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Bahnstrecke München-Lindau wird elektrifiziert [Zur Themenübersicht]
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 16 Oct 2018, 22:12


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In vielen Punkten magst du Recht haben (und ich nutze den Bus auch wenn dann nur aus opportunistischen Gründen).
Aber: der Sitzkomfort in einem Neubau-Reisebus ist tatsächlich um einiges besser als in den eher brettartigen EC-Wägen.
Klar gibt es auch da Unterschiede, und wenn man sich so mies um seine Fahrzeuge kümmert wie ein im Fernlinien-Sektor tätiges Busunternehmen aus Markt Schwaben, ist eh alles zu spät.
Aber gerade den IC-Bus, aber auch die auf meiner Standardlinie verkehrende oberfränkische Firma, habe ich immer als - gerade für einen Bus - sehr komfortabel wahrgenommen. (Von dem kleinen Manko, dass man sich bei der DB mit dem Personal eher nicht auf deutsch verständigen wollen sollte, mal abgesehen...)

Dass der Komfort gerade in einem räumlich so eng umgrenzten Gebilde wie einem Bus natürlich bei zunehmendem Füllungsgrad abnimmt, ist klar.
Die vis-a-vis-Sitze der SBB-Wägen sind da aber auch nicht unbedingt so viel besser...

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Aus Gründen...

Wenn man sämtliche Aktivitäten der MVG unter dem Ziel des maximalen Fahrgast-Trollens betrachtet, geht's eigentlich...
    
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 16 Oct 2018, 23:36


König


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Über die Sitze in den SBB-Wagen kann man streiten. Im Fernverkehr würde ich da mehr Komfort erwarten, aber zumindest kann man im Zug auch mal hin und hergehen, wenn man nicht mehr sitzen kann. Zudem ist da genug Platz, da kann man einen 4er auch alleine nutzen.

Beim Bus muss man natürlich selbst wissen ob man sich das antut. Selbst wenn die Sitze noch so bequem sind, die Enge und das Aufeinanderhocken bleibt. Muss man halt mögen.


    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 01:54


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Den Bus hab ich auch schon mit dem "Zürich-EC-typischen" Füllungsgrad erlebt. Platz hat man da dann zur Genüge.

Aber klar, das "Spazierengehen" und insbesondere der Speisewagen fehlen natürlich auf der Strasse trotz allem...

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143
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 06:24


König


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 16 Oct 2018, 22:55)

Dass der Bus schneller ist, liegt daran dass er weniger hält und vor allem dass er eine für Milliarden vom Staat ausgebaute Infrastruktur kostenlos (zumindest in Deutschland) nutzen

Warum kostenlos?
Von jedem Euro Diesel gehen 2/3 an den Staat. Dazu Gewerbesteuer, Kfz-Steuer, Märchensteuer, Lohnsteuer, etc wink.gif
    
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viafierretica
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 09:28


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Neues zum IC-Bus (ich glaube, es wurde weiter oben schon verlinkt).
https://www.lok-report.de/news/europa/item/...verletzten.html

Bearbeitet von viafierretica am 17 Oct 2018, 09:31
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 14:41


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QUOTE (143 @ 17 Oct 2018, 07:24)
Warum kostenlos?
Von jedem Euro Diesel gehen 2/3 an den Staat. Dazu Gewerbesteuer, Kfz-Steuer, Märchensteuer, Lohnsteuer, etc wink.gif

Das sind aber keine Infrastrukturabgaben. Die Bahn zahlt auch für jeden Liter Diesel Steuern und für jede kWh ebenso. DAZU kommen Trassengebühren. Die Busse von der LKW-Maut auszunehmen ist ein Schildbürgerstreich, den ich für ÖPNV-Busse noch nachvollziehen könnte, für Fernbusse ist das schlicht falsch und im Vergleich zur Bahn auch wettbewerbsverzerrend.
    
