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Pünktlichkeit im Fernverkehr, So schlimm oder bin ich nur zu streng? [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 4 Oct 2018, 05:18


Lebende Forenlegende


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Alter: 41
Wohnort: TH


QUOTE (Entenfang @ 3 Oct 2018, 21:54)
Und die nächste Hiobsbotschaft, welche uns die nächsten 5 Jahre beschäftigen wird und ganz sicher nicht für eine Verbesserung der Pünktlichkeit sorgen wird:

Monatelange Totalsperrungen auf Teilen der NBS Hannover - Würzburg sowie Mannheim - Stuttgart

Für sage und schreibe 6 Monate (!) wird nächstes Jahr mit Hannover - Göttingen begonnen, 2020 folgt dann ebenfalls für 6 Monate Mannheim - Stuttgart.


Einfach nur ein Trauerspiel.

Das war ja schon länger bekannt und ist jetzt halt noch mal zwecks offiziöser Bekanntgabe in den Medien nochmals hochgekocht. Die Sperrung Mannheim-Stuttgart ist ja auch der Grund, warum im Buga-Sommer 2019 zeitweise Heilbronn von Norden her sehr schlecht erreichbar ist, weil sowohl aus Richtung Würzburg (dort die meiste Zeit des Jahres) als auch aus Richtung Heidelberg baubedingte Sperrungen mit SEV stattfinden. Alle lokalen Proteste dazu haben aber in Sachen "Verschiebung" nichts und gar nichts bei DB Netze bewirkt, denn wenn 2020 der FV via Westbahn (Mühlacker-Bretten-Bruchsal) geführt werden muss, weil die SFS zu ist, dann müssen via Heilbronn für den Güterverkehr freie Trassen möglich sein.

Hannover-Göttingen wird auch lustig, das wird nicht alles durchs Leinetal passen ohne bei "Regio" einzuschränken und Güterverkehr via Altenbeken zu schicken. Und bei Sperrungen, die Kassel betreffen, sage ich für dort den "einen oder anderen" Haltausfall im Fernverkehr voraus.

Man kann sich drüber streiten, wie viel Unterhaltsaufwand bauliche Anlagen benötigen, die dann auch schon wieder rund 30 Jahre in Betrieb sind (Inbetriebnahme 1990/1991). Man kann sich drüber streiten, ob man die Bauarbeiten zeitlich nicht anders organisieren könnte. Deutschland wird hier in seiner selbstgeschaffenen Komfortzone gestört, zu der allerdings auch die Fragen gestellt werden müssen: Wenn wir gerne konzentrierte, schnelle Bauarbeiten 24/7 hätten, um Sperrzeiten kurz zu halten, wo sind die Anlieger, die nicht "wutbürgern" wenn Sonntagnacht um halb drei der Baulärm zu ihnen herüberweht, und wo sind die Massen von Facharbeitern am Bau, die solche Aufträge abarbeiten können? Klein Josua-Kevin und Leon-Maxmilian sollen ja mal was "besseres" lernen...

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Und vergessen Sie nicht: Bevor Sie gehen -
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rautatie
  Geschrieben am: 9 Oct 2018, 15:18


Lebende Forenlegende


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QUOTE (TramBahnFreak @ 3 Oct 2018, 23:42)

Daher Schellen beim deutschen Fahrgast beim Begriff „Umsteigen“ auch sofort alle Alarmglocken.


Ja, beim Umsteigen plane ich notfallmäßig immer einen verpassten Anschluss ein. Insbesondere würde ich mich nicht auf den letztmöglichen Anschluss verlassen, denn wenn man den verpasst, bleibt man womöglich irgendwo in Fulda oder Göttingen etc. hängen.

Zurzeit kann ich ja dank einer Probe-BC100 viel konzentrierte Erfahrungen mit dem Bahnfahren machen, und neben gelegentlichen überpünktlichen Fahrten gibt es halt schon die vielen Fälle von mäßig bis stark verspäteten Fahrten. Neulich wollte ich von Hannover nach München fahren, und alle Züge hatten beinahe systematisch ungefähr 45 Minuten Verspätung. Dazu kam noch eine starke Überfüllung, sodass ich meinen ersten Fahrversuch aufgegeben hatte (ich bin zwar eingestiegen, aber nach einigen Bedenksekunden wieder rausgesprungen, weil es im Zug eher wie in einer überfüllten Metro zugegangen ist).

