Druckbare Version des Themas
Hier klicken um das Thema im Original Format zu betrachten.
Eisenbahnforum.de > Regionalverkehr > Südostbayernbahn Sammelthema


Geschrieben von: Südostbayer am 18 Oct 2004, 19:29
Bauarbeiten Mühldorf - Simbach (Inn) 23.10. - 07.11.2004

Die DB schreibt:

"Zur Erneuerung der Gleise zwischen Mühldorf und Simbach entfallen in der Zeit vom 23.10. - 07.11.04 alle Regionalzüge. Ersatzweise werden Busse (mit zum Teil längeren Fahrzeiten) verkehren. Nach derzeitigem Planungsstand sollen ab Simbach Schnellbusse nach Mühldorf fahren. Darüber hinaus werden Busse über Julbach, Marktl, Neuötting nach Töging fahren, diese Busse werden bereits vor den regulären Zugabfahrtszeiten starten."

Busfahrplan unter http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/44.pdf

Die Baustelle wird von der DGT gemacht. Das heißt, die Maschinen gehen teilweise direkt von der Strecke Ebersberg - Wasserburg auf die Simbacher Bahn.

Das Bißchen Güterverkehr was über Simbach nach Österreich läuft wird über Salzburg umgeleitet. Die ÖBB fährt ganz normal von Braunau kommend bis Simbach.

Geschrieben von: Südostbayer am 18 Oct 2004, 19:36
Bauarbeiten Neumarkt-St. Veit - Pocking 06./07.11.2004

Die DB schreibt:

"Für die Erneuerung mehrerer Brücken und Gleisdurchlässe bei Neumarkt-St. Veit, Eggenfelden und Karpfham ist eine Streckensperrung erforderlich. In der Zeit nach Ankunft des IC Rottaler Land (Samstag, 06.11.04) bis zum Betriebsbeginn am Montag, 08.11.04, werden daher alle Zugfahrten zwischen Neumarkt-St. Veit und Pocking durch Busse ersetzt. Bitte beachten Sie: In Pocking warten die Züge Richtung Passau, in Richtung Mühldorf werden jeweils die Anschlüsse eine Stunde später erreicht."

Busfahrplan für den 06.11. auch unter http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/44.pdf. Den für den 7.11. habe ich noch nicht im Netz gefunden.

Busfahrzeiten von 1:50 h zwischen Neumarkt-St. Veit und Pocking sind rekordverdächtig ... langsam, weil jeder Bahnhaltepunkt angefahren wird und es keine Schnellbusse auf der B388 gibt.

Geschrieben von: DT4.6 am 18 Oct 2004, 19:44
Das sind ja astronomische Fahrzeiten mit den SEV (Neumarkt-St.Veit - Pocking)...

Knappe 2 Stunden, kann man die Züge nicht bis jeweils ein Bahnhof vor der Brücke fahren lassen? Kann mir nicht vorstellen, das die Strecke (sind bestimmt 50-100 km, Eggenfelden liegt ja in Niederbayern) zweigleisig ist. Leider kenne ich an der Strecke nur den Bahnhof Ruhstorf, da wir dort seit 14 Jahren auf der Urlaubsfahrt eine Nacht verweilen...

Wie ist denn die normale Fahrtzeit? Schätze in etwa 1 Stunde.

Bei der Gelegenheit noch eine Frage: In Malchin (liegt zw. Pocking und Simbach an der B12) gibt es da son Güterbahnhof, wo offensichtlich die Strecke auch endet. Wird dieser Güterbahnhof noch betrieben? Hab da noch nie einen Zug gesehn, die Gleise sind aber in einem guten Zustand.

MFG Dennis

Geschrieben von: Südostbayer am 18 Oct 2004, 20:07
QUOTE (DT4.6 @ 18 Oct 2004, 20:44)
Knappe 2 Stunden, kann man die Züge nicht bis jeweils ein Bahnhof vor der Brücke fahren lassen? Kann mir nicht vorstellen, das die Strecke (sind bestimmt 50-100 km, Eggenfelden liegt ja in Niederbayern) zweigleisig ist.

Die Strecke von Neumarkt bis Pocking ist knappe 57 Kilometer lang. Die Sperrung auf der Gesamtstrecke ist schon sinnvoll so, weil nicht nur eine Brücke instandgesetzt wird sondern mehrere auf dem ganzen Streckenstück.

Bloss hat man (anders als bei den Bauarbeiten zwischen Mühldorf und Simbach) darauf verzichtet, einen Schnellbus einzurichten, der nicht alle kleinen Dörfer anfährt. Zwischen Neumarkt und Pocking gibt es eine gute Strasse, die der Bahn sauber Konkurrenz macht: Die 1:10 h, die die Bahn von Neumarkt bis Pocking braucht, unterbietest Du mit dem Auto locker. Aber die Straße geht nicht durch die Dörfer an der Bahn, die der Bus aber alle anfahren muss. Obwohl sicher keine zehn Leute am ganzen Wochenende zum Beispiel in Gern-Altenburg ein und aussteigen.

Aber der Schnellbus würd' halt extra kosten...


QUOTE (DT4.6 @ 18 Oct 2004, 20:44)
Bei der Gelegenheit noch eine Frage: In Malchin (liegt zw. Pocking und Simbach an der B12) gibt es da son Güterbahnhof, wo offensichtlich die Strecke auch endet. Wird dieser Güterbahnhof noch betrieben? Hab da noch nie einen Zug gesehn, die Gleise sind aber in einem guten Zustand.

Malchin kenne ich bloss in Mecklenburg-Vorpommern. Du meist vielleicht Malching zwischen Pocking und Simbach, wo's aber seit 40 Jahr keinen Bahnhof mehr gibt.

Der Bahnhof, den Du eigentlich meist, heißt Tutting (drei oder vier Kilometer nördlich von Malching, auch an der B12). Früher gabs eine Nebenbahn von Simbach über Malching und Tutting nach Pocking mit einer Stichstrecke von Tutting über Rotthalmünster nach Kößlarn. Das war eine sehr gemütliche bayerische Nebenbahn, die sich aber nicht mehr lang halten konnte, als sich die PKW weiter verbreiteten.
Am 2.10.1960 war Schluß für die Personenzüge zwischen Kößlarn und Tutting. Am 1.6.1969 ist den Zügen zwischen Simbach und Pocking das selbe Schicksal passiert. Um 1970 hat man dann die Strecke von Simbach bis Tutting und von Rotthalmünster bis Kößlarn stillgelegt und abgebaut.
Auf der restlichen Strecke war weiter Güterverkehr, was meistens von der Pockinger Rangierlok erledigt wurde. In Rotthalmünster gabs einen Anschluss und sonst war auch hier die BayWa der beste Kunde mit Kunstdünger, Getreide und Baumaterial. Außerdem hat die Bundeswehr in Tutting verladen (Bundeswehr-Fahrschule Pocking und anderes), was ab und zu richtige Militärzüge mit zwei 218 nach Tutting gebracht hat.
In den Neuzigern war Schluss mit Rotthalmünster. Tutting ist etwas später "eingeschlafen". War zum Schluß nur noch die Bundeswehr. Tutting - Rotthalmünster ist wenig später stillgelegt worden. In Rotthalmünster ist um 2000 alles abgebaut worden bis auf ein Gleis (das Streckengleis). Pocking - Tutting war letztes Jahr mal zur Übernahme ausgeschrieben, aber die Strecke will wohl keiner. Stilllegung ist mittlerweile erfolgt, Abbau kommt wahrscheinlich bald.

Geschrieben von: DT4.6 am 18 Oct 2004, 20:45
Hallo!

Genau das meinte ich, da hatte ich wohl was durcheinanderbekommen. Schade, das die Strecke nun wegkommt. Naja, ausser den Gleisen war fast keinerlei Infrastruktur vorhanden, außer einige wenige Bahnübergänge. So war ich der Annahme das dort noch (zumindest Güterverkehr) Züge fuhren, hatte allerdings nie einen gesehen (lag wohl daran, das wir dort immer aufn Sonntag vorbeikommen laugh.gif ).

MFG Dennis

Geschrieben von: ropix am 18 Oct 2004, 20:54
Dabei könnte man diese Strecke meiner Meinugng nach durchaus noch sinnvoll betreiben, es bedarf nur einer "kleinen" Verlängerung (und leider einer nicht zu verachtenden 90° Kurve) nach Bad Füssing. Dort hätte man für eine Straßenbahnähnlichen Zug nach Passau bestimmt genug Potential (Streckenlänge 52 (47 davon bestehend) Kilometer, müsste also eine Diesel-Express-Tram mit 120Km/h sein). Leider haben dort alle Gäste ein Auto. In den letzten Zehn Jahren hab ich nur von einem Güterzug gehört und der hat drei Panzer vorbeigefahren.

Ach ja, da fällt mir ein, die Ausschreibung für Frontenhausen/Maklkofen ist jetzt abgelaufen, es hat sich wohl auch hier kein Käufer gefunden. Also flgt wohl auch hier jetzt bald die Stilllegung und Abbau, spätestens aber mit den ersten Baumasnahmen zum ESTW, da dabei die Verbindungsweiche rausfliegt. Das gleiche Schicksal dürfte auch die Tullingstrecke ereilen.

/Edit: Marklkofen hat kein h

Geschrieben von: Südostbayer am 25 Oct 2004, 11:29
DB-Pressemeldung vom 22. Oktober:

QUOTE
Heute um 14.30 Uhr wurde der neue Ruhpoldinger Bahnhof mit festlicher Blasmusik, Grußworten und kirchlichem Segen eingeweiht. Christoph Kraller, Leiter der SüdostBayernBahn, lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ruhpolding: "Gemeinsam ist es uns gelungen, den Bahnhof Ruhpolding wieder zur Visitenkarte des Ortes zu machen". Auch Ruhpoldings Bürgermeister Andreas Hallweger zeigte sich überzeugt: "Die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes wird Pendler und Touristen gleichermaßen ansprechen, um auf Bahn oder Bus umzusteigen". Für den Freistaat Bayern, der den Löwenanteil der Investitionen förderte, überbrachte Ministerialdirigent Dieter Wellner vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie Grußworte.
Seit 2001 haben die SüdostBayernBahn und der Freistaat Bayern zwei Millionen Euro in die grundlegende Modernisierung der Ruhpoldinger Bahn investiert, 2005 fließen nochmals 4,5 Millionen Euro in die Gleiserneuerung.
Am Abend fuhr die SüdostBayernBahn für die jungen Gäste einen Partyzug durch das abendliche Chiemgau. Los ging es um 19.20 Uhr mit den beiden "Deiner-Partywagen"; nach der Rückkehr gegen Mitternacht folgte noch eine lange After Hour-Party im Traunsteiner NANU.
Der Bahnhof Ruhpolding und das Bahnhofsumfeld wurden in diesem Jahr für 300.000 Euro umfassend renoviert. Die Gemeinde Ruhpolding gestaltete den Vorplatz mit Bushaltestellen, Parkplätzen und einer Fahrradabstellanlage um. Die SüdostBayernBahn legte den Zugang zum Bahnsteig behindertengerecht an und installierte eine Infosäule für die Bahnkunden. Zusammen mit den modernen elektrischen Regionalzügen von DB Regio Oberbayern bildet die Bahnverbindung nun ein Vorzeigestück beispielgebend auch für andere Strecken in der Region.


Gleise gibt's in Ruhpolding allerdings nicht mehr viele...

Geschrieben von: Südostbayer am 25 Oct 2004, 11:41
Neuerdings hat die Südostbayernbahn 6 ehemalige Interregio-Wagen, nämlich 3 Aimz und 3 Bimz. Die Wagen sind aus Saarbrücken gekommen und werden zur Verstärkung der Pendlerzüge nach München eingesetzt. Je ein Aimz und Bimz ist nun fest in der Garnitur des 27002 Simbach - München und des Gegenzugs 27003 eingestellt. Zwei andere Wagen fahren "wild", d.h. werden in den nächsten Wochen in verschiedenen Umläufen getestet. Die übrigen zwei sind Reserve in Mühldorf.

Geschrieben von: Matthias1044 am 25 Oct 2004, 14:31
Kann es sein, dass die neuen Wagen zusammen in einer Garnitur liefen? Hab neulich erstaunt so einen Zug Richtung Mühldorf gesehen.

Geschrieben von: Südostbayer am 25 Oct 2004, 14:37
QUOTE (Matthias1044 @ 25 Oct 2004, 15:31)
Kann es sein, dass die neuen Wagen zusammen in einer Garnitur liefen? Hab neulich erstaunt so einen Zug Richtung Mühldorf gesehen.

Montag vor einer Woche (18.)? Da hat 218 402, frisch zurück aus dem Aw Bremen, fünf der IR-Wagen nach Mühldorf gebracht. Der sechste lief am Dienstag in RB 27075 zum ersten Mal nach Mühldorf.

Geschrieben von: Matthias1044 am 25 Oct 2004, 14:48
QUOTE
Montag vor einer Woche (18.)? Da hat 218 402, frisch zurück aus dem Aw Bremen, fünf der IR-Wagen nach Mühldorf gebracht.

Datum weiß ich jetzt nicht mehr, habe aber frühen Morgen so einen Zug von MOR aus auf der Umfahrung Berg am Laim Ri. Mühldorf gesehen.

Geschrieben von: Südostbayer am 25 Oct 2004, 15:12
QUOTE (Matthias1044 @ 25 Oct 2004, 15:48)
Datum weiß ich jetzt nicht mehr, habe aber frühen Morgen so einen Zug von MOR aus auf der Umfahrung Berg am Laim Ri. Mühldorf gesehen.

Der Überführungszug fuhr Abends.

Hast Du weiße oder rote Abteilwagen gesehen? Weiße Wagen, also wirklich noch dem Fernverkehr zugeteilte Wagen, laufen jeden Samstag morgens nach Mühldorf, um dort die Kurswagengruppe des IC "Rottaler Land" via Passau nach Hamburg zu bilden.

Geschrieben von: Südostbayer am 6 Nov 2004, 15:14
Bauarbeiten Pocking - Passau 04. - 07.12.2004

Folgendes wird durch die Südostbayernbahn offiziell bekannt gegeben:

"Aufgrund von Instandhaltungsmaßnahmen an einer Brücke bei Ruhstorf ist in der Zeit von Samstag, 4. Dezember 2004, ca. 16.00 Uhr, bis Dienstag, 7. Dezember 2004, ein Busersatzverkehr notwendig. Während dieser Zeit werden in einzelnen Abschnitten auch die Gleise ausgewechselt. Der InterCity "Rottaler Land" fährt ohne Einschränkungen für die anreisenden Kurgäste."

Fahrplan für den Schienenersatzverkehr gibts noch keinen.

Nochmal zur Erinnerung: Auch heute (06.11.) sowie morgen ist auf der Rotttalbahn eine Baustelle, allerdings im Abschnitt Neumarkt St.Veit - Pocking. Näheres und Link zum SEV-Plan siehe weiter oben.

Geschrieben von: Südostbayer am 18 Nov 2004, 16:02
Sonderfahrkarte zur Messe Heim und Handwerk

Die Südostbayernbahn bietet für die Fahrt zur Messe Heim&Handwerk, die von 27.11. bis 05.12.2004 in München stattfindet, ein Sonderticket an. Mit dem Ticket, das man in Mühldorf, Burghausen, Simbach und Pfarrkirchen jeweils am Bahnhof bekommt, kann man (nur gültig in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Messe) für 10 Euro nach München und zurück fahren bzw. für 20 Euro auch noch Ehepartner und Kinder mitnehmen. Messekarten gibts auch an den Fahrkartenschaltern.

Geschrieben von: Südostbayer am 18 Nov 2004, 16:12
5.12.04: Sonderzug Neumarkt St.Veit - Mühldorf - Salzburg

Am 5.12.04 bietet die Südostbayernbahn einen Sonderzug von Neumarkt St.Veit über Mühldorf zum Christkindlmarkt in Salzburg an. Fahrpreis pauschal fünf Euro für Hin- und Rückfahrt, Kinder unter 14 frei. Gefahren wird mit zwei 628, vielleicht auch drei. Kartenvorverkauf bei den Schaltern in Mühldorf, Ampfing, Burghausen und Simbach und beim Radio-Sender ISW in Burgkirchen.


Neumarkt-St. Veit ab 12.00 Uhr
Mühldorf ab 12.20 Uhr
Tüßling ab 12.25 Uhr
Garching ab 12.31 Uhr
Kirchweidach ab 12.36 Uhr
Tittmoning-Wiesmühl ab 12.43 Uhr
Fridolfing ab 12.47 Uhr
Salzburg Hbf an 13.08 Uhr

Salzburg Hbf ab 18:20 Uhr
Fridolfing an 18.44 Uhr
Tittmoning-Wiesmühl an 18.47 Uhr
Kirchweidach an 18.53 Uhr
Garching an 18.58 Uhr
Tüßling an 19.04 Uhr
Mühldorf an 19.07 Uhr
Neumarkt-St. Veit an 19.42 Uhr

An allen anderen Zwischenstationen, vor allem Laufen und Freilassing, gibt es keinen Verkehrshalt!



Sonderaktion zum Weihnachtsmarkt in Traunstein

Zitat Südostbayernbahn: "Besuchen Sie den Christkindlmarkt in Traunstein. Mit Ihrer einfachen Fahrkarte können Sie an den Samstagen und Sonntagen im Advent wieder kostenlos zurückfahren. So funktioniert’s: Sie lassen Ihre einfache Fahrkarte an der Verkaufshütte der Holzschnitzerei Viehauser abstempeln; somit ist Ihre Karte zur kostenlosen Rückfahrt gültig. Das Angebot ist ab allen Bahnhöfen im Landkreis Traunstein gültig."

Geschrieben von: Südostbayer am 18 Nov 2004, 16:21
20./21.11.2004 Bahnstrecke Mühldorf - Simbach: kurzfristig nochmals Busse statt Züge

Vollzitat der offiziellen Meldung:

"Auf der Bahnstrecke Mühldorf - Simbach wurden in den letzten Wochen umfangreiche Gleisbauarbeiten durchgeführt. Dabei hat die SüdostBayernBahn rund 4,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Gleise sowie des Gleisunterbaus investiert. Da die für die Bauarbeiten vorgesehene Baumaschine kurzfristig nicht für die gesamte geplante Zeit zur Verfügung stand, ist nochmals an einem Wochenende der Ersatz aller Züge durch Busse notwendig.

Die erneuten Bauarbeiten finden am Wochenende 20./21. November 2004 statt. Dabei werden am Samstag abend, ab ca. 20.00 Uhr, sowie am gesamten Sonntag alle Züge durch Busse ersetzt. Es gelten die gleichen Fahrpläne wie bei der Streckensperrung in den letzten Wochen. Dabei ist zu beachten, dass die Busse - aufgrund der längeren Fahrzeiten - vor den planmäßigen Abfahrtszeiten der Züge starten. Die genauen Fahrpläne sind an den Stationen ausgehängt.

Bei diesen Nacharbeiten wird im Gemeindegebiet Perach nochmals eine von Europas größten Gleisumbaumaschinen zum Einsatz kommen. Die SüdostBayernBahn bittet dabei um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten nochmals zur Lärmbelästigungen kommen kann. Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Zeiten finden die Bauarbeiten rund um die Uhr statt. In Perach ist eine Sperrung des Bahnüberganges bis in die Abendstunden des Dienstag, 23.11.04, notwendig. In Buch wird der Bahnübergang während dem Bauwochenende nur zeitweise zur Verfügung stehen.

Auch in den nächsten Tagen sind weitere Arbeiten entlang der gesamten Bahnstrecke Mühldorf - Simbach erforderlich, dabei wird ebenfalls während der Nachtstunden gearbeitet. Auch hier sind Lärmbelästigungen leider nicht vermeidbar."

Schienenersatzverkehrfahrplan: http://www.suedostbayernbahn.de/-S:4OBxCd:dm-EttNNe2UxxtNNNVRM/imperia/md/content/sdostbayernbahn/46.pdf

Geschrieben von: Wetterfrosch am 23 Nov 2004, 23:18
Quelle:
http://www.br-online.de/bayern1/thema/polizeireport/

80-Jähriger beim Überqueren der Gleise von Zug überrollt

Simbach - Tödlich verunglückt ist ein 80-jähriger Mann beim Überqueren eines Bahnübergangs auf der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach. Als er die Gleise überqueren wollte, stürzte er. Der herannahende Zug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und überrollte den Mann. Er war sofort tot, der Lokführer erlitt einen Schock. Die Strecke musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Ersatzbusse wurden eingesetzt.


Geschrieben von: Dominic1860 am 10 Dec 2004, 20:38
Bis wann sind eigentlich Lokbespannte Personenzüge von Mühldorf nach Freilassing gekommen? dry.gif

Gruß

Dominic182

Geschrieben von: Südostbayer am 10 Dec 2004, 21:27
QUOTE (Dominic182 @ 10 Dec 2004, 20:38)
Bis wann sind eigentlich Lokbespannte Personenzüge von Mühldorf nach Freilassing gekommen? dry.gif

Spätestens im Mai 94 war Schluß, soweit ich mich erinnern kann. Die Züge zwischen Mühldorf und Freilassing wurden recht schnell auf die 628 umgestellt. Vor allem die nach Landshut durchgebundenen Züge, weil man sich da das Umsetzen in Mühldorf sparen konnte (Steuerwagen waren vor den Doppelstocksteuerwagen in Mühldorf fast unbekannt wink.gif)

Geschrieben von: Matthias1044 am 17 Dec 2004, 12:43
Gestern abend (gegen 17.00, 18.00 Uhr?) kam es zu einer Betriebsstörung im Bahnhof Riem, bei der im Störungszeitraum sämtliche Züge und S-Bahnen betroffen waren.
Während der Ausfahrt aus Riem Ubf in Richtung Riem Pbf (- München Ost Rbf) machte der Blue Tiger der Firma TXL schlapp. Der Zug kam in der Weichenstraße zum stehen und blockierte komplett die Strecke. Ursache war ein Rechnerabsturz.
Nach über einer halben Stunde konnte der Tf den Blue Tiger endlich bändigen und die Fahrt fortsetzen.

Geschrieben von: Südostbayer am 30 Dec 2004, 20:49
Mitteilung aus dem Hause der SüdostBayernBahn:

QUOTE
NarrenExpress zum Faschingsball nach Ruhpolding am 22. Januar 2005:

Für alle Faschingsbegeisterte startet am Samstag, 22. Januar 2005, eine Fahrt in den "Wilden Westen". Bei frühabendlichem Treiben rauscht der Zug mit vielen tollen Masken und guter Stimmung nach Ruhpolding. Dort geht es mit dem Faschingstreiben im Kurhaus bis nach Mitternacht weiter. Zu später Stunde bringt die SüdostBayernBahn alle Faschingsbegeisterten wieder sicher nach Hause. Der Spaß beginnt dabei bereits im Zug: zwei Partywagen mit unterschiedlicher Musik sorgen schon auf der Hinfahrt für Partylaune. Und weil im Zug ja keiner auf zuviele Promille achten muß, gibt's auch unterwegs alkoholfreie und weniger alkoholfreie Getränke sowie kleine Brotzeiten.

Der Narrenexpress fährt ab Mühldorf um 18.05 Uhr mit Halt in Waldkraiburg (ab 18.13 Uhr) und Wasserburg (ab 18.30 Uhr). Nach der Rückkehr des Sonderzuges nach Mühldorf (Ankunft nachts um 2.50 Uhr) gibt es in der Bahnhofsgaststätte noch einen "Donisl-Betrieb" mit einem deftigen Weißwurstfrühstück. Zuvor hält der Zug auch in Wasserburg (an 2.20 Uhr) und Waldkraiburg (an 2.40 Uhr).

Tickets für den Narrenexpress zum Preis von 19 Euro gibt es bei den Verkaufsstellen der SüdostBayernBahn in Mühldorf und Ampfing sowie in Wasserburg bei der DB-Agentur im Bahnhof Reitmehring und im Reisebüro am Marienplatz. Im Ticket enthalten sind die Zugfahrt und der Eintritt zum Faschingsball im Ruhpoldinger Kurhaus.


Gefahren wird voraussichtlich mit 218 und Silberlingen, darunter die zwei "Deiner!"-Wagen die die oben genannten Partywagen sein werden. Gesucht wird noch ein Steuerwagen wink.gif

Der Zug fährt gleich nach der Ankunft in Ruhpolding zurück nach Traunstein und wird nach Mitternacht wieder nach Ruhpolding gefahren. Abstellung in Ruhpolding geht nicht, weil der "Bahnhof" seit einiger Zeit etwas zu klein ist...

Geschrieben von: Matthias1044 am 31 Dec 2004, 01:44
QUOTE
weil der "Bahnhof" seit einiger Zeit etwas zu klein ist...

Dieser sogenannte "Bahnhof" besitzt nach dem "Umbau" nicht mal mehr eine einzige Weiche, oder?

Geschrieben von: elchris am 31 Dec 2004, 02:33
QUOTE (Matthias1044 @ 31 Dec 2004, 01:44)
Dieser sogenannte "Bahnhof" besitzt nach dem "Umbau" nicht mal mehr eine einzige Weiche, oder?

Hat DB-Stahlgewinnung auch da nach dem Vorbild Oberammergau gearbeitet? blink.gif

Geschrieben von: Dominic1860 am 31 Dec 2004, 12:03
QUOTE (Matthias1044 @ 31 Dec 2004, 01:44)
Dieser sogenannte "Bahnhof" besitzt nach dem "Umbau" nicht mal mehr eine einzige Weiche, oder?

Stimmt und auch kein Signal mehr sad.gif

Geschrieben von: ropix am 31 Dec 2004, 12:32
QUOTE (Dominic182 @ 31 Dec 2004, 12:03)
Stimmt und auch kein Signal mehr  sad.gif

Dann gäbe es aber ein Problem mit dem Definition "Zugfahrten beginnen und enden an einem Signal" also ein Signal gibt es meines Wissens nach schon noch - die Sh-Tafel am Prellbock mad.gif

Geschrieben von: Matthias1044 am 31 Dec 2004, 12:42
Schon traurig, was dort passiert ist. In den 1990ern haben wir noch Sonderzüge nach Ruhpolding gefahren, jetzt geht da gar nichts mehr. Dasselbe Problem wie in Oberammergau.

Geschrieben von: Südostbayer am 31 Dec 2004, 14:30
QUOTE (Matthias1044 @ 31 Dec 2004, 12:42)
Schon traurig, was dort passiert ist. In den 1990ern haben wir noch Sonderzüge nach Ruhpolding gefahren, jetzt geht da gar nichts mehr. Dasselbe Problem wie in Oberammergau.

Irgendwie geht es schon, siehe NarrenExpress am 22.01. wink.gif Denn zum Glück hat man das Kreuzungsgleis in Siegsdorf nicht abgebaut, wie es mal geplant war. Aber natürlich ist das nur eine traurige Notlösung, wenn man innerhalb von 28 bis 35 Minuten (je nach Tageszeit) von Siegsdorf nach Ruhpolding und zurück fahren muß und in Ruhpolding weder umsetzen kann noch einen längeren Aufenthalt (für die Rentner-Fahrgäste der Sonderzüge eigentlich nötig) haben kann.

Geschrieben von: tauRus am 1 Jan 2005, 23:45
QUOTE (ropix @ 31 Dec 2004, 12:32)
Dann gäbe es aber ein Problem mit dem Definition "Zugfahrten beginnen und enden an einem Signal" also ein Signal gibt es meines Wissens nach schon noch - die Sh-Tafel am Prellbock mad.gif

Hmm, diese Definition ist mir neu, ist die aus der KoRil 0815? biggrin.gif

Ne im Ernst, ein Zug kann durchaus an einem Haltepunkt beginnen/enden, als Zielsignal gilt natürlich die Sh2-Scheibe.

Geschrieben von: ChristianMUC am 2 Jan 2005, 00:06
Wenn ein Zug nicht an einem Haltepunkt enden könnte, würden wahrscheinlich noch ein paar mehr Weichen und Signale existieren. Aber hätte,würde,könnte,etc. bringt sowieso nichts...

