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DB zieht sich aus dem Güterverkehr zurück [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 3 Oct 2019, 16:45


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 3 Oct 2019, 08:11)
Naja, ewig kann man halt auch nicht mehr mit zum x-ten Mal aufgearbeiteten 29X mit Diesel unter der Fahrleitung rußen.
Macht man auch nicht. Bei DB Cargo sind längst überwiegend 26X Voith Gravita mit Diesel unter der Fahrleitung unterwegs. tongue.gif

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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146225
  Geschrieben am: 3 Oct 2019, 17:22


Lebende Forenlegende


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QUOTE (218 466-1 @ 3 Oct 2019, 16:45)
Macht man auch nicht. Bei DB Cargo sind längst überwiegend 26X Voith Gravita mit Diesel unter der Fahrleitung unterwegs. tongue.gif

Das kann sich je nach Landstrich doch sehr unterscheiden.

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Unmündig nennt man uns, und Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht!
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 11 Jun 2020, 18:47


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 3 Oct 2019, 18:22)
Das kann sich je nach Landstrich doch sehr unterscheiden.

Und jetzt die Rolle rückwärts, die neue Chefin Nikutta will wieder mehr Einzelwagenverkehr und "aktiv bis aggressiv" auf die potentiellen Kunden zugehen. Na hoffentlich wird das keine Gewaltorgie laugh.gif

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn...00611-99-390340

Wie das Ganze realisiert (finanziert) werden soll wird nicht gesagt.
    
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Markus
  Geschrieben am: 17 Sep 2020, 08:56


Routinier


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QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Jun 2020, 19:47)
Und jetzt die Rolle rückwärts, die neue Chefin Nikutta will wieder mehr Einzelwagenverkehr und "aktiv bis aggressiv" auf die potentiellen Kunden zugehen. Na hoffentlich wird das keine Gewaltorgie laugh.gif

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn...00611-99-390340

Wie das Ganze realisiert (finanziert) werden soll wird nicht gesagt.

Ich wünschte die DB ist hierbei erfolgreich.
Das funktioniert aber nur, wenn einige Entscheidungen der letzten Jahre zurück gedreht werden und z.B. still gelegte Gleisanschlüsse wieder in Betrieb genommen werden.

Auch still gelegte Strecken.

Die Politik (und die DB) müssen endlich begreifen, dass Eisenbahninfrastruktur einen gleichen Stellenwert haben muss, wie Straßeninfrastruktur. Ja, ohne dauerhafte Subventionierung für Inbetriebnahme und Wartung funktioniert es nicht.

Btw, Wasserinfrastruktur sehe ich als ähnlich existenziell an.

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Bayern ist vielleicht das einzige deutsche Land dem es gelungen ist, ein wirkliches und in sich selbst befriedigtes Nationalgefühl auszubilden.
(Otto von Bismarck)

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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 17 Sep 2020, 11:15


Kaiser


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Auch hier hätte man schon seit 30 Jahren Teil Autonom fahren können. Sprich die Güterwagen koppeln semi Autonom an den Zug an.

--> https://de.wikipedia.org/wiki/CargoSprinter <--

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Südostbayer
  Geschrieben am: 17 Sep 2020, 15:21


Kaiser


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 17 Sep 2020, 12:15)
Auch hier hätte man schon seit 30 Jahren Teil Autonom fahren können. Sprich die Güterwagen koppeln semi Autonom an den Zug an.

--> https://de.wikipedia.org/wiki/CargoSprinter <--

Der CargoSprinter-Betrieb von 1998 bis 2000 war eher das Gegenteil von autonomem Fahren: Statt Container in längeren Züge mit entsprechend geringerem Personalaufwand mitzugeben, fuhr man Kurzzüge.

Das danach mit zwei CargoSprintern erprobte "CargoMover"-System autonom fahrender Güter"wagen" hat aus meiner Sicht das konzeptionelle Problem, dass der einzelne "Wagen" damit teuer wird. Geringeren Personalkosten stünden hohe Fixkosten gegenüber. Man würde damit im Wesentlichen das Prinzip autonomer Straßenfahrzeuge auf die Schiene verlegen, ohne aber die Flexibilität des Straßenfahrwegs zu haben und ohne die Vorteile der Schiene (niedrigerer Energieeinsatz) wirklich zu nutzen.
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 17 Sep 2020, 16:36


Kaiser


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wink.gif dafür könnte man schneller sein. Beispiel auf einer Route hast du 10 Kunden. Befindet sich ein Wagen in der mitte fährt der "hintere" Teil hinter die Weiche der einzelne Güterwagen rollt raus und der hintere teil koppelt sich wieder an den Zug an und weiter geht es!
Eventuell wird auch gleich ein vollter Wagen angehängt. Vorteil kein Personal würde benötigt werden.
Aber Ich weiss das ist für die Eisenbahn Welt Since Fiktion.

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Mühldorfer
  Geschrieben am: 17 Sep 2020, 17:41


König


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hallo,
ich denke da eher an 20- und 40-feet-container und automatische Lade-Entladetechnik die ähnlich von Hochregalumschlag auf Unterwegsbahnhöfen Container aufseetzt oder abnimmt. Teils auch daß dann damit Fracht selbstständig umsteigt. Evitl. auch mit Automatisierung kleinere Behälter wie die der 60er-Jahre für Behältertragwagen. Oder auch die Stanndard-Rollcontainer der 50er-Jahre und her mit den Collico!

