Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Definitiv, am Morgen ist mir ein Ebusco-Gelenkbus auf der 154 und ein 57xx Citaro C2G auf der 153 entgegengekommen.
Am Abend sah ein MVG Citaro Gelenkbus auf der Leopoldstraße mit "Einrückfahrt" beschildert
Am Abend sah ein MVG Citaro Gelenkbus auf der Leopoldstraße mit "Einrückfahrt" beschildert
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Ich habe heute Abend so gegen 17 Uhr 5666 auf dem 57er gesehen.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Hat die TZ falsch abgeschrieben oder weiss die MVG tatsächlich nicht von der Existenz der Linie 169?
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Man vergesse nicht die Existenz von ML, dessen Fahrer auch auf MVG Bussen zu finden sind
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Gestern Abend chaotische Szenen im SEV für die S6 Ostbahnhof - Trudering. Dank Streik ja keine U2 als Ausweichmöglichkeit. Was kommt: Ein Solobus. Kann man da nicht wirklich ein bisschen mitdenken und zumindest einen Gelenkbus einsetzen? Spätabends sollten doch genügend vorhanden sein. Leute kamen gerade so mit, musste sich aber alle reinpressen.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Warum gab es da überhaupt einen SEV? Gibt es wieder Bauarbeiten?
Wo ist das Problem?
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Martin H.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Vermutlich ja.
Der SEV ist länger geplant, evtl. war ja sogar ein Unternehmen beauftragt das gar keine Gelenkbusse hat.
Wer zahlt die Mehrkosten, das Busunternehmen, der RVO, die S-Bahn, BEG, MVG, ver.di?
Nachmittags am Georg-Brauche-Ring gewesen, komplett gefüllte Auslage beim Bäcker im Zwischengeschoss, da niemand kam. Hätte einerseits auch mitdenken können......
Und eben im Fahrgastfernsehen, kommende Woche sind wieder Verhandlungen, bis dahin sind weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen stand da.
Der SEV ist länger geplant, evtl. war ja sogar ein Unternehmen beauftragt das gar keine Gelenkbusse hat.
Wer zahlt die Mehrkosten, das Busunternehmen, der RVO, die S-Bahn, BEG, MVG, ver.di?
Nachmittags am Georg-Brauche-Ring gewesen, komplett gefüllte Auslage beim Bäcker im Zwischengeschoss, da niemand kam. Hätte einerseits auch mitdenken können......
Und eben im Fahrgastfernsehen, kommende Woche sind wieder Verhandlungen, bis dahin sind weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen stand da.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Morgen und Donnerstag wird wohl nix sein, da hätten wir schon was gehört. Ich würde mal von Freitag oder Montag ausgehen. Ich hoffe ja eher auf Montag.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Ich hoffe auf Freitag. Am Montag muss ich wieder meine Umwege fahren, um zur Arbeit zu kommen.
Können wir jetzt bis auf weiteres von ca. wöchentlichen Streiks ausgehen?
Wo ist das Problem?
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Ich rechne eher mit Donnerstag nächster Woche.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Wer zahlt das? Geplant wird für den normalen Bedarf, nicht für eine Ausnahmesituation. Für gewöhnlich sitzen in diesem SEV 5-10 Fahrgäste.DBBahn hat geschrieben: ↑03 Feb 2026, 11:38 Gestern Abend chaotische Szenen im SEV für die S6 Ostbahnhof - Trudering. Dank Streik ja keine U2 als Ausweichmöglichkeit. Was kommt: Ein Solobus. Kann man da nicht wirklich ein bisschen mitdenken und zumindest einen Gelenkbus einsetzen? Spätabends sollten doch genügend vorhanden sein. Leute kamen gerade so mit, musste sich aber alle reinpressen.
mfg Daniel
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Den SEV beauftragt und zahlt die RVO, warum sollten die die Mehrkosten für einen Gelenkbus zahlen?