Normalerweise stört es mich aber gar nicht mehr allzu sehr, soweit es sich nicht um die letzte Verbindung handelt, bei der ich nicht gern 60 oder 80 Minuten verspätet weit nach Mitternacht irgendwo ankomme. Denn vor der geplanten Fahrt schaue ich in der DB-App nach und plane meine Abfahrt weniger nach der fahrplanmäßigen Zeit, sondern nach der real sich ergebenden Abfahrtszeit inklusive Verspätungen.

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Wo ist das Problem?
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 15 Nov 2018, 05:12


Lebende Forenlegende


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Der August bleibt der vorläufige Tiefunkt mit <70%. Trotz ICE-Brand und KRM-Sperrung, hält sich DB seither knapp über der 70% Marke. Kann aber auch daran liegen, dass man sich durch häufigere Ausfälle auch viele Verspätungen erspart hat. ph34r.gif
QUOTE (DB)
Der Brand eines ICE-Zuges am 12. Oktober führte zu einer tagelangen Komplettsperrung der wichtigen Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt/Main.

In der Folge musste der gesamte Zugverkehr auf diesem vielbefahrenen Korridor großflächig umgeleitet werden. Die daraus resultierenden erheblichen Verspätungen im Nah- und Fernverkehr schlugen sich in sinkenden Pünktlichkeitswerten nieder. Die DB arbeitete zwar mit Hochdruck daran, die Befahrbarkeit der Strecke zunächst eingleisig wiederherzustellen und setzte schnell einen verlässlichen Übergangsfahrplan in Kraft, konnte jedoch die bedauerlichen Auswirkungen für die Fahrgäste nicht vollständig kompensieren.

Entsprechende Kulanzregelungen wurden schnell und unbürokratisch umgesetzt. Erst nach Abschluss der umfangreichen Reparaturarbeiten fahren die Züge ab 18. November wieder auf beiden Gleisen nach dem Regelfahrplan.
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Pünktlichkeitsentwicklung 2018

Bearbeitet von 218 466-1 am 15 Nov 2018, 05:12

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 15 Nov 2018, 20:24


Lebende Forenlegende


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Alter: 24
Wohnort: GR


Interessant wäre mal eine Pünktlichkeitsstatistik, aus der derartige Grossereignisse raus gerechnet sind, um die alltäglichen „normalen“ Probleme dargestellt zu bekommen.

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Aus Gründen...

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panurg
  Geschrieben am: 15 Nov 2018, 20:35


Routinier


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Beiträge: 396

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Bemerkenswert finde ich auch, dass der Februar 2018, der vom Wetter her weniger zimperlich war als der März, in der Pünktlichkeitsstatistik das zweitbeste Ergebnis bisher eingefahren hat.

Oder liegt das etwa daran, dass die Bahn im Februar nur 28 Tage Zeit hatte, um Murks zu bauen? unsure.gif
    
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Rev
  Geschrieben am: 15 Nov 2018, 20:59


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 28 Nov 11
Beiträge: 2929

Alter: 34



Ich hab derzeit irgendwie das Gefühl das man sich intern einfach einem sparkurs auferlegt hat. Keiner weiß wie es politisch weiter geht einerseits soll gespart werden auf der anderen Seite sollen mehr Fahrgäste transportiert werden und Gewinn erzielt, das passt alles einfach ned

Bearbeitet von Rev am 15 Nov 2018, 20:59
    
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Mühldorfer
  Geschrieben am: 21 Nov 2018, 16:03


König


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Mitglied seit: 11 Dec 10
Beiträge: 881




Hallo,
allgemeine Frage zur Pünktlichkeit, sind die Fahrpläne dafür korrekt?

Daher große Baustellen im Jahrsfahrplan eingepflegt, ist der Plan konfliktfrei und einhaltbar wenn nicht Lokschäden, Bahnunterführungen mit Brückenschäden durch LKW, Personenunfälle, Sturm Bäume auf die Gleise legt, keine Störungen an Bahnübergängen usw. sich ereignen?

Gruß
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 21 Nov 2018, 16:13


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 5093

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QUOTE (Mühldorfer @ 21 Nov 2018, 16:03)
Daher große Baustellen im Jahrsfahrplan eingepflegt, ist der Plan konfliktfrei und einhaltbar

Ja.

