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Ausschreibung der S-Bahn München ab 2020 [Zur Themenübersicht]
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 11:47


Kaiser


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Alter: 59
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Bereits am 21.8.2020 hat die BEG eine Beratung zur Finanzierung von Neufahrzeugen ausgeschrieben: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:39...T:DE:HTML&src=0

QUOTE
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Unterstützung der BEG bei der Umsetzung der Beschaffung der Finanzierung der Neufahrzeuge für die S-Bahn München und deren Beistellung an das Eisenbahnverkehrsunternehmen bzw. den oder die Leasinggeber.
Zum wesentlichen Teil sind die Leistungen des Auftragnehmers auch auf Basis bereits getroffener Entscheidungen und Vorgaben der BEG sowie von bislang erarbeiteten Konzepten und Strategien zu erbringen. Diese Informationen werden dem Auftragnehmer nach der Beauftragung zur Verfügung gestellt.
Rechtliche Beratungsleistungen sind nicht Gegenstand der zu vergebenden Leistungen. Der Auftragnehmer hat sich aber intensiv mit den Rechts- und Steuerberatern der BEG abzustimmen.
...

QUOTE

Beschreibung der Beschaffung:
Die BEG schreibt derzeit den 1. Münchner S-Bahn-Vertrag (1. MSBV) aus, welcher voraussichtlich im Dezember 2020 in Betrieb gehen wird. Mit einem Volumen von zunächst gut 20 Mio. Zkm/a und später gut 29 Mio. Zkm/a handelt es sich hierbei um das mit Abstand größte wettbewerbliche Vergabeverfahren der BEG.
Das ausgewählte Verkehrsunternehmen hat während der Laufzeit dieses Vertrages Neufahrzeuge zu beschaffen, mit welchen sukzessive Altfahrzeuge ersetzt und Leistungsausweitungen umgesetzt werden sollen. Es ist vorgesehen, dass der Fahrzeugbeschaffungsvertrag nach dessen Unterzeichnung vom Verkehrsunternehmen auf einen oder mehrere Leasinggeber übertragen wird.
Die BEG hat sich entschlossen, die Finanzierung dieser Fahrzeuge selbst zu organisieren und dem Eisenbahnverkehrsunternehmen des 1. MSBV bzw. dem oder den Leasinggebern beizustellen. Das Beschaffungsvolumen der rund 100 S-Bahnzüge wird auf rund 2 Mrd. Euro geschätzt. Der Abschluss des Beschaffungsvertrags für Fahrzeuge ist für Anfang 2023 vorgesehen, die Auslieferung der Fahrzeuge soll ab 2027 in mehreren Tranchen erfolgen.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Unterstützung der BEG als Deal und Financial Advisor bei der Umsetzung der Beschaffung der Finanzierung der Neufahrzeuge für die S-Bahn München und deren Beistellung an das Eisenbahnverkehrsunternehmen bzw. den oder die Leasinggeber.


Offensichtlich ist dies der Grund, weshalb sich das Vergabeverfahren zum 1. MSBV noch verzögert. Bemerkenswert: nur 100 Neufahrzeuge ab 2027 in Tranchen. Wäre 2. Tunnel wirklich Ende 2026 fertig geworden, hätte man wohl zu wenig Triebwagen gehabt. Selbst mit 2028 fraglich. Meiner Ansicht nach ist die BEG mit dieser Aufgabe überfordert.

Ebenfalls verwundert mich, dass dieses Thema nicht diskutiert wird. Oder hab ich da etwas übersehen?

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Jean
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 11:57


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ralf.wiedenmann @ 28 Oct 2020, 11:47)
Bereits am 21.8.2020 hat die BEG eine Beratung zur Finanzierung von Neufahrzeugen ausgeschrieben: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:39...T:DE:HTML&src=0
Offensichtlich ist dies der Grund, weshalb sich das Vergabeverfahren zum 1. MSBV noch verzögert. Bemerkenswert: nur 100 Neufahrzeuge ab 2027 in Tranchen. Wäre 2. Tunnel wirklich Ende 2026 fertig geworden, hätte man wohl zu wenig Triebwagen gehabt. Selbst mit 2028 fraglich. Meiner Ansicht nach ist die BEG mit dieser Aufgabe überfordert.

Ebenfalls verwundert mich, dass dieses Thema nicht diskutiert wird. Oder hab ich da etwas übersehen?

Ist nur die Frage wie lang diese 100 Fahrzeuge sind. Wenn sie 210 Meter lang sind müsste das sogar fast ausreichen oder?

Bearbeitet von Jean am 28 Oct 2020, 11:57

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 12:29


Kaiser


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Kürzen und verlängern wäre dann nicht mehr möglich. 15-Minuten-Takt und 30-Min-Express-S-Bahn soll ganztägig angeboten werden. Da ist eine variable Zuglänge essenziell.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 12:31


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QUOTE (ralf.wiedenmann @ 28 Oct 2020, 11:47)
Ebenfalls verwundert mich, dass dieses Thema nicht diskutiert wird. Oder hab ich da etwas übersehen?

