Wettbewerbsprojekte der BEG

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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Iarn
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Bis Schwandorf alternierend ja die Hofer Züge mit den Prager Zügen auf einer Trasse.
Das ist Gegenüber dem heutigen Flügeln immer noch ein Fortschritt.
Und für mehr Trassen reiht es vermutlich im Süden der KBS930 nicht.
Da wird vermutlich erst Bewegung rein kommen, wenn es eine Kombitrasse zwischen der NBS München Ingolstadt bis Neufahrn gibt.
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NIM rocks
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von NIM rocks »

146225 hat geschrieben: 07 Nov 2023, 05:13 Wer im Jahr 2023 noch 2-Stunden-Takte ausschreibt, sollte ganz dringend damit beginnen, sein Leben bzw. seinen politischen Auftrag endlich auch an das Jahr 2023 ff. anzupassen.
Iarn hats bereits gesagt. Die 930 ist einfach voll. Lange Blöcke Obertraubling-Landshut, wenige Trassen Landshut-Freising, bumsvoll Neufahrn-Feldmoching. Abhilfe schafft nur ein Aus-/Neubau.
Und wer die Ausschreibung gewonnen hat, das wissen wir dann, wenn die BEG den Zuschlag nach Ablauf der Einspruchsfrist vergeben kann.
Danke...
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Rohrbacher
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Rohrbacher »

146225 hat geschrieben: 07 Nov 2023, 05:13 Wer im Jahr 2023 noch 2-Stunden-Takte ausschreibt
Es fährt ja auch sonst gar nichts ...
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Iarn
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Neuausschreibung München - Nürnberg und Augsburg - Nürnberg

https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettb ... s-Altmuehl

Auffälligste Änderung Stundentakt Nürnberg - Ingolstadt Über die SFS
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panurg
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von panurg »

Habe ich richtig herausgelesen, dass für den RE1 660 Sitzplätze gefordert werden?
Damit würde ja der 6-teilige Desiro HC analog zum FTX-Netz (600+34) nicht in Frage kommen, abgesehen einmal von der dort bislang nicht verbauten LZB-Fahrzeugeinrichtung.
Umgekehrt bezweifle ich, dass mit den vorhandenen sechs Škoda-Garnituren ein stabiler Stundentakt fahrbar wäre, selbst wenn diese zuverlässig liefen.

Welche Optionen stünden also noch im Raum? Das müssten bei reinen Elektrotriebzügen dann ja schon fast 7-teilige Fahrzeuge sein...
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Tram-Bahni »

panurg hat geschrieben: 07 Mär 2024, 23:59 Umgekehrt bezweifle ich, dass mit den vorhandenen sechs Škoda-Garnituren ein stabiler Stundentakt fahrbar wäre, selbst wenn diese zuverlässig liefen.
Die sind mit Baujahr vor 2020 sowieso raus.
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Rohrbacher »

panurg hat geschrieben: 07 Mär 2024, 23:59 Welche Optionen stünden also noch im Raum?
Neubau Baureihe 102.1 samt Wagen des selben Herstellers? :lol:
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Netzplaner »

Rohrbacher hat geschrieben: 08 Mär 2024, 07:30
panurg hat geschrieben: 07 Mär 2024, 23:59 Welche Optionen stünden also noch im Raum?
Neubau Baureihe 102.1 samt Wagen des selben Herstellers? :lol:
Das wird Skoda womöglich nicht nochmal anbieten.

660 Pl. und 76 cm Einstiege und NBS-tauglich gibts als Triebzug tatsächlich noch nicht. Also entweder ringt sich Siemens doch dazu durch, einen siebenteiligen Desiro HC zu bauen (mit nur einer Tür in den Endwagen wegen der Bahnsteiglänge?) - oder Stadler konzipiert einen NBS-tauglichen KISS mit 76er-Einstiegen. Ob sie das für 7 solcher Züge machen würden?