QUOTE
wenn nicht
... der tägliche Betrieb wäre, der nie störungsfrei abläuft. Natürlich wirkt es sich massiv auf die Pünktlichkeit aus, wenn man SFS sperrt und über Altstrecke umleitet, wenn zweigleisige Strecken nur eingleisig befahrbar sind, wenn es unzähige Las gibt usw. usf.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 21 Nov 2018, 17:25


Kaiser


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Beiträge: 1328




QUOTE (Entenfang @ 21 Nov 2018, 17:13)
... der tägliche Betrieb wäre, der nie störungsfrei abläuft. Natürlich wirkt es sich massiv auf die Pünktlichkeit aus, wenn man SFS sperrt und über Altstrecke umleitet, wenn zweigleisige Strecken nur eingleisig befahrbar sind, wenn es unzähige Las gibt usw. usf.

Bei der Eisenbahn gibt es, aus eigener Erfahrung bestätigt, kaum einen Tag ohne jede Störung. Irgendwas ist immer.

Daher war und ist es ein Fehler die Infrastruktur auf den Planbetrieb auszurichten und entsprechend rückzubauen, so dass flächendeckend Ausweichgleise, Weichen, Überleitstellen, GWB und andere Nettigkeiten fehlen.

Das Problem der mangelnden Pünktlichkeit lässt sich ohne Infrastrukturausbau nicht beheben.
Wenn man Insiderinfos hat und dann mitbekommt dass 9/10 der Verspätungen auf die Infrastruktur zurückzuführen ist, dann weiß man wo die Probleme liegen.

Aber gemacht wird: Genau, nichts.
Da werden Streckenabschnitte als überlastet dargestellt und eigentlich müsste man da sofort Abhilfe schaffen, aber Pustekuchen. Erstmal versucht man Züge von der Strecke zu bekommen (Ahrtalzüge), was besonders verrückt ist und ansonsten gibt es Ausbauhorizonte von weit über 10 Jahren und mehr.
Das verrückte ist ja, dass selbst einfachste Maßnahmen wie Weicheneinbau usw. mehrere Jahre dauern.

Wie schaffen es denn die Schweizer oder Österreicher? Was läuft da anders (und ich behaupte nicht dass da alles super ist, aber es ist viel besser)?
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 21 Nov 2018, 17:49


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 21 Nov 2018, 17:25)
Wie schaffen es denn die Schweizer oder Österreicher?

Ausweichgleise etc. gar nicht erst abbauen, dann muss man's auch nicht langwierig wieder aufbauen.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 21 Nov 2018, 23:07


Kaiser


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Beiträge: 1328




QUOTE (TramBahnFreak @ 21 Nov 2018, 18:49)
Ausweichgleise etc. gar nicht erst abbauen, dann muss man's auch nicht langwierig wieder aufbauen.

Das wird ja vielerorts sogar immer noch, unter dem Segen des EBA, gemacht. Hauptsache die Netzführungskraft bekommt seine Prämie.

    
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218 466-1
  Geschrieben am: 9 Dec 2018, 09:18


Lebende Forenlegende


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Im November ging es weiter abwärts. Man schiebt es natürlich weiterhin dem ICE-Brand zu, obwohl der Ersatzfahrplan mit Durchfahrten und reduzierter Zugfolge, Verspätungen vermeiden sollte: Umleitungen gab es im November nicht mehr. Fake News! rolleyes.gif
QUOTE (DB)
Nach dem Brand eines ICE-Zuges am 12. Oktober konnte die eingleisige Sperrung der wichtigen Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt/Main erst ab 18. November aufgehoben werden. Die damit verbundene großflächige Umleitung des gesamten Zugverkehrs auf diesem vielbefahrenen Korridor führte auch im Berichtsmonat zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr. In der Folge sanken die Pünktlichkeitswerte weiter ab.
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218 466-1
  Geschrieben am: 12 Mar 2019, 06:55


Lebende Forenlegende


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Neu werden jetzt auch Reiseketten berücksichtigt, aber mit grosszügigen Zeitpuffern:
QUOTE
Ab diesem Montag misst die Bahn die Pünktlichkeit im Fernverkehr: Wenn Reisende weniger als eine Viertelstunde verspätet ankommen, gilt ihre Verbindung als pünktlich. Dagegen regt sich nun Protest.
„Peinliche Trickserei“ - Empörung über neue Pünktlichkeitsmessung bei der [Deutschen] Bahn

