Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

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BG
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von BG »

rautatie hat geschrieben: 10 Feb 2026, 15:06 Ich fand das ein gutes Konzept, um die übrigen Arbeitnehmer nicht zu stark zu belasten, die ja eigentlich nichts zu dem Tarifkonflikt beitragen können.
Die meisten Arbeitnehmer dürften wahlberechtigt sein. Damit können sie sehr wohl was dazu beitragen.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von BG »

rautatie hat geschrieben: 10 Feb 2026, 13:45 Im übrigen haben bisweilen auch Unbeteiligte einen Schaden durch den Streik, ohne hinterher irgendwelche Vorteile zu haben. Beispielsweise hat mir heute mein kleiner Kiosk mit Backwaren erzählt, dass er morgen zwangsweise schließen muss, weil er an Streiktagen so wenig Kundschaft hat, dass es sich nicht lohnt, zu öffnen. Immerhin ein Verdienstausfall, ohne dass er hinterher von Tarifverhandlungen profitieren würde.
Einerseits dürfte der Kiosk auch von mehr Einkommen der Beschäftigten im ÖPNV profitieren, da diese dann mehr Geld bei ihm ausgeben können. Andererseits dürfte auch der Kioskbesitzer wahlberechtigt sein und ist somit nicht unbeteiligt.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von BG »

ET 420 192 hat geschrieben: 10 Feb 2026, 14:09 Die NahVG hat bereits letztes Jahr den Tarifvertrag gekündigt, der Arbeitgeber hat auch ein relativ gutes Angebot gestellt, was sich am TVÖD orientiert. Die Verdi wollte unbedingt dieses Jahr verhandeln, damit es bundesweit einheitlich ist.
M.W.n. hat auch Verdi gesagt, mit einfach der Entgelterhöhung prozentual gemäß TvÖD für 2025 wären sie einvestanden und dann halt großes Verhandeln 2026. Wollte der KAV aber auch nicht.
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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Lazarus »

phifue hat geschrieben: 11 Feb 2026, 10:34
Jean hat geschrieben: 11 Feb 2026, 07:15
Lazarus hat geschrieben: 11 Feb 2026, 07:13 Kann auch mit der Verarsche heute Abend zu tun haben...
Das musst du bitte genau erklären.
Ein bisschen Recht hat er diesmal leider schon. Für den Fußball wird gegen Geld gefahren, aber die Stadt soll weiterhin die Meisterfeier vom FCB bezahlen.
Nicht nur die Meisterfeier. Man hat extra ein komplettes Konzept erarbeitet und das in wenigen Stunden. Das arbeitende Volk juckt die leider nicht.

Reiter ist gestern heftig untergegangen.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von phifue »

Einige Buslinien können laut der Pressemeldung sogar im Takt 10 verkehren. Irgendwie schaffen die es aber nicht gesondert in die Störungs Seite.
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Jean
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Jean »

Und die U6 fährt auch schon nach Fröttmaning...
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

Sogar im Takt 5 seit ca. Halb 11
Hat natürlich was mit den Stellwerken zu tun, dass einer ,,nur" zwei Bereiche fernsteuern kann, aber eine zweite Linie und beide im Takt 10 wäre schön gewesen oder zumindest die U6 bis Holzapfelkreuth.

5er Takt auf dem Abschnitt kommt mir irgendwie als Ressourcenverschwendung vor, während andere Linien stehen.

Für Fußball sieht es natürlich ganz anders aus! Da kann ich dann verstehen, dass man die Leistungen auf den Fahrgastschwerpunkt konzentriert
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von phifue »

4002 hat geschrieben: 11 Feb 2026, 13:57 Sogar im Takt 5 seit ca. Halb 11
Hat natürlich was mit den Stellwerken zu tun, dass einer ,,nur" zwei Bereiche fernsteuern kann, aber eine zweite Linie und beide im Takt 10 wäre schön gewesen oder zumindest die U6 bis Holzapfelkreuth.

5er Takt auf dem Abschnitt kommt mir irgendwie als Ressourcenverschwendung vor, während andere Linien stehen.

Für Fußball sieht es natürlich ganz anders aus! Da kann ich dann verstehen, dass man die Leistungen auf den Fahrgastschwerpunkt konzentriert
Zumindestens bis so 16.30 wäre auch die komplette Linie Richtung Süden eigentlich möglich gewesen.
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Jean
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Jean »

phifue hat geschrieben: 11 Feb 2026, 14:10 Zumindestens bis so 16.30 wäre auch die komplette Linie Richtung Süden eigentlich möglich gewesen.
Vielleicht sind die Stellwerke nicht besetzt?
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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Lazarus »

Mit der Bevorzugung fur den Fussball hat sich Verdi ein fettes Eigentor geschossen.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Nordlicht »

Das hat doch nicht Verdi sondern die MVG so entschieden
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Lazarus »

Nordlicht hat geschrieben: 11 Feb 2026, 14:42 Das hat doch nicht Verdi sondern die MVG so entschieden
Ohne Verdi sicher nicht machbar...
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

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Zumindest bis Holzapfelkreuth wäre der nächste Stellbereich gewesen in Ri. Süden.

Alternativ eben die U3 bis Olympiazentrum, was auch ein weiterer Stellbereich gewesen wäre.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Auer Trambahner »

Lazarus hat geschrieben: 11 Feb 2026, 14:50 Ohne Verdi sicher nicht machbar...
Doch. Es gibt fahrberechtigtes Personal, das a) nicht bei der Verdi oder b)nicht im TV-N ist oder c)trotzdem arbeiten geht.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

phifue hat geschrieben: 03 Feb 2026, 23:39 In Großhadern wurde das Stellwerk bei der großen Sperrung letztes Jahr auch ausgetauscht. Vor allem, da Martinsried nicht kompatibel mit der aktuellen Technik ist. Am Ende von dem Video sieht man das. Fraglich ist ob das neue Stellwerk schon in Betrieb ist, wenn ist das ja laut dem Video erst nach der Sperrung passiert.
https://www.youtube.com/watch?v=ymlt5TwvQd8
Da wir grad beim Thema Stellwerk waren.

In Großhadern arbeitet weiterhin das alte Stellwerk, bis zur Inbetriebnahme von Martinsried.
Man hat bei der letzten Sperrung bereits streckenseitig die neue Technik verbaut und verkabelt.
Abseits dessen sind die Bauarbeiten in vollem Gange.

Mit Inbetriebnahme des neuen Stellwerk wird es nur noch Ausfahrsignale geben, wie nördlich des Marienplatz.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von AK1 »

Wie funktioniert das eigentlich bei der Tram? Ich stelle mir den Betrieb bei 20 und 25 ja jetzt mal einfach vor: Die fahren im Kreis, ein Vorteil von Einrichtungsfahrzeugen, und kommen sich nicht in die Quere, da muss man entsprechend keine Weichen stellen. Zum Ein- und Ausrücken können das wohl auch die Fahrer machen. Wenn bei mehreren Linien alle paar Minuten Weichen gestellt werden müssen, hält das natürlich den Betrieb sehr auf, das wäre eher unpraktisch...
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von TramBahnFreak »

Die Weichen bei der Tram werden grundsätzlich vom Fahrpersonal im Fahrzeug gestellt.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von AK1 »

Ach, dann ist es ja doch viel einfacher...
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