Ja hast Du, für die neuen Fahrzeuge gibts nen Extrabaum, das von Dir gepostete wurde ab hier diskutiert:

https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=1...60&#entry730959
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 12:32


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ralf.wiedenmann @ 28 Oct 2020, 12:29)
Kürzen und verlängern wäre dann nicht mehr möglich. 15-Minuten-Takt und 30-Min-Express-S-Bahn soll ganztägig angeboten werden. Da ist eine variable Zuglänge essenziell.

Warum sollte das Kuppeln essenziell sein? Ob man mit 100 m oder 200 m Triebwagen fährt, dürfte beim Energieverbrauch allenfalls minimal eine Rolle spielen. Dann lieber mehr Platz für die HVZ durch wegfallende Führerstände und in der SVZ heiße Luft fahren.

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Schön, dass Sie da sind. Mit gesundem Menschenverstand kommen Sie auch in schwierigen Zeiten an Ihr Ziel. Schützen Sie sich und Söders Kanzlerkandidatur. Halten Sie den Mindestabstand zu Verschwörungstheoretikern und Moralaposteln ein. Tragen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung im gesamten Intimbereich. Nutzen Sie die gesamte Breite an Experten zur Information und Desinformation. Werden Sie vernünftig.
    
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Marcus798
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 12:45


Doppel-Ass


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Beiträge: 100




Servus zusammen,

laut Ausschreibung sind 110 fest zu bestellende Triebwagen vorgesehen, der Rest (bis zu 90 Stück) als Option. Alle ausgeschriebene Fahrzeuge sollen ca. 200 m bis 210 m lang sein. Somit würde ein neuer, vollständig durchgängiger, Zug drei alte 420/423er Züge ersetzen. Ergebniss: bei 110 Zügen hätte man 330 Züge der alten Länge von 67,4 m. Rechnet man den Istbestand von 238x (423er) plus 35x (420er) zusammen und zieht ihn von den theoretischen 330x Neuen ab, hat man bereits eine Mehrung von 57 Kurzzügen (oder 19 Langzügen) zum heutigen Bestand. Nimmt man dann noch die 90x Option, wäre das eine gigantische Fahrzeugsteigerung. Wobei ich nicht glaube, dass Richtung Kreuzstraße / Wolfratshausen (kennt jamand die Ausschreibung für Wolfratshausen - Geretsried ? Welche Bahnsteiglänge ist bei den Tunnelbauten vorgesehen ?) die Bahnsteige auf 210 m verlängert werden. Falls dem so ist, müssten zusätzlich zu den neuen Triebwagen alte 423 weiter vorgehalten werden.

Gruß Marcus
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 12:59


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 9742




Nur kannst du noch immer mit 110 oder 200 fahrbaren Einheiten weniger Ziele zeitgleich bedienen, als mit 273 fahrbaren Einheiten.

Bearbeitet von Cloakmaster am 28 Oct 2020, 12:59
    
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Iarn
  Geschrieben am: 28 Oct 2020, 14:56


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Beiträge: 20099




QUOTE (Marcus798 @ 28 Oct 2020, 12:45)
Servus zusammen,

laut Ausschreibung sind 110 fest zu bestellende Triebwagen vorgesehen, der Rest (bis zu 90 Stück) als Option. Alle ausgeschriebene Fahrzeuge sollen ca. 200 m bis 210 m lang sein. Somit würde ein neuer, vollständig durchgängiger, Zug drei alte 420/423er Züge ersetzen. Ergebniss: bei 110 Zügen hätte man 330 Züge der alten Länge von 67,4 m. Rechnet man den Istbestand von 238x (423er) plus 35x (420er) zusammen und zieht ihn von den theoretischen 330x Neuen ab, hat man bereits eine Mehrung von 57 Kurzzügen (oder 19 Langzügen) zum heutigen Bestand. Nimmt man dann noch die 90x Option, wäre das eine gigantische Fahrzeugsteigerung. Wobei ich nicht glaube, dass Richtung Kreuzstraße / Wolfratshausen (kennt jamand die Ausschreibung für Wolfratshausen - Geretsried ? Welche Bahnsteiglänge ist bei den Tunnelbauten vorgesehen ?) die Bahnsteige auf 210 m verlängert werden. Falls dem so ist, müssten zusätzlich zu den neuen Triebwagen alte 423 weiter vorgehalten werden.

Gruß Marcus

Ich denke es war im anderen Thema soweit Konsens, dass davon ausgegangen wurde, dass die Linienäste mit zu kurzen Bansteigen oder aktuellem Flügenkonzept noch eine Weile mit Altfahrzeugen bedient werden.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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