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20 Jahre Bahnreform in Deutschland, ...und ihre Folgen [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 16 Jan 2014, 19:59


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QUOTE (Boris Merath @ 16 Jan 2014, 14:12)
Auch heute ist die Beschaffung neuer Fahrzeuge eine politische Entscheidung - auch wenn man alles tut, dass das der Bürger nicht mitbekommt, weil das nicht in das schöne neue Bild der privatisierten Bahnen passt.

In gewissem Sinne ja. Nur wird heute i.d.R. eben das preisgünstigste Konzept für Fahrzeuge + Betrieb zusammen vom Aufgabenträger beim EVU bestellt, während damals Ministerialbürokratie des Bundes entschied, wieviele Fahrzeuge des selbst mit entwickelten Einheitstyps die Staatsbahn per anno haben durfte.

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218 466-1
  Geschrieben am: 15 Feb 2014, 19:02


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QUOTE (JeDi @ 14 Jan 2014, 14:28)
Soll an den wenigen Tagen im Jahr, an denen der Ski-Express Arlberg verkehrt, ein anderer Fahrplan für die Regios gelten?  (...)  die aktuelle Lage des Ski-Express Arlberg ist so schon gut - und der Zielgruppe Schiurlauber ist es auch relativ wurscht, obs mal 5 Minuten länger dauert.

Heute konnte er mal die Nonstpp-Fahrt auf der Südbahn Verspätungsbedingt richtig ausfahren. +18 ab TF, +7 an TU. In nur 53 Mituten über die Südbahn, das ging richtig ab. cool.gif biggrin.gif
+8 ab Stuttart wegen Bauarbeiten, ab Bensheim wieder plan.
Fahrgäste vom IC 118 (war schon in Bregenz aufgelaufen, wg Stw. Störung) nach Ulm wurden in TF zwecks Anschluss zu ICE 596 auf IC 1218 verwiesen. 118 selbst (war lt. RIS in TF erst mit +20 , also 14 Minuten nach 1218 abgefahren) musste sich dafür aber wohl auch noch hinter IRE 3365 anstellen.


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146225
  Geschrieben am: 15 Feb 2014, 22:45


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QUOTE (218 466-1 @ 15 Feb 2014, 19:02)
In nur 53 Mituten über die Südbahn, das ging richtig ab.

Sollte es eines fernen Tages da wirklich Fahrdraht geben, wird das vermutlich nix mehr spektakuläres sein, sondern Planfahrzeit - aber mit 6 Zwischenhalten...

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218 466-1
  Geschrieben am: 16 Feb 2014, 09:44


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QUOTE (146225 @ 15 Feb 2014, 22:45)
Sollte es eines fernen Tages da wirklich Fahrdraht geben, wird das vermutlich nix mehr spektakuläres sein, sondern Planfahrzeit - aber mit 6 Zwischenhalten...

Sieben sollen es künftig sein.
QUOTE (Alb-Donau-Kreis @ seit einiger Zeit)
Für's Durchfahren in Erbach, gibt es von uns kein Geld mehr.

Aktuell sind's 74 Minuten mit sechs Halten (Dosto) bzw. 62 Minuten mit drei Halten (611).
IC ohne Halt 64 Minuten (Blockabstand bedingt, real wären's 56), bzw. 72 Minuten mit vier Halten.

53 Minuten mit 6-7 Halten schafft man nichtmal mit 146-Sandwich, selbst wenn die 2x218 eine 101 mit 7 Wagen zu ziehen hatten, aber um 60 Minuten könnte realistisch sein.
Man beachte, dass die Züge vor Ulm und vor Friedrichshafen z.T. auch vor Aulendorf jeweils 3-5 Minuten Reserve eigeplant haben.

Bearbeitet von 218 466-1 am 16 Feb 2014, 09:45

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146225
  Geschrieben am: 16 Feb 2014, 09:53


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QUOTE (218 466-1 @ 16 Feb 2014, 09:44)
53 Minuten mit 6-7 Halten schafft man nichtmal mit 146-Sandwich, selbst wenn die 2x218 eine 101 mit 7 Wagen zu ziehen hatten, aber um 60 Minuten könnte realistisch sein.