Oder - was ich vermute - die BEG geht doch auf ca. 600 Pl. runter, um den Desiro HC sechsteilig analog RE 19/29 zu ermöglichen. Aber das sind halt weniger Plätze als bisher.
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Rohrbacher »

Netzplaner hat geschrieben: 09 Mär 2024, 13:18 Oder - was ich vermute - die BEG geht doch auf ca. 600 Pl. runter
Das wüsste die BEG aber nicht erst, wenn sie die Ausschreibung so rausgibt. ;-)

Ich würde also sagen, die BEGler wollen das wirklich wieder so. Wenn ich mir das überlege, scheint mir die geforderte Sitzplatz-, aber auch Mehrzweck-Kapazität ggf. wieder nur als Lok-Wagenzug sinnvoll. Das Problem sind auch die 76 cm. Wenn du einen Stadler KISS umbaust, dürften da im Oberstock die Querplätze wieder wegfallen, wegen der längerten Rampen unten wird's vermutlich auch nicht besser. Deswegen baut der Skoda das ganze ja anders auf. Auch mit mittlerweile verfügbaren Fahrzeugplattformen, die wegen der Technik aber alle teilweise "Einstos" eingereiht haben, könnt's mit der vorhandenen Längeneinschränkung genauso schwierig werden, die Kapazität zu erreichen. Und damit ist die Ausgangslage wieder wie 2013, es wird also ein Konstrukteur gesucht, der für diesmal ganze 7 Züge was baut, was es noch nicht gibt ...

Ohne Witz: Ich würde einen anderen Konstrukteur den konstruktiv quasi gleichen Wendezug mit ähnlichem Layout nochmal bauen lassen, nur die mehr oder weniger bekannten großen und kleinen Umsetzungsfehler halt diesmal vermeiden. Siemens kann doch sicher auf Basis der vorhandenen Vectrain-Wendezüge Wagen analog zum Skoda-Muster aufbauen, dann braucht man das Thema Traktion und Software nicht mehr anfassen.
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Iarn
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Wie lang dürfen die Züge denn auf der Strecke eigentlich sein?
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Rohrbacher »

Die SFS-Bahnsteige in Ingolstadt Nord haben 171 m. Weil das Signal direkt am Bahnsteigende steht, kann da auch vorne kein Meter überstehen. In der anderen Richtung reicht's auch nur gerade so für eine Lok.
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Danke
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von TomB »

Weiß jemand, weshalb bei der Ausschreibung "Expressverkehr Ostbayern" (München - Hof), der Zuschlag auf jetzt erst Ende 2024 verschoben wurde?

Ursprünglich war Ende 2023 geplant:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/press ... -ostbayern

Im Vergabeverfahren steht allerdings jetzt dieses Datum:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettb ... bayern-evo


(selbiges trifft auch auf die Ausschreibung nach Prag zu)
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Alex101 »

TomB hat geschrieben: 19 Mär 2024, 17:00Weiß jemand, weshalb bei der Ausschreibung "Expressverkehr Ostbayern" (München - Hof), der Zuschlag auf jetzt erst Ende 2024 verschoben wurde?
Sieht so aus, also ob die BEG noch Änderungen am Fahrzeugkonzept vorgenommen hat.

Die DB hat deshalb ihre Ausschreibung für Wagen zurückgezogen: https://www.lok-report.de/news/deutschl ... vo-ab.html
Stattdessen hat sie jetzt Dual-Mode-Triebzüge ausgeschrieben: https://www.lok-report.de/news/deutschl ... n-evo.html
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von ralf.wiedenmann »

BEG schreibt "Beratungsvertrag Konzeption und Umsetzungsbegleitung eines bayernweiten Check-In/ Be-Out-Ticketingsystems" aus: Siehe Ted, 2.4.2024: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/192305-2024
Beschreibung: Beratungsvertrag für ein Grobkonzept eines bayernweiten Check-In/ Be-Out-Systems (CiBo BY) inklusive Umsetzungsbegleitung
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/07/2024
Enddatum der Laufzeit: 30/06/2027

Ist wohl ähnlich wie das System Easy-Ride der SBB (dies funktioniert Schweiz-weit auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln (auf denen das GA gilt): https://www.sbb.ch/de/reiseinformatione ... yride.html
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ralf.wiedenmann
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von ralf.wiedenmann »

