Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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DSG Speisewagen
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Beitrag von DSG Speisewagen »

146225 @ 31 Jan 2017, 20:41 hat geschrieben: Rheinland-Pfalz macht ernst: Reaktivierung Zweibrücken <-> Homburg wird weiter vorangetrieben.
Ich verstehe nicht wieso Rheinland-Pfalz hier nicht auf das Saarland mehr Druck ausgeübt hat, das zieht sich ja schon seit Jahren hin, dabei gehört das Saarland (das es historisch gar nicht gibt) eh fusioniert mit RP.

Man könnte z. B. die S-Bahn in Bruchmühlbach enden lassen oder die Strecke Zweibrücken - Homburg komplett ohne Halt im Saarland (außer Homburg) befahren, dann könnte RP es notfalls alleine durchziehen.

Ein Kasperltheater was das Saarland hier betreibt.
Trassengebühren halbieren! Schwerverkehrsabgabe ab 3,5t für Lkw und Busse einführen! Infrastrukturausbau, Knotenausbau, Kapazitätsausbau! Verminderter Mehrwertsteuersatz für alle Zugfahrkarten! Fahrgastrechte für alle Verkehrsträger gleich!
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Beitrag von 146225 »

146225 @ 31 Jan 2017, 19:41 hat geschrieben: Rheinland-Pfalz macht ernst: Reaktivierung Zweibrücken <-> Homburg wird weiter vorangetrieben.
Und schon geht wieder das typisch deutsche Getrödel los - jetzt sind wir schon bei 2025. :angry:
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Beitrag von 146225 »

Rheinland-Pfalz bleibt weitestgehend bei 55 cm hohen Bahnsteigen.
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Beitrag von 146225 »

Obermoselstrecke: Ab 2025 eventuell regelmäßige durchgehende Reisezüge von Trier über Thionville nach Metz?
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Beitrag von Trapeztafelfanatiker »

146225 @ 8 Aug 2018, 20:21 hat geschrieben: Obermoselstrecke: Ab 2025 eventuell regelmäßige durchgehende Reisezüge von Trier über Thionville nach Metz?
Das wäre mehr als notwendig, gerade in einem gemeinsamen Europa sollten solche Verbindungen selbstverständlich sein.

Interessant ist auch der Abschnitt zur Elektrifizierung. Da braucht es auch Konzepte.
Auf jeden Fall, meiner Meinung nach, elektrifiziert werden muss die Eifelstrecke von Trier nach Köln und Niederlahnstein - Gießen.
Catracho
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Beitrag von Catracho »

Trapeztafelfanatiker @ 9 Aug 2018, 23:47 hat geschrieben: Auf jeden Fall, meiner Meinung nach, elektrifiziert werden muss die Eifelstrecke von Trier nach Köln und Niederlahnstein - Gießen.
Bist Du verrückt? Dann könnte man dort ja überregionalen Güterverkehr fahren und das ist den armen Anwohnern, die ja alle dort entweder vor dem Bau der Eisenbahn bereits gewohnt haben oder aber mit Waffengewalt gezwungen werden, neben den Gleisen zu wohnen, nicht zuzumuten.

Mfg
Catracho
Theirs not to reason why, theirs but to do and die. - Alfred Tennyson
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Beitrag von 146225 »

WLAN-Nachrüstung auch für die SÜWEX-429/829.
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Beitrag von 146225 »

Wer sich in Baden-Württemberg nicht mit der Dachmarke bwegt anfreunden kann: Dann geh' doch zu ... nein, nicht zu Netto, sondern zu den Rheinland-Pfälzern und deren neuer Landesdachmarke für Mobiltät: ROLPH
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218 466-1
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Beitrag von 218 466-1 »

146225 @ 3 Jun 2019, 12:59 hat geschrieben:Wer sich in Baden-Württemberg nicht mit der Dachmarke bwegt anfreunden kann: Dann geh' doch zu ...
Von einem bekennenden bwegt Befürworter hatte ich beim lesen schon das hier befürchtet. :ph34r:
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Beitrag von S-Bahn-Customer »

Wird es in absehbarer Zeit noch eine Süwex-Verbindung von Neustadt nach Mannheim zwischen 6 und 7 Uhr geben?
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Regiotraindriver
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Beitrag von Regiotraindriver »

Solange es den EC 217 gibt mit Sicherheit nicht.