War da nicht was, dass gleichzeitig mit der Elektrifizierung auch noch diverse kleinere Korrekturen an der Strecke fällig werden, so dass abschnittsweise auch der IRE 160 km/h fahren kann? Im Gegensatz zur Windmühle hat eine Drehstrom-E-Lok ja durchaus Chancen, ein solches Tempo auch in sinnvoller Zeit zu erreichen.

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ropix
  Geschrieben am: 16 Feb 2014, 10:04


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Da war mal viel, ist imho aber alles vom Tisch.

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218 466-1
  Geschrieben am: 16 Feb 2014, 10:25


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Es war sogar mal von 200 km/h die Rede ...
Weder NT-Ausbeu noch 160 km/h sind noch geplant.
Heuer muss man froh sein, wenn überhaupt elektrifizirt wird.
Erwähnensnwert ist auch, dass die Elektrifizirung am Abzw. Lindau Aeschach endet. Egal ob die ABS 48 vom Allgäu fertig ist, oder nicht. laugh.gif
QUOTE (Südkurier @ 08. Feb 2014)
Wenn das Planfeststellungsverfahren zur Elektrifizierung nicht noch in diesem Jahr abgeschlossen sei, drohe das Projekt zu scheitern, (...) Ganz so dramatisch scheint die Lage aber nicht zu sein. Eben weil es nicht vorwärts gehe, werde von verschiedenen Seiten immer wieder gefragt, ob die Elektrifizierung denn wirklich notwendig sei,
suedkurier.de

Ich glaube, wir werden es nicht mehr erleben. ph34r.gif

Bearbeitet von 218 466-1 am 16 Feb 2014, 10:26

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JeDi
  Geschrieben am: 16 Feb 2014, 10:35


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QUOTE (218 466-1 @ 16 Feb 2014, 10:25)
Erwähnensnwert ist auch, dass die Elektrifizirung am Abzw. Lindau Aeschach endet. Egal ob die ABS 48 vom Allgäu fertig ist, oder nicht. laugh.gif

Sollen dann nicht eh die allermeisten Personenzüge aus Richtung Ulm (wieder) in Friedrichshafen enden?

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218 466-1
  Geschrieben am: 16 Feb 2014, 18:51


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QUOTE (JeDi @ 16 Feb 2014, 10:35)
Sollen dann nicht eh die allermeisten Personenzüge aus Richtung Ulm (wieder) in Friedrichshafen enden?

S.i.w. Lt. S21 eine der beiden IRE Linien von Karlsruhe oder Würzburg, die aber die IRE Ulm-Basel (wieder Lindau-Basel) ablösen soll.

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Markus
  Geschrieben am: 11 Sep 2014, 09:31


Haudegen


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Ich habe hier einen weiteren interessanten Kommentar, er stammt vom Vorsitzenden der Railroad Development Corporation (RDC), dem Betreiber des HKX-Expresses:
QUOTE
„Die Bahnen in Europa müssen sich für den Wettbewerb ebenso öffnen wie für Kooperationen, wenn sie ihren Markt erweitern und erfolgreich sein wollen“, das sagte Henry Posner III, Vorsitzender der Railroad Development Corporation (RDC), USA, heute anlässlich des „International Transport Forum“ der OECD. Die OECD hatte Posner zu einer exklusiven Gesprächsrunde mit Ministern verschiedener Staaten nach Leipzig eingeladen. Ausgewiesene Eisenbahnexperten aus aller Welt diskutierten die Bedeutung des Schienenverkehrs für eine die Umwelt schonende, nachhaltige Mobilität.

Posner wies darauf hin, dass in den USA – anders als viele Europäer glauben – der Schienengüterverkehr auf eine lange erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann. Mit Blick auf sein Unternehmen RDC, dass sich weltweit sowohl im Schienengüterverkehr wie im Schienenpersonenverkehr engagiert, zur Zeit mit Projekten in den USA, Lateinamerika und Europa (in Deutschland und in Frankreich) sowie zuvor in Estland, Malawi, Mozambique, Argentinien und Guatemala, sagte Posner: “Auf Grund unserer Erfahrungen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit sind institutionelle Hindernisse und komplexe wirtschaftliche Verstrickungen nichts Neues für uns. Was wir aber in Europa erleben, ist dennoch vergleichsweise extrem.“

“Viele der ehemaligen Staatseisenbahnen in Europa funktionieren weiter wie ein Staat im Staat”, beschrieb Posner seine Eindrücke des Schienensektors in Europa. „Das ist völlig anders als in Nordamerika, wo die verschiedenen Eisenbahnunternehmen sehr unterschiedliche Kulturen haben und, wenn sie sich arrogant verhalten, vom Staat nicht auch noch darin unterstützt werden.“