BEG schreibt Südthüringen-Unterfranken-Netz (SUN) zusammen mit dem Land Thüringen aus.
Beschreibung: Es sind Schienenpersonennahverkehrsleistungen im Sinne von § 6 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes auf den Linien Eisenach – Meiningen – Grimmenthal – Eisfeld – Sonneberg – Neuhaus am Rennweg Wernshausen – Zella-Mehlis Ilmenau – Rennsteig Erfurt – Zella-Mehlis – Grimmenthal – Bad Neustadt a.d. Saale / Bad Kissingen – Ebenhausen – Schweinfurt – Würzburg Erfurt – Zella-Mehlis – Grimmenthal – Meiningen / Bad Neustadt a.d. Saale – Ebenhausen – Schweinfurt Gemünden – Hammelburg – Bad Kissingen – Ebenhausen – Schweinfurt (ggf.) Würzburg – Seligenstadt – Volkach-Astheim mit einem Umfang von 6,2 Mio. Fahrplankilometern pro Jahr zu erbringen.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 10/12/2028
Enddatum der Laufzeit: 13/12/2036
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Möglichkeit der Verwendung von alternativem Kraftstoff HVO 100
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
Vergabeunterlagen müssen sind noch nicht veröffentlicht!
Siehe TED, 28.3.2024: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/188121-2024
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ralf.wiedenmann
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von ralf.wiedenmann »

BEG und Ministerstvo dopravy České republiky (MD ČR) verschieben die Laufzeit der Ausschreibung Expressverkehre der Linie RE/Ex 36 München — Praha um ein Jahr. Die First für die Eingabe von Angeboten wird vom 15.1.2024 auf 12.7.2024 verschoben.
Die ursprüngliche Bekanntmachung 2023/S 126-399319 vom 04.07.2023 wird in den folgenden Ziffern wie folgt geändert: Ziffer IV.2.2 Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge; Anstatt: Tag: 15/01/2024, Ortszeit: 12:00 muss es heißen: Tag: 12/07/2024, Ortszeit: 12:00; Ziffer IV.2.6 Bindefrist des Angebots; Anstatt: Tag: 31/07/2024 muss es heißen: Tag: 31/12/2024; Ziffer IV.2.7 Bedingungen für die Öffnung der Angebote; Anstatt: Tag: 15/01/2024, Ortszeit: 13:00 muss es heißen: Tag: 12/07/2024, Ortszeit: 13:00; Ziffer II.2.7 Laufzeit des Vertrages der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems; Anstatt: Beginn: 12/12/2027 Ende 13/12/2042 muss es heißen: Beginn: 10/12/2028 Ende 12/12/2043. Ziffer II.2.11 Angaben zu Optionen: Anstatt: „Die Auftraggeber haben die Option, den mit ihnen jeweils abzuschließenden Vertrag frühestens 7 Jahre vor dem Ende der regulären Vertragslaufzeit am 13.12.2042 vorzeitig mit einer Frist von mindestens 12 Monaten zum Ende des jeweiligen Fahrplanjahres zu kündigen. In diesem Fall endet die Vertragslaufzeit frühestens am 08.12.2035“ muss es heißen: „Die Auftraggeber haben die Option, den mit ihnen jeweils abzuschließenden Vertrag frühestens 7 Jahre vor dem Ende der regulären Vertragslaufzeit am 12.12.2043 vorzeitig mit einer Frist von mindestens 12 Monaten zum Ende des jeweiligen Fahrplanjahres zu kündigen. In diesem Fall endet die Vertragslaufzeit frühestens am 13.12.2036“
Siehe Ted, 28.3.2024: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/187207-2024
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von ralf.wiedenmann »

TomB hat geschrieben: 19 Mär 2024, 17:00 Weiß jemand, weshalb bei der Ausschreibung "Expressverkehr Ostbayern" (München - Hof), der Zuschlag auf jetzt erst Ende 2024 verschoben wurde?

