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The Shweeb [Zur Themenübersicht]
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JNK
  Geschrieben am: 5 Oct 2010, 19:13


Lebende Forenlegende


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Ist Geoff Barnett der Eugen Langen des 21.Jahrhunderts? Der Neuseeländer hat die "Shweeb Monorail" entwickelt. Es ist eine Einschienige Hängebahn - für Fahrräder. Die Fahrgäste sitzen in Plexiglaskabinen mit Pedalen und sausen an einem Gerüst, dass an den Sky-Train am Düsseldorfer Flughafen erinnert, über die Straßen durch die Luft. Auf Youtube wird das Konzept erklärt:
http://www.youtube.com/watch?v=eN2Q-QlNLdw

Eine Versuchsanlage gibt es auch schon in einem Freizeitpark in Rotorua, Neuseeland.
http://www.youtube.com/watch?v=BVIuMXhYn2M

http://www.youtube.com/watch?v=lhxVtUFZVzk

QUOTE
Du bist Wuppertal - so könnte man ein neues Verkehrskonzept aus Neuseeland beschreiben: Eine pedalbetriebene Schwebebahn soll Fahrradfahrer von lästigen Hindernissen wie Ampeln oder Kreuzungen befreien. Schwachsinn? Der US-Konzern Google ist begeistert - und investiert in die Luftnummer.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,...,721263,00.html

http://shweeb.com/

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 5 Oct 2010, 19:21


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Erinnert mich iwie ans Kabinentaxi aus den 70ern/80ern smile.gif ;
Find grad leider nix dazu sad.gif

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Naseweis
  Geschrieben am: 5 Oct 2010, 20:02


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Interessant. Prinzip verkleidetes Liegerad.

Kannte bisher nur die Helikopterbahn des Freizeitparks Lochmühle im Taunus. Da muss man auch treten. Schnell kam es mir aber auch als kleiner Bub schon nicht vor. laugh.gif

Stelle es mir aber irgendwie schwierig vor, wenn ein schneller einen langsamen überholen will. Und ein richtiges Netz, das auch benutzbar ist und in bestehende Städte integriert werden kann, scheint aber wie bei allen anderen Kabinentaxis und sonstigen Indiviual-Massen-Verkehrs-Mitteln nicht vernünftig machbar. Wie wäre es mit ein paar mehr konsequent umgesetzten Radrouten? rolleyes.gif


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TramPolin
  Geschrieben am: 5 Oct 2010, 22:59


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Eine pedalbetriebene Schwebebahn soll Radfahrern lästige Hindernisse wie Ampeln oder Kreuzungen aus dem Weg räumen. Google investiert in die Luftnummer. Die Fortbewegung erfolgt liegend in Plexiglaszylindern, die an einer Monoschiene aufgehängt sind. Auch Fahrradfahrer ohne vernünftige Kondition sollen dauerhaft 30 km/h erreichen können. Auffahrunfälle werden per Dämpfungssystem in sanfte Stöße umgewandelt, die dann Kabinen zu Tandems verschmelzen, was noch höheren Geschwindigkeiten ermöglicht, da der Luftwiderstand effektiv nahezu gleich bleibt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,...,721263,00.html (mit Video)

Das Konzept heißt Shweeb wie "Schweben":

http://www.shweeb.com/ (Auch hier gibt es ein aufschlussreiches Video zu dem Velo-Pseudo-"Transrapid".)

Bearbeitet von TramPolin am 5 Oct 2010, 23:00

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JNK
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 07:37


Lebende Forenlegende


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QUOTE (TramBahnFreak @ 5 Oct 2010, 20:21)
Erinnert mich iwie ans Kabinentaxi aus den 70ern/80ern smile.gif ;
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Dem Manne kann geholfen werden:
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act...6d863eede231266

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glemsexpress
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 09:38


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Also da muss man noch einiges Klären:
  • Wie sollen denn die Weichen gstellt werden, vor allem im Tamdem-Modus?
  • Was ist wenn sich Schmarotzer einfach drücken lassen? (habe ich schon bei einigen Fahrradschwebebahnen in Freizeitparks erlebt)
  • Was ist wenn einer nicht so schnell fahren will wie die 10 Leute hinter einen, diese aber mit Power den Vordermann anschieben?
Da ist ein schöner Radschnellweg mit Velomobilverleih m.E. deutlich besser und konkurenzfähiger. Und günstiger dürfte das auch umetzbar sein.