Logisch wäre es natürlich gewesen, ein Resultat der Kleinstaaterei
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Martin H.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Ich war neulich in nem Café kurz hinterm Ostbahnhof, da waren es eher 1-5.uferlos hat geschrieben: ↑03 Feb 2026, 13:29Wer zahlt das? Geplant wird für den normalen Bedarf, nicht für eine Ausnahmesituation. Für gewöhnlich sitzen in diesem SEV 5-10 Fahrgäste.DBBahn hat geschrieben: ↑03 Feb 2026, 11:38 Gestern Abend chaotische Szenen im SEV für die S6 Ostbahnhof - Trudering. Dank Streik ja keine U2 als Ausweichmöglichkeit. Was kommt: Ein Solobus. Kann man da nicht wirklich ein bisschen mitdenken und zumindest einen Gelenkbus einsetzen? Spätabends sollten doch genügend vorhanden sein. Leute kamen gerade so mit, musste sich aber alle reinpressen.
Von daher Zustimmung, leider.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Auch bei einem automatischen Betrieb wäre die U-Bahn nicht gefahren...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Mitarbeiter rund um eine automatisch fahrende U-Bahn gewerkschaftlich organisiert sind. Ich denke, sie gehören nicht zum Fahrpersonal, auch wenn sie den Betrieb der Bahnen bewerkstelligen.
Fuhren denn die automatischen U-Bahnen in Nürnberg, oder waren sie ebenfalls außer Betrieb?
Wo ist das Problem?
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Meines Wissens nach fuhr gestern in Nürnberg keine U-Bahn. Verdi hat die Leitstelle bestreikt.rautatie hat geschrieben: ↑03 Feb 2026, 16:05Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Mitarbeiter rund um eine automatisch fahrende U-Bahn gewerkschaftlich organisiert sind. Ich denke, sie gehören nicht zum Fahrpersonal, auch wenn sie den Betrieb der Bahnen bewerkstelligen.
Fuhren denn die automatischen U-Bahnen in Nürnberg, oder waren sie ebenfalls außer Betrieb?
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Auch ie vollautomatische U-Bahn kann nicht auf eine mit Personal besetzte Leitstelle verzichten. Eine Notfall oder einen Unfall kann eine KI sicher noch nicht managen und dazu auch noch die entsprechenden Hilfsmaßnahmen in die Wege leiten..rautatie hat geschrieben: ↑03 Feb 2026, 16:05Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Mitarbeiter rund um eine automatisch fahrende U-Bahn gewerkschaftlich organisiert sind. Ich denke, sie gehören nicht zum Fahrpersonal, auch wenn sie den Betrieb der Bahnen bewerkstelligen.
Fuhren denn die automatischen U-Bahnen in Nürnberg, oder waren sie ebenfalls außer Betrieb?
Die Münchner Leitstelle war beim Streik doch auch unbesetzt? Alternativ müßten im Streikfall die leitenden Angestellten dort arbeiten, um einen sicheren Betribsablauf zu überwachen. Aber besitzen die alle erforderlichen Zertifikate für so eine verantwortungsvolle Tätigkeit?
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Irgendwer wird sicherlich in der Leitstelle gewesen sein. Alleine um die Subunternehmer und die Trams zu koordinieren.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Die Leitstelle war definitiv besetzt. Die Leitstellenmitarbeiter können genauso streiken.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
War auch ausreichend Personal für die U-Bahn in der Leitstelle anwesend oder haben schlicht die Fahrer gefehlt? Oder fehlte auch das Personal für das aufsperren der Bahnhöfe? Haben eigentlich die Verkehrsmeister oder auch die sicherheitsrelevante U-Bahn Wache gestreikt?
Wichtig (wegen der vereisenden Oberleitung) war bestimmt erst einmal die Sicherstellung der Befahrung aller Straßenbahnlinienäste (so wie in Berlin). Die Busunternehmen hatten am Tag zuvor schon ihre neuen Umlaufpläne erhalten?
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Die U-Bahnwache ist ja im Prinzip auch nur ein Subunternehmer, in München ist das Securitas. Die dürften nicht gestreikt haben.