Geschrieben von: Matthias1044 am 2 Jan 2005, 20:56
QUOTE
Irgendwie geht es schon, siehe NarrenExpress

Der Name passt irgendwie zu dieser Strecke wink.gif . Naja, es gab Zeiten da fuhren Urlauber und Sonderzüge mit BR 110 nach Ruhpolding, die man dort den ganzen Tag im Bahnhof stehenlassen konnte, bis sie abends wieder Richtung Norden fuhren. Vermute, das geht gar nicht mehr laugh.gif .

Geschrieben von: Südostbayer am 3 Jan 2005, 00:15
QUOTE (Matthias1044 @ 2 Jan 2005, 20:56)
Naja, es gab Zeiten da fuhren Urlauber und Sonderzüge mit BR 110 nach Ruhpolding, die man dort den ganzen Tag im Bahnhof stehenlassen konnte, bis sie abends wieder Richtung Norden fuhren. Vermute, das geht gar nicht mehr laugh.gif .

Nur, wenn man den Planbetrieb einstellt wink.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 3 Jan 2005, 00:23
Themawechsel:

Die Südostbayernbahn hat zum Fahrplanwechsel oder besser gesagt in der Woche danach einige "neue" 628 aus Karlsruhe bekommen. Erstmal nix besonderes, die werden ja öfter getauscht. Interessant ist aber, dass 628 268 darunter ist. Das ist der eine 628, dessen Innenraum 2002 erneuert wurde und sich im aktuellen DB-Design befindet.

Ein paar Fotos, die aus seiner Karlsruher Zeit stammen, habe ich im Netz gefunden. Fotograf A. Klemm:

http://home.arcor.de/efw/628Proto1.jpg
http://home.arcor.de/efw/628Proto2.jpg
http://home.arcor.de/efw/628Proto3.jpg
http://home.arcor.de/efw/628Proto4.jpg
http://home.arcor.de/efw/628Proto5.jpg
http://home.arcor.de/efw/628Proto6.jpg
http://home.arcor.de/efw/628Proto7.jpg

Die Sitze sind, anderes als befürchtet, ziemlich gut gepolstert. Besser als die Sitze in den Doppelstocksteuerwagen der Südostbayernbahn und definitiv besser als im 423 wink.gif

Geschrieben von: ropix am 3 Jan 2005, 00:31
QUOTE (Südostbayer @ 3 Jan 2005, 00:15)
Nur, wenn man den Planbetrieb einstellt wink.gif

Apropos Planetrieb einstellen. Wie siehts derzeit eigetlich aus so zwischen

  • Neumarkt - Frontenhausen
  • Trostberg - Hörpolding
  • Traunstein - Waging


Also für Frontenhausen/Marklkofen ist die Einstellung ja beim EBA beantragt - aus anderer Quelle ist hingegen zu hören, die Güterzüge fahren noch mindestens bis 2005. Und Spötter erzählen belustigt, die SOB hofft, wenn die Weiche rausfleigt, dass nicht gerade eine213 oder 218 in der Strecke ist. DIe Bahn ist nämlich nicht gewillt die angeblichen 100.000 Euro zu zaheln, die die Weiche beim Bau des ESTW kosten würde. Für die anderen ist mir eigentlich keine akute Stillegung oder SPNV-Abbestellung bekannt - aber sie droht im Hintergrund angeblich nach wie vor.

Geschrieben von: Südostbayer am 3 Jan 2005, 00:47
QUOTE (ropix @ 3 Jan 2005, 00:31)
Traunstein - Waging

Solange hier durch den Freistaat Personenverkehr bestellt wird, wird da nichts eingestellt. Nach Waging stand der Verkehr in den letzten Jahren auch nie ernsthaft zur Debatte. Da ist zwar nicht übermäßig viel los, aber doch genug um den Betrieb zu rechtfertigen. Und die Strecke nach Waging ist vom Zustand her ganz okay.


QUOTE (ropix @ 3 Jan 2005, 00:31)
Trostberg - Hörpolding

Auch da gilt: Solange hier durch den Freistaat Personenverkehr bestellt wird, wird da nichts eingestellt. Auch wenn es in Hörpolding und Altenmarkt von gewissen Gemeindefürsten gerne gesehen wäre, weil die dann ihre Bundesstraße verbreitern könnten.

Hier wollte man ja schon den Personenverkehr auf zwei Äste aufteilen: Traunstein - Traunreut und Mühldorf - Trostberg, plus Schülerzug von Trostberg bis Altenmarkt. Vielleicht kommt diese Idee 2005 wieder hoch. Personenverkehr nach Traunreut ist sicher nicht schlecht, aber die Idee dass man Traunreut mit einer kurzen Neubaustrecke in die durchgehende Verbindung von Traunstein nach Mühldorf einbindet gefiel mir viel besser. Kostet aber auch mehr dry.gif



QUOTE (ropix @ 3 Jan 2005, 00:31)
Neumarkt - Frontenhausen
Also für Frontenhausen/Marklkofen ist die Einstellung ja beim EBA beantragt - aus anderer Quelle ist hingegen zu hören, die Güterzüge fahren noch mindestens bis 2005.

Bis 2005 sicher, nächste Woche zum Beispiel wink.gif

Aber ob 2006 noch gefahren wird, ist nicht so sicher. Die Südostbayernbahn kann sich die Strecke aus eigenen Mitteln nicht halten und die Gemeinden/Landkreise wollen bisher nichts zahlen. DB Netz (Konzern) hat sowieso null Interesse an der Strecke.

Interessant ist aber, dass der Landkreis Dingolfing-Landau vertraglich dazu verpflichtet ist seinen Hausmüll per Bahn zur Müllverbrennungsanlage Kastl/Gendorf zu liefern. In Frontenhausen-Marklkofen steht die Verladeanlage des Kreises. Das große Interesse des Kreises an der Bahnverladung war damals schon der Hauptgrund, warum die Südostbayernbahn den Güterverkehr nach Frontenhausen übernommen hat als Cargo nicht mehr wollte bzw. durfte. Bin gespannt, wie das gelöst wird.


Nicht Südostbayernbahn-Infrastruktur, aber von unseren Fahrzeugen befahren ist die Strecke von Straubing nach Bogen. Für die schaut es momentan eher schlecht aus, weil die Donaubrücke in Bogen für ein paar Millionen saniert werden müßte.

Geschrieben von: ropix am 3 Jan 2005, 00:51
QUOTE (Südostbayer @ 3 Jan 2005, 00:47)
Bis 2005 sicher, nächste Woche zum Beispiel wink.gif

Oha - da ist mir ein Sommer weggelaufen - ich meinte eigentlich sicher noch bis Sommer 2005.

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Jan 2005, 01:35
Ist die 213 der SOB noch in Betrieb? Railion hat ja leider zum Jahreswechsel alle 212 abgestellt, obwohl es gerade noch in Mühldorf genügend Arbeit für diese Baureihe gäbe.

Geschrieben von: ET 423 am 3 Jan 2005, 01:40
QUOTE (Matthias1044 @ 3 Jan 2005, 01:35)
Ist die 213 der SOB noch in Betrieb? Railion hat ja leider zum Jahreswechsel alle 212 abgestellt, obwohl es gerade noch in Mühldorf genügend Arbeit für diese Baureihe gäbe.

Schade. sad.gif Hätte man die 212er nicht einfach nach Mühldorf abgeben können? sad.gif

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Jan 2005, 01:47
QUOTE
Hätte man die 212er nicht einfach nach Mühldorf abgeben können?

Mühldorf hatte eigene 212, die letzte war bis vor zwei Tagen in Betrieb.
Railion hatte aber mit dem 31.12. einen Stichtag auserkoren, wo man sich von den 212 trennen wollte.

Geschrieben von: tauRus am 3 Jan 2005, 01:52
QUOTE (ET 423 @ 3 Jan 2005, 01:40)
Schade. sad.gif Hätte man die 212er nicht einfach nach Mühldorf abgeben können? sad.gif

Nun ja - Es gab ja am Ende noch eine 212 in MMF - Aber die war eben bei Railion und wurde damit abgestellt. Und Bedarf für eine zweite V100 hat die SOB sicher nicht (Für was auch?)

Geschrieben von: Südostbayer am 3 Jan 2005, 01:52
QUOTE (Matthias1044 @ 3 Jan 2005, 01:35)
Ist die 213 der SOB noch in Betrieb? Railion hat ja leider zum Jahreswechsel alle 212 abgestellt, obwohl es gerade noch in Mühldorf genügend Arbeit für diese Baureihe gäbe.

Antwort nach Radio-Eriwan-Schema: "Im Prinzip ja..."

Soll heißen: Der Müllzug ist auch im neuen, jetzt gültigen Fahrplan für 213 333 vorgesehen. Die Südostbayernbahn ist auch nicht gezwungen, die 213 sofort abzustellen. Aber: Die Lok war letztes Jahr schon öfter kaputt und ist nun in der Unterhaltung trotz mancher Gemeinsamkeiten mit 217/218 ein echtes Einzelstück geworden. Es ist daher die Frage, wie lange sich die Südostbayernbahn diesen "Luxus" leistet. Und die drohende Einstellung des Güterverkehrs nach Frontenhausen hilft da auch nicht...

Geschrieben von: Matthias1044 am 3 Jan 2005, 02:14
Naja die 212er gehen eh nach Stendal, werden aufgemöbelt und dann kann sich Railion bei Bedarf wieder V100 anmieten wink.gif .
Mal ne ganz andere Frage: Gibts schon einen Termin, wann Stellwerk MB dicht gemacht wird, und die EOW Anlage in Betrieb geht?

Geschrieben von: Südostbayer am 12 Jan 2005, 22:54
Es wird wieder gebaut, aber mehr als nur EOW-Anlagen wink.gif


Offizielle Verlautbarung der Südostbayernbahn:

QUOTE
Zur Modernisierung unseres Streckennetzes sind in den nächsten Monaten umfangreiche Bauarbeiten in unserem Streckennetz notwendig. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen über die geplanten Streckensperrungen.

Folgende Strecken sind betroffen:

München Ost - München Hauptbahnhof
26.03. ab 20.00 Uhr - 28.03. bis 15.00 Uhr
Betroffen sind hier alle Züge von und nach Mühldorf. Die Züge beginnen und enden jeweils in München Ost. Reisende können auf dem gesperrten Abschnitt auf die S-Bahn ausweichen.

Traunstein - Ruhpolding
14.05. - 30.05.2005
In diesem Zeitraum werden auf dem betroffenen Abschnitt 11 km Gleis erneuert. Für die Dauer der Bauarbeiten muss der gesamte Zugverkehr zwischen Traunstein und Ruhpolding durch Busse ersetzt werden. In Kürze finden Sie hier den Ersatzfahrplan der Busse.

Mühldorf - Freilassing
19.08. - 12.09.2005
In diesem Zeitraum werden auf dem betroffenen Abschnitt 19 km Gleis erneuert. Für die Dauer der Bauarbeiten muss der gesamte Zugverkehr zwischen Mühldorf und Freilassing durch Busse ersetzt werden. Zeitnah finden Sie hier den Ersatzfahrplan der Busse.

Mühldorf - Rosenheim
28.10. - 14.11.2005
In diesem Zeitraum werden auf dem betroffenen Abschnitt 10 km Gleis erneuert. Für die Dauer der Bauarbeiten muss der gesamte Zugverkehr zwischen Mühldorf und Rosenheim durch Busse ersetzt werden.
Zeitnah finden Sie hier den Erstatzfahrplan der Busse.


Die Bauarbeiten zwischen München Ost und Hauptbahnhof dürften die hier schon mal angesprochenen Bauarbeiten am Heimeranplatz sein.

Geschrieben von: Matthias1044 am 12 Jan 2005, 23:04
QUOTE
Gesucht wird noch ein Steuerwagen

Einen (einzigen) hat doch die SOB noch, oder?
QUOTE
Es wird wieder gebaut, aber mehr als nur EOW-Anlagen

Also noch keine EOW Anlage, ist eh besser ohne dry.gif .

Geschrieben von: elchris am 13 Jan 2005, 17:57
Der 628 sieht innen sogar ganz nett aus. Übersetzfenster und Doppelmotorisierung und man hätte DEN Nebenstreckentiger. cool.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 13 Jan 2005, 20:02
QUOTE (elchris @ 13 Jan 2005, 17:57)
Der 628 sieht innen sogar ganz nett aus. Übersetzfenster und Doppelmotorisierung und man hätte DEN Nebenstreckentiger. cool.gif

Naja, man müsste nur nen zweiten umbauen, dann kuppelst du die beiden 628 zam und die beiden 928, dann ham wir wieder das alte Prinzip von Trieb- und Beiwagen... oder, einfacher wärs wenn man einen 629 umbaut...

Geschrieben von: Südostbayer am 17 Jan 2005, 11:08
QUOTE (Matthias1044 @ 12 Jan 2005, 23:04)
Einen (einzigen) hat doch die SOB noch, oder?

SOB-eigen, nicht von der "DB-Regio-Mutter"? Ich weiß es nicht. Wenn, dann hat man einen solchen (nicht nur vor mir) gut versteckt. Aber doppelstöckige Steuerwagen wären da wink.gif

Geschrieben von: Matthias1044 am 12 Feb 2005, 10:00
@Südostbahner: Was ist in dieser Woche in oder um Mühldorf für ein Unfall mit einem Kesselzug passiert? Hast du was mitgekriegt?

Geschrieben von: Südostbayer am 12 Feb 2005, 14:44
QUOTE (Matthias1044 @ 12 Feb 2005, 10:00)
@Südostbahner: Was ist in dieser Woche in oder um Mühldorf für ein Unfall mit einem Kesselzug passiert? Hast du was mitgekriegt?

Direkt dabei war ich nicht (und schuld auch nicht wink.gif), aber es sind am Dienstag in der Früh in Gleis 18 in Mühldorf drei Wagen entgleist. Einer von den Wagen, ein leerer Kesselwagen, hat sich dabei gleich auf die Seite gelegt. Die anderen zwei sind aufrecht geblieben. Die drei Wagen waren mit 14 oder 15 anderen Wagen auf dem Weg Richtung Burghausen.

Problem 1 war, dass zuerst kein Kran für die Bergung verfügbar war. Problem 2, dass die drei Wagen auch Weichen und Gleise beschädigt haben und damit gleich mal für mehrere Gleise die Zufahrt von Osten unmöglich gemacht haben. Nicht der beste Wochenanfang für den Güterverkehr...

Geschrieben von: Dominic1860 am 13 Feb 2005, 18:45
Am 19.2.05 fährt ein "Party"Sonderzug von Mühldorf über Waldkraiburg nach Wasserburg nach Irgendwohin. Kann jemand den Fahrplan und/oder den Fahrzeugeinsatz posten?
Infos http://www.suedostbayernbahn.de/-S:PtVORN:dtKdH9NNlxYHudNNNRlM/konzern/holding/suedostbayern/dbag_sonderfahrten.shtml

Gruß

Dominic182

Geschrieben von: Südostbayer am 16 Sep 2005, 09:48
Auf geht's zur Wiesn

An den drei Wiesn-Samstagen (also morgen, am 24.9. und am 1.10.) hat die BEG bei der Südostbayernbahn ein zusätzliches Zugpaar zwischen Mühldorf und München bestellt:

RB 27010
Mühldorf(Oberbay) ab 09:18
Ampfing ab 09:25
Weidenbach ab 09:31
Schwindegg ab 09:42
Dorfen Bahnhof ab 09:52
Hörlkofen ab 10:05
München Ost ab 10:27
München Hbf an 10:39 (Haupthalle)

RB 27009
München Hbf ab 19:50 (Haupthalle)
München Ost ab 20:00
Hörlkofen ab 20:23
Dorfen Bahnhof ab 20:35
Schwindegg ab 20:47
Weidenbach ab 20:54
Ampfing ab 21:00
Mühldorf(Oberbay) an 21:06

In den Zügen gibt's Bier und Brotzeit. Morgen wird voraussichtlich mit Doppelstockwagen gefahren (da wird jemand viel Spaß beim Reinigen haben...), die nächsten Samstage vielleicht mit den "Deiner"-Wagen.


Außerdem werden an allen Wiesn-Wochenenden (Samstag und Sonntag und 3.10) zwei Zugpaare von Simbach bis München durchgebunden, das Umsteigen in Mühldorf entfällt also. Das sind die Züge ab Simbach 7.49 und 9.49 und ab München Hbf 19.09 und 21.31.

Geschrieben von: Südostbayer am 17 Nov 2005, 15:19
Im Sonderzug von Landshut und Mühldorf zum Christkindlmarkt nach Salzburg

QUOTE
Mitteilung der Südostbayernbahn:

Samstage, 26.11., 03.12., 10.12. und 17.12.2005:
Christkindelexpress nach Salzburg

Mit der SüdostBayernBahn zum Salzburger Christkindelmarkt. Schon seit Jahren übt der Salzburger Christkindelmarkt eine besondere Anziehungskraft auf seine Besucher aus.

In diesem Jahr fährt an allen Adventssamstagen ein besonderer Zug von Landshut (mit Anschluss aus Richtung Regensburg) zum Salzburger Christkindelmarkt. Schon im Zug beginnt die vorweihnachtliche Stimmung: zu weihnachtlicher Musik gibt es Glühwein und kleine Snacks. Auf der Rückfahrt steigt in Laufen der Nikolaus zu.

Sondertickets zum Preis von 7,- EUR je Person (Kinder bis 14 Jahre fahren in Begleitung ihrer Eltern/Großeltern kostenlos mit) sind seit Mitte November 2005 an den Bahnhöfen Landshut, Geisenhausen, Vilsbiburg und Mühldorf erhältlich.

Fahrplan: http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/93.pdf



(Christkindelmarkt ist nicht von mir...)

Geschrieben von: Bahnfan am 17 Nov 2005, 15:33
Hm... ist das ein Bauern-ICE oder ein "richtiger" Zug mit 218?

Geschrieben von: ChristianMUC am 17 Nov 2005, 21:16
Kurze Frage zur SOB: mein Bus wurde grad am BÜ Lerchenauer Str. von einer 217-DT (021 vor 011) aufgehalten...Seit wann fährt denn die SOB nach Feldmoching?

Geschrieben von: Südostbayer am 17 Nov 2005, 21:43
QUOTE (ChristianMUC @ 17 Nov 2005, 21:16)
Kurze Frage zur SOB: mein Bus wurde grad am BÜ Lerchenauer Str. von einer 217-DT (021 vor 011) aufgehalten...Seit wann fährt denn die SOB nach Feldmoching?

Tut sie doch gar nicht, das sind Railion-Loks wink.gif Es gibt aber umlaufbedingt bei Railion Leerfahrten zwischen München Nord und Landshut.

QUOTE (Bahnfan @ 17 Nov 2005, 15:33)
Hm... ist das ein Bauern-ICE oder ein "richtiger" Zug mit 218?

Das mit dem Bauern-ICE habe ich mal überlesen... Ich weiß noch nicht, was das für ein Zug wird. Ich schätze aber, dass es auf 218+Deiner-Wagen hinauslaufen wird.

Geschrieben von: Bahnfan am 17 Nov 2005, 21:48
Ist doch liebevoll gemeint. wink.gif

Geschrieben von: Matthias1044 am 20 Nov 2005, 09:14
QUOTE
Bauern-ICE

@Bahnfan, war das eine "liebevolle" Selbsterkenntnis eines Fahrgastes tongue.gif tongue.gif ?

Geschrieben von: Südostbayer am 11 Dec 2005, 22:32
Haltepunkt Heiligenstatt (Obb) wiedereröffnet

Schon am Freitag, also etwas vor Fahrplanwechsel, ist der Haltepunkt Heiligenstatt (Obb) zwischen Tüßling und Altötting an der Strecke Mühldorf - Burghausen wieder eröffnet worden. Außer RB 27157 halten dort jetzt alle RB dieser Strecke bei Bedarf.

Technisch war die Reaktivierung kein Problem, weil der Bahnsteig noch vorhanden war und ist, obwohl Heiligenstatt (Obb) an sich Ende der 80er als planmäßiger Halt aufgegeben worden war. Für ungefähr 30000 Euro sind einige Reparaturen durchgeführt, die Beleuchtung erneuert und ein Wartehaus aufgestellt worden. 14000 Euro hat der Freistaat übernommen, 9000 der Markt Tüßling (zu dem Heiligenstatt gehört) und 9000 die Südostbayernbahn. Im neuen Jahr kommt dann noch ein Fahrkartenautomat nach Heiligenstatt, bis dahin kann man ausnahmsweise Fahrkarten im Zug kaufen.

Man rechnet mit ca. 170 Ein- und Aussteigern pro Tag.

Geschrieben von: Südostbayer am 11 Dec 2005, 22:45
Zusätzlicher Zug zwischen Mühldorf und Wasserburg

Ab Morgen gibt's ein paar Fahrplanänderungen zwischen Mühldorf und Wasserburg:

RB 27231 und RB 27241 fahren jetzt neu ab Mühldorf, 5:16 und 7:30, nach Rosenheim (bisher jeweils nur Wasserburg - Rosenheim). Dafür entfällt RB 27233 zwischen Mühldorf (ab 5:37) und Wasserburg.

In der Gegenrichtung fahren die bisherige RB 27264 (jetzt RB 27262) und RB 27272 von Wasserburg 17:55 und 19:55 weiter nach Mühldorf (bisher jeweils nur Rosenheim - Wasserburg). Dafür entfallen die bisherige RB 27262 zwischen Wasserburg (ab 17:31) und Mühldorf und die bisherige RB 27270 (Wasserburg 19:41 - Mühldorf).

Alle drei Züge, die entfallen, haben bis jetzt in Wasserburg den Anschluß aus und in Richtung Rosenheim immer um 20 Minuten verpaßt. Der neue Plan bringt also mehr Verbindungen zwischen Rosenheim und Mühldorf und zurück.

Geschrieben von: ET 423 am 11 Dec 2005, 22:56
QUOTE (Südostbayer @ 11 Dec 2005, 22:32)
Man rechnet mit ca. 170 Ein- und Aussteigern pro Tag.

Jo, klingt ja so, als ob sich das lohnen würde. blink.gif Wie darf man sich das mit den Bedarfshalten eigentlich vorstellen? Woher weiß der Tf, daß er da jetzt halten soll, um wartende Fahrgäste aufzunehmen? Bei Leuten, die aussteigen wollen, dürfts ja kein Problem werden.

Geschrieben von: VT 609 am 11 Dec 2005, 23:02
Ich schätze, der Tf bremst so weit runter, daß er am Bahnsteig zum stehen kommen kann, wenn er Fahrgäste sieht.

Geschrieben von: Chep87 am 11 Dec 2005, 23:08
QUOTE (ET 423 @ 11 Dec 2005, 22:56)
Jo, klingt ja so, als ob sich das lohnen würde. blink.gif Wie darf man sich das mit den Bedarfshalten eigentlich vorstellen? Woher weiß der Tf, daß er da jetzt halten soll, um wartende Fahrgäste aufzunehmen? Bei Leuten, die aussteigen wollen, dürfts ja kein Problem werden.

Kann auch sein das sie dort ein spezielles Signal angebracht haben. Das ist eine H-Tafel, wo das H, wenn jemand am Bahnsteig den Taster gedrückt hat, dann immer blinkt. Wenn keiner den Taster gedrückt hat bleibt das Feld dunkel. Die Taster sind so wie die Ampel-Tasten.

Im Zug sagt man entweder dem Tf bescheid oder drückt den Bedarfshalteknopf. Je nachdem was da fährt.

Geschrieben von: Südostbayer am 11 Dec 2005, 23:11
QUOTE (ET 423 @ 11 Dec 2005, 22:56)
Jo, klingt ja so, als ob sich das lohnen würde. blink.gif

Heiligenstatt selbst ist nicht so klein (ein paar Hundert Einwohner), hat ein Internat (sorgt auch für Fahrgäste) und liegt näher am Ortszentrum von Tüßling als der Bahnhof Tüßling.

QUOTE (VT 609 @ 11 Dec 2005, 23:02)
Ich schätze, der Tf bremst so weit runter, daß er am Bahnsteig zum stehen kommen kann, wenn er Fahrgäste sieht.

Das trifft's smile.gif Fahrgäste, die einsteigen wollen, müssen sich auch bemerkbar machen, also sichtbar am Bahnsteig (aber bitte nicht im Gleis...) stehen. Ist auch so an den Halten ausgeschrieben.

Bedarfshalte gibt's bei der Südostbayernbahn auf der Rotttalbahn, zwischen Garching und Traunstein, Traunstein und Waging und eben auf der Strecke nach Burghausen in Gendorf und neu in Heiligenstatt.

QUOTE (BR 146 @ 11 Dec 2005, 23:08)
Kann auch sein das sie dort ein spezielles Signal angebracht haben.

Könnte sein, ist aber hier leider nicht so.

QUOTE (BR 146 @ 11 Dec 2005, 23:08)
Im Zug sagt man entweder dem Tf bescheid oder drückt den Bedarfshalteknopf. Je nachdem was da fährt.

Es fahren 628, ohne "Bedarfshalteknöpfe".

Geschrieben von: Wildwechsel am 12 Dec 2005, 08:32
QUOTE (VT 609 @ 11 Dec 2005, 23:02)
Ich schätze, der Tf bremst so weit runter, daß er am Bahnsteig zum stehen kommen kann, wenn er Fahrgäste sieht.

Wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe, müsste er da nicht allzu weit runterbremsen, denn auf dem Bogen um Tüßling rum wird doch eher mit beschaulicherer Geschwindigkeit gefahren.

Geschrieben von: Kilian Salzer am 12 Dec 2005, 08:34
@ Südostbayer
Du scheinst Dich ja gut auszukennen:
Deshalb einige Fragen:
- Fahren planmäßig zw. Wasserburg - Grafing (-MOP) auch Doppeltraktion-628?
- Wurde durch den Gleisumbau zw. Mühldorf und Rosenheim die Streckenhöchstgeschwindigkeit erhöht?
- " " zw. Garching/Alz und Tittmoning-W. " " ?
- Weisst Du etwas über Lok- und Triebwagenumstationierungen für Mühldorf zum Fahrplanwechsel?

Danke für jede Antwort im voraus!

Geschrieben von: Südostbayer am 12 Dec 2005, 21:39
QUOTE (Kilian Salzer @ 12 Dec 2005, 08:34)
@ Südostbayer
Du scheinst Dich ja gut auszukennen:
Deshalb einige Fragen:
- Fahren planmäßig zw. Wasserburg - Grafing (-MOP) auch Doppeltraktion-628?

Im alten Fahrplan nicht, den neuen Plan habe ich hier noch nicht so genau angeschaut. Würde mich aber schwer wundern.


QUOTE (Kilian Salzer @ 12 Dec 2005, 08:34)
- Wurde durch den Gleisumbau zw. Mühldorf und Rosenheim die Streckenhöchstgeschwindigkeit erhöht?

Nein, bisher nicht. Der Oberbau ließe teilweise schon mehr zu, aber das Problem sind (wie fast überall) die Bü.


QUOTE (Kilian Salzer @ 12 Dec 2005, 08:34)
- Weisst Du etwas über Lok- und Triebwagenumstationierungen für Mühldorf zum Fahrplanwechsel?

Ich weiß von einigen Lübecker 218, die neu nach Mühldorf gekommen sind. Mühldorf stellt ja seit gestern die Loks für den Fernverkehr zwischen Nürnberg und Reichenbach für DB Fernverkehr, hat also Mehrbedarf. Nummern müßte ich suchen.

Geschrieben von: 1099.009 am 19 Dec 2005, 18:00
QUOTE (Kilian Salzer @ 12 Dec 2005, 08:34)
- Fahren planmäßig zw. Wasserburg - Grafing (-MOP) auch Doppeltraktion-628?

