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Serie von BÜ-Unfällen [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 08:00


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ropix @ 11 Nov 2015, 04:05)
Das ist eine aussterbende Spezie weils immer weniger Stellwerke werden.

Zwei Anrufschranken kenne ich noch. Eine an der Allgäubahn bei Röthenbach (Allg.) und eine an der Südbahn zw. Aulendorf und Durlesbach.
QUOTE (ropix @ 11 Nov 2015, 04:05)
Aber immerhin gibt's dort das was an den allermeisten BÜs fehlt: die "Notruftaste" (sprich die SPrechverbindung zu einem Bahner...)

Es gab die grauen Fernsprecher, die aber in Zeiten des Diensthandy überflüssig wurden. Zumidest mit Vierkant konnte man so bis vor nicht allzulanger Zeit einen Bahner an die Strippe bekommen. Einen Gleislatscher habe ich so mal entfernen lassen.

Vlt. wäre es nicht schlecht, wenn auch DB Netze eine einheitliche Notrufnummer für den Bahnverkehr hätte, wo man bei die nächste BZ erreicht, die dann relativ schnell entsprechende Massnahmen ergreifen könnte.
An Bahnhöfen und an BÜ sollte die gut sichtbar angebracht werden.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Martin H.
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 08:14


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Pro BZ-Bezirk gibt es eine, unsere und vielleicht auch die der anderen endet sogar auf 110.
Der vordere Teil ist mir aber grad entfallen. unsure.gif

Fernsprecher gibt es vereinzelt noch, praktisch in Funklöchern zum Beispiel.
Der Fdl Rohrbach wusste erstmal gar nicht, was da anruft, wollte im Sommer zum Fertigmelden nicht extra in den Zug kraxeln und am Bahnsteig stehen ja die schicken Säulen.

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das Dass
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ropix
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 09:59


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QUOTE (Martin H. @ 11 Nov 2015, 09:14)
Pro BZ-Bezirk gibt es eine, unsere und vielleicht auch die der anderen endet sogar auf 110.
Der vordere Teil ist mir aber grad entfallen. unsure.gif

Ja und alle die sich damit auskennen sagen immer die Notrufnummern seien für externe extra gesperrt damit da nicht Leute anrufen und den Zugverkehr aufhalten weil sie z.B. ihren Anschluss verpasst haben.

Vielleicht klappt es aber nur die 110 zu wählen und denen zu sagen welche Nummer sie jetzt sofort anrufen sollen weil angeblich sind die Polizeidienststellen freigeschalten - aber ganz ehrlich, ich glaube nicht dass das auf Anhieb funktioniert und grad bei einem Bahnübergang geht es eigentlich um jede Sekunde. Der Bahn aber ist das völlig egal, per Gesetz steht auf dem BÜ halt nix und wenn doch dann siehe Paragraph 1 statt irgend eine Möglichkeit die Gefahr abzuwenden.

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Didy
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 15:47


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QUOTE (ropix @ 11 Nov 2015, 04:05)
Und neulich hätte ich mal gute Lust gehabt im Stellwerk [Vöhringen] persönlich vorbeizugehen und anzumerken dass die Kommunikationseinrichtung absolut defekt ist und man außer grschsch grrwww nichts versteht.

Was treibst du in meinem Revier? wink.gif

QUOTE (ropix @ 11 Nov 2015, 04:05)
Zuerst mit dem überlasswunsch *gschschsch* Schranke bleibt unten - dafür wird das Einfahrvorsignal gezogen. Ist der Zug dann fast runter vom BÜ kann man sich die Schranke öffnen lassen (damit das Schneller geht auch wenn noch die letzten Wagen aufm Gleis sind) - ist man drüben muss man kundtun den BÜ verlassen zu haben.

D.h. man muss insgesamt 3x anrufen? Und der Fdl macht nach dem Überlasswunsch nicht einfach nach dem nächsten Zug auf?