Posner kritisierte, dass die Eisenbahnen in Europa tendenziell immer noch gegeneinander arbeiten und allzu oft Wettbewerb ebenso wie Kooperationen ablehnen. Er nahm den Betrieb von kurzen Distributionsverkehren im Güterverkehr als Beispiel und sagte: „Einzelwagenverkehr lässt sich sowohl auf der nationalen wie auf der Europäischen Ebene sinnvoll nur vernetzt betreiben. Kooperationen – und nicht Wettbewerb – zwischen Netzbetreibern und Operateuren sind notwendig, um Kunden zu binden und zufrieden zu stellen. Darüber hinaus bringen kleine, kreative Unternehmen alternatives Denken und innovative Ideen in den Markt – mit positiven Ergebnissen nicht nur für Kunden, sondern für alle, die sich in diesem Markt bewegen.“

“Das Verhalten der Europäischen Bahnen ist auch deswegen schwer nachzuvollziehen, da intramodale Kooperationen – in Kombination mit echtem Wettbewerb – das System Schiene stärken würden“, führte Posner weiter aus. „Aber stattdessen ziehen viele Staaten in Europa ein unterfinanziertes Schienensystem mit einem nationalen Quasi-Monopolisten vor und bringen sich so um eine attraktive Alternative zum Verkehr auf der Straße und in der Luft.“

Posner schloss mit der dringenden Bitte an die Europäische Kommission, nicht nachzulassen bei ihren Anstrengungen zur Vereinheitlichung des Schienenmarkts in Europa, um so für Wettbewerb und Wachstum zu sorgen. Er sagte: “Wir unterstützen die Kommission bei ihrem Kampf um Erfolg. Wir brauchen mehr Wettbewerb innerhalb des Schienensektors und für die Schiene in Europa. Notwendig sind faire Wettbewerbsbedingungen für alle und Raum für neue Unternehmungen und Ideen. Um dies zu erreichen, brauchen wir das vierte Eisenbahnpaket in der vom Komitee für Transport und Tourismus (TRAN) der Europäischen Kommission kurz vor Weihnachten 2013 verabschiedeten Version, die eine stärkere Regulierung vorsieht sowie – für vertikal integrierte Staatsbahnen – wenn nicht die Trennung von Netz und Betrieb doch zumindest starke „Chinese walls“. Die Verabschiedung des vierten Eisenbahnpakets in der jetzt vorliegenden Fassung wäre fatal. Die Entwicklung des Eisenbahnmarkts in Europa würde um viele Jahre zurückgeworfen. Eine wichtige Chance zur Entwicklung von lebhaftem und fruchtbarem Wettbewerb mit signifikanten Vorteilen für die Menschen in Europa, die Europäische Wirtschaft und die Umwelt wäre vertan.“

In Deutschland ist RDC Hauptgesellschafter der Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX), die als erstes privates Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Bevor HKX den Betrieb aufnehmen konnte, sah das Unternehmen sich einer Reihe von Hindernissen gegenüber, von denen die meisten ihre Ursache in Regulierungen haben, die die Deutsche Bahn bevorteilen oder in Regeln, die dadurch entstehen, dass die Deutsche Bahn ein vertikal integriertes Staatsunternehmen ist. Beispiele sind:
•Die Tatsache, dass Rahmenverträge für Trassen nur alle fünf Jahre beantragt werden können und dass die Trassengebühren extreme hoch sind verglichen mit denen in anderen Ländern und, ebenso wichtig, mit anderen Verkehrsarten (Straße, Luft).
•Die Tatsache, dass die Preise für Halte in Bahnhöfen weder plausibel noch transparent festgelegt werden und nicht langfristig berechenbar sind.
•Die Tatsache, dass Wettbewerber keinen Zugang zu den Tarifen und Vertriebskanälen der Deutschen Bahn haben, da die Deutsche Bahn diese allein beansprucht. Dieses Thema untersucht inzwischen das Bundeskartellamt.
•Die Absicht, Bahnstrom mit Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit höheren Abgaben zu belegen.

