Eine grundsätzliche Neuordnung des Busnetzes im Stile der Umwälzungen bei „TopBus“ im Jahr 2004 ist noch für dieses Jahrzehnt in Vorbereitung und würde die „Konsolidierungsvorgaben“ der Stadt berücksichtigen.
Ist irgendwem dazu irgendwas bekannt? Mir ist das zumindest völlig neu.
Mit freundlichen Grüßen, Avenio.Pasing (A.P)
Ist es nicht schön, das Leben in vollen Zügen zu genießen?
Das geistert schon ne Weile immer mal wieder rum und ist grundsätzlich auch eine gute Idee, da sich in den letzten gut 20 Jahren doch einiges an Siedlungsstrukturen, Tram- und U-Bahnen und Verkehrsströmen geändert hat. Da ist es nur konsequent, das mal wieder gesamthaft zu betrachten und nicht immer nur punktuelle Anpassungen zu machen.
Für den ÖPNV AusbauGegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV! Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
Lazarus hat geschrieben: ↑24 Mär 2026, 17:05
Wenn sollte man aber nicht nur beim Bus das Liniennetz überarbeiten, sondern auch bei der Tram und nachts.
Einverstanden. Vorschläge zur Nummerierung des Trambahn Netztes habe ich ja schon gemacht.
Für den ÖPNV AusbauGegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV! Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
Das war mir tatsächlich auch noch nicht bekannt, aber erfreut mich sehr zu hören. Ich hab mich ja bereits vor gut einem halben Jahr schon mal im Forum dafür ausgesprochen. Gibt auf jeden Fall viel Potenzial. Was ich mir persönlich von so einer Neuordnung wünschen würde:
- Weniger Überlagerung, dafür wieder höhere Takte (T10 sollte auf jeder Grundlinie werktags und tagsüber Pflicht sein)
- Neue Nummern (Das jetzige System ist lückenhaft und vor allem im Stadtbusbereich nach vielen Änderungen etwas sehr durcheinander)
- Klare Abgrenzung von Metro- und Stadtbus nach Vorbild Berlin
Den Vorschlägen, das Tram- und Nachtnetz ebenfalls zu überarbeiten, kann ich mich nur anschließen.
Mehr U-Bahn für München!
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Grad von der Überlagerung leben die Linien.
Damit kannst du den Takt verdichten wo es notwendig ist, ohne in den Randbereichen nur Luft durch die Gegend zu fahren.
Gutes Beispiel ist der Cityring.
Hbf-Silberhornstr. hast einen T5
Silberhornstraße bis Ostbahnhof Überlagerung mit dem X30
Ostbahnhof bis Giselastr mit dem 54er
Herkomerplatz bis Universität mit dem 154er
Amalienstr.- Hbf mit dem 100er
Klar, der 100er wurde nun etwas umstrukturiert aber so war es die letzten Jahre.
Solche Überlagerungen meine ich auch nicht. Das sind ja alles Linien, welche ihre eigenen Linienwege haben und sich eben nur teils die Strecke mit anderen teilen. Gemeint sind eher solche Bündel wie 164/165, wo zwei Linien mit beinahe identischem Linienweg (und meist im T20) rumfahren, obwohl man das Konstrukt in vielen Fällen mit etwas Umstrukturierung auch ganz einfach zu einer Linie im T10 machen könnte, was dann für die Fahrgäste einfacher und im Betrieb effizienter wäre. Gerade aus eigener Erfahrung bei 164 und 165 weiß ich nämlich, dass (wenn das überhaupt mal so geplant war) die Überlagerung zwischen Westfriedhof und Untermenzing auf einen T10 meist leider nicht klappt. Oft fuhren die Busse aufgrund von Verspätungen 5 oder weniger Minuten auseinander, wodurch dann im Nachhinein wieder eine größere Taktlücke entstand.
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