Ausbau der S4 West in München

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reinhold_by
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von reinhold_by »

S4 im Moment ist Stückwerk nur unkoordiniert nach Geldfluss statt Notwendigkeit:
- Ausbau Eichenau Bahnsteige wurde gemacht, mit Ausbau 3 oder 4 Gleise: die jetzt gemachte Sanierung muss dann wieder kaputt gemacht werden,
Es wurde ja tatsächlich nur der Belag erneuert, die Höhe bleibt auf 76cm. Das hätte man sich auch sparen können und das Geld dann woanders sinnvoller nutzen. Und auch wenn es ein Fördertopf ist der dann zugemacht wird.

- Hangsanierung am Kloster Fürstenfeld: Da glaube ich niemand der behauptet da muss man erstmal den jetzigen Hang sichern und dann in paar Jahren dann wieder aufreissen um Platz Für Gleis 3/4 zu schaffen: Gleich Spundwände mit Erdanker hätten den Hang auch gesichert für die nächsten 50 Jahre aber zusätzlich Platz für ein drittes Gleis an dieser Stelle bereitgestellt. Gerade wegen der Rutschungen kann (bzw MUSS) man feste Sicherungen verbauen. Eine Stützmauer allein mag wieder rutschen, aber mit Ankern in den Hang rein tut sie das nicht mehr

- Die leidige Hin- und her- Diskussion ob jetzt 3 oder 4 Gleise: plant doch einfach das was ohne Enteignung / Grundstreiterei machbar ist.
Im Bereich der Leienfelsstr wird es eng mit 4 Gleisen, da dann halt nicht. 3 sind aber immer noch deutlich besser als der Bestand mit 2 Gleisen.
Es spricht doch nichts dagegen, da wo Platz ist (Aubing - Eichenau (-Emmering?)) 4 Gleise zu legen. Hilft bei Kreuzungen in diesen Abschnitten.
Damit sind dann halt die S-Bahnen 'aussen', was aus Fahrgast-Sicht im Regelfall die bessere Lösung wäre. Für Störungsfall passende Weichen einbauen kostet auch nicht so viel mehr, bringt ja auch Flexibilität wenn Nicht-S-Bahnen (Güterzug vs. Regio vs. Fernzug) sich überholen sollen. Schlimmstenfalls gibt es S-Bahn Pendel auf dem einen Gleis rechts oder links, ist ja auch nur im Störfall.
Schaue ich nach Buchenau, sehe ich den Abschnitt FFB-Buchenau aus Platzgründen ebenfalls nur 3-gleisig. Eine dort endende S-Bahn wird ab FFB dann auf dem mittleren Gleis fahren und kann in Buchenan auf das stadteinwärtige wechseln wenn frei oder bleibt in der Mitte wie jetzt. Passieren von Regio-/Fern-Zügen dort eben wie bisher. Nur kann man z.B. stadteinwärts zwischen Eichenau und Aubing bei Bedarf Regio durch Fernverkehr überholen lassen ohne die S-Bahn zu blockieren. Ist dasselbe wie eingleisige Strecke mit Kreuzungsabschnitten, wenn man sich dei S-Bahn wegdenkt. In den Zeitfenstern wo grade keine S-Bahn ihr Gleis belegt ist das natürlich ebenso nutzbar. Es braucht nur eine ausreichende Anzahl Weichen und die entsprechende (flexible) Zugsteuerung.

Die jetzt angestossene durchgehend 4-gleisige Planung wird erwartungsgemäß von Anwohnern abgelehnt werden wegen Flächenabtretungen, Lärm ,...
was nur dazu führt dass wir zu Lebzeiten vermutlich weiter bei den vorhandenen 2 Gleisen bleiben werden.