QUOTE (ropix @ 11 Nov 2015, 04:05)
Ganz besonders doof wenn wie im genannten Falle in Vöhringen dann ein Zweihängertraktor über den BÜ tuckert und die Schranke einfach mal zwischen die beiden Anhänger läuft.

Also ich hätte jetzt mal erwartet, dass - sofern keine Rückmeldung erfolgt - man schon solange auflässt, dass es gemütlich reicht...?

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Boris Merath
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 20:32


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QUOTE (Didy @ 11 Nov 2015, 16:47)
Also ich hätte jetzt mal erwartet, dass - sofern keine Rückmeldung erfolgt - man schon solange auflässt, dass es gemütlich reicht...?

Das sicherlich. In der Zwischenzeit können aber ja auch noch andere Leute durch die (jetzt ja offene) Schranke gegangen sein.

Man muss aber dazu sagen, dass die Mikrofone an den Sprechstellen sehr gut sind - der Fdl fragt also normal schon noch mal nach ob die Schranke frei ist, und wenn tatsächlich noch jemand auf dem BÜ ist kann der durchaus laut mit "nein" antworten.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 21:06


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QUOTE (Boris Merath @ 11 Nov 2015, 21:32)
Man muss aber dazu sagen, dass die Mikrofone an den Sprechstellen sehr gut sind - der Fdl fragt also normal schon noch mal nach ob die Schranke frei ist, und wenn tatsächlich noch jemand auf dem BÜ ist kann der durchaus laut mit "nein" antworten.

Sind nicht direkt einsehbare, nicht automatisierte Bü heutzutage nicht auch in der Regel per Video überwacht?

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mapic
  Geschrieben am: 11 Nov 2015, 22:15


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QUOTE (Rohrbacher @ 11 Nov 2015, 22:06)
Sind nicht direkt einsehbare, nicht automatisierte Bü heutzutage nicht auch in der Regel per Video überwacht?

Anrufschranken sind es definitiv nicht. Da kann nur vor dem Schließen vorsorglich am Mikrofon der Sprechstelle gehorcht werden, muss aber nicht. Pflicht ist lediglich eine akustische Warnung. Das dürfte man aber in einem fahrenden Auto kaum hören.

Hier zwei Beispiele:

Die traditionelle Variante, nur mit Sprechstelle zum Fdl:
https://www.youtube.com/watch?v=R7NqYvaIWqg

Die automatisierte Variante:
https://www.youtube.com/watch?v=sZ7OrFTTbp8
Hier sind sogar sehr ausführliche Warn- und Hinweisschilder dabei.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 02:23


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Eha, das hätte ich jetzt so nicht gedacht.

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ropix
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 09:25


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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (Boris Merath @ 11 Nov 2015, 21:32)
Man muss aber dazu sagen, dass die Mikrofone an den Sprechstellen sehr gut sind - der Fdl fragt also normal schon noch mal nach ob die Schranke frei ist, und wenn tatsächlich noch jemand auf dem BÜ ist kann der durchaus laut mit "nein" antworten.

Das funktioniert im genannten Beispiel aber nicht weil man einfach gar nichts verstanden hat.

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Martin H.
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 09:31


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QUOTE (Galaxy @ 11 Nov 2015, 01:07)
Okay, ich sehe ein das dieses ein Problem ist. Ich würde das aber so lösen das man einen minimal BÜ baut, und öffentlichen Verkehr aussperrt.

Solche meine ich eigentlich auch. Trotzdem bleibt bei meinem kleinen Beispiel das Problem, auf den paar hundert Metern wächst kein Weizen etc. mehr.

Bei Markt Indersdorf war bis zum Ausbau der Strecke ein Privatübergang. Wurde zwei Mal im Jahr genutzt um Schafe drüber zu treiben. Deshalb 30 km/h aus Markt Indersdorf wegen der Streckenübersicht. Natürlich mit einem 500Hz-Magnet abgesichert. In Verbindung mit der Bahnhofssignalisierung ergaben sich mehrere hundert Meter mit 20 km/h, wegen zwei Mal im Jahr Schafe.

