MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

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TramBahnFreak
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Beitrag von TramBahnFreak »

Jojo423 @ 25 Jan 2022, 19:54 hat geschrieben: Ich kann mich auch keine größeren Abstürze bei mir erinnern, bei der das Telefon nicht mehr funktioniert hatte.
Sei froh, dass dein Telefon noch funktioniert, wenn du abstürzt. :P #D...
Rohrbacher @ 26 Jan 2022, 02:59 hat geschrieben:Was läuft schief bei dir?
Weil das normal ist, oder wenig, oder warum?
reinhold_by
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Beitrag von reinhold_by »

Bei personalisierter Fahrkarte würde ich als jemand der aus der IT kommt erwarten dass der Status (Zuweisung welche Fahrkarte hat die Person / Kartennumer) inzwischen umgehend nach Kauf an eine zentrale Datenbank gesendet wird.
Auf diese dann ein Kontrolleur im Problemfall Zugriff haben sollte.

Also nur wenn mein Handy hin ist. Das passiert selten aber es kann eben passieren!

Im Fernverkehr habe ich bisher immer ausgedruckt UND online in der DB-App dabei. Beim Nahverkehr ist das wegen spontamen Kauf vor Einsteigen mangels Drucker eben nicht möglich.

Und wenn ich eine Zeitkarte gekauft habe, halte ich es für Abzocke am Kunden wenn der bei Handy-Ausfall eine komplette zweite Fahrkarte kaufen soll obwohl es doch schon bezahlt ist. Bei Papierticket / Chipkarte ist der Ausfall einfach weniger wahrscheinlich.

Datenschutz-Argumente lasse ich hier mal nicht gelten. Wer anonym sein will kauf Papierticket mit Bargeld. Nutze ich ein Handy bin ich aus Prinzip schon nicht mehr anonym.

Ausfall Handy erst NACH Kartenkauf soll dem Kunden höchstens die übliche Bearbeitungsgebühr (um 5 Euro rum) kosten dürfen wie auch bisher schon bei vergessener Papier-Zeitkarte

Fällt eine Chipkarte aus (Chip nicht mehr lesbar) ist doch über die eingeprägte Kartennummer trotzdem ein Zugriff auf die Daten möglich, nur halt etwas aufwendiger.
Das ist dann auch für nicht-personalisierte Fahrkarten gültig: Wer die Karte zur Kontrolle in der Hand hält ist der zahlende Fahrgast.

Bestenfalls wenn die Karte beim Einsteigen schon nicht funktioniert, würde ich erwarten sich eine extra Karte kaufen zu müssen, dann allerdings mit Erstattung im Nachgang.
bestia_negra
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Beitrag von bestia_negra »

reinhold_by @ 26 Jan 2022, 10:17 hat geschrieben: Bei personalisierter Fahrkarte würde ich als jemand der aus der IT kommt erwarten dass der Status (Zuweisung welche Fahrkarte hat die Person / Kartennumer) inzwischen umgehend nach Kauf an eine zentrale Datenbank gesendet wird.
Auf diese dann ein Kontrolleur im Problemfall Zugriff haben sollte.
Das muss problemlos gehen.
Beim Handy-Parken funktioniert es ja auch. Da gibt der Kontrolleur ja auch einfach das Kennzeichen ein und sieht dann, ob bezahlt ist oder nicht.
Und wenn ich eine Zeitkarte gekauft habe, halte ich es für Abzocke am Kunden wenn der bei Handy-Ausfall eine komplette zweite Fahrkarte kaufen soll obwohl es doch schon bezahlt ist. Bei Papierticket / Chipkarte ist der Ausfall einfach weniger wahrscheinlich.

Datenschutz-Argumente lasse ich hier mal nicht gelten. Wer anonym sein will kauf Papierticket mit Bargeld. Nutze ich ein Handy bin ich aus Prinzip schon nicht mehr anonym.

