München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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Rohrbacher
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rohrbacher »

Rev hat geschrieben: 26 Mär 2026, 15:29 Solange die Scheibe Strukturell intakt ist eher unproblematisch
Und um genau das im Einzelfall beurteilen zu dürfen und um die Reparatur ECM-mäßig nachweisen zu können, befürchte ich, braucht's jemanden mit Berechtigung. Jedenfalls hab' ich davon auch schon gehört. Wie bei den Feuerlöschern. Leute, wir sind ja nicht auf Taka-Tuka ... :-)
4002
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von 4002 »

andreas hat geschrieben: 26 Mär 2026, 16:13
4002 hat geschrieben: 25 Mär 2026, 13:07 Beim Pkw führt Verschleiß nicht zum erlöschen der Betriebserlaubnis, auch wenn es dadurch erstmal zu einer Verschlechterung der Emissionen gibt.
Dafür gibt es, die zugegebenermaßen sehr lasche, Abgasuntersuchung.
kannst ja mal schauen ob du mit gesplittereten Scheiben TÜV bekommst
Genauso bekommt man mit einem defekten Abblendlicht keine HU und dennoch darf ich mit dem Mangel bis zur Möglichkeit einer Reparatur weiterfahren.
Rev
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rev »

Also im FV müsste das jeder Zug Chef und Lokführer könnenn... Wie gesagt scheibe muss noch einigermaßen stabil sein...

Heute gibt es auf dem 59160 mal Kapazität satt zwei Twindex 5 und 6 teilig gibt es heute zu bewundern und beide Zugteil offen. Es sitzen Eishockey Fans drin eventuell ist das bewusst so..

Bin mir adhock nicht mal sicher ob 11 teilig wirklich überall so sauber hin passt 12 teilig war meine ich zu lange. Paindorf hat 180 190 werden gebraucht. Ingolstadt Hbf wird auf Gleis 6 mit 193 m auch spannend.
Rev
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rev »

In reichertshausen hat es schon mal nicht gepasst
Martin H.
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Martin H. »

Ne, zehn Wagen ist das normale Maximum, eigentlich 4+6-Teiler....

Kleben, ich werde nochmal nachfragen.
Rohrbacher
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rohrbacher »

Der heute so gelaufene 11-Teiler-Twindexx (291 m, abzüglich Abstand der jeweils letzten Türen von der Schaku) geht, wenn man nordwärts in Reichertshausen (273 m), Pfaffenhofen (274 m) und Rohrbach (273 m) hinten eine Tür sichert. In Dachau Bf (360 m) geht's eh, in Petershausen (280 m), Paindorf (282 m) und Baar-Ebenhausen (280 m) wahrscheinlich mit etwas Zielen.
nürnbergmünchen
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von nürnbergmünchen »

Am Dienstag früh gegen 07:15 Uhr kam der verspätete 2-Teilige RE1 aus München mit satten 2 mal 6er Twindexx in Ingolstadt an. Ich wollte erst meinen Augen nicht glauben.
Vermute der hintere Wagen war verschlossen, aber konnte es nicht sehen.

Das ist mal ne Kapazität, die ich mir zwischen Ingolstadt und München in Lastrichtung wünschen würde!
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von GT6M »

nürnbergmünchen hat geschrieben: 14 Mai 2026, 09:23 Am Dienstag früh gegen 07:15 Uhr kam der verspätete 2-Teilige RE1 aus München mit satten 2 mal 6er Twindexx in Ingolstadt an. Ich wollte erst meinen Augen nicht glauben.
Vermute der hintere Wagen war verschlossen, aber konnte es nicht sehen.

Das ist mal ne Kapazität, die ich mir zwischen Ingolstadt und München in Lastrichtung wünschen würde!
Wie geht das? 2x6er Twindexx macht ca. 325m Zuglänge also knapp 50m zulang
Rev
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rev »

Man hält halt anders...

Ich bin mir da auch ned so sicher ob da jedes mal wirklich abgeschlossen wird. Theoretisch müsste man hinten zu machen um Regelkoform zu bleiben. Auch mit H Tafeln etc...

Aber interessant ist die Häufigkeit der Doppeltraktion in letzter Zeit schon. Durfte man das ne Zeit nicht mehr? Hab das eigentlich nur ma Anfang und jetzt gesehen dazwischen eigentlich nie.
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Iarn
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Iarn »

Vielleicht bereitet man sich gedanklich schon mal drauf vor, dass mit den sich möglichen Markteintritten im Fernverkehr die Trassen München Ingolstadt rarer werden und längere Züge fahren müssen.
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rev »

Hm ja das macht mir auf der Strecke auch langsam sorgen... Im schlimmsten Fall geht es dann bei jedem Bahnhof in die überholung...

Man bräuchte ne NBS oder noch zwei Gleise.

Wenn bis Petershausen 4 Gleisig ist könnte man den Regio vor die Sbahn setzten und dadurch mehr Kapazität schaffen..
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von uferlos »

Rev hat geschrieben: 14 Mai 2026, 21:51 Hm ja das macht mir auf der Strecke auch langsam sorgen... Im schlimmsten Fall geht es dann bei jedem Bahnhof in die überholung...

Man bräuchte ne NBS oder noch zwei Gleise.