Das wird wohl auch wegen der Verhältnisse in Ebersberg nicht klappen. Soweit ich weiß paßt zwischen das letzte Zugdeckungssignal vom Gleis 2 in Ebersberg genau ein 628er und davor ein Langzug von der Sausebahn. Damit kriegst du im Nachmittagsverkehr, wenn die Züge von Wasserbung in Ebersberg enden Probleme wenn du mit 628er-Doppel fährst. Genauso wird es wohl in der Abstellanlage in Grafing Bf eng werden, ich weiß zwar nicht wie die Abstellung in diesem Fahrplan aussieht aber ich kann mir vorstellen daß es auch da Probleme geben könnte, wenn man auf einmal 2 628er unterbringen müßte.

Geschrieben von: Südostbayer am 20 Dec 2005, 11:25
"Interessant" wäre das Doppel ja auch eher für die von und nach München durchgebundenen Züge, grade wegen der Fahrgäste aus Grafing und Ebersberg...

Geschrieben von: Südostbayer am 20 Dec 2005, 11:35
Weihnachtsaktion Waging

Am 24.12. veranstalten die SüdostBayernBahn und die Gemeinde Waging eine Weihnachtsaktion in Waging. Dort gibt es am Bahnhof ein für Kinder und Familien ausgelegtes Programm mit Nikolaus. Von ca. 9.00 bis 15.00 dürfen zwischen Traunstein und Waging alle Züge kostenlos benutzt werden. Es werden außerdem zusätzliche Züge um 9.37, 11.26 und 13.16 ab Traunstein sowie 10.02, 11.54 und 13.49 ab Waging gefahren.

http://www.suedostbayernbahn.de/konzern/holding/suedostbayern/dbag_sonderfahrten.shtml

Geschrieben von: Flo am 20 Dec 2005, 12:49
Ich hoffe, dass irgendwann mal die Verbindung Simbach - Braunau verbessert wird.
Warum man da noch keine Euregio-Verbindung Mühldorf - Simbach - Braunau - Neumarkt-Kahlhamm/Wels geschaffen hat? Der SOB 628 könnte ja schon mal von Simbach über den Inn nach Braunau fahren. Bei fast 40 Minuten Wendezeit dürfte das wohl kaum ein Problem für 10 Minuten Hin -und Rückfahrt geben, nur müsste man das mal dem Besteller sagen

Geschrieben von: goldberger am 20 Dec 2005, 18:06
QUOTE
Bei fast 40 Minuten Wendezeit dürfte das wohl kaum ein Problem für 10 Minuten Hin -und Rückfahrt geben, nur müsste man das mal dem Besteller sagen

Wieso ? Niemand hindert die SOB daran auf eigene Faust weiter zu fahren. Nur kriegt sie halt für die 10min und wenige km. kein Geld. Wenn in Braunau gute Anschlüsse bestehen, könnte es sich für sie evtl. trotzdem lohnen

Geschrieben von: Südostbayer am 29 Dec 2005, 17:04
Pressemeldung der DB / SüdostBayernBahn:

QUOTE (SüdostBayernBahn @ 27 Dec 2005)
Presse-Information 675/2005

Zum halben Preis mit der Bahn zum Weltcup Nordische Kombination in Ruhpolding

(Ruhpolding, 27. Dezember 2005) Zum Weltcup Nordische Kombination am Dienstag, 3. Januar 2006 in Ruhpolding haben die SüdostBayernBahn und DB Regio Oberbayern gemeinsam ein attraktives Angebot aufgelegt. Wer mit der Bahn nach Ruhpolding anreist, zahlt nur die Hälfte des Fahrpreises. In Verbindung mit einer Eintrittskarte zum Weltcup gilt der Bahnfahrschein für einfache Fahrt im ganzen Landkreis Traunstein auch für die Rückfahrt.

Anreise-Tipp: Wer bereits um 10 Uhr beim Probedurchgang im Kombi­nationsspringen dabei sein will, sollte um 8.48 Uhr ab Traunstein fahren. Weitere günstige Fahrmöglichkeiten ab Traunstein: 9.20 Uhr und 10.20 Uhr. Ankunft in Ruhpolding ist jeweils etwa 20 Minuten später. In Traun­stein halten Zubringerzüge aus Richtung München, Rosenheim und Freilassing.

Alle Fahrpläne und weitere Infos sind unter http://www.bahn.de, http://www.ruhpolding.de und in allen Verkaufs­stellen der Bahn erhältlich.

Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg

Geschrieben von: Wetterfrosch am 29 Dec 2005, 23:05
Aha... soso - viel Spass mit ET426... tongue.gif von Traunstein nach Ruhpolding

Geschrieben von: ChristianMUC am 29 Dec 2005, 23:06
QUOTE (Wetterfrosch @ 29 Dec 2005, 23:05)
Aha... soso - viel Spass mit ET426... tongue.gif von Traunstein nach Ruhpolding

Da werden am dem Tag wohl mindestens 425 fahren, wenns die Strecke zulässt, sogar mehr...
Danke bei dieser Gelegenheit an DB Netz, die in Ruhpolding genau 1 Gleis übrig gelassen haben...

Geschrieben von: Südostbayer am 30 Jan 2006, 14:42
Pressemeldung der DB / SüdostBayernBahn:

QUOTE
Mit dem „Narrenexpress“ zum Faschingsball
Bequeme und sichere An- und Abreise ohne Führerscheinsorge

(Mühldorf, 24. Januar 2006) Für alle Faschingsbegeisterten startet am Sams­tag, 11. Februar 2006, der Narrenexpress der SüdostBayernBahn unter dem Motto „Fahrt ins Märchenland“: Der Partyzug fährt von Mühldorf zum Faschingsball nach Ruhpolding. Der Ball findet im Kurhaus Ruhpol­ding statt. Zu später Stunde bringt die SüdostBayernBahn alle Faschingsbegeis­terten wieder sicher, bequem und ohne Führerscheinsorge nach Hause.

Gleich zwei Partywagen mit unterschiedlicher Musik, Tanzflächen und Bars sorgen während der Fahrt für gute Stimmung. Mit an Bord ist die Prinzen­garde Mühldorf sowie Radio Inn - Salzach-Welle. Die Showband „Ali & The Brand New Cadillacs“ sorgt für die musikalische Umrahmung während des Faschingsballs.

Der Narrenexpress startet um 18.05 Uhr in Mühldorf und hält auch in Waldkraiburg (18.12 Uhr), Wasserburg (18.33 Uhr) und Rosenheim (19.03 Uhr). Nach der Rückkehr in Mühldorf um 2.46 Uhr (Unterwegshalte in Rosenheim um 1.59 Uhr, Wasserburg um 2.19 Uhr und Waldkraiburg um 2.39 Uhr) gibt es in der Bahnhofsgaststätte noch einen „Donisl-Betrieb“ mit einem deftigen Weißwurstfrühstück.

Narrenexpress-Tickets gibt es für 19 Euro an den Verkaufsstellen der SüdostBayernBahn in Mühldorf, Ampfing, Simbach und Burghausen, au­ßerdem in Wasserburg im Bahnhof Reitmehring und in Waldkraiburg im Reisebüro Scheitzeneder. Beim Kauf von fünf Tickets erhalten die Bahn­kunden ein weiteres Ticket gratis. Das Kartenkontingent ist begrenzt. Im Ticket enthalten sind Hin- und Rückfahrt und der Eintritt zum Faschings­ball. Alle Zubringerzüge der SüdostBayernBahn können kostenfrei benutzt werden.

Siehe auch: http://www.suedostbayernbahn.de/konzern/holding/suedostbayern/dbag_sonderfahrten.shtml

Geschrieben von: Südostbayer am 8 Feb 2006, 00:54
Pressemeldung der DB / SüdostBayernBahn:

QUOTE
Presse-Information 45/2006

Kundenbeirat der Bahn gegründet
SüdostBayernBahn auf Tuchfühlung mit Bahnkunden / Forum für Austausch und konstruktive Kritik

(Mühldorf, 6. Februar 2006) Die SüdostBayernBahn geht auf ihre Kunden zu. Am Donnerstagabend lud Sprecher Christoph Kraller zur konstituierenden Sitzung des Kundenbeirats ein. Im Kundenbeirat werden regelmäßig interessierte Bahnkunden und die Geschäftsleitung der SüdostBayernBahn gemeinsam am Tisch sitzen, um Kundenwünsche zu diskutieren und Visionen für die Zukunft der Bahn in der Region zu entwickeln. „Der Kundenbeirat liegt mir sehr am Herzen. Hier erfahre ich aus qualifizierter Hand, was wir für unsere Kunden noch verbessern können“, betont Christoph Kraller.

Bei der ersten Sitzung am Donnerstag standen gleich eine Menge Themen auf dem Programm. So ging es unter anderem um die Pünktlichkeit, Anschlussverbindungen in München und Landshut und die Information der Kunden im Störungsfall.

Bahnkunde Peter Weigl aus Kraiburg ist von der Idee überzeugt: „Ich begrüße es sehr, jetzt einen zusätzlichen direkten Draht zur SüdostBayernBahn zu haben. Das Gespräch war offen und konstruktiv.“

Interessenten am Kundenbeirat können sich unter http://www.suedostbayernbahn.de anmelden.

Geschrieben von: lekomat am 10 Feb 2006, 09:55
Heute Morgen in Rosenheim gab es eine etwas ungewöhnliche Zusammenstellung der RB nach Wasserburg am Inn.

BR 218 (218-292) + den planmäßigen BR 628

fuhr aber glaub ich mit +30 ab!

Geschrieben von: m-traunreut am 13 Feb 2006, 13:36
Hallo,

ich habe gelesen, dass der Narrenexpress dieses Mal nicht wie gewöhnlich über Garching/Trostberg/Hörpolding/Traunstein nach Ruhpolding fuhr, sondern über Wasserburg und Rosenheim.

Wie kam denn die Südostbayernbahn auf diesen Gedanken? Diese Strecke ist doch ein totaler Umweg.

Wollte in Hörpolding unbedingt die Deiner-Wagen fotografieren. Daraus wurde leider nichts.

Geschrieben von: Südostbayer am 13 Feb 2006, 13:44
QUOTE (m-traunreut @ 13 Feb 2006, 13:36)
ich habe gelesen, dass der Narrenexpress dieses Mal nicht wie gewöhnlich über Garching/Trostberg/Hörpolding/Traunstein nach Ruhpolding fuhr, sondern über Wasserburg und Rosenheim.

Wie kam denn die Südostbayernbahn auf diesen Gedanken? Diese Strecke ist doch ein totaler Umweg.

Was heißt "wie gewöhnlich über Trostberg"? Letztes Jahr ist der Zug genauso über Wasserburg und Rosenheim gefahren.

Die Gründe dafür sind schnell genannt: Mehr potentielle Fahrgäste aus Waldkraiburg, Wasserburg und Rosenheim und, vor allem: Die Strecke Mühldorf - Rosenheim wird durch das sowieso 24 Stunden besetzte Mühldorfer ESTW gesteuert. Wenn man über Trostberg fahren wollte, müßte man Nachts extra die Stellwerke in Hörpolding, Trostberg, Garching und Tüßling besetzen.

Geschrieben von: Südostbayer am 13 Feb 2006, 13:48
QUOTE (lekomat @ 10 Feb 2006, 09:55)
Heute Morgen in Rosenheim gab es eine etwas ungewöhnliche Zusammenstellung der RB nach Wasserburg am Inn.

BR 218 (218-292) + den planmäßigen BR 628

fuhr aber glaub ich mit +30 ab!

Ja, der 10. war etwas chaotisch. Zeitweise gabs da auch eine Streckensperrung Tüßling - Garching wegen Schneeverwehungen, und im Raum Traunstein sowieso...

Geschrieben von: Südostbayer am 13 Feb 2006, 13:49
QUOTE
25.03.2006: JazzExpress nach Burghausen

Am 25. März startet wieder der JazzExpress der Südost­BayernBahn von München nach Burghausen zur 37. Internationalen Jazzwoche. Das Kombiticket "Standard" für 54,- EUR beinhaltet die Fahrt mit dem Jazz-Express sowie einen Konzertbesuch am Abend, wahlweise in der Wackerhalle oder im Stadtsaal. Das Kombiticket "Blues-Ticket" beinhaltet noch zusätzlich den Blues-Nachmittag in der Wackerhalle. In jedem Ticket ist außerdem eine Burgführung sowie der Bus-Shuttle zum Konzert und Bahnhof enthalten.

Weitere Infos und der Fahrplan: http://www.suedostbayernbahn.de/konzern/holding/suedostbayern/dbag_sonderfahrten.shtml

Geschrieben von: m-traunreut am 13 Feb 2006, 13:53
Jedenfalls fuhr er 2004 über Hörpolding. Bei 2005 bin ich mir nicht sicher...

Ein Kuriosum vom Freitag: Gegen 18:00 Uhr fuhr der vollbespannte Siemenszug nach Traunreut. An diesem Tag hat es doch fürchterlich geschneit. Ich sah aus dem Fenster, der Zug hatte mindestens 60 km/h drauf. (Musste wahrscheinlich viel Anlauf nehmen, damit er durch die Schneemassen kam...). Nach fünf Minuten hörte ich wieder einen Zug. Der Zug musste also in Traunreut wohl wieder rückwärts nach Hörpolding samt Ladung zurückfahren, weil kein Weiterkommen möglich war.

Geschrieben von: Südostbayer am 17 Feb 2006, 14:10
Pressemeldung der DB / SüdostBayernBahn:

QUOTE
Presse-Information 49/2006

Mit der Bahn günstig und bequem zur C-B-R 2006 in München
SüdostBayernBahn bietet Sonderticket für Messebesucher an

(Mühldorf, 15. Februar 2006) Die SüdostBayernBahn bringt Besucher der Publikumsmesse „C-B-R“ mit dem Messe-Sonderticket besonders günstig nach München und zurück. Einzelreisende können für 10 Euro und Familien mit beliebig vielen Kindern unter 15 Jahren für 20 Euro zum Messe­gelände fahren. Das Angebot ist nur gültig in Verbindung mit Messeeintrittskarten. In diesen ist die Benutzung aller MVV-Verkehrsmittel, also S- und U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen bereits enthalten.

Das Ticketangebot gilt vom 18. bis 22. Februar. Eintrittskarten zur Messe und das Sonderticket sind an den Verkaufsstellen der SüdostBayernBahn in den Bahnhöfen Mühldorf, Ampfing, Burghausen, Pfarrkirchen und Simbach erhältlich. Dort geben die Mitarbeiter gern auch weitere Auskünfte zur Anreise.

Die C-B-R zählt zu den wichtigsten Freizeit- und Tourismusmessen mit 1200 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern. Die Messe ist von Samstag bis Dienstag von 10.00 bis 19.00 Uhr und am Mittwoch von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.suedostbayernbahn.de sowie unter www.c-b-r.de erhältlich.

Geschrieben von: Südostbayer am 22 Feb 2006, 22:23
Bauarbeiten zwischen Freilassing und Salzburg

Am kommenden Wochenende, allen Wochenenden im März sowie 22./23.04.06 kommt es jeweils Abends ab 18 Uhr wegen Bauarbeiten (Neubau drittes Gleis auf österreichischer Seite) zwischen Freilassing und Salzburg zu Einschränkungen im Reiseverkehr.

Den Fahrplan mit Änderungen und einzelnen Ausfällen gibt es hier: http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/112.pdf

Geschrieben von: chris232 am 9 Mar 2006, 15:24
Heute konnte man in der SZ Bayern einen interessanten Artikel über die Südostbayernbahn finden. Darin ging es vor allem um das Konzept, wieso sie so erfolgreich ist und andere Streckennetzte weniger.

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 9 Mar 2006, 16:03
QUOTE (chris @ 9 Mar 2006, 15:24)
Heute konnte man in der SZ Bayern einen interessanten Artikel über die Südostbayernbahn finden. Darin ging es vor allem um das Konzept, wieso sie so erfolgreich ist und andere Streckennetzte weniger.

Interessant fand ich dabei die Zahlen zur Rottalbahn, wo die Fahrgastzahlen von 1500 auf 2300 gestiegen sein sollen. Dies ist angesichts der Infrastruktur, wo sich zu Gunsten einer höheren Streckengeschwindigkeit noch nicht viel geändert hat, doch beachtlich. Erst kürzlich habe ich mal wieder die Fahrt im legendären IC "Rottaler Land" genossen - bei dem Zug harmoniert die Farbe der Wagen einfach prima mit der Haarfarbe der Passagiere - alles in leuchtendem Weiß laugh.gif cool.gif !

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Mar 2006, 16:05
Mit dem WM-Pass mach ich mal Hardcore-IC-Fahren...
München - Rostock über Mühldorf - Passau - Nürnberg - Kassel - Hannover - Bremen - Hamburg biggrin.gif

Geschrieben von: Chep87 am 9 Mar 2006, 16:37
QUOTE (ChristianMUC @ 9 Mar 2006, 16:05)
Mit dem WM-Pass mach ich mal Hardcore-IC-Fahren...
München - Rostock über Mühldorf - Passau - Nürnberg - Kassel - Hannover - Bremen - Hamburg biggrin.gif

Welcher RE/IC war das nochmal?

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Mar 2006, 16:42
QUOTE (BR 146 @ 9 Mar 2006, 16:37)
QUOTE (ChristianMUC @ 9 Mar 2006, 16:05)
Mit dem WM-Pass mach ich mal Hardcore-IC-Fahren...
München - Rostock über Mühldorf - Passau - Nürnberg - Kassel - Hannover - Bremen - Hamburg biggrin.gif

Welcher RE/IC war das nochmal?

Der Rottaler Land, IC 1986/1987, fährt nur samstags.

Geschrieben von: Chep87 am 9 Mar 2006, 16:55
Der fährt doch auch teilweise als RE, oder sowas in der Art...

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Mar 2006, 16:56
QUOTE (BR 146 @ 9 Mar 2006, 16:55)
Der fährt doch auch teilweise als RE, oder sowas in der Art...

Ja, von MH bis MMF als RB, dann bis NPA als RE, ab NPA als IC.

Geschrieben von: andreas am 11 Mar 2006, 10:43
ich werd die Südostbayernbahn dieses Jahr im Frühjahr mal erkunden mit dem Bayern ticket

Geplant ist Eching - Freising - Passau - Mühldorf - Rosenheim - Holzkirchen - München - Eching

Geschrieben von: Südostbayer am 6 Apr 2006, 13:14
Pressemeldung der DB / Südostbayernbahn

QUOTE
Presse-Information 127/2006
Das Südostbayern-Ticket kommt
Neues Sonderangebot der SüdostBayernBahn ab 01. April 2006


(Mühldorf, 29. März 2006) Die SüdostBayernBahn (SOB) hat ab 01. April 2006 ein neues Sonderangebot: das „Südostbayern-Ticket“. Gültig ist dieses Ticket auf dem gesamten Streckennetz der SOB und kostet elf Euro. Ausgenommen sind die Abschnitte Markt Schwaben – München sowie Ebersberg – München.

„Mit diesem Angebot wollen wir den Fahrgästen ein preisgünstiges Ticket für die Bahnfahrt in Südostbayern anbieten. Wir denken hier vor allem an unsere Kunden im Freizeit-, Einkaufs- und Ausflugsverkehr“, so Christoph Kraller, Sprecher der SOB, zum neuen Angebot.

Das ganze SOB-Netz von Landshut bis Salzburg und von Passau bis Rosenheim bietet viele Möglichkeiten das Ticket auszunutzen. Im Vergleich zum Auto ist dieses Ticket deutlich preisgünstiger. So kostet eine Pkw-Fahrt von Landshut bis Salzburg rund 26 Euro*. Gerade im Mozartjahr ist ein Besuch nun doppelt lohnenswert.

Innerhalb eines Tages kann das Ticket von einer Person an Werktagen ab 9.00 Uhr und ganztags an Wochenenden und Feiertagen genutzt werden. Kinder unter sechs Jahren reisen kostenlos mit.

Das Ticket gibt es an allen Verkaufstellen der SüdostBayernBahn und an den Automaten an den Bahnhöfen.

Für Fahrten in die Landeshauptstadt ist weiterhin das Bayern-Ticket die beste Alternative zum Auto. Neben der Zugfahrt nach München sind auch die Fahrten bei der S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Tram im Preis enthalten.


* Verbrauch 8 Liter Eurosuper/100 km, Literpreis 1,25 Euro

Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg

Geschrieben von: Südostbayer am 6 Apr 2006, 13:15
Pressemeldung der DB / Südostbayernbahn

QUOTE
Presse-Information 137/2006
Mit der SüdostBayernBahn zur Allianz-Arena
Sonderzug zum Fußballspiel TSV 1860 München gegen den SV Wacker Burghausen am Sonntag, 09. April 2006


(München, 5. April 2006) Zu diesem wichtigen Fußballereignis wird ab Burghausen wieder ein Fan-Sonderzug mit bewirtschaftetem Partywagen fahren. Zusätzlich verstärkt die SüdostBayernBahn ihr reguläres Zugangebot und bietet damit flexible Fahrtmöglichkeiten zur Allianz-Arena. Der Sonderzug bis zum Münchner Ostbahnhof startet in Burghausen um 10.25 Uhr und hält zum Zustieg auch in Burgkirchen, Kastl, Altötting, Tüßling und Mühldorf. Ankunft in München ist um 12.20 Uhr, damit steht ausreichend Zeit zur Verfügung, die Allianz-Arena bereits vor dem Spiel umfassend zu erkunden.

Für Fußballfans hat die SüdostBayernBahn ein eigenes Ticket aufgelegt: das Sonderticket zum Preis von 8 Euro/Person ist bei den DB-Verkaufsstellen in den Bahnhöfen Burghausen, Mühldorf, Ampfing, Simbach, Töging, Pfarrkirchen und Eggenfelden sowie in der Geschäftsstelle des SV Wacker Burghausen erhältlich. Mit diesem Ticket, das nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte für die Allianz-Arena gilt, können am Spieltag alle regulären Züge der SüdostBayernBahn, der Fan-Sonderzug sowie die U-Bahn zum Stadion genutzt werden. Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahre fahren im Sonderzug sowie den regulären Zügen der SüdostBayernBahn in Begleitung ihrer Eltern/Großeltern kostenfrei mit. Lediglich für die Benutzung der U-Bahn ist für Kinder (6-14 Jahre) eine MVV-Kindertageskarte zum Preis von 2,30 Euro notwendig. Die Kindertageskarte ist am Münchner Ostbahnhof an den Fahrkartenautomaten erhältlich.

Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher


Den Fahrplan gibts da: http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/117.pdf

Geschrieben von: Flo am 23 Apr 2006, 18:14
Ab Fahrplanwechsel im Dezember soll es 2 RE-Zugpaare München - Linz über Mühldorf - Simbach geben. Vermutlich sollen diese Züge durchgehend mit 2016 bespannt werden. Das schreibt der aktuelle EK.

Geschrieben von: TB 11 am 23 Apr 2006, 18:21
Eine Probefahrt mit ner 2016 und einer Bn- Garnitur fand schon statt.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Apr 2006, 18:44
QUOTE (Flo @ 23 Apr 2006, 19:14)
Ab Fahrplanwechsel im Dezember soll es 2 RE-Zugpaare München - Linz über Mühldorf - Simbach geben. Vermutlich sollen diese Züge durchgehend mit 2016 bespannt werden. Das schreibt der aktuelle EK.

Wie lange fahren die denn ?
Ist das dann eine Alternative zum EC über Salzburg ?
Es dürften auf jeden Fall weniger km sein.

Geschrieben von: Südostbayer am 4 May 2006, 09:30
QUOTE (ubahnfahrn @ 23 Apr 2006, 19:44)
Wie lange fahren die denn ?

Gut über 4 Stunden. Es werden im Prinzip nur vorhandene Züge verknüpft.


QUOTE (ubahnfahrn @ 23 Apr 2006, 19:44)
Ist das dann eine Alternative zum EC über Salzburg ?

Preislich schon, zeitlich eher nicht (der EC braucht 3 bis 3,5 Stunden).

Geschrieben von: Südostbayer am 4 May 2006, 09:34
QUOTE (Südostbayer @ 6 Apr 2006, 14:14)
Pressemeldung der DB / Südostbayernbahn

QUOTE
Presse-Information 127/2006
Das Südostbayern-Ticket kommt
Neues Sonderangebot der SüdostBayernBahn ab 01. April 2006

Das Ticket gibt es an allen Verkaufstellen der SüdostBayernBahn und an den Automaten an den Bahnhöfen.

Inzwischen bieten alle DB-Automaten im Geltungsbereich das Ticket an.

Weitere Infos zur Gültigkeit: http://www.suedostbayernbahn.de/konzern/holding/suedostbayern/dbag_sob-ticket.shtml

Geschrieben von: Südostbayer am 23 May 2006, 21:04
Pressemeldung Freistaat Bayern:

QUOTE
Verkehrspolitik

Verbesserungen im Berufsverkehr auf der Strecke Mühldorf - München
Huber: "Mehr Verbindungen und größeres Platzangebot"

MÜNCHEN Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber kündigt für Pendler auf der Schienenstrecke Mühldorf - München erfreuliche Attraktivitätssteigerungen an. Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2006 werden auf dieser Strecke im Berufsverkehr zusätzliche Züge verkehren. "Die Nachfrage im SPNV zwischen München und Mühldorf boomt, gerade in den letzten Jahren. Das war Anlass für die Bayerische Staatsregierung, das Angebot zu überprüfen und weitere, inzwischen dringend nötige Zugleistungen zu bestellen", erklärte Minister Huber.

In der morgendlichen Hauptverkehrszeit wird ein neuer Zug mit Abfahrt in Mühldorf um 7:40 Uhr nach München das Platzangebot um ca. 350 Sitzplätze erweitern. Dieser neue Zug wird auch in Thann-Matzbach und Walpertskirchen halten und an diesen zunehmend gut genutzten Stationen das Verkehrsangebot noch attraktiver gestalten. In Gegenrichtung wird ein neuer Zug mit Abfahrt in München Ost gegen 20:00 Uhr nach Mühldorf verkehren. Der neue Zug ergänzt die bereits heute gut nachgefragten Züge mit Abfahrt in München Ost nach Mühldorf um 19:18 Uhr und 20:39 Uhr und schließt eine Fahrplanlücke von 80 Minuten. "Die Wartezeiten auf dem Nachhauseweg können damit erheblich verkürzt werden", so der Minister.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bestellt und überwacht im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie den Schienenpersonennahverkehr in Bayern. Sie ist u.a. für die Festlegung der Zahl der Züge und der Halte auf jeder Strecke zuständig. Die zusätzlichen Zugleistungen auf der Strecke Mühldorf - München bestellt die BEG bei der Südostbayernbahn, einem mittelständisch organisierten Betrieb unter dem Dach der Deutschen Bahn AG.

http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2006/05/pm060563.html

Geschrieben von: TT1 am 24 May 2006, 22:05
Das mit dem Zug nach Linz und der BR 2016 soll sich schon wieder erledigt haben! sad.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 1 Jun 2006, 20:21
Laut Oberbayerischem Volksblatt von vorgestern stehen jetzt angeblich Bundesmittel für den Ausbau zwischen Thann-Matzbach und Dorfen sowie Mühldorf und Tüßling zur Verfügung.

Da gibt's den Artikel zum nachlesen: http://www.ovb-online.de/news/bayern/bayern/art5858,749107.html

Geschrieben von: Südostbayer am 11 Jun 2006, 00:22
QUOTE (V 100 @ 23 Apr 2006, 19:21)
Eine Probefahrt mit ner 2016 und einer Bn- Garnitur fand schon statt.

Mittlerweile haben wir auch "2016" (Dispolok-Version) und Doppelstockwagen hinter uns.

Geschrieben von: Südostbayer am 11 Jun 2006, 00:25
Falls jemand am 21. Juni oder 5. Juli Nachts nach Mühldorf möchte (aus DB-Presseinfo):

QUOTE
Zum Spiel Elfenbeinküste gegen Serbien-Montenegro im Münchner WM-Stadion am 21. Juni  wird um 1:05 Uhr ein zusätzlicher Zug von München Hbf nach Mühldorf unterwegs sein. Auch nach dem Halbfinalspiel am 5. Juli startet wegen einer eventuellen Spielverlängerung ein zusätzlicher Zug um 1.50 Uhr nach Mühldorf.