Ausfall Handy erst NACH Kartenkauf soll dem Kunden höchstens die übliche Bearbeitungsgebühr (um 5 Euro rum) kosten dürfen wie auch bisher schon bei vergessener Papier-Zeitkarte
So sehe ich das auch. Ob man jetzt seine physische personalisierte Karte daheim liegen lässt oder vergessen hat das Handy aufzuladen ist doch für MVG/MVV völlig egal. Die Person hat eine personalisierte Zeitkarte bezahlt, konnte diese aber nicht vorweisen. Sollte in beiden Fällen gleich gehandhabt werden, sprich maximal mit der geringen Bearbeitungsgebühr, nicht aber mit dem erhöhten Beförderungsentgeld.
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Jean
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Beitrag von Jean »

bestia_negra @ 26 Jan 2022, 10:25 hat geschrieben: So sehe ich das auch. Ob man jetzt seine physische personalisierte Karte daheim liegen lässt oder vergessen hat das Handy aufzuladen ist doch für MVG/MVV völlig egal. Die Person hat eine personalisierte Zeitkarte bezahlt, konnte diese aber nicht vorweisen. Sollte in beiden Fällen gleich gehandhabt werden, sprich maximal mit der geringen Bearbeitungsgebühr, nicht aber mit dem erhöhten Beförderungsentgeld.
Und genau das wird ja explizit ausgeschlossen...warum auch immer... :angry:
Danke für das Forum

Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

TramBahnFreak @ 26 Jan 2022, 07:25 hat geschrieben:Weil das normal ist, oder wenig, oder warum?
Nur weil ich auf nichtmal die Hälfte komme, also von Karten, die ich IMMER physisch dabei habe und das hier das Forum ist, wo man von sich auf andere schließt. ;)
„Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom.“
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TramBahnFreak
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Beitrag von TramBahnFreak »

Rohrbacher @ 26 Jan 2022, 11:39 hat geschrieben:Nur weil ich auf nichtmal die Hälfte komme, also von Karten, die ich IMMER physisch dabei habe und das hier das Forum ist, wo man von sich auf andere schließt. ;)
Oh Gott, das ist doch viel zu wenig, wie kriegst du denn dein Leben auf die Reihe??? :D :P
Cloakmaster
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Beitrag von Cloakmaster »

Rohrbacher @ 26 Jan 2022, 02:59 hat geschrieben:

Das würde ein digitales Ticket allerdings irgendwie ad absurdum führen, oder? :D
Ganz und gar nicht. Aber da der Kunde dafür die Verantwortung trägt, sein Ticket jederzeit vorzeigen zu können, möchte er sich eben auch für unwahrscheinliche Eventualfälle absichern.

Wenn ich mit der Bahn fahre, habe ich meistens meinen Laptop dabei - und auf dessen Festplatte eine Kopie des Tickets runtergeladen. Prompt ist es mir schon mal passiert, daß das Handy im Zug vom Tisch flog, das Display schrott, und damit mein eigentliches Ticket nicht mehr lesbar war... Häufiger gibt es Verbindungsprobleme, weil auf der Route der Handyempfang grottig ist - und das Laden/Anzeigen des Ticket bzw der Bahncard schon mal zum Geduldsspeil werden kann.
bestia_negra
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Beitrag von bestia_negra »

Cloakmaster @ 26 Jan 2022, 18:58 hat geschrieben:
Rohrbacher @ 26 Jan 2022, 02:59 hat geschrieben:

Das würde ein digitales Ticket allerdings irgendwie ad absurdum führen, oder? :D
Ganz und gar nicht. Aber da der Kunde dafür die Verantwortung trägt, sein Ticket jederzeit vorzeigen zu können, möchte er sich eben auch für unwahrscheinliche Eventualfälle absichern.
Trotzdem gibt es keinen nachvollziehbaren Grund warum jemand, der sein digitales Ticket nicht vorzeigen kann mehr bezahlen muss als jemand, der sein physisches Ticket nicht vorzeigen kann.

Das ist doch genau das selbe. Beide Kunden haben die Fahrt bezahlt, können aber das Ticket nicht vorweisen. Ob jetzt das Handy kaputt/leer/etc. ist oder die Karte daheim auf dem Tisch liegen geblieben ist, macht doch keinerlei Unterschied.
Cloakmaster
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Beitrag von Cloakmaster »

Wenn man natürlich so doof ist, nicht nur sein Handy zu schrotten, als auch den Backup-Ausdruck zu Hause liegen zu lassen, ist man irgendwann auch wirklich selbst schuld. Das ist mir aber noch nie passiert.

Was das nun mit "mehr bezahlen sollen" zu tun haben soll, bleibt wohl dein Geheimnis. Es muss ja keiner ein Backup anlegen und miführen. Ich würds halt in der Regel tun.
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Cloakmaster @ 26 Jan 2022, 21:00 hat geschrieben: Wenn man natürlich so doof ist, nicht nur sein Handy zu schrotten, als auch den Backup-Ausdruck zu Hause liegen zu lassen, ist man irgendwann auch wirklich selbst schuld. Das ist mir aber noch nie passiert.

