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Baufortschritt zwischen M-IN-N [Zur Themenübersicht]
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Rev
  Geschrieben am: 26 May 2020, 01:21


Lebende Forenlegende


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Alter: 35



Hm na ja so ganz finde ich eure beiden Ideen nicht toll...

Zum einen die München Nürnberg Express Sache die Macht tatsächlich nur auf der ABS sinn. Die 75 % Leute die durchfahren kenne ich so nicht mindestens in Petershausen, Pfaffenhofen und Ingolstadt sind deutlich ausstiege zu verzeichnen. Dafür ja Dachau kann man sich sparen allein schon wegen der Überfüllung und sbahn Mißbrauch.

Hohe Zahlen an Leuten die durchfahren sind dann eher im Ausflugsverkehr der aber in der Summe weniger aus macht.


Tassen zum Flughafen habe ich auch schon bessere Ideen gesehen. Ein Turm Bahnhof Pfaffenhofen Nord hätte ein Fahgstpotential um die 2-3 Leute übertrieben gesagt. Und Autobahn Bahnhöfe in Allershausen Hm na ja die NIM Parkplätze sind jetzt bisher auch ned extrem ausgelastet. Das brauchen wir südlich von Ingolstadt nicht unbedingt.


Flügeln zum Flughafen da ist es mir kalt den Rücken runter. Zum einen immer Gefahr von Störungen zum anderen Kuscheln im Hbf Zugteil und warme Luft im Flughafen Zugteil. Das Fahrgast Potential bekommt man nicht sauber ausgeglichen.

Bearbeitet von Rev am 26 May 2020, 01:23
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 26 May 2020, 06:11


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 02:21)
Dafür ja Dachau kann man sich sparen allein schon wegen der Überfüllung und sbahn Mißbrauch.

Trotzdem ist es im D-Takt drin und soll wohl vorher schon kommen. Überfüllung im Status Quo ist auch weiterhin kein Argument gegen die Schaffung von Kapazitäten im bezugnehmenden Fall.

QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 02:21)
Tassen zum Flughafen habe ich auch schon bessere Ideen gesehen.

Wo, zeig her? Mir sind noch nichtmal Bierkürge und Schnapsgläser bekannt, von Entwürfen für eine SFS München - Ingolstadt weiß ich nichts, jedenfalls nichts was Rückschlüsse drauf zulässt, dass derjenige, der die Linien mal eben schnell gezogen hat, halbwegs das Gelände kennt.

QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 02:21)
Ein Turm Bahnhof Pfaffenhofen Nord hätte ein Fahgstpotential um die 2-3 Leute übertrieben gesagt.

Kann ich auch da bitte mal die Berechnungsgrundlage haben? Du denkst schon vierdimensional und an die Umgehungsstraße und was die bebauungsmäßig alles nachsichziehen könnte bis überhaupt mal Baubeginn für so eine SFS wäre?

QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 02:21)
Und Autobahn Bahnhöfe in Allershausen Hm na ja die NIM Parkplätze sind jetzt bisher auch ned extrem ausgelastet. Das brauchen wir südlich von Ingolstadt nicht unbedingt.

Verstehe. Weil's in Australien ja schließlich Mittag ist, zumindest gefühlter Mittag, schalt ich in Europa das Licht nicht an.

QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 02:21)
Flügeln zum Flughafen da ist es mir kalt den Rücken runter.

Wir brauchen also keine SFS zum Flughafen, weil da eh keiner hin will. Das ist jetzt irgendwie neu, oder? Letztens hat's scheinbar von Regensburg noch eine zweigleisige Verbindungskurve gebraucht, wo selbst an vielen SFS eingleisige Überleitungen drin sind. Stimmt das was bei den Planern und Entscheidern nicht oder mit deiner Einschätzung? Sag halt einfach, dass du keine SFS hinter'm Haus haben willst. wink.gif

Übrigens hab ich von Flügeln über den Flughafen gesprochen. Nicht zum. Da hängt ja zum Bezugszeitraum ein ganz anderes Bahnnetz dran als das, aus dem ihr heute eure Beobachtungen nehmt.

