Ja und nein.
Es gibt so viele variablen, da ein festes System hinzubekommen, dass auch auf Müllabfuhr, Unfälle, Ausweichverkehr usw. usf reagieren kann, ist nahezu unmöglich.
[M] Tram-Beschleunigung schleichend ausgebremst?
Re: [M] Tram-Beschleunigung schleichend ausgebremst?
Dafür braucht man keine KI, sondern politischen Willen und eine flexiblere Herangehensweise, insbesondere ein Verlassen der Haltung "das haben wir schon immer so gemacht!". Andere Städte in In- und Ausland zeigen ja, dass es besser geht. Und der Unwille zu moderneren oder flexibleren Lösungen als 40 Jahre alte Technik scheint nicht nur beim MOR zu liegen, sondern auch bei SWM/MVG. (Als anderes Beispiel könnte man die fehlende Anschlusssicherung oder eine Berechnung der idealen Abschaltgeschwindigkeit bei der U-Bahn nennen, etwas, was in anderen Städten seit Jahrzehnten Standard ist.)
Re: [M] Tram-Beschleunigung schleichend ausgebremst?
Ja, des habe auch mitbekommen.
In München ist alles ganz anders und da kann man natürlich nichts machen wie andere Betriebe. Alles ganz besonders....
Dachte die schwarzen Tafeln mit weißer Aufschrift sind die Abschaltgeschwindigkeit bei der U-Bahn, wenn man pünktlich ist. Was der U-Bahn sicher helfen könnte, Bremsstrom zwischenspeichern zu können.
Der Wille ist sicher vorhanden, aber die Bereitschaft sich zu modernisieren leider weniger.
In München ist alles ganz anders und da kann man natürlich nichts machen wie andere Betriebe. Alles ganz besonders....
Dachte die schwarzen Tafeln mit weißer Aufschrift sind die Abschaltgeschwindigkeit bei der U-Bahn, wenn man pünktlich ist. Was der U-Bahn sicher helfen könnte, Bremsstrom zwischenspeichern zu können.
Der Wille ist sicher vorhanden, aber die Bereitschaft sich zu modernisieren leider weniger.
Re: [M] Tram-Beschleunigung schleichend ausgebremst?
Richtig. 50 Jahre alte "Technik", zusammen mit LZB normaler/kurzer Fahrzeit per Wählschalter (der nicht so oft genutzt wird). Mit der höheren Geschwindigkeit ist man ein paar Sekunden (meist <20s) schneller -- es kommt also auf die genauen Verspätungssekunden an. Die sind fahrzeugseitig sogar bekannt, aber es wird nichts damit gemacht als die anzuzeigen. Als Minimum könnte man sich bspw. pro Strecke errechnen, ab wie viel Sekunden mit kurzer Fahrzeit gefahren werden soll. Als weitere Optimierung könnte man die Position des vorausfahrenden Zuges mit einbeziehen, um ein teures Auflaufen zu verhindern (wenn es Stau gibt, ist die Kurzfahrzeit eher kontra-produktiv und es kann sinnvoll sein dann nur 40 km/h zu fahren).
Aber natürlich hilft das alles nichts, wenn die Anzeige eh ignoriert wird, nicht selten schon bei "W 030" abgefertigt wird, und die normale Fahrzeit der LZB auf manchen Strecken länger als die Fahrzeit im Sekundenfahrplan ist, und die Haltezeiten in der HVZ unrealistisch gering sind.
Das alles ist im Tram-Thema aber off-topic.