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/by/by20060606.html

Geschrieben von: ropix am 11 Jun 2006, 08:30
QUOTE (Südostbayer @ 11 Jun 2006, 01:22)
Mittlerweile haben wir auch "2016" (Dispolok-Version) und Doppelstockwagen hinter uns.

Und wie isses gelaufen? (gekrochen, gerannt, liegengeblieben)

Geschrieben von: Südostbayer am 12 Jun 2006, 09:03
QUOTE (ropix @ 11 Jun 2006, 09:30)
Und wie isses gelaufen? (gekrochen, gerannt, liegengeblieben)

Ich war nicht dabei, aber liegengeblieben sind sie auf jeden Fall nicht.

Geschrieben von: Südostbayer am 29 Jun 2006, 09:35
Am 16. Juli (das ist ein Sonntag) veranstaltet der Verein "Freunde Historischer Eisenbahn Mühldorf" wieder Sonderfahrten zwischen Neumarkt St.Veit und Frontenhausen-Marklkofen. Gefahren wird mit der Stammlok dieser Strecke, 213 333 der Südostbayernbahn, und fünf Bn-Wagen.

Abfahrt in Neumarkt St. Veit:
10.00 13.00 16.00

Abfahrt in Frontenhausen-Marklkofen
11.30 14.30 17.30

Der erste Zug kommt von Mühldorf (Abfahrt dort 9.40), der letzte fährt wieder bis Mühldorf.

Geschrieben von: Südostbayer am 5 Jul 2006, 11:28
Benedikt hat im September ein Heimspiel in Altötting und die Südostbayernbahn bringt die Fans:

QUOTE
Pressemitteilung vom 30.06.2006 | 14:01

Bahn bereitet sich auf den Papstbesuch vor
SüdostBayernBahn plant Altötting-Shuttle mit Doppelstockwagen im 20-Minuten-Takt / Sonderzüge aus allen Richtungen


Altötting, 30. Juni 2006 - "Keiner kommt so nah an den Papst ran wie die Bahn" - nach diesem Motto plant die SüdostBayernBahn für den 11. September einen Sonderfahrplan, damit möglichst viele Besucher der Papstmesse mit der Bahn nach Altötting anreisen können.

Kernstück des Sonderfahrplans ist ein Shuttle-Verkehr zwischen Mühldorf und Altötting. Der Altötting-Shuttle fährt von 5 bis 8 Uhr und von 13 bis 15 Uhr im 20-Minuten-Takt und danach jede halbe Stunde mit vier großen Doppelstock-Wagen. Auch zwischen Burghausen und Altötting wird das Zugangebot verdoppelt.

Auf den anderen Strecken der SüdostBayernBahn werden am 11. Septem­ber zusätzliche bzw. verlängerte Züge unterwegs sein. Von Passau, Vils­hofen und Landshut fahren Pilger-Sonderzüge nach Mühldorf. Auch aus Wasserburg, Simbach, Traunstein und Salzburg kommen weitere Züge. Die Regionalbahnen aus Salzburg fahren mit doppelter Sitzplatzkapazität.

"Mit den zusätzlichen Zügen und unserem Altötting-Shuttle können wir etwa 11.000 Pilger nach Altötting zur Messe bringen", verspricht Dietmar Emig, Projektleiter für den Papstbesuch bei der SüdostBayernBahn. "Wir bitten aber alle Messeteilnehmer, möglichst früh unterwegs zu sein, denn mit etwa 3.200 Besuchern pro Stunde hat auch die Kapazität der Züge ihre Grenzen."

Das Shuttle-Zugangebot Mühldorf - Altötting bedeutet, dass in in Mühldorf oder Tüßling umgestiegen werden muss. Dies sollte von den Pilgern bei der Reiseplanung berücksichtigt werden, rät Dietmar Emig.

Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Geschrieben von: Südostbayer am 11 Jul 2006, 21:23
QUOTE (Südostbayer @ 29 Jun 2006, 10:35)
Am 16. Juli (das ist ein Sonntag) veranstaltet der Verein "Freunde Historischer Eisenbahn Mühldorf" wieder Sonderfahrten zwischen Neumarkt St.Veit und Frontenhausen-Marklkofen. Gefahren wird mit der Stammlok dieser Strecke, 213 333 der Südostbayernbahn, und fünf Bn-Wagen.

Abfahrt in Neumarkt St. Veit:
10.00 13.00 16.00

Abfahrt in Frontenhausen-Marklkofen
11.30 14.30 17.30

Der erste Zug kommt von Mühldorf (Abfahrt dort 9.40), der letzte fährt wieder bis Mühldorf.

Die Fahrzeiten der ersten Fahrt haben sich um 10 Minuten nach vorn verschoben. Fahrplan und Fahrpreise dort: http://www.stellwerk-muehldorf.de/fahrtaktuell.htm

Geschrieben von: Südostbayer am 20 Jul 2006, 08:07
Pressemeldung der DB/Südostbayernbahn

QUOTE
Presse-Information 322/2006
Mit der Bahn zum Traunsteiner Stadtfest
Zusätzliche Züge bis spät in die Nacht / Sichere und bequeme Fahrt ohne Führerscheinsorge / Halbpreis-Tickets


(Traunstein, 19. Juli 2006) Schon im fünften Jahr fährt die SüdostBayernBahn Zusatzzüge zum Traunsteiner Stadtfest. Damit kommen die Besucher am Samstag, 22. Juli, bequem und sicher nach Traunstein und auch spät abends ohne Führerscheinrisiko wieder nach Hause. Ermöglicht wurden die zusätzlichen Zugfahrten durch eine Bestellung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG).

Auch von Traunreut aus fahren wieder Züge nach Traunstein. „Dafür werden wir einen provisorischen Bahnhof bei der Traunpassage errichten“, kündigt Christoph Kraller, Sprecher der SüdostBayernBahn an – als Provisorium übrigens zum letzten Mal, denn ab Dezember wird der reguläre Zugverkehr zwischen Traunreut und Traunstein aufgenommen.

Günstige Fahrpreise: Halbpreis-Ticket und Sonderticket

Stadtfestbesucher, die per Bahn anreisen, zahlen bei DB Regio Ober­bayern und der SüdostBayernBahn nur 50 Prozent: Wer für die Fahrt nach Traunstein eine Fahrkarte für einfache Fahrt – auch mit BahnCard – kauft, kann in Verbindung mit dem Eintrittsband kostenlos zurückfahren.

Und für Besucher aus Traunreut gibt es ein Sonderticket. Im Preis von vier Euro sind Hin- und Rückfahrt inklusive. Das Sonderticket Traunreut kann am Infostand der SüdostBayernBahn an der Haltestelle Traunpassage oder – als einziges Ticket – auch im Zug gekauft werden. Fahrgäste ab Waging können zum Pauschalpreis von zwei Euro nach Traunstein und zurück fahren.

Das Angebot der Bahn zum Traunsteiner Stadtfest nach Richtungen:

  • Traunreut

    Die Züge starten an der Traunpassage und fahren stündlich von 13.30 Uhr bis 2.55 Uhr direkt nach Traunstein. Zurück geht es ab 14.51 Uhr ebenfalls jede Stunde. Die letzte Fahrt startet in Traunstein um 2.24 Uhr.

  • Waging

    Ab Waging fahren Züge ab 10.52 Uhr jede Stunde bis spätabends. Die Zusatzzüge um 15.54 Uhr und 19.54 Uhr ab Waging ersetzen dabei die regulären Züge um 15.19 Uhr und 19.19 Uhr. Zurück nach Waging geht es ab 16.22 Uhr stündlich bis 2.26 Uhr.

  • Prien

    Von Prien fahren zu jeder Stunde die Regionalzüge nach Traunstein. Für die späte Rückfahrt werden zusätzliche Züge um 0.23 Uhr, 1.22 Uhr und 2.22 Uhr ab Traunstein angeboten.

  • Freilassing

    Auch ab Freilassing und Teisendorf können die stündlich fahrenden Züge nach Traunstein genutzt werden. Die letzten Rückfahrmöglichkeiten starten um 0.14 Uhr, 1.20 Uhr und 2.20 Uhr (wegen Gleisbauarbeiten als Bus).

  • Ruhpolding

    Von Ruhpolding und Siegsdorf fahren die Regionalbahnen stündlich nach Traunstein. Zurück geht es nach der letzten regulären Fahrt um 23.26 Uhr auch noch mit Zusatzzügen um 0.22 Uhr, 1.20 Uhr und 2.20 Uhr.

Viele weitere Informationen sowie die ganauen Fahrpläne im Internet unter http://www.suedostbayernbahn.de und http://www.traunstein-erleben.de.

Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

Geschrieben von: Südostbayer am 20 Jul 2006, 08:12
Mitteilung der Südostbayernbahn:

QUOTE
Ölaustritt bei Regionalbahn 27059 [am 18. Juli]

Die Lokomotive des Zuges 27059 (München Ost ab 16:59 Uhr und Mühldorf an 18:05 Uhr) hat am vergangenen Dienstag, 18.07.06, Öl verloren und über den Dachlüfter der Lokomotive außen über den Zug verteilt. Durch die geöffneten Fenster drang das Öl auch ins Fahrzeuginnere.

Die SüdostBayernBahn entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und wird die aufgetretenen Schäden selbstverständlich unbürokratisch und schnellstmöglich erstatten.

Alle Betroffenen melden sich bitte bei unserem "Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr":
Telefon: 08631 609 555
E-Mail: ran-bayern@bahn.de

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 20 Jul 2006, 09:03
Lecker...... laugh.gif biggrin.gif , sich das bildlich vorzustellen.....wenn man denn nicht grad selbst getunkt wurde. Aber Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.... tongue.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 8 Aug 2006, 09:45
QUOTE (SüdostBayernBahn-Webseite)
SüdostBayernBahn testet Pflanzenöl

Die SüdostBayernBahn hat einen bundesweit einmaligen Feldversuch gestartet: Ein Triebwagen wurde so umgebaut, dass künftig ein Betrieb mit reinem Pflanzenöl möglich wird.

Bei dem Versuchsfahrzeug handelt es sich um den VT 628 628. In den nächsten Monaten wird der Zug Testfahrten im gesamten Streckennetz der SüdostBayernBahn absolvieren. Der Rapsöl-Triebwagen fährt im regulären Personenverkehr und ist durch eine seitliche Aufschrift gut zu erkennen.

Mehr: http://www.suedostbayernbahn.de/konzern/holding/suedostbayern/dbag_pflanzenoel.shtml

Geschrieben von: Südostbayer am 8 Aug 2006, 09:48
Im August wird fleißig gebaut:

QUOTE (SüdostBayernBahn)
16.08.-27.08.2006
Strecke München - Mühldorf (Abschnitt Mühldorf - Dorfen)


Zwischen den Bahnhöfen Schwindegg und Dorfen sowie im Bahnhof Schwindegg werden die Gleise erneuert. Zusätzlich werden im Bahnhof Ampfing die Weichen ausgetauscht. Während dieser Arbeiten müssen alle Züge zwischen Mühldorf und Dorfen durch Busse ersetzt werden. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse gilt für die Dauer der Streckensperrung ein geänderter Fahrplan, der zum Teil deutlich frühere Abfahrten von München in Richtung Mühldorf vorsieht. Für Berufspendler wird es direkte Züge zwischen Mühldorf und München Ost über Rosenheim geben.

http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/131.pdf

Achtung: Das verlinkte PDF berücksichtigt noch nicht, dass der Abschnitt Thann-Matzbach - Schwindegg auch am 26. und 27.08. gesperrt ist.


19.08. - 20.08.2006:
Strecke Mühldorf - Simbach (Abschnitt Mühldorf - Töging)
Strecke Mühldorf - Burghausen (Abschnitt Mühldorf - Tüßling)
Strecke Mühldorf - Freilassing (Abschnitt Mühldorf - Tüßling)
Strecke Mühldorf - Traunstein (Abschnitt Mühldorf - Garching)


Aufgrund einer Weichenauswechslung im Bahnhof Mühldorf entfallen alle Züge zwischen Mühldorf - Töging sowie zwischen Mühldorf - Tüßling und werden durch Busse ersetzt. Auf diesen Strecken werden die Busse und Züge teilweise vor den planmäßig veröffentlichen Zeiten abfahren. Bitte beachten Sie zusätzlichen den Schienenersatzverkehr auf der Strecke Mühldorf - Dorfen. Die Züge nach Salzburg enden in Freilassing und die Weiterfahrt erfolgt mit der S-Bahn.

http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/128.pdf
http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/125.pdf
http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/127.pdf
http://www.suedostbayernbahn.de/imperia/md/content/sdostbayernbahn/129.pdf

Geschrieben von: Flo am 8 Aug 2006, 17:25
Über Rosenheim? Mit 218+Dostos oder 2xBauern-ICE?

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 8 Aug 2006, 17:31
QUOTE (Südostbayer @ 8 Aug 2006, 10:48)
Für Berufspendler wird es direkte Züge zwischen Mühldorf und München Ost über Rosenheim geben

... die aber anscheinend nicht im Ersatzfahrplan-pdf aufgeführt sind!? Weiß die SOB hier selber noch net die genauen Fahrzeiten?

Geschrieben von: The_mAtRiX am 9 Aug 2006, 14:16
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 8 Aug 2006, 18:31)
... die aber anscheinend nicht im Ersatzfahrplan-pdf aufgeführt sind!? Weiß die SOB hier selber noch net die genauen Fahrzeiten?

Doch, im oben verlinkten PDF finden sich die Züge über Rosenheim auf Seite 3 im PDF.

Geschrieben von: lekomat am 9 Aug 2006, 14:26
QUOTE
Über Rosenheim? Mit 218+Dostos oder 2xBauern-ICE?


Wohl mit BR218! Im Internet sind diese Züge auch schon aufgeführrt, genau meine Reisezeit wink.gif

In Rosenheim wird der Zug wohl dann auf nen 110er oder 111er umgespannt! Mein tipp wink.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 9 Aug 2006, 15:43
QUOTE (Flo @ 8 Aug 2006, 18:25)
Über Rosenheim?

Ja, über Ebersberg geht's nicht.


QUOTE (lekomat @ 9 Aug 2006, 15:26)
In Rosenheim wird der Zug wohl dann auf nen 110er oder 111er umgespannt! Mein tipp wink.gif

Was sollte das bringen? Dafür müsste man extra Loks bereitstellen und zum Tausch der 218 zwischen München und Mühldorf zusätzliche Lz fahren.

Geschrieben von: lekomat am 9 Aug 2006, 15:57
Gegenfrage: Ist es sinnvoll ne Diesellok auf ner E-Strecke fahren zu lassen...

Ist nur mein Tipp, wegen den mind. 10 Minütigen Standzeiten in Rosenheim - hier könnte man die LOK ohne Probleme Frontkuppeln!

Geschrieben von: Catracho am 9 Aug 2006, 16:04
QUOTE (lekomat @ 9 Aug 2006, 15:57)
Gegenfrage: Ist es sinnvoll ne Diesellok auf ner E-Strecke fahren zu lassen...

Wieso sinnvoll? Tut's denn weh wenn man's tut? Bei uns in Köln fahren die REs und RBs aus der Eifel ja auch ein ganzes Stück auf elektrifizierter Strecke und da störts niemanden.
Mfg
Catracho

Geschrieben von: lekomat am 9 Aug 2006, 16:18
Nein weh tuts sicherlich nicht tongue.gif

Persönlich wäre ich sogar froh wenn mal was anderes hier rumfährt, hoffen aber glauben tu ichs ned! Aber egal, wir werdens sehen....

Geschrieben von: Südostbayer am 9 Aug 2006, 16:20
QUOTE (lekomat @ 9 Aug 2006, 16:57)
Gegenfrage: Ist es sinnvoll ne Diesellok auf ner E-Strecke fahren zu lassen...

In dem Fall ja, denn (wie gesagt) werden ansonsten mehr Loks (E- und Diesellok) benötigt und es müssten trotzdem Dieselloks unter Fahrdraht fahren, damit die in München "eingeschlossenen" Loks zur Werkstatt kommen.

Geschrieben von: Dave am 9 Aug 2006, 17:12
QUOTE (lekomat @ 9 Aug 2006, 16:57)
Ist nur mein Tipp, wegen den mind. 10 Minütigen Standzeiten in Rosenheim - hier könnte man die LOK ohne Probleme Frontkuppeln!

Ich bin da kein Experte - aber meines Wissens nach dauer eine Bremsprobe sogar länger oder zumindest diese 10min (sowie Zeitpuffer) Und eine Bremsprobe ist bei Lokwechseln von Nöten...
Ich kenne auf Anhieb nur eine Linie auf der i.d.R. immer gewechselt wird, und das ist der IRE Stuttgart - Lindau, da welchselt die 146 in Ulm mit der 218. Die 146 könnte dann einfach den Gegenzug übernehmen (weiß aber nicht sicher ob das so angewendet wird).
Grüße, Dave

Geschrieben von: elchris am 9 Aug 2006, 17:55
QUOTE (Dave @ 9 Aug 2006, 18:12)
Ich bin da kein Experte - aber meines Wissens nach dauer eine Bremsprobe sogar länger oder zumindest diese 10min (sowie Zeitpuffer) Und eine Bremsprobe ist bei Lokwechseln von Nöten...

Die vereinfachte Bremsprobe ist schon deutlich unter 10 Minuten zu schaffen, wir haben in Ingolstadt mal (inkl. Zug umfahren + Bremsprobe) 6 Min gebraucht. Muss nur die eine Lok schon greifbar sein, dann ist das kein Problem.

Geschrieben von: chris232 am 9 Aug 2006, 18:51
Heute Nachmittag durchfuhr dieser Rüssel Assling (ein Versuchsfoto):

user posted image


Und http://people.freenet.de/bahnchris/forum/bilder/151.jpg schöne Lok kam auch durch. Was wird den mit http://people.freenet.de/bahnchris/forum/bilder/151zug.jpg befördert? unsure.gif


Edit: Ich kaufe ein "e" für den Link...

Geschrieben von: VT 609 am 9 Aug 2006, 19:08
QUOTE (lekomat @ 9 Aug 2006, 16:57)
Gegenfrage: Ist es sinnvoll ne Diesellok auf ner E-Strecke fahren zu lassen...

Es gibt einige Strecken, auf denen planmäßig Dieselloks unter Fahrdraht fahren. Spontan fallen mir da ein:
  • München - Markt Schwaben (SüdostBayernBahn)
  • München - Geltendorf (EC von und nach Zürich, RE und ALEX in und aus Richtung Kempten)
  • Bis Mai 1999 bei der DB und nochmal von November 1999 bis Dezember 2001 während des Ersatzverkehrs: München - Holzkirchen (jetzt Integral-Dieseltriebwägen, in den erwähnten Zeiträumen Wagenzüge mit BR 218)

Geschrieben von: Tegernseebahn am 9 Aug 2006, 20:35
QUOTE (chris @ 9 Aug 2006, 19:51)
Und http://people.freenet.de/bahnchris/forum/bilder/151.jpg schöne Lok kam auch durch. Was wird den mit http://people.freenet.de/bahnchris/forum/bilder/151zug.jpg befördert? unsure.gif
..

In diesen Wagen werden Sägespäne und Hackschnitzel transportiert.

Mfg Tegernseebahn

Geschrieben von: lekomat am 16 Aug 2006, 07:24
So Ihr hattet recht! Ich gebe mich aber gerne geschlagen...


Heute Morgen in Rosenheim 3*218 + 4 DOSTOS + 218

Nette Zusammenstellung, pro Waggon, eine Lok!

Geschrieben von: The_mAtRiX am 17 Aug 2006, 18:42
QUOTE (lekomat @ 16 Aug 2006, 08:24)
So Ihr hattet recht! Ich gebe mich aber gerne geschlagen...


Heute Morgen in Rosenheim 3*218 + 4 DOSTOS + 218

Nette Zusammenstellung, pro Waggon, eine Lok!

Die zusätzlichen 218 waren wohl nur eine Überführung für die zwischen Dorfen und München Hbf/Ost pendelnden Züge. Gefahren wird normalerweise mit 218er Sandwich und den schon vier angesprochenen DoStos. Der Fahrplan ist wohl ziemlich knapp berechnet. Der Mühldorfer Kollege musste heute Abend nach Ankunft in MOP von einem Ende zum anderen joggen, Diesel anwerfen und schon gings wieder ab. Gefahren wird aber nur mit einer Lok, die andere läuft nur im Leerlauf mit (oder kann die separat aufgeschalten werden?). Die Fahrzeit ist bis Rosenheim tatsächlich erheblich länger, erstaunlich, dass sich das geringere Beschleunigungsvermögen der 218er gleich mit so vielen Minuten zusätzlich im Vergleich zur E-Traktion auswirkt (Vmax ist ja identisch: 140). Als der IC nach Salzburg mit +6 in Rosenheim ankam, war das Sandwich gerade erst wieder am Abfahren, obwohl die rund 10 Minuten Vorsprung in MOP hatten.

Geschrieben von: Tigerente290 am 17 Aug 2006, 19:27
Der IC fährt aber auch 160?

Geschrieben von: The_mAtRiX am 17 Aug 2006, 19:31
QUOTE (Tigerente290 @ 17 Aug 2006, 20:27)
Der IC fährt aber auch 160?

Ja, hast Recht, ich hätte präzisieren sollen dass ich die RE/RB meinte, die fahrplanmäßig 30 oder 31 Minuten brauchen (mit Halt in Grafing Bahnhof). Der Vergleich mit dem IC macht ja keinen Sinn, da die 218 mit den DoStos ja nicht mehr als 140 schafft, analog zur 11er oder 10er mit den durch die n-Wägen beschränkte Vmax von 140.

Geschrieben von: chris232 am 2 Nov 2006, 14:53
Hallo!

Am Dienstag ist mir aufgefallen, dass die SOB auch zwei 218er hat, die "fremdgehen". Seit wann sind die bei der SOB?
Genauer gesagt geht es um 218 200 mit der Aufschrift "Kurhessenbahn" (da war übrigens die Fst-Tür offen, obwohl die nur geschoben hat) und eine weitere 218 mit der Werbung für Niedersachsen.

Danke und Gruß

chris

Geschrieben von: BR 103 am 2 Nov 2006, 16:30
... und am Mo habe ich am Heimeranplatz eine 218 mit Werbung für Schleswig Holstein gesehen. Glaub es war die 218 592?! unsure.gif

Geschrieben von: TB 11 am 2 Nov 2006, 16:35
Das war wenn dann 218 292, die du am Heimeranplatz gesehen hast. Die KHB 218 200 ist schon länger in Mühldorf.

Geschrieben von: ChristianMUC am 12 Nov 2006, 11:38
Woran sind jetzt konkret eigentlich die RE/REx München - Linz gescheitert?

Geschrieben von: 411'er am 12 Nov 2006, 23:45
So, jhetzt ist schluss mit 213 333! Schade!
Erst 218 320, dann die *heul*

Geschrieben von: ChristianMUC am 12 Nov 2006, 23:51
QUOTE (411'er @ 12 Nov 2006, 23:45)
So, jhetzt ist schluss mit 213 333! Schade!
Erst 218 320, dann die *heul*

Dann heul gleich weiter, angeblich is 218 418 heute ins AW gefahren smile.gif

Geschrieben von: 411'er am 13 Nov 2006, 00:05
Auch noch die!!!
Super, weiter so, DB, Bald haben wir ne Verkehrsrot-Suppe!
Eigentlich haben wir die ja schon!!!

Geschrieben von: ChristianMUC am 13 Nov 2006, 00:09
QUOTE (411'er @ 13 Nov 2006, 00:05)
Bald haben wir ne Verkehrsrot-Suppe!

Und wo is da jetzt ein Problem?

Geschrieben von: ropix am 13 Nov 2006, 00:19
QUOTE (ChristianMUC @ 13 Nov 2006, 00:09)
Und wo is da jetzt ein Problem?

weils nicht immer Winter ist (sogar im SOBB-Land), aber das Design eindeutig auf Winter ausgelegt ist biggrin.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 8 Jan 2007, 15:37
Schon traditionell ist die Faschingssonderfahrt der SüdOstBayernbahn von Mühldorf nach Ruhpolding. Dieses Jahr wird zum ersten Mal ohne die abgestellten und -gegebenen "Deiner"-Wagen gefahren, "ersatzweise" aber mit Speisewagen.

QUOTE
Narrenexpress von Mühldorf nach Ruhpolding
Samstag, 10. Februar 2007


Mit dem Narrenexpress von Mühldorf über Rosenheim nach Ruhpolding. Das Motto in diesem Jahr: "Aloha auf Hawai". Die Party beginnt schon bei der Abfahrt in Mühldorf, denn der Narrenexpress führt auch in diesem Jahr mehrere Partywagen, in denen die Disco gleich nach der Abfahrt startet. Nach der Ankunft in Ruhpolding geht die Party im Kurhaus weiter (ca. 5 Minuten vom Bahnhof entfernt). Dort werden die Apollos richtig kräftig einheizen. Und nach der Rückkehr in Mühldorf um ca. 2.45 Uhr gibt es in der Bahnhofswirtschaft noch Weisswürste.

Tickets zum Preis von 20,- EUR (Zugfahrt von Mühldorf nach Ruhpolding und wieder zurück, Party im Zug, Eintritt zur Faschingsparty im Kurhaus Ruhpolding, kostenlose An-/Abreise mit den Zügen der SüdostBayernBahn zum Sonderzug) http://www.suedostbayernbahn.de/so_bayern/view/aktuelles/sonderfahrten.shtml

Geschrieben von: Südostbayer am 12 Jan 2007, 10:50
DB-Pressemitteilung:

QUOTE
Presseinformation 001//2007

Zum halben Preis mit der Bahn zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Halbpreis-Sonderangebot von DB Regio Oberbayern und der SüdostBayernBahn / Zusätzliche Züge am Wochenende

(Ruhpolding, 9. Januar 2007) Zum Biathlon-Weltcup bis Sonntag, 14. Januar 2007 in Ruhpolding hat die Bahn ein attraktives Angebot aufgelegt. Wer mit dem Zug nach Ruhpolding anreist, zahlt nur die Hälfte des Fahr­preises. In Verbindung mit einer Eintrittskarte zum Weltcup gilt der Bahn­fahrschein für einfache Fahrt im ganzen Landkreis Traunstein am selben Tag auch für die Rückfahrt. Auch der Bus-Shuttle vom Bahnhof zum Stadion ist kostenlos.

Am Samstag und Sonntag fahren zusätzlich zu den regulären Zügen sieben Sonderzüge von und nach Ruhpolding, die mit allen regulären Fahr­scheinen genutzt werden können. Ein Sonderzug kommt von Waging, die anderen fahren zwischen Traunstein und Ruhpolding. Die zusätzlichen Züge wurden ermöglicht durch eine Bestellung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG).

Anreise-Tipp: Wer zum Beispiel am Sonntag, 14. Januar bereits um 11:00 Uhr beim Sprintwettkampf der Damen dabei sein will, kann mit einem der  Zusatzzüge um 8:19 Uhr und 9:49 Uhr ab Traunstein oder mit den regulären Zügen um 8:48 Uhr und 9:20 Uhr fahren. Ankunft in Ruhpolding ist jeweils etwa 20 Minuten später. In Traun­stein halten Zubringerzüge aus München, Rosenheim, Salzburg, Traunreut und Waging.

Erstmals ist auch ab Traunreut die Bahnanreise zum Biathlon in Ruhpolding möglich – mit guten Anschluss­verbindungen in Traunstein. Passende Fahrmöglichkeiten ab Traunreut sind (jeweils mit Umsteigen in Traunstein) um 8.17 Uhr und 9.17 Uhr. Die Hin- und Rückfahrt kostet während des Biathlons 4,60 Euro.

Alle Fahrpläne und weitere Infos sind unter www.bahn.de, www.suedostbayernbahn.de und www.ruhpolding.de sowie in allen Verkaufs­stellen der Bahn erhältlich.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher


Link zum Fahrplan mit den Zusatzzügen nach Ruhpolding: http://www.biathlon-ruhpolding.de/anreise_r_d.htm

Geschrieben von: lekomat am 2 Feb 2007, 10:32
In der heutigen Ausgabe des OVB erschien ein Bereicht zur Zukunft der Strecke Rosenheim - Mühldorf!