Wie gesagt, von mir aus kann man das auch lassen, ich hab andere Prioritäten für eine Verbindung zwischen Ingolstadt und der 930, mag das Ilmtal eigentlich so wie's ist lieber und muss nicht zum Flughafen und brauch keine neue B13. Mangelns Bedarf (immerhin schon zwei Monate) würde ich wie zu "besten" Eisenbahnstilllegungszeiten jetzt eh Tatsachen schaffen und eine Startbahn zum mutmaßlich breitesten Radweg der Welt umbauen oder über Nacht für ein paar Jahrzehnte aus "technischen Gründen" sperren. ph34r.gif Egal, im Herbst hat's geheißen, man will sich Gedanken zu einer Flughafen-NBS nach Ingolstadt machen. Allein schon aus NIMBY-Geschtspunkten hab ich mir überlegt, was dabei rauskommen könnte. Alles was bisher hier dagegen spricht ist entweder frei erfunden, höchst spekulativ oder völlig richtig, nur eben nicht für das angenommene Szenario.

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Stammstrecke
  Geschrieben am: 26 May 2020, 06:24


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Beiträge: 47




QUOTE (Jean @ 25 May 2020, 13:42)
Zwei Stunden Takte würde ich gar nicht mehr anbieten. Jede Strecke sollte mindestens im Stunden Takt angeboten werden.

Ich sehe auch mindestens den Stundentakt als langfristiges Ziel. Wenns aber an einem Ende zu viele sinnvolle Fahrmöglichkeiten gibt, muss man leider irgendwo Abstriche machen. Eventuell könnte man das mit Flügeln aber verhindern.
Hättest du eine bessere Lösung für die Strecken nach Berlin und Hamburg?

QUOTE (218 466-1 @ 25 May 2020, 18:57)
Für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben: Ja, die weit überwiegende Merheit (>75%) der Fahrgäste im MüNüX sind Durchfahrer München - Nürnberg.

Einspruch! Unter der Woche stimmt die Aussage bei weitem nicht. Auch am Wochenende würde ich die Realität anders einschätzen.
Ein Vorteil hätte die Führung des MüNüX über die vorgeschlagene Neubaustrecke: Die Überlastung durch die Pendler würde wegfallen. In meiner Lösung würde ich den MüNüX auf der Altbaustrecke lassen, über die NBS würde ein neuer RE von Würzburg über Treuchtlingen-Eichstätt kommen. Der MüNüX muss auch nicht weiter beschleunigt werden, weil die Fahrtzeit bereits mit dem Auto konkurrenzfähig ist.

QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 01:21)
Ein Turm Bahnhof Pfaffenhofen Nord hätte ein Fahgstpotential um die 2-3 Leute übertrieben gesagt. Und Autobahn Bahnhöfe in Allershausen Hm na ja die NIM Parkplätze sind jetzt bisher auch ned extrem ausgelastet. Das brauchen wir südlich von Ingolstadt nicht unbedingt.


Einspruch! Allersberg ist öfters komplett belegt, deshalb wird auch über eine Erweiterung nachgedacht. (Ich habe keinen ganz passenden Link gefunden, aber hier ist das auch mit Thema
    
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JeDi
  Geschrieben am: 26 May 2020, 07:37


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Rev @ 26 May 2020, 01:21)
Dafür ja Dachau kann man sich sparen allein schon wegen der Überfüllung und sbahn Mißbrauch.

Was soll das heißen? Dachau ist immerhin der größte der möglichen Zwischenhalte - und was "sbahn Mißbrauch" sein soll, musst du bitte erklären.

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trans Revolution! Fight the Cistem!
    
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Jean
  Geschrieben am: 26 May 2020, 07:41


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QUOTE (JeDi @ 26 May 2020, 08:37)
Was soll das heißen? Dachau ist immerhin der größte der möglichen Zwischenhalte - und was "sbahn Mißbrauch" sein soll, musst du bitte erklären.

Dachau ist auf alle Fälle ein RB Halt wert. So sehe ich das auch für Fürstenfeldbruck oder Starnberg, nicht zu vergessen die Bahnhöfen mit U-Bahn Anschluss: Feldmoching, Trudering.

Bearbeitet von Jean am 26 May 2020, 07:48

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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Iarn
  Geschrieben am: 26 May 2020, 08:08


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 19573




Bei Pfaffenhofen Nord wäre halt die Frage, welche Züge der Altstrecke dort halten sollen.

Es gab ja mal Überlegungen die bei der S2 Expresse bis Pfaffenhofen einzuführen. Nachdem eine Wende mit dem bald neu gebauten Gleisbild sich nicht wirklich anbietet, müsste wenn man die Idee wirklich verfolgen will, ein neuer Endbahnhof her. Insofern könnte Pfaffenhofen Nord sogar ohne SFS Sinn machen.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 26 May 2020, 16:12


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QUOTE (Iarn @ 26 May 2020, 09:08)
Es gab ja mal Überlegungen die bei der S2 Expresse bis Pfaffenhofen einzuführen. Nachdem eine Wende mit dem bald neu gebauten Gleisbild sich nicht wirklich anbietet, müsste wenn man die Idee wirklich verfolgen will, ein neuer Endbahnhof her. Insofern könnte Pfaffenhofen Nord sogar ohne SFS Sinn machen.