Was das nun mit "mehr bezahlen sollen" zu tun haben soll, bleibt wohl dein Geheimnis. Es muss ja keiner ein Backup anlegen und miführen. Ich würds halt in der Regel tun.
Auch mit gesprungenem Bildschirm sollte das Ticket ja noch seine Gültigkeit besitzen. Im Zweifel würde ich mit dem Zub darüber diskutieren und ihn nett über die Situation aufklären. Sollte dann in der Regel kein Problem sein.
Viele Grüße
Jojo423
Cloakmaster
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Beitrag von Cloakmaster »

Ich kann nicht für die Regel sprechen, aber in 100% der Fälle, da ich mit Handy-Ticket unterwegs war, und das Display kaputt ließen die ZuB nicht mit sich reden - kein Ticket bleibt kein Ticket.
Mark82216
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Beitrag von Mark82216 »

Aus dem MVV Gemeinschaftstarif:
Anhang 6 hat geschrieben:(13) 1Kann der Kunde sein HandyTicket mit elektronischer Fahrkarte bei einer Fahrkartenkontrolle nicht vorlegen, ist das erhöhte Beförderungsentgelt in voller Höhe zu bezahlen. 2Bei einem persönlichen Abonnement ermäßigt sich dieser Betrag auf die in den Tarifbestimmungen festgelegte Höhe, wenn die Fahrkarte innerhalb von 14 Tagen bei einem Kundencenter/Reisezentrum des jeweiligen Vertriebspartners vorgelegt
wird.
Demnach ist die IsarCard Abo als HandyTicket dem Papierticket und der Chipkarte gleich gestellt. Die hier mehrfach wiederholte Behauptung, ein leerer Akku würde sofort das volle EBE auslösen, ist falsch und wurde auch nie irgendwo so kommuniziert. Für den Fahrscheinprüfenden ist man natürlich erstmal ohne Fahrkarte unterwegs und er stellt einem die Fahrpreisnacherhebung aus. Aus meiner Sicht ist damit der leere Akku einer zu Hause vergessenen Fahrkarte gleich gestellt.
(14) 1Ist eine elektronische Fahrkarte mit dem Kontrollgerät nicht auslesbar, so wird dem Fahrgast eine Zahlungsaufforderung über ein erhöhtes Beförderungsentgelt gemäß § 9 der Beförderungsbedingungen ausgestellt. 2Der Fahrgast ist verpflichtet, sich binnen 14 Tagen, beginnend mit dem Tag nach dem Feststellungstag, mit dem jeweiligen Vertriebspartner der elektronischen Fahrkarte in Verbindung zu setzen. 3Sofern zum Kontrollzeitpunkt ein persönliches HandyTicket mit gültiger elektronischer Fahrkarte vorlag, wird die Zahlungsaufforderung ohne weitere Kosten für den Fahrgast eingestellt. 4Kommt der Fahrgast dieser Verpflichtung nicht nach, ist die Zahlungsaufforderung des erhöhten Beförderungsentgeltes in voller Höhe zu zahlen.
Soviel zum Thema gesprungenes Display. Der Fahrscheinprüfende hat die FN auszustellen, ohne wenn und aber. Das Ticket ist nach wie vor gültig, muss aber eben nachgereicht werden.

PS: Vielleicht könnte ein Mod/Admin die Diskussion in HandyTicket verschieben.
BG
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Beitrag von BG »

cretu @ 26 Jan 2022, 05:24 hat geschrieben: Auch hier liegt es in meinem Verantwortungsbereich, dass der Akku voll ist und die App funktioniert.
Als Kunde kannst du nicht garantieren, dass eine App, die nicht von dir stammt, funktioniert.

Ich hatte das in anderem Zusammenhang mal: Ein Bug in einer App, in der ein Dokument, das ich vorzeigen musste, enthalten war, hat ab einem bestimmten Datum nicht mehr funktioniert. Diees Problem hatten andere Leute auch, die aus irgendwelchen Gründen (Handyspeicher voll, länger nicht mehr im WLAN gewesen etc.) nicht das neueste Update dieser App installiert hatten. Ich hatte dann zum Glück auch einen Papierausdruck dabei. Wie hätte ich aber den Bug in der App erahnen sollen?