Hier die wichtigsten Zitate:

QUOTE
Möglichst bis 2010 will das regionale Bahnunternehmen noch «schneller, sicherer und damit attraktiver werden», wie er den Plan zusammenfasst: Zwischen Mühldorf und Rosenheim soll dann Tempo 120 und damit ein echter Stundentakt möglich sein.


QUOTE
Ursprünglich bis 2010, «wahrscheinlich ein wenig später», so Christian Kubasch, soll zwischen Mühldorf und Rosenheim technisch alles so modernisiert sein, dass ein echter Stundentakt möglich ist. Der wird zwar im Moment gelegentlich erreicht, indem einige Haltestellen nicht mehr bedient werden. Doch das sei keine echte Lösung, findet nicht nur der SOB-Chef.


QUOTE
Er verweist darauf, dass die Gemeinden beziehungsweise ihre Bürger von der Modernisierung ja auch profitierten: Ein echter Bahn-Stundentakt mit entsprechenden Anschlüssen an das Fernnetz sei eine wichtige Verbesserung der Infrastruktur.

Außerdem mache die SOB ohnehin in eigener Regie, was möglich sei. So wird der Bahnsteig in Wasserburg, mit täglich 1100 Reisenden einer der größten Knoten im regionalen Netz, 2008 modernisiert. 430000 Euro sind für Modernisierung, neues Dach und Beleuchtung veranschlagt.

Stolze 8,5 Millionen wird die SOB heuer in die Gleiserneuerung stecken. Zwischen Rosenheim und Waldkraiburg werden 32 Kilometer Schienen neu verlegt - ebenfalls ein wichtiger Schritt in Richtung Tempo 120.


Den ganzen Artikel gibt es hier (kostenlose Anmeldung erforderlich): http://www.ovb-online.de/news/landkreis_rosenheim/wasserburg/art4141,941173.html

Geschrieben von: Südostbayer am 2 Feb 2007, 12:02
QUOTE (lekomat @ 2 Feb 2007, 10:32)
QUOTE
Zwischen Rosenheim und Waldkraiburg werden 32 Kilometer Schienen neu verlegt

Das war übrigens schon für 2006 vorgesehen, musste dann aber verschoben werden, weil die zunächst beauftragte Baufirma pleite gemacht hat. Genauso gings ein Stück weiter nördlich zwischen Mühldorf und Neumarkt-St.Veit.

Baubeginn wahrscheinlich 13. März. Gearbeitet wird auf fünf Abschnitten zwischen Kilometer 8 und 26, also zwischen kurz vor Schechen und Wasserburg Bahnhof.

Geschrieben von: Wetterfrosch am 2 Feb 2007, 15:31
120 und dann mit VT 628 ? wink.gif blink.gif
Ich konnte einmal eine VT 628 Leistung von München Hbf nach Holzkirchen geniessen. Von Siemenswerke bis etwas nach Deisenhofen hat es gedauert, bis die Beschleunigungsphase beendet war...

Geschrieben von: ropix am 2 Feb 2007, 19:39
QUOTE (Wetterfrosch @ 2 Feb 2007, 15:31)
Ich konnte einmal eine VT 628 Leistung von München Hbf nach Holzkirchen geniessen. Von Siemenswerke bis etwas nach Deisenhofen hat es gedauert, bis die Beschleunigungsphase beendet war...

na also so schlimm is der 628 dann auch wieder nicht. Von Dachau rein ist der ja auch wesentlich schneller auf 120. (Sogar noch vor Allach)

Geschrieben von: Wetterfrosch am 2 Feb 2007, 20:08
laugh.gif Oki - aber es kam mir schon etwas untermotorisiert vor (vgl. zum Integral oder Talent)

Geschrieben von: TT1 am 2 Feb 2007, 21:03
[QUOTE]na also so schlimm is der 628 dann auch wieder nicht. Von Dachau rein ist der ja auch wesentlich schneller auf 120. (Sogar noch vor Allach)


Also die meisten 628er haben erst hinter Allach in Richtung München die 120 auf dem Tacho stehen. Vor allem die 628.2 kommen ja überhaupt nicht vom Fleck! Gerade hinter Indersdorf in Richtung Niederoth. laugh.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 2 Feb 2007, 21:05
QUOTE (TT1 @ 2 Feb 2007, 21:03)
Also die meisten 628er haben erst hinter Allach in Richtung München die 120 auf dem Tacho stehen. Vor allem die 628.2 kommen ja überhaupt nicht vom Fleck! Gerade hinter Indersdorf in Richtung Niederoth. laugh.gif

Tja, der 628.2 hat zwei Schwachstellen - er ist untermotorisiert - man müsste beide Hälften mit einem Motor ausstatten. Und im fehlt eine vernünftige Lüftung . zum Beispiel Übersetzfenster. Ups, das gabs ja alles schonmal... ph34r.gif

Geschrieben von: TT1 am 2 Feb 2007, 21:16
Na ja was heißt untermotorisiert? Sind wir mal ehrlich. Für die Gurkenstrecken wie nach Altomünster reicht das allemal aus. smile.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 2 Feb 2007, 21:19
QUOTE (TT1 @ 2 Feb 2007, 21:16)
Na ja was heißt untermotorisiert? Sind wir mal ehrlich. Für die Gurkenstrecken wie nach Altomünster reicht das allemal aus. smile.gif

Da sicherlich - aber es gibt auch immer kurze Streckenabschnitte, wo er auf ausgewachsene Hauptstrecken gelassen wird. Und da wirkt dann schon etwas schwächlich...

Geschrieben von: ropix am 2 Feb 2007, 21:37
QUOTE (TT1 @ 2 Feb 2007, 21:16)
Na ja was heißt untermotorisiert? Sind wir mal ehrlich. Für die Gurkenstrecken wie nach Altomünster reicht das allemal aus. smile.gif

Naja - auch die Gurkenstrecke könnte man schneller befahren. Und der 628 fährt ja wirklich nicht nur sowas. Nach Reute in Tirol ist man mit den 642 schon ein wenig schneller unterwegs als wie mitm 628.

Der 628 ist halt doch der Nachfolger vom Schienenbus.

Geschrieben von: Flo am 4 Feb 2007, 19:32
Vielleicht kommen ja 642er nach MMF *duckundweg*

Geschrieben von: TB 11 am 4 Feb 2007, 19:52
QUOTE (Flo @ 4 Feb 2007, 19:32)
Vielleicht kommen ja 642er nach MMF *duckundweg*

Der 642 gehört ja, so wie es aussieht, selbst schon zum alten Eisen (bzw. Plastik ph34r.gif) , siehe Dieselnetz Nürnberg. tongue.gif

Geschrieben von: elchris am 4 Feb 2007, 20:05
QUOTE (Wetterfrosch @ 2 Feb 2007, 20:08)
laugh.gif Oki - aber es kam mir schon etwas untermotorisiert vor (vgl. zum Integral oder Talent)

Was sich im Verbrauch niederschlägt. smile.gif

Geschrieben von: TB 11 am 4 Feb 2007, 20:05
QUOTE (ChristianMUC @ 2 Feb 2007, 21:19)
Da sicherlich - aber es gibt auch immer kurze Streckenabschnitte, wo er auf ausgewachsene Hauptstrecken gelassen wird. Und da wirkt dann schon etwas schwächlich...

München - Mühldorf - Simbach würde ich jetzt nicht unbedingt als kurzen Streckenabschnitt bezeichnen... Außerdem sind die Fahrzeiten für den 628 ausgelegt und nicht für eine S-Bahn.

Geschrieben von: TB 11 am 4 Feb 2007, 20:09
QUOTE (elchris @ 4 Feb 2007, 20:05)
Was sich im Verbrauch niederschlägt. smile.gif

Eben. Der 628 braucht 0,6 Liter auf 1 km. Für 642 & Co. kannst gut und gerne nahezu das doppelte anrechnen.

Geschrieben von: 2010forever am 4 Feb 2007, 23:41
Hallo,

gibt es mittlerweile eigentlich schon einen neuen Besitzer / Eigentümer für 213 333 ?
Soll ja laut EK mehrere Bewerber gegeben haben, u.a. das DB Museum.


Gruß


Björn


-Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist-

Geschrieben von: TT1 am 5 Feb 2007, 09:10
QUOTE
Eben. Der 628 braucht 0,6 Liter auf 1 km. Für 642 & Co. kannst gut und gerne nahezu das doppelte anrechnen.


Und das verbraucht er auch nur bei Vollgas! unsure.gif Ihr müsst auch bedenken der 642 hat 2 Motoren und eine Mechanische Kraftübertragung. Da gibt es nicht so große Leistungsverluste die beim VT 628 durch das Strömungsgetriebe verursacht werden. Zudem ist der 642 auch noch aus Plastik gebaut! laugh.gif www_smiliemania_de_75309.png

Edit von VT 609 (Globaler Moderator): Zitat repariert

Geschrieben von: Rohrbacher am 5 Feb 2007, 09:47
QUOTE (TT1 @ 5 Feb 2007, 09:10)
[QUOTE]Eben. Der 628 braucht 0,6 Liter auf 1 km. Für 642 & Co. kannst gut und gerne nahezu das doppelte anrechnen.

Und das verbraucht er auch nur bei Vollgas! unsure.gif Ihr müsst auch bedenken der 642 hat 2 Motoren und eine Mechanische Kraftübertragung. Da gibt es nicht so große Leistungsverluste die beim VT 628 durch das Strömungsgetriebe verursacht werden. Zudem ist der 642 auch noch aus Plastik gebaut! laugh.gif www_smiliemania_de_75309.png

Das muss man mir jetzt erklären? Strömungsgetriebe, mechanische Kraftübertragung? Wie soll da letztere genau aussehen? Eine Trockenkupplung wird der ja wohl kaum haben!? So viel ich weiß, hat der 642er ein Lkw-Automatikgetriebe und das wäre dann doch eine Hydraulik. unsure.gif

Das mit Vollgas ist klar, den 628er muss man eben oft mit "Vollgas" fahren, das erhöht den Verbrauch. Genau das selbe, wenn Leute meinen mit einem 1.6 Liter-Motor im Auto bei gleicher verkehrsflüssiger Fahrweise weniger zu verbrauchen als mit einem 1.8 Liter-Motor...

Geschrieben von: ET 423 am 5 Feb 2007, 09:58
QUOTE (TT1 @ 5 Feb 2007, 09:10)
Und das verbraucht er auch nur bei Vollgas! unsure.gif

Ja - und um mit dem Ackerfurchenhüpfer [TM] ausm Knick zu kommen, bleibt eben nur Vollgas zum Anfahren. rolleyes.gif

QUOTE
So viel ich weiß, hat der 642er ein Lkw-Automatikgetriebe und das wäre dann doch eine Hydraulik. unsure.gif


Das wäre auch mein Stand. Ein mechanisches Getriebe hatten AFAIK nur die Schienenbusse und die hatten dazu ja auch eine manuelle Gangschaltung. smile.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 5 Feb 2007, 10:38
QUOTE (ChristianMUC @ 2 Feb 2007, 21:19)
Da sicherlich - aber es gibt auch immer kurze Streckenabschnitte, wo er auf ausgewachsene Hauptstrecken gelassen wird. Und da wirkt dann schon etwas schwächlich...

Tut er das? Ich halte die 628 für "Hauptstrecken", also Verbindungen mit längeren Haltabständen, sogar sehr gut geeignet. "Schwächlich" sind die 628 ja, wenn überhaupt, beim anfahren und nicht, wenn es darum geht, eine (auch hohe) Geschwindigkeit zu halten.


QUOTE (TB 11 @ 4 Feb 2007, 19:52)
Der 642 gehört ja, so wie es aussieht, selbst schon zum alten Eisen (bzw. Plastik ph34r.gif) , siehe Dieselnetz Nürnberg.  tongue.gif

Da waren die Desiro wohl einfach zu teuer.


QUOTE (Rohrbacher @ 5 Feb 2007, 09:47)
mechanische Kraftübertragung? Wie soll da letztere genau aussehen? Eine Trockenkupplung wird der ja wohl kaum haben!? So viel ich weiß, hat der 642er ein Lkw-Automatikgetriebe und das wäre dann doch eine Hydraulik. unsure.gif

Die 642 haben ein, Zitat, "hydrodynamisch-mechanisches Ecomat-Getriebe mit integriertem Anfahrdrehmoment-Wandler". Ist wie gesagt ein angepasstes Lkw-Getriebe und wird auch von Siemens selbst trotz der hydr-Komponente gern als "mechanisch" bezeichnet.


QUOTE (Rohrbacher @ 5 Feb 2007, 09:47)
den 628er muss man eben oft mit "Vollgas" fahren

Muss man?

Geschrieben von: Rohrbacher am 5 Feb 2007, 11:02
QUOTE
Muss man?

Es hört sich zumindest immer so an, als würde man anders gar nicht vom Fleck kommen. biggrin.gif

Geschrieben von: andi_947 am 28 May 2007, 17:54
weiß jemand wie es zur zeit mit der Bahnstrecke Traunstein-Mühldorf aussieht?
Ist eine durchgehende Verbindung in nächster Zeit wieder in Aussicht?
Man hört dass die SOB im Abschnitt Trostberg-Mühldorf die Bahnhöfe erneuern wird in diesem Jahr und dass im nächsten Fahrplan auf diesem Abschnitt im angenäherten Stundentakt gefahren wird!

Geschrieben von: VT 609 am 28 May 2007, 18:02
Da wir bereits ein Thema mit allem rund um die Südostbayernbahn haben, habe ich das neue Thema von andi_947 mit diesem bereits vorhandenen Thema verschmolzen.

VT 609
Globaler Moderator

Geschrieben von: KBS 855 am 29 May 2007, 15:58
Südostbayernbahn - sehr gut, hier kann man doch auch mal über Ausbauprojekte und Möglichkeiten reden oder?

Also der Ausbau Rosenheim - Mühldorf auf 120 ist eine tolle Sache, genauso wie der Stundentakt, das ist eine echte Aufwertung der Strecke.
Was ist jetzt mit den Zügen München - Linz passiert? Das Projekt scheint wieder versunken zu sein, schade.

Also, meine Vorschläge:
Von Simbach die alte Strecke nach Pocking wieder aufbauen, das war ein riesen Fehler die einzustellen. Bei Tutting/Tuttling (?) müsste ein Umsteigebahnhof von/nach Bad Füssing entstehen, wo Busse genau auf den Zug abgestimmt fahren.
Die Strecke Pocking - Passau müsste man zur Hauptbahn heraufstufen und entsprechend ausbauen und begradigen.

So könnte man zusätzlich zu den RE Passau - Landshut - München, einen RE Passau - Simbach - Mühldorf - München fahren.

Die Strecke Mühldorf - Simbach - Neumarkt-Kallham sollte man Fernverkehrstauglich ausbauen, um so eine schnelle Verbindung München - Wien entstehen zu lassen. Wieso müssen alle Züge über Salzburg, das eh gut erschlossen ist für eine ca. 150.000 Einwohnerstadt. Salzburg hat sowohl Fernverkehr nach München, als auch nach Wien, auch ohne die durchgehenden Züge München - Wien. Die Gesamtverbindung könnte man aber entscheidend beschleunigen.

Bei Traunreut müsste man eine Verbindungskurve bauen, für Direktzüge Traunreut - Garching - Mühldorf und in Traunreut weiter ins Zentrum fahren, soweit eben die Gleise reichen.
So könnte man in Traunstein einen Knotenpunkt entstehen lassen, wo sich die Züge Mühldorf - Traunreut und Traunreut - Traunstein treffen bzw. man bindet die Züge gleich durch, was noch besser ist.
Auf jeden Fall muss man die Streckengeschwindigkeit heraufsetzen und einige Bü schließen bzw. ersetzen oder auch einige bündeln.

Gibts noch weitere Vorschläge?

Geschrieben von: Michi Greger am 29 May 2007, 18:03
QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Bei Traunreut müsste man eine Verbindungskurve bauen, für Direktzüge Traunreut - Garching - Mühldorf und in Traunreut weiter ins Zentrum fahren, soweit eben die Gleise reichen.

Das Problem ist, dass Traunreut als Stadt eben kein richtiges Zentrum hat, sondern früher einfach mal etwas wild gewachsen ist...die Gleise gehen ja durch die ganze Stadt, aber der jetzige Bahnsteig ist genauso Zentrum wie andere Stellen es auch wären.

MfG Michi

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 29 May 2007, 18:10
@ KBS 855: Deine Vorschläge in Ehren, aber wer soll das bezahlen? Der zweigleisige Ausbau der 7,8 Streckenkilometer von Ampfing bis Mühldorf inkl. Umbau des Bahnhofs Ampfing kostet alleine schon 64 Millionen Euro - ohne Elektrifizierung wohlgemerkt.

Wieviele Jahrzehnte sich der zweigleisige Ausbau Markt Schwaben - Mühldorf mitsamt Elektrifizierung hinziehen wird, und was er unter dem Strich kosten wird (1 Milliarde Euro!?), will ich mir gar nicht vorstellen - da ist es wirklich Träumerei, im niederbayrischen Hinterland Schnellfahrstrecken entstehen zu lassen.

Geschrieben von: Luchs am 29 May 2007, 19:07
Ja, das ist bayrische Verkehrspolitik. Da werden lieber Milliarden in Transrapid und Strassenprojekte gesteckt ....

Allerdings sollte der zweigleisige Ausbau Mühldorf - Markt Schwaben nicht ganz so teuer werden. Mehr ins Geld gehen die zwei zusätzlichen Gleise für die S-Bahn.

Zu Traunreut: Die Quasistillegung Hörpoliding - Trostberg ist auch so ein typischer Fall. Erinnert mich an die 70er / 80er - Alibizugpaar ohne jeden Anschluss. Nur dass das hier der Überführung des 628 dient.

Da gleichzeitig eine Buslinie in Halbstundentakt zwischen Trostberg und Traunreut fährt, ist genug Fahrgastpotential vorhanden. Teuer an der neuen Verbindungskure ist nur der notwendige Bahnübergang und die Signalisierung. Ich halte das für dringenst notwendig.

Luchs.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 29 May 2007, 20:00
QUOTE (Luchs @ 29 May 2007, 20:07)
Allerdings sollte der zweigleisige Ausbau Mühldorf - Markt Schwaben nicht ganz so teuer werden. Mehr ins Geld gehen die zwei zusätzlichen Gleise für die S-Bahn.

Naja, wenn man mal rechnet - 64 Millionen Euro für 8 Kilometer Strecke. Die Strecke zwischen Markt Schwaben und Mühldorf hat lt. Kursbuch 54 Kilometer, bei einem Preis von 8 Millionen Euro je km macht das 432 Mio. Euro. Dazu eben noch München Ost - Markt Schwaben, das sicher nochmal genauso viel kosten wird.

Berücksichtigt man allgemeine Preissteigerungen im Laufe der Baujahre (Baujahrzehnte?) beispielsweise für Stahl und die bei Großprojekten allgemein über den geplanten Etat hinausgehenden Kosten, ist die Milliarde m.E. schnell erreicht...

Geschrieben von: Boris Merath am 29 May 2007, 20:46
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 May 2007, 21:00)
Naja, wenn man mal rechnet - 64 Millionen Euro für 8 Kilometer Strecke. Die Strecke zwischen Markt Schwaben und Mühldorf hat lt. Kursbuch 54 Kilometer, bei einem Preis von 8 Millionen Euro je km macht das 432 Mio. Euro. Dazu eben noch München Ost - Markt Schwaben, das sicher nochmal genauso viel kosten wird.

So darf man aber nihct rechnen - ausschlaggebend für die Kosten sind ja auch die nötigen Erdbewegungen etc. Pauschal rechnen geht da nicht wirklich.

Geschrieben von: E18-Fan am 30 May 2007, 12:29
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 May 2007, 21:00)
Naja, wenn man mal rechnet - 64 Millionen Euro für 8 Kilometer Strecke.
(...)

Lt. Wikipedia betragen die Baukosten für Autobahnen im Schnitt 6-12Mio Euro je km. Das bei Trassenbreiten, die vielleicht 4mal so breit sind wie die für das benötigte zweite Gleis. Ferner hat die Neubaustrecke Würzburg-Hannover ca. 20 Mio pro km verschlungen mit all den Tunnels und Brücken, allerdings Preisstand 1992 (Wikipedia).
Da erscheinen mir 8 Mio pro km in ebenem Gelände schon reichlich ...
Ich möchte nicht wissen was sich DB-Netz da alles noch bezahlen läßt ....

Grüße Martin

Geschrieben von: KBS 855 am 30 May 2007, 13:51
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 May 2007, 19:10)
@ KBS 855: Deine Vorschläge in Ehren, aber wer soll das bezahlen? Der zweigleisige Ausbau der 7,8 Streckenkilometer von Ampfing bis Mühldorf inkl. Umbau des Bahnhofs Ampfing kostet alleine schon 64 Millionen Euro - ohne Elektrifizierung wohlgemerkt.


Und? Wer soll die A94 bezahlen bzw. was hat sie jetzt schon gekostet, auch diese Rechtsstreit und andere Dinge? Achja, diese Autobahn ist ja viel wichtiger, weil der Durchgangsverkehr noch schneller nach Österreich kommt und sich den Umweg über die A92/A3 spart, sofern er da fährt. Und Güter auf die Schiene? Das fordern wir, tun müss ma's dann nu lang net rolleyes.gif

64 Millionen, das ist doch sooo teuer auch nicht, da schau mal was andere Projekte kosten und wo überall weit mehr Geld unnütz zum Fenster rausgeworfen wird.
Mit deiner Argumentation dürfte man gar nicht mehr investieren, weil es ja viel Geld kostet.

Hallo, hier wird in die Zukunft investiert und München - Mühldorf ist eine der wirtschaftlichsten Bahnstrecken Bayerns, wenn nicht da, wo dann?
Hab ich hier eine NBS Mühldorf - Kraiburg gefordert? Oder sonst was unrealistisches?

Geschrieben von: KBS 855 am 30 May 2007, 13:53
QUOTE (Michi Greger @ 29 May 2007, 19:03)
Das Problem ist, dass Traunreut als Stadt eben kein richtiges Zentrum hat, sondern früher einfach mal etwas wild gewachsen ist...die Gleise gehen ja durch die ganze Stadt, aber der jetzige Bahnsteig ist genauso Zentrum wie andere Stellen es auch wären.


Wo ist das Problem? Man kann doch 2-3 Hp's in der Stadt verteilen, so wird das Zentrum doch gut erschlossen. Wird wo anders erfolgreich praktiziert, so auch z. B. beim Ringzug, wo Halte tw. nur 300 Meter auseinander sind. Natürlich ist dann ein 628er kein geeignetes Fahrzeug mehr, aber es gibt ja RS1 und alles mögliche, was stärker spurtet.

Geschrieben von: KBS 855 am 30 May 2007, 14:00
QUOTE (E18-Fan @ 30 May 2007, 13:29)
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 May 2007, 21:00)
Naja, wenn man mal rechnet - 64 Millionen Euro für 8 Kilometer Strecke.
(...)

Lt. Wikipedia betragen die Baukosten für Autobahnen im Schnitt 6-12Mio Euro je km. Das bei Trassenbreiten, die vielleicht 4mal so breit sind wie die für das benötigte zweite Gleis. Ferner hat die Neubaustrecke Würzburg-Hannover ca. 20 Mio pro km verschlungen mit all den Tunnels und Brücken, allerdings Preisstand 1992 (Wikipedia).
Da erscheinen mir 8 Mio pro km in ebenem Gelände schon reichlich ...
Ich möchte nicht wissen was sich DB-Netz da alles noch bezahlen läßt ....

Darum sollte man ja das Netz in eine unabhängige staatliche Netzgesellschaft überführen, die für Straßen-, Schienen- und Schifffahrtswege zuständig ist, mit jeweiligen Unterabteilungen.

Ich würde aber hier trotzdem nicht so sehr auf die Zahlen gehen, denn normalerweise müsste 1km Schiene günstiger sein als 1km Autobahn. Entweder wurden hier zwei nicht vergleichbare Strecken verglichen oder es hatte andere Gründe.

Fakt ist dass ein Ausbau München - Mühldorf dringend nötig ist, sowohl der durchgehende zweigleisige als auch die Elektrifizierung. Dass das nicht umsonst zu haben ist, dürfte klar sein. Aber gerade jetzt hat man noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der A94 die ich für sinnlos halte, da sie nur für den überregionalen Verkehr gebaut wird, denn für den Regionalverkehr würde eine 4spurige Bundesstraße auch reichen.

Was will also unter Oliver Berg am Laim? Kein Geld mehr für Bahnprojekte weil sie Geld kosten? Bestreitest du die Notwendigkeit eines Ausbaus?
Was kostet jetzt eigentlich die A94 schon? Die Kosten weil man unbedingt das Isental zerstören will, statt über Haag zu bauen. Den Durchgangsverkehr sollte man eh auf A92 und A3 zwingen, denn gerade die A92 ist bei weitem nicht ausgelastet. Aber beim Straßenbau ist es ja egal, das Geld haben wir immer und wer was sagt, der wird kritisiert, wohl auch hier, leider.
Klimaschutz ist was fürs Papier cool.gif

Geschrieben von: VT 609 am 30 May 2007, 14:04
@ KBS 855:
Könntest du dir bitte angewöhnen, nicht mehrere Beiträge hintereinander im Abstand von nur wenigen Minuten zu verfassen? Du hast nach der Erstellung eines Beitrags noch eine Stunde lang die Möglichkeit, diesen Beitrag zu bearbeiten. Ich bitte dich, von dieser Möglichkeit in Zukunft Gebrauch zu machen. Das nächste Mal werde ich solche Beiträge wie die drei obenstehenden einfach kommentarlos verschmelzen.

Geschrieben von: KBS 855 am 30 May 2007, 14:10
QUOTE (VT 609 @ 30 May 2007, 15:04)
@ KBS 855:
Könntest du dir bitte angewöhnen, nicht mehrere Beiträge hintereinander im Abstand von nur wenigen Minuten zu verfassen? Du hast nach der Erstellung eines Beitrags noch eine Stunde lang die Möglichkeit, diesen Beitrag zu bearbeiten. Ich bitte dich, von dieser Möglichkeit in Zukunft Gebrauch zu machen. Das nächste Mal werde ich solche Beiträge wie die drei obenstehenden einfach kommentarlos verschmelzen.

Entschuldige, das wusste ich nicht, da ich schon mal am Folgetag editieren wollte und es nicht mehr ging. Aber danke für den Hinweis, werde das in Zukunft beherzigen, war wirklich keine Absicht meinerseits.

Geschrieben von: Südostbayer am 30 May 2007, 16:20
QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Von Simbach die alte Strecke nach Pocking wieder aufbauen

Wo wäre denn hier großes Potential? Zwischen Simbach und Pocking liegen kleine und kleinste Dörfer, die minimal größeren Orte Rottthalmünster und Bad Füssing wurden von der früheren Bahnstrecke jeweils um einige Kilometer "verfehlt".


QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Bei Tutting/Tuttling (?) müsste ein Umsteigebahnhof von/nach Bad Füssing entstehen, wo Busse genau auf den Zug abgestimmt fahren

Warum dort und nicht in Pocking?


QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Die Strecke Pocking - Passau müsste man zur Hauptbahn heraufstufen und entsprechend ausbauen und begradigen.

