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Was tun mit NBS Ulm - Wendlingen [Zur Themenübersicht]
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Lobedan
  Geschrieben am: 22 Nov 2018, 18:59


König


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SWP: Bahnhof Merklingen wird 10 Millionen Euro teurer
Oder anders ausgedrückt: 53 statt 43 Millionen Euro, also prozentual doch recht ordentlich. Grund sind die gestiegenen Baupreise.

Das Problem an der Sache: Das Land hat sich vertraglich auf 30 Millionen Euro gedeckelt, die Kommunen auf 13 Millionen Euro. Für die Landes-CDU waren die 30 Millionen eigentlich schon zu viel und sie haben dann in den Vertrag einarbeiten lassen, dass das Projekt abgebrochen wird, wenn sich niemand anderes findet, der etwaige Mehrkosten trägt. Der Verkehrsminister muss nun also mit beiden Seiten verhandeln, um den Bahnhof zu retten.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 22 Nov 2018, 19:40


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Lobedan @ 22 Nov 2018, 19:59)
Das Problem an der Sache: Das Land hat sich vertraglich auf 30 Millionen Euro gedeckelt, die Kommunen auf 13 Millionen Euro. Für die Landes-CDU waren die 30 Millionen eigentlich schon zu viel und sie haben dann in den Vertrag einarbeiten lassen, dass das Projekt abgebrochen wird, wenn sich niemand anderes findet, der etwaige Mehrkosten trägt. Der Verkehrsminister muss nun also mit beiden Seiten verhandeln, um den Bahnhof zu retten.

Keine guten Nachrichten, aber bei den aktuellen Zinsen für Kredite an öffentliche Institutionen fällt wenigstens das Schuldenmachen leicht ...

Witzig fände ich ja, wenn die Gemeinden Eigenleistung anbieten würden, gibt doch sicher ein paar Bauhofmitarbeiter, oder Landwirte die mit Gerät und handwerklichem Geschick aushelfen könnten wink.gif
    
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 23 Nov 2018, 13:06


König


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Das ist doch auch eine Folge des riesigen Personalmangels auch im Baubereich und der Explosion sämtlicher Kosten im Baubereich, was ja auch viele Häuslebauer kalt erwischt.
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 23 Nov 2018, 14:09


Lebende Forenlegende


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Eigentlich wäre ja die Bahn dran, is ja ihr Bahnhof. Andererseits ließt sich das ein bisschen so, dass der Bahnhof nur gebaut wird, weil Gemeinden und Land das so wollten (ich kenne die genaue Geschichte hier nicht).

Für mich ein weiterer Beweis: DB Netz (inkl. aller stationärer Infrastruktur etc.) gehört auch auf dem Papier wieder verstaatlicht und mit genügend Kohle ausgestattet. Dann ist auch eine Planung für die Menschen und nicht nur für den Betrieb wieder möglich.
Die ASFINAG ist für mich ein Beispiel wie sowas (hier für den Autobahnbereich) gut funktionieren kann.
    
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 23 Nov 2018, 15:21


König


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QUOTE (Hot Doc @ 23 Nov 2018, 15:09)
Für mich ein weiterer Beweis: DB Netz (inkl. aller stationärer Infrastruktur etc.) gehört auch auf dem Papier wieder verstaatlicht und mit genügend Kohle ausgestattet. Dann ist auch eine Planung für die Menschen und nicht nur für den Betrieb wieder möglich.
Die ASFINAG ist für mich ein Beispiel wie sowas (hier für den Autobahnbereich) gut funktionieren kann.

Diese Forderung gibt es ja schon lange und wäre wichtig und konsequent.

In einem ersten Schritt müsste die gesamte Infrastruktur der DB fusioniert werden. Ich verstehe bis heute nicht wieso z. B. Netz und Station&Service separat arbeiten und damit tw. gegeneinander.
So wurde erst möglich, dass Fdl keine Durchsagen mehr machen dürfen.

Bei ÖBB und SBB ist dagegen die gesamte Infrastruktur vereint. Also aus DB Netz, DB Energie, DB Station & Service usw. erstmal DB Infra machen.

Später kann man den gesamten Teil aus dem Konzern lösen. Das ist derzeit politisch nicht machbar, daher muss man jetzt erstmal die Fusion der Infrastrukturtöchter vorantreiben, damit man wenigstens schon alles in einer Hand hat.
    