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ropix
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 09:50


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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


Ist aber für alle am BÜ beteiligten die billigste Variante.

Der Kunde EVU hat halt das nachsehen, aber keine großartigen Mehrkosten sofern man nicht deswegen einen Umlauf einsparen kann.

Der Kunde des EVU wird ja oftmals als ein solcher betrachtet der hinnehmen kann was ist oder halt zuhause bleiben. Sollten gegen letzteres Gesetze sprechen - Schulpflicht z.B. - gilt: den letzten beißen die Hunde. Grad Schüler, "einfache Arbeitnehmer" usw. rechtfertigen nicht dass sich bei der Bahn mal hochbezahlte Leute 1 Stunde (die Kostet ~130 Euro) Gedanken über solche Situationen machen. Autofahrern kann es ebenfalls egal sein.

Also bei der gesetzlich vorgeschriebenen BÜ-Schau feststellen dass die Minimallösung kommen muss und alle Beteiligten sind zufrieden. Kunden der Kunden [ggf. der Kunden] muss man nun wirklich nicht mehr beachten. Das würde auch kein anderes Unternehmen tun.

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mapic
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 11:31


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Wohnort: Holzkirchen


Man bräuchte ja nur mal das ohnehin investierte Geld an sinnvolleren Stellen ausgeben. Teilweise werden irgendwelche kaum genutzten Feld- Wald- und Wiesenwege mit neuster Technik und völlig unnötigen Halbschranken nachgerüstet (Beispiel), während ganz in der Nähe unbeschrankte Bahnübergänge an viel befahrenen Straßen mit 50 Jahre alter Blinklichtanlage konsequent ignoriert werden, obwohl es dort regelmäßig Unfälle und alle paar Jahre mal Tote gibt. Ob das im oben genannten Fall so ist, weiß ich jetzt nicht, aber es gibt durchaus Beispiele wo es genau so läuft.

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Iarn
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 11:53


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Ich habe sogar mal in Mittelsachsen einen nagelneuen Bahnübergang mit Halbschranken an einer Stelle gesehen wo man noch nicht man Schienenreste beim Rückbau hat liegen lassen. Auch wenn die Entwidmung nicht erfolgt ist, sind solche Investitionen natürlich Schildbürgerstreiche höchster Güte.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Boris Merath
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 12:01


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QUOTE (mapic @ 12 Nov 2015, 12:31)
Man bräuchte ja nur mal das ohnehin investierte Geld an sinnvolleren Stellen ausgeben. Teilweise werden irgendwelche kaum genutzten Feld- Wald- und Wiesenwege mit neuster Technik und völlig unnötigen Halbschranken nachgerüstet (Beispiel), während ganz in der Nähe unbeschrankte Bahnübergänge an viel befahrenen Straßen mit 50 Jahre alter Blinklichtanlage konsequent ignoriert werden, obwohl es dort regelmäßig Unfälle und alle paar Jahre mal Tote gibt.

Eine Schranke hilft nur auch nicht weiter, wenn das Problem ein liegengebliebenes Fahrzeug auf dem Bahnübergang ist. Das wird nicht besser, nur weil noch eine Schranke aufs Dach knallt...

QUOTE (218 466-1 @ 11 Nov 2015, 09:00)
Vlt. wäre es nicht schlecht, wenn auch DB Netze eine einheitliche Notrufnummer für den Bahnverkehr hätte, wo man bei die nächste BZ erreicht, die dann relativ schnell entsprechende Massnahmen ergreifen könnte.
An Bahnhöfen und an BÜ sollte die gut sichtbar angebracht werden.