Das ganze ist meine persönliche Meinung, ohne jetzt ein 'Planer' zu sein.
Vielleicht wäre es ja noch besser zuerst in Pasing ('Westkopf') auszubauen mit kreuzungsfreier Gleisführung, notfalls in 2 Ebenen bis in die Bahnsteige, ist zwar teuer, hat aber im Störungsfall komplette Entkopplung der Linien und Richtungen als Nutzen. UNd da dann aber auch östlich der Bahnsteigen eine Lösung damit Verstärker von draussen her in Pasing wenden können. mMn ist das die einzig sinnvolle Lösung für ganztägigen 10min Takt bis raus wenn man das möchte:
- Die neu zu kaufenden 200 Meter Züge sind als Verstärker draussen überdimensioniert,
- flügeln (wenn man weiter bei kurzen bleibt) ist betrieblich anspruchsvoll und sollte vermieden werden
- mit entsprechender baulicher Gestaltung der Bahnsteige und Abstellflächen kann man auf einer Liner den 'langen' Zug durchfahren lassen und auf der anderen dann einen Verstärker zeitgleich an den Pasinger Bahnsteig als Endhaltestelle bringen zum umsteigen. Das andersrum 10min später.
Wer gut zu Fuss ist, freut sich dann über den 10min Takt. Wer nicht umsteigen will hat halt alle 20min einen Platz ohne umsteigen.

Das wäre mein Zielkonzept, wenn ich das sagen hätte.
Spange Pasing-Moosach als U-Bahn hört sich nett an, aber ist zu langsam. Wenn dann braucht es eine S-Bahn die jetzt ja leider vermutlich nur noch im Tunnel baubar von Pasing nach Moosach fährt, von dort als Express zum Flughafen. Damit muss man von Westen her nicht mehr zum Hbf.

In der Praxis sind aber wir Bürger hier nicht gefragt, geh wählen und dann gib a Ruah.
Einen schönen Tag euch allen.
Mir zumindest geht es wieder besser, der Frust ist ausgekippt :-)
Cloakmaster
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von Cloakmaster »

Aus meiner Sicht wäre die beste Variante für den "Ausbau Westkopf Pasing" ebenfalls, ein S-Bahnhof mit 4 Gleisen ober- oder besser unterhalb der aktuellen Ebene, so daß möglichst alle nievaugleichen Kreuzungen entfallen können. Die derzeitgen Bahnsteige könnten dann vollständig dem Regional- und Fernverkehr überlassen werden, womit man sich auch den Bau des zusätzlichen Nordbahnsteiges sparen könnte.

Aber das kost halt ein paar Euros mehr, und wird keiner bezahlen wollen.
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

SZ, 30.1.2026: Neuer Ärger um Ausbau der S4: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fu ... li.3376856

Merkur, 27.1.2026: „Umsetzungshorizont 2040“: Wieder Aufregung um Ausbau der S4: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenf ... 42358.html
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Notfallfahrplan Langsamfahrstrecken S4-West und Allgäu:
Heute erster Werktag:
1. Soll die S4 Geltendorf ab 6:08 nun jeden Tag als Voll- statt Langzug verkehren? Wenn man schon den Fahrplan ausdünnt, sollte man doch nicht auch noch die Züge verkürzen. Wegen Wegfall vom S20 und Wenden jeder 3. S4 in Buchenau statt Geltendorf sollte genug Triebwagen vorhanden sein.
2. Kann man nicht wenigstens in den HVZ den RB74 Buchloe München bis Hbf statt Pasing fahren lassen? Wohin sollen denn die Fahrgäste umsteigen? Die S-Bahnen sind in Pasing bereits gut gefüllt.
3. Hat man die RB74 von 13 auf 10 Waggons gekürzt, damit man in Bruck auf Gleis 3 statt 1 fahren kann? Noch eine weitere Kapazitätsreduktion.
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von Auer Trambahner »

Die Fragen wird hier keiner beantworten können?
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
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Jean
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von Jean »