Auch gab es bei der DB ja schonmal das Problem, dass auf einmal alle Tickets im DB-Navigator verschwunden waren. Man kann einfach nicht garantieren, dass eine fremde App korrekt funktioniert.
Nordlicht
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Nordlicht »

Der LK Bad Tölz-Wolfratshausen will zum Dezember 23 nun vollständig in den MVV integriert werden:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wo ... -1.5738127

Die Kochelseebahn wird ausdrücklich erwähnt - und trotz Transit durch den LK Weilheim im MVV tarifiert werden. Die vermutlich wichtigere Oberlandbahnstrecke hingegen wird nicht erwähnt - mal sehen, ob da zwischen Holzkirchen und Reichersbeuern auch so verfahren wird oder ein "MVV-Inseltarif" entsteht.

Ein wenig Ironie des Schicksals ist wohl, dass die tariflichen Vorteile der MVV-Ausweitung durch die Einführung des Deutschlandtickets quasi rechts überholt werden (zumindest für die Fahrgäste mit Zeitkarten).
AK1
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von AK1 »

Der Merkur meint, das ist kein Problem, weil Miesbach und Stadt und Land Rosenheim auch beitreten: https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz ... 46674.html
Wir werden sehen, ob es so kommt...
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Iarn
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Iarn »

Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Cloakmaster
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Cloakmaster »

Gibt es eigentlich schon einen neuen Tarifzonenplan, der die Ringe 7-9 mit abbildet?
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Lazarus
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Lazarus »

Cloakmaster hat geschrieben: 27 Jan 2023, 15:52 Gibt es eigentlich schon einen neuen Tarifzonenplan, der die Ringe 7-9 mit abbildet?
Zum nächsten Fahrplanwechsel. Genau lesen!
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Cloakmaster »

Dann tritt er in Kraft. Normalerweise gibt es aber die Information über zB die neuen Preise halt doch mit mehr, als einer Stunde Vorlauf.

Das neue Zonensystem wurde wie lange, vor dessen Inkrafttreten publiziert? 6 Monate? Eher 8 würde ich sagen. Aber zugegeben, weiß ich es nicht mehr sicher.

Beschlossen wurde es volle 13 Monate vorher, und ich meine, die Infoheftchen etc kamen recht zeitig danach in Umlauf, damit man sich gebührend darauf vorbereiten kann.
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TramBahnFreak
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von TramBahnFreak »

Um die Informationen jetzt in Ordentlich aufbereiteter Form zur Verfügung stellen zu können, hätte man sie vor dem Beschluss erstellen müssen. Das machst mir mal vor. ;)
TheBaxhers
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von TheBaxhers »

Lazarus hat geschrieben: 27 Jan 2023, 16:02 Genau lesen!
Und das von einer Person, die normal dadurch glänzt, verlinkte Quellen gar nicht zu lesen oder bewusst falsch zu interpretieren :lol:
Flo
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Flo »

Mit dem Bergsteigerbus nach Eng/Tirol würde der MVV im Peinzip bis Österreich reichen, wenn der auf ganzer Strecke integriert werden sollte.. Könnte mir für Zone 9 die Tiroler Enklave vorstellen, oder gilt in dem Bereich nicht auch der VVT?
Bin mal gespannt wie die ganzen Linien dann nummeriert sein werden wenn die bisherigen RVO Nummern nicht beibehalten werden
ET 415
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von ET 415 »

Praktisch wäre es auf jeden Fall. Ich glaube aber nicht, dass der MVV-Tarif bis Hinterriß gelten wird. Ich schätze, der gilt dann bis zur Haltestelle Oswaldhütte (letzte Haltestelle vor der Grenze).
Nordlicht
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Nordlicht »

Bezüglich der Liniennummern würde in der bisherigen MVV-Logik ja der 300er-Bereich für den gesamten Landkreis Sinn machen - es gibt in diesem Bereich auf jeden Fall noch genügend freie Liniennummern für die "paar" RVO-Linien, die heute noch vierstellige Nummern haben.
Ausbrechende Verkehre mit nur kleinem MVV-Anteil (wie z.B. die 9608 von Kochel nach Garmisch) behalten vermutlich eher ihre alten Nummern, solange sie nicht komplett im MVV nutzbar sind.
Spannender wird es eher bei weiteren Landkreisen (Rosenheim, Miesbach, Weilheilm), da bleiben eigentlich nur noch vierstellige Nummern, da die "hunderter Blöcke" mit den Bestandskreisen ja allesamt belegt sind.
Flo
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Flo »

Naja, Miesbach könnte auch noch den 300er Block nutzen, Rosenheim könnte sich den 400er Block mit Ebersberg teilen, wird aber glaub ich mit dem Rosenheimer Stadtverkehr schwierig glaub ich, aber da könnte man z.B den Nummernblock 480-499 verwenden. Für den Rest wäre da dann noch ca. 401-409, 415-439 und 470-479 frei. Und Weilheim-Schongau teilt sich dann den 900er Bereich mit Starnberg, Landsberg den 800er mit FFB usw.
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von AK1 »