PS.
Da geht die Bemühung der Niederländer eher in die Richtige Richtung:
Autobahnähnlicher Radschnellweg mit ca. 60km länge bei Kosten von nur 82Mio€:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/n...ews.php?id=2922

Da kann man dann wenigstens auch überhohlen usw.

Bearbeitet von glemsexpress am 6 Oct 2010, 10:01
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 13:52


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Wohnort: München


QUOTE (glemsexpress @ 6 Oct 2010, 10:38)
Da ist ein schöner Radschnellweg mit Velomobilverleih m.E. deutlich besser und konkurenzfähiger. Und günstiger dürfte das auch umetzbar sein.

Die von Dir genannten Probleme waren auch bei mir das erste woran ich gedacht habe. Einen Vorteil würde ich aber auch sehen: Vermutlich ist die Rollreibung von so einem System wesentlich geringer als bei einem normalen Fahrrad, außerdem ist man Wettergeschützt. Trotzdem glaube ich nicht dass die Probleme in der Praxis vernünftig lösbar sind.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Naseweis
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 14:07


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Wohnort: Südwest Nasenfarbe: weiß


QUOTE (Boris Merath @ 6 Oct 2010, 14:52)
Vermutlich ist die Rollreibung von so einem System wesentlich geringer als bei einem normalen Fahrrad, außerdem ist man Wettergeschützt.

Die Geschwindigkeit wird sicher über den niedrigeren Luftwiderstand erreicht, kleiner Querschnitt, Vollverkleidung, sehr grob genäherte Tropfenform. Wie erwähnt, Prinzip verkleidetes Liegerad. Weiterer großer, systemischer Vorteil könnte die Kreuzungsfreiheit werden.

Edit: Ob und wieviel kleiner die Rollreibung ist, vermag ich nicht abzuschätzen. Platte Reifen wird es aber vermutlich nicht geben.

Bearbeitet von Naseweis am 6 Oct 2010, 14:10

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Ubile
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 14:51


Haudegen


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Beiträge: 638




QUOTE
Also da muss man noch einiges Klären:

  • Wie sollen denn die Weichen gstellt werden, vor allem im Tamdem-Modus?
  • Was ist wenn sich Schmarotzer einfach drücken lassen? (habe ich schon bei einigen Fahrradschwebebahnen in Freizeitparks erlebt)
  • Was ist wenn einer nicht so schnell fahren will wie die 10 Leute hinter einen, diese aber mit Power den Vordermann anschieben?

Auf diese Fragen wird auf der Shweeb-Website eingegangen:

  • Das Abzweigen funktioniert wohl über das Verstellen der Räder des Pods, nicht über eine aktive Weiche:
    QUOTE (shweeb.com)
    A rider-activated in-pod lever alters the pod’s tracking wheels to move it off the current line even if it is travelling within a high speed train.

  • Der zusätzliche Aufwand für das Drücken der Schmarotzer soll minimal sein - dieses Argument überzeugt mich aber nicht wirklich. Wenn die Anzahl der Schmarotzer zunimmt, demotiviert das immer mehr die aktiven Nutzer. Dann dürften wohl nur Strafen für Schmarotzer helfen und wie will da feststellen, ob jemand absichtlich langsam tritt um sich schieben zu lassen oder wirklich nicht schneller treten kann.
  • Wenn man langsamer Fahren will hat man Pech, im Autoverkehr kann man aber auch nicht so langsam fahren wie man will.




    
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TramPolin
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 14:54


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Wohnort: Hoch über den Dächern, mit einem anderen Blick auf unser Millionendörfchen (197, N45)


So gut mir die Idee gefällt, hat das System m.E. keine Zukunft. Ein weiteres neben der genannten Probleme ist, dass nicht jeder treten will und kann. Gepäckmitnahme dürfte auch begrenzt sein. Interessanter könnte es sein, daraus einen solar- oder was weiß ich wie betriebenen Elektro-People-Mover zu machen. Aber alles, das ein eigenes Netz braucht und noch dazu abschnittsweise in einiger Höhe liegt - LKWs sollten ja noch darunter passen - wird es schwer haben. Daher eine interessante und tolle Konzeptstudie oder was für Freizeitparks - mehr wohl nicht.

Bearbeitet von TramPolin am 6 Oct 2010, 14:55

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 19:23


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QUOTE (JNK @ 6 Oct 2010, 08:37)
QUOTE (TramBahnFreak @ 5 Oct 2010, 20:21)
Erinnert mich iwie ans Kabinentaxi aus den 70ern/80ern smile.gif ;
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glemsexpress
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 20:40


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Beiträge: 2513

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Wohnort: Ludwigsburg


QUOTE (Boris Merath @ 6 Oct 2010, 14:52)
Vermutlich ist die Rollreibung von so einem System wesentlich geringer als bei einem normalen Fahrrad, außerdem ist man Wettergeschützt.

