MVG im freien Fall?

Alles über Stadtverkehr, was woanders nicht passt, wie z.B. Verkehrsverbünde
Antworten
Benutzeravatar
Jojo423
Lebende Forenlegende
Beiträge: 4217
Registriert: 21 Nov 2006, 15:48
Wohnort: München bei Pasing Wahlheimat: Schweizer Alpen

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Jojo423 »

Iarn hat geschrieben: 15 Nov 2022, 23:33 In der Schweiz haben auch nicht Berater so einen Unsinn wie "Münchner Linien" erfunden.
Auch hier gibt es Jointventures zwischen Privaten und (Halb-)Öffentlichen Unternehmen. Daran scheint es also nicht zu liegen.
Viele Grüße
Jojo423
Benutzeravatar
Jean
*Lebende Forenlegende*
Beiträge: 15363
Registriert: 29 Nov 2002, 10:51
Wohnort: München

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Jean »

Ich frage mich eher wie oft die Stationen nass gereinigt werden. Ich habe nicht das Gefühl das geschieht sehr oft... Die Reinigung der Stationen ist einfach mangelhaft!
Danke für das Forum

Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Benutzeravatar
rautatie
Lebende Forenlegende
Beiträge: 3605
Registriert: 07 Aug 2008, 09:30
Wohnort: München

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von rautatie »

Jean hat geschrieben: 16 Nov 2022, 07:01 Ich frage mich eher wie oft die Stationen nass gereinigt werden. Ich habe nicht das Gefühl das geschieht sehr oft...
Ich weiß nicht, wie oft das gemacht wird. Meinem Eindruck nach wird aber oft genau dann nass gereinigt, wenn ich eine Station spätabends benutze. Meistens ist dann gerade jemand mit einem Schlauch und einer kräftigen Spritzdüse zugange, und man muss beim Benutzen der Rolltreppen aufpassen, dass man nicht nassgespritzt wird, weil der Reinigungsvorgang gerade am anderen Ende der Rolltreppe stattfindet.
Wo ist das Problem?
Benutzeravatar
Jean
*Lebende Forenlegende*
Beiträge: 15363
Registriert: 29 Nov 2002, 10:51
Wohnort: München

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Jean »

rautatie hat geschrieben: 16 Nov 2022, 09:16
Jean hat geschrieben: 16 Nov 2022, 07:01 Ich frage mich eher wie oft die Stationen nass gereinigt werden. Ich habe nicht das Gefühl das geschieht sehr oft...
Ich weiß nicht, wie oft das gemacht wird. Meinem Eindruck nach wird aber oft genau dann nass gereinigt, wenn ich eine Station spätabends benutze. Meistens ist dann gerade jemand mit einem Schlauch und einer kräftigen Spritzdüse zugange, und man muss beim Benutzen der Rolltreppen aufpassen, dass man nicht nassgespritzt wird, weil der Reinigungsvorgang gerade am anderen Ende der Rolltreppe stattfindet.
Hängt vielleicht von der Station ab. In der Silberhornstraße gibt es Flecken, die gibt es schon seit mindestens 3 Wochen...
Danke für das Forum

Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Benutzeravatar
Iarn
*Lebende Forenlegende*
Beiträge: 21294
Registriert: 20 Jul 2007, 13:22

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Iarn »

Jojo423 hat geschrieben: 15 Nov 2022, 23:51
Iarn hat geschrieben: 15 Nov 2022, 23:33 In der Schweiz haben auch nicht Berater so einen Unsinn wie "Münchner Linien" erfunden.
Auch hier gibt es Jointventures zwischen Privaten und (Halb-)Öffentlichen Unternehmen. Daran scheint es also nicht zu liegen.
Joint Ventures zum Hauptzweck des Lohndumpings ? Würde mich sehr wundern.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Benutzeravatar
Rohrbacher
*Lebende Forenlegende*
Beiträge: 13512
Registriert: 10 Apr 2006, 23:21
Wohnort: ja

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Rohrbacher »