Ich hätte da eine bessere Idee: Schluss mit den minutengenauen Fahrplänen! Dafür so, wie z.B. Haustechniker, die sich ein Zeitfenster von bis zu 2h genehmingen. ICE 596 Abfahrt München zwishen 12:00 und 14:00 Uhr, Ankunft Berlin zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Alle Halte dazwischen entsprechend auch mit den 2h Zeitfenstern. Fahrgäste müssen halt in dem Zeitraum 0-120 Minuten zuwarten, aber es gäbe nur noch ganz wenig Verspätungen. ph34r.gif

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218 466-1
  Geschrieben am: 26 Mar 2019, 05:16


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6147

Alter: 39
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


Bündnis 90/Die Grünen haben nach ausfühlichen Deteils zu Verspätungen und deren Ursachen gefragt und diese von der Bundesregierung gelieftert bekommen:

2018 gab es 3.740.923 Verspätungsminuten (ausgenommen <6 Min.). Mehr denn je. Die Quote lag bei 74,9%. Starker Abfall ggü. 2017 (78,5%), jedoch nicht so schwach wie 2013 (73,9%).

Fernverkehrssystemanschlüsse haben sich von 2017 (87,1%) auf 85,0% in 2018 verschlechtert.

Reisendenpünktlichkeit im Jahr 2017 (84,3%) auf 80,1% 2018 gefallen.

Der Anteil von DB Netz (18%) und und von Baustellen (4%) als Verursacher von Verspätungen im Fernverkehr so niedrig wie nie, seit Beginn der Erfassung in 2010. Dies dürfte aber an gestiegenem Eigenverschulden von DB Fernverkehr liegen.

Warten auf Anschlusszüge blieb stabil bei 2,9%.

Technische Störungen an Zügen waren 2018 mit 443.252 Min. und Anteil von 11,8% jeweils mit neuen Negativrekorden!

Startverspätungen haben stark zugenommen:
Verspätete Bereitstellung 2017 bei 7300 Fällen und 2018 bei 9477 Fällen
Warten auf Personal 2017 in 3210 Fällen 2018 in 4531 Fällen


Weiters zum Rollmatereial: Flachwagen sollen schon Anfang der 2020er Jahre (IC-"Facelift") und Mitte der 2020er Jahre (ICmod) weg. Dies ist alledings unklar, da IC-Facelift erst 2021 abgeschlossen sein wird und da DB ihre Meinung hierzu ändert, wie andere ihre Unterwäsche.
ICE1 sollen bis 2030 im Einsatz bleiben.

Bestand zum 1.1. 2025 sieht z.Z. vor: ICE1mod: 58, ICE2: 44, ICE3-403: 50, ICE3-406: 16, ICE3-407: 17, ICE4-12-Teiler: 50, ICE4-13-Teiler: 50, ICE4-7-Teiler: 37, IC2: 69, ECx: 23.
IC1 entweder k.A. oder nicht mehr vorgesehen. Die fehlen jedenfalls.
Beim ECx sind vmtl. bis dahin Steigerungen zu erwarten.

Quelle: Pünktlichkeit und Zugausfälle bei der Deutschen Bahn bis 2018 – Verfügbarkeit der Fernverkehrsflotte der DB Fernverkehr AG (pdf)

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Entenfang
  Geschrieben am: 26 Mar 2019, 22:45


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 5093

Alter: 24
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QUOTE (218 466-1 @ 26 Mar 2019, 05:16)
Der Anteil von DB Netz (18%) und und von  Baustellen (4%) als Verursacher von Verspätungen im Fernverkehr so niedrig wie nie, seit Beginn der Erfassung in 2010. Dies dürfte aber an gestiegenem Eigenverschulden von DB Fernverkehr liegen.

Warten auf Anschlusszüge blieb stabil bei 2,9%.

Technische Störungen an Zügen waren 2018 mit 443.252 Min. und Anteil von 11,8% jeweils mit neuen Negativrekorden!

Startverspätungen haben stark zugenommen:
Verspätete Bereitstellung 2017 bei 7300 Fällen und 2018 bei 9477 Fällen
Warten auf Personal 2017 in 3210 Fällen  2018 in 4531 Fällen

Interessanter Link, danke!

Nur irgendwie sind die Verspätungsursachen arg unvollständig. Wenn man die Prozentangaben für 2018 aufsummiert, ergeben sich nur 43,7%. 56% aller Verspätungen müssen also andere Ursachen haben und da frage ich mich ja schon, welche das sind und wie die sich verteilen.

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