[ ] Du kennst die Strecke

Wenn wir hier Ausbauphantasien haben: Eine kurze Neubaustrecke von Sulzbach am Inn Richtung Osten zur Strecke Schärding - Passau würde die Fahrzeit Pocking - Passau weit mehr verkürzen als jeder realistisch denkbare Ausbau der bestehenden Verbindung über Fürstenzell.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 30 May 2007, 18:18
QUOTE (KBS 855 @ 30 May 2007, 15:00)
Was will also unter Oliver Berg am Laim? Kein Geld mehr für Bahnprojekte weil sie Geld kosten? Bestreitest du die Notwendigkeit eines Ausbaus?
Habe ich irgendetwas in dieser Richtung geschrieben? Ich zog nur zum Vergleich die Kosten des Ausbaus der KBS 940 heran: auf einer bereits vorhandenen, relativ geradlinigen Strecke kosten 8 Kilometer zweigleisiger Ausbau ohne Elektrifizierung 64 Millionen Euro. Das ist ein sauberner Batzen - 8 Millionen pro Kilometer.

Was ich mit dem Vergleich zeigen wollte, ist dass das hier:
QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Von Simbach die alte Strecke nach Pocking wieder aufbauen
ca. 28 Kilometer
QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Die Strecke Pocking - Passau müsste man zur Hauptbahn heraufstufen und entsprechend ausbauen und begradigen.
grobe 25 Kilometer
QUOTE (KBS 855 @ 29 May 2007, 16:58)
Die Strecke Mühldorf - Simbach - Neumarkt-Kallham sollte man Fernverkehrstauglich ausbauen
grobe 110 Kilometer

unterm Strich unbezahlbar ist und auch keinen Geldgeber findet. Selbst wenn man nur 8 Millionen Euro je km wie bei der KBS 940 ansetzt, was wohl zu wenig ist, weil man die Strecken teilweise völlig neu bauen müßte und eine Begradigung auch deutlich teurer wird als ein schlichter zweigleisiger Ausbau, komme ich auf ca. 1,3 Milliarden Euro für Dein Projekt.

Das alles würde ja vielleicht noch jemand finanzieren, wenn es denn Sinn machen würde. Andere große Bahnprojekte gehen ja auch auf ne Milliarde zu.

Aber macht es wirklich Sinn? 1,3 Milliarden Euro zu verbauen, um zusätzliche RE München - Passau über Mühldorf zu leiten, wenn ab Dezember 07 ohnehin stündlich einer über Landshut fährt, nur um vielleicht 20 Minuten schneller am Ziel zu sein, ergibt für mich ebenso wenig Sinn wie das Leiten der Fernzüge nach Wien über Niederbayern. Dort gibt es keinen Halt, der für Fernzüge interessant wäre (Mühldorf / Waldkraiburg hatten ja noch nichtmal nen IR), und ne schnellere Verbindung kann man auch mit dem Ausbau der Bestandsstrecke über Salzburg haben, der wahrscheinlich billiger wäre und wesentlich mehr Leuten was brächte.

Damit will ich niemanden vom Träumen abhalten - ich wollte nur mal zeigen wie viel Geld sowas schnell kostet smile.gif

Geschrieben von: KBS 855 am 31 May 2007, 13:01
QUOTE

Wo wäre denn hier großes Potential? Zwischen Simbach und Pocking liegen kleine und kleinste Dörfer, die minimal größeren Orte Rottthalmünster und Bad Füssing wurden von der früheren Bahnstrecke jeweils um einige Kilometer "verfehlt".


Das Potential wäre der Urlauberverkehr und vor allem die Möglichkeit einer schnellen Verbindung nach München. Sind wir doch ehrlich, die Rottalbahn ist viel zu langsam, wenn dann muss man wenigstens sie ausbauen und beschleunigen.

QUOTE

unterm Strich unbezahlbar ist und auch keinen Geldgeber findet.


Was soll an einem Fernverkehrstauglichen Ausbau nach Linz unbezahlbar sein? Wenn der Wille da ist, dann findet sich auch ein Weg, vor allem wenn man bedenkt was unser Staat an Geld verpulvert, das in Eisenbahnstrecken sinnvoller angelegt ist.

Die Züge könnten in Tagesrandlage durchaus in Mühldorf halten und sonst einfach eine schnelle Verbindung München - Wien herstellen, wo sicher genug Potential vorhanden wäre, ohne diesen riesigen, zeitaufwändigen Umweg über Salzburg zu fahren, das auch so Fernverkehrstechnisch bestens angeschlossen ist, sowohl an Wien, als auch an München.

Über Pocking - Simbach lässt sich streiten, das ist ja nur ein langfristiger Vorschlag, vielleicht ja irgendwann mal überlegenswert, derzeit natürlich nicht. Momentan halte ich einen Ausbau der bestehenden Rottalbahn für durchgehend mind. 80-100 km/h für ausreichend.
Pocking - Passau ist nicht leicht auszubauen, aber hier wäre sicher das eine oder andere machbar, denn die Fahrzeiten sind alles andere als attraktiv und konkurrenzfähig.
Wo sind dann eure Vorschläge um die Rottalbahn konkurrenzfähig zu machen? Oder wollt ihr sie einstellen?

Geschrieben von: Südostbayer am 31 May 2007, 13:37
QUOTE (KBS 855 @ 31 May 2007, 14:01)
QUOTE
Wo wäre denn hier großes Potential? Zwischen Simbach und Pocking liegen kleine und kleinste Dörfer, die minimal größeren Orte Rottthalmünster und Bad Füssing wurden von der früheren Bahnstrecke jeweils um einige Kilometer "verfehlt".

Das Potential wäre der Urlauberverkehr

Urlauberverkehr? Bad Birnbach und Bad Griesbach liegen an bzw. nahe der Rotttalbahn und würden von Deiner Verbindung nicht profitieren, das ohnehin abseits der Bahn gelegene Bad Füssing hat auch keinen sonderlichen Nutzen einer Bahnverbindung Pocking - Simbach.


QUOTE (KBS 855 @ 31 May 2007, 14:01)
und vor allem die Möglichkeit einer schnellen Verbindung nach München

Für wen? Eggenfelden, Pfarrkirchen, Bad Birnbach, Bad Griesbach und Passau können nicht gemeint sein, bleibt eigentlich nur Pocking...?


QUOTE (KBS 855 @ 31 May 2007, 14:01)
Wo sind dann eure Vorschläge um die Rottalbahn konkurrenzfähig zu machen?


  • Wiederherstellung der Kreuzungsmöglichkeit in Massing, um Stundentakt zu ermöglichen
  • Ersatz des Hp Gern-Altenburg durch einen Halt im Stadtgebiet von Eggenfelden
  • Auflassung bzw. technische Sicherung von Bahnübergängen. Rund 160 solche sind derzeit zwischen Neumarkt und Sulzbach Hauptursache für die geringe Reisegeschwindigkeit.
  • Als Utopie die bereits erwähnte Neutrassierung östlich von Sulzbach am Inn


Geschrieben von: andi_947 am 2 Jun 2007, 20:53
Um nochmal auf die Strecke Traunstein-Mühldorf zurück zu kommen, wisst ihr, welche Neuigkeiten es zur Zeit gibt, hinsichtlich einer durchgehenden Verbindung (mit Anbindung Traunreuts!) von TS nach MÜ ??
Trostberg-Mühldorf bleibt ja auf jeden Fall erhalten, aber Trostberg-Traunstein ??
Würde mich schon interessieren, was nun geplant ist!! Vielleicht ändert sich schon wieder etwas im nächsten Fahrplan??
Ich meine, dass die Strecke nach Mühldorf eine wichtige Verbindung darstellt, vor allem wegen den vielen Anschlüssen in MÜ!

Geschrieben von: Luchs am 2 Jun 2007, 21:15
Da die BEG für diesen Fahrplan nicht mehr bestellt hat, glaube ich nicht, dass sich dieses in den nächsten Jahren ändern wird.

Luchs.

Geschrieben von: Tequila am 3 Jun 2007, 01:07
Immerhin soll im nächsten Jahr schluß sein mit dem Werktagsbetrieb Mühldorf - Trostberg. Dann soll auch am Wochenende gefahren werden und werktags zur HVZ im Stundentakt verdichtet werden.

Das Problem ist wirklich der politische Wille, Traunreut im Stundentakt von Traunstein aus zu bedienen, andererseits aber nicht mehr Geld als bisher der SOB zu geben. Deswegen kam ja der Murks mit dem Alibizugpaar Hörpolding - Trostberg und der Wochenendruhe Trostberg - Mühldorf heraus. Und da Altenmarkt als einzige Gemeinde im fraglichen Abschnitt nicht wirklich Interesse am Bahnverkehr hat, sehe ich da kurzfristig keine Besserung sad.gif

Aber für eine durchgehende Verbindung MIT Anbindung Traunreuts bedarf es m.E. einer zusätzlichen Verbindungskurve, z.Zt. kann man m.W. nur Traunstein - Traunreut fahren.

Geschrieben von: mq- am 3 Jun 2007, 04:03
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 May 2007, 21:00)
Naja, wenn man mal rechnet - 64 Millionen Euro für 8 Kilometer Strecke. Die Strecke zwischen Markt Schwaben und Mühldorf hat lt. Kursbuch 54 Kilometer, bei einem Preis von 8 Millionen Euro je km macht das 432 Mio. Euro. Dazu eben noch München Ost - Markt Schwaben, das sicher nochmal genauso viel kosten wird.

Im http://www.bmvbs.de/Verkehr/Integrierte-Verkehrspolitik-,1408/Bundesverkehrswege-plan.htm ist der komplette Ausbau zwischen Berg am Laim und Freilassing (2- bzw. 4-gleisig für 160 km/h, inklusiv Elekrifizierung und Knoten auf beiden Seiten) mit 738 M€ veranschlagt, also ungefähr 5,4 M€/km.

QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 29 May 2007, 21:00)
Berücksichtigt man allgemeine Preissteigerungen im Laufe der Baujahre (Baujahrzehnte?) beispielsweise für Stahl und die bei Großprojekten allgemein über den geplanten Etat hinausgehenden Kosten, ist die Milliarde m.E. schnell erreicht...

Die Preissteigerungen in diesem Sektor liegen eher unterhalb der allgemeinen Inflationsrate; nur die Grundstückskosten könnten im Großraum München überproportional steigen. Abgesehn davon wird der Kostenrahmen bei derartigen Projekten in der Regel eingehalten. Ausnahmen sind meistens unsinnige bzw. überdimensionierte Großprojekte, die zuvor aus politischen Gründen billiggerechnet worden sind. Das dürfte aber hier nicht der Fall sein.

Geschrieben von: ropix am 3 Jun 2007, 12:48
QUOTE (Tequila @ 3 Jun 2007, 02:07)
Aber für eine durchgehende Verbindung MIT Anbindung Traunreuts bedarf es m.E. einer zusätzlichen Verbindungskurve, z.Zt. kann man m.W. nur Traunstein - Traunreut fahren.

Naja - soooo lange dauert das Ändern der Fahrtrichtung beim 628 auch wieder nicht. 5 Minuten sollten kein so großes Problem sein... - man will nicht, das ist das Problem. Man will überhaupt nicht, weil wo nicht ICE draufsteht ist vermutlich eine Behinderung für den Autoverkehr drin...

Geschrieben von: andi_947 am 4 Jun 2007, 16:13
Wie siehts eigentlich derzeit mit den Fahrgastzahlen Trostberg-Mühldorf aus?
Also die 100 Personen täglich zw. Traunstein-Traunreut wird man ja allemal toppen!
Kommt man auf 1000 Fahrgäste werktäglich??

Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Jun 2007, 20:18
Die Strecke Landshut-Mühldorf wird ausgebaut:

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/by/by20070622a.html

Neue Bahnsteige mit 55 cm in Geisenhausen, Vilsbiburg und Neumarkt-St. Veit, vmax 120, und 8 Minuten kürzere Fahrzeit und das Beste: Der Halt Landshut Süd bleibt nicht erhalten sondern wird neu gebaut ohmy.gif

Weiß jemand, was da genau passieren soll ?

Und daß auf dieser Strecke 8 Minuten rauszufahren sind, überrascht mich doch ein wenig blink.gif unsure.gif

Geschrieben von: oberpfälzer am 22 Jun 2007, 20:50
Ein Zeitfresser ist unter anderem eine Langsamfahrstelle auf der Strecke, ein Einbruch von 100 auf 20 km/h an einem Bahnübergang. Diese könnte man damit entgültig beseitigen.

Die Modernisierung bedeutet auch, das die Formsignale verschwinden werden.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Jun 2007, 21:02
QUOTE (oberpfälzer @ 22 Jun 2007, 21:50)
Ein Zeitfresser ist unter anderem eine Langsamfahrstelle auf der Strecke, ein Einbruch von 100 auf 20 km/h an einem Bahnübergang. Diese könnte man damit entgültig beseitigen.

Wo ist die denn genau ?
Als ich letztjährig im Oktober dort verkehrte, fiel mir derartiges nicht auf unsure.gif

Geschrieben von: oberpfälzer am 22 Jun 2007, 21:06
QUOTE (ubahnfahrn @ 22 Jun 2007, 22:02)
QUOTE (oberpfälzer @ 22 Jun 2007, 21:50)
Ein  Zeitfresser ist unter anderem eine Langsamfahrstelle auf der Strecke, ein Einbruch von 100 auf 20 km/h an einem Bahnübergang. Diese könnte man damit entgültig beseitigen.

Wo ist die denn genau ?
Als ich letztjährig im Oktober dort verkehrte, fiel mir derartiges nicht auf unsure.gif

Da bin ich jetzt auch überfragt, ich weiß nur, das der Zug an dieser Stelle sehr langsam wird.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Jun 2007, 21:14
LA-Süd - Geisenhausen ist recht langsam - um den Bereich etwas einzugrenzen unsure.gif

Geschrieben von: oberpfälzer am 22 Jun 2007, 21:16
QUOTE (ubahnfahrn @ 22 Jun 2007, 22:14)
LA-Süd - Geisenhausen ist recht langsam - um den Bereich etwas einzugrenzen unsure.gif

Das könnte es sein, aber sicher bin ich mir da nicht. Im Sommer fahre ich wieder auf der Strecke, ich will da auch mal mit den Doppelstöckern fahren. Da werde ich dann mal genauer aufpassen.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 22 Jun 2007, 21:29
QUOTE (oberpfälzer @ 22 Jun 2007, 22:16)
Das könnte es sein, aber sicher bin ich mir da nicht. Im Sommer fahre ich wieder auf der Strecke, ich will da auch mal mit den Doppelstöckern fahren. Da werde ich dann mal genauer aufpassen.

Pass aber auf, daß Du mir nicht begegnest - ich werde am 19. Juli von Salzburg nach Landshut unterwegs sein cool.gif

Geschrieben von: KBS 855 am 23 Jun 2007, 15:44
QUOTE (oberpfälzer @ 22 Jun 2007, 21:50)
Die Modernisierung bedeutet auch, das die Formsignale verschwinden werden.

Das bedauert jetzt aber hoffentlich niemand. Jeder der Formsignale mag kann sich gerne eine Bahnlinie kaufen und dort Museumsbahnbetrieb mit vielen Formsignalen durchspielen.

Wichtig ist dass es keinen Kapazitätsrückbau geben wird, sofern der auf dieser Strecke überhaupt noch möglich ist. Aber DB Netz&Botanik wird da sicher was finden.

Geschrieben von: oberpfälzer am 23 Jun 2007, 18:02
QUOTE (KBS 855 @ 23 Jun 2007, 16:44)
Das bedauert jetzt aber hoffentlich niemand.

Ich zumindest nicht. Sie zwar fotografisch gesehen nett, aber man kann ja die alte Technik nicht ewig behalten.

QUOTE (KBS 855 @ 23 Jun 2007, 16:44)
Wichtig ist dass es keinen Kapazitätsrückbau geben wird, sofern der auf dieser Strecke überhaupt noch möglich ist. Aber DB Netz&Botanik wird da sicher was finden.

Ich hoffe nicht, das es Rückbauten geben wird. Ich hab selbst einmal erlebt, wie wichtig das sonst nicht genutzte Gleis in Geisenhausen war. Damals ist ein Güterzug liegengeblieben und hat das planmäßige Kreuzungsgleis belegt. Daher musste in Geisenhausen gekreuzt werden.

Geschrieben von: ChristianMUC am 23 Jun 2007, 18:14
QUOTE (KBS 855 @ 23 Jun 2007, 16:44)
Wichtig ist dass es keinen Kapazitätsrückbau geben wird, sofern der auf dieser Strecke überhaupt noch möglich ist. Aber DB Netz&Botanik wird da sicher was finden.

Dann teile diese Bedenken bitte deinem Bundestagsabgeordneten mit - solange das Netz zum Erzielen von Gewinnen verpflichtet ist (von der Politik) wird aufs absolut nötige Minimum zurückgefahren. Änderung würde hier nur eine dritte Stufe der Bahnreform mit Übernahme des Netzes durch eine staatliche Institution schaffen.

Geschrieben von: Boris Merath am 23 Jun 2007, 20:29
QUOTE (KBS 855 @ 23 Jun 2007, 16:44)
Das bedauert jetzt aber hoffentlich niemand. Jeder der Formsignale mag kann sich gerne eine Bahnlinie kaufen und dort Museumsbahnbetrieb mit vielen Formsignalen durchspielen.

Ehrlich gesagt bedauer ichs schon - so ein mechanisches Stellwerk ist doch etwas interessanter als ein ESTW, wo alles in grauen Kästen ohne Blick nach Innen verpackt ist. Und zumindest ein Betriebshindernis sind die mechanischen Stellwerke da nicht - bleibt die Personlakostenfrage.

Geschrieben von: ChristianMUC am 23 Jun 2007, 20:30
QUOTE (Boris Merath @ 23 Jun 2007, 21:29)
Ehrlich gesagt bedauer ichs schon - so ein mechanisches Stellwerk ist doch etwas interessanter als ein ESTW, wo alles in grauen Kästen ohne Blick nach Innen verpackt ist. Und zumindest ein Betriebshindernis sind die mechanischen Stellwerke da nicht - bleibt die Personlakostenfrage.

Fakt ist, dass nach wie vor Fdl für mechanische Stellwerke ausgebildet werden - momentan hofft man, bis 2020 die letzten mechanischen Stellwerke umgestellt zu haben...

Geschrieben von: Boris Merath am 23 Jun 2007, 21:04
QUOTE (ChristianMUC @ 23 Jun 2007, 21:30)
Fakt ist, dass nach wie vor Fdl für mechanische Stellwerke ausgebildet werden - momentan hofft man, bis 2020 die letzten mechanischen Stellwerke umgestellt zu haben...

Kaum ein Stellwerk ist wie das andere. Das mit 2020 bezweifle ich etwas...

Geschrieben von: ChristianMUC am 23 Jun 2007, 21:22
QUOTE (Boris Merath @ 23 Jun 2007, 22:04)
Kaum ein Stellwerk ist wie das andere. Das mit 2020 bezweifle ich etwas...

Sicher unterscheiden sich die Stellwerkstypen in vielen Details - und das 2020 unrealistisch ist, weiß ich - aber es ist schon mal realistischer als das ursprünglich angepeilte Jahr 2010.

Geschrieben von: Froschkönig am 23 Jun 2007, 22:49
QUOTE (KBS 855 @ 23 Jun 2007, 16:44)
Wichtig ist dass es keinen Kapazitätsrückbau geben wird, sofern der auf dieser Strecke überhaupt noch möglich ist. Aber DB Netz&Botanik wird da sicher was finden.

Soweit ich weiß, wird das Netz der Südostbayernbahn vom EVU selbst verwaltet mit Ausnahme von München-Mühldorf.

Geschrieben von: ropix am 23 Jun 2007, 22:56
QUOTE (Froschkönig @ 23 Jun 2007, 23:49)
Soweit ich weiß, wird das Netz der Südostbayernbahn vom EVU selbst verwaltet mit Ausnahme von München-Mühldorf.

so war das gedacht - aber nachdem mit was weiß ich was die Trennung von Netz und Infrastruktur kam wars nimmer möglich. Jetzt betreut das SOBB-Netz soweit ich weiß irgend eine Tochter von DB Netz, die allerdings eng mit den Mühldorfern zusammenarbeitet.

Geschrieben von: ChristianMUC am 23 Jun 2007, 23:00
QUOTE (ropix @ 23 Jun 2007, 23:56)
so war das gedacht - aber nachdem mit was weiß ich was die Trennung von Netz und Infrastruktur kam wars nimmer möglich. Jetzt betreut das SOBB-Netz soweit ich weiß irgend eine Tochter von DB Netz, die allerdings eng mit den Mühldorfern zusammenarbeitet.

Es gibt die DB RegioNetz GmbH, ein Unternehmen, was direkt der Holding untersteht, Eigentümer sind zu 50% DB Netz und zu 50% DB Regio. Dieser Firma sind 2 Firmen untergeordnet, die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH und die DB RegioNetz Verkehr GmbH. Diese beiden sind zu jeweils 100% Töchter der jeweiligen "Hauptunternehmen" arbeiten aber sehr eng zusammen.

Geschrieben von: elchris am 23 Jun 2007, 23:33
QUOTE (oberpfälzer @ 23 Jun 2007, 19:02)
Ich hoffe nicht, das es Rückbauten geben wird. Ich hab selbst einmal erlebt, wie wichtig das sonst nicht genutzte Gleis in Geisenhausen war. Damals ist ein Güterzug liegengeblieben und hat das planmäßige Kreuzungsgleis belegt. Daher musste in Geisenhausen gekreuzt werden.

So wie man die DB kennt, kriegt der Bf Khaossignale (Ks) und wird dann von einem Handtuch in der BZ in Alma-Ata gesteuert, das zweite Gleis wird renaturisiert, es fahren alle 3-4 Wochen klimatisierte Massenfrachter oder böse querverkehrfressende Triebwagen.

Geschrieben von: mtu am 24 Jun 2007, 00:27
Soweit ich weiß wird die Strecke Mühldorf - Landshut wohl ab 9/2008 vom ESTW Mühldorf ferngestellt.

Geschrieben von: ropix am 24 Jun 2007, 09:45
QUOTE (mtu @ 24 Jun 2007, 01:27)
Soweit ich weiß wird die Strecke Mühldorf - Landshut wohl ab 9/2008 vom ESTW Mühldorf ferngestellt.

also ich kann mir 2008 nicht so ganz vorstellen. Fürs ESTW Südwest - gleichens bzw. späteres Eröffnungsdatum hat man vor zwei Jahren mit dem bauen begonnen - und nun soll das im SOBB-Land auf einmal so schnell gehen?

Gut ein Jahr für Planung(?) und Bau???

Geschrieben von: Boris Merath am 24 Jun 2007, 14:33
QUOTE (ChristianMUC @ 23 Jun 2007, 22:22)
Sicher unterscheiden sich die Stellwerkstypen in vielen Details

Nicht nur die Typen, auch die einzelnen Stellwerke.

Geschrieben von: mtu am 24 Jun 2007, 15:30
QUOTE (ropix @ 24 Jun 2007, 09:45)
Gut ein Jahr für Planung(?) und Bau???

Es wird inzwischen schon gebaut. In Rohrbach und Geisenhausen werden gerade Kabelschächte verlegt. In letzteren Bf sind sogar schon die Sockel für die KS- Signale gesetzt.

Geschrieben von: KBS 855 am 24 Jun 2007, 15:41
Jedenfalls ist das schon mal positiv für diese Strecke und sie fährt damit einer guten Zukunft entgegen. Auch wird sie Fahrzeitenmäßig der Flughafenstrecke überlegen sein. Es ist ja schließlich geplant die Züge Landshut - Salzburg über den Flughafen fahren zu lassen (Gegenkurve und Walpertskirchner Spange). Trotzdem positiv, da sie die wichtigen Direktverbindungen Landshut - Flughafen und Salzburg - Flughafen herstellt.
Über die klassische Strecke könnte man dann ja Landshut - Mühldorf - Rosenheim fahren.

Wieso wird eigentlich nicht mehr Güterverkehr nach Norden, statt über München, über diese Strecke abgefahren? Man könnte die Strecke beim Ausbau doch gleich Kapazitätsmäßig dafür herrichten und somit die Strecke noch wirtschaftlicher gestalten, die KBS940 wird dadurch entlastet und immer noch mehr als genug Verkehr haben.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 24 Jun 2007, 16:05
QUOTE (KBS 855 @ 24 Jun 2007, 16:41)
Wieso wird eigentlich nicht mehr Güterverkehr nach Norden, statt über München, über diese Strecke abgefahren? Man könnte die Strecke beim Ausbau doch gleich Kapazitätsmäßig dafür herrichten und somit die Strecke noch wirtschaftlicher gestalten, die KBS940 wird dadurch entlastet und immer noch mehr als genug Verkehr haben.

Ohne ein zweites Gleis von Rosenheim über Mühldorf nach Landshut geht aber kein Güterverkehr.

Die Strecke Rosenheim Mühldorf hat wegen fehlender Kreuzungsmöglichkeiten derzeit ja nur einen Zweistundentakt (wird das irgendwann mal wieder besser ?) und mit dem Stundentakt von Mühldorf nach Landshut und den Zügen von Mühldorf nach Passau ist dort auch fast nichts mehr möglich. Kreuzungsmöglichkeiten sind ja nur in Rohrbach, Neumarkt St. Veit, Egglkofen und Geisenhausen, in Vilsbiburg treffen sich schon die RB, AIch und Landshut Süd haben nur ein Gleis.

Nachtrag: Gerade bemerkt: Beitrag 777 rolleyes.gif

Geschrieben von: KBS 855 am 24 Jun 2007, 16:13
Für die Strecke Rosenheim - Mühldorf gibts Ausbauplanungen auf 120 und für einen Stundentakt. Wäre schön wenn es so kommen würde.


Geschrieben von: Luchs am 24 Jun 2007, 18:39
Ja. die Planungen gibt es schon sehr lange. Anfangs hiess es, es muss neue Signaltechnik her, damit das geht - die ist nun da, aber es wird immer noch gezockelt ... . Angeblich ist die STrecke eigentlich schon für 120 ausgelegt.

Zum Thema Güterverkehr: Meines Wissens nach werden durchaus einige Güterzüge Mühldorf - Landshut geführt (sicher z.B. Schlackezüge nach Saal). Deswegen hat die STrecke ja auch noch (fast) alle Kreuzungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zur Rosenheimer Strecke ...

Luchsl



Geschrieben von: ropix am 24 Jun 2007, 19:16
Doch doch, grad zwischen Neumarkt und Mühldorf stapeln sich die Güterzüge biggrin.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 24 Jun 2007, 19:25
QUOTE (ropix @ 24 Jun 2007, 20:16)
Doch doch, grad zwischen Neumarkt und Mühldorf stapeln sich die Güterzüge biggrin.gif

Aufeinander, Übereinander oder Nebeneinander ?

Geschrieben von: ropix am 26 Jun 2007, 01:05
QUOTE (ubahnfahrn @ 24 Jun 2007, 20:25)
Aufeinander, Übereinander oder Nebeneinander ?

Hintereinander. Ne, im ernst - da kommen zu einer bestimmten Zeit zwei Güterzüge hintereinander wenns gut geht. Ansonsten - die Strecke wird ja nicht elektrifiziert (eigentlich schade, wenn man das Dieselparadis schon zerstört, wieso nicht gleich ganz) undist daher eher ungeeiget für Güterzüge sad.gif

Geschrieben von: KBS 855 am 26 Jun 2007, 12:43
QUOTE (ropix @ 26 Jun 2007, 02:05)
(eigentlich schade, wenn man das Dieselparadies schon zerstört, wieso nicht gleich ganz)

Du hast den Sinn der Eisenbahn aber schon verstanden?

Geschrieben von: Südostbayer am 7 Jul 2007, 12:48
QUOTE (ubahnfahrn @ 24 Jun 2007, 17:05)
Ohne ein zweites Gleis von Rosenheim über Mühldorf nach Landshut geht aber kein Güterverkehr.

Ach was, nach Landshut fährt, wie schon erwähnt, schon ein bißchen Güterverkehr. Von den Kreuzungen her läuft's hier sicher nicht schlechter als Richtung München.

Betrieblich nicht ganz einfach ist die Einbindung in den Bahnhof Landshut, da in und aus Richtung Mühldorf nur die vom Empfangsgebäude aus gesehen vorderen Bahnsteiggleise genutzt werden können. Schlechte Voraussetzungen, um Güterzüge länger als ein paar Minuten stehen zu lassen, so dass der Lokwechsel zwischen Diesel- und E-Lok immer recht exakt geplant sein und Fahrplanabweichungen vermieden werden sollten...


