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[M] 2. S-Bahn-Stammstrecke [Zur Themenübersicht]
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Hot Doc
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 09:11


Lebende Forenlegende


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Klingt nicht so, als könnte man Geld oder Zeit sparen dadurch.... rolleyes.gif
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 11:45


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https://www.br.de/nachrichten/bayern/zweite...twendig,RVwXbNa

Nach disem Bericht klingt das schon wieder anders. Ich bin da trotzdem eher skeptisch, das man so eine Umplanung ohne Zeitverlust hinbekommt. Das passt nicht zur Bahn....

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 12:18


Lebende Forenlegende


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Auch wenn der Artikel insgesamt nicht wirklich kritisch ist, merkt der bayrische Hof- und Staatssender immerhin im letzten Satz an:
QUOTE
Umplanungen haben allerdings selten ein Projekt schneller fertig werden lassen oder günstiger gemacht.


Die Worte des bay. Verkehrsministers klingen dagegen fast wie Hohn:
QUOTE
Bei solch lang laufenden Großprojekten ist es üblich, die Planungen neuen Erkenntnissen und technischen Entwicklungen anzupassen.
Ja, das ist LEIDER üblich. Es liegt aber in den meisten Fällen daran, dass Politiker die Projekte unbedingt haben, dann Erfüllungsgehilfen die Projekte schönrechnen und nachher alles der Realität angepaßt werden muss. Das Steuerzahler- und Stimmvieh zahlt ja.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 12:29


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 12 Jul 2019, 09:00)
BR als erste seriöse Quelle zum Thema.
Im Wesentlichen schreiben sie vom Merkur ab, es gibt aber folgende neue Passage

Ich fand das noch hervorhebenswürdig:
QUOTE
Die Bahn hat inzwischen bestätigt, dass eine dritte Röhre als Rettungstunnel gebaut werden muss. Allerdings habe der Einbau keine Auswirkungen auf den Zeit- und Kostenrahmen, wie der Konzern mitteilte.

Also da geh ich mal aus, dass sie den Zeitplan bis 2028 meinen ... warten wir mal ab, was das am Ende wert ist..
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 13:45


Lebende Forenlegende


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NICHTS ist das wert! Das ist die altbekannte Salamitaktik. Erst sind es nur ein paar Änderungen, die üüüüüüberhaupnix ändern. Später braucht man ein paar Millönchen mehr und wird vielleicht ein paar Monate später fertig.
Am Ende kostet es - natürlich aus gaaaaanz anderen Gründen - 1 Milliarde mehr und wird 2040 im Rohbau fertig.
Aber so kleine Änderungen sind bei solchen Großprojekten ja normal!

Wie lange wollt ihr euch denn noch verarschen lassen?
Hätte man vor 5 Jahren gesagt: wir bauen den Tunnel, er wird 2 Milliarden teurer, der Stachus wird komplett abgehängt, der Orleansplatz auch und wir brauchen nochmal 5 Jahre länger, hätten alle - zurecht - eine Einstellung des Projekts gefordert. Selbe Tatsachen Stück für Stück serviert führen zu einem Gewöhnungseffekt und einer erstaunlichen Akzeptanz und einer mindest genauso erstaunlichen Blindheit für Probleme und deren Einnordnung im Gesamtkontext.
(Mich verwundert nur jedes mal wieder, wie krass dieser Effekt ausgeprägt ist.)
    
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Jean
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 13:50


Lebende Forenlegende


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Der einzige Wermutstropfen: Crossrail in London ist auch nicht rechtzeitig fertig geworden...

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AndiFant
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 16:12


Haudegen


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Vielleicht ist es gar nicht wesentlich teurer, eine dritte Röhre zu graben statt auf 7km Länge 9 Rettungszugänge zu bohren, die allesamt nur mit erheblichem technischen Aufwand (Aufzüge ...) zu realisieren sind und im Ernstfall einen Flaschenhals bilden?

Wenn das so wäre, würde sich allerdings die Frage stellen, warum man da nicht gleich drauf gekommen ist.
    
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Jean
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 16:31


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QUOTE (AndiFant @ 12 Jul 2019, 17:12)
Vielleicht ist es gar nicht wesentlich teurer, eine dritte Röhre zu graben statt auf 7km Länge 9 Rettungszugänge zu bohren, die allesamt nur mit erheblichem technischen Aufwand (Aufzüge ...) zu realisieren sind und im Ernstfall einen Flaschenhals bilden?

Wenn das so wäre, würde sich allerdings die Frage stellen, warum man da nicht gleich drauf gekommen ist.

Weil die fähigen Techniker alle mit Stuttgart 21 beschäftigt sind? ph34r.gif rolleyes.gif

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 16:57


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QUOTE (AndiFant @ 12 Jul 2019, 17:12)
Wenn das so wäre, würde sich allerdings die Frage stellen, warum man da nicht gleich drauf gekommen ist.

