Fragen und Grundsatzdiskussion zur Münchner S-Bahn

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Martin H.
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Re: Fragen und Grundsatzdiskussion zur Münchner S-Bahn

Beitrag von Martin H. »

anian hat geschrieben: 04 Mai 2026, 19:27
Martin H. hat geschrieben: 04 Mai 2026, 18:09 Grafing - Trudering reicht als Beispiel locker 100 statt der 120, da sind meine ich manchmal auch 100.
Bei Strecken wie Grafing - Trudering sollte man aber auch nicht vernachlässigen, dass diese Strecken im Störungsfall auch teilweise als Umleitungsstrecke genutzt werden (in diesem Fall für München-Grafing-Rosenheim). So kommen hier manchmal auch Fern- und Regionalzüge durch, wo die höhere Geschwindigkeit weniger starke Fahrtzeiteinbußen bedeutet und die Zuverlässigkeit der S-Bahn nicht sofort stark darunter leidet.
Auf den S-Bahngleisen ist aber auch hier maximal 120 erlaubt.
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gmg
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Re: Fragen und Grundsatzdiskussion zur Münchner S-Bahn

Beitrag von gmg »

4002 hat geschrieben: 05 Mai 2026, 03:58 Die Planungen dürften ein wenig älter sein und gerade in den 80ern war die Vorstellung, dass ein Nahverkehrszug mal 160km/h im Regelbetrieb fährt, vollkommen utopisch.
Aber auch die Planungen für den 423 bzw. die Idee einen 420-Nachfolger zu machen, der schneller als 120 fährt, dürften schon länger bestanden haben.
Außerdem herrschte damals eine extremere Höher-schneller-weiter-Mentalität als heute. Es gab die Concorde, viele Länder rüsteten mit Hochgeschwindigkeitszügen auf und auch Fahrräder mussten so viele Gänge wie möglich bekommen.
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