Von 05:51 bis 07:17 fahren zwei RE, ein EC und vier S-Bahnen nach Mannheim sowie eine RB nach Lu BASF
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Beitrag von S-Bahn-Customer »

Das hatte ich auch fast vermutet, die Streckenbelegung um die Uhrzeit ist wohl auch einfach zu hoch.

Die Verbindungen sind mir soweit bekannt, vom Komfort und Fahrtdauer liegt aber der Süwex ohne Zweifel über jeder S-Bahn.
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Beitrag von S-Bahn-Customer »

Hallo,

wie ist eigentlich der derzeitige Stand mit dem ETCS-Ausbau zwischen Neustadt-Böbig und Ludwigshafen?

Warum müssen die Züge auf Gleis 2 (von der Umfahrung Schifferstadt kommend) zwischen Limburgerhof und Ludwigshafen-Rheingönheim immer so stark runterbremsen?
Ist dies dem Weichenübergang von 4 auf 3 Schienen geschuldet?

In der Gegenrechnung können diese ungebremst fahren.


Wird es zwischen Neustadt und Kaiserslautern noch weitere Maßnahmen geben um die Reisezeit verkürzen zu können?
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von S-Bahn-Customer »

Gibt es hierzu keine Informationen?
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Iarn
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von Iarn »

Hier im Forum gibt es relativ wenige User aus der Region. Versuch es vielleicht noch mal bei Drehscheibe Online,
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von 146225 »

Wie Onkel ROLPH pressemitteilt wurde das "MoselLux" - Netz, also der Regionalverkehr mit ET an der Mosel und nach Luxemburg außerhalb der Süwex-Züge ab 12/2024 in 3 Betriebsstufen an DB Regio vergeben. Es muss bis 2029 noch die "Moselwein-Bahn" von Pünderich bis Traben-Trarbach unter Draht gebracht werden. Bereits ab 2024 dabei ist die zu reaktivierende "Trierer Weststrecke", wo die RB 83 verkehren wird.

Fahrzeugseitig werden Stadler Flirt die jetzt verkehrenden 442 und 650 ablösen, für die RB 83 ist aufgrund der Durchbindung bis/ab Luxembourg eine Kooperation mit der CFL und deren Fahrzeugen (= Stadler KISS) vorgesehen.
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Re:

Beitrag von 146225 »

146225 hat geschrieben: 13 Apr 2018, 18:07
146225 @ 31 Jan 2017, 19:41 hat geschrieben: Rheinland-Pfalz macht ernst: Reaktivierung Zweibrücken <-> Homburg wird weiter vorangetrieben.
Und schon geht wieder das typisch deutsche Getrödel los - jetzt sind wir schon bei 2025. :angry:
Es wird 2026 mit kleinen Änderungen:

https://www.deutschebahn.com/pr-frankfu ... gt-9715826
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Rohrbacher
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von Rohrbacher »

2024 drohen tiefe Einschnitte in das Zugangebot

"2024 drohen im Pfälzer Bahn-Regionalverkehr massive Einschnitte, wenn die Mittel, die den zuständigen Zweckverbänden dafür zur Verfügung stehen, nicht deutlich aufgestockt werden. (...) Wenn nicht mehr Geld ins System komme, werde der Zweckverband den Zugverkehr auf Zweigstrecken wie nach Kirchheimbolanden und Bad Bergzabern abbestellen müssen, betonte er. Besonders pikant: An der Strecke nach Bad Bergzabern liegt Barbelroth, die Heimatgemeinde von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP). „Der Bundesverkehrsminister hat es in der Hand, ob sein Wohnort weiter mit der Bahn zu erreichen ist“, sagte Brechtel. (...) Hintergrund solcher Szenarien ist die enorme Finanzlücke, die sich bei den beiden rheinland-pfälzischen Zweckverbänden auftut, die für den regionalen Zugverkehr zuständig sind. Brechtel bezifferte diese Lücke für 2024 auf über 150 Millionen Euro. 2025 werde das jährliche Delta zwischen der Regionalisierungsmittelzuweisung an Rheinland-Pfalz und der mittelfristigen Finanzplanung der beiden Zweckverbände voraussichtlich schon rund 180 Millionen Euro mit steigender Tendenz betragen."