Flo hat geschrieben: 28 Jan 2023, 03:48 Mit dem Bergsteigerbus nach Eng/Tirol würde der MVV im Peinzip bis Österreich reichen, wenn der auf ganzer Strecke integriert werden sollte.. Könnte mir für Zone 9 die Tiroler Enklave vorstellen, oder gilt in dem Bereich nicht auch der VVT?
Bin mal gespannt wie die ganzen Linien dann nummeriert sein werden wenn die bisherigen RVO Nummern nicht beibehalten werden
Da gilt kein VVT (was auch immer der ENG BUS ist, aber 9569 steht auch drin): https://www.vvt.at/page.cfm?vpath=fahrp ... erzeichnis
Mit Bayern-Ticket, 9-Euro-Ticket etc. war bisher eine Fahrkarte nach RVO-Haustarif ab/bis Oswaldhütte nötig (leider in Österreich ohne Bahncard-Rabatt). Ich gehe mal davon aus, dass das auch zukünftig so sein wird, dass bis dort der MVV-Tarif (genauso natürlich das Deutschlandticket) gilt.
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von ET 415 »

was auch immer der ENG BUS ist, aber 9569 steht auch drin
Der Eng-Bus ist die Linie 9569. Er wird von RVO und DAV vermarktet als "Bergbus Eng":
https://www.dbregiobus-bayern.de/angebo ... steigerbus
https://www.alpenverein-muenchen-oberla ... -karwendel
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von AK1 »

ET 415 hat geschrieben: 28 Jan 2023, 12:34
was auch immer der ENG BUS ist, aber 9569 steht auch drin
Der Eng-Bus ist die Linie 9569. Er wird von RVO und DAV vermarktet als "Bergbus Eng":
https://www.dbregiobus-bayern.de/angebo ... steigerbus
https://www.alpenverein-muenchen-oberla ... -karwendel
Soweit klar... Aber mir ist es um den "ENG BUS" gegangen, den der VVT erwähnt. Denn kenne ich nicht, die Route klingt auch eher seltsam - von Jenbach in die Eng ist es ja auch schwierig auf der Straße.
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von Auer Trambahner »

Flo hat geschrieben: 28 Jan 2023, 10:59 Naja, Miesbach könnte auch noch den 300er Block nutzen, Rosenheim könnte sich den 400er Block mit Ebersberg teilen, wird aber glaub ich mit dem Rosenheimer Stadtverkehr schwierig glaub ich, aber da könnte man z.B den Nummernblock 480-499 verwenden. Für den Rest wäre da dann noch ca. 401-409, 415-439 und 470-479 frei. Und Weilheim-Schongau teilt sich dann den 900er Bereich mit Starnberg, Landsberg den 800er mit FFB usw.
Oder aber man geht doch auf vierstellige Nummern. Wenn das X machbar ist sollte auch eine 1 - 9 voranstellbar sein.
Dann bekommen z.B. die zwei Linien in die Eng und zum Achensee halt die Nummer 3569 und 3550 oder sowas.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
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Re: MVV plant Ausdehnung auf die ganze Metropolregion

Beitrag von AK1 »

Auer Trambahner hat geschrieben: 28 Jan 2023, 13:06
Flo hat geschrieben: 28 Jan 2023, 10:59 Naja, Miesbach könnte auch noch den 300er Block nutzen, Rosenheim könnte sich den 400er Block mit Ebersberg teilen, wird aber glaub ich mit dem Rosenheimer Stadtverkehr schwierig glaub ich, aber da könnte man z.B den Nummernblock 480-499 verwenden. Für den Rest wäre da dann noch ca. 401-409, 415-439 und 470-479 frei. Und Weilheim-Schongau teilt sich dann den 900er Bereich mit Starnberg, Landsberg den 800er mit FFB usw.
Oder aber man geht doch auf vierstellige Nummern. Wenn das X machbar ist sollte auch eine 1 - 9 voranstellbar sein.
Dann bekommen z.B. die zwei Linien in die Eng und zum Achensee halt die Nummer 3569 und 3550 oder sowas.
Das X ist m.E. nur Marketing. Zur Unterscheidung ist es nicht nötig. Ich nehme an, es ist Absicht, dass die Busse Nummern haben, die ansonsten nicht vergeben sind - somit reichen bisher drei Stellen aus um eine Linie eindeutig zu bestimmen.
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