Nachdem wohl Kurse auf der S2 und S3 wegen fehlende Wagen ausfallen gibt es wohl nicht genügend Wagen...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Es ist einfach ein Pfusch. Sowohl bei DB InfraGo als auch bei der S-Bahn München.
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Neuer Text auf der S4-Seite Bahnausbau München: Haltepunkt Emmering integraler Bestandteil des Projekts:
Ziel des Projekts ist es, die Strecke zwischen München-Pasing und Fürstenfeldbruck von zwei auf vier Gleise auszubauen und so deutlich mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Eigene Gleise für die S-Bahn trennen künftig den Nahverkehr vom Güter-, Regional- und Fernverkehr. Das sorgt für mehr Pünktlichkeit und eine höhere Betriebsstabilität. Ein dichterer Takt sowie eine zusätzliche Express-S-Bahn helfen dabei, dem wachsenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden. Herzstück des Projekts ist der Neubau von zwei zusätzlichen Gleisen auf rund 14 Kilometern zwischen München-Pasing und Fürstenfeldbruck.

Parallel dazu werden fünf Haltepunkte an die Viergleisigkeit angepasst und durchgehend barrierefrei ausgebaut. Zwischen Eichenau und Fürstenfeldbruck entsteht zudem der neue Haltepunkt Emmering. Entlang der Strecke werden moderne Schallschutzwände errichtet, die spürbar zur Lärmminderung beitragen.

Alle Bahnübergänge zwischen München-Pasing und Fürstenfeldbruck werden durch Straßen- oder Eisenbahnüberführungen ersetzt. Dadurch entstehen sichere und flüssige Querungen ohne Wartezeiten. Für die Reisenden bedeutet der Ausbau vor allem mehr Kapazität, eine höhere Zuverlässigkeit und ein erweitertes Angebot in Richtung München – einschließlich einer Express-S-Bahn über Puchheim und Fürstenfeldbruck weiter nach Geltendorf.
Siehe: https://www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=35
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von 4002 »

Neue Langsamfahrstelle zwischen Westkreuz und Leienfelsstr?
Dort wird nun sehr langsam gefahren, wo vorher 70 galt
ET 412
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ET 412 »

Mir wäre neu, dass es eine direkte Gleisverbindung vom Westkreuz zur Leienfelsstraße gibt.
4002
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von 4002 »

Stimmt, meinte Pasing-Leienfelsstr.
uferlos
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von uferlos »

4002 hat geschrieben: 19 Feb 2026, 13:54 Neue Langsamfahrstelle zwischen Westkreuz und Leienfelsstr?
Dort wird nun sehr langsam gefahren, wo vorher 70 galt
Ja LA 20 am Bahnübergang
mfg Daniel
4002
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von 4002 »

Liegt es an der Gleislage, der Oberleitung oder dem BÜ selbst?

Am BÜ waren in jüngster Vergangenheit häufig Techniker zu sehen.

Stadtauswärts macht der Bügel an der Oberleitung einen ordentlichen Funken.


Gleislage sehe ich nichts


Edit: OK, an den BÜ selbst glaube ich nicht, da stadteinwärts deutlich schneller gefahren wird.
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

DB InfraGO erneuert zweigleisige Eisenbahnbrücke in Emmering
PM vom 18.3.26: https://www.deutschebahn.com/de/presse/ ... --13773294
reinhold_by
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von reinhold_by »

Dann hoffe ich doch mal dass hier die Pläne schon den drei oder viergleisigen Ausbau berücksichtigen?
Auch sollte wenn HP Emmering kommt, die Brücke so ca. am westlichen Ende der Bahnsteige sein, also Größe der Brücke auch für Fußgänger und Wirtschaftsverkehr geeignet, bei aussen liegenden Bahnsteigen muss man Richtung München dann durch diese Unterführung und braucht keine neu zu bauen.
Bei vier Gleisen beide neuen Gleise nördlich, wäre billiger als jeweils ein Gleis nördlich und eines südlich neu zu bauen.
Der Bauraum der neuen Brücke vor dem einschieben wäre dann quasi die Position der Brücke für die beiden neuenn Gleise (oder zumindest das eine neue wenn es nur drei werden), spart dann Geld wenn das in einem Rutsch gebaut würde.