Ursprünglich war Ende 2023 geplant:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/press ... -ostbayern

Im Vergabeverfahren steht allerdings jetzt dieses Datum:
https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettb ... bayern-evo


(selbiges trifft auch auf die Ausschreibung nach Prag zu)
Vielleicht findet man aus den neuen Vergabeunterlagen etwas heraus: https://www.subreport-elvis.de/browseVe ... :E72179933
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Netzplaner »

Erstmals wird es ab Dezember 2024 Direktzüge vom Nürnberger Hbf zum Münchner Flughafen geben. Das wurde nun final beschlossen:

Pressemitteilung der BEG: Neue Direktzüge zwischen Nürnberg und Münchner Flughafen können durchstarten

Dazu wird die geplante Taktverdichtung des Agilis-RE 50 zwischen Nürnberg und Regensburg zweistündlich mit dem RE 22 (ÜFEX) verbunden — oder umgekehrt wird der DB-RE 22 zweistündlich nach Nürnberg verlängert. Da die Verkehrsleistungen ursprünglich in unterschiedlichen Vergabenetzen ausgeschrieben waren (Regensburg/Donautal und Donau-Isar), werden Agilis und DB Regio diese durchgebundene Linie gemeinsam betreiben. Das ist ein bayerisches Novum. Zwei Drittel der durchgebundenen Züge wird Agilis betreiben, ein Drittel DB Regio. Beide setzen neue, vierteilige Mireo ein, teils in Doppeltraktion (die dann übrigens länger sind als die S1 am Flughafen :o ). Die Kurzläufer Regensburg — München-Flughafen betreibt die DB weiterhin allein.

Der Hauptvorteil ist, dass Fahrgäste des ehemaligen Ringzug Ost, z.B. auf der Relation Landshut — Nürnberg wieder eine umsteigefreie Verbindung erhalten. Dieses Jahr ist der "bahnsteiggleiche" Umstieg in Regensburg Hbf von Gleis 108 auf 109 (350 m) binnen 4 Minuten Übergangszeit ja eher Harakiri.

Bild

Außerdem werden ab nachmittags bis Betriebsschluss alle RE 22 Richtung Regensburg/Nürnberg auch am Besucherpark halten und somit v.a. Pendlern und Nachtschwärmern aus dem Münchner Osten einen besseren Umstieg von der S8 auf den ÜFEX ermöglichen.
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Iarn
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Danke für die Nachricht.
Die Durchbindung ist schön, was weiterhin schade ist, dass der RE zwischen Regensburg und Landshut eigentlich ein RB Halteschema hat.

Beüglich dme Übergang am Flughafen vs. Besucherpark zur S8; wie viel Minuten hat man da jeweils Üebrgang?
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Netzplaner »

Iarn hat geschrieben: 09 Jul 2024, 15:49 Danke für die Nachricht.
Die Durchbindung ist schön, was weiterhin schade ist, dass der RE zwischen Regensburg und Landshut eigentlich ein RB Halteschema hat.

Beüglich dme Übergang am Flughafen vs. Besucherpark zur S8; wie viel Minuten hat man da jeweils Üebrgang?
Das mit dem RB-Halteschema stimmt; aber das ist ja mit der Durchbindung nix neues. Das liegt seit der ÜFEX-Einführung daran, dass im Nadelöhr Regensburg — Obertraubling kein weiteres stündliches Produkt Platz hat, solang der Abschnitt nicht viergleisig ausgebaut wird (2030+).

Der ÜFEX fährt immer zur Minute :18 am Besucherpark Richtung Freising und die S8 kommt zur Minute :13 an, also 5 min bahnsteiggleiche Umsteigezeit. Der letzte ÜFEX (0:23) fährt 5 min nach Takt, damit bestehen 10 statt 5 min Umsteigezeit. Durch die starren S-Bahn-Takte und die begrenzten (Bahnsteig-)Gleise sind die ÜFEX-Fahrzeiten fix (Abfahrt :08 oder :16; Ankunft :41 oder :52 am Flughafen Terminal).
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Iarn
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Vielen Dank für die stets sachkundige Auskunft.
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Re: Wettbewerbsprojekte der BEG

Beitrag von Iarn »

Ausschreibung der BEG für das Neigetechnik Netz Allgäu inklusive Wolpertinger Fahrzeuge
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