In Frankreich ist RDC an RegioRail beteiligt, dem größten Anbieter von kurzen Distributionsverkehren im französischen Schienengüterverkehr. RegioRail ist ein Joint Venture des in Belgien ansässigen Unternehmens EuroRail und RDC. Die Aufnahme der Distributionsverkehre wurde aber erst möglich, nachdem Fret SNCF beschloss, ihre Aktivitäten zu konsolidieren und sich aus dem mit hohen Kosten verbundenen Einzelwagenverkehr zurückzuziehen. Die Kosten dieses Verkehrs sind zwar hoch, aber die Zahlungsbereitschaft der Kunden lässt diesen Verkehr als das Marktsegment mit dem höchsten Wert erscheinen, wenn es das gemeinsame Ziel ist, den Modal Split für die Schiene zu verbessern.

Dennoch dauerte es sechs Jahre, in denen viele Fehlschlägen in Kauf zu nehmen waren, zudem musste erst der richtige Partner in Europa gefunden werden, bevor die von RDC angeschobene Güterverkehrsinitiative endlich Fuß fassen konnte. Beispiele für alte und neue Hürden sind:
•Die Tatsache, dass es bis heute keine stabilen Vereinbarungen mit der SNCF bzw. ihren Töchtern darüber gibt, wie Kapazitäten und Risiken zwischen dem Erbringer der Zubringerleistung und dem den Hauptlauf bedienenden Verkehrsunternehmen aufzuteilen sind.
•Die Tatsache, dass die SNCF inzwischen darum kämpft, die zunächst eingestellten Verkehre zurückzuerobern, nachdem sie durch die Initiative von Unternehmen wie RegioRail gerettet wurden.

Posner stellte abschließend noch einmal fest: “Um es zu wiederholen: Europa braucht Kooperation ebenso wie Wettbewerb auf der Schiene. Dazu notwendig sind grundsätzliche institutionelle Lösungen. Alle Lösungen mit politischer Einflussnahme sind verglichen damit eine Verschwendung von Ressourcen und ein Ablenken vom eigentlichen Sachverhalt.“


Ich denke, er hat nicht unrecht.
Die Bahnreform ist nicht abgeschlossen. Die DB ist ein Quasi-Monopolist.
Der Netzzugang, die tw. extrem hohen Trassenpreise und der Zugang zum Vertriebsnetz der DB stellen Wettbewerbshindernisse dar.

Ich persönlich bin nachwievor für eine Abtrennung der DB Netz und für eine Zusammenführung mit dem EBA zu einem Non-Profit-Unternehmen des Bundes oder als Behörde.
Die Infrastruktur-Mittel sollten direkt fließen und diese "Infrastruktur"-Gesellschaft sollte die Trassenpreise so niedrig wie möglich ansetzen (ohne Gewinnabsichten). Und das Netz sollte alle Bahngesellschaften gleich behandeln.

Bezüglich der Bahnhofsstruktur bin ich eher der Meinung, diese sollte bei der DB bleiben. Ich finde, dass sich hier was zum Positiven entwickelt hat. Hier sollte mMn nur von der Regulierungsbehörde darauf geachtet, dass Transparenz hinsichtlich der Nutzungspreise besteht.

Ich kann verstehen, wenn die DB Konkurrenten wie dem HKX, keinen Zugang zu den Vertriebskanälen gestatten möchte.
Allerdings finde ich dies als Kunde nicht gut. Hier müsste die Regulierungsbehörde einschreiten, wenn die DB es nicht freiwillig tut.
Ich finde, da hat Herr Posner recht. Im Luftverkehr kooperieren auch direkte Konkurrenten über Interline-Abkommen für Strecken, die man sonst gar nicht anbieten kann. Lieber Umsätze für Teilstrecken und Provisionen als gar nichts.
Bei der Durchbuchbarkeit von Tickets und Tarifen gibt es überhaupt massive Defizite. Hier und in Europa wird nur kooperiert, wenn man es möchte. Kundenfreundlich ist das sicherlich nicht. Und bestimmt hat man auf diese Art so manchen schon auf andere Verkehrsträger verloren. Technisch umsetzbar ist das heutzutage mit Sicherheit.


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Bayern ist vielleicht das einzige deutsche Land dem es gelungen ist, ein wirkliches und in sich selbst befriedigtes Nationalgefühl auszubilden.
(Otto von Bismarck)

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JeDi
  Geschrieben am: 11 Sep 2014, 09:36


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QUOTE (Markus @ 11 Sep 2014, 10:31)
Ich kann verstehen, wenn die DB Konkurrenten wie dem HKX, keinen Zugang zu den Vertriebskanälen gestatten möchte.

