[M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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Julia
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Julia »

TramBahnFreak hat geschrieben: 18 Feb 2026, 01:31
Jean hat geschrieben: 17 Feb 2026, 18:01 Aber wehe ich verallgemeinere auf die "Grünen". :lol: :roll:
Bei dir ist das pathologisch. Bitte geh zum Arzt. Zu deinem und unser aller Wohl.
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Christoph
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Christoph »

Wenn man sich das Dokument ansieht (ich habe es nur bis etwa Seite 10 geschafft, dann kam der "mental overload"), versteht man sehr gut, wieso bei uns so gut wie nichts mehr vorangeht.

90 eng bedruckte Seiten vollgespickt mit Details (direkt verwunderlich, dass die betroffenen Fledermäuse nicht mit Vor- und Nachnahmen aufgelistet wurden 8)) für eine kurze zweigleisige Zulaufstrecke zu einem Betriebshof, das ist doch nicht mehr normal, da steht doch jede der ausführenden Parteien mit 1 1/2 Beinen im Gefängnis.
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Iarn
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Iarn »

Sehr schön war auch das Umweltgutachten für die Neufahrner Kurve, idyllisch gelegen Zwischen zwei viel befahrenen Bahnstrecken, unweit eines Autobahnkreuzes, wo jedem seltenen Vogel inklusive des Steinadlers zwei Seiten gewidmet wurden, dass diese Vögel da nie glaubhaft gesichtet wurden.
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Tram-Bahni »

Christoph hat geschrieben: 20 Feb 2026, 13:01 Wenn man sich das Dokument ansieht (ich habe es nur bis etwa Seite 10 geschafft, dann kam der "mental overload"), versteht man sehr gut, wieso bei uns so gut wie nichts mehr vorangeht.
Wichtig ist leider trotzdem, bis zum Einwender 2 durchzuhalten. Erst dann zeigt sich, wie berechtigt leider die absurd erscheinenden Ausführungen von SWM und ROB sind.
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Rohrbacher »

Iarn hat geschrieben: 20 Feb 2026, 13:04 gelegen Zwischen zwei viel befahrenen Bahnstrecken, unweit eines Autobahnkreuzes
Das schließt das Vorhandensein der jeweiligen Tiere ja nicht automatisch aus. Nachdem eine Planfeststellung nicht auf "gesundem Menschenverstand" oder "das weiß man doch" beruht, sondern auf wissenschaftlicher Evidenz bzw. fachkundlicher Expertise, wird die natürlich auch entsprechend nachvollziehbar und umfassend dargelegt. Eine wortkarge Feststellung "Do homma no nia koane Vegl nia ned gseng!" reicht halt in einem förmlichen Verfahren nicht. Du willst ja sicher auch nicht, dass im geologischen Gutachten nur das Ergebnis der Bewertung drinsteht, "Müsst scho bassn!", und nicht worauf sich die Einschätzung stützt. ;-)
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Iarn
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Iarn »

Fachkundliche Expertise muss nicht zwangsläufig immer alles im Einzelfall nachweisen und aus meiner Sicht sollte bei allem auch das Gebot der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt werden.
Und da würde ich bei Gefahr für Leib und Leben auch andere Maßstäbe ansetzen wie beim Artenschutz. Aber auch hier gibt es Grenzen. So wird bei Lebensmittelkontrollen nicht nach Polonium getestet, obwohl absolut tödlich.
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Re: [M] Trambetriebshof Ständlerstraße

Beitrag von Rohrbacher »

Iarn hat geschrieben: 20 Feb 2026, 17:54 Fachkundliche Expertise muss nicht zwangsläufig immer alles im Einzelfall nachweisen und aus meiner Sicht sollte bei allem auch das Gebot der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt werden.
Und da würde ich bei Gefahr für Leib und Leben auch andere Maßstäbe ansetzen wie beim Artenschutz. Aber auch hier gibt es Grenzen. So wird bei Lebensmittelkontrollen nicht nach Polonium getestet, obwohl absolut tödlich.
Die aufgezählten paar Seiten zum Artenschutz (du willst halt sagen, dass das Gedöns ist, das weg kann, traust dich aber nicht ...) geben das eigentlich sehr gut wieder. Bei anderen Planungen und Gutachten reden wir über ganze Aktenordner und da muss nichtmal viel gebaut werden. Die Artenschutzgutachten, auch wenn sie dir zu viele Buchstaben enthalten mögen, sind meistens Pillepalle gegenüber z.B. Planungen hinsichtlich Baustellenverkehr und Lärmemissionen während der Bauzeit, die sowieso oft nicht oder nur zufällig stimmen können, weil die Bezugsgrundlage angenommene Fälle sind also nah dran an reiner Spekulation. Hauptsache wir haben irgendwie genau "ausgerechnet", dass es bei einer komplexen Baustelle mitten in der Großstadt Chaos und Krach gibt. Ist halt so, es gibt nunmal Lärmgrenzwerte und irgendwie muss man halt angeben und belegen, dass man mit seinem Vorhaben gegen kein Gesetz verstößt. Den Lärmschutz und die Bauverkehrsplanung würde ich in Städten komplett abschaffen, es weiß ja jeder, dass es in einer Großstadt laut ist und auf der Straße Chaos ist ...
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