QUOTE (ubahnfahrn @ 24 Jun 2007, 17:05)
Die Strecke Rosenheim Mühldorf hat wegen fehlender Kreuzungsmöglichkeiten derzeit ja nur einen Zweistundentakt (wird das irgendwann mal wieder besser ?)

Ein Stundentakt klappt, wenn die Fahrzeit Wasserburg-Mühldorf unter 30 Minuten liegt, idealerweise irgendwas um 26-27 Minuten. Die Zeiten werden momentan nur durch auslassen von Halten erreicht, so dass die Verstärker morgens nur in Waldkraiburg, abends in Waldkraiburg und Gars, halten. Mit dem genannten Ausbau sollen, eventuell unter dem Entfall von Jettenbach als Halt, die Wunschfahrzeiten bei Bedienung aller Halte erreicht werden.

Geschrieben von: JeDi am 7 Jul 2007, 14:32
QUOTE (Südostbayer @ 7 Jul 2007, 13:48)
Ein Stundentakt klappt, wenn die Fahrzeit Wasserburg-Mühldorf unter 30 Minuten liegt, idealerweise irgendwas um 26-27 Minuten. Die Zeiten werden momentan nur durch auslassen von Halten erreicht, so dass die Verstärker morgens nur in Waldkraiburg, abends in Waldkraiburg und Gars, halten. Mit dem genannten Ausbau sollen, eventuell unter dem Entfall von Jettenbach als Halt, die Wunschfahrzeiten bei Bedienung aller Halte erreicht werden.

Sollte sich mit Spurtstarken VTs (641? 650?) rausholen lassen...

Geschrieben von: KBS 855 am 7 Jul 2007, 14:47
QUOTE (JeDi @ 7 Jul 2007, 15:32)
Sollte sich mit Spurtstarken VTs (641? 650?) rausholen lassen...

Die 628 sind nicht gerade die besten Fahrzeuge um Fahrzeit zu gewinnen, mit ihrem einen Motor sind sie deutlich zu langsam und verlieren Zeit, das erlebe ich schon beim Vergleich 642 - 628 und vom 650er braucht man gar nicht erst reden.

Das man wieder einen Halt schließen muss, finde ich nicht in Ordnung. Ich weiß zwar nicht wie stark Jettenbach genutzt wird, aber es sollte immer die letzte Lösung sein.

Geschrieben von: Südostbayer am 7 Jul 2007, 15:36
QUOTE (JeDi @ 7 Jul 2007, 15:32)
Sollte sich mit Spurtstarken VTs (641? 650?) rausholen lassen...

Die Abstände zwischen den Stationen sind hier um die fünf, sechs Kilometer und mehr (Mühldorf-Waldkraiburg 10, Gars - Soyen 9). Zugleich ist die Strecke gut trassiert (Hauptbahn), so dass der Ausbau auf ~120 im Vergleich günstiger ist als die Beschaffung neuer Fahrzeuge.


QUOTE (KBS 855 @ 7 Jul 2007, 15:47)
Das man wieder einen Halt schließen muss, finde ich nicht in Ordnung. Ich weiß zwar nicht wie stark Jettenbach genutzt wird, aber es sollte immer die letzte Lösung sein.

Von "muss" hat niemand gesprochen, es ist eben eine Option. Fahrgastzahlen sind im niedrigen zweistelligen Bereich, da der Halt gut einen Kilometer vom zugehörigen (kleinen) Dorf entfernt liegt.

Geschrieben von: KBS 855 am 7 Jul 2007, 15:42
QUOTE

Zugleich ist die Strecke gut trassiert (Hauptbahn), so dass der Ausbau auf ~120 im Vergleich günstiger ist als die Beschaffung neuer Fahrzeuge.


Wie steigungsreich ist die Strecke? Wenn man weiß wie lange die 628er brauchen bis sie 120 erreichen, ist das doch eigentlich schon das falsche Fahrzeug. MIt 120 UND neuen Fahrzeugen ist jedenfalls mehr drin. Man kann ja auch 628er in 629er umbauen, gibt eh bald zu viele davon.

QUOTE

Von "muss" hat niemand gesprochen, es ist eben eine Option. Fahrgastzahlen sind im niedrigen zweistelligen Bereich, da der Halt gut einen Kilometer vom zugehörigen (kleinen) Dorf entfernt liegt.


Niedriger zweistelliger Bereich? Hört sich doch gut an bei den Bedingungen, da können Röslau, Martinlamitz, Irrenlohe etc. an der 855 nur träumen davon rolleyes.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 7 Jul 2007, 16:03
QUOTE (KBS 855 @ 7 Jul 2007, 16:42)
Wie steigungsreich ist die Strecke?

Mühldorf - Gars fast flach, Gars - Wasserburg mit minimalen Steigungen, Wasserburg - Rosenheim brettl-eben.


QUOTE (KBS 855 @ 7 Jul 2007, 16:42)
MIt 120 UND neuen Fahrzeugen ist jedenfalls mehr drin.

Aber wozu? Spätere Abfahrts- und frühere Ankunftszeiten in Mühldorf und Rosenheim sind für ~80% der Fahrgäste kein Vorteil, weil nur die Umsteigezeiten verlängert werden.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 7 Jul 2007, 16:45
Gab es auf der Strecke nicht früher noch mehr Halte, die man dann mit schnelleren Fahrzeugen ja wieder bedienen könnte ?

Geschrieben von: Südostbayer am 7 Jul 2007, 20:53
QUOTE (ubahnfahrn @ 7 Jul 2007, 17:45)
Gab es auf der Strecke nicht früher noch mehr Halte, die man dann mit schnelleren Fahrzeugen ja wieder bedienen könnte ?

Nein.

Geschrieben von: Luchs am 7 Jul 2007, 22:20
Doch. Mindestens Innbrücke Nord und Innbrücke Süd ....

Nur dass das gottseidank keiner mehr halten muss.


Luchs.


Geschrieben von: Tequila am 8 Jul 2007, 00:08
Ja, die berühmte Brücke, die irgendwann nicht mehr haltbar genug war.
Da damals die Strecke stark einstellungsgefährdet war (wie viele weitere um Mühldorf), wurde die Brücke nicht saniert, sondern davor mit Behelfsbahnsteigen Innbrücke Nord und -Süd ausgestattet, einen Bretterweg in der Mitte der Schienen sowie ein Bretterdach drüber. Und dann mußten die Fahrgäste drüberlaufen, am jeweils anderen Ende wartete dann ein Schienenbus zur Weiterfahrt.

Mit der Sicherung im Bayerntakt wurde die Brücke dann gottseidank sofort saniert.

Geschrieben von: Südostbayer am 8 Jul 2007, 09:42
QUOTE (Luchs @ 7 Jul 2007, 23:20)
Doch. Mindestens Innbrücke Nord und Innbrücke Süd ....

Meinst Du wirklich, das wäre eine passende Antwort auf die Frage nach "Haltepunkten, die man wieder bedienen könnte" gewesen?


QUOTE (Tequila @ 8 Jul 2007, 01:08)
Mit der Sicherung im Bayerntakt wurde die Brücke dann gottseidank sofort saniert.

Die "Sicherung im Bayerntakt" war nur eine Folge daraus. Entscheidend für die Sanierung war die Finanzierung aus dem Verteidigungshaushalt.

Geschrieben von: Luchs am 8 Jul 2007, 09:44
Nein. Meiner Erinnerung nach ist die Strecke ist ein Fall, wo das Verkehrsministerium in den 80er der Stillegung aus strategischen Gründen nicht zugestimmt hatte. Beide Innbrücken wurden dann mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums saniert.

Der Bayerntakt hatte dann nur die Lorbeeren geerntet und der Bundeswehr ist die Strecke inzwischen auch wurschtegal.


Luchs.

Geschrieben von: Luchs am 8 Jul 2007, 09:45
QUOTE (Südostbayer @ 8 Jul 2007, 10:42)
Meinst Du wirklich, das wäre eine passende Antwort auf die Frage nach "Haltepunkten, die man wieder bedienen könnte" gewesen?

Nein. Es ist die Antwort auf die Frage, ob es fürher noch mehr Halte gab. Nicht mehr und nicht weniger :-)

Luchs.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 8 Jul 2007, 10:24
QUOTE (Südostbayer @ 7 Jul 2007, 13:48)
Ein Stundentakt klappt, wenn die Fahrzeit Wasserburg-Mühldorf unter 30 Minuten liegt, idealerweise irgendwas um 26-27 Minuten. Die Zeiten werden momentan nur durch auslassen von Halten erreicht, so dass die Verstärker morgens nur in Waldkraiburg, abends in Waldkraiburg und Gars, halten. Mit dem genannten Ausbau sollen, eventuell unter dem Entfall von Jettenbach als Halt, die Wunschfahrzeiten bei Bedienung aller Halte erreicht werden.

Warum eigentlich gerade Jettenbach ?
Gars und Mittergars liegen gerademal 2 km auseinander, damit wäre ein Wegfall (wenn es unbedingt sein muß) von Mittergars eigentlich leichter zu verkraften in Bezug auf die Flächenerschließung.
Die Haltestellenabstände sind derzeit:

Mühldorf
10
Waldkraiburg
5 (Innbrücke)
Jettenbach
4
Mittergars
2
Gars
9 (Innbrücke)
Soyen
6
Wasserburg
6
Ramerberg
4
Rott
6
Schechen
10
Rosenheim

Interessant wäre natürlich auch die Zahl von Ein- und Aussteigern am jeweiligen Halt, um sich mal ein genaueres Bild von der Bedeutung der Strecke machen zu können.

Nachtrag: Innbrücken ergänzt

Geschrieben von: josuav am 8 Jul 2007, 11:30
Scheinbar bringt es wahnsinnig viel, wenn man wie bei der Südostbayernbahn ein paar Strecken unter regionaler Leitung hat, wenn man sich mal anschaut, wie die Strecken früher dran waren...
Also wenn man jatzt ncoh eine Strecke nach Rohrbach über Mainburg bauen würde und die Strecke Landshut - Mühldorf elektrifizieren würde, hätte man eine neue Verbindung Nürnberg - Salzburg. rolleyes.gif
Auch Güterzügen würde da swas bringen, die müssten dann aber wohl über den Flughafen weil die andere Strecke voll ist. (ich stell mitr grad nen Güterzug durch den Fulghafentunnel donnernd vor... laugh.gif )

Geschrieben von: ropix am 8 Jul 2007, 11:34
QUOTE (josuav @ 8 Jul 2007, 12:30)
Also wenn man jatzt noch eine Strecke nach Rohrbach über Mainburg bauen würde und die Strecke Landshut - Mühldorf elektrifizieren würde, hätte man eine neue Verbindung Nürnberg - Salzburg. rolleyes.gif

Vergiss es einfach. Jetzt sofort und auf der Stelle. Und lass die arme SOBB aus Mainburg raus. Die haben genug eigene Sorgen (Frontenhausen z.B., Pocking und sein IC)

Geschrieben von: lekomat am 9 Jul 2007, 07:11
QUOTE
....Pocking und sein IC...


Gibts da schon was neues?

Zu Rosenheim - Mühldorf

Es gab doch mal das Gerücht, dass 642er aus Kempten nach Mühldorf überwandern sollten?

Geschrieben von: ubahnfahrn am 9 Jul 2007, 09:45
http://www.landkreis-landshut.de/allorgdata_presse.asp?naviid={C0095F34-600F-471B-A81C-5D9BBE177766}&orgid={67F2C775-4F94-43CD-8A36-FB0FD9347CAE} zum Ausbau Landshut Mühldorf

Geschrieben von: elchris am 9 Jul 2007, 14:22
DoStos auf der Neben-Hauptbahn...

Soll das heissen, das die Strecke wie Ulm-Ellwangen kaputt gemacht wird (Platz für zwei Wagen am Hochbahnsteig)?

Geschrieben von: JeDi am 9 Jul 2007, 14:39
QUOTE (ubahnfahrn @ 7 Jul 2007, 17:45)
Gab es auf der Strecke nicht früher noch mehr Halte, die man dann mit schnelleren Fahrzeugen ja wieder bedienen könnte ?

Ich meine, dass man damals bei der Sanierung den Hp (oder Bf) Waldkraiburg verlegt hätte...

Geschrieben von: ropix am 9 Jul 2007, 14:45
QUOTE (JeDi @ 9 Jul 2007, 15:39)
Ich meine, dass man damals bei der Sanierung den Hp (oder Bf) Waldkraiburg verlegt hätte...

man hat den Hp(?) Waldkraiburg näher an die Stadt gebaut und den Bf vollständig aufgelassen. Allerdings stehen am neuen Bahnsteig immer noch genug Signale rum um dort wenden zu können - auch gibts noch einen Güteranschließer (der allerdings nur noch sehr selten was bekommt)

Geschrieben von: Südostbayer am 9 Jul 2007, 14:54
QUOTE (elchris @ 9 Jul 2007, 15:22)
Soll das heissen, das die Strecke wie Ulm-Ellwangen kaputt gemacht wird (Platz für zwei Wagen am Hochbahnsteig)?

Erneuert werden in den drei Bahnhöfen jeweils 120 Meter Bahnsteig.


QUOTE (ropix @ 9 Jul 2007, 15:45)
man hat den Hp(?) Waldkraiburg näher an die Stadt gebaut und den Bf vollständig aufgelassen. Allerdings stehen am neuen Bahnsteig immer noch genug Signale rum um dort wenden zu können - auch gibts noch einen Güteranschließer (der allerdings nur noch sehr selten was bekommt)

Betrieblich ist der neue Bahnsteig ebenso Teil des Bahnhofs Waldkraiburg wie der alte, nur eben einige hundert Meter verschoben.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 9 Jul 2007, 15:43
QUOTE (Südostbayer @ 9 Jul 2007, 15:54)
Erneuert werden in den drei Bahnhöfen jeweils 120 Meter Bahnsteig.

120 m blink.gif

Mit was wird denn da gefahren ?

628 in Dreifachtraktion (438 Sitzplätze): 138 m - zu lang
218+4 DAB/DB (ca. 500 Sitzplätze): 123,6 m - zu lang, wenn die Lok auch an den Bahnsteig soll
218 + 4 ABn/Bn (366 Sitzplätze): 122 m - auch noch etwas zu lang

unsure.gif

Geschrieben von: elchris am 9 Jul 2007, 15:55
Bedenke: Die Wagen haben keine Endtüren, sondern (auch die DoStos...) Mitteltüren - und die Lok muss doch nicht an den Bahnsteig, das wäre ja Platzverschwendung (Logik DB).

Geschrieben von: ubahnfahrn am 9 Jul 2007, 16:07
QUOTE (elchris @ 9 Jul 2007, 16:55)
Bedenke: Die Wagen haben keine Endtüren, sondern (auch die DoStos...) Mitteltüren - und die Lok muss doch nicht an den Bahnsteig, das wäre ja Platzverschwendung (Logik DB).

Ah ja - so ähnlich hab ich mir das gedacht, daß hier wieder mal an der richtigen Stelle gespart wird.
Aber bei meinem Bf (s. links) ist die Haltetafel am Ende des Bahnsteiges - darf dann die Lok (meist die 111, die so alt ist wie ich - ab Dezember 2009 werde ich sie vermissen sad.gif )darüber hinaus fahren ?

Geschrieben von: ropix am 9 Jul 2007, 16:26
QUOTE (ubahnfahrn @ 9 Jul 2007, 17:07)
Ah ja - so ähnlich hab ich mir das gedacht, daß hier wieder mal an der richtigen Stelle gespart wird.
Aber bei meinem Bf (s. links) ist die Haltetafel am Ende des Bahnsteiges - darf dann die Lok (meist die 111, die so alt ist wie ich - ab Dezember 2009 werde ich sie vermissen sad.gif )darüber hinaus fahren ?

nein.

Allerdings gibts bei der SOBB schon länger H Tafeln hintern Bahnsteig. Ob das hier auch kommt weiß ich aber nicht.

Geschrieben von: oberpfälzer am 9 Jul 2007, 16:38
QUOTE (ubahnfahrn @ 9 Jul 2007, 17:07)
(meist die 111, die so alt ist wie ich - ab Dezember 2009 werde ich sie vermissen sad.gif )

Zwar Offtopic, aber die 111er werden auch weiterhin bleiben, weil man ja schließlich für die Doppelstock-RE eine Lok braucht.

Zum Thema: 120 m, das werden dann wohl Punktlandungen werden.

Geschrieben von: Südostbayer am 9 Jul 2007, 16:45
QUOTE (oberpfälzer @ 9 Jul 2007, 17:38)
Zum Thema: 120 m, das werden dann wohl Punktlandungen werden.

Mir wären längere Bahnsteige auch lieber, aber für die momentan auf der Strecke eingesetzten Züge sind 120 Meter wirklich kein Problem. Die von "ubahnfahrn" genannten Zuglängen werden nicht erreicht.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 9 Jul 2007, 16:49
QUOTE (Südostbayer @ 9 Jul 2007, 17:45)
Mir wären längere Bahnsteige auch lieber, aber für die momentan auf der Strecke eingesetzten Züge sind 120 Meter wirklich kein Problem. Die von "ubahnfahrn" genannten Zuglängen werden nicht erreicht.

Was fährt denn da so rum ?

218 + ?
2*628 ?

meist nur ein 628, so auch am Samstag als Zubringer zur ICE-Taufe und umgeleitet auf Gleis 3 in MLA

Geschrieben von: Südostbayer am 9 Jul 2007, 16:57
QUOTE (ubahnfahrn @ 9 Jul 2007, 17:49)
Was fährt denn da so rum ?

218 + ?
2*628 ?

meist nur ein 628, so auch am Samstag als Zubringer zur ICE-Taufe und umgeleitet auf Gleis 3 in MLA

628, Doppel-628 und 218 mit drei Doppelstockwagen

Geschrieben von: lekomat am 12 Jul 2007, 15:57
Auch über die Strecke München Ost - Ebersberg - Wasserburg berichtete Radio Charivari Rosenheim gestern. Es gibt z.B. keine Weiterentwicklung zur Bahnstrecke von Wasserburg über Ebersberg nach München-Ost. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hatte in mehreren Schreiben mitgeteilt, dass eine Verknüpfung der Bahnlinie von Wasserburg nach München-Ost mit der Münchner S-Bahn erst möglich sei, wenn die kontroverse Diskussion bezüglich der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München beendet sei. Eine Entscheidung kann mehrere Jahre dauern!

An der Bahnstrecke Rosenheim – Mühldorf wird es im nördlichen Stadtgebiet von Rosenheim einen neuen Haltepunkt geben, offen ist noch der Standort (FH oder Westerndorf).

Geschrieben von: ubahnfahrn am 12 Jul 2007, 20:50
QUOTE (oberpfälzer @ 9 Jul 2007, 17:38)
Zwar Offtopic, aber die 111er werden auch weiterhin bleiben, weil man ja schließlich für die Doppelstock-RE eine Lok braucht.

Fragt sich nur, wie lange diese Züge in der Form noch bleiben.
Eine Umstellung auf 146 wäre hier auch mittelfristig denkbar.
Wie lange werden denn die 111 noch fahren können ?

Geschrieben von: oberpfälzer am 12 Jul 2007, 20:59
QUOTE (ubahnfahrn @ 12 Jul 2007, 21:50)
QUOTE (oberpfälzer @ 9 Jul 2007, 17:38)
Zwar Offtopic, aber die 111er werden auch weiterhin bleiben, weil man ja schließlich für die Doppelstock-RE eine Lok braucht.

Fragt sich nur, wie lange diese Züge in der Form noch bleiben.
Eine Umstellung auf 146 wäre hier auch mittelfristig denkbar.
Wie lange werden denn die 111 noch fahren können ?

Sie müssen noch lange genug so bleiben. Nürnberg hat nunmal nur 9 146.2 im Bestand. Diese sind vorwiegend nördlich von Nürnberg nach Schweinfurt und Sonneberg (Thüringen) im Einsatz. Zweites Einsatzgebiet sind teilweise die RE Nürnberg - Würzburg und Würzburg - Frankfurt, wo sie sich die Züge mit den 111ern, 112ern und 143ern teilen.

Geschrieben von: josuav am 13 Jul 2007, 12:01
Wann fahrn eigentlcih immer die Dostos Landshut - Mühldorf? Fahrn die bis Salzburg? Sind das die ganz neuen Dostos?

Geschrieben von: Südostbayer am 13 Jul 2007, 13:50
QUOTE (josuav @ 13 Jul 2007, 13:01)
Wann fahrn eigentlcih immer die Dostos Landshut - Mühldorf?

Züge 27204, 27085, 27086 und 27211 Montag bis Freitag außer Feiertags.


QUOTE (josuav @ 13 Jul 2007, 13:01)
Fahrn die bis Salzburg?

27085, 27086


QUOTE (josuav @ 13 Jul 2007, 13:01)
Sind das die ganz neuen Dostos?

Ja.

Geschrieben von: MAM am 13 Jul 2007, 17:01
Für was brauche ich denn auf dieser Bummel-Bahn Doppeldecker? Die genügen doch die 628-er.

Die Doppeldecker mit Klimaanlage sollte man da einsetzten wo man sie braucht München-Mühldorf.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 13 Jul 2007, 17:26
QUOTE (MAM @ 13 Jul 2007, 18:01)
Für was brauche ich denn auf dieser Bummel-Bahn Doppeldecker? Die genügen doch die 628-er.

Für den massiven Schülerverkehr nach Landshut.
Da sind eben 2*628 mit zusammen 292 Sitzplätzchen zu wenig.
2*DB+1*DAB sind dann schon 371 (?) Plätze zum sitzen.
Und mit 2.600* Fahrgästen/Tag ist insgesamt auch nicht so wenig zwischen Mühldorf und Landshut los.

* Ja, da hab ich selber geguckt, als ich das gelesen hab blink.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 13 Jul 2007, 19:39
QUOTE (MAM @ 13 Jul 2007, 18:01)
Die Doppeldecker mit Klimaanlage sollte man da einsetzten wo man sie braucht München-Mühldorf.

Und Du beurteilst das? wink.gif

Nach den beiden Zugpaaren "auf dieser Bummel-Bahn" fahren die Wagen dann zur Abendspitze aber eh München-Mühldorf.

Geschrieben von: 146225 am 13 Jul 2007, 20:34
QUOTE (ubahnfahrn @ 12 Jul 2007, 20:50)
[Eine Umstellung auf 146 wäre hier auch mittelfristig denkbar.
Wie lange werden denn die 111 noch fahren können ?

00000689.gif

Ich gebe der kompletten Baureihe 111 schon noch mal eine Runde Hauptuntersuchungen...von daher wohl wird es 111 noch bis in die Jahre 2015 - 2020 geben können, erst dann kämen die Loks auch in die Altersregionen wo heute noch manche 110 herumfährt.

Wenn es nochmal neue 146 gibt (ich bezweifle das leider) werden es dann 146.3 mit dem Führerstand etc. analog zur 186 sein.


Geschrieben von: oberpfälzer am 16 Jul 2007, 21:45
QUOTE (oberpfälzer @ 22 Jun 2007, 21:50)
Ein Zeitfresser ist unter anderem eine Langsamfahrstelle auf der Strecke, ein Einbruch von 100 auf 20 km/h an einem Bahnübergang. Diese könnte man damit entgültig beseitigen.

Die Modernisierung bedeutet auch, das die Formsignale verschwinden werden.

Zu meinem Beitrag:

Da ich die Strecke heute abgefahren bin, weiß ich jetzt auch, wo ungefähr der Bahnübergang liegt. Es ist der Bü bei 28,6 km zwischen Geisenhausen und Landshut Süd.

Ansonsten, Kabelschächte werden schon massenweie gebuddelt. Die Zeichen vom kommenden ESTW sind eindeutig zu erkennen.

Eine Frage, die sich mir noch stellt, wird eigentlich noch der Bahnhof Rohrbach im Personenverkehr bedient? Also meine Züge heute sind da jedenfalls durchgefahren, bzw wegen Verspätung in die Ausweiche.

Geschrieben von: Südostbayer am 16 Jul 2007, 21:49
QUOTE (oberpfälzer @ 16 Jul 2007, 22:45)
Eine Frage, die sich mir noch stellt, wird eigentlich noch der Bahnhof Rohrbach im Personenverkehr bedient? Also meine Züge heute sind da jedenfalls durchgefahren, bzw wegen Verspätung in die Ausweiche.

Ja, aber fast nur von Zügen der Relation Passau - Mühldorf, während die Landshuter fast alle durch fahren.

Geschrieben von: andi_947 am 27 Jul 2007, 18:47
Weiß jemand, ob im kommenden Fahrplan für 2007/2008 zwischen Mühldorf und Trostberg auch am Wochenende wieder Züge fahren?

Wenn ja, welcher Takt? Ich vermute mal 2-Stunden-Takt!

Geschrieben von: Jörg.L.E. am 28 Jul 2007, 20:41
Ich hatte die Woche Zeit gehabt(aufgrund einer Tätigkeit in Erding) mir mal Teile der Südostbayernbahn anzuschauen.

Mittwoch bin ich von Markt Schwaben über Mühldorf(Obb) nach Rosenheim gefahren. Schade daß der Abschnitt Markt Schwaben - Mühldorf(Obb) weder zweigleisig noch elektrifiziert ist. Da es RE`s mit tw. 7 Dostohängern gibt ist genug Potenzial ja wohl vorhanden.
Die RB`s sind jedenfalls gut besucht. Im Erdinger Anzeiger las ich am Donnerstag etwas davon daß bis 2011 der zweigleisige,elektrifizierte Ausbau beendet werden. Wir werden sehen. Ein rasche Fertigstellung dürfte ein deutlicher Vorteil gegenüber der A94 sein.

Donnerstag nahm ich den Abschnitt Grafing - Wasserburg(Inn) unter die Lupe. Hier würde sich ebenfalls ein Ausbau und Elektrifizierung anbieten. Die bisherigen Diesel-RB`s könnten entfallen. Stattdessen jagt man stündlich eine S4 nach Wasserburg weiter(kann man ja in RB umtitulieren). Der Zustand der Strecke ist jämmerlich. Kurz vorm Ebersberger Bf(aus Grafing kommend) könnte mal einer die Hecken stutzen.
Schlimmer als im Urwald.

Freitag ging es von Markt Schwaben über Eggenfelden nach Passau. Bis Pocking(Bad Füssing) ist die Strecke ja noch ganz o.k.(ländlich halt).
Der weitere Weg bis Passau ist "Abenteuer Leben" pur. Eisenbahnfahren von seiner wildesten Seite. Die Streckenführung südlich von Passau erlauben Geschwindigkeiten von max. 50 km/h. Zum Teil ging es mit 10-20 km/h durchs Land. Wenn man schneller unterwegs ist springt der Zug aus die Gleise. Da waren schon 2-3 Stellen dabei wo ich feuchte Hände bekam.
Im Osten wäre solch eine Strecke schon längst stillgelegt worden(nicht nur aus technischer Sicht).
Die Fahrzeit zwischen Mühldorf(Obb) und Passau ist enorm. 2 Stunden 19 Minuten für 111 km ist schon fett.

Alles in allem viel Licht und Schatten. Interessant daß es solche Strecken noch gibt. Die Attraktivität für Bahnkunden ist leider miserabel.
Die Wege aus dem östlichen Oberbayern bis zum nächsten guten Fernverkehrsbahnhof sind aber zu weit.
Ein Ausbau Mühldorf(Obb)-München wäre in dieser Sicht ein lobenswerter Schritt.

Schade außerdem, daß die Anschlüsse für Reisende von Erding nach Mühldorf(Obb) in Markt Schwaben wegen wenige Minuten Differenz nicht gewährleistet werden können.

Auf jeden Fall "knöpfe" ich mir noch die Strecken von Mühldorf(Obb) - Trostberg ,Mühldorf(Obb) - Freilassing und Mühldorf(Obb) - Landshut noch vor. Irgendwie hat die Gegend ihren Reiz.