Jojo423 hat geschrieben: 15 Nov 2022, 22:50
Rohrbacher hat geschrieben: 15 Nov 2022, 16:12 Die Schweiz hat auch keine neoliberalen Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bahnreformen durchgedrückt und wundert sich. Bei der Bahn ist das auch mit ein Grund, warum der "Mangel" nicht so groß ausfällt.
Finde ich ganz spannend: Bei mir vor der Haustüre gab es in den letzten 7 Tagen zwei Streckensperrungen über mehrere Stunden. Beide waren nicht vorhersehbar, trotzdem wurde beide Male ein funktionierender SEV auf die Beine gestellt. Sogar mit ausreichender Anzahl an Bussen. In Deutschland erzählt man ja immer, dass Busfahrer und Busse nicht auf Bäumen wachsen würden. In der Schweiz geht das offensichtlich schon.
Ist ja klar, wenn die ganzen Leute aus Deutschland bald alle in der Schweiz sind. Wenn ich nur mal so durch's Forum schaue ... ;-)
„Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom.“
Benutzeravatar
rautatie
Lebende Forenlegende
Beiträge: 3605
Registriert: 07 Aug 2008, 09:30
Wohnort: München

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von rautatie »

Jojo423 hat geschrieben: 15 Nov 2022, 22:50

Finde ich ganz spannend: Bei mir vor der Haustüre gab es in den letzten 7 Tagen zwei Streckensperrungen über mehrere Stunden. Beide waren nicht vorhersehbar, trotzdem wurde beide Male ein funktionierender SEV auf die Beine gestellt. Sogar mit ausreichender Anzahl an Bussen.
In der Schweiz habe ich das neulich auch erlebt: am Bahnhof Appenzell war ein Zugausfall angekündigt. Obwohl die Bahn alle 30 Minuten fährt, wurde ein SEV in Aussicht gestellt (in Deutschland würde man wohl einfach auf den nächsten Zug verweisen). Als gelernter DB-Kunde habe ich angezweifelt, dass wirklich ein SEV-Bus auftauchen würde, aber es hat tatsächlich funktioniert. Ein SEV-Bus fuhr kurze Zeit später am Bahnhofsvorplatz vor, sammelte die Leute ein und fuhr davon.
Wo ist das Problem?
Benutzeravatar
Jojo423
Lebende Forenlegende
Beiträge: 4217
Registriert: 21 Nov 2006, 15:48
Wohnort: München bei Pasing Wahlheimat: Schweizer Alpen

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Jojo423 »

Iarn hat geschrieben: 16 Nov 2022, 09:43
Jojo423 hat geschrieben: 15 Nov 2022, 23:51
Iarn hat geschrieben: 15 Nov 2022, 23:33 In der Schweiz haben auch nicht Berater so einen Unsinn wie "Münchner Linien" erfunden.
Auch hier gibt es Jointventures zwischen Privaten und (Halb-)Öffentlichen Unternehmen. Daran scheint es also nicht zu liegen.
Joint Ventures zum Hauptzweck des Lohndumpings ? Würde mich sehr wundern.
Würde ich nicht zu 100% ausschließen, dass die Optimierung der Betriebskosten dort auch eine Rolle spielt.
Zu ML: Ich stehe zu ML ja durchaus auch kritisch, damals war die Arbeitsmarktlage aber eine andere, als sie das heutzutage ist. Natürlich kann man das Gebetsmühlenartig immer wieder erwähnen, aber ein wirklich sinnvoller Beitrag zur Diskussion ist das nicht. Wieso? ML wurde vor über 15 Jahren zur heutigen Firma umfirmiert. Und seitdem hat sich der Fokus der Firma doch sehr gewandelt und hat nicht mehr viel mit Lohndumping zu tun. Aufgrund der doch soliden Lohnsteigerungen für Busfahrer würde ich auch generell nicht mehr von Lohndumping sprechen. In meinen Augen liegt auch weniger das Gehalt als die Arbeitsbedingungen an der Personalproblematik. Aber damit steht die Branche bei weitem nicht alleine da.
Viele Grüße
Jojo423
Benutzeravatar
Jojo423
Lebende Forenlegende
Beiträge: 4217
Registriert: 21 Nov 2006, 15:48
Wohnort: München bei Pasing Wahlheimat: Schweizer Alpen