Bei der U-Bahn ist die Leitstelle in den Fall sicherlich nicht das Problem. Selbst wenn sich genügend Fahrer für eine Linie im Takt 20 finden, dürfte sich das mit den restlichen Verkehrsträgern unter einen Hut bringen lassen. Probleme dürften bei einem solch geringen Betrieb eher nicht im großen Stil auftreten.
Das wichtige bei der U-Bahn ist vor allem besetzte Stellwerke, denke daran hat es eher gelegen.
Bei der U-Bahn ist die Leitstelle in den Fall sicherlich nicht das Problem. Selbst wenn sich genügend Fahrer für eine Linie im Takt 20 finden, dürfte sich das mit den restlichen Verkehrsträgern unter einen Hut bringen lassen. Probleme dürften bei einem solch geringen Betrieb eher nicht im großen Stil auftreten.
Das wichtige bei der U-Bahn ist vor allem besetzte Stellwerke, denke daran hat es eher gelegen.
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Die Stellwerke werden aus der Ferne gesteuert. Alle, auch die ,,alten" Spurplan Drucktastenstellwerke. Zur Messestadt wurde noch 1999 eins in Betrieb genommen. Gibt nur zwei, die bei Inbetriebnahme bereits elektronisch waren, OEZ auf der U3 2007 und Garching Forschungszentr 2006.
Kieferngarten wurde 2005 zur WM erneuert und sonst wurde 2012 Scheidplatz erneuert. Der Rest ist Technik wie Anno tobak.
Die sind zwar vor Ort noch vorhanden, werden jedoch zentral aus der U-Bahn Betriebszentrale in der Emmy Noether Str. ferngestellt, mit einer Alcatel Command 900, die gleiche Firma hat 2004 die LZB Technik erneuert und die LZB M21 geliefert. Seitdem werden die Stellwerke zentral ferngesteuert
Die Subunternehmer haben keinerlei Anpassungen an ihren Umlaufplänen erhalten.
Zumindest was ich sehen und erleben konnte, fuhren die ihre üblichen Fahrpläne.
Verkehrsmeister sind in den allermeisten Fällen auch gleichzeitig Leitstellendisponenten.
Gleiches gilt für die Stellwerker, die sind auch Verkehrsmeister.
Edit: Die Spoiler funktionieren hier nicht, also mit der Schriftgröße
Kieferngarten wurde 2005 zur WM erneuert und sonst wurde 2012 Scheidplatz erneuert. Der Rest ist Technik wie Anno tobak.
Die sind zwar vor Ort noch vorhanden, werden jedoch zentral aus der U-Bahn Betriebszentrale in der Emmy Noether Str. ferngestellt, mit einer Alcatel Command 900, die gleiche Firma hat 2004 die LZB Technik erneuert und die LZB M21 geliefert. Seitdem werden die Stellwerke zentral ferngesteuert
Die Subunternehmer haben keinerlei Anpassungen an ihren Umlaufplänen erhalten.
Zumindest was ich sehen und erleben konnte, fuhren die ihre üblichen Fahrpläne.
Verkehrsmeister sind in den allermeisten Fällen auch gleichzeitig Leitstellendisponenten.
Gleiches gilt für die Stellwerker, die sind auch Verkehrsmeister.
Edit: Die Spoiler funktionieren hier nicht, also mit der Schriftgröße
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
In Großhadern wurde das Stellwerk bei der großen Sperrung letztes Jahr auch ausgetauscht. Vor allem, da Martinsried nicht kompatibel mit der aktuellen Technik ist. Am Ende von dem Video sieht man das. Fraglich ist ob das neue Stellwerk schon in Betrieb ist, wenn ist das ja laut dem Video erst nach der Sperrung passiert.
https://www.youtube.com/watch?v=ymlt5TwvQd8
https://www.youtube.com/watch?v=ymlt5TwvQd8
Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr
Das neue Stellwerk ist noch nicht in Betrieb, soweit ich weiß.
Es wurde übrigens von der Inbetriebnahme 1993 bis 2004 von der Implerstr. ferngesteuert.
Es wurde übrigens von der Inbetriebnahme 1993 bis 2004 von der Implerstr. ferngesteuert.