P.S. In Passau sind im Hbf die Baguettes(Mozarella/Salami oder Schinken) für 1,25 € zu empfehlen. Absoluter Preis-Leistungs-Knaller. biggrin.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 28 Jul 2007, 21:09
QUOTE (Jörg.L.E. @ 28 Jul 2007, 21:41)
Markt Schwaben - Mühldorf(Obb)

Im Erdinger Anzeiger las ich am Donnerstag etwas davon daß bis 2011 der zweigleisige,elektrifizierte Ausbau beendet werden.

Es wäre schon beachtlich, wenn bis 2011 auf einem weiteren Abschnitt neben Ampfing - Mühldorf der zweigleisige Ausbau begonnen würde. Durchgehende Fertigstellung und auch gleich noch Elektrifizierung bis 2011 ist völlig utopisch.


QUOTE (Jörg.L.E. @ 28 Jul 2007, 21:41)
Grafing - Wasserburg(Inn)

Der Zustand der Strecke ist jämmerlich.

Wie das? Der Oberbau Ebersberg - Wasserburg wurde in letzten Jahren fast durchgehend erneuert.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 28 Jul 2007, 21:14
QUOTE (Südostbayer @ 28 Jul 2007, 22:09)
QUOTE (Jörg.L.E. @ 28 Jul 2007, 21:41)
Markt Schwaben - Mühldorf(Obb)

Im Erdinger Anzeiger las ich am Donnerstag etwas davon daß bis 2011 der zweigleisige,elektrifizierte Ausbau beendet werden.

Es wäre schon beachtlich, wenn bis 2011 auf einem weiteren Abschnitt neben Ampfing - Mühldorf der zweigleisige Ausbau begonnen würde. Durchgehende Fertigstellung und auch gleich noch Elektrifizierung bis 2011 ist völlig utopisch.

Begonnen wird in jedem Fall auf folgenden Abschnitten in der genannten Reihenfolge:

1. Mühldorf - Tüßling
2. Markt Schwaben - Hörlkofen
3. Thann-Matzbach - Dorfen

Bauzeit jeweils zwei Jahre.

Geschrieben von: Südostbayer am 28 Jul 2007, 21:17
QUOTE (ubahnfahrn @ 28 Jul 2007, 22:14)
Begonnen wird in jedem Fall auf folgenden Abschnitten in der genannten Reihenfolge:

1. Mühldorf - Tüßling
2. Markt Schwaben - Hörlkofen
3. Thann-Matzbach - Dorfen

Bauzeit jeweils zwei Jahre.

Ich bin gespannt...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 28 Jul 2007, 21:23
QUOTE (Südostbayer @ 28 Jul 2007, 22:17)
Ich bin gespannt...

Kannst Du sein.

Denn wenn die DB und die Bayerische Staatsregierung etwas versprechen, wird das auch eingehalten dry.gif

Geschrieben von: Jörg.L.E. am 28 Jul 2007, 21:35
QUOTE (Südostbayer @ 28 Jul 2007, 22:09)
Wie das? Der Oberbau Ebersberg - Wasserburg wurde in letzten Jahren fast durchgehend erneuert.

Wenn man die etlichen unbeschrankten Bahnübergänge noch beseitigt hätte würde vielleicht was auf der Strecke gehen. Nur ein guter Oberbau macht noch keine schnelle Verbindung. Es ist aber schon mal ein Anfang.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 28 Jul 2007, 21:39
QUOTE (Jörg.L.E. @ 28 Jul 2007, 22:35)
Wenn man die etlichen unbeschrankten Bahnübergänge noch beseitigt hätte ...

So einfach ist das nicht - da werden Dir einige Bauern und Gemeindevorstände aber was erzählen, wenn die nicht mehr rüber kommen. Brücken gibt es dort nämlich nicht so viele ...

Geschrieben von: Südostbayer am 28 Jul 2007, 21:43
QUOTE (Jörg.L.E. @ 28 Jul 2007, 22:35)
Wenn man die etlichen unbeschrankten Bahnübergänge noch beseitigt hätte würde vielleicht was auf der Strecke gehen.

Das geht aus den von "ubahnfahrn" genannten Gründen nicht so schnell, ist aber in Arbeit.

Geschrieben von: Jörg.L.E. am 28 Jul 2007, 21:53
QUOTE (ubahnfahrn @ 28 Jul 2007, 22:39)
So einfach ist das nicht - da werden Dir einige Bauern und Gemeindevorstände aber was erzählen, wenn die nicht mehr rüber kommen. Brücken gibt es dort nämlich nicht so viele ...

Mir scheint aber so dass dort jeder Bauer seinen persönlichen Bahnübergang pflegt. Und Bauern gibts dort wie Sand am Meer.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 28 Jul 2007, 22:20
QUOTE (Jörg.L.E. @ 28 Jul 2007, 22:53)
Mir scheint aber so dass dort jeder Bauer seinen persönlichen Bahnübergang pflegt. Und Bauern gibts dort wie Sand am Meer.

Die bayerische Kulturlandschaft gehört ja auch ordentlich gepflegt tongue.gif

Geschrieben von: janmethner am 9 Aug 2007, 14:46
Also, nun muss ich mal ne Lanze für "meine" KBS 940 brechen. Die Fahrzeit von Dorfen nach München Ost ist 40 Minuten, nach MH sinds 50. Das finde ich ganz OK....also der nächste Fernverkehrsbahnhof ist nicht allzu schlecht angebunden. Diese Sache mit dem Ausbau....jaja das wollen die hier schon seit 30 Jahren machen, bis jetzt dieselts hier immer noch. Ich persönlich finde es ganz schön, wegen der 218er. Nur zweigleisig könnte die Strecke schon sein....dann müsste man nicht in Hörlkofen, Thann-Matzbach oder auch Markt Schwaben auf den Gegenzug warten....würde sich positiv auf die Fahrzeiten auswirken. Elektrifizierung....naja, muss nicht unbedingt sein....dann wären ja die 218er weg sad.gif
Ich seh schon irgendwelche Quietscheentchen (425) hier rumgurken....muss nicht sein wink.gif
Lieber wären mir da schon 146er mit Dostos...wo sollten denn die ganzen neuen Dostos, die gerade angeschafft wurden, auch hin.

Gruss aus München
Jan

Geschrieben von: elchris am 9 Aug 2007, 15:33
Eine Elektrifizierung wäre wohl das Ende der SOBB als kleines gallisches Dorf im Gesamtkonzern.

Die paar 628 können ja in MMF bleiben, die Loks und Wagen würden dann wohl wg. der E-Anbindung von München aus gesteuert/gewartet werden.

BW Augsburg - weg.
BW Rosenheim - weg.

Geschrieben von: KBS 855 am 9 Aug 2007, 23:12
QUOTE (elchris @ 9 Aug 2007, 16:33)

Eine Elektrifizierung wäre wohl das Ende der SOBB als kleines gallisches Dorf im Gesamtkonzern.

Die paar 628 können ja in MMF bleiben, die Loks und Wagen würden dann wohl wg. der E-Anbindung von München aus gesteuert/gewartet werden.


Wieso denn? Glaubst du die Südostbayernbahn kann nicht auch E-Loks fahren und beheimaten? Was spricht dagegen? Und selbst wenn die E-Loks in München gewartet werden, was hat das mit der Zukunft der SOB zu tun? Die Loks können ja zur SOB gehören und im Bw München gewartet werden oder gar Regio gehören und von der SOB eingesetzt werden. Wo ist das Problem?
Ich sehe hier kein Ende der Südostbayernbahn, warum auch, es ist eine Erfolgsgeschichte. Die Regionetze zeigen eine flexible DB die man sonst nicht kennt. Es müsste sogar mehr Regionetze geben.

QUOTE

Elektrifizierung....naja, muss nicht unbedingt sein....dann wären ja die 218er weg


Also, eine Elektrifizierung kommt ja nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil sie notwendig ist. Die Bahn ist nicht zur Unterhaltung von
Eisenbahnfreunden da, die gerne 218er sehen.
Die Elektrifizierung wird wohl noch etwas auf sich warten lassen, aber sie wird langfristig kommen. Momentan ist aber erst mal der zweigleisige Ausbau wichtiger.

Geschrieben von: elchris am 10 Aug 2007, 08:26
QUOTE (KBS 855 @ 10 Aug 2007, 00:12)
Wieso denn? Glaubst du die Südostbayernbahn kann nicht auch E-Loks fahren und beheimaten? Was spricht dagegen? Und selbst wenn die E-Loks in München gewartet werden, was hat das mit der Zukunft der SOB zu tun? Die Loks können ja zur SOB gehören und im Bw München gewartet werden oder gar Regio gehören und von der SOB eingesetzt werden. Wo ist das Problem?
Ich sehe hier kein Ende der Südostbayernbahn, warum auch, es ist eine Erfolgsgeschichte. Die Regionetze zeigen eine flexible DB die man sonst nicht kennt. Es müsste sogar mehr Regionetze geben.

Kostenoptimierung!

Man muss keine zweite große Werkstatt und Personal vorhalten - also kann man den Laden gleich ganz schliessen. wink.gif

Geschrieben von: Luchs am 10 Aug 2007, 09:06
Dann schau Dir die Beispiele Ludwigshafen und Braunschweig an. Lange keine Loks oder nur Dieselloks sind beide inzwischen auch wieder für Elloks zuständig.


Der grösste Nachteil für die SOB ist erst einmal ein etwas weniger effizienter Einsatz der 628er. Da aber sowieso die meisten Züge auf Mühldorf München mit 218+Dosto gefahren werden, ist das noch lange nicht so gravierend wie z.B. bei den Elektrifizierungen nach Itzehoe und Kiel.

Einzig die Durchläufe München - Simbach oder Burghausen werden entfallen.

Luchs.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 10 Aug 2007, 10:24
QUOTE (Luchs @ 10 Aug 2007, 10:06)
Der grösste Nachteil für die SOB ist erst einmal ein etwas weniger effizienter Einsatz der 628er. Da aber sowieso die meisten Züge auf Mühldorf München mit 218+Dosto gefahren werden, ist das noch lange nicht so gravierend wie z.B. bei den Elektrifizierungen nach Itzehoe und Kiel.

Einzig die Durchläufe München - Simbach oder Burghausen werden entfallen.

Burghausen soll doch auch ausgebaut werden ?

Und die Fahrleitung wird von München über Mühldorf bis Freilassing geführt.
Dann fahren dort z. B. schonmal 425 als RB Mühldorf-Salzburg.

Die anderen noch verbleibenden Strecken werden weiterhin mit 628 oder einer Nachfolgebaureihe bedient und das mindestens im Stundentakt. Den Anfang macht ab 2008 schonmal die Strecke nach Landshut.

Und es werden wohl alle aus Richtung Landshut, Passau, Simbach, Traunstein und Rosenheim in Mühldorf umsteigen müssen.

Aber lassen wir doch erstmal abschnittsweise zweigleisig ausbauen und dann den Strom legen - wer weiß denn schon, was bis dahin noch so alles passiert ...

Geschrieben von: Boris Merath am 10 Aug 2007, 11:04
Zum BW Mühldorf: Schließen kann mans nicht - wer wartet dann die 628er, und die Dieselloks die vorerst weiter für den Güterverkehr zum Chemiedreieck gebraucht werden? Personal ist vorhanden, ob das jetzt Dieselloks wartet oder nach entsprechenden Ausbildung Elloks ist doch eigentlich auch gleich (und so viel warten kann man an ner modernen Ellok eh nicht). Dazu wäre noch die Frage ob das BW München 1 überhaupt noch weitere Loks aufnehmen könnte.

Geschrieben von: KBS 855 am 10 Aug 2007, 12:36
QUOTE

Und die Fahrleitung wird von München über Mühldorf bis Freilassing geführt.
Dann fahren dort z. B. schonmal 425 als RB Mühldorf-Salzburg.


Es ist durchaus möglich dass trotz Fahrdraht weiter mit 628ern gefahren wird. Wäre ja nicht die erste Strecke.

QUOTE

Und es werden wohl alle aus Richtung Landshut, Passau, Simbach, Traunstein und Rosenheim in Mühldorf umsteigen müssen.


Wobei es doch bald einen durchgehenden RE Landshut - Freising - Flughafen - Mühldorf - Salzburg geben wird. Das nützt aber natürlich
den anderen Strecken nichts und dient eher der Anbindung des Flughafens.

Und beim Bw einfach mal abwarten, denn München hat auch seine Grenzen. Mühldorf bleibt auf jeden Fall erhalten, zumindest als Standort der Südostbayernbahn, denn die Zukunft der Firma hängt nicht von einem Bw ab. Dann fährt man eben nur und lässt von einer DB-Tochter warten. Aber die Gefahr sehe ich jetzt auch nicht.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 10 Aug 2007, 13:39
QUOTE (KBS 855 @ 10 Aug 2007, 13:36)
Wobei es doch bald einen durchgehenden RE Landshut - Freising - Flughafen - Mühldorf - Salzburg geben wird.

In 45 Minuten wird man auch nicht von Landshut nach Mühldorf über die große Freisinger Umwegschleife fahren können, aber bald über Vilsbiburg biggrin.gif

Dieser Express, so er denn wirklich kommt, und wenn ja, mit welchen Halten wird auch nur deshalb durchgebunden, weil am FHM-FJS keine Wende- und Abstellmöglichkeiten vorhanden sind.

Geschrieben von: KBS 855 am 10 Aug 2007, 20:57
QUOTE (ubahnfahrn @ 10 Aug 2007, 14:39)
In 45 Minuten wird man auch nicht von Landshut nach Mühldorf über die große Freisinger Umwegschleife fahren können, aber bald über Vilsbiburg biggrin.gif

Dieser Express, so er denn wirklich kommt, und wenn ja, mit welchen Halten wird auch nur deshalb durchgebunden, weil am FHM-FJS keine Wende- und Abstellmöglichkeiten vorhanden sind.

Er wird auch sicher von keinen durchreisenden genutzt, aber es bieten sich vollkommen neue Direktverbindungen, die man so nicht hätte, z. B. Freising - Salzburg oder Moosburg - Mühldorf.
Wichtig ist, dass Landshut und Salzburg direkt an den Flughafen angebunden werden.

Geschrieben von: Netman am 17 Aug 2007, 09:38
Es gibt in Kürze Direktfahrten von Mühldorf über Rosenheim nach München Ost. Hat das schon mal jemand erleben dürfen? Ist ja doch etwas abenteuerlich.

"Wegen Gleisbauarbeiten entfallen am Freitag, 07.09.2007 alle Züge im Abschnitt Markt Schwaben - München Ost. In dieser Zeit werden die Züge durch Busse ersetzt und dadurch verlängert sich die Reisezeit um bis zu 40 Minuten. Um die Anschlüsse in Mühldorf zu erreichen, ist eine um bis zu 40 Minuten frühere Abfahrt in München Ost erforderlich. Die Züge 27000, 27001 und 27047 entfallen zwischen Mühldorf und München.
Die Züge 27014, 27015, 27016 und 27019 verkehren direkt ohne Umsteigen von Mühldorf über Rosenheim nach München Ost.
Am Samstag, 08.09.2007 und Sonntag, 09.09.2007 entfallen die Züge im Abschnitt Schwindegg - Dorfen und Markt Schwaben - München Ost. In dieser Zeit werden die Züge durch Busse ersetzt und dadurch verlängert sich die Reisezeit um bis zu einer Stunde. Um die Anschlüsse in Mühldorf zu erreichen,
ist eine um bis zu 1 Stunde frühere Abfahrt in München Ost erforderlich. Planen Sie Ihre Reiseroute evtl. auch über Rosenheim oder Landshut um Ihr Reiseziel zu erreichen. In der Zeit vom 07.09. – 09.09.2007 sind alle Fahrscheine für die Strecke Mühldorf – München auch zur Fahrt über Rosenheim oder Landshut gültig."

Quelle: http://www.mvv-muenchen.de/de/home/fahrgastinformation/efa/fahrplanaenderungen/s-bahn/index.html#5883

Geschrieben von: ropix am 17 Aug 2007, 17:30
QUOTE (Netman @ 17 Aug 2007, 10:38)
Es gibt in Kürze Direktfahrten von Mühldorf über Rosenheim nach München Ost. Hat das schon mal jemand erleben dürfen? Ist ja doch etwas abenteuerlich.

Naja - so abenteuerlich ist das nicht wie es sich anhört. Die Strecken sind ja auch regulär mit Zügen befahrbar. Bis Rosenheim merkt man nur dass der Fluss sich verlaufen hat und die Technik 100 jahre moderner geworden ist - ansonsten ists halt eine stink normale eingleisige nichtelektrifizierte Strecke wie die SOBB mehr davon hat. In Rosenheim wird Kopfgemacht. Das wars auch schon, fast die gleichen Dostos laufen ab da sowieso. Und auch auf dem Weg nach Rosenheim bringen die Dostos keine arg viel größere Laufruhe, da sind die Gleise ja neugemacht. Das war auf dem Weg nach Burghausen schon wesentlich beeindruckender smile.gif

Geschrieben von: 612 hocker am 17 Aug 2007, 17:34
Würde es nicht schneller gehen wenn man über Wasserburg und Grafing fährt?

Geschrieben von: ropix am 17 Aug 2007, 17:35
QUOTE (612 hocker @ 17 Aug 2007, 18:34)
Würde es nicht schneller gehen wenn man über Wasserburg und Grafing fährt?

Über Wasserburg und Grafing wird doch gefahren???

ich intrepretiere jetzt einfach mal dass du Ebersberg hinzufügen wolltest. Da dürfte aufgrund fehlender Signale und Weichen (zum Ausweichen) nicht gehen.

Geschrieben von: 612 hocker am 17 Aug 2007, 17:36
Genau dass meinte ich. Danke für die Antwort

Geschrieben von: Luchs am 17 Aug 2007, 17:41
Na ja, ich könnte mir vorstellen, dass man über Ebersberg immer noch schneller wäre, selbst wenn man die Regelzüge durch die aus Mühldorf kommenden ersetzt und überall hält.
Na ja, da ist wohl noch ein Bahnsteiglängenproblem ...

Aber wahrscheinlich passt es auch nicht in der Fahrplanlage.

Luchs.

Geschrieben von: ropix am 17 Aug 2007, 17:50
QUOTE (Luchs @ 17 Aug 2007, 18:41)
Na ja, ich könnte mir vorstellen, dass man über Ebersberg immer noch schneller wäre, selbst wenn man die Regelzüge durch die aus Mühldorf kommenden ersetzt und überall hält.
Na ja, da ist wohl noch ein Bahnsteiglängenproblem ...

Aber wahrscheinlich passt es auch nicht in der Fahrplanlage.

Luchs.

Und vor allem nicht zur S-Bahn zwischen Ebersberg und Grafing - und das an einem Werktag hätte ich mir jetzt gedacht. Ansonsten würd ich fast behaupten, das ist gehupft wie geschlichen - der Filzenexpress und Dostos könnte den Status einer Schnecke durchaus erhalten.
Oder - die Oberpfalzbahn nach Waldmünchen ist ein absoluter Renner dagegen biggrin.gif

Geschrieben von: Luchs am 17 Aug 2007, 19:06
Wieso? Der Filzenexpress fährt auch jetzt schon bis Grafing - da ist die S-Bahn kein Problem ...

Luchs.

Geschrieben von: FloSch am 17 Aug 2007, 20:17
QUOTE (Luchs @ 17 Aug 2007, 20:06)
Wieso? Der Filzenexpress fährt auch jetzt schon bis Grafing - da ist die S-Bahn kein Problem ...

Der fährt ungleich seltener als die Züge aus Mühldorf nach München und müsste wohl ausfallen, wenn man stattdessen die Mühldörfer Züge über Ebersberg schicken würde...

Geschrieben von: Luchs am 17 Aug 2007, 20:28
QUOTE (Netman @ 17 Aug 2007, 10:38)
Die Züge 27014, 27015, 27016 und 27019 verkehren direkt ohne Umsteigen von Mühldorf über Rosenheim nach München Ost

Also ich zähle da genau drei Züge. um die es geht. Kann natürlich sein, dass die direkt hintereinander fahren (bin jetzt zu faul, den Fahrplan rauszusuchen); was aber auch zwischen Mühldorf und Wasserburg auf seine Grenzen stossen dürfte (dort gibt es auch keine Kreuzungsmöglichkeit).

Luchs.

Geschrieben von: andi_947 am 29 Aug 2007, 19:29
Zur Strecke Mühldorf-Garching-Trostberg: ich lese immer wieder dass es noch weitere 2 Jahre auf dieser Strecke keinen Zugverkehr am Wochenende geben soll, obwohl mir ein anderes Eisenbahnforum-Mitglied gesagt hat dass schon im nächsten Fahrplan auch am Wochenende wieder einen Zugverkehr gibt. Könnt ihr mir da weiterhelfen? Wer weiß was genaues?
Ich feu mich auf eure Beiträge!

Geschrieben von: mtu am 29 Aug 2007, 19:38
In Tacherting entsteht derzeit (oder ist er schon fertig, bin länger nicht mehr dort raus gekommen) ein neuer Bahnsteig. Anscheinend will man jedenfalls, mindestens bis Trostberg, noch weiterhin fahren, obwohl nur so an die zehn Leute pro Zug mitfahren. Umsonst würde man ja nicht investieren. Wie es um die Strecke nach Fahrplanwechsel bestellt ist - keine Ahnung

Geschrieben von: andi_947 am 29 Aug 2007, 20:45
Fahren an Schultagen auch nicht mehr Leute?
Es müssten schon mehr fahren als im Abschnitt Traunstein-Traunreut (180 Pers. täglich)??
Vom neuen Bahnhof in Tacherting hat man auch schon öfters was gelesen oder gehört. Normal wird ja nur investiert wenn es sich lohnt!!


Geschrieben von: mtu am 29 Aug 2007, 21:07
Beim Schülerzug sowie bei der einzigen durchgehenden Verbindung nach Traunstein geht natürlich schon etwas mehr. Sonst ist die Auslastung der Trostberger Züge aber äußerst dürftig

Geschrieben von: Luchs am 30 Aug 2007, 18:11
durchgehender Zug nach Traunstein, habe ich da was verpasst? Das Zugpaar Trostberg - Hörpolding hat in Hörpoliding keinen Anschluss nach Traunstein ...

Luchs.

Geschrieben von: Südostbayer am 30 Aug 2007, 18:14
QUOTE (Luchs @ 30 Aug 2007, 19:11)
durchgehender Zug nach Traunstein, habe ich da was verpasst? Das Zugpaar Trostberg - Hörpolding hat in Hörpoliding keinen Anschluss nach Traunstein ...

27283 fährt morgens durchgehend von Garching über Trostberg und Hörpolding durch bis Traunstein. Der Gegenzug ist 27292 von Traunreut über Hörpolding, Trostberg, Garching nach Mühldorf, der in Hörpolding Anschluss (27428) von Traunstein hat.

Geschrieben von: andi_947 am 30 Aug 2007, 18:15
doch, der Zug um 6:19 ab Garching, Ankunft in Traunstein um 7:12 Uhr (Schülerzug)



Geschrieben von: andi_947 am 30 Aug 2007, 18:18
auf wie viele Fahrgäste kommt man täglich zwischen Trostberg und Mühldorf?

Geschrieben von: Südostbayer am 30 Aug 2007, 18:31
QUOTE (Netman @ 17 Aug 2007, 10:38)
Es gibt in Kürze Direktfahrten von Mühldorf über Rosenheim nach München Ost. Hat das schon mal jemand erleben dürfen?

Im Sommer 06 gab's das aus ähnlichen Gründen schon mal.


QUOTE (Luchs @ 17 Aug 2007, 18:41)
Na ja, ich könnte mir vorstellen, dass man über Ebersberg immer noch schneller wäre, selbst wenn man die Regelzüge durch die aus Mühldorf kommenden ersetzt und überall hält.

Leider gibt es dafür allerdings keine passenden Trassen Mühldorf - Wasserburg im Vorlauf oder Anschluss.

Ersatz Regelzug durch Umleiter gibt es übrigens zwischen Rosenheim und Mühldorf (27241 durch 27016).


QUOTE (ropix @ 17 Aug 2007, 18:50)
QUOTE (Luchs @ 17 Aug 2007, 18:41)
Na ja, ich könnte mir vorstellen, dass man über Ebersberg immer noch schneller wäre, selbst wenn man die Regelzüge durch die aus Mühldorf kommenden ersetzt und überall hält.

Und vor allem nicht zur S-Bahn zwischen Ebersberg und Grafing - und das an einem Werktag hätte ich mir jetzt gedacht.

"Luchs" schlägt doch vor, die bestehenden Regelzüge des Filzenexpress sozusagen als Umleiter zu verwenden. Das ergibt keine Trassenprobleme mit der S-Bahn, sondern erst mit der hypothetischen Fortführung nordöstlich von Wasserburg.


QUOTE (ropix @ 17 Aug 2007, 18:50)
Ansonsten würd ich fast behaupten, das ist gehupft wie geschlichen

Regelzug Wasserburg - München Ost: Eine Stunde (64, 60, 60, 57, 60 und 59 Minuten)
Hypothetischer Umleiter Mühldorf - Wasserburg: 25 Minuten

In Summe wären das, sofern es trassenseitig ohne längeren Aufenthalt in Wasserburg funktionieren würde, etwa 10-12 Minuten weniger als die Umleiter über Rosenheim benötigen.

Geschrieben von: ropix am 30 Aug 2007, 21:41
QUOTE (Südostbayer @ 30 Aug 2007, 19:31)
"Luchs" schlägt doch vor, die bestehenden Regelzüge des Filzenexpress sozusagen als Umleiter zu verwenden. Das ergibt keine Trassenprobleme mit der S-Bahn, sondern erst mit der hypothetischen Fortführung nordöstlich von Wasserburg.
Gut - wir halten also mit einem 10 Wagen Dostozug an einem (oder 2?) 628er langem Bahnsteig. Meinem Frohsinn ist das durchaus dienlich, anderer Leute eventuell weniger.
QUOTE




Regelzug Wasserburg - München Ost: Eine Stunde (64, 60, 60, 57, 60 und 59 Minuten)
Hypothetischer Umleiter Mühldorf - Wasserburg: 25 Minuten


In Summe wären das, sofern es trassenseitig ohne längeren Aufenthalt in Wasserburg funktionieren würde, etwa 10-12 Minuten weniger als die Umleiter über Rosenheim benötigen.
Ob sich mit meinem 10 Wagen Dosto und den ganzen Geschwindigkeitsbeschränkungen die Fahrzeit halten liese? Für mich eine gute Frage. Der VT mag zwar nicht gerade der schnellste im abziehen sein. Aber die 218ner ist das auch nicht und immerhin kann man mit dem VT bis praktisch an die Geschwindigkeitstafel ranrasen, wärend mit dem Zug vorher gebremst werden müsste. Aber selbst wenn. 85 oder 95 Minuten ist nun für einen einmaligen Tag kein so großer Unterschied.

Geschrieben von: Südostbayer am 30 Aug 2007, 22:33
QUOTE (ropix @ 30 Aug 2007, 22:41)
Gut - wir halten also mit einem 10 Wagen Dostozug an einem (oder 2?) 628er langem Bahnsteig. Meinem Frohsinn ist das durchaus dienlich, anderer Leute eventuell weniger.

wink.gif

So lang werden die Umleiter kommenden Freitag aber eh nicht mal annähernd sein, weil sich die Zahl der Nutzer nach der Erfahrungen der letzten derartigen Umleitungen doch in Grenzen hält. (Zwischen Mühldorf und Rosenheim wird damit wie gesagt außerdem auch ein Regelzug ersetzt und dort sind auch nicht alle Bahnsteige IC-tauglich.)


QUOTE (ropix @ 30 Aug 2007, 22:41)
Aber selbst wenn. 85 oder 95 Minuten ist nun für einen einmaligen Tag kein so großer Unterschied.

Da hast du recht.

Powered by Invision Board (http://www.invisionboard.com)
© Invision Power Services (http://www.invisionpower.com)