Und nicht alles vollautomatisch, Personal gibt es genug, stattdessen an Provinzbahnhöfen gleichzeitig die Zentrale der bisherigen Paketlieferdienste mit Gebietsmonopol, also Neuauflage der "Bahnamtlichen Rollfuhr", ob das nun DHL, UPS, Hermes usw. macht wäre egal. Amazon oder Zalando würde eine je Kiste packen die dann per Bahn nach Eggenfelden ginge, UPS/DHL/Hermes liefert aus und holt auch bei "Spezialwerkzeugbau-Müller-Fräse" die 100kg-Kiste für eine Oldenburger Fabrik, auf der Straße nur bis zum Bahnhof Eggenfelden....

PS.: Politische Entscheidung, für fast alles sind 72h Laufzeit schnell genug.


Rollcontainer, ich kann mich erinnern an die Tempo-Matador-Hubwagen die diese zustellten , dem Einzenhändlern vor die Ladentür brachten.
    
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146225
  Geschrieben am: 17 Sep 2020, 18:57


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Mühldorfer @ 17 Sep 2020, 17:41)
Personal gibt es genug

Ja, gerade bei der Eisenbahn merkt man das überall mehr als deutlich.

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Markus
  Geschrieben am: 21 Sep 2020, 13:36


Routinier


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Holz: Es gibt so viele Holz-Transporte auf der Straße. Für mich ist das ein absolutes Unding, wenn derart schwere Transporte auf der Straße gefahren werden, ohne dass dabei entsprechende Straßennutzungsgebühren gezahlt werden. Holz ist prädestiniert für die Schiene. Die Politik muss da unbedingt umsteuern.

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uferlos
  Geschrieben am: 21 Sep 2020, 13:39


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QUOTE
Die Politik muss da unbedingt umsteuern.

die Politik interessiert sich nicht für die Schiene...
Die ist aktuell damit beschäftigt, die Bevölkerung mit sinnlosen Maßnahmen zu schikanieren...

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mfg Daniel
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 21 Sep 2020, 13:45


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QUOTE (Markus @ 21 Sep 2020, 14:36)
Holz: Es gibt so viele Holz-Transporte auf der Straße. Für mich ist das ein absolutes Unding, wenn derart schwere Transporte auf der Straße gefahren werden, ohne dass dabei entsprechende Straßennutzungsgebühren gezahlt werden. Holz ist prädestiniert für die Schiene. Die Politik muss da unbedingt umsteuern.

Welches Bundesland?
In Bayern las ich mal nen Artikel, wo sich die bay. Staatsforsten gegen die Schließung eines Güteranschlusses wehrten, der dann auch wirklich erhalten blieb. Aber ob das nur die eine Forstdienstelle so machte, oder ob das für ganz Bayern gilt, keine Ahnung.
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 21 Sep 2020, 13:59


Kaiser


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QUOTE (Metropolenbahner @ 21 Sep 2020, 14:45)
In Bayern las ich mal nen Artikel, wo sich die bay. Staatsforsten gegen die Schließung eines Güteranschlusses wehrten, der dann auch wirklich erhalten blieb. Aber ob das nur die eine Forstdienstelle so machte, oder ob das für ganz Bayern gilt, keine Ahnung.

Das lief zumindest in Eichstätt Bahnhof so, siehe https://www.donaukurier.de/nachrichten/wirt...art1735,3228281

Eichstätt Bahnhof ist auch nach wie vor DB Cargo-Gütertarifpunkt "für Holzverkehr in Wagengruppen ab 8 Wagen", https://www.dbcargo.com/resource/blob/50804...9-2019-data.pdf . Allerdings setzt die Nutzung nicht nur dort voraus, dass auch am Zielort Entlademöglichkeiten bestehen und dass Spedition wie Transporteur willens sind, den Bahntransport anzubieten bzw. zu nutzen.

Bearbeitet von Südostbayer am 21 Sep 2020, 13:59
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 21 Sep 2020, 14:11


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Südostbayer @ 21 Sep 2020, 14:59)
Das lief zumindest in Eichstätt Bahnhof so, siehe https://www.donaukurier.de/nachrichten/wirt...art1735,3228281

Ah Danke, genau das wars.

QUOTE
Allerdings setzt die Nutzung nicht nur dort voraus, dass auch am Zielort Entlademöglichkeiten bestehen und dass Spedition wie Transporteur willens sind, den Bahntransport anzubieten bzw. zu nutzen.

Beim Thema Holz ist die Bahn - ausnahmsweise - noch verhältnismäßig gut im Geschäft denke ich. Da gibts doch z.B. das eine Sägewerk an der Strecke Nördlingen - Gunzenhausen, die sogar ein Umlegen der Bahngleise zahlten, um expandieren zu können.

In Stendal hat ein großer Zellstoffproduzent sogar eigene Güterwaggons für Holz entwickelt:

https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/a...lz-transwaggon/

Also Holz ist eine der ganz kleinen Nischen, die noch halbwegs per Bahn funktioniert.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 21 Sep 2020, 14:30
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 21 Sep 2020, 14:58


Kaiser


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Ja, unter Stammholztransporten ist der Bahnanteil höher als bei vielen anderen Güterarten.

Trotzdem ist die Zahl möglicher Empfänger überschaubar. Es gibt ein paar Großsägewerke und -Zellstofffabriken sowie Export. "Mittelgroße" Sägewerke, die früher ("damals") vielleicht ein paar Wagen pro Woche empfangen hätten, haben heute aber meist keinen Gleisanschluss mehr. In Bayern fallen mir gerade nur vier Sägewerke mit aktivem Bahnanschluss ein: Kaufering, Kösching (Ingolstadt), Burgbernheim (nur Versand) und Wilburgstetten (Nördlingen; nur Versand). Auch Holzverladung gibt es nur an wenigen Bahnhöfen. Südlich der Donau fällt mir in Bayern gar kein aktiver Verladebahnhof ein.

Bearbeitet von Südostbayer am 21 Sep 2020, 14:59
    
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