Wäre man bei einen Velomobiel auch.
Also sowas da:
http://de.wikipedia.org/wiki/Velomobil

QUOTE (Naseweis @ 6 Oct 2010, 15:07)
Weiterer großer, systemischer Vorteil könnte die Kreuzungsfreiheit werden.

Der von mir oben erwähnte Radschnellweg in den Niederlanden soll wohl auch weitgehend kreuzungsfrei verlaufen.

QUOTE (Ubile @ 6 Oct 2010, 15:51)
Wenn man langsamer Fahren will hat man Pech, im Autoverkehr kann man aber auch nicht so langsam fahren wie man will.

Na ja, da muss man aber schon differenzieren:
Mit meinen normalen Trecking-Rad schaffe ich schon auf Gefällstrecken Geschwindigkeiten von bis zu 60km/h. Mit den Gondeln sind bestimmt auch 80km/h oder so drinn. Und spätestens ab 70km/h braucht die klassischeSchienenbahn schon Blocksignale. Und es stellt sich für mich eh die frage was denn passiert wenn eine Gondel mit 80Km/h auf eine mit 10km/h auffährt. Ich glaube mal nicht dass die Gondeln auf solche Aufprälle vorbereitet sind. Spätestens die Gondelinsassen werden es nicht sein.
Was ist mit Flankenfahrten?

Zudem könnte ich mir vorstellen dass man zum Spurwechseln nicht zu schnell sein sollte. Wenn jetzt aber von hinten ein Tross mit einen Affenzahn anschiebt?
    
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Daniel Schuhmann
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 20:54


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Mitglied seit: 8 Apr 05
Beiträge: 3963




QUOTE (TramPolin @ 6 Oct 2010, 15:54)
So gut mir die Idee gefällt, hat das System m.E. keine Zukunft. Ein weiteres neben der genannten Probleme ist, dass nicht jeder treten will und kann. Gepäckmitnahme dürfte auch begrenzt sein.


  • So schön der Aufzug auch ist, meine Wohnzimmercouch passt nicht rein
  • So schön das Fahrrad auch ist, ich kann nicht mehr als einen Koffer mitnehmen
  • So schön das Auto auch ist, der Sprit ist viel zu teuer
  • So schön die Trambahn auch ist, das Tarifsystem ist mir zu kompliziert


Halten wir einfach fest: Wer's nicht will und wer's aus welchen Gründen auch immer nicht nutzen kann oder möchte, wird es auch nicht benutzen. Wenn dann noch genug übrig bleiben, passt es doch.

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TramPolin
  Geschrieben am: 6 Oct 2010, 21:05


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Alter: 53
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QUOTE (Daniel Schuhmann @ 6 Oct 2010, 21:54)

  • So schön der Aufzug auch ist, meine Wohnzimmercouch passt nicht rein
  • So schön das Fahrrad auch ist, ich kann nicht mehr als einen Koffer mitnehmen
  • So schön das Auto auch ist, der Sprit ist viel zu teuer
  • So schön die Trambahn auch ist, das Tarifsystem ist mir zu kompliziert


Halten wir einfach fest: Wer's nicht will und wer's aus welchen Gründen auch immer nicht nutzen kann oder möchte, wird es auch nicht benutzen. Wenn dann noch genug übrig bleiben, passt es doch.

Die Frage ist vielmehr, ob es wirtschaftlich ist, dafür ein ganzes Netz aufzubauen. Erst ab einer bestimmten Dichte wird das Netz attraktiv für eine erhebliche Zahl an Stadtfahrten. Von mir aus könnte man gerne so was bauen, ich wäre wahrscheinlich der intensivste Nutzer. Ich bin aber zu sehr Realist, um zu wissen, dass es in den meisten Städten nicht durchsetzbar ist.

Denkbar wäre vielleicht, in einem neu zu bauenden Stadtviertel (in einem fortschrittlichen Land) mal so was zu erproben und etablieren. Das wäre vielleicht ein Schritt hin zu einem Masseneinsatz. Wie auch immer, als selbstständig fahrende Konstruktion ohne Muskelkraft gebe ich dem mehr Chancen. Aber theoretisch spräche nichts dagegen, beides - Elektro- und Selbsttreter - zu kombinieren.

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