Möchte sie durchaus - nur offenbar nicht zu den Konditionen, die der HKX zu zahlen bereit ist.
QUOTE
Allerdings finde ich dies als Kunde nicht gut. Hier müsste die Regulierungsbehörde einschreiten, wenn die DB es nicht freiwillig tut.
Ich finde, da hat Herr Posner recht. Im Luftverkehr kooperieren auch direkte Konkurrenten über Interline-Abkommen für Strecken, die man sonst gar nicht anbieten kann. Lieber Umsätze für Teilstrecken und Provisionen als gar nichts.

Auf den Bahnbereich übertragen gäbe es hier aber auch keine Kooperation zwischen HKX und DB, dafür zwischen WEG und DB. Ach so, die gibts schon seit 1944? Na sowas.

QUOTE
Bei der Durchbuchbarkeit von Tickets und Tarifen gibt es überhaupt massive Defizite. Hier und in Europa wird nur kooperiert, wenn man es möchte. Kundenfreundlich ist das sicherlich nicht. Und bestimmt hat man auf diese Art so manchen schon auf andere Verkehrsträger verloren. Technisch umsetzbar ist das heutzutage mit Sicherheit.

Wo siehst du da Defizite?

Bearbeitet von JeDi am 11 Sep 2014, 09:36

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Markus
  Geschrieben am: 11 Sep 2014, 14:44


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QUOTE (JeDi @ 11 Sep 2014, 10:36)
Möchte sie durchaus - nur offenbar nicht zu den Konditionen, die der HKX zu zahlen bereit ist.


Wusste ich nicht. ohmy.gif
Na, dann ist es an HKX dies zu ändern. tongue.gif

QUOTE (JeDi @ 11 Sep 2014, 10:36)

Auf den Bahnbereich übertragen gäbe es hier aber auch keine Kooperation zwischen HKX und DB, dafür zwischen WEG und DB. Ach so, die gibts schon seit 1944? Na sowas.

Ich meinte bspw. die Kooperation von Lufthansa mit Qantas auf Australien-Strecken oder das Codeshare-Abkommen zwischen Cathay Pacific und Air New Zealand. Beides eigentlich Konkurrenten Star Alliance/Oneworld.

QUOTE (JeDi @ 11 Sep 2014, 10:36)

Wo siehst du da Defizite?


Zum Beispiel:
Das von Deutschland aus - sofern man nicht zum Reisebüro geht oder zum DB-Schalter - keine Buchung z.B. des Eurostars nach London möglich ist. Technisch sicherlich umsetzbar, wenn man sich etwas mühe gibt.

Beispiel 2:
Das bestimmte Nahverkehrszüge - obwohl von der DB gefahren - nicht über die DB-Internetseite buchbar sind, weil Verbundtarif. Ich weiß das konkret für Berlin/Brandenburg (VBB-Tarif).


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JeDi
  Geschrieben am: 11 Sep 2014, 14:46


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QUOTE (Markus @ 11 Sep 2014, 15:44)
Zum Beispiel:
Das von Deutschland aus - sofern man nicht zum Reisebüro geht oder zum DB-Schalter - keine Buchung z.B. des Eurostars nach London möglich ist. Technisch sicherlich umsetzbar, wenn man sich etwas mühe gibt.

Ist doch sogar Online möglich, ich weiß nicht, was du hast? Ansonsten sehe ich auch nicht, wie man es sinnvoll technisch realisieren soll, einen Fahrschein nach sagen wir Bar als Onlineticket auszugeben...

Bearbeitet von JeDi am 11 Sep 2014, 14:49

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Markus
  Geschrieben am: 11 Sep 2014, 14:59


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Ich meine nicht eine Buchung auf der Eurostar-Seite, sondern (natürlich) mit Abfahrt aus Deutschland, eine durchgängige (Umsteige-)Buchung.
Der DB-Seite kriegt man nichts außer den Zeiten.

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JeDi
  Geschrieben am: 11 Sep 2014, 15:04


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QUOTE (Markus @ 11 Sep 2014, 15:59)
Der DB-Seite kriegt man nichts außer den Zeiten.

Dann bin ich wohl zu doof, die DB-Seite zu bedienen:
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