Eventuell ist das wieder das alte Spiel, das man bei NBS immer wieder hat: Sich im Laufe des u.U. jahrzehntelangen Planungsprozesses verändernde Rahmenbedingungen beim Baurecht, Bauverfahren oder Finanzierungen. Wenn du mal mit völlig anderen Zinsen und Grundstückspreisen, anderen Brandschutz- und Umweltvorschriften und anderer Marktlage auf'm Bau das Planen angefangen hast, kann sich unter den geänderten Vorausetzungen auch eine andere als die ursprüngliche Lösung als am tauglichsten herausstellen. Manchmal wird ja sogar mitten im Bau nochmal was verändert. Bei DSO hab ich letztens mal was gesehen, dass man auf der VDE8 Gleise verlegt hat, die man vor der Eröffnung wieder teilweise rausgerissen hat, um zusätzliche Weichen einzubauen.

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Ja mei...
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 17:04


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Süddeutsche zum Thema

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Nicht zu verwechseln mit der Populären Front

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 17:22


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QUOTE (Iarn @ 12 Jul 2019, 18:04)
Süddeutsche zum Thema

Ah Dankeschön, hatte schon auf die SZ-Version gewartet, die erklärt jetzt wenigstens Einiges:

QUOTE
Die DB musste ohnehin ein neues Rettungskonzept im Münchner Osten erarbeiten, weil der Halt am Ostbahnhof vom Orleansplatz auf die andere Seite der Gleise zur Friedensstraße verlegt werden soll. Dies war am 4. Juli tatsächlich bekannt gegeben worden. Diese neue Lage bedingt eine Änderung der unterirdischen Trasse bis zum Marienhof. Ein weiterer Dominostein, der deshalb umfiel, war der Rettungsschacht an der Kellerstraße in Haidhausen. Dieser liegt wegen der neuen Linienführung zu weit von den Gleisen entfernt, um künftig noch Sinn zu ergeben. (...)  Deutsches Recht sei an EU-Recht angeglichen worden und erleichtere nun den Bau einer dritten Röhre.


Weiterhin steht dort, dass die Verantwortlichen keine Mehrkosten sehen, das 3. Tunnel wäre angeblich billig zu haben. Tunnelgegner halten das für Unsinn - was durchaus stimmen dürfte - aber die gleichen Gesamtkosten könnten mit dem billigeren Bahnhof im Werksviertel zusammenhängt.

Summa Summarum seh ich damit wenigstens die Hoffnung, dass das halbwegs stimmen könnte und kein Kostendebakel wie bei S21 droht.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 12 Jul 2019, 17:22
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 18:26


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Mal von den Kosten abgesehen, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, das man den Mehraufwand 3.Röhre im selben Zeitfenster schaffen kann....

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Iarn
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 18:26


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Ich bin jetzt auch wieder etwas beruhigter aber nicht völlig.
Was mir nicht klar ist, wieso man eine so dämlicheI Formationspool fährt?
Man hätte doch wirklich die jüngste Ankündigung mit der Verschiebung und Umplanung zum Anlass nehmen können, reinen Tisch zu machen und alles sauber zu kommunizieren.
Ansonsten kommuniziert man doch auch nahezu jede einzelne Lastwagenfahrt in den Anwohner Infos. Wieso überlässt man die Kommunikation eines so wichtigen Aspekte der Boulevardpresse?

Ich war bisher (bis auf die Zeit vor dem Forum) immer ein Befürworter der Strecke, aber ich finde, mit dieser Informationspolitik verstellt man die Befürworter und gibt den Gegnern Futter.

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Lazarus
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 21:10


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https://www.tz.de/muenchen/stadt/die-gruene...n-12810144.html

Das erste Mal seit langer Zeit, das ich einem Artikel der tz voll zustimme....

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 23:00


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QUOTE (Iarn @ 12 Jul 2019, 19:26)
Ich war bisher (bis auf die Zeit vor dem Forum) immer ein Befürworter der Strecke, aber ich finde, mit dieser Informationspolitik verstellt man die Befürworter und gibt den Gegnern Futter.

Jo das sieht hier wohl jeder so. Da bekommt man dann den Eindruck, dass es etwas zu verheimlichen gäbe, wobei man sich dann fragen muss, ob da vielleicht noch mehr ist .. sad.gif

Immerhin, die 3. Röhre war auch beim Chefgespräche Randthema. Der Supergau wäre gewesen, wenn das dort überhaupt nicht erwähnt worden wäre. Aber trotzdem ist die ganze Sache immer noch schlimm genug. Ich mein jeder der Chefs hat seine Pressesprecher und Medienbeauftragten und dann kommt so etwas Dilettantisches dabei heraus, das man meinen könnte, die jeweiligen Azubis wären involviert gewesen (wobei die Annahme jetzt ne Beleidigung für die Azubis wäre, die hätten das sicher besser gekonnt).

Bearbeitet von Metropolenbahner am 12 Jul 2019, 23:00
    
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