Dann könnten allerdings nur die "S2 Expresse" (mittlerweile sind das soweit ich weiß wieder normale RB geworden) dort halten, weil ohne SFS die Fahrzeit für die durchgehenden Züge zu lang würde. Das wäre auch irgendwie seltsam. Außer man bremst die ICE 3-5 Minuten ein. Wobei die bisherigen Verstärkertrassen ab München zur Minute 40 eh schon so waren/sind, dass der ICE ab München etwa zur Minute 55 direkt am vorhandenen Pfaffenhofener Bahnhof aufläuft. Deswegen hat man einen Verstärker schon auf Endbahnhof Reichertshausen kastriert. Fährt man früher los und hält ggf. im S-Bahnbereich noch öfter, beginnt so langsam die Überschneidung mit der RB-Takttrasse ab München zur Minute 25. Alles Stand jetzt.

Wenden kann man in Reichertshausen/Pfaffenhofen/Rohrbach heute schon, mit jeweils einer Weichenverbindung mehr könnte man sich sogar das Gleis aussuchen. Das neue Pfaffenhofener Gleis 1 würde sich schon anbieten. Nur Abstellen ist das Problem, der Zug muss nach spätestens 20 Minuten wieder weg sein, was in Taktsystemen aber möglich wäre. Wenn nicht, in Pfaffenhofen hat man noch die Möglichkeit den Zug in die Ortsgüteranlage zu fahren, die bleibt ja bzw. wir erneuert, aber vermutlich nicht elektrifiziert. Das könnte man lösen. Ansonsten wär's sicherlich einfacher irgendwo an den Bahnhof ein Abstellgleis anbauen als einen neuen Bahnhof. Mit den (spätestens mit den 190 km/h) eh nötigen Schutzweichen in den Seitengleisen bräuchte man nicht einmal zusätzliche Weichen.

Nur mal angenommen: Ohne SFS läge ein Ausbau der vorhandenen Üst Uttenhofen zum Bahnhof näher als "Pfaffenhofen Nord", zumindest da nördlich von Förnbach, aber was will man da? Die ist frühstens mittelfristig als weiterer RB-Halt zur Erschließung der umliegenden Ortsteile (vgl. Paindorf) sicher (wieder) denkbar, aber eher nicht als "S-Bahn"endpunkt. Die Fahrzeit der durchgehenden RB zwischen den ICE-Trassen gibt kaum weitere Halte her und wenn, dann wäre für einen Hp Winden am Aign deutlich eher Bedarf. Oder man muss neue Trassenkonstruktionen bauen, wo z.B. der vorherige ICE-Takt in Dachau überholt. Das macht die RB aber zusätzlich zu den ganzen 80er-Bahnhofseinfahrten wieder 5 Minuten unattraktiver. Die Alternative wäre, wenn man die RB zur fliegenden Überholung bis Dachau auf den S-Bahngleisen unterbringt. Da kostet aber die Vmax von 120 statt 160 km/h geschätzt auch 2 Minuten und man muss stadtauswärts höhengleich quer über den ganzen Dachauer Bahnhof durch den Verkehr, stadteinwärts am Nymphenburger Kanal. Bei sowas hat man das gleiche Problem wie der vorerst verhinderte Nordringzug in Karlsfeld/Dachau.

Und direkt im Stadtbereich Pfaffenhofen kriegt man kaum einen zweiten Bahnhof unter, die Trasse befindet sich ja auf einem recht hohen Damm mit direkt anschließender Bebauung. Dazu müsste schon viel umgebaut werden.

Vielleicht könnte man auch mit einzelnen 100er-Weichen und Signaloptimierung bei den RB-Trassen noch Zeit gewinnen für weitere Zwischenhalte egal zu welchem Zweck. Wenn man z.B. hier einen Kilometer länger schnell fahren könnte, weil das folgende Avsig ein Zsig wäre, könnte man südwärts schon was gewinnen, nämlich schon etwas mehr als eine Minute. Wer später bremst, ist länger schnell. wink.gif

Bearbeitet von Rohrbacher am 26 May 2020, 16:13

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218 466-1
  Geschrieben am: 26 May 2020, 17:47