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146225
  Geschrieben am: 23 Nov 2018, 18:16


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Hot Doc @ 23 Nov 2018, 14:09)
Eigentlich wäre ja die Bahn dran, is ja ihr Bahnhof. Andererseits ließt sich das ein bisschen so, dass der Bahnhof nur gebaut wird, weil Gemeinden und Land das so wollten (ich kenne die genaue Geschichte hier nicht).

Merklingen ist als Bahnhalt ganz klar zuerst ein Projekt der Albgemeinden, denen inzwischen auch klar geworden ist, dass die chronisch überlastete A8 als "gute" Infrastruktur alleine nicht für alle Zukunft ausreichend ist, und vor die Wahl gestellt, die neue Bahntrasse zwar vor der Haustür zu haben, aber nicht davon zu profitieren oder sich einzubringen und mitzugestalten, waren sie clever genug das zu tun und diese Modifikation zu ihren Gunsten zu erreichen, denn im Original-Plan waren zwischen dem Provinzflughafen und Ulm keinerlei Zwischenhalte für nix vorgesehen.

Auch wenn die Landesregierung die Bahnverbindung von Schelkingen auf die Münsinger Alb in den letzten Jahren Stück für Stück gemeinsam mit lokalen Initiativen immer wieder weiterentwickelt hat und da auch noch Raum für weiteren Angebotsausbau ist, so kann diese Verbindung nicht alleine die "Mobilität von morgen" auf die Albhochfläche transportieren, vor allem auch weil sie vielleicht nicht 100% einseitig auf Ulm ausgerichtet ist, aber noch sehr lange ohne Verbindung in den Großraum Reutlingen/Tübingen und damit letztlich auch ohne kurze Verbindung in den Raum Stuttgart auskommen wird müssen. Die SFS mit den erzielbaren kurzen Fahrzeiten nach Ulm und Stuttgart dagegen bietet sehr viele Chancen, Leute von der Straße zu holen, was vor allem dem Großraum Stuttgart mehr als gut tut. Also mal angenommen, es gelingt, den Betrieb der Regionalzüge dort zuverlässiger zu gestalten, als dies bei der RAB aktuell üblicherweise so läuft. Bei den üblichen Mieten im Großraum Stuttgart wird da mancher vielleicht zwar über Schlechtwetter und Kälte auf der Alb fluchen, aber dennoch hinziehen. Es muss nur die Raumordnung aufpassen, dass vor allem die bestehenden Gemeinden in ihren gewachsenen Infrastrukturen (Schulen, ärztliche Versorgung, Handel etc.) profitieren können und nicht durch Zersiedelung ein Haufen Fläche für nix verbraten wird, dann beinhaltet das für beide Seiten Chancen.

Was das Geld angeht kann das Land zwar nicht so einfach über seine fix zugesagten Infrastrukturmittel hinaus, wenn die Gemeinden aber signalisieren, dass sie selbst bereit sind, von den Mehrkosten einen Teil zu schultern, dann wird sich auch sicher irgendwie noch ein "Landesentwicklungsfonds ländliche Räume" oder so was finden lassen, wo das Land auch nochmals ein paar Euros drauflegen kann.

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 25 Nov 2018, 00:47


König


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Man könnte im Gegenzug die sinnlose Flughafenschleife streichen. Wieso baut man den Flughafenhalt nicht direkt an der NBS? Das spart Geld und ist ausreichend via Peoplemover und was es so für nette Sachen gibt, ebenso bremst man den Zugverkehr nicht unnötig aus.
Was man da spart, wäre für diesen sinnvollen Halt da.
    
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Lobedan
  Geschrieben am: 4 Dec 2018, 20:21


König


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SWP: Bahnhof Merklingen: Land übernimmt Mehrkosten
QUOTE
Bei einem Verkehrsthema waren sich die Spitzen von Grünen und CDU am Dienstag schnell einig: Die zehn Millionen Euro, die der Bau des Bahnhofs Merklingen (Alb-Donau-Kreis) mehr kostet als geplant, übernimmt das Land. Man werde das begonnene Projekt „nicht als Bauruine stehen lassen“, gab Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine Art Fertigstellungsgarantie ab. Dank günstiger Ausschreibungen im Schienenverkehr, die Verkehrsminister Winfried Hermann abgeschlossen habe, könne dessen Ressort die Mehrkosten finanzieren, sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz.
    
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