Du musst dir das ähnlich vorstellen wie am Marienplatz. Nur eben nicht mit je einem Gleis, sondern mit zwei. Umsteigen direkt kann man ja trotzdem.
Möglicher Regionalzughalt Poccistraße
Re: Möglicher Regionalzughalt Poccistraße
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Re: Möglicher Regionalzughalt Poccistraße
Die Länge und Breite der zur Verfügung stehenden Fläche? Die U3/U6 muß doch noch dazu direkt aus einer Kurve kommend den Bahnhof anfahren? Das wird möglicherweise zu eng für Richtungsbahnsteige.
Und die Umstiegewege wären 1 Ebene kürzer.
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Möglicher Regionalzughalt Poccistraße
Mir schon klar, dass es wie die S-Bahn am Marienplatz gelöst wird, dort hat man wirklich Platzprobleme.
Der neue Halt befindet sich direkt westlich der Gleisharfe von München Süd, da ist jede Menge Platz.
Wenn ich mir ansehe, wie viele ,, Katakomben " es in vertikal gebauten Stationen, wie Max-Weber-Platz, Hauptbahnhof, OEZ usw. gibt, dürfte es auch nicht günstiger sein.
Generell ist das vertikale in die Tiefe teuer.
Der neue Halt befindet sich direkt westlich der Gleisharfe von München Süd, da ist jede Menge Platz.
Wenn ich mir ansehe, wie viele ,, Katakomben " es in vertikal gebauten Stationen, wie Max-Weber-Platz, Hauptbahnhof, OEZ usw. gibt, dürfte es auch nicht günstiger sein.
Generell ist das vertikale in die Tiefe teuer.
-
Cloakmaster
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 10347
- Registriert: 25 Jan 2004, 17:09
Re: Möglicher Regionalzughalt Poccistraße
Sehe ich auch so. Ich kann nicht erkennen, warum es in dieser Tiefenlage Platzprobleme in der Breite geben sollte, um die vier Gleise nebeneinander zu platzieren. Dafür muss man volle 10 Meter zusätzlich in die Tiefe gehen für die -3 Ebene, Fluchtwege etc inklusive.
Auch beim S-Bf Marienplatz wäre nach meiner Auffassung auch genug Platz in der Breite gewesen. Was sollte denn unter dem Platz so im Wege liegen? Keller können es eher nicht sein, und Tiefgarage hat es da auch nicht. Hier aber musste man für die U-Bahn eh deutlich in die Tiefe gehen, und vermutlich hat es sich deswegen angeboten, diese Doppelstock-Lösung zu realisieren. Vor allem konnte man damit aus beiden Richtungen zeitgleich schön viele Umsteiger zur U-Bahn leiten, weil die die aus Richtung Hbf nicht mit denen aus Richtung Ostbf in die Quere kommen, und einen Rückstau auf dem Bahnsteig, vor der Rolltreppe bilden.
Durch den Turmbahnhof wird es zumindest schwieriger hier Züge (w)enden zu lassen. Ok, die Möglichkeit besteht ja eh eine Station weiter am Harras, und auch an der Brudermühlstraße, von da her mag das jetzt nicht der große Faktor sein.
Die nahen Kurven der Verzweigungsstrecke sehe ich auch nicht so wirklich, wie man ja auch an den Planzeichnungen sehen kann, sind die Bogenradien doch recht großzügig gewählt.
Unterm Strich sehe ich eher wenig, was für die Lösung eines Turmbahnhof spricht. Aber die Planer werden das sicher nicht zum Spaß machen, und als Laie bewertet man Dinge oft anders, als der Fachmann.
Wenn man jetzt unterstellt, der IPPC wird vorerst ohne U9 gebaut, lässt man dann auf beiden Ebenen je ein Gleis als Vorleistung frei, oder legt man es so an, daß man die untere Ebene vorerst ungenutzt lässt - was natürlich dann zu mehr Aufwand führt, wenn dann die U9 nachgerüstet wird.
Die Altstrecke inklusive beider Bahnhöfe soll ja bestehen bleiben, und auch weiter befahrbar bleiben, nur eben ohne Halt, und ohne Publikumsverkehr. Zumindest Implerstr. könnte dann eine tolle Eventlocation werden. Poccistr. wohl weniger. Wenn Events gingen, dann ginge auch der Bahnhof, und der ganze Zirkus wäre so gar nicht notwendig.
Auch beim S-Bf Marienplatz wäre nach meiner Auffassung auch genug Platz in der Breite gewesen. Was sollte denn unter dem Platz so im Wege liegen? Keller können es eher nicht sein, und Tiefgarage hat es da auch nicht. Hier aber musste man für die U-Bahn eh deutlich in die Tiefe gehen, und vermutlich hat es sich deswegen angeboten, diese Doppelstock-Lösung zu realisieren. Vor allem konnte man damit aus beiden Richtungen zeitgleich schön viele Umsteiger zur U-Bahn leiten, weil die die aus Richtung Hbf nicht mit denen aus Richtung Ostbf in die Quere kommen, und einen Rückstau auf dem Bahnsteig, vor der Rolltreppe bilden.
Durch den Turmbahnhof wird es zumindest schwieriger hier Züge (w)enden zu lassen. Ok, die Möglichkeit besteht ja eh eine Station weiter am Harras, und auch an der Brudermühlstraße, von da her mag das jetzt nicht der große Faktor sein.
Die nahen Kurven der Verzweigungsstrecke sehe ich auch nicht so wirklich, wie man ja auch an den Planzeichnungen sehen kann, sind die Bogenradien doch recht großzügig gewählt.
Unterm Strich sehe ich eher wenig, was für die Lösung eines Turmbahnhof spricht. Aber die Planer werden das sicher nicht zum Spaß machen, und als Laie bewertet man Dinge oft anders, als der Fachmann.
Wenn man jetzt unterstellt, der IPPC wird vorerst ohne U9 gebaut, lässt man dann auf beiden Ebenen je ein Gleis als Vorleistung frei, oder legt man es so an, daß man die untere Ebene vorerst ungenutzt lässt - was natürlich dann zu mehr Aufwand führt, wenn dann die U9 nachgerüstet wird.
Die Altstrecke inklusive beider Bahnhöfe soll ja bestehen bleiben, und auch weiter befahrbar bleiben, nur eben ohne Halt, und ohne Publikumsverkehr. Zumindest Implerstr. könnte dann eine tolle Eventlocation werden. Poccistr. wohl weniger. Wenn Events gingen, dann ginge auch der Bahnhof, und der ganze Zirkus wäre so gar nicht notwendig.
Re: Möglicher Regionalzughalt Poccistraße
Ich weiß nicht wie du dir da 4 Gleise in der Breite vorstellt. Ich glaube jeder Bauingenieur oder -planer ist froh, wenn er in München lieber 10 Meter tiefer bauen muss als Gebäude wie die Bahndirektion in Stuttgart aufwendig unterbauen und anheben muss.
Und nach dem Marienhof und Hbf dürfte sich ja auch genügend Expertise bei den Baufirmen aufgebaut haben.
Und nach dem Marienhof und Hbf dürfte sich ja auch genügend Expertise bei den Baufirmen aufgebaut haben.