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6788

Alter: 41
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 00:24)
Unter der Woche stimmt die Aussage bei weitem nicht. Auch am Wochenende würde ich die Realität anders einschätzen.
Ich denke, dass ich mich beim MüNüX nach nahezu tgl. Nutzung der Züge zu allen möglichen Uhrzeiten 2006-2016 gut genug auskenne und so viel kann sich seither nicht geändert haben.
QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 00:24)
Ein Vorteil hätte die Führung des MüNüX über die vorgeschlagene Neubaustrecke: Die Überlastung durch die Pendler würde wegfallen. In meiner Lösung würde ich den MüNüX auf der Altbaustrecke lassen
wacko.gif wacko.gif wacko.gif
QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 00:24)
über die NBS würde ein neuer RE von Würzburg über Treuchtlingen-Eichstätt kommen.
Noch eine zweite Linie, die terures (p) Material erfordert und es nur zur Hälfte nutzt. Zumal die Metropole Treuchtlingen ganz dringend eine Expressverbindung nach München braucht... Ihr seit schlimmer, als die Bürgermeister der Milchkannen, die ihr Kaff jew. als Nabel der Welt ansehen. dry.gif
Mehr Kapazität auf der Altstrecke mit normalen RE ist auch total überbewertet. Stehplätze sind ja nicht umsonst vorhanden und zu viel sitzen ist ungesund. ph34r.gif
QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 00:24)
Der MüNüX muss auch nicht weiter beschleunigt werden, weil die Fahrtzeit bereits mit dem Auto konkurrenzfähig ist.
Ja genau. Unbedingt vermeiden, dass der Zug schneller als das Auto wird. Das ginge ja garnicht, weil sonst steigen die Autofaher am Ende noch auf die Bahn um. rolleyes.gif

Da kann man nur mit dem Kopf schutteln ...

Bearbeitet von 218 466-1 am 26 May 2020, 17:50

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 26 May 2020, 18:49


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QUOTE (218 466-1 @ 25 May 2020, 19:57)
Das ist dort den örtlichen Gegebenheiten (Kalkstein) geschuldet kostet ungleich mehr, die Trasse befindet sichin Deutschland und es handelt sich nicht um eine Autobahn, sondern Eisenbahn. Nur wegen (p) macht man das ganz sicher nicht zumal die Vmax dort eh nur 250 km/h ist, ungleich bei deiner 300 km/h SFS.

Die Doppeltunnel sind doch seit Jahren vorgeschrieben. Das war doch das Problem mit der VDE8, wo der bay. Teil "billig" mit Einröhrentunnel vor Urzeiten geplant wurde, zw. Erfurt und Halle/Leipzig dann aber schon Doppelröhren gebaut werden mussten. Wegen des Kostenvorteils hat man dann in Bayern dann aber nichts mehr geändert. Am Kalkstein liegt das sicher nicht, das sind Sicherheitsbestimmungen. Den neue Tunnel bei Heigenbrücken hat man z.B. auch mit 2 Röhren gebaut und der hat nur Vmax 150. Es gibt jetzt nur noch Doppelröhren. Im Pegnitztal plant man den eventuellen Ersatzbau ebenfalls mit 2 Röhren.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 26 May 2020, 18:50
    
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Stammstrecke
  Geschrieben am: 26 May 2020, 19:01


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QUOTE (218 466-1 @ 26 May 2020, 17:47)
Ich denke, dass ich mich beim MüNüX nach nahezu tgl. Nutzung der Züge zu allen möglichen Uhrzeiten 2006-2016 gut genug auskenne und so

Dann haben wir hier einfach unterschiedliche Einschätzungen. 75% halte ich weiterhin für übertrieben.
QUOTE (218 466-1 @ 26 May 2020, 17:47)
Noch eine zweite Linie, die terures (p) Material erfordert und es nur zur Hälfte nutzt. Zumal die Metropole Treuchtlingen ganz dringend eine Expressverbindung nach München braucht... Ihr seit schlimmer, als die Bürgermeister der Milchkannen, die  ihr Kaff jew. als Nabel der Welt ansehen.