Hervorhebung durch mich. Für mich liest sich das auch nach einer Art Retourkutsche für die Willensbekundung Wissings an der Anzahl der Aufgabenträger und der Komplexität der Verwaltungsstrukturen die Säge anzusetzen.

Aber seltsam, ich dachte immer, das Stilllegungsgespenst ging nur bei der politisch durchsetzten Bundesbahn mit ihrem gigantischen Wasserkopf um und heute sei alles viel besser und es wird mit jeder Ausschreibung einfach immer noch günstiger, effizienter, toller ... :roll:
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von 146225 »

Es steht Rheinland-Pfalz ja frei, das Versagen des Bundes auch mit Landesmitteln auszugleichen.

Wenn man die in Mainz glaubt nicht zu haben, darf man sich gerne die Frage stellen, ob man 2040ff. noch genug Geld haben wird, die Folgeschäden des Klimawandels auszugleichen.
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Rohrbacher
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von Rohrbacher »

146225 hat geschrieben: 06 Jan 2023, 19:28 Es steht Rheinland-Pfalz ja frei, das Versagen des Bundes auch mit Landesmitteln auszugleichen
... und damit dieses "Versagen des Bundes" de facto zu legitimieren?
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Iarn
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von Iarn »

Wobei der Nahverkehr ja eigentlich mal zur Ländersache erklärt wurde und der Bund schießt Mittel zu. Leider ist das eins der vielen Facetten, wo die Bahnreform vergeigt wurde. Diese Konstruktion ist leider drauf ausgelegt, von jedem anders interpretiert zu werden.
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Rohrbacher
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von Rohrbacher »

Iarn hat geschrieben: 06 Jan 2023, 19:59 Wobei der Nahverkehr ja eigentlich mal zur Ländersache erklärt wurde und der Bund schießt Mittel zu.
Nein, die Lasten trägt weiter der Bund, es wurde lediglich das Ausgeben der Bundesmittel auf die Länder übertragen. Die Länder hätten damals sicher nicht zugestimmt, wenn der Bund einfach die Lasten ohne entsprechenden Ausgleich auf die Länder geschoben hätten. Sowas klappt normalerweise nie. ;-)

Das Problem ist eher, dass bei sehr vielem nicht genau definiert ist, was im Detail eigentlich genau die Aufgabe des Bundes (also wofür müssen die Regionalisierungsmittel reichen), der Länder oder gar der Zweckverbände, Verbünde, Kreise und Kommunen ist. Bayern beharrt deswegen weitgehend darauf das Angebot auf dem Streckennetz von 1996 (also ohne Reaktivierungen) zu entwickeln, überall wird gestritten, wer für Infrastruktur, z.B. Elektrifizierungen zahlen muss, was ist SPNV, SPFV ... das läd zu ewigen Schwarze-Peter-Spielen ein, schon lange bevor irgendwas ausgeschrieben und dabei viel Geld sinnfrei versenkt wird.

Es ist halt lustig, wir haben derzeit genau die gleiche Diskussion wie spätestens ab 1964 schonmal: Shit, das Defizit steigt und steigt! Nur dass zusätzlich noch Geld bei Rosinenpickern landet, durch den Wettbewerb und die Trennung von allem und jedem noch viel mehr Geld versenkt wird und viel weniger Synergien möglich sind und durch Deregulierung der (Langstrecken-) Güterverkehr auch nix mehr zum Querfinanzieren bringt, das fahren ja fast alles die Privaten. Tja. Und dass der Staat meinetwegen an anderer Stelle Ölfirmen hat oder profitable Beteiligungen an Mercedes & Co., das ist hierzulande auch pfui, Gewinne haben schließlich nur die Privaten zu haben, der Staat hat nur möglichst billig alles bereitzustellen, wir wundern uns nur, warum z.B. gewisse Golfstaaten im Extremfall so viel Kohle einnehmen und quasi null Steuern nehmen. Bei uns wird nur den Bürgern geraten in Aktien zu investieren, aber wehe der Staat will mitmischen, um da Geld für SPNV, Rente & Co. "abzugreifen". Das kann nicht funktionieren.
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Re: Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland

Beitrag von 146225 »

Von Koblenz via(s) die rechte Rheinstrecke in Zu(g)kunft auch mit 8 neuen Stadler Flirt XL.
https://www.stadlerrail.com/media/pdf/m ... xpress.pdf
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