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mapic
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 16:11


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Ich fände es auch richtig, wenn Fernbusse Maut bezahlen müssten. Allerdings, wenn der Bus eine Maut analog zur bestehenden LKW-Maut bezahlen müsste, dann würde das die Tickets vielleicht 1-2 Euro teurer machen, wenn überhaupt. Also es würde sich am Wettbewerb wohl nicht wirklich irgendwas ändern.
Außerdem, wo es hier um das Beispiel der Busverbindungen von München in Richtung Schweiz geht, muss man noch dazu sagen, dass der Bus in der Schweiz und in Österreich bereits Maut bezahlen muss.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 20:58


König


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QUOTE (mapic @ 17 Oct 2018, 17:11)
Ich fände es auch richtig, wenn Fernbusse Maut bezahlen müssten. Allerdings, wenn der Bus eine Maut analog zur bestehenden LKW-Maut bezahlen müsste, dann würde das die Tickets vielleicht 1-2 Euro teurer machen, wenn überhaupt. Also es würde sich am Wettbewerb wohl nicht wirklich irgendwas ändern.
Außerdem, wo es hier um das Beispiel der Busverbindungen von München in Richtung Schweiz geht, muss man noch dazu sagen, dass der Bus in der Schweiz und in Österreich bereits Maut bezahlen muss.

Warum wehrt sich dann gerade der Rosinenpixerverein so gegen die Maut?

Außerdem wäre das nur der erste Schritt: Ein verpflichtender Tarifvertrag, der für Allgemeinverbindlich erklärt wird und an den sich die Sub-Subs halten müssen, das heißt, die Busfahrer müssten in Deutschland nach deutschem Lohnniveau bezahlt werden und nicht nach dem von Weißrussland oder wo auch immer die Firma ihren Sitz hat (wird ja im Lkw-Gewerbe auch munter so gemacht).

Stärkere Kontrollen und Sanktionen bei Lenkzeitverstößen mit harten Strafen für die Busfirmen.

Aber grundsätzlich ist das ja nicht Thema hier. Halten wir fest dass die Eisenbahn benachteiligt wird, gerade auch bei der Infrastruktur, aber das lösen wir jetzt so auch nicht.
    
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mapic
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 21:16


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 17 Oct 2018, 21:58)
Warum wehrt sich dann gerade der Rosinenpixerverein so gegen die Maut?

Naja, wer sollte sich denn sonst dagegen wehren, wenn nicht die? Dass die Branche selbst da etwas dagegen hat, ist ja wohl absolut logisch. Die hätten dadurch ja nur Nachteile, auch wenn die wesentlich geringer wären als man auf den ersten Blick so annimmt.

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 17 Oct 2018, 22:52


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 17 Oct 2018, 21:58)
Außerdem wäre das nur der erste Schritt: Ein verpflichtender Tarifvertrag, der für Allgemeinverbindlich erklärt wird und an den sich die Sub-Subs halten müssen, das heißt, die Busfahrer müssten in Deutschland nach deutschem Lohnniveau bezahlt werden und nicht nach dem von Weißrussland oder wo auch immer die Firma ihren Sitz hat (wird ja im Lkw-Gewerbe auch munter so gemacht).

(Ich kann mal wieder nur für die Verbindung München – Mailand sprechen:)

Hier ist es so, dass für den grünen Haufen nur in Deutschland ansässige Unternehmen fahren (Landkreise HO, FS und EBE), während der weiss-rote "Espresse-Express" zu 100% aus Italien gefahren wird.


Deiner Aussage stimme ich unabhängig davon jedenfalls zu. smile.gif

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 18 Oct 2018, 03:15


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Ich habe die Tage wen spätabends vom ZOB abgeholt, und da der Bus Verspätung hatte, mir das Treiben dort angesehen. Da waren schon einige grüne Flixen dabei mit Zulassungen aus I, Pl, CZ, Lt, ... Gefühlt würde ich sagen, ein Drittel. Und alles ziemlich vollgemullt mit Hinterlassenschaften aus dem Restaurant zum goldenen M, dem einzigen Laden, der noch auf hatte.
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 12 Nov 2018, 17:09


Kaiser


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Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Baurecht für weitere Abschnitte der ABS48 Lindau-München. Baurecht für 4 Planfeststellungsabschnitte noch ausstehend

EBA, 20.9.2018, Planfeststellungsabschnitt 14.1 Wangen - Landesgrenze BW/BY: https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Download...ionFile&v=2
EBA, 31.8.2018, Planfeststellungsabschnitt 17 Bodolz – Aeschacher Kurve: https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Download...48_PFA_17_.html

Planfeststellungsabschnitt 16 Heimholz – Bodolz, 26.9.2018. Nur auf der Projektstatusseite der ABS48: http://abs48.com/Projektstatus

Demnach fehlt noch Baurecht für 4 Planfeststellungsabschnitte:
12: BAB 96 – Kißlegg
14: Kißlegg – Wangen
18: Aeschacher Kurve – Lindau (Reutin)
19: Bahnhof Röthenbach (Allg)

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