Das dauert viel zu lang. Bis der (aufgeregte!) Anrufer der Zentrale geschildert hat, wo er steht (was, wenn man aufgeregt ist gar nicht so leicht ist, selbst wenn man es auf das Schild drauf schreibt), die Zentrale nachgeschaut hat welches Stellwerk zuständig ist, den Fahrdienstleiter angerufen hat (der vielleicht grade auf dem WC ist), und der Fahrdienstleiter den Nothaltauftrag abgesetzt hat, ist der Unfall schon längst passiert. Die Information muss direkt zum zuständigen Fahrdienstleiter (der im Zweifelsfall halt erstmal für den kompletten in Frage kommenden Bereich den Nothaltauftrag absetzt), oder noch besser direkt auf den Zugfunk gehen.

Und das Argument des Missbrauchspotentials lasse ich nicht zählen, solange man nicht mal ausprobiert hat, ob das wirklich so schlimm ist. Feuermelder gibts ja schließlich auch überall, und da wird nicht laufend draufgedrückt. Und die Auswirkungen sollten auch nicht schlimmer als ein gestörter BÜ sein - Nothaltauftrag absetzen, Befehl diktieren dass der Übergang von Hand zu sichern ist, Info vom Lokführer an den Fdl dass alles in Ordnung ist und weiter gehts. Unschön, aber selbst wenn das einmal im Monat pro Stellwerksbereich mal passiert (was ich nicht glaube) kann man IMHO damit leben.

Die Kosten sollten sich in Grenzen halten - technisch gesicherte Bahnübergänge haben ohnehin eine Stromversorgung, Vorrichtungen zur Datenübertragung sind entweder schon vorhanden oder könnten in Zeiten von GSM-R auch per Funk gelöst werden.

Für das Problem "Bahnübergang ignoriert" gäbe es auch eine ganz einfache Lösung: Blitzerkästen. Einfach an jeden Bahnübergang einen Blitzerkasten stellen, und turnusmäßig die Geräte von einem BÜ zum nächsten umstellen. Sobald an den BÜs mal geblitzt wird mit entsprechenden Strafen wird sich da die Meinung der Autofahrer sehr schnell ändern, insbesondere wenn von außen nicht erkennbar ist ob jetzt ein Blitzer im Kasten ist oder nicht.

Das ganze scheitert in meinen Augen einfach nur am Willen.

Bearbeitet von Boris Merath am 12 Nov 2015, 12:05

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guru61
  Geschrieben am: 12 Nov 2015, 12:12


Haudegen


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QUOTE (mapic @ 12 Nov 2015, 12:31)
Man bräuchte ja nur mal das ohnehin investierte Geld an sinnvolleren Stellen ausgeben. Teilweise werden irgendwelche kaum genutzten Feld- Wald- und Wiesenwege mit neuster Technik und völlig unnötigen Halbschranken nachgerüstet (Beispiel), während ganz in der Nähe unbeschrankte Bahnübergänge an viel befahrenen Straßen mit 50 Jahre alter Blinklichtanlage konsequent ignoriert werden, obwohl es dort regelmäßig Unfälle und alle paar Jahre mal Tote gibt. Ob das im oben genannten Fall so ist, weiß ich jetzt nicht, aber es gibt durchaus Beispiele wo es genau so läuft.

Also, grundsätzlich sehe ich das Problem Bahnübergänge von der Evolutionsseite an: Wer bei rotem Licht über die Bahn fährt, zeigt, dass er einiges nicht begriffen hat.
Bei andern Bahnübergängen mit Kreuz, könnte man das Polnische Verfahren, so gesehen 1992 um Wolsztyn, anwenden: Vor dem Gleis ist die Strasse so schlecht, dass der Fahrer mit sicherheit Stossdämpfer, Spur und Räder riskiert. Zudem ist vor jedem Uebergang ein Stoppschild montiert.

Womit ich nicht sagen will, dass man die Strassen aufreissen muss, aber ein deftiges Polizistengrab vor einem ungesichrten Bahnübergang dürfte Wunder wirken.
http://images.zufor.de/images/product_imag...l-umnbuzmuz.jpg

Gruss Guru
    
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