Sollte eine Verschiebung der Gleise nach Süden nötig sein, könnte man das jetzt auch gleich an der Brücke vorhalten, einfach gleich die komplette Breite bauen.

Ich fürchte nur dass das alles NICHT berücksichtigt wird und man dann wieder neu anfängt...
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Danke für deine Einschätzung. Hab das mal an die Lokalpresse weitergegeben. Es reiht sich wirklich ein in eine ganze Reihe von Schildbürgerstreichen beim Ausbau der S4.
Schon 1987 als man Puchheim zum Überholbahnhof und Buchenau zum Wendebahnhof ausgebaut hat, war das nur eine Minimallösung. Z.B. kann man in Puchheim nicht wenden, wenn zwischen Puchheim und Fürstenfeldbruck/Buchenau eingleisiger Betrieb ist. Das Theater der Optimierung von einem 4- zu einem nur 3-gleisigen Ausbau. Die Nichtberücksichtigung des einstimmigen Landtagsbeschluss von 19.7.2012, die S4 rechtzeitig zur Eleketrifizierung Lindau-München auszubauen.
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ralf.wiedenmann
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Re: Ausbau der S4 West in München

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Pünktlichkeitsquote S4 West 2025 ist die niedrigste aller Münchner S-Bahnlinien: siehe OVB, 2.4.26: https://www.ovb-heimatzeitungen.de/tite ... sten-5.ovb
Und 2026 wird noch schlimmer. Notfahrplan von Februar bis November: längere Fahrzeiten, Ausfall der S20 zwischen Geltendorf/Buchenau und Pasing, Ausfall je einer S4 pro Stunde zwischen Geltendorf und Buchenau zu den Hauptverkehrszeiten, RB74 Buchloe - München mit Halt in Geltendorf und Fürstenfeldbruck fährt nur bis Pasing statt München Hbf. Eine Zumutung. Und niemand trägt für dieses Desaster die Verantwortung. Über Jahrzehnte vernachlässigter Unterhalt.
Nur zur Info:
Fixgehalt + Bonus Bahnchef Rüdiger Grube von Mai 2009 - Jan. 2017;
2009: 1,5 Mio €
2010: 2 Mio €
2011: 2,3 Mio €
2012: 2,66 Mio €
2013: 1,66 Mio €
2014: 2,4 Mio €
2015: 2,3 Mio €
2016: 2,6 Mio €
2017: 2,33 Mio € (hohe Abfindung: 2,25 Mio €)
Quelle: ChatGPT


Gesamtvergütug Bahnchef Richard Lutz:
2017: 1.9 Mio €
2018: 1,8 Mio €
2019: 1,7 Mio €
2020: 0,9 Mio €
2021: 0,9 Mio €
2022: 2,2 Mio €
2023: 1,2 Mio €
2024: 2,1 Mio €
2025: 5,5 Mio € (allein 3,5 Mio € Abfindung)
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Re: [M] Lang-, Voll und Kurzzug Verteilung der S-Bahn