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Jojo423 »

Rohrbacher hat geschrieben: 16 Nov 2022, 15:14
Jojo423 hat geschrieben: 15 Nov 2022, 22:50
Rohrbacher hat geschrieben: 15 Nov 2022, 16:12 Die Schweiz hat auch keine neoliberalen Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bahnreformen durchgedrückt und wundert sich. Bei der Bahn ist das auch mit ein Grund, warum der "Mangel" nicht so groß ausfällt.
Finde ich ganz spannend: Bei mir vor der Haustüre gab es in den letzten 7 Tagen zwei Streckensperrungen über mehrere Stunden. Beide waren nicht vorhersehbar, trotzdem wurde beide Male ein funktionierender SEV auf die Beine gestellt. Sogar mit ausreichender Anzahl an Bussen. In Deutschland erzählt man ja immer, dass Busfahrer und Busse nicht auf Bäumen wachsen würden. In der Schweiz geht das offensichtlich schon.
Ist ja klar, wenn die ganzen Leute aus Deutschland bald alle in der Schweiz sind. Wenn ich nur mal so durch's Forum schaue ... ;-)
Und trotzdem arbeitet keiner von uns als Chauffeur. ;-)
Viele Grüße
Jojo423
Benutzeravatar
Rohrbacher
*Lebende Forenlegende*
Beiträge: 13512
Registriert: 10 Apr 2006, 23:21
Wohnort: ja

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Rohrbacher »

Jojo423 hat geschrieben: 17 Nov 2022, 00:32
Rohrbacher hat geschrieben: 16 Nov 2022, 15:14
Jojo423 hat geschrieben: 15 Nov 2022, 22:50

Finde ich ganz spannend: Bei mir vor der Haustüre gab es in den letzten 7 Tagen zwei Streckensperrungen über mehrere Stunden. Beide waren nicht vorhersehbar, trotzdem wurde beide Male ein funktionierender SEV auf die Beine gestellt. Sogar mit ausreichender Anzahl an Bussen. In Deutschland erzählt man ja immer, dass Busfahrer und Busse nicht auf Bäumen wachsen würden. In der Schweiz geht das offensichtlich schon.
Ist ja klar, wenn die ganzen Leute aus Deutschland bald alle in der Schweiz sind. Wenn ich nur mal so durch's Forum schaue ... ;-)
Und trotzdem arbeitet keiner von uns als Chauffeur. ;-)
Das hier ist ja auch das Eisenbahnforum. ;-)
„Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom.“
Oliver-BergamLaim
"Lebende Forenlegende"
Beiträge: 6487
Registriert: 26 Nov 2004, 22:15
Wohnort: München

Re: MVG im freien Fall?

Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Rohrbacher hat geschrieben: 11 Nov 2022, 11:43 Frage: Bist du dann wirklich schneller oder geht's nur um das Vermeiden von Wartezeiten?

Ich meine, 20 Minuten sind jetzt auch nicht die Welt.
Mal so, mal so. Bei Kälte im Winter möchte ich um jeden Preis vermeiden, abends 20 Minuten an einer Bushaltestelle herumzustehen, zumal in München auch die Geschäfte ab 20 Uhr geschlossen sind und man sich nicht mal eben in den Eingangsbereich eines Supermarktes o.ä. stellen kann wie in anderen Städten oder Ländern.

Bisweilen ist es aber auch eine tatsächlich planbare Zeitersparnis, indem ich dann z.B. von der U-Bahn an einem anderen U-Bahnhof auf die alle 10 Minuten verkehrende 21er Tram umsteige, statt am Karl-Preis-Platz oder Böhmerwaldplatz den 19-Minuten-Joker für den 59er Bus zu ziehen.
Antworten