Wenn bis Petershausen 4 Gleisig ist könnte man den Regio vor die Sbahn setzten und dadurch mehr Kapazität schaffen..
Mit dem aktuellen Spar-Ausbau hat man aber nicht durchgehend 4 Gleise. An den nächsten Wochenenden merkt man die Konsequenzen.... Regio soll aufs S-Bahn Gleis, die S-Bahn muss fast komplett raus.
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Iarn
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Iarn »

Danke für die Info.
Ja für solche Späße wären 2 durchgehende S Bahn Gleise das absolute Minimum.
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Rohrbacher
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Rohrbacher »

uferlos hat geschrieben: 15 Mai 2026, 05:59 Mit dem aktuellen Spar-Ausbau
Iarn hat geschrieben: 15 Mai 2026, 08:49 Ja für solche Späße wären 2 durchgehende S Bahn Gleise das absolute Minimum.
Ja, letztens stand ich stadtauswärts über eine halbe Stunde (!) in Röhrmoos, weil laut Tf-Durchsage in Petershausen beide Gleise belegt waren und ein Zug davon (der Gegenzug, den wir abwarten hätten sollen) defekt. Es hätten selbst vier Gleise Dachau-Petershausen nur eingeschränkt geholfen, wenn in Petershausen der S-Bahnhof voll ist bzw. eine RB hinter einer solchen S-Bahn steht, die nicht weiterfahren kann, außer an den Regionalbahnsteig und dann zum Wenden weiter nach Reichertshausen, um nicht mehr im Weg zu stehen. :-) Es gibt ja keine Verbindung vom Regionalbahnsteig 4 zurück zur S-Bahnwendeanlage.

Allgemein ist das Problem nicht nur die Streckenauslastung, sondern auch, dass die Bahnhöfe zu wenige Gleise und zum Teil fehlende Weichenverbindungen haben, wenn man davon ausgeht, dass mal mehr Auslastung ist als im Regelfahrplan steht, ein Zug defekt ist oder irgendwo gebaut wird. Es gibt in keinem Bahnhof ein Gleis "zu viel". Früher konnten in Rohrbach ein Skl, eine, zwei, drei, zehn Rangierloks und zig Güterwagen parken, in Gleis 1 ein Sonderzug stehen und von mir aus in Gleis 4 ein Güterzug in der Überholung ohne dass der Regelverkehr München-Ingolstadt das gemerkt hat. Es gab sogar für Gleis 1 ein Umsetzgleis ohne dass man das durchgehende Hauptgleis oder irgendeins der Abstellgleise mitbenutzen musste!
Iarn hat geschrieben: 14 Mai 2026, 15:17 Vielleicht bereitet man sich gedanklich schon mal drauf vor, dass mit den sich möglichen Markteintritten im Fernverkehr die Trassen München Ingolstadt rarer werden und längere Züge fahren müssen.
Das ist doch längst passiert. Die HVZ-Verstärker gibt's ja größtenteils schon nicht mehr und in Paindorf wird wegen Überholung nur noch zweistündlich gehalten. Deswegen fahren ja bereits jetzt mehr 8- und 10-Teiler, manchmal 12-Teiler, wenn sich gerade umlaufmäßig mit den verschieden langen Einheiten anders gerade nicht ausgeht. Zum neuen Vertrag wird der Bestand ja nochmal um u.a. weitere 4-Teiler aufgestockt. Dann soll in der HVZ ein Großteil der Züge als 10-Teiler fahren.
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Iarn
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von Iarn »

Da eine Neubaustrecke Ingolstadt München zwar wünschenswert ist aber erst langfristig zu realisieren bleiben aus meiner Sicht zwei mittelfristig realistische Optionen:

Man schlägt die S-Bahn Gleise Dachau Petershausen dem restlichen Verkehr zu und erweitert die Ostseite um Ausweichgleise und Bahnsteige. Betrieblich wären dann die Halte zwischen Dachau und Petershausen RB während die S-Bahnen alle nach Altomünster fahren.
Man baut die S-Bahn viergleisig bis Petershausen und setzt eine sinnvolle Überleitung ans Nordende von Petershausen. Dann könnte man Express S-Bahnen bis Rohrbach ggf. Ingolstadt fahren.

Für beides wären natürlich möglichst viele Überholbahnhöfe auf der gesamten Strecke gut vor allem um dne eher zur Regel gekommen Störfall halbwegs glimpflich zu überstehen.

weiterhin ist es dringend notwendig den Korridor Regensburg - Mühldorf - Rosenheim zu elektrifizieren, um Güterzüge östlich vorbeileiten zu können.
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Re: München-Nürnberg-Express (MüNüX)

Beitrag von anian »

Iarn hat geschrieben: 15 Mai 2026, 11:10 weiterhin ist es dringend notwendig den Korridor Regensburg - Mühldorf - Rosenheim zu elektrifizieren, um Güterzüge östlich vorbeileiten zu können.
Auch da braucht es mehr als nur eine Elektrifizierung. Mühldorf-Rosenheim ist eingleisig und man müsste in Rosenheim fast alle Gleise kreuzen, um in Richtung Kufstein zu kommen. Für Richtung Salzburg wäre Mühldorf-Freilassing interessanter (kürzer), dort ist aber immerhin der Ausbau schon geplant.

Würde das die Strecke Ingolstadt-München aber überhaupt nennenswert entlasten? Ich weiß nicht, wie viele Güterzüge dort aktuell fahren, aber könnte mir vorstellen, dass man einfacher mehr über Augsburg fahren könnte, als über Mühldorf. Gerade weil in München oft auch Übergaben stattfinden, die man sonst z.B. nach Kufstein verlegen müsste
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