Das mit dem (p)-Material ist doch logisch. Wenn ein Zug durchgehend auf (p)-Strecken fahren soll, kannst du ihn gleich ICE nennen. Weil die RE-Linien auch die Regionen anbinden, biegt man dann nach einem Teil der Strecke eben ab. Übrigens: Nürnberg hat schon 3 Expressverbindungen in der Stunde nach München, deshalb sehe ich bei Treuchtlingen eher den Bedarf nach einer Expressverbindung. Und am wichtigsten: Eichstätt ist aktuell nur sehr unattraktiv mit RB angebunden, die könnten ganz sicher auch eine Expressverbindung vertragen.
QUOTE (218 466-1 @ 26 May 2020, 17:47)
Ja genau. Unbedingt vermeiden, dass der Zug schneller als das Auto wird. Das ginge ja garnicht, weil sonst steigen die Autofaher am Ende noch auf die Bahn um

Ja unbedingt verhindern, dass Treuchtlinger und Eichstätter vom Auto auf den Zug umsteigen. Das ginge ja gar nicht, dass Autofahrer am Ende noch auf die Bahn umsteigen. Und Nürnberger werden zu Massen vom Auto auf den Zug umsteigen, weil sie statt 01:50 nur 01:30 fahren können. Die ICEs mit 01:00 Fahrzeit können die autofahrenden Nürnberger ja gar nicht nehmen.

P.S: Ich bin ganz klar für eine Verbesserung des Bahnverkehrs zwischen Nürnberg und München. Beim MüNüX muss die Priorität aber ganz klar bei Takt- und Kapazitätsverbesserungen liegen. Geschwindigkeitsverbesserungen sind auf der Linie vor allem für ICE wichtig. Ansonsten sollten meiner Meinung nach vor allem auch andere Regionen von Fahrtzeitverbesserungen profitieren.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 26 May 2020, 23:11


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 12536

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QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 20:01)
Das mit dem (p)-Material ist doch logisch.

Es gilt das gleiche wie gestern: Nachdem mittlerweile Einröhrentunnel auch in Deutschland für solche Sachen wohl eh nicht mehr zugelassen werden, sonst würde man die ja weiterhin bauen, braucht's dann auf der neuen SFS kein (p) mehr. smile.gif

QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 20:01)
Und am wichtigsten: Eichstätt ist aktuell nur sehr unattraktiv mit RB angebunden, die könnten ganz sicher auch eine Expressverbindung vertragen.

Guckt euch den D-Taktentwurf an. Da ist ein neuer RE Nürnberg - Treuchtlingen - Eichstätt Bf - Ingolstadt drin. (Fährt dann versetzt zur RB München - Ingolstadt - Eichstätt Stadt.) Von Mühldorf aus gibt es im Rahmen der Walpertskirchener Spange dann einen "ÜFEX" zum Flughafen. Wenn man so eine SFS bauen würde und entsprechend auch einen RE anbietet, muss man die nur noch sinnigerweise durchbinden. Mit ganz normalen ET mit NBÜ, denke ich mal.

QUOTE (Stammstrecke @ 26 May 2020, 20:01)
Beim MüNüX muss die Priorität aber ganz klar bei Takt- und Kapazitätsverbesserungen liegen.

Der MüNüX auf der gedachten NBS bietet nur den Mehrwert, dass Allershausen einen Anschluss nach München bekommt. Dafür verprasst man eine zweite 190-km/h-Trasse auf der eigentlich zur Verbesserung (und Entkoppelung) des ICE-Netzes sowie für einen Ingolstädter "ÜFEX" gedachten Strecke, macht auch die A92-Trasse zusätzlich voll, wo neben dem heutigen ALX, DIEX/Ring Ost alle ICE und der 930-Güterverkehr durch soll und muss einen zweiten Regionalzug pro Stunde zwischen München und Ingolstadt fahren. Das ist ein Haufen Mehraufwand für eine Expressverbindung von Allershausen nach München. Ob der so umgeleitete MüNüX wirklich schneller wäre, ist zu außerdem bezweifeln. Wenn man's mal grob in GoogleMaps ausmisst, wäre diese SFS wie aufgezeichnet bis Ingolstadt Hbf etwa die gleichen 81 km lang wie die alte Strecke. Der hält weiterhin zwei, drei Mal bis Ingolstadt, muss dort in den gleichen Taktknoten und schneller als 190 oder 200 km/h fährt er trotzdem nicht, was auf der alten Strecke ja dann auch weitgehend geht. Der RE würde also nicht viel Zeit sparen, statt 1:45 fährt der dann vielleicht in 1:40 Stunden bis Nürnberg. Wobei die Nürnberger sich dann fragen könnten, warum der RE nicht am Flughafen vorbeifährt, wenn er schon die neue Strecken nehmen würde. Die BEG fragt sich das dann auch, merkt, dass man den ÜFEX sparen könnte und schwupps fährt der MüNüX via Flughafen und ist erst in 1:55 oder 2:00 Stunden in Nürnberg. So könnte das dann laufen. ph34r.gif

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