatsächlich trotzdem für den Bürgerentscheid und für die Grenze gestimmt, weil in der damals aktuellen Hochhausdebatte nur "Vierkantbolzen" geplant waren.
Immerhin führt das dazu, dass jetzt, wo das erste mal wieder ernsthaft höhere Gebäude geplant werden, mehr auf Ästhetik geachtet wird.

Ich hätte mir noch etwas mehr Einfallsreichtum gewünscht und deutlich mehr Grün (da gibt es jüngerer Zukunft tolle Beispiele für begrünte Hochhäuser), aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
    
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andreas
  Geschrieben am: 27 Jul 2019, 09:15


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QUOTE (Wildwechsel @ 26 Jul 2019, 15:29)
Du gehörst also auch zu den Leuten, die glauben, dass man mit dem sechsten Stockwerk bereits die 100m überschreitet.

nö, aber ich seh halt, daß man bei 95% der bauten sich nicht über die 5 Stocke hinaustraut....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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JLanthyer
  Geschrieben am: 27 Jul 2019, 09:39


König


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QUOTE (Mark8031 @ 26 Jul 2019, 08:28)
Dass Wohnungsmangel herrscht ist Dir aber nicht entgangen, oder? Maximale Gewinnerzielung gäbe es, wenn es sich ausschließlich um Gewerbeflächen handeln würde. Das kann man also so auch nicht vorwerfen.
Wie kann es bei leerstehende Gebäude bzw. Wohnungen Wohnungsmangel geben? So lange sie leer sind, stehen den Menschen die Wohnungen zur Verfügung und können so lange bezogen werden, bis tatsächlich eine Wohnungsmangel eintritt. Auch besteht die Möglichkeit, die leerstehende Industrie- bzw. Bürogebäude in Wohnungen umzubauen, daß der Neubau von neuen Häusern bzw. Wohnungen vorübergehend wegfällt. Ich denke, daß die Gewerbeflächen auch dem Wandel der Zeit unterliegen, die irgendwann in Wohnflächen umgewandelt werden können. Gewerbeflächen können auch, wenn sie als Wohnflächen nicht in Frage kommen, renaturiert werden. D.h. kompletter Abriß sämtliche Gewerbegebäude und Infrastruktur innerhalb der Gewerbefläche.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 27 Jul 2019, 11:02


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Beiträge: 8878




Dann eben in lang, für den rechtsdraußen-heruntrgefallenen: Es herrscht ein Mangel an BEZAHLBAREM Wohnraum. Für die Immobilienspekulanten lohnt es sich tatsächlich mehr, ein Gebäude so lange leer stehen zu lassen, bis jemand bereit (oder genötigt) ist, die aufgerufenen Mondpreise zu bezahlen.

Es herrschen auch sehr unterschiedliche Baustandards und -Vorgaben, was Gewerbe- oder Wohnraum angeht, was die 'Umwandlung dann meist doch etwas schwierig gestaltet.
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 27 Jul 2019, 12:36


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QUOTE (JLanthyer @ 27 Jul 2019, 09:39)
Wie kann es bei leerstehende Gebäude bzw. Wohnungen Wohnungsmangel geben? So lange sie leer sind, stehen den Menschen die Wohnungen zur Verfügung und können so lange bezogen werden, bis tatsächlich eine Wohnungsmangel eintritt. Auch besteht die Möglichkeit, die leerstehende Industrie- bzw. Bürogebäude in Wohnungen umzubauen, daß der Neubau von neuen Häusern bzw. Wohnungen vorübergehend wegfällt. Ich denke, daß die Gewerbeflächen auch dem Wandel der Zeit unterliegen, die irgendwann in Wohnflächen umgewandelt werden können.

In München gibt es fast keinen Leerstand - weder im Wohn- noch im Gewerbebereich. Und eine Umwandlung von Gewerbe in Wohnen ist ohne Weiteres nicht möglich. Da gibt es ein gescheitertes Beispiel nähe S-Bf Siemenswerke. Welches Gebäude genau, weiß ich aber nicht mehr - das hat mir nur jemand beim Vorbeifahren erzählt. Wie du dir vielleicht mit logischem Nachdenken erschließen kannst, haben Wohnen und Gewerbe völlig andere Anforderungen.

QUOTE
Gewerbeflächen können auch, wenn sie als Wohnflächen nicht in Frage kommen, renaturiert werden. D.h. kompletter Abriß sämtliche Gewerbegebäude und Infrastruktur innerhalb der Gewerbefläche.

Und das löst dann die Wohnungsnot wie genau?

