Problemfall Bahn: Vereinfachtes Netz als Ultimativlösung?

Alles über Eisenbahn, was woanders nicht passt.
Benutzeravatar
guru61
Kaiser
Beiträge: 1207
Registriert: 20 Mär 2011, 08:24
Wohnort: Arolfingen

Re: Problemfall Bahn: Vereinfachtes Netz als Ultimativlösung?

Beitrag von guru61 »

FloSch hat geschrieben: 31 Mär 2026, 11:16
guru61 hat geschrieben: 31 Mär 2026, 09:41 Das ist aber auch so gewollt:
"Der kranke Zug wird isoliert"
Ob es jetzt gewollt ist, dass ein Anschluss nicht erreicht wird wegen drei Minuten Verspätung und man den Anschlusszug noch abfahren sieht am Nebengleis, sei mal dahingestellt. 30 Sekunden warten hätte da vermutlich auch keinen Systemzusammenbruch an anderer Stelle nach sich gezogen.
Es ist sicher gewollt, aber nicht sicher, ob es eine bessere Lösung gegeben hätte.
Ob 30 Sekunden gereicht hätten, für einen Alten Mann, der womöglich Geprobleme hat, bleibe mal dahingestellt! Seit ich mit meiner Achillessehne und Knieproblemen 2 Jahre lang humpelte, sehe ich vieles anders!
Da müsste man wissen, wo das geschah und die Fahrplanlage, und die Rückwirkungen:
So wie es ein User mal anhand der Münchener Züge nachvollzogen hat: Es
gibt eine RIVEP in der Schweiz, wo genau festgelegt wird, wie lange gewartet wird:
https://www.drehscheibe-online.de/foren ... g-10301099
Bei dichtem Takt, Einspur und wenig Übergangszeit, kann das schon mal passieren.
Aber als Oftnutzer des OeVs: Es passiert selten. Den letzten Anschlussbruch hatte ich vor über einem Jahr.
Gruss Guru
Gruss Guru
Bild
Benutzeravatar
FloSch
Lebende Forenlegende
Beiträge: 4708
Registriert: 28 Mär 2003, 11:30
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Problemfall Bahn: Vereinfachtes Netz als Ultimativlösung?

Beitrag von FloSch »

guru61 hat geschrieben: 31 Mär 2026, 11:29 ...
Nochmal: ich zweifle nicht an der Überlegenheit des schweizerischen Systems, du musst mir hier gar nichts beweisen, ich bin bereits von Anfang an mit dir einer Meinung!

Ich sage nur: selbst in einem nahezu perfekten System gibt es Abweichungen vom Idealzustand, die man mit Konzepten und "was wäre wenn" Plänen abmildern kann, die aber immer auch einzelne Problemfälle mit sich ziehen können.


Und ein vereinfachtes Netz hilft zwar manchmal, aber löst sicher nicht alle Probleme, die es im deutschen Schienenverkehr gibt.
Bild
Mastodon: muenchen.social/@ubahn | Instagram: @muenchnerubahn
rautatie
Lebende Forenlegende
Beiträge: 4744
Registriert: 07 Aug 2008, 09:30
Wohnort: München

Re: Problemfall Bahn: Vereinfachtes Netz als Ultimativlösung?

Beitrag von rautatie »

guru61 hat geschrieben: 31 Mär 2026, 11:29
Seit ich mit meiner Achillessehne und Knieproblemen 2 Jahre lang humpelte, sehe ich vieles anders!
Das geht mir auch so. Ich war fast drei Jahre lang gehandicapt wegen einer Kniearthrose und habe deutlich länger gebraucht, vor allem, wenn Treppen zu überwinden waren. Spontane Gleisänderungen waren da kaum zu schaffen, wenn es nicht gerade das Gleis gegenüber war. Und knappe Umsteigezeiten haben mich oft vor die Wahl gestellt: fange ich an zu laufen (und habe hinterher wieder ein geschwollenes Knie) oder gehe ich langsam und verpasse den Anschluss?
Wo ist das Problem?
Antworten