Beitrag von 4002 »

aus: [M] Lang-, Voll und Kurzzug Verteilung der S-Bahn
viewtopic.php?p=796580#p796580
uferlos hat geschrieben: 14 Apr 2026, 19:29
Astoro hat geschrieben: 14 Apr 2026, 18:14
ralf.wiedenmann hat geschrieben: 14 Apr 2026, 18:11 Seit wann fahren eigentlich auf der S4 werktags Mo-Fr auch untertags ausschliesslich Langzüge?
Wahrscheinlich wegen den aktuellen Bauarbeiten, um mehr Kapazität nach Geltendorf anzubieten. Wieso nach Buchenau ebenfalls Langzüge fahren, weiß ich nicht.
Ist mit dem neuen S4/S6 Ost Konzept jetzt planmäßig so. Die Langzüge in Buchenau machen Bahnsteigwende in Buchenau. Im Osten wird leer ab Haar nach Zorneding zum Wenden gefahren.
ralf.wiedenmann hat geschrieben: 14 Apr 2026, 19:36 Nur zur Klarstellung. Der ausgedünnte Fahrplan Richtung Geltendorf ist nicht wegen Bauarbeiten, sondern zur Schonung der schadhaften Gleise. Die Bauarbeiten zur Reparatur der Gleise werden erst im Herbst stattfinden. Der Hang bei Fürstenfeldbruck ist angeblich jetzt gesichert.


Bringt doch nichts, wenn man bis zur Reparatur voll drüber bolzt und sich vorher noch viel schlimmere Langsamfahrstellen einfängt, womit das Fahrplankonstrukt noch viel schlimmer in sich zusammenfällt
uferlos
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Re: [M] Lang-, Voll und Kurzzug Verteilung der S-Bahn

Beitrag von uferlos »

4002 hat geschrieben: 14 Apr 2026, 19:57 Bringt doch nichts, wenn man bis zur Reparatur voll drüber bolzt und sich vorher noch viel schlimmere Langsamfahrstellen einfängt, womit das Fahrplankonstrukt noch viel schlimmer in sich zusammenfällt
Man hat ja wegen der ganzen LAs den Fahrplan angepasst. Aktuell ist der Fahrplan der S4 sehr entspannt, trotz LAs, zu fahren.
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Re: [M] Lang-, Voll und Kurzzug Verteilung der S-Bahn

Beitrag von 4002 »

Des meine ich ja.
Den aktuellen Fahrplan kann man auch wirklich fahren, bis die Strecke instandgesetzt wird.

Statt nun auf Kante zu fahren und noch mehr kaputt zu machen bevor man es repariert, dann reicht es nichtmal für den aktuellen Fahrplan
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TramBahnFreak
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Re: [M] Lang-, Voll und Kurzzug Verteilung der S-Bahn

Beitrag von TramBahnFreak »

Auch die REs und ECs sind seither erstaunlich pünktlich (kein Geld mehr zurück, schade... :/ )

(Und den einen EC, mit dem ich letztens mal 16 Minuten zu früh in München angekommen bin, lassen wir einfach mal aussen vor. Der hat nämlich ausserplanmässig auf halber Strecke die S4 überholt, die hinterher mit +10 durch den Stamm durfte...^^)
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ralf.wiedenmann
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Re: [M] Lang-, Voll und Kurzzug Verteilung der S-Bahn

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Ich hab den Notfahrplan nicht kritisiert, sondern nur richtiggestellt, dass es jetzt nicht 9 Monate lang eine Baustelle auf der S4-Strecke gibt. Die Pünktlichkeit ist auch nur ein Qualitätsfaktor, die angebotenen Sitz- und Stehplatzkapazität ist ebenfalls wichtig. Ich erwähne da nur: Nur noch 2 statt 3 S4 zwischen Geltendorf und Buchenau am Morgen. Ausfall der S20 zwischen Geltendorf/Buchenau und Pasing. Wende der RB74 in Pasing, kürzere Zuglänge der RB74. Sie hält in Bruck Richtung München auch am Morgen grundsätzlich an Gleis 3 statt 1 und hat deshalb maximal 10 Waggons statt bisher 14. Sinnigerweise gibt es auch keine Meldung mehr im Navigator: mehrere Wagen fehlen.

Diese doch recht massive Einschränkungen zeigen, welche gravierenden Folgen die Jahrzehnte lange Vernachlässigung des Unterhalts hat - nicht nur auf dieser Strecke.
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