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Für ein Ende der Ausschreibungen und für eine integrierte Eisenbahn - Netz und Betrieb sind untrennbar.
SBS kollidiert mit Baum wegen mangelhafter Vegetationspflege von DB Netz - Kompletteinstellung der SBS ohne Vorankündigung wegen Rechtsstreitigkeiten - Ausfall "einzelner" Züge bei der OPB und Alex Nord wegen Personalmangel - Totalausfall Alex Immenstadt - Oberstdorf vom 20.07. bis 09.09 wegen Personalmangel - Urlaub für die BRB zwischen Kaufering und Landsberg vom 29.07. bis 08.09. wegen Personalmangel - Zahlreiche Zugausfälle bei der BRB wegen Personalmangel - Massive Einschränkungen bei der BOB im Januar wegen nicht geräumter Gleise Ausfälle bei der Regio-S-Bahn Bremen über fast 1 Jahr - Vertrag mit der NWB trotzdem verlängert
    
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Valentin
  Geschrieben am: 28 Jul 2019, 18:06


Kaiser


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QUOTE (andreas @ 27 Jul 2019, 09:15)
nö, aber ich seh halt, daß man bei 95% der bauten sich nicht über die 5 Stocke hinaustraut....

Ab sechs Stockwerken ist ein teurer Aufzug vorgeschrieben. Daher kann der 6 Stock den Gewinn beim Bau auch schon einmal verkleinern.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 28 Jul 2019, 18:50


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QUOTE (Valentin @ 28 Jul 2019, 19:06)
Ab sechs Stockwerken ist ein teurer Aufzug vorgeschrieben. Daher kann der 6 Stock den Gewinn beim Bau auch schon einmal verkleinern.

Wobei sich das heute ziemlich erledigt hat. Weil ohne Aufzug hat eine Wohnung nunmal schlicht ein Manko, die den Preis deutlich drückt. Ich sage nur Behindertenfreundlichkeit. Ich kenne kaum Neubauten, wo kein Aufzug vorgesehen ist. Das ist bei Mehrfamilienhäusern Standard.

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Valentin
  Geschrieben am: 28 Jul 2019, 19:22


Kaiser


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Beiträge: 1572




QUOTE (andreas @ 26 Jul 2019, 14:14)
QUOTE (Valentin @ 25 Jul 2019, 19:46)
Ich bin auch für Metropolenmittelpunkte wie in Paris.  wink.gif

Daher in den Münchner Norden damit. Dort stören sie keine Sichtachsen.

Hochhäuser als Symbol für Metropolen zu senhen, ist so etwas von 60er - oder Immobilienspekulant. Deswegen versucht jeder Architekt, der seinen Kunden dienen will, an Kreuzungen "Tore" (zusätzliche Stockwerke im Dachbereich der Hausecke zu Straßenkreuzung) zu verkaufen. Sinnvoll wäre wie in echten Großstädten ein Bereich mit hohen Bauwerken und leistungsfähiger Verkehrsinfrastruktur in absoluter Nähe, aber außerhalb des Mittleren Ringen . Keine "städtebauliche Dominante" als maximale Gewinnerzielung in einer noch halbwegs erhaltenen Innenstadt. Die Münchner sollten sich endlich so lautstark melden, wie die Pariser nach dem Bau dieses Hochhauses.

joa, weil die Friedenheimer Brücke ist ja sowas von Innenstadt.... die ist ja genau da, wo du willst - außerhalb des Mittleren Ring....

Wer ein Hochhaus säht, wird einen Wald von 08/15 Hochhäusern ernten. Und dann ist von dieser doch so mustergültigen Architektur nichts mehr sichtbar. Die Pariser haben sich bereits anfang der 70er (nach dem Schock des Tour Montparnasse) dafür entschieden, daß ihre innere "Altstadt aus einem Guß" erhalten bleibt und die Hochhäuser konzentriert außerhalb gebaut werden müssen.
Ohne diese Begrenzung wäre die "Identität" (wichtiges Alleinstellungsmerkmal) der Stadt (wie hier im Film öfters perfekt übertrieben dargestellt) verlorengegangen. Mit die am meisten beworbene Besonderheit Münchens ist dagegen der Alpenblick. Dieser sollte daher planerisch bewahrt werden. Einer planerische Hochhauskonzentration im Münchner NO oder NW würde dem auch nicht entgegenstehen.


Vergleichbares zur Stadtentwicklung ist doch leider gerade in den Münchner Gartenstädten zu beobachten. Dort mutiert bei den Bauträgern ,mit rechtlich bindenden Verweis auf ähnlich groß ausgefallene Häuser in der Nachbarschaft, der ursprünglich große Garten eines kleinen Einfamilenhauses zum Handtuchvorgarten einer mehrstöckigen Wohnanlage. Hier hatte die Stadt bereits in der Vergangenheit mit der Zulassung erster massiver Bebauung das gestalterische Zepter (Bebauungsplan) aus der Hand nehmen lassen. Eine ähnliche Entwicklung ist für der Hochhausbau zu befürchten.

Letztendlich könnte sich der "wilde" Hochhausbau im internationalem Standortwettbewerb damit sogar als Standortnachteil erweisen...

    
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